Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
00:00:14: Willkommen zum Dreidedruck Podcast, dem Technologie-Podcast rund um alle Aspekte der industriellen additive Fertigung.
00:00:22: Egal ob du neu mit Dreidiedruck und additiver Fertigungsstatist, erfahrene Anwender bist oder durchaus dreidedrück Dienstleisterhersteller oder Zubehörlieferant – hier geht's nicht nur darum einen Dreideadrucker zu besitzen sondern ihn wirtschaftlich im Unternehmen einzusetzen.
00:00:39: Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese heutige Dreidedruck-Podcastfolge, weil sie den Titel trägt die größten unterschätzten Einschränkungen im Dreidiedruck.
00:00:51: Und ich habe hier ein paar Punkte zusammengefasst, die ich dir heute mitgeben möchte, in der Vergangenheit durch viele Beratungsprojekte wo ich gemerkt habe das schränkt die Leute extrem ein.
00:01:04: dabei sollte man im Dreadedruck super flexibel sein.
00:01:09: Und wenn dich vor allem das Thema Flexibilität und die vierte Dimension der Fertigung interessiert, dann werf einfach mal ein Blick auf unser neues Buch – das habe ich zusammen mit Alexander Staniger von Weißerspulenkörper geschrieben – und dieses Buch ist im Springerverlag veröffentlicht worden.
00:01:27: Das Buch heißt Wirtschaftliche Dreadedruck-Strategien, also dort haben wir mit einer sehr hohen Dichte an Wissen Informationen zusammengepackt die es noch nirgends woanders zu lesen gibt und die es nur in diesem Buch gibt.
00:01:42: Das Buch ist sehr kompakt.
00:01:44: das kann man also an einem schönen Sonntag Nachmittag schön durchlesen und die neuen Informationen aufnehmen um was wir doch gemacht haben.
00:01:51: Wir haben vor allem über die vierte Dimension des Dreaddrucks besser gesagt der Fertigung gesprochen und dieser Flexibilität, die wir beim Dreadedruck eigentlich alle lieben aber nie wirklich so richtig einsetzen und noch viele Einschränkungen sozusagen zulassen.
00:02:10: Und einer der größten Punkte, die ich jetzt hier in dieser Podcast-Folge mit dir besprechen möchte ist vor allem der Bestandteil dass wir alle FDM kennen also die automatisch fahrende Heißklebebestohle Und wir lieben FDM alle.
00:02:27: Das können wir alle sagen, denn man kann schnell ein Einzelness oder zehn Bauteile auf einer Bauplattform drucken.
00:02:34: Man kann verschiedene Materialien auswählen und man ist super flexibel und schnell eine Lösung an den Tag zu bringen um seine Herausforderung seinem Problem auch ganz schnell zu lösen und leichtes nächste Thema anzugehen.
00:02:49: Aber einer der größten Einschränkungen Das Material.
00:02:53: Und es würden viele wahrscheinlich auch den Kopf nicken und würde sagen, ja, das ist Material!
00:02:57: Es gibt noch nicht die richtigen Materialien
00:02:58: usw.,
00:02:59: aber das meine ich gar nicht.
00:03:01: Sondern viele sind in diesem Ökosystem eines Materials auch absolut festgefahren und gefangen wie zum Beispiel das Onyx-Material von Marc Forst Und ich darf da auch ruhig was dazu sagen, denn es wird wahrscheinlich jetzt bald auch zehn Jahre her.
00:03:18: Da war ich mit Gründer von Markt-HD als wir den Markfortstrucker verkauft haben.
00:03:23: Viele kennen mich von der Zeit noch und dort waren wir natürlich alle super überzeugt von diesem tollen Wirkstoff, der zu dieser Zeit hervorragend war.
00:03:33: aber wenn man sich die Werkstoffe heute anschaut und besser gesagt die Materialien heute anschaut, dann ist Onyx lange nicht mehr das Beste.
00:03:40: Und dieses Polyamid-CF-Material gibt es schon wirklich nahezu an jeder Ecke.
00:03:46: Sei's gut oder sei's schlecht!
00:03:48: Aber sehr viele fühlen sich da drin gefangen weil sie einmal damit angefangen haben und die Bezeichnung Onyxtmaterial so wie ich gerade auch gesagt habe in der Zeichnung drin steht.
00:03:59: Ich spreche jetzt nicht von Bauteilen die irgendeine Federwirkung haben wo Kunststoff als das Onyx Material genau dafür ausgewählt worden ist, sondern ich rede von einfachen Bauteilen.
00:04:12: Bauteile die früher gefräßt wurden sind, die man heute drückt.
00:04:15: Baoteile die auch nicht sonderlich additiv konstruiert worden sind, sondern einfache Maschinenbauteile.
00:04:21: Die populist-einfachsten Bauteille irgendeine Vieregge aufschwäbig gesagt mit zwei Bohrungen und einer Abschregung.
00:04:29: Und vielleicht noch Phase drumherum.
00:04:30: von diesen Bauteilen spreche ich, und dort lassen sich viel zu viele doch draußen nur weil es auf der Zeichnung steht komplett in einem System halten dass sie auf der einen Seite sehr sehr hohe Kosten bezahlen lässt und auf der anderen Seite Ja, abhängig macht von etwas.
00:04:48: Abhängig von einem teuren Material und einer Maschine die vom Markt – das sehe ich so!
00:04:53: Das ist nicht einfach nur eine Meinung vor mir sondern man sieht es deutlich… Die vom Markt gerade verschwindet.
00:05:01: Sehr viele wollen ihren Markforgedrucker aktuell verkaufen oder es sind so viele Markforgegeräte gerade auf den einzelnen Plattformen unterwegs wie noch nie weil sich der Markt natürlich verändert hat.
00:05:16: Ich sage immer noch, ich finde Markforsch cool und die Technologie gut.
00:05:21: Ich habe damals auch den Drucker total gefeiert, weil es damals der Bambulep-Drucker war wenn man das so sagen kann.
00:05:29: Der Drucker hat funktioniert, also der Mark II.
00:05:34: Es war einer der besten Drucker damals, wenn man das so sehen kann für diesen industriellen Einsatz was des Thema Vorrichtungen und so weiter angeht.
00:05:43: Und dieses Blatt hat sich gewendet!
00:05:45: Das hat sich verändert.
00:05:46: Viele nutzen einen Bambulab, einen Prusa oder irgendein anderes Desktop-Gerät und drucken damit ihre Teile.
00:05:54: Wer jetzt aber noch auf diesem Onyx Material festhängen bleibt, der hat natürlich eine extreme Einschränkung anstatt sich hier um zu orientieren.
00:06:04: Das ist einmal die eine Sache, das andere Thema ist dass man natürlich auch in der Vergangenheit gemerkt hat viele nutzen das Filament von Bambulep.
00:06:14: dabei kriegen sie von tausend Leuten im Jahr einen Anruf mit Kauf.
00:06:19: unser Filament und so Filament ist das beste.
00:06:22: ich habe das Gefühl da kommen gerade ganz viele Wie Pilze aus dem Boden mit, ach wir machen auch Filament und so weiter.
00:06:29: Leute ihr seid viel zu spät dran kann man euch sagen in China werden nicht mehr die Filamentrollen gezählt.
00:06:35: da werden gezählt wie viele Schiffscontainer sozusagen bestellt werden.
00:06:40: Und ein Punkt den ich dazu sagen möchte bei der Einschränkung ist vor allem dass man sich ganz oft beim Material zusätzlich noch einschränkt weil man sagt hier kriege ich eine Rolle für keine Ahnung, fünfzehn, dreizehnt oder neun Euro und woanders da kostet ziemlich dreizig Euro.
00:06:57: Aber man kann am Ende des Tages die Technologie gar nicht wirklich ganz nutzen weil man nicht weiß wie viel Füllmaterial und Aditive sozusagen in diesem Bambulett Material drin sind.
00:07:09: Es lässt sich gut drucken aber Wie man bei vielen Anwendungen auch sieht, für viele Anwendung ist es nicht geeignet.
00:07:16: und dort beschränkt man sich wieder dass man sagt man hat zwar ein günstiges Material aber man kann bestimmte Teile nicht drucken weil das Bauteil auf einmal gebrochen ist.
00:07:26: Und des Bauteils nicht gebrochene Weil der Drucker einen schlechten Job gemacht hat, sondern das Bauteil ist immer nur dann gebrochen wenn man erstens das falsche Material oder den falschen Wirkstoff nimmt und zweitens wenn man bei der Konstruktion ein Fehler gemacht hat.
00:07:41: Oder die Konstruktion deutlich verbessern kann.
00:07:44: Es ist nie ein Verdigungsproblem am Ende des Tages Sondern hauptsächlich ein Konstruktions- und ein Materialproblem.
00:07:52: Natürlich kann es sein, dass der Drucker mal ein Fehler macht.
00:07:55: Davon geben wir jetzt nicht aus.
00:07:56: Es passiert gar nicht so oft bei diesen Geräten Sondern es bricht meistens weil man dort eine Fehlkonstruktion gemacht hat.
00:08:04: Und das kennt man aus einem normalen Leben auch.
00:08:07: Wenn bei der Fernbedienung irgendwas abbricht... ...es ist aber in dem Fall Spritzguss Dann liegt es daran, daß ne FehlKonstruzion in dem fall war Also ne Schwachstelle aufgetaucht ist Oder dann im Endeffekt Das Material nicht das Richtige war.
00:08:23: Wer also damals das Profi-Wissenbuch von mir, das ich im Jahr zwei Tausend neunzehnt veröffentlicht habe zusammen mit dem Professor Dr.
00:08:31: Matthias Haag gelesen hat der kennt noch diesen Teil im Buch wo es um die Schwachstellen-Konstruktion geht.
00:08:39: Dort habe ich so ein Wäschekorb gezeichnet, wie oft hatte ich schon einen Wäschekorb sozusagen in der Hand, der genau am Hänkel gebrochen ist?
00:08:47: Wie oft ist mir ein Schlüssel schon mal abgebrochen weil er natürlich an der Stelle bricht und wenigstens Material dran ist?
00:08:56: ist mir diese Kappe beim Kugelschreiber oben abgebrochen, weil es hier keinen Überlastschutz gibt.
00:09:01: Weil man da immer wieder dran rum spielt.
00:09:03: also man sieht das ist ein Konstruktionsproblem oder in dem Fall Materialproblem wo man sich einfach selber beschränkt indem man seine Konstruzions Skills nicht weiter ausbaut und andererseits bei einem Material bleibt weil man doch vielleicht zu sehr in der Gewohnheit drin ist dass man sagt es funktioniert ja wenn man dabei noch mal einen Schritt weit zurück geht Dann ist es ganz oft so, dass vor allem die, die vor zehn Jahren oder vor fünf, sechs Jahren mit einem Ultimaker Drucker oder einem Anycubic oder einen Prusa... ...oder die anderen Namen fallen mir schon gar nicht mehr ein.
00:09:43: Weil das einfach zu lange schon her ist und dies schon nicht mehr gibt.
00:09:47: Die haben angefangen!
00:09:48: Da gab's noch diese Probleme dass man seinen Druckbett noch selber leveln musste.
00:09:55: Da gab es noch die Probleme, das der erste Layer einfach nicht gepasst hat.
00:09:59: Da gabs noch so viele Druckprobleme, die die meisten mit ihrem Bambulep gar nicht kennen.
00:10:04: Also auch das ist völlig unterschätzt, dass man sich nur in dem Kreis sozusagen bewegt und diesem Ökosystem bewegt wo alles auch noch funktioniert.
00:10:13: aber es gibt da draußen schon genügend Anwendungen die man eigentlich drucken müsste.
00:10:19: Man traut sich aus diesem Ökosystem sozusagen nicht raus.
00:10:22: Ein weiterer Punkt und das sind wir wieder beim Material ist das Thema Stützstrukturen, was ich in der Vergangenheit gesehen habe welche aufwändigen Konstruktionen die Leute machen um eine Strittstruktur zu vermeiden und um die Stütztruktur noch etwas rumbauen und es baute dann auch noch komplett in einer Lage.
00:10:43: drucken um auf der einen Seite Stützdruktur zu vermeiden anstatt eine Stütze zu nehmen oder ein Stützmaterial zu nehmen, was man auswaschen kann.
00:10:51: Und jetzt sagen die meisten ja so ein auswaschbares Stützzmaterial.
00:10:55: das haben wir vor zehn Jahren mal verwendet und das funktioniert nicht.
00:11:01: und da haben wir versucht und es geht nicht und macht dann so Blasen und es ist so ein PVA Material.
00:11:08: also wer heute noch mehr Zangen an seinem Drucker liegen hat als Freunde Und wer Angst vor einem Eimer Wasser hat, der sollte echt mal sein Mainz hätte doch hinterfragen.
00:11:22: Denn es gibt so tolle Stützmaterialien die man auswaschen kann für fast alle Materialien.
00:11:31: Egal ob's ein Polyamid in TPU oder ein Pieck ist oder ein einfaches PLA oder PC oder ein PETG Es gibt dafür die richtigen Materialien als Stützstruktur, weil die Frage die man sich am Ende stellt ist immer noch möchte man eine Stunde lang an diesem Bauteil rumwurschteln und es dann kaputt reparieren oder bezahlt man ein bisschen mehr für das Stützematerial.
00:12:00: Und mittlerweile ist es ja auch so.
00:12:02: auch wenn man nur eine Düse hat gibt's ja bei Bambulab des AMS um entsprechend das Filament zu wechseln genau in der Situation.
00:12:11: Einer der Punkte, wo ich merke.
00:12:14: Manche machen FDM in ... ... im Jahr und zwanzig wie FDm oder ... ... FFF in den Jahr und Zwölf oder ... ..."Zwei Tausendund Fünfzehn".
00:12:23: Weil man einmal eine schlechte Erfahrung gemacht hat, meint man das es immer so ist.
00:12:28: Nur weil man einmal ne schlechte Pizza gegessen hat heißt es ja nicht dass alle Pizzabäcker auf einmal eine ... ... schlechte Pizza machen.
00:12:34: Weil man auf der anderen Seite beim Thema Stützmaterial auf einmal Angst von einem ... ... von dem Eimer Wasser hat, deren ... bisschen einen anderen pH Wert hat und das Wasser warm ist, um ein bisschen umrühren muss.
00:12:48: Das ist jetzt nicht einfach nur daher geredet sondern ich habe mich ausgeblich mit dem Thema beschäftigt weil ich immer wieder sehe bei den Workshops dass man so aufwendig umkonstruiert und so aufwändig dieses Bauteil im Druckraum positioniert um diese eine schlechte Unterseite komplett zu verstecken.
00:13:11: Da feiern sich die meisten immer, sie sind die drei D-Druckkönige bis man sich die Unterseite des FDM Bauteils anschaut und dann merkt das hier ziemlich viel rumgewürstelt worden ist.
00:13:23: Und ich sage auch Rumwürsteln.
00:13:24: da kommen ja Sachen zum Einsatz wie Schleifpapier, da kommen Sachen zum einsatz wie Skalpell und viele weitere Werkzeuge die man sich halt irgendwo baut.
00:13:36: Und dann denkt man sich, oh mein Gott wie sieht denn diese Oberfläche aus?
00:13:40: Vor allem wenn das Bauteil so matschwarz ist.
00:13:42: Da sieht man einfach auch jede Rife und es kann man aber verändern indem man auch ein wasserlösliches Stützmaterial nimmt.
00:13:49: Das ist ganz wichtig dazu zu sagen also diese völlig unterschätzten Einschränkungen sind hauptsächlich in der Vergangenheit auch Materialthemen gewesen die dafür sorgen dass man bestimmte Anwendungen einfach nicht macht.
00:14:05: Genau so ist es natürlich auch, wenn man sagt im FDM ist man super gut und man steht für Dreidiedruck.
00:14:11: Man steht für diese ganze Technologie und Branche aber man traut sich nicht die nächste Technologie auch anzugehen in dem Fall SLS.
00:14:19: Wer FDm durchgespült hat Für den wartet SLS absolut Und steht sozusagen bereit.
00:14:26: Also wer dreidedruck affin ist und sagt er bleibt nur seine eine FDM-Technologie dort stehen, da frage ich mich ob das das richtige Mindset ist am Ende des Tages.
00:14:38: Also hier gibt es noch weitere Punkte.
00:14:40: Die gibt es vor allem bei uns in der Beratung, wenn wir die ersten Beratungsgespräche haben.
00:14:45: Da prüfe ich erst mal welche Einschränkungen man sozusagen immer noch verfolgt obwohl man dort längst was ändern sollte.
00:14:53: Wenn du dich also auch drin wieder gesehen hast und sagst ja, die vierte Dimensionen der Fertigung und die Flexibilität, die gilt es noch weiter zu erarbeiten und da gilt's noch einiges an Potenzial Und beim Material ist man halt seither aus Gewohnheitssache immer beim einen geblieben und du willst das Ganze ändern, dann trage dich ein für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns auf unserer Webseite.
00:15:16: Und wir schauen genau ob und wie wir dich unterstützen können damit du an den Punkt kommst und wirklich die volle Flexibilität von drei D-Druck auch nutzen kannst!
00:15:25: Also bis dann und bis zur nächsten Podcast Folge.