Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-10-14: 2025-10-14
00:00:00: Speaker 1Willkommen zum NextGen A.M. Podcast. Mein Name ist Johannes Lutz.
00:00:04: Speaker 2Und ich bin Thorsten Wolschendorf.
00:00:06: Speaker 1Und gemeinsam sprechen wir über aktuelle Themen rund um die 3D-Drucker und additive Fertigungsbranche.
00:00:11: Speaker 2Ja, und da sind wir wieder mit einem neuen Teil. Aber bevor wir loslegen, ist ja auch immer interessant. Was hast du eigentlich so die letzte Woche gemacht.
00:00:20: Speaker 1Also, ich muss ganz ehrlich sein, ich hab nicht viel gemacht. Wir hatten Hochzeitstag, ich hab eine Überraschung gemacht, ist gut angekommen.
00:00:29: Speaker 2Wenn man es, wenn man es so sagen kann, hast du nackig auch im Bett gesessen und fast.
00:00:36: Speaker 1Ja, also. Wir haben uns was Tolles, wir haben uns was Tolles einfallen lassen oder ich hab mir was Tolles einfallen lassen, ist gut angekommen, aber wir waren, wir waren 2 Tage weg, es war wunderschön, aber die die anderen 3 Tage war ich natürlich für die ganze Mannschaft im Endeffekt da, die die Beratung, gebraucht haben, die Fragen haben und so weiter. Also das ist ist der übliche, der der übliche Weg halt um um Ergebnisse zu erzeugen.
00:01:02: Speaker 2Ja, da fällt mir ein, ich hatte jetzt die Tage bei, ich weiß gar nicht mehr, wer war denn das, keine Ahnung, Name fällt mir nicht mehr ein, hier da war doch irgendeine Influencerin oder was das war, ich Name kommt nicht mehr, egal, Quintessenz, die hat doch ihren Typen da, ’n K.I. Bild von einem Handwerker, der oben ohne steht, athletisch gebaut und sowas hat sie ihrem Freund geschickt oder ihrem Mann dann gefragt, hör mal, ist das O.K., die Spülmaschine ist kaputt, ich hab schon mal ’n Handwerker geholt und dann hat sie ihm das Bild geschickt, so ’n K.I.
00:01:39: Speaker 2generiertes, sah sehr echt aus.
00:01:45: Speaker 1Na ja, mal gucken, wie es ankam, ne, in.
00:01:48: Speaker 2Dem Fall, ne, ich mein, das, das hat es dann nachher alles gepostet und ich hab es irgendwo, ich hab es ihr immer nebenbei aufgeschnappt, Schande auf mein Haupt, ich weiß nicht mehr, wer es war und so, vielleicht ist das auch wieder irgendwas, was man wissen sollte, aber ich hab, ich hab den Namen nicht mehr parat, mhm, ja, bei K.
00:02:03: Speaker 1I. tut sich gerade ziemlich viel, ne, in dem Fall.
00:02:08: Speaker 2Ja, auf jeden Fall, ja, da sind wir aber dann auch schon wieder, K.I. und 3D. Druck, da find ich diese, dieser Hype, den K.I. mitmacht, das ist irgendwie, es gibt ja diese Gartner Hype Kurve und ich versuche immer auf dieser, der Gartner Hype Kurve, versuch ich immer zu verstehen, wo steht K.I. eigentlich jetzt. Hast du da schon ’ne Vorstellung oder ’ne Idee, sind wir da noch in der Aufphase, in der Hype Phase, sind wir oben auf dem Buckel und.
00:02:40: Speaker 2das ist echt schwierig, weil ich hab jetzt auch vor kurzem gehört, dass K.I. aktuell nirgendwo Geld verdient, auch bei Open A.I. und die werden auch die nächsten 10 Jahre wohl kein Geld verdienen, sind aber trotzdem ein super gehyptes Unternehmen und da stecken die Leute Geld rein. Ich versuch das auch immer zu verstehen, ich find diese Anekdote auch zum 3 D. Druck teilweise so in Anfängen und so, wie viel Geld da, teilweise bis vor 23 Jahren, teilweise in 3D Druck geflossen ist, das find ich schon echt erstaunlich.
00:03:14: Speaker 1Ja, ja, das Spannende ist, so ich hab viele Punkte, die die bei mir jetzt im Kopf hochkommen, ne, einerseits wie ich K.I. selber nutze, der andere Punkt ist natürlich auch, ich hab so das Gefühl, der Hype geht so denselben Weg wie der 3D Druck Hype damals. Nur dass damals im 3D Druck, Heute ist es deutlich besser, viele Technologien ja nicht funktioniert haben, nur K.I. funktioniert wunderbar, verdient aber trotzdem kein Geld, ne, so in der Richtung. Also ich glaub, dass es immer noch Geschäftsmodelle geben wird, die damit Geld verdienen, aber an an vielen Punkten glaub ich, wird es nie der Fall sein.
00:03:55: Speaker 1Also auch hier, kann ich mir gut vorstellen, dass dort es viele Investoren gibt, die Geld dort reinstecken und vielleicht am Anfang durch den ganzen Hype das Geld mitnehmen oder das Geld vermehren, weil irgendjemand anders kommt und die Anteile davon kauft. Aber wo das hingeht, es kann durchaus sein, dass es so enden wird, wie wie im 3 D Druck auch, ne. Also wo der der K. I. Hype gerade ist, ich kann es dir gar nicht wirklich sagen, wir sind auf jeden Fall in dieser absoluten, nach oben strebenden Hype-Phase, wenn man sich das so anguckt.
00:04:26: Speaker 1Weil, wie ich es so selber wahrnehme, man man probiert viel aus, was im 3D-Druck damals auch so war, gehe ich davon aus. Das kannst du mir absolut bestätigen, denke ich. Aber viele suchen so die wirkliche Anwendung dahinter. Was kann ich jetzt wirklich damit machen? So, es ist zwar cool, aber wo nutzt es mir etwas? Das ist so die Frage, die im 3D-Druck absolut gleichgezogen werden kann.
00:04:51: Speaker 2Was ich sehe, an der Stelle ist zum Beispiel, nehmen wir mal ChatGPT. Wir, wenn ich das mit den Anfängen vergleiche, wir hatten am Anfang ’n superschnellen Hype und jetzt ist ChatGPT, ja, man nutzt es. Jetzt hab ich vor kurzem ’ne Auswertung irgendwo von Open A.I. selber, ist mal veröffentlicht worden und da hieß es, ein kleiner Bruchteil nutzt es nur, um eine Aufgabe erfüllen zu lassen. Die meisten nutzen das eigentlich nur, um Fragen zu stellen. also Wissensdatenbank, bitte such mir, was weiß ich, die Antwort für 5 + 5 oder keine Ahnung, oder die Herleitung von, wann dem Mango reif ist oder sowas, ne, das ist die üblichen Fragen, die genau, Frage, Antwort.
00:05:33: Speaker 2Die wenigsten nutzen das, um effizienter zu arbeiten oder Ähnliches. Und für mich ist immer auch so dieser Vergleich Richtung 3D-Druck. Wir hatten anfangs diesen Hype, Technologie, dann gab es so den Prototypenbereich, Prototypenbereich ist jetzt etabliert, alles gut. Aber es gibt jetzt auch Leute, die einfach nur diesen 3D-Druck nutzen, weil ich druck mir das eben, ich mach mir ein Figürchen, ich mach mir ein Anschauungsmodell. Aber den den Mehrwert, den die Technologie bieten kann im Serienbereich, im Kleinserienbereich, in.
00:06:11: Speaker 2Volatilität, was Iterationsstufen angeht, also schnelle Iterationsstufen, Lieferketten, After Sales, also am End of Life von Produkten und was weiß ich, all diese Themen, die auch schon zigmal benannt, da nutzen die Technologie auch im 3 D Druck so wenige wie Chat GPT oder ähnliche LLM Modelle in der Aufgabenverwaltung oder Aufgabenbearbeitung. da ist einfach noch ein riesen Potenzial und es wird liegen gelassen.
00:06:44: Speaker 2Deswegen bin ich halt so, sind wir, ich manchmal schon das Gefühl, wir sind schon so ein Teil der Tränen, die haben das probiert, Fragen funktioniert, aber so richtig der Mehrwert, der ist da auch noch nicht rausgekommen. Auf der anderen Seite, wir haben Bildgenerierung und so weiter im A.I. Modellen, also K.I. Modellen, die immer besser wird, Aber wo wird, wo ist wirklich der Mehrwert, dass es sauber eingesetzt wird, außer vielleicht zu schönen Propagandavideos oder sowas.
00:07:13: Speaker 1Ja, so seh ich es auch. Es ist am Anfang so dieses ‘Nice to have’. Man kann viel ausprobieren. Es ist ganz toll, sich so ’n Bild zu generieren zu lassen oder ’n paar tolle Fragen zu stellen. Man kriegt schnell ’ne Antwort. Aber der der Punkt von, wie kann ich es wirklich nutzen? An dem Punkt war ich selber, aber auch. Ich hab auch ’n paar Bilder generiert und hab mir gedacht, so das kann es echt nicht gewesen sein.
00:07:33: Speaker 2Jetzt ganz kurz Unterbrechung, vor allem an den Bildern, die anfänglich gemacht wurden, hast du sofort gesehen, dass K.I. generiert waren. Ja, das hatte so immer die gleiche Handschrift.
00:07:46: Speaker 1Man hat es auch an den, also es gibt einige Postings auf LinkedIn, da hat man gesehen, dass die, die die Bauteile, die dort auf dem Bild drauf sind, K.I. generiert sind, weil im 3D-Druck ist ja ein Schichtverfahren, ne, weiß ja irgendwie jeder. Wenn aber die Schichten auf einmal kreuz und quer gehen, und diese, diese Bauteile komplett anders ausschauen als als üblich, dann war auch meine Frage ganz oft, ich hab die Leute auch zum Teil auf LinkedIn angeschrieben, hab nachgefragt, hey, also erzähl mir gerne, was das für ’ne Technologie ist, aber ich, ich glaub, es ist K.I.
00:08:20: Speaker 1generiert und diese Bilder waren hauptsächlich K.I.
00:08:23: Speaker 2Generiert, ne, trotz alldem, der Wandel auch da, vielleicht können wir mal diesen technologischen Wandel, wir haben K.I. ist natürlich super schnell.
00:08:34: Speaker 1Ja, lass mich eine Sache noch sagen, bevor du darauf kommst, wo du mich vorhin unterbrochen hast. Ich war ja auch an dem Punkt, wo ich mich gefragt hab, das kann es jetzt nicht gewesen sein, ein paar Bilder zu zu generieren und und ein paar Fragen zu stellen oder sowas. Also dafür ist dieses Tool, ich glaub, viel, viel mächtiger. Und wenn man mich jetzt heute fragt, wo setzt du 3 nicht nur 3D Druck ein, sondern K.I. ein, dann ist eher die Frage bei mir, wo setz ich es noch nicht ein. Also wir haben es mittlerweile fest in unseren Prozessen drin. Es ist ein absoluter Bestandteil in der Beratung geworden.
00:09:05: Speaker 1Wir sparen uns abartig viel Zeit bei uns in der Firma. Wir kriegen zum Teil bessere Ergebnisse, wenn wir die im Nachhinein noch anschauen. Und es ist nicht nur das Stellen von Fragen, das nutzen wir auch. Aber auf das auf der andere Punkt ist auch, Aufgaben zu geben. Und diese diese Knackpunkte sind aus meiner Sicht ähnlich wie im 3D-Druck. Es man hat ein tolles Tool, man hat die Lösung, aber man weiß nicht genau, was sein Problem ist, weil, Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. Viele Dinge sind mir im Nachgang auch aufgefallen, wo ich mir gedacht hab, muss das überhaupt noch ein Mensch machen?
00:09:40: Speaker 1Warum setzen wir uns dort hin und machen diese Aufgabe genauso? Warum kann uns die K.I. dabei nicht unterstützen? Und jetzt, um gleich fertig zu werden, damit du den Punkt nochmal fortsetzen kannst, wir setzen uns auch viel in der Beratung ein und in Beratungsgesprächen und ich merke jetzt schon bei Kunden, die jetzt neu bei uns dazu gekommen sind, dass die, bessere Ergebnisse noch kriegen, weil wir das Thema K.I. in der Beratung mit dazu packen auf ganz vielen Ebenen. Also ich werde jetzt nicht sagen, was wir da genau machen, dazu muss man bei uns in die Beratung kommen, aber ich nutze es schon ziemlich ziemlich gut und ich bin sehr dankbar dafür, dass es das gibt.
00:10:18: Speaker 1Aber der Knackpunkt ist herauszufinden, was stresst einen und wo genau kann man es einsetzen und dann ist die Lösung offensichtlich, dass das relativ schnell geht. Also.
00:10:29: Speaker 2Ja, also nutzen tue ich L.L.M. Modelle, vor allem Text-to-Speech, Speech-to-Text, also Sprache in Text und Text in Sprache, dass man was diktieren kann inhaltlich und das dann von einem L.L.M. zum Beispiel in Textform generieren lässt oder so. Solche Sachen nutze ich auch. Ich nutze es teilweise für Webdesign, wenn ich meine Seiten, Webseiten schon mal noch umschreibe, dass ich sage, ich möcht da was Neues machen, aber ich nutz dann den alten Inhalt, sage dann, sprech dann da rein, was ich ergänzen möchte, den und den Inhalt, das kann ich ja schön sprechen, das fällt einem auch recht leicht, wenn man das einfach spricht, so wie jetzt hier im Podcast, wenn wir allein das, was wir inhaltlich jetzt alles besprechen, wenn wir das alles verschriftlichen wollten und dass ich auch noch kurz fassen muss und.
00:11:25: Speaker 2ich mein, wir machen ja nach jedem Podcast ein Transkript für uns und dann machen wir eine Zusammenfassung. Und wenn man das zu Fuß machen möchte, dafür finde ich, funktionieren L. L. M.s und K. I. wunderbar. Also das ist die Arbeitserleichterung dafür.
00:11:41: Speaker 1Absolut, absolut, seh ich, seh ich absolut genauso. Es ist ein ein Hilfsmittel für ganz viele Prozesse, wenn man sich dabei helfen lässt, Und wenn man weiß, wie man es verwendet, ne? Aber jetzt waren wir vorhin bei diesem Thema, da hast du ganz kurz angesprochen, hab ich dich unterbrochen gehabt. Industrielle Revolution ist eigentlich ein ganz gutes Stichwort, wie das damals so war. Ne, also ich fühl, als wär das auch so ein Knackpunkt, jetzt wo wir wieder deutlich mehr Geschwindigkeit aufnehmen in unserer aktuellen Zeit, um nach nach vorne katapultiert zu werden.
00:12:12: Speaker 1Aber fangen wir doch ganz vorne an, ne? Was war, was war denn damals, ne? Ich kann mich nicht dran erinnern, damals gab es mich noch nicht, aber alle anderen haben erzählt, dass es so war, ne.
00:12:22: Speaker 2Ja, also das hatten, hatten wir ja schon, ich mein, wir nehmen ja oft, nehmen wir unsere Telefongespräche, wenn wir immer, wir telefonieren ja immer wieder mal, tauschen uns aus und da haben wir irgendwann mal ja festgehalten, dass einfach es immer wieder Parallelen gibt. Wir hatten damals, Wie man so schön sagt, diese Mechanisierung von Wasser nach Dampf, also Wasserkraft auf Dampfkraft, das war schon mal eine industrielle Revolution. Wir haben danach Elektrifizierung gehabt, also die Entwicklung des Stroms.
00:12:54: Speaker 2Wir haben Verbrennungsmotoren irgendwann gehabt, die Dampfmotoren ab gelöst haben. Wir haben den Stahl gehabt, der das Holz und Ähnliches abgelöst hat. also es, wir haben die Digitalisierung, wir haben PCs, Internet, irgendwann haben wir halt auch eine additive Fertigung gehabt, die gewisse Dinge überhaupt erst mal ermöglicht. Und jetzt kommt halt dieses K.I. Thema und wir haben die neue Mobilität mit Elektrofahrzeugen und Ähnliches.
00:13:27: Speaker 2Also es gibt ganz viele industrielle Revolutionen und aus meiner Sicht, weltweit und halt auch das Thema K.I. wird uns schon revolutionieren, wenn wir darüber nachdenken, im demografischen Wandel, zumindest mal in den europäischen Ländern, dass irgendwann, das ist immer so ein Beispiel, was sich jeder vorstellen kann, kennt jeder im Bereich Pflege, Altenpflege, dass irgendwann Roboter in die Zimmer fahren, die Bestellung des Essens. aufnehmen, dass ’n Roboter dann Blutdruck von einem älteren Dame älterer Herr misst, dass dann Tabletten gegeben wird, geprüft wird, ob sie genommen wurden, dass Sauerstoffwert, Puls, keine Ahnung, alles.
00:14:09: Speaker 2Ich weiß nicht genau, was jetzt alles da noch gemacht werden könnte, aber ich glaube, dass solche Dinge einfach für die Erleichterung, dass wir mit weniger Menschen, die wir zukünftig sind, immer noch das Gleiche leisten können und da gehe ich mal ganz gezielt nicht darauf ein, dass in irgendeiner Form Automatisierung, Roboter oder halt auch K.I., die wird an der ein oder anderen Stelle dafür sorgen, dass wir mit weniger Personal arbeiten können.
00:14:41: Speaker 2Auf der anderen Seite muss man einfach auch sehen, wir müssen mit weniger Personal arbeiten zukünftig, weil es einfach nicht da ist. und ich glaube, wenn wir das gut machen und gut lösen, genauso die additive Fertigung, wir können Teile fertigen, wir die Maschinen 3 D. Druck hat halt echt den Vorteil, man muss nicht neben dem Drucker stehen. Also es ist das, das funktioniert auch in größeren Mengen, je nachdem welcher Bauraum, welche Teilegröße. Ich will jetzt auch nicht pauschal sagen, es ist überall nun immer so, aber wir haben ja die Möglichkeit über relativ einfache Dinge.
00:15:18: Speaker 2zu automatisieren, Teile zu automatisieren, auch wenn dann noch mal ’n Mensch da steht, der im Behälter wechselt und so. Es geht ja nicht darum, dass wir völlig mannlos sind und in in der Fabrik der Zukunft niemand mehr arbeitet. Aber wir sind trotzdem gegenüber einer Fräse, wo vielleicht bis auf große automatisierte Palettenwechslersysteme und so weiter, brauchen wir im 3D-Druck relativ wenig Menschen. Und für die Fertigung der Zukunft, was heute auch Personalkosten angeht, wenn man sieht, wie viel Unternehmen ins Ausland gehen, aufgrund von von Kostenstruktur, meist personalgetrieben.
00:15:58: Speaker 2Einiges ist noch Energie, aber vieles ist auch aktuell noch Personal plus Gesetze. und demografischer Wandel mit all den Problemen, die wir vor der Tür haben, glaube ich schon, dass die additive Fertigung für die Zukunft da durchaus Potenzial hat, mit weniger Personal Output zu schaffen.
00:16:20: Speaker 1Mhm, mhm, ja klar, ja klar. Wobei es gibt ja viel Automatisierung mittlerweile im im 3D Druck. Die Frage ist nur, ganz oft kommt sie nicht zum Einsatz, weil nicht so viel gedruckt wird, weil es nicht so viel Aufträge gibt, die gedruckt werden, Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich sag mal, K.I. in der virtuellen Welt dafür sorgt, dass die Preise sinken bei den ganzen Verwaltungstätigkeiten, was Supportarbeit angeht.
00:16:51: Speaker 1Jetzt nicht im Entfernen von Schnittstruktur, sondern eher im Beantworten von Fragen. Da gab es dieses große C.R.M. System. Unternehmen, was eher vertrieblich angehaucht ist, das 4000 Mitarbeiter entlassen hat und die 4000 Mitarbeiter mit K.I. ersetzt hat. Und die macht die K.I. macht anscheinend den Job genauso gut oder zum Teil noch besser, deutlich günstiger. So, was K.I. in der virtuellen Welt ist, ist 3D-Druck in der realen Welt. Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Thema Robotik, was wir ja jetzt auch ganz stark gesehen haben, was jetzt immer mehr kommt,
00:17:25: Speaker 1wo die K.I. natürlich auch der Beschleuniger dafür ist, dass so ’n Roboter besser lernt und es einfach noch mehr Daten gibt, dass das einer der nächsten Punkte sein wird, die jetzt kommen. Ich frag mich halt ganz oft, wie auch anfangs, wo ich gesagt hab, was was wir mit K.I. machen, ich frag mich ganz oft, muss das überhaupt noch ’n Mensch machen und wenn es ’n Mensch machen muss, was muss er da, was muss er dafür können und, Ich hab immer mehr das Gefühl, dass es in die Richtung geht, dass man genau wissen muss, wie sind seine Prozesse und was für ein Stresspotential hat die ein oder andere Aufgabe, um es deutlich besser zu machen, sei es mit K.I., sei es mit dem Roboter oder sei es mit mit 3D-Druck, was die Prozesse angeht.
00:18:17: Speaker 2Also am Ende ist ja, sind ja beide Technologien, wie man so schön sagt, in der Breite noch nicht angekommen. der 3D-Druck im Prototypenbereich, ja, in der Serie noch nicht. Das Gleiche, K.I., Fragen stellen, ja, Aufgaben lösen, noch nicht. Also das finde ich, ist so ’ne so ’ne Parallele und dann ist ja nur die Frage, was brauchen wir denn für die Zukunft? Wir brauchen gewisses Know-how, also man muss erstmal anfangen. Der Vorteil bei der K.I. ist natürlich, das kostet jetzt, wenn man mit ChatGPT anfängt, das kann man kostenlos,
00:18:52: Speaker 2man braucht ein bisschen Mut, man muss sich da rein finden und dann entwickeln sich mit der Zeit echte Anwendungsfälle, je weiter man fortschreitet und genauso ist es im 3D Druck in der Vergangenheit gewesen und so wird es auch in der Zukunft auch mit jeder anderen Technologie. Man muss anfangen, sonst verliert man den Faden und das würde ich so sagen, ja da, da befinden wir uns an der Stelle.
00:19:13: Speaker 1Beim 3D Druck ist ganz interessant, Wenn man sich die Zahlen so anschaut, gerade aktuell in in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, was die Verkaufszahlen von von Desktop-Druckern angeht, dann haben viele damit sehr gut angefangen, ne, wenn man das so sieht. Aber ich nehme eines ganz stark wahr und zwar, die sind an einem Punkt, viele Unternehmen, die wissen jetzt, wie man anfängt. Man hat jetzt ein gutes Erlebnis gehabt, dass der Drucker gut läuft, die ersten Teile kommen raus, aber viele Unternehmen bleiben auf dieser Prototypenebene einfach stecken.
00:19:45: Speaker 1Die kommen nicht in diese Vorrichtungen, Montagehilfen, et cetera Thematik rein, weil wenn das jetzt der nächste Schritt ist, dann ist man relativ schnell auch bei bestimmten Anwendungen im Unternehmen in Kleinserien drin. Das ist der übliche Weg und ich glaube. dass das so der nächste Schritt ist, was in der K.I. auch ein Punkt ist mit vom Fragen stellen Thema übergehen in Aufgaben. Ich hab eines alles noch als gutes Beispiel, ich muss mir ein Mietauto, wo wir im Urlaub waren, hab ich mir geholt und ich hab noch nie so schnell einen Mietwagen online bestellt und es hat so wunderbar geklappt, weil da war eine K.I.
00:20:24: Speaker 1dabei, die konnt ich fragen, wo muss ich die, wo muss ich, das Auto abhau, holen, wie bring ich es zurück, was brauch ich dafür alles? Diese K.I. hat mir geholfen, diese ganzen Einwände, die ich dort hatte, oder diese Unsicherheiten. Man weiß ja immer nie, wenn man irgendwo landet in so einem Flughafen, wo muss ich da jetzt hinlaufen, viele, viele Leute in dem Fall, hat es mir relativ einfach gemacht, diese Schritte zu gehen, wo ich mir auf der anderen Seite denke, es gibt andere Chatbots, die sind so grauenhaft, da macht es schon gar keinen Spaß, überhaupt eine Frage zu stellen, weil man genau weiß, man wird enttäuscht.
00:20:57: Speaker 1In dem Fall, also es es geht schon langsam in die Breite und ich glaube, es gibt welche, die sich davor noch ein bisschen, sagt man, dabei noch unsicher fühlen. Aber wie bei so vielen Dingen bei uns in der Menschheit, ne, wenn es am Ende ein besseres Ergebnis gibt und es deutlich einfacher war, dann ändert man relativ schnell seine Gewohnheit.
00:21:21: Speaker 2Es geht eher darum, eine Technologie richtig zu verstehen am Ende. im 3D-Druck ist es, wer versteht schon gutes Design zu machen und das Prozessdenken. Wer das versteht, kann auch einen guten Output bekommen und bei K.I. ist es auch, wer versteht gut zu prompten, also diese Prompts, diese Eingaben, je besser die sind, je sinnvoller wird die, wird man damit arbeiten können, je besser wird der Output sein. Also, es ist immer, man muss Technologie verstehen, aber um sie so richtig zu verstehen, muss man halt damit beginnen.
00:21:54: Speaker 2Man muss damit arbeiten, man muss damit anfangen, man muss ein bisschen testen und auch da Prototypen ist ja erstmal in der Vergangenheit, waren es ja nur Anschauungsmodelle. Auch das wandelt sich. Es gibt jetzt langsam den Willen, Prototypen nicht mehr nur als Anschauungsmodelle oder mal als funktionale Zusammenbaumuster oder sowas zu machen, sondern Prototypen, so ist zumindest bei uns in der Dienstleistung, kommen immer mehr Anforderungen, dass die Prototypen wie die Serie funktionieren sollen.
00:22:25: Speaker 2Also auch da, durch die Materialvielfalt der letzten Jahre und. Alles was wir haben, kommt einfach mehr, dass Prototyp auch schon Seriencharakter hat. Ja, das ist der nächste Schritt, also im Prototypenbereich. Das heißt, die Entwicklung, dass wir Prototypanschauungsmodelle, Funktionszusammenbaumuster und so weiter, jetzt hin zu Prototyp hat serienähnliche oder seriengleiche Eigenschaften. und K.I., genau das Gleiche, die Prompts, dann hat man nicht nur ein Prompt im Text, sondern man kann ein Prompt sprechen.
00:22:56: Speaker 2Das heißt, man kann schon sich wirklich mit der K.I. unterhalten. Das, was man eingibt, kommt halt shit in, shit out, ne. Das heißt, man muss lernen, das Ganze zu, wie man mit so einer K.I. umgeht und spricht, damit da auch ein Erfolg rauskommt.
00:23:13: Speaker 1Ja, ich glaube, es hat einfach am Ende des Tages so ein Mehrwertthema. Wenn du dein Bauteil nicht richtig konstruierst, nicht richtig designst, nicht in Prozessen denkst, dann kannst du auch von 3D-Druck keinen großen Vorteil daraus ziehen. Wenn du aber weißt, wie du dein Bauteil designen musst, welches Problem dein Bauteil lösen soll, dein Kraftverlauf, dieses ganze Thema, was wir im Podcast schon oft besprochen haben, dann kriegst du durch diesen Technologiewechsel, den du dort hast, so viel geschenkt. Dass am Ende das Ergebnis so großartig sein kann, weil du zu Beginn einfach mehr Denkarbeit reingesteckt hast.
00:23:47: Speaker 1Beim K.I. sehe ich es genauso, bei K.I. sehe ich es genauso. Also, wenn man als Person schon ’ne Schwierigkeit hat, einem Mitarbeiter gut aufzuzeigen, was er als nächstes tun soll, der wird vielleicht auch ’ne Schwierigkeit haben, einen guten Prompt zu formulieren, weil man vielleicht dafür, nicht die Geduld hat. Ne, umso sinnvoller die Interaktion, umso besser kommt am Ende das Ergebnis auch raus. Das sieht man ja heutzutage, umso besser der Prompt, umso um Welten besser ist die Antwort, die dabei rauskommt.
00:24:21: Speaker 2Das Zweite ist, viele versuchen einfach, ob jetzt durch K. I. oder was auch immer, versuchen oder streben immer an, dass Umsatzsteigerung oder Kostenreduktion, das ist so, dass immer dieser erste Fokus. Dabei ist es eigentlich 3D-Druck, auch die Frage nach Wirtschaftlichkeit durch Effizienz. Also wir werden effizienter, Teile werden effizienter, Produkte werden effizienter, nicht unbedingt günstiger, nicht unbedingt.
00:24:51: Speaker 2kostengünstiger, nicht sie steigern eventuell auch den Umsatz nicht, sondern sie werden einfach effizienter, weil das Teilemanagement effizienter ist, weil ich nicht mehr so viel Lagerbewegung hab, weil ich nicht mehr so viel Kapitalbindung hab, weil ich nicht mehr so viel Stückzahlen hab, weil ich flexibler bei der Planung bin und nicht mehr so so in die Glaskugel gucken muss, ob ich jetzt Spritzgusswerkzeug baue oder nicht. Ich preise in 3D-Druck ein und dann an der Stelle, bin ich so flexibel, dass ich jederzeit ein Teil ändern kann.
00:25:22: Speaker 2Ich kann Anpassungen machen, ich mein Bestand ist minimal, ich kann produktionsgetrieben fertigen. Das ist effizient, das ist auch in der nachher im Organisieren viel weniger unter Umständen. Und dieses, wenn wir mit weniger Menschen auch weniger Prozesse organisieren müssen, ist das einfach effizienter. Ja, bei mag der 3D-Druck als Einzel betrachtet vielleicht noch nicht mal günstiger sein, aber dieses ganze Drumherum, das wird einfach noch nicht so gesehen.
00:25:54: Speaker 2Und auch bei der K.I. sehe ich das ähnlich. Man kann einfach effizienter arbeiten in gewissen Bereichen. Da muss mit Sicherheit auch noch was passieren, das funktioniert nicht überall. Aber man kann K.I. sinnvoll einsetzen, um einfach effizienter zu sein. Da sparen wir kein Geld im ersten Moment und wir werden auch keinen Mehrumsatz generieren. aber am Ende des Tages, wenn ich weniger Aufgaben zu bewältigen hab, ist es doch eben eine Effizienzsteigerung oder und über den Weg auch ein kosteneffizienter Prozess.
00:26:25: Speaker 1Es gibt halt riesen Arbitrage Effekte aus meiner Sicht, ne, also Arbitrage im Endeffekt risikoloser Gewinn. Aus meiner, aus meiner persönlichen Sicht, so hab ich es jetzt, bei allen Unternehmen, die jetzt zum Beispiel eine Potenzialanalyse gebucht haben bei uns und wir sind durchgegangen, gibt es am Ende des Tages immer 2 große Themen. Und zwar, der erste Punkt ist, wie viel Kosten können wir einsparen und nicht, wie viel Umsatz können wir mehr machen. Dieser Umsatz, den man mehr machen kann, hat noch etwas vorgelagert und zwar durch dieses Wissen, was man sich erarbeitet hat, durch diese Effizienz, durch diese Veränderung, durch diesen Technologiewechsel im 3D-Druck,
00:27:03: Speaker 1Welche Geschäftsmodelle ergeben sich dort und dann kann 3D-Druck mit, also wenn man es überträgt, kann man mit 3D-Druck auch mehr Geld verdienen, weil man in einer bestimmten Nische irgendein Problem löst. Das ist aber wie in jeder anderen Fertigungstechnologie auch. So sehe ich das. Also entweder verdient man etwas mehr in Zukunft, macht mehr Umsatz durch das richtige Geschäftsmodell, da muss man aber auch dahinter her sein und muss sich das auch erarbeiten. Aber der erste Schritt, ist so immens viel Kosten einzusparen.
00:27:33: Speaker 1Also, wenn man jetzt ein Industriebetrieb ist und man hat nur ein paar Sandstrahlanlagen und man spart da im Jahr mit dem Thema 3D Druck nicht mindestens 12000€ ein, also dann hat irgendjemand was dort falsch verstanden aus meiner Sicht, was man damit tun kann. Weil in der aktuellen Situation, wo jeder über Kosten sparen spricht, das ist ja so dermaßen in den Köpfen gerade der Unternehmer drinnen, Wie komme ich von meinen Personalkosten runter? Wie komme ich generell von Kosten runter? Dann frage ich mich, warum dann der Gedanke, mehr Umsatz machen zu wollen?
00:28:07: Speaker 1Weil, wenn man 10.000 Euro einspart, ist es im übertriebenen Sinne auch 10.000 Euro mehr Gewinn. weil man muss um 10.000 Euro sozusagen zu verdienen, 100.000 Euro mehr Umsatz machen. Also die Frage ist jetzt, was ist in der aktuellen Situation jetzt leichter hinzukriegen und welches Werkzeug nutzt man da dafür. In der KI gibt es da bestimmt bestimmt die gleichen Punkte, also was Verwaltungstätigkeiten angeht. angeht. Wir werden und davon geh ich aus, die Preise werden in vielerlei Hinsicht sinken und richtig günstig werden, wo man vielleicht am Anfang gar nicht drüber nachgedacht hat oder was man.
00:28:41: Speaker 1was man auch nicht mehr verhindern kann, weil es jemand gibt, der doch einfach clever diese Technologie einsetzt.
00:28:46: Speaker 2Oder noch nicht mal alles, sondern ich würd es vielleicht eher schauen, wenn wir K.I. einsetzen, dann muss die ja zum Beispiel in der Verwaltung oder sowas, die die muss ja nicht Menschen bis zum Schluss ersetzen, wenn wir zum Beispiel an Bewerbungsprozesse denken oder sowas, die kann ja erstmal die Bewerbung entgegennehmen. demjenigen gegenüber schreiben, also sie prüfen. Zum Beispiel, wenn ich sage, ich möchte immer von den Bewerbern irgendwie ’ne Gehaltsvorstellung wissen, ob die überhaupt in mein Budget passen. So, dann kann die K.I.
00:29:16: Speaker 2durchaus den Bewerbungsprozess einmal analysieren und sagen, pass mal auf, alles cool, aber wir hätten gerne noch für unsere Einschätzung, ob du, ob derjenige Bewerber in das Budget passt, ’ne grobe Einschätzung zum Jahresgehalt oder sowas. Das sind ja Formalien, die am Ende den Bewerbungsprozess nicht final entscheiden. Da soll ja auch die K.I. jetzt nicht sagen, dass du bist jetzt zu teuer oder zu günstig, sondern einfach fehlende Daten. Das Gleiche versuche ich im Moment umzusetzen mit Anfragen, wenn Anfragen nicht vollständig sind.
00:29:50: Speaker 2Ich bin noch nicht so weit, aber ich versuch es gerade irgendwo im Prozess zu finden, der das automatisiert, dass Anfragen über die K.I. laufen, wird anonym, analysiert, ich will die und die Informationen will ich haben, das ist das Minimum, sonst schreibt zurück, die und die Informationen fehlen, so dass ich am Ende ein vollständiges Paket habe und ich dann wieder entlastet werde. Wir müssen immer über diesen demografischen Wandel und Mitarbeiter, es geht nicht darum, dass ich weniger Leute hier beschäftigt haben möchte, sondern ich möchte mit denen, die ich habe, klarkommen.
00:30:23: Speaker 2Und bei dem zukünftigen demografischen Wandel ist das nicht sichergestellt, dass wir überall noch Fachkräfte haben. Das heißt, für die Sachen, die einfach sind, die vielleicht nur abzuarbeiten sind, dass Fachkräfte auch Fachkraftarbeit machen und nicht mehr Hiwi-Tätigkeiten, also dass wir Qualifikationen von Mensch auch so hoch halten, wie der Mensch kann und. Also da, genau wie, wie ich vorhin sagte, im Bereich der Pflege und, also dass man, ja, einfach mehr macht, genauso im 3D-Druck.
00:30:53: Speaker 2Es geht nicht dadrum, niemals Spritzguss zu machen, sondern es geht darum, wo Spritzguss Schwierigkeiten hat, wo die Flexibilität verloren geht, wo vielleicht am Anfang von Produkten mehr Flexibilität benötigt wird. Und wir haben dann ja in Zukunft, das ist ja zumindest der aktuelle Trend, immer mehr Individualisierung dabei und das sind alles solche Themen, wo wo ich immer, 3D Druck und K.I. auch so viel Parallelitäten sehe, wo steht das, was machen wir damit, welches Potenzial steckt dahinter, wie viel wird genutzt.
00:31:25: Speaker 2Beides ist so, ja, da kann mehr rauskommen.
00:31:30: Speaker 1Ja, ja, Hype entsteht aus meiner Sicht halt immer, wenn man etwas entwickelt, weil man es kann, aber nicht, weil man es wirklich braucht, so in dem Fall. Und dann wird K.I. auch noch durchgehen müssen, wo wir beim 3D Druck jetzt halt auch gewaltig gemerkt haben, was in der letzten Zeit so los war. Ne, Lass uns mal noch kurz zum Ausblick kommen, was kommt als nächstes? Also, eines weiß ich auf jeden Fall gewiss, was als nächstes kommt und zwar die Form Next, ne? Ja, ja, da geht es wieder rund, was 3 D.
00:32:02: Speaker 1Druck in Frankfurt angeht. Ich hab noch ein, 2 Punkte, die würd ich gerne noch dazu sagen und zwar, viele sehen die die Messe immer als das ganz große Schaulaufen der, der der großen Beteiligten in diesem Markt. Die Messe bietet aber noch mehr, ja, deutlich mehr. Es gibt ein richtig gutes Vortragsprogramm, da kann ich nur empfehlen, mal rein zu gucken, sich den ein oder anderen Vortrag dann auch zu markieren und dorthin zu gehen, sich das anzuschauen in dem Fall. Und was noch interessant ist, das kann ich auch von der Messe so weitergeben, es gibt ein Discover Three T.
00:32:36: Speaker 1Printing. 3D Printing Seminar in Kooperation mit dem Aachen Center of Additive Manufacturing. Also, wer ganz am Anfang steht und sich das Thema 3D Druck vielleicht von Beginn an, weil er auch auf die Messe geht, etwas, ich sag mal, ohne großen Hype anzugucken, der hat die Möglichkeit an diesem Seminar teilzunehmen. Das ist jeden Morgen, an dem die Formex startet oder beginnt um 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr.
00:33:08: Speaker 1Und wenn ich es richtig im Kopf hab, dann ist Dienstag und Donnerstag das Seminar auf Deutsch und Mittwoch und Freitag auf Englisch und die Teilnahme ist kostenlos. Also derjenige, der diese Podcastfolge jetzt hört und sagt, ich möcht da mal, bevor ich mich auf das Parkett der Messe wage, mal noch kurz was mitnehmen an Informationen. Der ist da herzlich eingeladen. Mehr Details gibt es auch auf der Webseite von der Formex. So, das wollt ich noch kurz sagen, weil das echt ’n guter Punkt ist.
00:33:35: Speaker 2Aber ja, ich würd da noch ergänzen zur Formnext, die Formnext ist keine IFA, also keine internationale Funkausstellung, mit wo eine Innovation die nächste jagt, sondern wir sind, glaub ich, jetzt auch Richtung Formnext. Es geht mehr in Richtung Anwendungen, es geht wirklich, also echte Anwendungen, nicht nur einfach so ’n paar Use Cases, die wir von irgendeiner Uni gemacht wurden, wobei das ja, auch sinnvoll ist und gemacht werden muss. Das will ich dadurch nicht schlecht machen, aber es ist noch nicht der Wirtschaftlichkeitsfaktor dahinter.
00:34:07: Speaker 2Und da, ich denke auch, da sehen wir ja, dass die Messe sich neu aufstellt, dass sich auch die Aussteller, auch die die Firmen, immer mehr in diese Richtung aufstellen. Es gilt jetzt halt mehr von der Innovation weg. Jetzt geht es darum, den 3 D. Druck salonfähig zu machen.
00:34:27: Speaker 1Mhm, Ergebnisse zu zeigen, echte Anwendungen, Das ist das, was die Leute brauchen. Also, wer wirklich überlegt, auf die Formnext zu gehen, es wird aus meiner persönlichen Sicht ’n Stück weit ’ne andere Messe werden.
00:34:38: Speaker 2Ist ’n anderer, das erwarte ich zumindest. Also, ich bin gespannt, was wirklich nachher bei rauskommt, wie sich letztes Jahr war schon so, so ’ne Wankelstimmung, da ich bin gespannt, ob dieses Jahr so ’n Ruck. da durchgeht, auch was wir sehen, also wie sich die, die ganzen Leute präsentieren. Ich bin gespannt, also es, ich.
00:34:59: Speaker 1Ich muss mich, ich muss mich gerade an diesen Posting erinnern, den ich damals, ich glaub, das war 2023 gemacht habe, da, der hieß jetzt, ich kann den Wortlaut jetzt nicht ganz wiedergeben, aber ich hab sowas gesagt mit, wenn ich mir die Storys anhöre, dann ist es ähnlich gewesen wie beim Auslaufen der Titanic, da hat man auch nicht gedacht, dass die untergeht und wenn man sich jetzt dort anschaut, wer dieses Jahr nicht auf der Formneck sein wird, Da sind, ich sag mal, da, da haben wir in vielerlei Dingen auch durchaus recht gehabt und die Einschätzung war ganz in Ordnung aus meiner Sicht.
00:35:29: Speaker 1Aber wer 3D-Druck wirtschaftlich einsetzen möchte und er möchte echte Anwendungen sehen und er möchte, dass Ergebnisse dabei rauskommen, die am Ende des Tages Zeit und Geld sparen oder auch die Innovationskraft nach vorne tritt, der hat hier auf der Messe einen guten Punkt, um bei etwas dabei zu sein, was jetzt in den nächsten Jahren meiner persönlichen Sicht richtig, geil werden kann, 3 D. Druck dort reinzubringen, dass man ja richtige gute Effekte sieht und nicht nur ein bisschen Prototyping macht.
00:36:04: Speaker 2Definitiv. Also wir bekommen jetzt das Nächste. Wir hatten vorhin über die Zeitalter und Industrialisierung gesprochen. Wir sind jetzt an dem Punkt, Teil der Tränen ist durch. Wir sind auf dem, Weg zum Plateau der Produktivität. Das heißt, die nächste Industrialisierungsstufe des 3D-Drucks steht kurz bevor. Aus der Sicht, es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen und wir haben wahnsinnige Sprünge in den letzten Jahren gemacht und ich bin auch sehr gespannt, was dieses Jahr auf der Form next nicht an Neuerungen da ist, sondern einfach so an an Zeitgeist.
00:36:41: Speaker 2da ist.
00:36:41: Speaker 1Ich finde auch, die Anwendungen, die man seither vielleicht noch nie wirklich betrachtet hat, sind meistens die diejenigen, das sind die Geldbringer-Anwendungen, wie ich immer so schön sage, auf der einen Seite und ich bin absolut genau gleicher Meinung wie du auch, dass wir den den Sprung sozusagen in diese nächste Ebene wagen, auf diesem Hype Cycle. Die Frage ist nur, wie lange es dauert, bis wir auf diesem Plateau der Produktivität wirklich landen. Dass wir dort landen, ist auf jeden Fall der Fall, Aber die Frage ist nur, wie schnell geht das Ganze und aus meiner persönlichen Sicht ist auch so, dass die Hersteller, die Dienstleister und alle Player, die sind diesen 3D-Druckmarkt mitspielen, wenn die jetzt merken, da muss man auch manchmal ein Problem kommunizieren, weil die Lösung ist ja schon da, ne, hat im Marketing ja noch nie funktioniert, dass man nur eine Lösung transportiert und kein kein Problem nach außen trägt.
00:37:31: Speaker 1Wenn die Branche das jetzt noch versteht, dass man damit Probleme löst, anstatt nur ein bisschen, coole Teile druckt, dann glaube ich, dass das sehr schnell gehen kann, dass die Unternehmer und sehr viele Personen doch draußen im industriellen Feld, was ja der industrielle Teil in Deutschland ist, ja um einiges größer als ein paar Raketen Firmen und ein bisschen Medizintechnik, dass wenn die sich angesprochen fühlen und sich in ihrem Problem wiederfinden, dass es absolut klar ist, dass man dafür 3D-Druck nutzen kann.
00:38:04: Speaker 1und sogar nutzen muss, um Vorteile in der Zukunft zu haben.
00:38:08: Speaker 2Ja, und vielleicht können wir da das soweit abschließen. Jede Technologie durchläuft die gleichen Phasen. Entscheidend ist, wer sie nach dem Hype richtig nutzt und da an dem Punkt stehen wir jetzt. Ja, ja, man.
00:38:21: Speaker 1Muss mal was umsetzen jetzt, anstatt immer nur gucken, was halt Begeisterung und was cool ist. Ich glaub, das ist ein ganz guter Punkt, um diese diese Folge, wie nennen wir sie, ich würd sie nennen, von 3 D. Druck zu K. I., warum jeder Hype denselben Weg geht, könnte man vielleicht so sagen, 2 Technologien, ein Muster.
00:38:39: Speaker 2Parallelen verstehen und beides einfach in Zukunft parallel weiter nutzen. So eigentlich unsere oder meine genau wahrscheinlich auch wieder eine Empfehlung für die, die jetzt neu auch im Podcast sind, die mit 3 D. Druck noch nicht so viel gemacht haben. Es wird irgendwann eine Technologie werden, die sich wie Drehen, Fräsen, Spritzguss, Biegen, Stanzen und wie die Technologien alle heißen, etablieren wird als Paralleltechnologie, nicht als ersetzende Technologie.
00:39:09: Speaker 2Und K.I. wird eine Paralleltechnologie. Sie wird Menschen nie hundertprozentig ersetzen. Es wird aber Dinge geben, wo Mensch anders funktioniert, wo gewisse, Tätigkeiten abgenommen werden, wo Effizienz reinkommt. Deswegen haben wir auch heute diese, diese Folge mal gemacht, weil Technologie Hype und so, das passte einfach. Diese beiden Themen mal miteinander zu kombinieren, war aus unserer Sicht einfach mal notwendig.
00:39:36: Speaker 1Ja, derjenige, der jetzt bis zu dieser letzten Minute hier geblieben ist, der sollte sich wirklich fragen, was es einen kostet. Wenn er das Ganze nicht umsetzt, also wenn er nicht 3D-Druck nutzt oder wenn er nicht KI nutzt, in Zukunft, was dort für Nachteile auf ihn zukommen. Und wie du vorhin auch gesagt hast, na, es wird was ganz Normales sein, dass man sagt: “Natürlich machen wir das im 3D-Druck, weil das haben wir schon immer so gemacht.” So wie man auch gesagt hat, natürlich machen wir es im Spritzkurs, weil man es schon immer so gemacht hat. gemacht hat. Also wer auf Spritzguss geht, kann auch gerne wieder Stufen zurückgehen auf 3 D. Druck. Es wird in Zukunft völlig normal sein, diese Technologie so einzusetzen, aber parallel, parallel, parallel einzusetzen, ne.
00:40:12: Speaker 1Hier gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken, es gibt ganz viele Graustufen, diese Technologie einzusetzen. Die Frage ist immer nur, es muss nicht so das eine oder das andere sein, sondern man muss gut abwägen können, wie man das Werkzeug für sich selbst am besten nutzt, wenn man die Lösung schon im Haus hat, aber sein Problem oft nicht kennt. Letzter Punkt, vielleicht noch, jeder der uns beide auf der Formnext sieht, darf gern Hallo sagen in der Hinsicht. Die meisten sagen immer: ‘Hey, ich kenn die vom Podcast.’ So.
00:40:42: Speaker 2Wenn sie was sagen. Spensel und ich: ‘Ey, cool, dass ich den mal treffe. Ratter, Ratter, woher kenn ich?’.
00:40:50: Speaker 1Thorsten, du hast auch ganz viele Freunde da draußen, die du nicht kennst, wie ich auch über den Podcast.
00:40:54: Speaker 2Freunde und halt nicht Freunde.
00:40:57: Speaker 1Ja, also wie ich ja auch in den, ich sag mal, durchaus in den letzten Gesprächen mit dem ein oder anderen Partnern aus der Branche heraus gehört hab, dass alle den Podcast hören, auch die, die es nicht zugeben, weil, das gleiche Mindset, was wir hier im Podcast mitgeben, auf einmal über andere Wege dann doch auftaucht oder die gleichen Redewendungen. Also ist ganz interessant, wer den Podcast alles hört und ich find es eher cool, wenn sich die Leute mal melden, weil wir sind alle in der gleichen Branche, müssen alle gleichzeitig gut vorankommen und vielleicht wär ein ganz cooler Punkt damit zu starten, wenn wir uns auf der Form next dann sehen.
00:41:31: Speaker 2Ne, genau und auf der anderen Seite, Wir sprechen halt manchmal aus, was aber trotzdem auch viele denken, auch von Herstellerseite, egal wo wir uns mal mit unterhalten. Ich denke, das können wir auch mal, wir, wir sind nicht allein, das wissen wir, wir sind mit unserem Denken nicht allein. Wir sprechen es jetzt hier mal aus, was vielleicht auch andere nicht dürfen, nicht können, aber am Ende. wir sitzen alle im selben Boot und wir müssen alle in die gleiche Richtung und das ist leider aktuell die Richtung.
00:42:01: Speaker 1Ja, ja, ich hab so ein großes Verlangen danach, dass die die Menschen in der Zukunft geile Teile kriegen, deswegen nehm ich da auch manchmal kein Blatt vor den Mund, weil ich mir denke, es bringt viel mehr, die Branche dort voranzubringen, um die Themen auch einfach aufzudecken, was da manchmal schief läuft, damit es vorangeht. Ne, Also, wunderbar, dann würd ich sagen, Thorsten, wir planen unseren unseren Formnext Rundgang.
00:42:28: Speaker 2Dann genau, Mittwoch, Donnerstag bis jetzt.
00:42:31: Speaker 1Ja, bei mir auch in dem Fall, Mittwochabend ist wieder Dienstleister Abendessen. Also, jeder Dienstleister, der das jetzt hört und bei uns die Mail nicht bekommen hat, meldet euch an bei uns. Also, nur für Kunden in der Hinsicht. Wir haben noch ein, 2 Plätze frei, Derjenige, der sagt, was ist das eigentlich, der sollte sich mal bei uns mal kurz melden, dann kann er das gerne aufzeigen. Aber ansonsten würd ich mich sehr freuen, den ein oder anderen auf der Formnext zu treffen, der unseren Podcast hört in der Hinsicht. Und ich freu mich auch, dich wieder zu treffen, Thorsten.
00:42:59: Speaker 2Ja, genau, nicht nur digital, sondern auch mal wieder real, real. Genau, das ist ja auch nur, wir sehen uns ja physikalisch auch nur jedes halbe Jahr etwa.
00:43:09: Speaker 1Ja, so in etwa, ja, ist eigentlich schade, ne, aber wir reden ziemlich oft und lassen die meisten daran teilnehmen. Aber jetzt machen wir wirklich einen Cut an diese Folge und ich würde sagen, danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
00:43:23: Speaker 2Bis dann, danke, ciao.