#385 Dein 3D-Druck Helfer-Syndrom zerstört deinen Erfolg

Shownotes

Ich spreche darüber, warum es im 3D-Druck oft kontraproduktiv ist, jedem helfen zu wollen, anstatt gezielt die Anwendungen zu verfolgen, die echten Mehrwert schaffen. Ich zeige, wie Anwender, Dienstleister und Unternehmen mit klarer Positionierung, dem Mut zum Nein-Sagen und dem Fokus auf konkrete Probleme deutlich mehr Wirkung erzielen können. Außerdem erkläre ich, weshalb echte Hilfe nicht im günstigen Drucken einzelner Teile liegt, sondern darin, Unsicherheiten abzubauen und nachhaltige Lösungen für Kunden und Kollegen zu schaffen.


Links:

Du bist anderer Meinung, hast eine Frage oder wünschst dir ein Thema? Schreib mir gern eine E‑Mail an info@3dindustrie.de

Dir gefällt der Podcast und du interessierst dich für 3D‑Druck? Wenn du abonnierst, wirst du automatisch an die nächste spannende Folge erinnert.

Mit einer 5‑Sterne‑Bewertung hilfst du anderen, den Podcast schneller zu entdecken. Das dauert nur 1–2 Minuten – und hilft uns, den Podcast kontinuierlich zu verbessern und genau die Inhalte zu liefern, die du dir wünschst.

Danke dir!

Transkript anzeigen

00:00:14: Willkommen zum Dreadedruck Podcast, dem Technologie-Podcast rund um alle Aspekte der additiven Fertigung.

00:00:21: Egal ob du neuem Dreaddruck erfahrene Anwender oder Dreaddedruckdienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant bist – hier geht es nicht nur darum den Dreadgedrucker zu besitzen sondern ihn wirtschaftlich im Unternehmen einzusetzen!

00:00:34: Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf die heutige DreadEDruck Podcast Folge denn sie trägt den Titel Dein Dreadiedruckhelversyndrom zerstört deinen Erfolg.

00:00:44: Das ist etwas, was mir in der Vergangenheit auch ganz stark aufgefallen ist.

00:00:47: Dass dieses Helfer-Syndrom einfach allen und jedem irgendwie mit drei D Druck helfen zu müssen extrem ausgeprägt ist.

00:00:57: Man hat so das Gefühl man könnte auf einmal alles drucken!

00:01:00: Man hat das Gefühl dass du vielleicht auch jedem helfen musst.

00:01:04: überall gibt es irgendein Problem.

00:01:06: Alles weißt du besser.

00:01:07: Du fühlst dich wie wenn man dich in ein Taxi rein setzt Und der Taxi-Fahrer sagt wo wollen sie hinfahren dass du sagst, fahr mich hin wo du willst ich werde überall gebraucht.

00:01:16: genau das merke ich.

00:01:18: im drededruck ist einer der größten probleme weil man glaubt allen und jedem helfen zu müssen der vielleicht auch gar keine hilfe braucht oder der auch gar nicht Hilfe will oder durchaus Hilfe benötigt.

00:01:31: aber man traut sich nicht demjenigen dann ganz im detail zu helfen weil man auf die anderen seite wieder glaubt da gibt es ja irgendwo noch eine bessere Anwendung, noch mehr Leute.

00:01:42: Noch irgendjemand anders wo es noch einfacher ist irgendeine Anwendungen umzusetzen, irgendeinen Bauteil zu finden oder mit seinem Dreadedrucker ein bisschen zu prallen?

00:01:53: Ich kann absolut verstehen.

00:01:54: man hat sich Expertise aufgebaut um dafür zu helfen.

00:01:57: Man hat durchaus dafür hart gearbeitet möchte ich nicht sagen dass das nicht so ist.

00:02:02: man hat die Drucker aufgebaut.

00:02:04: wenn man schon mehr als zehn Jahre in dieser Branche ist dann denkt man sich wie leicht es heute geht mit so einem Bumbleb, Creality oder Prusa entsprechend Bauteile innerhalb kurzerster Zeit in der Hand zu halten.

00:02:18: Mit so einem älteren Ultimaker oder einer älternen... ...Dreiddruck-Printfarm ob das jetzt Race-Dreideemaschinen sind oder andere Da musste man auch richtig schwitzen da ging das nicht so einfach wie mit den aktuellen Modellen.

00:02:38: Aber die meisten haben das Problem damit, man hält sich klein weil man allen helfen will und es ist dieses Helfer-Syndrom.

00:02:44: Das kennt man wahrscheinlich.

00:02:46: dass man das dann so macht und sich denkt ja der hat vielleicht da jetzt nicht viel Budget und dann druck ich dem das halt und dann kommt der Nachbar rüber und dann drückt man den auch wenn man den Drucker jetzt im eigenen Unternehmen hat oder in Zuhause im Keller stehen hat.

00:03:03: Als Dienstleister denkt man sich ja gut, ich könnte maximal das und dass verlangen weil man möchte ja möglichst viele Aufträge haben und wenn man vielen Leuten helfen will dann muss man Ja auch einen günstigen Preis anbieten damit man auch viele Teile kriegt.

00:03:16: Und dabei ist mir aufgefallen Dass das totaler Quatsch ist!

00:03:21: Die Dienstleisters die bei uns seit Jahren in der Beratung sind und auch die Anwender im Unternehmen selbst einige Dreadedrucker haben, sei es jetzt FDM, SLA, SLS zum Teil auch Metalldrehdruck oder Multi-Chat Fusion also im Pulverbettbereich aktiv sind die helfen den Leuten und auch den Kunden mehr wenn sie weniger drucken.

00:03:45: Das hört sich jetzt paradox an das hört sich eher falsch an.

00:03:49: aber schauen wir her ist ganz einfach Wenn du versuchst allen um jeden zu helfen dann hilfst du gar niemanden, weil du hilfest nur überall ein bisschen.

00:03:57: Du strengst dich gar nicht an!

00:03:59: Wenn du aber genau weißt welches Problem in welcher Situation bei welcher Zielgruppe oder welche Abteilung in deinem Unternehmen lösen kannst, dann hängst du doch dich doch rein.

00:04:10: Dann hast du automatisch viel mehr Menschen geholfen und viel intensiver als der Glaube mal eben jedem helfen zu können.

00:04:20: Denn es gibt Anwendungen die sind am Anfang vielleicht etwas unscheinbar Aber man bekommt dann gutes Feedback von dem Mitarbeiter, der zum Beispiel mit den Vorrichtungen die man gedruckt hat sich einfach viel leichter tut.

00:04:35: Man entlastet den Kollegen, man entlastete bestimmte Prozesse und man spart im Endeffekt bei der Kostenstelle sehr viel Budget ein.

00:04:45: Jetzt ist die Frage, hat man jetzt mehr geholfen indem man ein paar kleine, ich sag mal Flexi-Rexie Tierchen druckt und dadurch ein paar euros verdient?

00:04:56: oder hat man mehr geholfen, indem man zwei große Vorrichtungen drucken die vielleicht so groß sind wie eine Schuhschachtel wo der Mitarbeiter sich deutlich leichter tut.

00:05:08: Und am Ende des Tages man einfach viel mehr Geld und viel mehr Zeit einspart und die Innovationskraft im Unternehmen auch deutlich nach oben geht weil man weniger Qualitätsprobleme hat der Mitarbeiter vielleicht den Auftrag nicht die ganze Zeit vor sich her schiebt, weil er es sich vielleicht motorisch einfach schwer tut bestimmte Bauteile zu montieren wenn er diese Vorrichtungen nicht hat.

00:05:31: Was ich also sagen möchte ist man sollte nicht ja zu allem sagen was man irgendwie mal da ein bisschen druckt sondern man sollte sagen was Sache is.

00:05:42: Das ist das Wichtigste.

00:05:44: Wenn jetzt jemand kommt und er möchte da ein bisschen was machen, und man weiß eigentlich schon, dass eine andere Technologie sinnvoller oder es überhaupt nicht sinnvoll ist zu drucken, dann sollte man das ablehnen.

00:05:53: Das bedeutet die meisten möchten immer nur allen helfen anstatt sie einer Person ganz bestimmt helfen indem Sie die Personen auch davon überzeugen wenn sie noch eine Unsicherheit hat Denn die meisten sind nämlich nicht gegen die Vorrichtung gegen das kleine Serienteil oder gegen eine Innovation, die man in sein Produkt hinein bekommt als Unternehmen.

00:06:17: Sondern sie sind unsicher!

00:06:20: Sie sind erst mal nicht sicher und sie trauen sich nicht weil sie glauben irgendwas könnte noch passieren was man nicht vorhersehen kann.

00:06:29: Weil wir Menschen mögen es einfach nicht wenn wir nicht wissen oder wenn wir wissen... Wenn wir nicht Wissen wie etwas endet Das ist der Knackpunkt.

00:06:37: Würden wir genau wissen, wie unser Leben endet?

00:06:39: Würden wir wissen, ob wir pünktlich bei unserem Termin sind wenn wir im Auto unterwegs sind?

00:06:47: Dann würden wir auch sagen, dann nehme ich die heubrige Strecke oder man fährt deutlich schneller.

00:06:52: aber die meisten wissen es nicht.

00:06:53: Deswegen haben sie so eine gefühlte Unsicherheit am Ende des Tages Ob das klappt und funktioniert.

00:07:00: Und was macht man, wenn man sich unsicher ist?

00:07:02: Man glaubt nicht daran und möchte natürlich den sicheren Weg gehen und geht dann zurück auf die Dinge, die man schon kennt.

00:07:08: Und dort ist eigentlich der beste Punkt wenn du jetzt Anwender bist... ...und mit drei D-Druck arbeitest oder drei Ddruck Dienstleister,... dass du das nicht zulässt und der Person diese Unsicherheit nimmst.

00:07:20: Ein wirkliches Helfer-Syndrom hat man dann, wenn man aktiv wirklich hilft.

00:07:26: Dass man nicht einfach sagt okay das geht jetzt nicht ich suche halt irgendwas anderes einfaches sondern indem man der person wirklich hilft dass man die Einwände dieser Person nimmt, die Ängste der Person nimmt.

00:07:36: Dass man mal nachfragt weil in der letzten Veranstaltung sind einige auf mich zugekommen, die gesagt haben wow sie haben eine ziemliche Überzeugung was die Thematik angeht Sie trauen sich auch gegen den Geschäftsführer einmal etwas zu sagen.

00:07:49: ich sage ich trau mich ja gegen einen Geschäfts-Führer etwas zu zeigen weil das auch nur ein Mensch ist.

00:07:54: aber es geht nicht darum dass er da Geschäftsfuhrer ist oder Vorstand Irgend ein Gremiumsmitglied.

00:08:02: Es geht darum, dass diese Person irgendein Mindset-Problem hat bezogen auf der Technologie an irgendetwas nicht glaubt oder mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat.

00:08:11: und diese Person hat es genauso verdient das man ihr den Einwand nimmt oder die falsche Überzeugung nimmt um dann voranzukommen.

00:08:20: weil ich vergleiche das wie mit einem Glas Wasser.

00:08:23: Wenn das Glas Wasser voll ist und man lehrt was nach gibt's immer ne Sauerei.

00:08:27: Und das ist dieses ständige überzeugen was viele einfach auch von Grund her falsch machen.

00:08:33: Wenn man aber der Person erst mal etwas aus dem Wasserglas entnimmt und was anderes nachschenkt, dann kann es durchaus noch besser schmecken und es gibt keine Sauerei wenn man's richtig macht.

00:08:45: also man sollte nicht alles vor free rausgeben Im Dreadedruck, man sollte seine Preise erhöhen.

00:08:51: Und ich habe auch gemerkt in der Vergangenheit mit vielen Dienstleistern, mit denen ich jetzt gearbeitet hab... Es werden ja jede Woche.

00:08:58: jetzt kommen Dienstleisters hinzu.

00:09:01: Die letzten Wochen sind über zwölf Dienstleisten hinzugekommen die sich für Beratungen entschieden haben.

00:09:06: Die merken sie helfen den Leuten mehr wenn Sie ihre Preise erhören.

00:09:11: Sie helfen den Leute mehr wenn sie wirklich sagen was Sache ist.

00:09:18: indem sie die Bauteile nicht mal eben so drucken, sondern eine wirkliche Lösung dafür kreieren.

00:09:26: Und wenn du genau an einem gleichen Punkt bist das du dich dort wieder findest und für Gott und die Welt druckst und jedes Mal mit irgendwelchen anderen Anwendungen konfrontiert bist und dir einfach denkst ah es muss ich das druckend und jenes druck'n und alles ist so schwierig und so anstrengend und dann bezahlt der Kunde das auch nicht richtig oder man wird einfach nicht ernst genommen im Unternehmen obwohl man ja eigentlich helfen will Dann ist es an der Zeit, doch etwas zu ändern.

00:09:50: Und wenn du das ändern willst und aus dem Helfer-Syndrom eine richtige Hilfestellung machen möchtest, dass du sagen kannst am Ende des Tages... Es hat richtig viel gebracht!

00:10:03: Wir haben hier richtig geile Ergebnisse erzielt und man hat sich auf etwas positioniert.

00:10:09: also indem man auch etwas anderes abgelehnt hat dann bucht dir ein kostenfreies Erstgespräch bei uns Und wir prüfen und schauen uns ganz genau an, wie wir im Detail dich da in deiner Situation genau unterstützen können.

00:10:22: Also melde dich bei uns!

00:10:23: Ansonsten sehen wir uns zur nächsten Podcastfolge.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.