#005 So werden Sie 3D Druck Experte in Ihrem Unternehmen
Shownotes
Ihr Chef hat gesagt, Sie sollen sich mit 3D Druck beschäftigen? Sie wissen nicht wo Sie anfangen sollen?
So machen Sie es richtig und vermeiden die 5 größten Fehler von Beginn an.
Dies Tipps in Podcast müssen Sie unbedingt beachten. Dies kann eine große Chance für Ihre Karriere sein.
Links zur Folge:
Kostenlose Erstberatung: https://3dindustrie.de/zusammenarbeit
3D-Druck Profi-Wissen Buch: https://www.buch.3ddruck-wissen.de/
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2026-10-13: 2026-10-13 Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht, egal ob Hobby, industriell oder professionell. Es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast Folge, weil es um ein besonderes Thema geht. 3D-Druck-Experte in Ihrer Firma werden. Wie funktioniert das? Wie gehen Sie da vor? Und dazu gibt es eine kurze Ausgangssituation. Ich habe mich letztens mit einem Abteilungsleiter unterhalten und er sagte: Ja, das Thema 3D-Druck geht nicht an uns vorbei. Wir müssen uns damit jetzt befassen. Sag mal, Johannes, wie gehe ich da vor? Soll ich jemanden auf die Messe schicken, eine Präsentation machen lassen? Wie mache ich denn das? Wir müssen mit dem Thema anfangen. Wir wissen auch schon in etwa, was wir machen wollen, aber ich weiß gar nicht, wen ich dort wirklich einsetzen soll. Dann habe ich zu ihm gesagt, er soll es am besten gleich bleiben lassen, weil da steckt ja gar keine Begeisterung dahinter. 3D-Druck ist immer auch ein Stück weit Begeisterung für eine neue Technologie. Dann sind wir ein bisschen abgeschweift von dem Thema, haben uns so ein bisschen unterhalten, dann sagte er, in einer Abteilung von einem guten Kollegen von ihm gibt es jemand, der hat schon mal einen 3D-Drucker zusammengebaut, so einen Bausatz und der ist da total begeistert, aber er kann ja jetzt nicht einfach nur den Mitarbeiter oder den Kollegen klauen aus der anderen Abteilung. Mensch, wie macht er denn das jetzt? Dann habe ich ihn gefragt, wie wichtig es dir ist, eine Lösung in Sachen 3D-Druck zu erarbeiten, jemanden zu haben, der für dieses Thema brennt. Eher jemanden zu haben, den man einbremsen muss und den man vielleicht zurückhält, anstatt den die ganze Zeit anzuschauen. Vielleicht kann ja dieser Kollege. Seinen Bereich erweitern und einen anderen Teil dafür abgeben. Das klingt gut, irgendwie so könnte man das machen, er spricht mal mit demjenigen. Jetzt möchte ich mit Ihnen den ein oder anderen Fehler mal durchgehen, den die meisten doch tun. Meistens funktioniert es so, dass man sagt, ich muss den Mitarbeiter auf eine Schulung schicken, der soll mal auf eine Messe gehen und soll darüber eine Präsentation machen, was es dort alles gibt. Ich kann Ihnen eins sagen, es wird einfach nie was, wenn Sie dort jemanden hinschicken, der schon keine Lust hat. Und wenn derjenige, Der Kollege von Ihnen vielleicht, dann nur noch alle Technologien in einer Grundschulung lernt, weiß er immer noch nicht, wie 3D-Druck in Ihrem Unternehmen umsetzbar ist. Denn da kommen wir schon zu Thema Nummer eins: Technologie über Anwendung. Die meisten stellen das Thema Technologie über die Anwendung. Im 3D-Druck ist es genau umgekehrt. Sie müssen zuerst wissen, was und warum Sie dieses drucken und danach mit welcher Technologie setzen Sie das Ganze ein? Es macht also keinen Sinn, 15 Technologien zu kennen und sich danach zu überlegen, ja, jetzt habe ich 5 Technologien, wo ich das machen kann. Nee, es muss anders gehen. Sie müssen zuerst genau wissen, was Sie vorhaben und dann gibt es meistens eine oder 2 Technologien, wie Sie das Ganze umsetzen können. Fehler Nummer 2: Mit ganz kleinem Budget starten oder mit einem riesigen Budget starten. Es gibt da den ein oder anderen, der sagt dann, Ja, jetzt beginnen wir mal so ganz klein. Ja, Sie beginnen ganz klein und Sie werden auch immer ganz klein mit dem Thema 3D-Druck umgehen. Denn wenn Sie sich auch so einen Bausatz holen oder ich sag mal so ein semiprofessionelles Gerät, Dann werden Sie auch immer semiprofessionelle Bauteile haben. Denn der Mitarbeiter, der Kollege, der mit diesem Gerät beschäftigt ist, der ist wirklich mit dem Gerät beschäftigt, denn wie ich immer sage, da hat der 3D-Drucker Sie im Griff, anstatt Sie den 3D-Drucker im Griff haben. Genauso ist es auch, wenn Sie ein großes Budget setzen. Ich habe letztens mit jemandem gesprochen, der sagte: Ja, wenn wir 3D-Druck machen, dann richtig. Dann kaufen wir uns eine Maschine für eine Million Euro und dann fangen wir an, Teile zu drucken und dann wird nur noch alles gedruckt. Diesen Fehler macht er nur einmal, weil dieser Fehler verdammt viel Geld kostet. Wenn Sie also in eine Maschine investieren, Die sehr teuer ist und sehr komplex ist, dann kann ich ihnen versprechen, dass sie in den ersten fünf bis sechs Monaten kein einziges Bauteil so aus dieser Maschine bekommen, wie sie es haben möchten. Denn es gibt 3D-Drucker, dort brauchen sie eine extreme Lernkurve, bis sie Bauteile bauen oder bauen lassen können von dem Drucker, die danach so aussehen sollen, wie ihre gewünschte Lösung. Also Vorsicht bei dem Thema Budget setzen. Ich denke immer daran, dass Natürlich Sinn macht, eine Budgetgrenze zu setzen, aber wenn es dort eine Maschine gibt, die vielleicht nur 15.000 oder 20.000 Euro kostet, Sie aber 100.000 Euro zur Verfügung haben, Ihre Anwendung aber perfekt mit so einem Gerät für 15.000 bis 20.000 Euro fertigbar ist, dann nutzen Sie doch diese Technologie, um mit dieser zu arbeiten, anstatt das ganze Budget auszusetzen. Nutzen Sie vielleicht noch das Restbudget für das Druckmaterial oder vielleicht können Sie dieses Budget ja auch für andere Dinge nutzen. Kommen wir zu Punkt Nummer 4 und zwar falsche Vergleiche ziehen. Meistens werden Technologien miteinander verglichen, Die man nicht vergleichen kann. Oder es werden Materialien miteinander verglichen. Bei denen macht es auch keinen Sinn, diese miteinander zu vergleichen, weil jedes Material natürlich für eine andere Anwendung gedacht ist. Bitte vergleichen Sie Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen. Keiner kümmert sich darum. Es gibt Firmen, dort wird ein 3D-Drucker angeschafft. Dann wird eine Woche damit gearbeitet und wenn man dann doch mal anruft und fragt, wie sieht es denn aus? Brauchen Sie noch Hilfestellung? Wie sind die Bauteile geworden? Konnten Sie es einsetzen? Dann heißt es meistens, wir haben ihn ausgepackt, wir haben was gedruckt, aber wir machen es jetzt doch so wie seither, weil es ist ja aufwendig, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Also, wenn Sie einen 3D-Drucker haben, dann nutzen Sie diesen auch, ganz wichtig. Das waren jetzt mal diese fünf Fehler und wenn Sie es wirklich geschickt machen wollen, Und Sie vielleicht noch ein paar Euros verdienen möchten, Dann schreiben Sie in Ihrem Unternehmen doch einen Verbesserungsvorschlag. Ich habe mir damals als Ausbildung Mechatroniker gelernt, ich habe zu jedem Kleingruß einen Verbesserungsvorschlag geschrieben. Am Anfang haben sie mich in der Sache ausgelacht, weil ich vielleicht so viele Verbesserungsvorschläge abgegeben habe. Aber zu guter Letzt haben sie mich dann gefragt: Sag mal Johannes, Wie hast du das denn gemacht? Das hat sich wiederum auf meinem Gehaltszettel widergespiegelt. Also wenn noch keiner weiß oder wenn Sie eine gute Idee haben, etwas umzusetzen mit einem 3D-Drucker und Sie vielleicht auch wissen, mit wem Sie das umsetzen können oder die Sache ein bisschen ausarbeiten können, schreiben Sie doch einen Verbesserungsvorschlag, geben Sie den ab, vielleicht bekommen Sie sogar noch ein paar Euros dafür. Ich kann mich nicht richtig erinnern, aber ich glaube, bei besonderen großen Unternehmen wird die Vergütung, oder besser gesagt, das, was sie als Bonus dafür bekommen, dass sie den Verbesserungsvorschlag eingereicht haben und auch umgesetzt haben, Ist es immer ein Prozentteil dessen, was eingespart wird, oder wenn man sich Zeit oder Geld spart. Bei einem Verbesserungsvorschlag geht es ja immer darum, wo man Geld, Aufwand oder Zeit sparen kann. Jetzt zu den Punkten, wie man es vielleicht richtig macht, wenn Sie vielleicht genau in der gleichen Situation stehen. Und das Thema 3D-Druck finden Sie sehr spannend, vielleicht den Kollegen in Ihrer Abteilung suchen. Der das Ganze übernehmen soll oder Sie selbst dies übernehmen wollen. Ich kann nur sagen, machen Sie das. Sie werden in Ihrer Firma mit dieser Technologie zu einem bestimmten Zeitpunkt dann unersetzbar werden und Sie werden Ihre anderen Kollegen schulen müssen, weil dieses Thema solch eine Ausbreitung nimmt in der Abteilung. Als allererstes kann ich empfehlen, Gehen Sie in die Shownotes dieses Podcasts, laden Sie sich die Checkliste herunter und werden Sie sich absolut klar, Warum wollen Sie einen 3D Drucker einsetzen, was wollen Sie mit dem 3D Drucker machen und daraus spiegelt sich dann, welche Technologie Sie einsetzen. Und wenn Sie das dann nicht herausfinden, nutzen Sie die Möglichkeit, schreiben Sie uns eine E-Mail, wir helfen Ihnen dabei. Punkt Nummer zwei, Daraus ergibt sich natürlich eine Technologie, wie gerade gesagt, und holen Sie sich in der Sache Hilfe und zwar professionelle Hilfe. Gehen Sie auf eine Messe, sprechen Sie mit den Leuten, schreiben Sie vielleicht den ein oder anderen auf LinkedIn oder Xing an oder vielleicht kennen Sie eine Firma, die das vielleicht schon sehr erfolgreich umsetzt und fragen Sie diese vielleicht mal: ‘Sag mal, wie habt ihr das denn gemacht? Könntet ihr doch vielleicht ein paar Informationen mal preisgeben?’ Sie sollten es vielleicht nicht bei Ihrem Wettbewerber machen oder Sie sollten es vielleicht genau deshalb bei Ihrem Wettbewerber machen, Um zu wissen, wie er das macht. Wie auch immer, müssen Sie entscheiden. Ich kann nur empfehlen, sich in der Sache weiterzubilden als Punkt 3 oder die Möglichkeit geben, dem Mitarbeiter, dem Kollegen, sich weiterzubilden. Vorsicht! Es macht keinen Sinn, hier jetzt jemanden auf eine zweiwöchige Schulung zu schicken, um zu lernen, wie eine bestimmte 3D-Drucktechnologie funktioniert. Am besten lernt man es dadurch, indem man es umsetzt. Und zwar indem man von denen lernt, die es bereits umgesetzt haben. Hier habe ich ein paar Informationen für Sie, einerseits. Nutzen Sie vielleicht die Möglichkeit, investieren Sie die paar Euros in das Buch, das ich geschrieben habe, zusammen mit Professor Dr. Matthias Haag von der Hochschule Aalen. Dort haben wir alle wichtigen Dinge zusammengestellt in dem Buch. Ist vielleicht der erste Schritt, wenn Sie sagen wollen, ich lese ungern Bücher. Ich schaue dafür gerne Videos, dann habe ich auch hier was und zwar haben wir einen Video-Onlinekurs gestaltet, mit den allerwichtigsten Inhalten zum Thema 3D-Druck, wie Sie starten können, wie Sie konstruieren müssen und in den Videos bin ich zu sehen entsprechend. Sie kriegen dort verdammt viele Bonusinhalte und Sie haben zusätzlich noch die Möglichkeit, mal eine Rücksprache zu halten. Wenn Sie zum Beispiel Bauteile nach den Vorgaben designen, die wir hier Ihnen zusammengestellt haben, gibt es die Möglichkeit über ein Telefoncoaching das ein oder andere Bauteil mal gemeinsam anzuschauen, kann ich Ihnen nur empfehlen sowas. Diese paar Euros, die Sie hier investieren, schlagen sich exponentiell über die Zeit in den Bauteilen und auch in den Einsparungen der Zeit und der Kosten wieder. Sind Sie dort auch mal ein bisschen kritisch? Angenommen, Sie haben vielleicht schon mal eine Schulung besucht, Bewerten Sie diese Schulung doch mal und nutzen Sie die Möglichkeit, mal Rückfragen zu stellen. Und ganz besonders ist es dann immer interessant, wenn man den Wie setzt man denn Bionik ein oder wie würde man in dem Bereich Leichtbau einsetzen? Wie gehe ich da am besten vor? Wann wähle ich welche Wabenstruktur? Wo kann ich Material weglassen? Jemand, der Ihnen nur die Technologien erklärt, wird Ihnen das nicht zeigen können. Also brauchen Sie dort jemanden, der von dem Thema eine Ahnung hat. Wir haben hier was zusammengestellt in diesem Onlinekurs. Es macht absolut Sinn, dort mal reinzugucken. Klicken Sie auf den Link in den Shownotes, dort finden Sie den Weg zu dem Onlinekurs. Wenn Sie dazu noch Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schreiben. Jetzt haben Sie sich vielleicht darüber informiert und es geht darum, eine Entscheidung zu treffen. Wenn Sie also wissen, das ist unsere Anwendung, diesen 3D Drucker wollen wir einsetzen, diesen 3D Drucker haben wir gekauft, dann bleiben Sie dort dran. Ganz wichtig ist, begeistern Sie vielleicht durchaus noch andere Kollegen und dann nimmt es seine Eigendynamik. Ich kann es nur erzählen von einem wirklich guten Kollegen, von einem guten Freund. Er hat es ähnlich gemacht und es ist mittlerweile so, dass er Abteilungsleiter geworden ist für das Thema 3D-Druck. Wenn jemand in der Firma Fragen hat, wie druckt man das, wie geht man da vor, dann wird er gefragt und er ist sogar gerade dabei, seine Kollegen in dem Bereich noch weiterhin zu schulen, um dieses Thema 3D-Druck weiterhin voranzutreiben, denn es ist wirklich so, dass es unglaublich viele Anwendungen gibt, Die man mit 3D-Druck noch besser, noch einfacher, noch schneller, noch kostengünstiger umsetzen kann, sie diese vielleicht noch gar nicht gesehen haben, die vielleicht ihre Kollegen sehen, aber sie nicht, aber auch nur dann, wenn sie ihre Kollegen entsprechend darauf hingewiesen haben, was man daraus machen kann. Den Rest müssen Sie übernehmen. Ich habe Ihnen jetzt mal ein bisschen was vorgegeben, auf welche Fehler Sie vielleicht achten sollten, welche Fehler alle machen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Hier viel Geld und viel Zeit einzusparen, weil Sie es von Anfang an richtig machen und die Fehler anderen überlassen. In diesem Sinne, ganz klar, Wenn Sie mehr wissen wollen, nutzen Sie die Möglichkeit, schauen Sie in die Shownotes, klicken Sie sich die Links durch. Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns eine E-Mail. Und wenn Sie vielleicht die gleichen Erfahrungen gemacht haben, sagen Sie, ja, ich habe vielleicht auch noch einen Punkt, den Sie richtig gemacht haben, den ich hier vielleicht vergessen habe. Dann freue ich mich immer, wenn die Kommunikation nicht einseitig, sondern zweiseitig wird. Schreiben Sie mir vielleicht eine kleine E-Mail und wir treffen uns vielleicht mal persönlich. Je nach dem. Vielen Dank, dass Sie dabei waren und bis zur nächsten Podcast-Folge.
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