Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-01-21: 2025-01-21
00:00:00: Speaker 1Genau, machen wir. Ja, der erste Punkt war ja, wer ist in Schwierigkeiten beziehungsweise womit kämpft der Markt und ich denke, das ist jetzt auch nichts Neues, dass wir uns in der Marktkonsolidierungsphase befinden. Ich denke, das ist auch nicht nur im 3D-Druck so, sondern auch woanders. Aber was bedeutet das eigentlich? Die Konsolidierung ist ja ’ne Marktbereinigung. Das bedeutet, es verschwinden die unwirtschaftlichen oder weniger wirtschaftlichen Unternehmen, verschwinden vom Markt. Es werden, Unternehmen zusammengeführt, aufgekauft und und ähnliche Aspekte.
00:00:32: Speaker 1Und ja, warum passiert das eigentlich? Das ist eigentlich so das Spannende. Ich denke, da haben sich viele noch keinen Kopf gemacht, außer dass viele merken, ja, es ist wenig Arbeit da und für manche, ja, bleibt einfach nichts genug hängen. Aber eigentlich fängt das an im Bereich der Hersteller oder überhaupt dieser. der ganze Bereich Gartner Hype Kurve, wenn etwas gehypt ist, dann fließt immer viel Geld da rein. Das merken wir im Moment in Themen wie K.I. oder Ähnliches und viele erhoffen sich, dass sie auf das richtige Pferd setzen und am Ende der Hype Kurve da ein geiles Produkt rauskommt und sie dann in dem Bereich einfach viel Geld verdienen können.
00:01:07: Speaker 1Und 3D-Druck war ja lange mit super Steigerungsraten und Ähnliches vorhergesagt und und da hat man gesagt, das das wird das Verfahren der Zukunft, alles andere kann man dann vergessen, Und was jetzt gerade passiert ist, wenn der Hype vorbei ist, dann ist man zurückhaltend. Und im Moment merken wir auch noch zur wirtschaftlichen Lage, dass die Investoren einfach mit dem Geld zurückhalten und das nicht mehr verfügbar ist. Das Problem bei innovationsgetriebenen Firmen ist immer, die haben nie gelernt, wirtschaftlich zu sein, sondern das ist ja Unternehmen waren kriegten Geld, um innovativ zu sein.
00:01:47: Speaker 1Da ging es nicht darum, die haben nicht Geld bekommen, um wirtschaftlich zu sein. Und wer einen Fokus auf Innovation legt, der gibt viel Geld aus, um das zu erreichen. Und jetzt sind wir halt in diesem Kippmoment. Jetzt geht es nicht mehr darum, Innovationen haben wir genug, wir haben gute Anlagen, wir haben gute Hersteller, wir haben immer bessere Materialien, gerade in den letzten Jahren. Und jetzt geht es ums ganz plump, ums Geldverdienen. Und das ist der Moment, wo dann die ganzen innovationsgehypten Unternehmen, oftmals nicht mehr hinterherkommen, weil die haben nie gelernt, wirtschaftlich zu sein.
00:02:20: Speaker 1Die wissen gar nicht, das ist jetzt vielleicht ein bisschen plump gesagt, aber die wissen gar nicht, wie es geht. Oder wie siehst du das.
00:02:26: Speaker 2Ja, ich seh es genauso, weil einerseits hat man nie wirklich gelernt, wie man Geld verdient und auf der anderen Seite nimmt das Geld, was vorne reingesteckt wurde, nimmt gerade ab, weil Geld im Markt absolut fehlt in der additiven Fertigung. Das nimmt man ganz stark wahr. Und wenn jetzt beide Seiten, natürlich nicht vorteilhaft sind, dann sieht man, oder besser gesagt, man sieht dann gar nichts mehr von diesen Unternehmen oder sehr lange nichts. Es wird ruhig und man macht sich auch ein Stück weit Sorgen. Und wenn man sich diese Gartner Hype Kurve noch mal so anschaut, also jeder sollte das noch mal nachschauen online, wie die so hoch geht, wie sie dann abfällt.
00:03:01: Speaker 2Und du hast letztes Mal auch in einer der Podcasts gesagt, Thorsten, wir sind im Tal der Tränen, da kommen wir jetzt gerade raus. Wie hast du das noch mal genannt, Plateau, der Tal der Tränen oder.
00:03:11: Speaker 1Tal der Ernüchterung und dann geht es auf das Plateau der Produktivität hoch. Aber langsam, Hype ist ja immer Anstieg, Nadelspitze nach oben, dann relativ, meistens ist halt typisch für diese Gartner Hype Kurve, tiefer Fall, relativ schnell und ja, dann geht es auf dieses Plateau der Produktivität. Ich vergleich es halt immer, wo viele wissen, was ich damit meine, Prototypenbereich 3D Druck stellt keiner mehr in Frage. Da haben wir das Niveau der Produktivität erreicht, die Maschinen sind wirtschaftlich, Materialien, es gibt genug Leute, die was damit anfangen können, im Markt etabliert gesetzt.
00:03:46: Speaker 2Ja, ja und ich glaube auch, derjenige, der heute noch auf einen Hype im 3D Druck wartet, ist eher etwas, was in der Branche in einer Nische vielleicht noch ein Hype auslöst. Aber 3D Druck, der Hype ist vorbei, da geht nichts mehr hoch, da geht es jetzt nur noch langsam, ich sag mal in kleinen Schritten, nach oben, wie wir diese Produktivität jetzt auch erzeugen. Und ich möchte zu deinem vorherigen Punkt noch ganz kurz was sagen und zwar, ich bin letzten gefragt worden, da hieß es, wie kann es sein, dass die Unternehmen im 3 D. Druck, also vor allem die Hersteller, so erfolgreich waren und jetzt auf einmal nicht mehr.
00:04:20: Speaker 2Und ich glaub, dass die nie wirklich erfolgreich waren, so wie sich vielleicht der ein oder andere Erfolg vorstellt durch Geld, sondern dass der sich eher Erfolg vorstellen muss mit viele, User zu bekommen, die diese Technologie am Anfang nutzen, da ging es jetzt nicht direkt um Geld. Also, die Definition von Erfolg bei Herstellern ist durchaus differenzierter zu betrachten.
00:04:43: Speaker 1Aus meiner Sicht geht es auch so ein bisschen darum, die alten etablierten Unternehmen, die haben einfach Kapitalreserve in den Zeiten aufgebaut, wo dieser 3D-Druck gehypt wurde. Da haben sie auch gutes Geld verdient und da wurde auch. ja, gut in diese Sachen investiert. Was wir jetzt in dieser Gartner Hype Kurve sehen können, ja, die gleiche Technologie kann ja für verschiedene Anwendungen auch in unterschiedlichen Punkten stehen, sowie Prototypenbau, Plateau der Produktivität. Aber in diesem Serienbereich, Applikationsbereich, da sind wir jetzt im Tal der Tränen und jetzt suchen gerade das, haben wir auch an der letzten Formnext gemerkt, es suchen alle Anwendungen.
00:05:17: Speaker 1Kurze Side Note an der Stelle noch, haben wir vorhin, haben wir vor dem Podcast kurz drüber gesprochen, warum ist das eigentlich so, wenn wir die etablierten Hersteller haben, die die teuren Anlagen haben, die werden nicht mehr unbedingt für Prototypen gekauft, sondern dann nimmt man für die interne Forschung und so weiter, nimmt man günstige Anlagen. Das heißt, das fällt denen weg, genauso wie als Dienstleister, der an vielen Ecken Prototypenbau wegfällt, weil die Leute es selbst machen in den Abteilungen. Und so verschiebt sich so ein Markt und im Moment müssen wir jetzt aus diesem Tal raus schauen, wer konsolidiert.
00:05:51: Speaker 1wer geht, wer ist nicht wirtschaftlich, wer kommt mit wem zusammen. Und da werden wir 23 Jahre, denk ich, verbrauchen und dann geht es mit ja mit frischem Wind wieder aufwärts.
00:06:04: Speaker 2Ja, ich würd mal auf Punkt 2 gehen, Anwendungen, Applikationen, wohin entwickelt sich die Branche allgemein? Da waren wir jetzt gerade an dem Punkt. Ich hab eines wahrgenommen und zwar, also ich les sehr viel auf LinkedIn gerade mit, was sich, was sich in der Branche bewegt und, Was ich ganz stark rauslese, ist, dass die Schuld immer weiter auf die Anwender geschoben wird, obwohl die ganz oft gar keine Schuld tragen. So sind viele Hersteller, Reseller, aber auch Dienstleister in der letzten Zeit ziemlich faul und fett geworden.
00:06:34: Speaker 2Also, wenn ich so an 2014 bis 2016 denke, wie anstrengend es durchaus war, mit 3D-Druck zu überzeugen, wie viel die Dienstleister gemacht haben, wie viel die Reseller gemacht haben, wie viel Energie die aufgewendet haben, Die sind die Extrameile gegangen, die haben Auswärtsbesuche gemacht, die haben Musterteile gedruckt, da hört man jetzt aktuell gar nicht mehr viel davon. Da heißt es nur, ja, da bewegt sich gerade gar nichts, wir lassen das so. Ich hab so das Gefühl, vielleicht siehst du das auch so, Thorsten, ist natürlich immer einfacher, sich in ein gemachtes Nest reinzusetzen und einfach mit profitieren zu wollen, aber selber nicht derjenige sein, der das Ganze anschuckt, vor allem zu Beginn.
00:07:13: Speaker 2Und ich, ich finde auch, viele Anwendungen wurden von unseren Vorgängern, gefunden, womit wir heute noch Arbeit haben und Geschäft haben bei ganz vielen Dienstleistern. Aber jetzt muss diese Generation wieder neue Anwendungen finden, damit wieder was zum Produzieren da ist, damit man diese nächsten Schritte auf jeden Fall wieder gehen kann.
00:07:34: Speaker 1Ich denke, dass so allgemein, das hatten wir ja vorhin schon mal kurz, das Thema, die die, Prototypen, dafür ist 3D-Druck gesetzt. Aber jetzt geht es darum, OK, wer bedient Prototypen? Da sind dann die oftmals die chinesischen Hersteller und so weiter, aber es kommt danach. Und wir sind ja jetzt dabei, dieses Niveau für Serienendapplikation aus dem Portal der Tränen auf das Plateau der Produktivität zu bekommen. Und da ist wird in Zukunft Preisreduktion, Material, Anlagen und, das wird einfach wirtschaftlicher, weil auch.
00:08:05: Speaker 1Ja, weil es einfach die Anlagentechnik jetzt auch langsam günstiger wird. Dann haben wir die Frage, wie wird Wissen in Zukunft transportiert, weil das ist ja auch noch was, was fehlt. So wie du gerade gesagt hast, oftmals wird den Anwendern die Schuld gegeben, aber eigentlich ist es der Markt, die Branche, die die Erfahrung hat. die jetzt auf die Anwender zugehen muss und die trainieren muss. Es erwarten immer alle, dass die Anwender von sich, von sich aus selbstständig, eigenständig qualifizieren, weiterentwickeln und automatisch Interesse am 3D-Druck bekommen.
00:08:39: Speaker 1Aber woher sollen die den bekommen, wenn nicht irgendwo dieser Impuls und der Input kommt von der anderen Seite und Unterstützung vor allem? Wir warten alle da drauf, dass morgen alle fertig sind und doch gepflegt und. auf jeden Fall doch 3 D. Druck mal machen müssen, weil das ist ja so cool und so geil, aber wir tun nichts dafür, die dahin zu bewegen oder wenig. Will nichts, würd ich jetzt auch nicht formulieren, aber es ist an vielen Stellen, wird zu wenig gemacht und es halten alle die Hand auf und sagen, ja, aber ist doch ’ne coole Technologie und die Anwender können es einfach nicht und die sind zu doof oder andere sind, es sind immer andere, die Schuld haben.
00:09:15: Speaker 2Das ist genau das, was ich auch wahrnehme. Man muss den Kunden an die Hand nehmen und ganz oft, Also, das weiß ich ja aus aus meiner täglichen Arbeit. Es ist gar nicht diese diese Technik, die dann nicht funktioniert, sondern es gibt einfach viele mentale Blockaden. Da muss man als Hersteller, als Dienstleister, als Reseller einfach den Kunden besser verstehen, an die Hand nehmen und ihn zu dieser Umsetzung auch zu bewegen. Man muss manchmal auch manche Dinge mit etwas mehr Druck angehen. Das ist leider so, um dann auch aufzuzeigen, dass dieses Ergebnis auch einfach und schnell erreicht werden kann.
00:09:49: Speaker 2Aber, Viele sind da ziemlich faul geworden. Die sagen: “Ja gut, dann macht’s der Kunde halt nicht und dann suche ich mir vielleicht etwas anderes, aber darauf habe ich auch nicht wirklich Lust.” Also ist ein bisschen Gleichgültigkeit reingekommen. Das habe ich ganz. stark gemerkt bei uns im Markt. Vielleicht sind die Leute auch extrem müde und und angespannt, das kann auch sein, aber derjenige, der jetzt seinen Kunden weiterentwickelt und nah an seinem Kunden ist, der wird auf jeden Fall durch diese jetzt kommende Zeit sehr gut durchkommen. Ja, du hast noch ein, 2 Punkte noch zusätzlich dir notiert gehabt, ne, zu dem zweiten Punkt.
00:10:21: Speaker 1Genau, also am Ende geht es ja da drum, wir müssen die Erfahrung für die Nutzer steigern. Das kann man über verschiedene Dinge tun und da sind alle gefragt, alle, die sich heute in dem Markt bewegen. Auf der einen Seite haben wir die alteingesessenen Hersteller, die aus meiner Sicht zumindest im Prototypenbereich nicht mehr so die Rolle spielen, weil das an die günstigeren Anlagenhersteller geht. Und diese Premiumhersteller, die suchen heute Anwendungen und so weiter. Das heißt, wie sollen denn Anwendungen entstehen? Und da wäre mein Vorschlag und das ist das, was ich als Entwicklung sehe, die sollen.
00:10:55: Speaker 1In den Entwicklungsabteilungen und sollen die ruhig mit den günstigen Anlagen arbeiten und man sollte das eigentlich fördern. Und mag heute so sein, als Spontan-Situation, dass das den Markt erstmal reduziert, weil die Leute alle die Arbeit ins Haus holen, dass die Technologie ins Haus holen. Das wird Dienstleister frusten, weil sie weniger Arbeit haben. Das wird Premiumhersteller frusten, weil sie keine Anlagen dahin verkaufen. Aber auf lange Sicht, qualifizieren sich ja all diese Leute selbst, indem sie mit 3D Druck lernen, indem sie sich entwickeln, indem sie aus sich selbst heraus neue Ideen entwickeln und dann irgendwann in Zukunft, das mag auch 23 Jahre, 4 Jahre, 5 Jahre dauern, je nachdem, werden sie aber.
00:11:41: Speaker 1mit mehr Informationen, mit mehr Wissen, mit mehr Erfahrung, mit und, werden sie zurück an den Markt kommen, weil sie ihre internen Kapazitäten dafür nicht mehr haben oder die Technologie nicht haben oder einfach neue Anforderungen stellen, die dann vielleicht aus dieser günstigen Anlagentechnologie nicht mehr rauszuholen ist. Und dann wird sich der Markt aus aus diesem Plateau oder diesem Tal der Tränen rausentwickeln. Und dann haben wir doch das, was wir wollen. die Nutzer haben ihre ersten Erfahrungen, sie kommen mit Ideen, sie kommen auch nicht mit weltfremden Ideen und es wird Mehrwert aus dem 3D-Druck rauskommen.
00:12:15: Speaker 2Ja, sehe ich genauso und die Bestätigung ist auch aus meiner Sicht auch doch da viele, die jetzt den kleinen Drucker in ihrer Konstruktionsabteilung haben, die ersten Prototypen gemacht haben, durchaus dann den nächsten Step gegangen sind zu ein paar Hilfsmitteln, die werden an den Punkt kommen und werden mit ihren in Anführungszeichen Desktop-Druckern jetzt keine Tausender Serie mal kurz, in der Konstruktion fertigen, die werden natürlich den Weg gehen und sagen, wir brauchen jetzt jemand, der für diese nächste Anwendung, die wir haben, als nächsten Schritt, doch brauchen wir jetzt jemand, der die Teile für uns fertigt.
00:12:47: Speaker 2Und ich glaub, auf diesen Punkt, der kommt bei manchen Unternehmen jetzt schneller und bei manchen dauert es einfach noch ’n Stück weit.
00:12:53: Speaker 1Klar, das wird sich jetzt entwickeln, aber das muss man mitgehen. und ich glaube, da sollten wir alle dran arbeiten, alle die, die in diesem 3D-Druck Markt heute da sind, egal auf welcher Seite, Hersteller, Dienstleister, Material, Anlagen oder oder, sondern es geht ja darum, wir wollen diesen Markt beflügeln und am Ende haben wir alle was davon. Und jeder, der 3D-Druck als egalde Technologie empfindet, sollte eigentlich da mit einsteigen und sagen, O. K., was können wir eigentlich tun, um die Leute jetzt ’n Wissenstransfer herzustellen.
00:13:22: Speaker 2Ja, und ich muss auch dazu sagen, Wir sind auch an dem Punkt, wo die Anwender auch schon immer sein wollten und zwar, es muss einfach sein und Plug and Play. Plug and Play ist ein bisschen ein bisschen weit gesagt, aber wer sich heute diese einfachen Desktop FDM Drucker mal anschaut, in 15 Minuten sind die soweit fertig, um das erste Teil zu drucken. Die erste Schicht ist in Ordnung, vollkommen in Ordnung. Man hat innerhalb kürzester Zeit ein Ergebnis, womit man in die Hände nimmt, vielleicht durch die Fertigung läuft und seinen Kollegen zeigt und sagt, schau mal.
00:13:54: Speaker 2das haben wir in 2 Stunden da jetzt rausbekommen. Das ist richtig cool, das wollten die Anwender schon immer haben, da sind wir jetzt auch und das finde ich super und da müssen wir jetzt einfach die nächste Stufe dann drauf zünden in der Hinsicht.
00:14:05: Speaker 1Ja, genau, was ich da, das, das haben ja der ein oder andere Hersteller, jetzt will ich mal heute keinen Namen sagen, aber das gibt es ja schon, dass manche Hersteller ganz gezielt unfertige Anlagen. liefern, aber dann gleichzeitig das Material und den Druckauftrag, um die Anlagen zu komplettieren, damit sie ihr erstes Erfolgserlebnis haben und dann auch sehen, ah, da kann man tatsächlich da und da das und das kann man drucken. Das heißt, so ’ne, so ’n Add-on, dass sie sofort starten, Plug and Play sehen, ah, so funktioniert es, das passiert, Maschine funktioniert, Maschine ist kontrolliert, sie arbeitet, passt.
00:14:39: Speaker 1Also sind alle, ist die Maschine völlig einsatzbereit. Also auch solche Dinge, egal ob man nachher, ’n großer Premiumhersteller ist oder oder was weiß ich, man kann doch direkt solche Dinge mitliefern und dass die Leute direkt beim Spielen anfangen und Erfolgserlebnisse haben, qualifizierte Erfolgserlebnisse.
00:14:58: Speaker 2Und ich glaub, jeder weiß das, wenn man ’ne Maschine kauft und die beim ersten, beim ersten Mal losschicken schon nicht funktioniert. Dieses, das brennt sich so in das Unterbewusstsein ein, dass man sich denkt, shit, jetzt ist der erste Druckvorgang oder das erste, Bauteil schon schief gelaufen, hoffentlich wird das nächste was. Und wenn das erste Mal schon gut läuft und das erste Bauteil gut ausschaut und das zweite gut ausschaut und das dritte gut ausschaut, dann, wie soll man sagen, dann schaukelt sich das Ganze so positiv nach oben, dass man sozusagen mitgerissen wird von dieser Technologie.
00:15:33: Speaker 2Und das sind wir an dem Punkt und ich weiß, dass ich spreche mit vielen Konstrukteuren und die haben, die sind alle super gut drauf, was diese einfache Technologie angeht. Es dauert nicht mehr lange, Und dann kommen die mit Anwendungen, worauf sich viele Dienstleister, zum Teil auch Hersteller von den Anlagen, dann auch durchaus freuen können, weil dann ist nicht mehr so dieses Anwendungssuchenden Thema, sondern man bekommt was mit mit etwas Konkretem. Man hat es vielleicht schon mal ausprobiert, man möchte nur die nächste Stufe zünden.
00:16:00: Speaker 1Genau, ja, letzte Punkt an der Stelle, machen wir es umgekehrt. Du hast jetzt den Positiveffekt, nehmen wir den Negativeffekt, fünfmal hintereinander ein Druck versucht, erfolglos gescheitert, steht das Ding in der Ecke. und jemand ist vom 3D-Druck weg.
00:16:14: Speaker 2Ja, auf der Internetseite steht es dann bei vielen Firmen immer noch drauf, mit ‘Additive Manufacturing, Addits Best’, so in der Richtung, bei manchen Unternehmen, aber da steht dann das Gerät in der Ecke, verstaubt, das Material, was beim Kauf dabei war, das hängt noch irgendwie drinnen und alle sagen, wir haben es ausprobiert, hat nicht funktioniert, das haben wir sein gelassen, so in der Richtung. Und dann ist das Thema einmal verbrannt und dieses Ding wieder gerade zu biegen, ist einer der schwierigsten Angelegenheiten, die es im Endeffekt gibt. Also eigentlich ein Aufruf an viele Hersteller, gibt den Leuten ein tolles Erfolgserlebnis und ihr verkauft noch viel mehr Drucker danach, weil warum sollten die dieses diesen Drucker nicht nutzen, wenn sie, wenn sie so große Vorteile davon haben.
00:16:58: Speaker 1Auch Materialhersteller und alle. Also ist egal, wir müssen halt gucken, dass wir alle gemeinsam Positiverlebnisse erzeugen und damit, den Markt stärken und die Leute bekräftigen, dass das ’ne tolle Technologie ist und am Anfang einfach nur 1 zu 1 Modelle nachbauen, ist ja noch nicht der volle Erfolg, sondern erst der Mehrwert, den man aus dem 3 D. Druck rauskriegt. Das ist ja eigentlich die Zukunft, der echte Mehrwert, nicht der Rest haben wir im Prototypenbau gemacht.
00:17:25: Speaker 2Ja, ich würd sagen, das ist reif für Punkt Nummer 3, den wir anstoßen können, unsere Agenda und zwar, was verändert sich für, 3D-Druckhersteller, Materiallieferanten, Dienstleister, Reseller und Anwender und für wen hat die Entwicklung welche Auswirkungen? Möchtest du Hersteller und Material im Endeffekt machen? Würdest du ein bisschen mehr drauf eingehen.
00:17:47: Speaker 1Ich geh da, kann da gern drauf eingehen. Also die Veränderungen jetzt, ist ja schon zum Teil angesprochen, gerade für die Herstellerseite, was 3D-Drucker angeht, ist mit Sicherheit die, Konsolidierung von kleinen Unternehmen und Startups. Das Geld ist nicht mehr verfügbar, so wie eingangs besprochen, innovative Technologien, wurde einfach nur Geld investiert, um den neuen nächsten Schritt zu machen. Aber es war nie das Ziel, wirtschaftlich zu werden. Und was auch noch ’n Punkt sein wird, abgeschlossene Systeme und Monopolstellungen, wie einige Hersteller es heute noch pflegen, das wird auch weniger.
00:18:26: Speaker 1Das heißt, diese offeneren Systeme, so wie jeder kennt das, wer sagen würde, diese Fräse darf nur mit dem Material des Herstellers und hier darf auf der Fräse auch nur Kupfer gefräst werden, der packt sich an die Stirn. Und der letzte Punkt ist einfach der chinesische Wettbewerb. Das sind Dinge, die sich einfach verändern werden. Auch das haben wir jetzt innerhalb der Folge schon angesprochen. Günstigere Maschinen, Plug and Play, da sind wir in Europa teilweise noch echt weit von entfernt. Und das wird den Markt weiter beeinflussen und das wird einfach Auswirkungen auf viele, viele Bereiche haben.
00:19:00: Speaker 1Dem Bereich Material, auch da wird die Konsolidierung stattfinden, weil es einfach viele gleiche Hersteller gibt oder andersrum von den Herstellern viele gleiche Materialien. Nehmen wir Pulver, nehmen wir Resin, da guckt man auf dem Markt, guckt sich die Datenblätter an, egal ob die aus China, Europa, U.S.A. oder wo auch immer herkommen, da steht dann überall A.B.S. like. Und ich weiß gar nicht, wie viele, ich habe es nicht gezählt, aber im Resinbereich, wie viele ABS-like Materialien es gibt. Von jedem Hersteller gibt es, glaube ich, eins, sondern guckt mal auf die Datenblätter, die sind dann auch noch ähnlich, was die Langzeitstabilität und so was angeht.
00:19:34: Speaker 1Das mag ein anderes Stück Papier sein, da fragt niemand, Stand heute, nach. Aber das wird sich auch noch mal konsolidieren, weil wofür brauchen wir von jedem Hersteller das Gleiche? Der letzte Punkt ist die Performance, die die Materialien heute, Haben oder was sich in Zukunft verändern wird? Die meisten Materialhersteller arbeiten eigentlich nur noch an der Performance dieser Materialien. Ich habe jetzt diese Woche von Henkel Loctite eine Veröffentlichung gesehen, wo sie. Resine mit Spritzgussmaterial, also Thermoplasten, verglichen haben und da ging es um die Klimaschrankverträglichkeit und U.
00:20:08: Speaker 1V. Beständigkeit und. Und da muss man ganz ehrlich sagen, die Materialien haben echt gut abgeschnitten im Vergleich und dass viele sagen, ja, aber das altert und dann, wenn das sagen wir mal 5 Wochen im U. V. Licht gehangen hat und so, dann wird die Performance von den Materialien schlecht. Ja, das ist so, die Materialien werden teilweise auch schlechter, die Spritzgussmaterialien, aber auch und teilweise je nachdem, was man misst und wo man misst und welches Verfahren, sogar noch mehr, wie im 3 D.
00:20:40: Speaker 1Druck, Resinbereich. Das sind alles so Sachen, die werden sich verändern und diese, dieses Bewusstsein, dass man auch sagt, ja, die altern, die Materialien. Da muss man einfach sagen, ja, die im Spritzguss oder andere Sachen altern auch. Genau im Stahlbereich fragen mich viele, wenn das gedruckte Material, ’n Werkzeugstahl, ja, kann man das danach fräsen? denke ich immer, okay, warum nicht? Das ist ein Stück Stahl. Macht damit, was ihr wollt. Benutzt das Stück Stahl, so wie ihr alle anderen gegossenen, gefrästen und sonst was Stück Stahl benutzt.
00:21:11: Speaker 1Und da wird einfach mehr passieren. So Basics, Prototypenbereich, der ist weggefrühstückt, den gibt es, den brauchen wir. Aber die Zukunft, auch um aus dem Plateau der Produktivität zu kommen, ist Performance von Materialien. Und da machen wir in den letzten 23 Jahren aus meiner Sicht einen richtig großen Schritt.
00:21:30: Speaker 2Seh ich genauso. Man sieht es absolut, dass die Performance von vielen Materialien extrem zunimmt im Vergleich zu vor 5 Jahren noch, wo jeder darum geschrien hat: ‘Wir brauchen mehr Materialien, jetzt sind die Materialien da, jetzt werden die Materialien besser.’ Und du hast eigentlich in den 2 Punkten, also Materiallieferant und Hersteller, auch wichtige Dinge angesprochen, die sich vor allem auch die Dienstleister etwas genauer anschauen sollten. Die Frage ist nämlich auch hier, welche Maschine kauf ich mir als nächstes als Dienstleister, Und vor allem, auf welche Materialien spezialisiere ich mich? Denn dieser Wettbewerb im Prototypenbereich, der hat deutlich zugenommen.
00:22:03: Speaker 2Und vor allem auch kämpft man jetzt nicht nur mit anderen Dienstleistern um die Prototypen, sondern vor allem mit der Inhouse-Entwicklung. Also viele 3D-Druck-Prototypen, wie vorhin auch oft angekündigt und wie wir es vorhin auch gesagt haben, die werden einfach intern gedruckt. Das fällt einfach aus dem Markt, der 3D-Druck-Dienstleister, den demnächst einfach auch komplett weg. Also da ist schon ein großer. Bestandteil schon da, was wegbricht. Dann merke ich natürlich, dass es viele alteingesessene 3D-Druck-Dienstleister gibt. Ich glaube, die haben immer noch so eine wahrgenommene Realität und sie sehen noch nicht so die echte Realität, was sich da draußen eigentlich gerade tut, weil die immer noch verwöhnt sind von vielen Rahmenverträgen.
00:22:43: Speaker 2Und ich habe auch bei einigen Dienstleistern mitbekommen, es werden deutlich weniger Teile abgefragt. Leute wollen aus diesen Rahmenverträgen raus. Manche Dienstleister sagen dann auch einfach: ‘Ja, also ich verstehe das gar nicht.’ Und ein weiterer Punkt ist, die Dienstleister müssen sich mit Dingen beschäftigen, die sie seither zum Teil noch nie gemacht haben und zwar richtigen Vertrieb. Die müssen nachfragen, wo sind die Teile wirklich im Einsatz, anstatt einfach nur in seinem Outlook zu gucken, eine Anfrage anzugucken, ein Angebot rauszuschicken und zu sagen, ja, seitdem hat es auch immer geklappt.
00:23:14: Speaker 2Es wird so sein, dass weniger Anfragen kommen und es wird vor allem auch so sein, dass man um diese Anfragen durchaus auch kämpfen muss. Und was ich auch noch bei den Dienstleistern sehr stark wahrnehme, ist, die Umstellung auf Serienteile. Wir haben bei uns in der Beratung bei 3D Industrie einige Dienstleister, die im FDM schon richtige Serien machen und das ist gar nicht so einfach jetzt auf Serien umzusteigen, weil man braucht die richtige Anlage dafür. Man braucht den den internen Aufbau dafür und natürlich auch die richtigen Aufträge und es ist viel Wettbewerb am Markt und einiges an Überkapazität.
00:23:49: Speaker 2Aber wenn ich da jetzt gleich auf diese Reseller umschwenke, Dann ist es da ähnlich. Es gibt eine riesen Überkapazität an Druckern, starker Wettbewerb und wie ich von vielen Resellern auch gehört hab, die schaffen ihre Zahlen nicht, die verkaufen einfach grad nicht viel. Und das ist ganz, ganz ungewöhnlich, dass man als Hersteller seither immer den Resellern zum Teil nicht richtig trauen konnte. Und jetzt können die Reseller sozusagen den Herstellern gar nicht mehr vertrauen, wie es da weitergeht. Viele Reseller müssen jetzt investieren,
00:24:20: Speaker 2Manche tun das auch, aber die fallen da voll in diese Unglaubwürdigkeit rein, weil sie 5 verschiedene Hersteller drin haben, die alle die gleiche Technologie haben, die sich intern komplett konkurrieren. Und dann ist es natürlich unglaubwürdig, wenn man 5 gleiche Drucker anbietet und immer wieder hin und her springt. Also, ich hab da Sachen gehört, die kommen gerade nicht gut an. Hier wäre es viel besser, sich klar aufzustellen, Und sich, wie vorhin, wo wir gesprochen haben, Thorsten, sich stärker um die Anwender zu kümmern, um die weiterzuentwickeln und nicht nur den Gedanken zu haben, wem verkaufe ich das nächste Bauteil oder den nächsten Drucker, sondern eher, wie kann ich mit einem Unternehmen gut zusammenarbeiten.
00:25:04: Speaker 2und den zu Erfolg führen und zu wirklich guten Ergebnissen. Weil wenn ihr Dienstleister und Reseller es nicht tut, das muss ich ganz ehrlich sagen, dann haben die Leute auch einfach keine gescheiten Bauteile. Das ist leider so, das hängt mit an euch. Jetzt haben wir noch den letzten Punkt, ich glaub, den machen wir gemeinsam in einer kleinen Diskussion oder die die Anwender sozusagen, die haben wir noch, die sich.
00:25:24: Speaker 1Auf die es ankommt. Ja genau, der Markt lebt von denen, nicht umgekehrt.
00:25:31: Speaker 2Ja, ich hatte ja auch eher jetzt seither das Gefühl, dass der 3 D. Druck Markt ja deutlich versucht, den ganzen Markt zu formen und der Markt jetzt in Anführungszeichen zurückschlägt. Ne, wir, ich hatte, wir haben uns ja ein, 2 Notizen hier gemacht. Wollen wir da gleich drauf eingehen.
00:25:48: Speaker 1Ne, ja, also wir, wir können ja, um das noch mal weiterzuführen, mit bisher war es so, dass Innovation in den Markt gedrückt wurde. Genau, der Markt hat es angenommen, verarbeitet, aber jetzt ist so, jetzt stellt der Markt Anforderungen. Und da hilft sich ’ne weitere Innovation zu liefern, sondern es muss die Anforderung erfüllt werden. Und das, das sind halt sozusagen eine der Anforderungen ist zum Beispiel, dass 3D-Druck erschwinglicher wird, weil sonst können wir die nächste Stufe nicht erreichen. Auf vieler Seite Hersteller, Material, Drucker oder Dienstleistungsbereich wird halt versucht, ja, wir wollen ja die Serien erhöhen oder Stückzahlen erhöhen, aber die Preispolitik wollen wir nicht ändern.
00:26:25: Speaker 1Und da ist jetzt immer so die Frage, wer kommt als erstes, Henne oder Ei? wer reduziert als Erstes seine Marge, weil der Hersteller sagt, wenn ja, wenn ihr das Material nicht günstiger macht, dann können wir auch nicht günstiger drucken und der Materialhersteller sagt, wenn ihr nicht eure Maschinen günstiger macht, können wir auch nicht und so weiter. Also das ist ’ne ’ne Kette und Performance. Es wird halt genau wie in allen anderen Märkten, warum, wie viel Stahlsorten gibt es? Die werden immer feiner getunt auf die Anwendungen. es gibt ja nicht, ich weiß nicht, wie viele es sind, aber zig hunderte auf jeden Fall Stahlsorten, weil irgendjemand denkt, das ist cool, sondern jede verfluchte Stahlsorte hat für einen ’ne Anwendung ’ne Eigenschaft, die gebraucht wird, weil es optimiert ist.
00:27:08: Speaker 1Also es geht da so in den Bereich Optimierung für ’ne Anwendung. Ja, und diese Sachen, die wird es einfach geben.
00:27:14: Speaker 2Ja, und ich find, ich find, sorry, dass ich dir jetzt ’n Wort verleih, ich find dieses Beispiel ganz gut, dass es jetzt anwendergetrieben ist. Also die Anwender definieren jetzt den Bedarf, Die sagen, das wollen wir und der Markt muss jetzt folgen, weil derjenige, der doch jetzt nicht folgt, der hat nichts mehr weiter zu verfolgen, wenn man das so sagt. Der wird einfach, den wird es nicht mehr geben, bei dem wird nichts mehr gekauft, weil die Anwender etwas anderes haben, was sie gerne gelöst haben wollen. Und dieses, wie gerade eben gesagt, das bisher Innovationsgetriebene, der Markt zwingt sozusagen die Anwender des Nutzen zu zu müssen.
00:27:48: Speaker 2Das merkt man jetzt gerade gewaltig, dass das umschwenkt, ne? Und, Auch aus meiner Sicht, die Anwender können jetzt extremst von dieser jetzigen Situation profitieren, wenn man sich als Anwender auch darauf einlässt. Also, es ist nicht einfach so, dass jetzt alles besser wird und man muss selber nichts ändern, sondern man sollte auch etwas anpassen.
00:28:10: Speaker 1Am Ende geht es jetzt heute, das hatten wir auch schon gesagt, geht es um die Wirtschaftlichkeit. Alle wollen, also im Prototypenbau rechnet niemand jetzt auf Heller und Pfennig, alles um. Da geht es darum, wir wollen schnell sein, wir wollen Marktvorteile haben. Das rechnet sich irgendwo, aber so ganz genau kann man sich auch nicht ausrechnen, wie wirtschaftlich ist ein Prototyp. Wenn ich in der Serie bin, habe ich aber einen Verkaufspreis und den Verkaufspreis kann ich gegen einen Einkaufspreis rechnen für Teile oder einen Herstellungskosten. Da ist die Kalkulation ganz anders und deswegen.
00:28:40: Speaker 1fordern jetzt die Anwender und deswegen wird sind wir gerade in diesem Tal der Tränen, in diesem Umbruch. So wie gerade gesagt, Hype bedeutet immer innovationsgetrieben und nachher Produktivität ist anwendergetrieben und diese nicht umsonst haben wir auf der Formnext alle nach Anwendungen geschrien. Eigentlich weiß der Markt das, nur jetzt geht es, wie kommen wir dahin, was tut sich da und, und man könnte es im im Arbeitsbereich, würde man sagen, Arbeitgeber oder Arbeitnehmermarkt, wer hat gerade die Oberhand und hier ist es halt der Anwender.
00:29:14: Speaker 2Ja, ja, der bestimmt gerade vieles. Also kann man ganz deutlich auch sagen, wer ist ein Anwender, wer sich wirklich für die Leute interessiert, die vor dem Drucker stehen und die sich für die Kaufentscheidung stark machen und wenn man die gut supportet und vor allem den Leuten zuhört, weil das hab ich ja seither auch immer gesagt, Die Hersteller und Dienstleister, die haben so ihren 20 minütigen Self Talk über 3 D Druck, warum das so cool ist und danach weiß man immer noch nicht auf der Messe zum Beispiel, wer steht vor einem, was will denn der genau.
00:29:45: Speaker 2Aber derjenige, der auf den Messestand gegangen ist, der denkt sich schon wieder der Nächste, der mich einfach nur mit seinem mit seinem neuen Kram zu labert in der Richtung. Dabei habe ich 5 Bauteile und ich will einfach nur wissen, wie geht das, wie gehe ich vor, klappt es mit der Maschine