3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

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2026-03-27: 2026-03-27

00:00:00: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast rund um alle Aspekte der additiven Fertigung. Egal ob du neu mit dem Thema 3D-Druck startest, erfahrener Anwender bist oder durchaus 3D-Druckdienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil hier geht es nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern ihn im Unternehmen wirtschaftlich und sinnvoll einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil es eine Interviewfolge ist und die trägt den Titel: Wenn der Werker aufatmet und die Reklamationen sinken, 3D-Druck im Vorrichtungsbau neu gedacht.

00:00:34: Speaker 1Das ist eine sehr spannende Folge. Da gehen wir genau drauf ein, auf das Thema Vorrichtungen, Montagehilfen, Schweißvorrichtungen und all die kleinen und großen Prozesswerkzeuge, die darüber entscheiden, ob ja Fertigung läuft oder zum nervigen Alltag wird. Und wir sprechen auch darüber, warum 3D-gedruckte Vorrichtungen oft falsch eingesetzt werden. Und welche typischen Fehler sozusagen im Alltag passieren und warum das ’ne ’ne sehr moderne Lösung ist, um Reklamationen zu vermeiden und den Werker sozusagen zu entlasten und den Prozess stabiler zu machen.

00:01:05: Speaker 1Und jetzt freu ich mich auch, den Interviewgast vorzustellen, Bernd Pille. Bernd, schön dich da zu haben. Stell dich doch in ein, 2 Sätzen kurz vor. Wer bist du? Was machst du? Was macht das Unternehmen und, Warum habt ihr so viel Erfahrung mit 3D-gedruckten Vorrichtungen?

00:01:22: Speaker 2Ja, Johannes, erstmal hallo und vielen Dank für die Einladung hier in deinem Podcast. Mega spannend. Ich bin gespannt, was wir heute uns so erzählen werden. Also, wer bin ich? Mein Name ist Bernd Pille. Ich bin für den Vertrieb und das Projektmanagement zuständig bei der Firma Wescard. Die Firma Wescard baut Schweiß-, Montage und Klebevorrichtungen für den industriellen Bedarf. Unsere Kernkompetenz ist, Unsere Fertigungstiefe. Das heißt, von der Konstruktion bis zum Messen, sag ich mal, können wir bei uns im Hause alles abbilden. Und der Unterschied zu vielen ist, dass wir wirklich sagen: ’O.K., wir haben ein S.L.S.

00:01:55: Speaker 2Verfahren im Haus, wir haben ein 3D-Druckverfahren im Haus und wir haben die klassische Dreh und Fräsbearbeitung bei uns im Hause.’ Genau, und dazu, um das ganze Portfolio abzurunden, haben wir seit kurzem ein eigenes Produkt. Das ist unsere Westcat Multi Station, in der man, Auf K.I. Basis kameragestützt ja Montagearbeiten durchführen kann. Aber da kommen wir vielleicht später noch mal zu, das als als groben Umriss.

00:02:18: Speaker 1Genau, Ist auch super interessant, dieses Thema 3D Druck und künstliche Intelligenz auf diesem Maschinenbauniveau natürlich auch absolut zu vereinen. Ja, jetzt haben wir im Vorgespräch auch über so diese allergrößte Unsichtbare gesprochen in dieser ganzen 3D Druckformel, wenn man das so sehen kann, im Vorrichtungsbau. Meistens ist es nicht die Technik oder das Material, was doch sozusagen das Problem macht, sondern das Ego oder die Meinung oder schlechte Erfahrung. Was ist denn so deine Meinung? Warum scheitern Projekte im Vorrichtungsbau nicht am 3D-Druck selber, sondern ganz oft so an den Leuten drumrum, an den Menschen?

00:02:52: Speaker 2Genau, das ist eigentlich der der Klassiker, so ne, das erleb ich immer wieder, wenn du mit Leuten im Gespräch bist, die haben irgendwo schlechte Erfahrungen gemacht und pauschalisieren das dann. Die haben irgendwo mal ein Bauteil gesehen, Was vielleicht gar nicht richtig hergestellt wurde, was im im falschen Verfahren hergestellt wurde und sagen dann einfach, das habe ich gesehen, das war richtig Grütze, das hat da nicht funktioniert und deswegen will ich das nicht, 3D-Druck, das ist nichts für uns. So und das ist eigentlich der erste Punkt, wo du immer anfangen musst aufzuräumen und dich selber zu hinterfragen und sagen, O.

00:03:23: Speaker 2K., vielleicht muss ich mir auch mal eingestehen, dass ich da irgendwo Mucks gesehen habe. Vielleicht muss ich auch mal meine Meinung hinterfragen und vielleicht ist auch meine Meinung einfach 5 Jahre alt oder 10 Jahre alt, ne. Das ist echt immer so die, die das Kernproblem eigentlich auf der persönlichen Ebene, definitiv, definitiv.

00:03:40: Speaker 1Die meisten wissen es, glaub einfach nicht, oder haben einmal die Erfahrung gemacht, wie du es gerade eben gesagt hast, und projizieren das dann absolut in die Zukunft. Aber wenn man so schaut, was der 3 D. Druck in den letzten Jahren für eine Entwicklung gemacht hat, dann darf das eigentlich nicht mehr gelten. Wenn man jetzt so an typische Vorurteile oder Einwände denkt, die dir doch begegnen bei Kunden, Eben im Zusammenhang mit 3 D. Gedruckten Vorrichtungen, was sagen die doch immer, dass die sich mal ein bisschen wiedererkennen, dass das gar nicht stimmt, ne, der,

00:04:06: Speaker 2Der, der, der, der absolute Klassiker ist, das funktioniert bei uns nicht, weil wir kommen mit den Temperaturen dann gar nicht klar. Wir schweißen ja hier Magnete und das, deswegen funktioniert es nicht, können wir, können wir so nicht machen, sag ich immer, O. K., klar, du kannst nicht da, wo du eine Magnat schweißt, direkt da drunter ein Kunststoff Klotz setzen, ne, also das funktioniert, Grundsätzlich ja nicht, völlig egal, ob du den Kunststoffklotz fräst oder ob du den druckst. Und das ist echt ’n Klassiker. ’Ne andere Geschichte ist immer, ja, das Ganze ist letztendlich unterm Strich gesehen nicht stabil genug für uns.

00:04:40: Speaker 2Wenn ich da irgendwo mal mit meiner Schweißzange gegenhaue, wenn der Werker die Teile da mal ein bisschen gröber reinschmeißt oder so, dann geht es direkt kaputt. Es ist einfach nicht stabil genug und der dritte Klassiker ist eigentlich, der ist viel zu ungenau. Also das ist ’ne super Sache, aber das funktioniert bei uns nicht, weil, Es ist nicht genau genug und wir können unsere Toleranzen nicht einhalten. Und das können wir nicht machen. Das geht nicht. Das sind so echt die drei Schlüsselfaktoren, die immer auf den Tisch kommen, eigentlich ja.

00:05:06: Speaker 1Wie Reagierst du meistens da drauf, wenn so eine, wenn, wenn, wenn einer dieser, dieser Faktoren immer kommt, rollst du mit den Augen und denkst dir, gut, jetzt fangen wir ganz vorne an?

00:05:14: Speaker 2Ja, ja, ich versuch natürlich immer so ein bisschen die Haltung zu bewahren und das so ein bisschen auf der, auf der lustigen Ebene zu lösen, genauso wie ich es vorhin gesagt habe. Wenn man sagt, ja, das funktioniert nicht, das schmilzt alles weg, dann sag ich, ah, O. K., wie ist es denn mit dem gefrästen Kunststoffklötzen, wenn du die direkt unter deiner Magnaht hast, funktioniert das und dann, nee, das funktioniert natürlich nicht, ja, siehst du, dann liegt es ja vielleicht nicht, Am 3 D Druck, sondern es liegt ja vielleicht daran, dass du das falsche Material an der Stelle hast. Aber grundsätzlich kannst du ja nicht sagen, dass es dann nur an diesem 3 D Druck läuft, sondern du musst halt immer schauen und das versuch ich dann rüberzubringen, dass du das passende Stück deiner Vorrichtung aus in einem passendem Herstellungsverfahren halt ja baust oder fräst oder drehst oder druckst.

00:05:56: Speaker 2Ja, oder sind das.

00:05:58: Speaker 1Die Bauteile, die ich jetzt bei euch auf der Webseite gesehen hab, die bestehen ja jetzt nicht zu 100% aus 3D Druck. Also die Knickhebelpresse ist jetzt nicht 3D Druck und die Grundkopie ist auch nicht kein 3D Druck, das das würde nie jemand machen. Das ist aber meistens so in diesen in den Köpfen sozusagen der Leute drin, dass man die halt einfach aus dem Drucker rausnimmt, dann ist alles Kunststoff und halb zerbrechlich und dann muss es auch noch eine Vorrichtung sein, die dabei hilft irgendwas zu spannen. Ja, ja, in dem Fall, wenn du jetzt ganz ehrlich bist, an welchen Stellen sabotieren sich die Unternehmen bei dem Thema denn selbst, Ohne dass die das merken.

00:06:28: Speaker 1Ja, dass man man weiß ja nicht, was man nicht weiß und was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.

00:06:34: Speaker 2So, Ja, das das ist das, das, das ist der Klassiker, ne. Ich sag immer so schön, wenn du, wenn du nicht weißt, wie gut Currywurst mit Pommes Mayo schmeckt und weil du das noch nie gegessen hast, dann ja, dann kannst du auch nicht wissen, dass es gut schmeckt, ne. Das ist einfach so und ich glaub, viele sabotieren sich da ein Stück weit selbst, weil sie einfach nicht technologieoffen sind, weil sie nicht bereit sind, wirklich mal neue Sachen irgendwie auszuprobieren und sich vielleicht, Auch nicht eingestehen, dass sie das, was sie irgendwo mal gesehen haben, auf irgendeiner Messe oder beim Kunden oder vielleicht auch selber in den Händen gehalten haben, dass es vielleicht auch 10 Jahre alt ist, diese Technik oder diese Bauteile, und dass sich das Ganze auch weiterentwickelt hat.

00:07:10: Speaker 2Wenn man sich das überlegt, beim Fräsen war das früher auch so, da gab es dieses klassische Kopierfräsen. Auf der einen Seite war das Nullmodell und auf der anderen Seite lief der Fräser und es lief dann parallel die gleiche Bahn. Und irgendwann hat einer angefangen, das Ganze NC-gesteuert dann zu machen. Und so ist es ja beim 3D-Druck auch. Wir sind ja heute auch viel weiter, als wir das noch vor 5 Jahren zum Beispiel waren, ne? Und ich glaube, das ist so das Kernproblem, dass die Leute auf der einen Seite sich gar nicht mit auseinandersetzen oder auf der anderen Seite das mal gemacht haben, ob dann irgendwann aufgehört haben, weil sie für sich entschieden haben, das ist es nicht.

00:07:41: Speaker 2Und das ist, glaube ich, das aller, allergrößte Problem, dann ja,

00:07:45: Speaker 1Ja, ja. Um bei dem Thema Essen vielleicht kurz zu bleiben, ganz nach dem Motto: Wenn man einmal eine schlechte Pizza gegessen hat, machen ja nicht alle Pizzabäcker auf der ganzen Welt schlechte Pizzas. Also genauso ist es,

00:07:56: Speaker 2Genauso ist es.

00:07:57: Speaker 1Ja, Man darf sich da ruhig noch mal ran ran probieren oder wenn, dachte ich, kenn das ja selber auch, der der Neffe von irgendeinem Arbeitskollegen in seiner Dachschräge einen 3D Drucker hatte und dort mal ein P.L.A. Bauteil druckt, was biokompatibel ist und, Und dann eh irgendwann zerfällt und das im Maschinenbau einsetzt, ich glaub, das ist schon Widerspruch in sich. Ja, und das möcht ich dem Neffen ja gar nicht, gar nicht vorhalten, dass er es vielleicht schlecht gemacht hat, aber der hat auch nur das verwendet, was er irgendwie zur Verfügung hatte.

00:08:26: Speaker 2Genau, dann letztendlich sich im Rahmen seiner, seiner Möglichkeiten dann da bewegt, ne? Und das ist dann so, ja, hat es ja gut gemeint, vielleicht, ja.

00:08:33: Speaker 1Wenn wir jetzt mal ein bisschen weggehen von diesen, von diesen Vorurteilen und und das, was, was die gar nicht so richtig sehen, die Industrie oder die Maschinenbauer, wenn es um Vorrichtungen geht, was ist denn aus deiner Sicht besonders wichtig, wenn man jetzt 3D Druck und Vorrichtungen miteinander kombiniert?

00:08:49: Speaker 2Wenn du, wenn du, wenn du es kombinieren willst, ist entscheidend, dass du die Vorrichtung als Ganzes im Kopf hast und dass du genau weißt, O. K., in dem Bereich der Vorrichtung passiert das, in dem Bereich der Vorrichtung passiert das. Dann habe ich die Grundlage, dass ich sagen kann, hier brauche ich diese Stabilität, da habe ich diese Anforderung und danach kann ich dann definieren, das will ich aus Material Stahl machen, das will ich aus Alu machen, da kann ich Kunststoff nehmen, da kann ich das adaptive Fertigungsverfahren nehmen, sei es Lasersintern, sei es 3D-Druck und hier nehme ich die klassischen Verfahren wie quasi die Dreh und Fräsbearbeitung oder auch das Erodieren, können wir ja auch nicht, können wir auch mit reinnehmen, kein Problem.

00:09:28: Speaker 2Und wenn ich das weiß, dann muss ich letztendlich mit diesem Gedanken in die Konstruktion reingehen, weil ich muss ja dabei beachten, wenn ich es 3D-druckmäßig herstellen möchte, dann muss ich an die Konstruktion anders rangehen, als wenn ich das quasi nachher fräsen möchte, ne. Und das sind, glaub ich, so die ganz entscheidenden Dinge, die ich einfach mitnehmen muss, wenn ich jetzt speziell auf so ’ne Vorrichtung dann irgendwie drauf schau.

00:09:53: Speaker 1Ja, Wenn du jetzt gerade sagst, du schaust auf so ’ne Vorrichtung drauf, Wie wird es denn seither gemacht? Alles aus Stahl? Ist Kunststoff schon überhaupt schon dabei bei vielen?

00:10:02: Speaker 2Nein, bei vielen, bei vielen ist es so, dass wirklich alles aus Stahl ist. Maximal traut man sich vielleicht mal hier und da an Aluminium ran, wenn es denn gerade so Gewichtsthemen sind oder so. Aber vieles ist schon klassische Stahlbauweise, relativ schwer dadurch bedingt, relativ kostspielig. Dann auch viel Montagearbeiten, viel noch zusammenstecken, zusammenschrauben, nachher viel einmessen. Das ist eigentlich schon so der der Klassiker, ne? Genau, ja.

00:10:28: Speaker 1Und wenn du jetzt so ’ne so ’ne Vorrichtung siehst, die du vielleicht umkonstruieren musst, weil sich das Bauteil ändert oder weil du das Bauteil siehst und dir im Kopf schon die Vorrichtung ausmalst, wie entscheidest du, wo kommt Kunststoff hin, wo kommt Aluminium hin, wo nimmst du irgendwelche Normteile, wo nimmst du Stahl entsprechend? Also, hast du da irgendein Muster, wie du, wie du doch zusammen mit dem Kunden vorgehst?

00:10:55: Speaker 2Wir machen es eigentlich so, dass wir gemeinsam die Anforderungen definieren, ne? Dass man schon wirklich schaut, was hab ich für einen Fügeprozess, was, was hab ich nachher für Belastungen in den einzelnen Vorrichtungsteilen dann drin und dann definieren wir, wir hier bei Wescard, das machen wir so, das machen wir so und das schlagen wir dem Kunden dann letztendlich vor und holen ihn ab. Und ich geh auch gerne eigentlich immer dann hin, weil bei vielen ist es so ein bisschen so eine ablehnende Haltung auch oft am Anfang und sag dann, OK. Lass uns das mal ausprobieren. Ich bin davon überzeugt, das funktioniert und wenn du das nicht glaubst und es nachher dann doch nicht funktioniert, dann mache ich dir die Teile letztendlich nachher aus Stahl oder so neu oder aus Aluminium oder.

00:11:34: Speaker 2Aber ich gewährleiste dir, dass deine Vorrichtung funktioniert und dass du da drin produzieren kannst und das auch mit 3D-Druck und für mich. Kommt obendrauf die Versicherung, dass wenn das nicht funktioniert, dann baue es dir in deiner klassischen Art und Weise noch mal neu oder ergänzt es dann letztendlich dann wieder, ne? Und das ist eigentlich immer so das Entscheidende, dann was, dass man da so die Leute irgendwie mitnehmen kann und abholen kann.

00:11:56: Speaker 1Wie oft kam die Versicherung zum Zuge?

00:11:58: Speaker 2Noch gar nicht, noch gar nicht, tatsächlich, nein, nein,

00:12:00: Speaker 1Tatsächlich nicht. Ist auch klar auf der anderen Seite, weil ihr würdet als Unternehmen nie was rausgeben, was nicht funktioniert. Genau, im Vorfeld schon wisst, also das macht ja keiner.

00:12:10: Speaker 2In der Hinsicht.

00:12:11: Speaker 1Ja, was wir,

00:12:13: Speaker 2Was wir tatsächlich schon mal gemacht haben, aber das zahlt jetzt nicht so auf dieses Versicherungsthema ein, dass wir gesagt haben, O. K., wir hatten echt extrem kurze Lieferzeiten, wir mussten mal schnell reagieren, wo wir gesagt haben, O. K., komm, wir schmeißen jetzt den Drucker an, weil wir haben ja das passende Material gerade nicht, dass wir es fräsen können, so dieser Klassiker, wir packen da ordentlich Carbon mit rein und dass wir dann gesagt haben, O. K., das kann sein, weil das ist jetzt echt, Die absolute Grenze haben wir so auch noch nicht gemacht. Versuchen wir aber, wird kurzfristig auf jeden Fall erstmal helfen. Parallel dazu schieben wir die konventionelle klassische Fertigung an und wir können es dann noch mal austauschen.

00:12:45: Speaker 2Wir haben es tatsächlich, das haben wir 23 Mal gemacht und es hat aber letztendlich nachher uns auch immer geholfen, weil wir die neuen Grenzen, sag ich mal, wir sind immer ein Stückchen weiter noch gegangen und du hast die Grenze noch mal wieder das Machbare noch mal ein Stück verschoben, ne und. Haben dann das Backup direkt mitgeliefert, weil wir letztendlich den Prozess eh schon angeschoben haben und weil wir uns nicht ganz sicher waren, ob es denn dann funktioniert oder nicht. Und das ist dann klassischer Lernprozess, auch was ich vorhin sagte, wenn du nicht bereit bist, auch mal ein bisschen was zu riskieren oder auszuprobieren, ja, dann wirst du letztendlich auch nichts verändern, ne?

00:13:15: Speaker 2Dann hast du einfach diese Blockade im Kopf da, ja,

00:13:18: Speaker 1Ja, ja, dann sehen die Vorrichtungen noch so aus wie vor 20 Jahren und du beschwerst dich, warum sie so teuer sind und so schwer sind und nicht funktionieren oder, Vielleicht immer noch funktionieren, aber wenn man, man will sie nicht umbauen, man nimmt sie halt für irgendwas anders noch.

00:13:32: Speaker 2Also, Ist ja auch, ist ja auch der Klassiker, kennt, glaub ich, auch jeder, ja, haben wir immer schon so gemacht, ne, wie du gerade auch schon gesagt hast, na ja, es funktioniert ja irgendwie, die Vorrichtungen können ja auch gut sein. Letztendlich will ich auch nicht sagen, dass dass nur wir bei Westcard gute Vorrichtungen machen. Es gibt doch in einer klassischen Bauweise aus Stahl, so wie es auch vor 10 Jahren gemacht wurde, da gibt es natürlich auch gute Vorrichtungen. Aber die Frage, die ich mir stellen muss, ist ja vielleicht die, Wie wirkt sich das denn nachher vielleicht auch auf meinen Teilepreis aus, wenn ich die Vorrichtung denn ein bisschen effizienter herstellen kann, indem ich andere Fertigungsverfahren mit rein nehme?

00:14:02: Speaker 2Dann hab ich einen geringeren Invest in die Vorrichtung. Dadurch hab ich einen geringeren Teilepreis und kann meine Bauteile nachher entweder günstiger verkaufen oder hab eine höhere Marge, je nachdem, wie ich es dann auslege, ne? Und deswegen auf jeden Fall nicht, das haben wir immer schon so gemacht, das ist nicht zielführend.

00:14:17: Speaker 1Wenn jetzt ein Unternehmen sagt, boah, cool, ich druck jetzt auch ein paar Vorrichtungen, ich mach da jetzt was, Beginnen dann doch damit, kennst du wahrscheinlich, ist auch schon mal vorgekommen in deiner, deiner Zeit, wo stehen die sich bei dem Thema meistens selbst im Weg aus deiner Sicht?

00:14:32: Speaker 2Also, wenn sie es wirklich von vornherein aufbauen und sagen, wir machen das jetzt selbst und sich vielleicht schon Drucker gekauft haben oder ähnliches, dann ist eigentlich der Klassiker, dass das Ding, der Drucker wird aufgebaut, der wird dahingestellt, so jetzt ist das Ding da, auf geht es, wir drucken jetzt. Dann ist der erste Fehler eigentlich, dass viele sagen, wir drucken jetzt nur noch und Und versuchen, alles über diesen Drucker abzubilden. Das ist schon mal der falsche Weg, weil, wie ich vorhin schon gesagt hab, richtiges Fertigungsverfahren für jedes einzelne Bauteil festigen. Und das Zweite ist eigentlich der Klassiker, wenn ich was konstruiere, was ich fräsen will, dann geh ich vor wie auf der Fräsmaschine.

00:15:05: Speaker 2Ich hab ’n eckigen Klotz und dann nehm ich alles das weg, was ich nicht brauche, damit ich das richtige Bauteil nachher habe. Das heißt, das fräse ich dann weg und das mach ich im Konstruktion in der Konstruktion eigentlich genauso. Ich hab erst ’n Klotz, Da mach ich ein paar Taschen rein, da mach ich dann ein paar Löcher rein und irgendwann ist das Ding dann fertig. Dann beschneide ich es vielleicht nach einer anderen Kontur oder Ähnliches. Und beim 3D-Druck ist der Weg in der Konstruktion eigentlich ein ganz anderer, weil ich bau mir eigentlich nur das auf, was ich brauche und mehr nicht und dann bin ich fertig. Und wenn ich das nicht berücksichtige, hab ich viel zu lange Druckzeiten.

00:15:36: Speaker 2Ich werde auf jeden Fall Probleme bei der Maßhaltigkeit kriegen, weil ich vielleicht irgendwie mit Wärmeentwicklung, zu viel Materialanhäufung oder ähnlichen Themen zu kämpfen habe. Und ich werde ja auch viel zu viel Material letztendlich dann einsetzen, ne? Weil ich will ja nur das auf die Platte bringen beim Drucken, was ich auch wirklich brauche und nicht bei, wie beim Fräsen, möglichst wenig nur wegnehmen, ne? Und das ist eigentlich der, der Riesenunterschied.

00:15:58: Speaker 1Ja, das fängt schon vorne an, dass der sich Gedanken macht, wie sieht das Bauteil jetzt im 3D-Druck aus und was können wir weglassen? Und ich sag mal, man kriegt ja so viele Vorteile, ja auch geschenkt im 3D-Druck, man kann eine Beschriftung drauf machen, man kann, man kann so viele Dinge machen, wie, Wenn man die natürlich nicht kennt, dann sagt man immer, gut, wir, wir fräsen die Sachen, aber wir kennen es auch, wenn erst mal eine Beschriftung drauf kommt, da muss das Teil noch mal in die Hand genommen werden, wir brauchen noch mal eine Maschine, es kostet noch mal Geld, es muss noch mal irgendwo hin, wenn man das zum Teil zum Teil selber nicht hat.

00:16:28: Speaker 2Und vor allen Dingen, vor allen Dingen ist der, der auch da ganz echt, das ist ein simples Beispiel, aber mega, mega passend, wenn du es an einer Fräsmaschine machst, erst mal wird es vielleicht vergessen, nachher die Bauteilkennzeichnung drauf gemacht, dann. Wird vielleicht ’ne falsche drauf gemacht, gar nicht mehr böswillig, sondern einfach nur, weil man sich in der Zeile verrutscht mit der Positionsnummer oder Ähnliches. Und wenn ich es im 3D-Druck habe, dann kann es nicht vergessen werden und es ist auch immer automatisch das drauf, was im 3D dann da steht und der Konstrukteur hat es ja mehr oder weniger direkt nebeneinander. Na klar, können da auch Fehler passieren, aber die Chance und die Wahrscheinlichkeit, dass der Fehler passiert ist, auf jeden Fall deutlich reduziert.

00:17:03: Speaker 2Oder was ich auch mega finde, dass du irgendwie ’n QR-Code mit drauf machst und den nachher einfach einmal mit einer anderen Farbe noch mal auslegst, Und den dann irgendwie mit nutzt, um beispielsweise irgendwelche Dokumentationen dann über diesen Q. R. Code auf dem Tablet aufzurufen oder Messberichte oder oder also da gibt es 1000 Varianten, die wir letztendlich auch so umsetzen, ist mega spannend, könnte man eine eigene Folge von machen.

00:17:26: Speaker 1Es ist gut, dass du sagst, du hast ja auch einen eigenen Podcast, also jeder, der der doch Interesse hat, mehr zu lernen, soll gerne bei dir reinschauen. Auf jeden Fall, Ich kenn das aus meiner, aus meiner Ausbildung. Ich hab Mechatroniker als Ausbildung gemacht und wir mussten auch ziemlich viel zusammenbauen. Ich hab bei einem Unternehmen gelernt, wo es um so Druckluftwerkzeuge geht. Da waren viele Metallvorrichtungen und es gab nichts Schlimmeres und nichts Nerviges als eine schlechte Vorrichtung. Ja, also Vorrichtungen, die nur rumgestanden waren, die man nicht benutzt hat, weil sie einfach nicht passen. Das Produkt hat sich minimal verändert, keiner geht her und verändert die Vorrichtung.

00:17:57: Speaker 1Im 3D-Druck ist wär es, wär es super einfach. Man druckt vielleicht die Halterung, die Vorrichtung, was auch immer doch zu wichtig ist, einfach noch mal neu. Das ist generell der Vorteil, wenn was kaputt geht, dann drucken wir es halt noch mal. Also hätte ich das damals, damals gewusst, vor, sagen wir mal, vor 20 Jahren, also das wär, das wär noch mal was ganz anderes gewesen, um um aktiv zu werden, ne.

00:18:19: Speaker 2Und das ist auch der Punkt, finde ich, wenn du Vorrichtungen hast, die du neu aufbaust, weil du gerade sagst, da hatten wir ganz viele, die dann rumgestanden haben, die haben nicht funktioniert, Nimm immer echt die Leute mit dazu, die später mit diesen Vorrichtungen arbeiten müssen. Viele versuchen dann immer, ja nee, wir wollen den Kreis erst mal klein halten. Ich sag, nee, wir müssen den Kreis nicht riesengroß machen, aber wir müssen die entscheidenden Leute mit dabei haben. Und wenn wir Leute haben, die nachher in der Vorrichtung was montieren sollen, die in der Vorrichtung schweißen sollen oder die an der Anlage stehen und das Ganze letztendlich dann nachher bedienen, dann lasst uns die doch zumindestens mal mit dazu nehmen.

00:18:53: Speaker 2Und lasst uns die mal fragen, ey Freunde, was sind denn eure aktuellen Probleme, wo stört es denn und dann lasst uns doch mal auch auf den Prozess vor der Vorrichtung und nach der Vorrichtung schauen und vielleicht können wir irgendwie einfache Teilekennzeichnungsprozesse, einfache Ablagen, einfache irgendwie Sortierboxen oder Ähnliches mit integrieren in diese Vorrichtung und so den Prozess letztendlich dann auch wieder verbessern, ne? Und das ist immer ganz entscheidend.

00:19:16: Speaker 1Ja, ja, ich bin mal bei einem Unternehmen durchgelaufen und hab mir die Vorrichtungen angeguckt und er hat zu mir gesagt, ja, wir haben da ganz viel gedruckt, Die haben auch viel gedruckt, da hab ich gesagt, aber der legt das Werkzeug doch nicht so hin. Also es liegt doch nicht in dem 90 Grad Winkel zu diesem Tisch. Also es kann mir keiner erzählen, dass jemand das Werkzeug genau so hinlegt und das andere doch hinlegt und es doch vorne hinlegt. Er legt es immer in seinem Winkel hin, wo seine Hand am besten greifen kann in dem Fall. Also auch hier, wie du, wie du sagst, man muss denjenigen fragen, der das Ding zusammenbaut am Ende des Tages und wenn der sich schwer tut,

00:19:48: Speaker 1An einer bestimmten Stelle, weil er, weil er vielleicht kleiner ist, kleinere Hände hat oder relativ groß und da vielleicht gar nicht hinkommt oder sowas, da muss man die Leute mitnehmen, wenn meistens. Entscheidet das dann immer der Konstrukteur und der denkt sich schon, ja, er wird es schon irgendwie machen. Und ich glaub, die Sätze kennen wir auch, kennst du auch in dem Fall, da, da wird das Ding zusammengebaut und da heißt zum Schluss, wer hat sich das Ding eigentlich ausgedacht?

00:20:09: Speaker 2Genau das ist der Klassiker.

00:20:11: Speaker 1Ja, Und ich sag mal, die trauen sich dann meistens auch nicht mit der Vorrichtung zurück zum Konstrukteur zu gehen und zu sagen, hey, kann man da noch was ändern, weil die haben einen Heidenrespekt vor dem. Ja, und der, der, der fühlt sich dann angegriffen und kritisiert und dann ist das eigentlich ein gebrochenes. Gebrochenes Verhältnis.

00:20:27: Speaker 2Ja, und das ist auch echt der Klassiker. Und das gibt es auch bei uns im Unternehmen immer wieder, wo ich dann sage, wenn die Kollegen irgendwie immer sagen: “Ja, das haben wir jetzt aber konstruktiv nicht so gut gelöst”, die sagen: “Ja, ruf ihn an, lass mal runterkommen, guckt euch das gemeinsam an.” Und gibt diese dieses Feedback letztendlich dann auch einfach nur, damit der Konstrukteur das auch weiß, damit er es auch beim nächsten Mal besser machen kann. Und letztendlich kann sich ja niemand davon freisprechen, auch du nicht, auch ich nicht, dass wir auch mal irgendwo Bockmist bauen, dass wir auch mal irgendwo was falsch machen, dass wir auch ’ne falsche Entscheidung treffen. Und dann gibt es doch nichts Besseres, als wenn dann jemand auf dich zukommt und sagt: ‘Johannes, hör mal zu, das und das, das war jetzt irgendwie nicht richtig aus dem und dem Grunde.’ Und dann weißt du doch für dich, OK, ja, kann ich, versteh ich.

00:21:08: Speaker 2Kann ich nächstes Mal besser machen. So, es gibt ja, es gibt ja nichts Besseres. Also ja,

00:21:12: Speaker 1Und wenn man es jetzt noch mal, ich sag mal, noch mal weiter treibt, könnte der Konstrukteur auch sagen, voll cool, danke, ich druck es einfach noch mal aus.

00:21:19: Speaker 2Genau, ja, ja,

00:21:21: Speaker 1Definitiv so und und wenn du noch mal ein Problem hast, ich druck es noch mal und noch mal ein Problem noch mal in der in der Hinsicht und dann hab ich halt einen Fall noch gehabt und zwar. Die Teile waren immer so lila. Die hatten halt unheimlich viele lilane Spulen da. Da haben die irgendwie bei so einer Aktion, mal so einer Weihnachtsaktion, mal zugeschlagen. Da kamen halt so unterschiedliche Farben dabei raus. Und dann hat die Mitarbeiterin nebendran gesagt: ’Sag mal, die ist da die ganze Zeit gut drauf, die meckert nicht mehr rum. Die hat die ganze Zeit diese lilanen Teile. Ich will das auch. Das kann nicht, das kann nicht sein, dass dass ich jetzt hier den ganzen Tag genervt bin, weil.

00:21:54: Speaker 1Nie geht morgens ein Mitarbeiter zur Arbeit und sagt: ‘Ich will den beschissensten Tag meines Lebens haben.’ Jeder will, jeder will gut arbeiten können, jeder will es einfach haben und will wirksam sein, wenn man das so sieht. Ja, ja, genau. Wenn wir jetzt an den Punkt kommen und die Leute denken über eine Vorrichtung nach, warum kommen die zu euch und warum sind die bei euch so zufrieden, wenn die danach die Vorrichtung bekommen? Was macht ihr anders?

00:22:19: Speaker 2Bei uns ist letztendlich der erste Punkt, dass wir auf den ganzen Prozess gucken, das was ich gerade auch schon sagte, ne, wir schauen, was passiert vor der Vorrichtung, was passiert nach der Vorrichtung, wir versuchen das letztendlich ja in die Vorrichtung mit einzuplanen, um so die Arbeitsschritte effizienter zu machen. Dann haben wir den ganz großen Vorteil der der Fertigungstiefe, wir konstruieren selbst, wir haben den 3D-Drucker in, Der Konstruktion stehen, das heißt, die Kollegen aus der Konstruktion versorgen den mit und liefern diese Teile in die Fertigung. Wir haben eine N.C. Programmierung im Haus, wir haben die Fräsbearbeitung, die Drehteilbearbeitung, wir haben einen Laser Sinter bei uns, wo wir mit P.A.

00:22:56: Speaker 22200 was bauen können. Wir haben Montagearbeitsplätze, wir haben Elektrikarbeitsplätze, wir haben Pneumatikarbeitsplätze, wir haben die Messtechnik bei uns im Haus, wir können Steuerungstechnik abbilden, wir haben quasi, Bis Rundum-Sorglos-Paket. Das Einzige, was wir für eine Vorrichtung, sei sie noch so klein oder für eine Anlage, sei sie noch so groß, zukaufen müssen, sind Rohmaterialien und Kaufteile. Und dadurch sind wir in der Lage, wirklich kurzfristig auch Prozesse passend einzusteuern, kurzfristig Änderungen einzusteuern, weil wir immer genau wissen, dass wir kurze Wege haben.

00:23:28: Speaker 2Wir wissen immer, jedes Teil ist an dieser Stelle in der Fertigung, Und das ist letztendlich ja so ’n so ’n Alleinstellungsmerkmal, diese Fertigungstiefe, die wir da haben. Und das dann noch gepaart mit der Erfahrung, die wir gerade in dieser Mischbauweise, in dieser hybriden Bauweise, die wir seit nunmehr mittlerweile 10 Jahren haben. Wir haben seit 10 Jahren das Lasersinterverfahren im Haus. Wir waren vor knapp 2 Jahren die Ersten in Europa, die den FX 10 gekauft haben. Und ja, ich glaub.

00:23:59: Speaker 2Und das alleine sagt dann schon sehr viel über über unsere Vorgehensweise und über unsere Denker aus.

00:24:04: Speaker 1Ja, ja, ihr sagt, ihr sagt halt O. K., vielleicht sind die Lasers Hinterteile an manchen Teilen, an manchen Stellen, vielleicht nicht so zum Vorteil gekommen, wie ihr es euch vorgestellt habt. Ihr müsst was im Prozess ändern, ihr braucht ein besseres Werkzeug, dafür ist der FX 10 ja hervorragend für diesen Bereich, vom Material her, vom ganzen Handling her, et cetera. Aber es ist spricht ja auch absolut für euch zu sagen, Wir müssen da irgendwie weiterkommen. Wir können jetzt nicht ein Werkzeug nehmen, was wiederum nur die Hälfte an Leistung bringt und ihr könnt euch könnt euch dabei mehr vorstellen.

00:24:35: Speaker 1Jetzt gibt es vielleicht auch so den ein oder anderen Moment bei einem Kunden. Vielleicht kennst du das auch, jetzt hat er es, jetzt der Groschen gefallen, jetzt hat er es gecheckt, jetzt, jetzt hat er es verstanden und, Und was passiert dann?

00:24:47: Speaker 2Also, das kann ich, kann ich oder ich hab da mega, mega Erlebnis eigentlich zu gehabt. Der der Kunde hat das Problem gehabt, dass er ja Kontrollvorrichtungen vergessen hat. Das waren 3 an der Zahn und hat am Donnerstag angerufen, hat gesagt: ‘Bernd, wir haben ein Problem, wir brauchen diese Dinger und am Mittwoch ist hier unser Endkunde da und der will die dann sehen und wir müssen irgendwas auf die auf die Beine strecken.’ Und wir sagen: ‘O.K., ja, dann lass uns mal loslegen.’ So, wir haben die Bauteildaten gekriegt und wir haben überlegt, was können wir machen. Wir haben geschaut, was haben wir für Materialien da. Wir hatten natürlich auch nur begrenzte Ressourcen in der kurzen Zeit an unseren Fräsmaschinen.

00:25:21: Speaker 2Wir haben das alles umgemodelt und haben uns dann bewusst entschieden: ’OK, wir gehen auf eine hybride Bauweise. Wir haben eine eine Grundplatte und wirklich auch große Formelemente haben wir auf den Drucker geschmissen. Wir haben das Lasersinter mit reingenommen. Wir haben uns noch ein, 2 Partner gesucht, die auch Drucker haben und haben dann letztendlich diese 3 Kontrollvorrichtungen mit Hilfe ein, 2 Partnern und mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens. Auf die Welt gebracht, haben die dann dienstags hier montags und dienstags montiert, eingemessen, eingestellt, so dass sie passten. Mittwochs morgens um 06:00 Uhr beim Kunden angeliefert und um um 08:00 Uhr war der Endkunde da und hat sich letztendlich gefreut, dass diese Vorrichtungen dann da sind.

00:26:00: Speaker 2Und dann klingelt dann nachher irgendwann das Telefon und dann hieß es: ‘Wie habt ihr das denn jetzt so schnell gemacht?’ ’Ja, hast du ja gesehen, wir haben das hybrid aufgebaut. Wir haben für jedes Teil ein Fertigungsverfahren definiert und haben natürlich ehrlicherweise auch ein bisschen geschaut. Wo kriegen wir gerade was am besten unter, damit wir es so schnell umgesetzt bekommen. Aber das ist der der Schlüsselfaktor und deswegen ging das so schnell und deswegen ging das letztendlich unterm Strich gesehen auch für diesen Kurs. Und das war der Aha-Moment beim Kunden und seitdem heißt es immer wieder: ’Ja, können wir dann noch mal eben was drucken?

00:26:30: Speaker 2Können wir das noch mal drucken? Können wir da?’ Also, die würden am liebsten alles drucken, wo ich dann auch mal sage, Freunde, ja, OK, erinnert euch mal dran an die ersten Gespräche. Da habt ihr mir gesagt, in der Schweißvorrichtung, wo ich Max schweiße, direkt unter der Naht, da kann ich keinen 3D-Druck oder keinen Kunststoff gebrauchen. Das ist schon noch nach wie vor so, auch wenn ihr jetzt mega begeistert seid von dem 3 Druckthema. Aber daran hat sich jetzt nun wirklich nichts geändert, das können wir jetzt nicht machen. Also da muss schon eher auf die Bremse treten und sagen, ey Freunde, Eingang zurück, man kann auch nicht alles drucken und das sehe ich nach wie vor auch so.

00:27:00: Speaker 2Es ist einfach der Misch aus allem, das ist definitiv so, ja. Aber das ist natürlich mega geil, wenn du auf der einen Seite erst musst du immer dafür reden, dafür reden, dafür reden und dann kriegst du irgendwann diesen Turnaround und dann musst du deinen Kunden bremsen und sagen, O. K., nee, aber du kannst auch nicht alles machen, das geht jetzt auch nicht, ne.

00:27:16: Speaker 1Ja, ja, ja, aber dann hat er es verstanden, das ist ganz interessant. Es ist auch so zu sehen, am Anfang sind sie total zurückhaltend, wie du gerade sagst, und zum Schluss sind sie so naiv, da würden sie dann, würden sie dann alles mit machen, ne. So, das ist dann das Heilmittel für alles, so wie ’ne Fräsmaschine, man kann halt alles irgendwie damit machen und notfalls packt man es da irgendwie drauf. Ja, Und da kann ich auch jeden Ingenieur verstehen, wenn der beste Rasenmäher im Schuppen steht, dann nimmt man immer den. Also den zweitbesten, das ist aber man muss halt wissen, dass es den gibt. Meistens sieht man den vielleicht noch gar nicht.

00:27:46: Speaker 2Ja, das stimmt, das stimmt.

00:27:47: Speaker 1Ja, jetzt, jetzt hast du bestimmt auch noch ein paar weitere Anwendungen, da will ich jetzt noch, vielleicht noch, ich sag mal, ein bisschen länger noch drüber reden. Hast du coole Praxisbeispiele, wo, wo sich die Hörer auch gut was drunter vorstellen können, wenn die das Video jetzt nicht sehen?

00:28:00: Speaker 2Also, für mich ist ein ganz großes Thema, eigentlich wirklich Kontrollvorrichtungen komplett zu drucken. Das heißt, wir haben viele Kunden, die sitzen, sind so im Bereich Kantteile, Laserteile oder einfache Blechteile unterwegs und die wollen einfach sicherstellen, direkt an einem Arbeitsplatz, wo dieses Blechteil entsteht, möchte ich das geprüft haben. Sind alle Löcher drin? Ist der Beschnitt in Ordnung? Passen die Winkelstellung und so? Und da gehen wir echt mittlerweile ganz, ganz oft hin, dass wir sagen: O.K. Eine gedruckte Kontrollvorrichtung, wo vielleicht noch mal eine Metallbuchse oder Ähnliches reinkommt zum Abstecken, zum Positionieren.

00:28:36: Speaker 2Dann hab ich den Beschnitt damit dran und ich kann es wirklich direkt dort kontrollieren, wo es, wo es passiert. Das ist eigentlich ja mein Lieblingsthema, auch so ein bisschen, weil wir da auch den größten Aha-Effekt bisher für uns selbst immer so hatten. Ein anderes Thema, wo man noch ganz kurz,

00:28:52: Speaker 1Bevor man auf das andere Thema gehen, vielleicht auch so,

00:28:58: Speaker 1Was passiert, wenn ich die Kontrollvorrichtung denn nicht habe? Ne, wenn man sich den ganzen Prozess so vorstellt, schlechte Bauteile gehen einen Schritt weiter, werden weiter bearbeitet und am Ende des Tages steht und das kennst du bestimmt auch, derjenige aus der aus der Endkontrolle oder aus der Qualitätssicherung da und wenn der da steht, ist eigentlich immer ein Riesenproblem. Genau, also und gerade das,

00:29:18: Speaker 2Das haben wir, diesen Prozess haben wir echt auch bei bei 34 Kunden mittlerweile mit dem Kunden so entwickelt und implementiert, dass wir gesagt haben, O. K., Nutzt doch diese Kontrollvorrichtung. Na klar, kostet die auch erstmal Geld. Aber wenn du dieses Teil gekantet hast und du weißt, dass die Löcher an der richtigen Stelle sind und dass die die Flanzstellung alle passen und du gibst die dann weiter an die Schweißanlage, dann weißt du ja, dass dein Schweißz.B. Nachher mit einer ganz, ganz hohen Wahrscheinlichkeit auch in Ordnung ist. Wenn du aber nachher deinen fertigen Schweißz.B. Nur prüfst und diesen kleinen Zwischenschritt da weglässt.

00:29:50: Speaker 2Dann stellst du vielleicht fest, dass du 500 Teile geschweißt hast und die alle für die Tonne sind, weil beim Kanten schon irgendwo ein Fehler war. Also kontrolliert doch lieber diesen Arbeitsschritt dann noch mit und vor allen Dingen kontrollier ihn mit einer ganz simplen und einfachen gedruckten Vorrichtung. Und ja, mehr geht ja eigentlich nicht, ne?

00:30:07: Speaker 1Ja, und was mir dann noch auch noch einfällt, ist, Ich hatte, ich hatte nämlich diesen Fall, da geht es um so Kontrollvorrichtungen, der hat die da immer drauf gepackt und die, die, die Abteilung, also der Qualitätssieger, hat gesagt: ‘Boah, das läuft, das ist voll gut. Also, wir kriegen da keine Rückmeldungen mehr, der Kunde meckert nicht mehr. Also, was habt ihr denn da gemacht?’ Dann lief es da 2 Monate und dann fing das wieder an. Der Grund war, dass die Vorrichtung kaputt gegangen ist. Der Mitarbeiter hat dann gesagt: ‘Ja, ja, ich hab die noch und hab die noch im Einsatz.’ Dann haben die den Fehler die ganze Zeit gesucht und der der Mitarbeiter hatte einfach Angst.

00:30:39: Speaker 1Dass wenn das Ding kaputt ist, es viel kostet, er irgendwas kaputt gemacht hat und so weiter und so fort. Dann hab ich das angesprochen, die haben gesagt, wir drucken das Ding noch mal kurz neu, du kriegst da was, also mach dir doch keinen Stress da dabei. Das waren dann irgendwie 37,70€ was das Ding gekostet hat. Er hat es halt im Einsatz und die haben da diese Serie danach nicht mehr weggeworfen an irgendwelchen kleinen Teilen, die die da zusammengebaut haben.

00:31:03: Speaker 2Also Und selbst und selbst wenn und selbst wenn diese Vorrichtung nachher nicht nur 3770, sondern, Weil es echt ’n großes, komplexes Ding ist. So, ich hab da immer mein, mein Lieblingsteil im Kopf, sag ich mal, die ist 400 mal 400 mal 400 über grob, grob, grob geschätzt. Da bist du natürlich nicht bei 3750, da bist du vielleicht nachher mit Konstruktion, allem drum und dran, bist du vielleicht bei bei zweieinhalbtausend oder wie auch immer. Aber trotzdem, bevor, wenn du 500 Teile hast, die nicht in Ordnung sind, ist es auf jeden Fall teurer, definitiv.

00:31:34: Speaker 1Das kann man rechnen, wie man will. Ja, man kommt, man kommt nicht auf die 2000 Euro, dass man, dass man sich belohnt oder so. Ja, also ich glaube auch, dass das die meisten gar nicht sehen, dass sie gar nicht wissen, wie unproduktiv doch meistens gearbeitet wird und wie viel so ein 8D-Report kostet am Ende des Tages. Also, wenn man, wenn man das auf so eine Schandtafel machen würde, so eine, so eine Wall of Shame. Das würde man vermeiden, weil man am Ende, am Ende des Tages sagen würde: ‘O.K., gut, jetzt, jetzt hol doch diese Vorrichtung. Jeder braucht so eine Vorrichtung am Ende des Tages.’ Ja, da wollte ich noch kurz eingreifen, weil das so ein so ein spannendes Thema ist.

00:32:05: Speaker 2Ja, aber das ist aber, das ist mir, das kann ich noch, kann ich direkt auch noch weiter erzählen, weil genau dieser, dieser Punkt, dass du deine Bauteile kontrollierst, um weniger Reklamationen und weniger Probleme zu haben, das ist ja auch der Grund, warum wir letztendlich mit unserer Multistation so an den Start gegangen sind, weil wir gesagt haben, O.K., wir haben Kunden, die bauen irgendwo. Schweißbaugruppen, wo nachher händisch noch Gewindebolzen aufgeschossen werden, wo wo Gewindehülsen eingezogen werden, wo vielleicht Kunststoffteile miteinander verklebt werden. Das sind manuelle Prozesse und wenn ich die nicht überwache, ist die Gefahr einer Reklamation exorbitant groß.

00:32:40: Speaker 2Und deswegen haben wir das Ding auf der einen Seite entwickelt als ja Montagetisch, höhenverstellbar, obendrüber Kamera, KI-Techniksteuerung da mit rein, die prüft und leitet an und, Der Der Clou letztendlich ist eigentlich, weil manuelle Montage bedeutet oft Kleinserie. Die Vorrichtung dafür, die ich brauche, die können komplett aus dem 3D-Drucker kommen. Das heißt, ich hab diese Multi-Station, da kann ich 10, 15, 20 Projekte nacheinander drüber abarbeiten. Montags Projekt A, dienstags Projekt B, mittwochs C und so weiter und so fort.

00:33:13: Speaker 2Und die passende Vorrichtung stelle ich mir einfach in die Mitte und die kann wiederum aus dem 3D-Drucker kommen. Und somit habe ich eigentlich einen geringen Invest. Klar, diese Multistation mit allem Drum und Dran kostet erstmal Geld, aber ich kann die nachher über 20 Projekte als Beispiel nutzen. Die Vorrichtung selbst, haben wir gerade schon gesagt, kostet auch nicht die Welt und ich habe meinen Prozess so sicher aufgebaut, dass ich letztendlich nachher keine Reklamation mehr habe und alle Bauteile immer in Ordnung sind und dann auch passen. Und dann kommt natürlich das Feintuning, nachher haben wir gerade schon drüber gesprochen, dann kommt der mit seiner Setzpistole und dann druckst du ihm noch einen Halter, dass er die an die Multistation irgendwo dranhängen kann, dass er die immer griffbereit hat und dadurch wird er letztendlich nachher.

00:33:51: Speaker 2Der Werker, der es macht, dann auch noch schneller. Und so haben wir eigentlich jetzt die perfekte Überleitung zu dem zu dem zweiten Punkt, wo man einfach sagt, ja, 3D-Druck im Vorrichtungsbau, gerade für solche, für solche Ablage-Handlingstools, so so einfache Werkzeuge, um dem Werker, der an der Vorrichtung arbeitet, es zu erleichtern, seine Schritte einfacher zu machen. Ne, jeder, der der irgendwo schon mal einen Ikea-Schrank aufgebaut hat, der weiß, wie schön das ist, wenn du einfach alles passend daliegen hast und dann einfach der Reihe nach baust und nicht. Deinen Inbusschlüssel suchen musst und dann hier die Schraube suchen musst und dann die Schraube suchen musst, ne.

00:34:25: Speaker 2Also von daher, dafür mega Thema.

00:34:28: Speaker 1Man kann auch nicht 2 Schritte auslassen, weil sonst sieht es danach halt auch nicht aus wie ein Schwert, ne. Genau, wie man es so sagen kann, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der da mit dabei ist. Und und spannend ist auch, das, das sehe ich vielleicht auch, es gibt dann kein, man nimmt die, die Auftragsbox und schiebt die noch mal 1 drunter, weil man sich vor diesem Auftrag die ganze Zeit drückt. Genau, nee, es gibt ’ne Vorrichtung dafür, es geht, auf geht es. Dieser Nervenfaktor ist einfach weg. Also, ich kenne es ja selber auch oder ich habe es damals gekannt. Da war ich dann so eine Woche in dieser Laserbeschriftungsabteilung.

00:34:59: Speaker 1Die Teile sind immer umgefallen bei diesem Laser. Ich habe so viel Mist produziert am Anfang, wo die sich gedacht haben: “Warum sitzt der Typ da drinnen?” Da habe ich gesagt: “Ja, wie?”. Woher soll ich denn wissen, wie ich das Bauteil richtig hinlege und geb mir doch irgendwie Knetmasse oder sowas mit an die Hand? Die, die, die Mitarbeiterin hat das einfach immer gehalten, auch wenn der Laser beschriftet hat. Also, die war da clever, diese Maschine zu überlisten und ich hab gesagt, also ich mach viel, aber das mach ich nicht.

00:35:25: Speaker 2Nee, nee, nee, nee,

00:35:26: Speaker 1Und das ist auch nicht in Ordnung. Da gibt es ja auch, also wenn man sich die ganzen Arbeitsprozesse anguckt, dann fragt man sich, also ich frag mich ganz oft, sag mal, also, Da kriegst du ja schon Kopfweh, wenn ich es zusammenbauen muss.

00:35:39: Speaker 2Ja genau, und dann hast du auch keinen Bock drauf und wenn du auf irgendwas keinen Bock drauf hast, dann machst du es A. Nicht gut und dann machst du es auch ungern und schiebst es auch gerne vor dir her. Das sind dann so diese, diese unliebsamen Dinge, die dann immer irgendwie, man findet immer irgendwas, was erstmal wichtiger ist, ne, bis es dann komplett eskaliert und so. Und genau das ist der Punkt, wo du ansetzen musst, wo du einfach hingehen musst und sagen, ich muss es möglich machen, dass jeder Mitarbeiter diese Sachen gerne, Montiert, fertigt oder wie auch immer. Aber wenn der da grundsätzlich Bock drauf hat, wenn der da keine Probleme mit hat, dann wird es auch funktionieren, dann wird es auch schneller gehen, dann wird es effizienter sein und besser sein.

00:36:12: Speaker 1Genau, Absolut. Und der Vorteil ist halt, es ist auch gar nicht kompliziert, das zu machen. 3D-Druck ist dann so einfach, dass er. Dass derjenige ’n Werkzeug hat, was zusätzlich noch so einfach ist. Also es ist so einfach zu klären. Hast du noch ein, 2.

00:36:24: Speaker 2Ja, Ich hab noch noch ’n anderes Thema, weil du gerade einfach sagtest und viele Möglichkeiten. Letztendlich ist es so, wir haben in unseren, in unseren Schweißvorrichtungen, wenn es händische sind oder auch in den Kontrollvorrichtungen, immer wieder so, so Absteckdornen, die wir früher immer, aber über ein Drehteil, über so ’n klassischen Ring mit Metallseil, Metalldraht dann irgendwo. Befestigt haben. Und dann ist immer das Problem, wenn du anfängst, irgendwas reinzuschrauben, wo hinten ein Band dran ist, dann passiert es immer ganz schnell, dass sich das Ganze aufwickelt. So, das war immer Murks. Dann haben wir verschiedene Lösungen gemacht mit so kleinen Schellen, die sich mitdrehen.

00:36:56: Speaker 2Dann haben wir es dann immer wieder geschafft, die die Kunden, dass es dann abreißen. Dann hieß es immer, das ist alles nicht stabil genug, funktioniert auch nicht. Und jetzt haben wir uns in der Konstruktion überlegt, wie wäre es denn, wenn wir im Prinzip ein 3D gedrucktes Teil haben, was sich, Ineinander verschachtelt über ein Prisma, was ich letztendlich auch nur im 3D-Druckverfahren herstellen kann, nicht über über Einzelteile. Und da kann ich mit einer Madenschraube das entsprechend sichern. Oben mache ich den Draht dran und so kann ich den unten in die Runde drehen, wie ich will. Aber dadurch, dass das über so ein Prisma gesichert ist, ineinander dreht es sich oben nicht mit.

00:37:30: Speaker 2Der Faden wickelt sich nicht auf oder das Drahtseil und das ist letztendlich ja nur ein kleines Gimmick auch, aber es erleichtert natürlich. Die Arbeit ungemein und vor allen Dingen, es reduziert diesen Nervfaktor, was wir gerade gesagt haben, ungemein, weil das ist immer ein ein richtiges Murksthema gewesen, definitiv.

00:37:48: Speaker 1Wenn du da, wenn du da so 10 10000 Teile drauf machen würdest, jetzt also ja, das.

00:37:54: Speaker 2Nervt ja schon, das nervt ja schon, wenn du nur 3 Teile da drauf machst, weil jedes Mal wickelt sich das mit auf und du denkst dir, oh, jetzt ist denen immer noch nichts Besseres eingefallen, das kann doch nicht wahr sein. Und ja, das ist echt,

00:38:04: Speaker 1Das zu machen, weil genau,

00:38:05: Speaker 2Sind wir wieder bei dem Thema. Und sagt dann, ne,

00:38:08: Speaker 1Das ist dann morgen, wenn ich mich besser fühl,

00:38:10: Speaker 2So genau, ja, genau, genau. Ansonsten ist natürlich noch ein Riesenthema auch für uns in den in den Schweißvorrichtungen oder auch in den Fügevorrichtungen, so klassische Bauteilauflagen oder so, ne. Wenn ich doof gesagt, eine Vorrichtung hab, die ist 2 Meter lang und rechts ist der eigentliche Arbeitsbereich und links muss ich nur noch das Bauteil irgendwie stützend in Position halten, dann ist es eigentlich prädestiniert dafür, Dass man da wirklich auch mit 3D-Druck als als Auflage dann arbeitet. Dann hab ich ’ne saubere Kontur, ’ne glatte Oberfläche.

00:38:41: Speaker 2Die Teile kann ich aufbauen und dann passt das und dann dann bin ich fertig. Was natürlich auch mega schön ist, wenn man dann noch damit arbeitet, dass da vielleicht noch irgendwelche Vakuumsauger drin sitzen oder so, dann kann ich das ganze Teil eigentlich so designen, dass ich von unten den Vakuumsauger reinschiebe, dass ich vielleicht noch irgendwie ’ne ’ne kleine Leitung für den Schlauch habe. Und dass ich oben die Kontur habe. Oder wenn wir noch einen Schritt weiter gehen, dann bau ich mir das ganze Teil so auf, dass ich selbst diesen Schlauch nicht mehr brauche. Sondern ich dreh einfach nur oben den Vakuumsauger rein und komm dann unten an das an das Teil seitlich irgendwo mit dem Schlauch erst und leite den dann weiter zu meinem zu meinem Vakuumkreis oder so.

00:39:21: Speaker 2Und das sind halt auch Möglichkeiten. Ja, die sind schon schon richtig cool, ne? Gerade auch im Greiferbau zum Beispiel haben wir auch schon gemacht, dass du den kompletten Greifer eigentlich gedruckt hast, dass du 45 Sauger irgendwie da mit dran hast und diese ganze Pneumatikleitung nicht mehr verlegen musst, weil du nur noch an einer Seite oben kommt letztendlich dann der der Druckanschluss drauf und dann hast du deinen Vakuumkreis fertig, ne? Also auch mega, mega coole Geschichte.

00:39:47: Speaker 1Ich sag mal so, wer wer an dem Punkt schon ist, der hat es richtig verstanden. Der Derjenige, der der nur mal drüber nachdenkt, seinen Kollegen, die ihn vielleicht auch die ganze Zeit nerven, nur eine Vorrichtung zu machen für einen Anschlag mit einem Prisma, mit einer Zentrierung, das sind ja schon die ersten Schritte, um das Thema 3D-Druck gut reinzubringen. Es muss nicht immer, ich sag mal, ein alienartiges Bauteil sein, so sehen die ja bei euch auch nicht aus. Nein, die sind die, die sind auch viereckig, aber halt speziell dafür geformt, Diese Bauteile dann zu greifen und zu zu machen.

00:40:18: Speaker 1Also man muss gar nicht diese alienartige Sache reinbringen. Ich bin ja schon froh, wenn die meisten das weglassen, was man nicht braucht, ihren Kraftverlauf kennen und dann noch eine Rundung reinmachen, dann ist bei mir 90%,

00:40:28: Speaker 2Dann bist du schon weit vorne, definitiv.

00:40:32: Speaker 1Aber Wenn man sieht, es sind nur 3 Dinge und und und die meisten stellen sich halt etwas vor, dass dass dass das danach ausschaut wie ein Raumschiff. So in der Richtung. Ja, genau, jetzt möchte ich noch auf einen Punkt kommen und zwar das Thema 3D Druck und K.I., also künstliche Intelligenz bei euch, du hast diese Multi-Station angesprochen bei euch, was ihr dort habt, kannst du da vielleicht noch mal ein bisschen drauf eingehen, was das genauer ist oder vielleicht hast du da noch mal ein kurzes Beispiel.

00:40:54: Speaker 2Also in unserer Multi-Station ist es so, als als klassisches Projektbeispiel, wir haben einen Kunden, der Spritzgussteile herstellt, also aus Kunststoff und auf diese Teile mussten beispielsweise, Verschiedene Klebestreifen aufgebracht werden. Da kann man sich vorstellen, wie so ein doppelseitiges Klebeband, wurde da schon aufgeklebt. Die andere Seite blieb drauf und wenn es nachher irgendwo weiter verbaut wird, dann wurde es halt abgezogen und wurde reingeklebt. Zusätzlich dazu mussten Gewindehülsen reingebracht werden, es mussten Gewindebolzen und Clipse aufgesteckt werden.

00:41:26: Speaker 2Das war alles manuell. Der Kunde hat den Prozess aufgebaut, hat gesagt, O. K. Wir machen das an einem einfachen Arbeitsplatz und hat dann aber relativ schnell festgestellt, O. K., entweder war der Klebestreifen nicht in der richtigen Position oder es kam dazu, dass wenn du das 8 Stunden am Tag machst, dass du irgendwo eine Gewindehülse vergisst und es dann letztendlich auch nicht merkst. Das ist glaube ich ein ganz normaler Prozess. Jeder, der so was Ähnliches schon mal gemacht hat, der weiß einfach, wenn du 8 Stunden das Gleiche machst, machst du irgendwann wahrscheinlich einen Fehler. Und deswegen haben wir gesagt, O. K., wir brauchen Lösungen, Und haben die eigentlich mit dem Kunden gemeinsam erarbeitet und haben gesagt: ’O.K., lass uns doch hingehen, oben drüber ’ne Kamera hängen.

00:42:02: Speaker 2Lass uns der Kamera beibringen, das ist ein I.O. Bauteil und das ist kein I.O. Bauteil. Und dann lasst uns bitte jeden Schritt einzeln überprüfen. Das heißt, Gewindebolzen 1 wird eingebracht. Die Kamera wird getriggert und es wird geprüft: Sind alle 67 Bolzen eingebracht? Ja, sind eingebracht. Nein, kriegt er das auf dem Display dargestellt, da hast du was vergessen. Nur wenn er das wirklich grün hat, kann er in den nächsten Schritt reingehen. Das nächste Montagewerkzeug wird freigegeben. Wir haben es ganz einfach über eine Pneumatikverriegelung gemacht.

00:42:33: Speaker 2Ne, du konntest den den Schrauber nicht rausnehmen, weil da einfach ein Blech drüber war, was darüber geschwenkt hat. So, dann konnte er den rausnehmen, dann konnte er die so Step für Step durchlaufen, hatte noch einen zweiten Monitor daneben, wo er das Ganze noch mal im Video gesehen hat. Hat er also quasi noch mal eine Anleitung mit dazu, was er machen muss. Und der ganze Prozess wurde dann nach hinten raus abgesichert über einen Drucker und dieser Drucker hat im Prinzip das Label ausgedruckt, was auf die fertige Baugruppe geklebt wurde, wenn die Prüfung IO war. Wenn die Prüfung nicht IO war, hat der Drucker kein Label ausgespuckt und somit war sofort jedem im Unternehmen und auch beim Endkunden klar, wenn kein Label drauf,

00:43:10: Speaker 2Dann nicht geprüft, dann nicht in Ordnung, an die Seite gelegt. Wenn ein Label drauf, dann steht auf dem Label Mitarbeiter X. Y. Hat dann und dann das montiert und es ist mit der Anlage von Westcat geprüft worden und das ist Bauteil Nummer 3729 und so hast du auch noch eine Rückverfolgbarkeit in dem Ganzen drin.

00:43:27: Speaker 1Ja, Man kann nichts mehr falsch machen, geht nicht her und klebt zuerst drauf und macht dann noch was. Ne, ich hätte da eher so diesen Gedanken, wie beim Navigationssystem, wir, wir Männer kennen das wahrscheinlich, man muss immer, Vor der Zeit ankommen, was die Navigation ist, was das Navigationssystem sagt, dann wäre ich eher so der Punkt, wo wo ich sagen würde, O. K., ich bin schneller als die Kamera, das wäre eher so ein Challenge Ding. Aber was man auf der anderen Seite auch sieht, egal welcher Mitarbeiter oder Mitarbeiterin das jetzt am Ende des Tages ist, sie kann schnell eingelernt werden, man muss nicht immer irgendwie was zeigen, man, man, wenn man das das Bauteil am Ende des Tages in die Hand nimmt und man würde es fragen, ist alles in Ordnung bei dir, dann würde es vielleicht auch sagen, hey, war ’ne geile Zeit,

00:44:06: Speaker 1Alles in Ordnung bei mir. Ich würd durchgeprüft, ich hab sogar ein Aufkleber drauf.

00:44:09: Speaker 2Ja, genau,

00:44:10: Speaker 1So anstatt das Bauteil zu fragen, hey, wo in dieser ganzen Kette von von von Prozessen ist denn was schief gegangen und seit wann hängst du denn hier rum? Ja, also das ist ist ganz spannend, aber ich hab das zum Beispiel auch auf der Messe kurz gesehen, wie schnell man dort arbeitet, wie schnell dieser Beamer und diese Kamera reagieren. Es, Man kann nichts mehr falsch machen. Also, wer, wer heute darüber nicht nachdenkt bei bei sicherheitsrelevanten Bauteilen oder so, der hat irgendwas Elementares nicht verstanden aus aus meiner Sicht.

00:44:41: Speaker 2Ja, wir gehen, wir gehen mittlerweile gehen wir ja sogar so weit, weil die Kunden das auch angetriggert hat, dass wir, dass wir Lösungen losgelöst von dieser Multistation erarbeiten, wo wir sagen, O. K., wir haben einfache im Prinzip Prüfkabinen, wo du einfach die du über ein Förderband stellst, wo die Teile nachher in eine Kiste fallen, wo du einfach. Jedes Teil im laufenden Prozess fotografierst, abgleichst, sind alle Muttern drauf, ja, nein, weil irgendwas kann immer schief gehen. Und wenn du da hinten am Ende des Tages 40 Teile produziert hast und nur eines wieder dabei ist, wo warum auch immer diese Mutter nicht drauf ist, das kann ja selbst bei einem automatisierten Prozess, kann es immer passieren.

00:45:19: Speaker 2Und dann hast du diese Absicherung dahinter und das musst du eigentlich heute einfach machen und dadurch, dass. Unser Ansatz immer ist, du machst es nicht für ein Projekt, sondern du kannst es immer für verschiedene unterschiedlichste Projekte nutzen, bist du immer aus diesem Investantrag, sag ich mal, wie es in größeren Unternehmen ist, raus. Sondern du kannst sagen, O. K., das ist das Ding, das kostet Summe X., je nach Anforderung, aber das kann ich für Projekt 12345 nutzen. Das sind meine Reklamationen, die ich da in den letzten 12 Monaten hatte.

00:45:50: Speaker 2Und wenn du die Kosten alle zusammen schreibst, was die wenigsten machen, wirklich von der, Von der, da kommt die Reklamation rein, über 8 D. Report, du hast es gerade schon gesagt, über Teile zurückholen, über Nacharbeit, über Kontrollmaßnahmen beim Kunden oder und dann noch die Zeit, die derjenige verbringt, das alles auch zu organisieren, weil es fährt ja nie von alleine irgendwas irgendwohin, wenn du das alles zusammen schreibst, bin ich davon überzeugt, da schlackern dir die Ohren, was da für Kosten zusammenkommen.

00:46:16: Speaker 1Ja, ist auch aktuell günstiger, Das zu klären, anstatt mehr Umsatz zu machen, weil um um 10€ einzusparen, machen andere 10€ Umsatz, ich sag mal 10€ einzusparen in in diesen ganzen Arbeitsprozessen, das schafft man schon, das schafft man schon. Unheimlich schnell, wenn man, wenn man weiß, was man, was doch dahinter steckt. Ne, jetzt bevor ich gleich zu den 2 persönlichen letzten Fragen komme, noch eine, wenn du, wenn du den Maschinenbauern, die gerade so drüber nachdenken, wir machen jetzt 3 D. Druck in unseren Vorrichtungen, oder die stehen jetzt da und haben so ein Bambu Lab stehen und sagen, ja wir sind eigentlich top ausgestattet, let’s go so in der Richtung, was würdest du denen für eine ehrliche Botschaft mitgeben, was wär das?

00:46:58: Speaker 2Also ich würde sagen, schaut, Dass ihr auf jeden Fall einen qualitativ hochwertigen Drucker habt, mit dem ihr Teile herstellen könnt, die wirklich nachher auch auf ein Zehntel oder auf 2 Zehntel passen, die ’ne geile Oberfläche haben. Seht zu, dass ihr alle Leute im Unternehmen mitnehmt, dass ihr, wie wir es vorhin gesagt haben, wirklich in der Konstruktion anfangt, dass ihr euch bewusst seid, wenn ich das drucken will, dann muss ich es anders konstruieren, anders aufbauen, als wenn ich das fräsen will und dann, Nehmt die Leute aus der Fertigung, die nachher mit diesen Teilen arbeiten und wenn sie die nur zu einer Vorrichtung zusammenbauen und diese Vorrichtung erproben, nehmt diese Leute mit ins Boot und macht daraus einen gemeinsamen Lernprozess.

00:47:38: Speaker 2Sprecht miteinander, redet darüber und macht das Ding letztendlich gemeinsam groß. Entwickelt das gemeinsam und nicht alleine und schon gar nicht, da ist der Drucker, los geht es und ihr macht jetzt und ich guck nur zu, das wird nicht funktionieren. Es ist immer ein Gemeinschaftsprojekt, muss immer gemeinsam machen.

00:47:55: Speaker 1Ja, ja. Und wenn man es nämlich nicht richtig macht, dann hat man da irgendwo einen Kollegen stehen, der sich am Tag absolut aufregt und viel raucht, viel Schokolade isst, was auch immer. Und dem, dem eigentlich zu helfen, ist ist der richtigste Schritt da. Und ganz wichtig,

00:48:12: Speaker 2Ganz wichtig auch noch, das vielleicht auch noch als als letzten Punkt. Wenn ihr anfangt, diesen Weg zu gehen, dann geht ihn bitte auch weiter und geht ihn auch bis zum Ende, auch wenn es, wenn es Rückschläge gibt oder Ähnliches. Wir haben das mit unserer Multi-Station genauso gemacht. Wir waren jetzt auch nicht immer zu 1000 Prozent in der Entwicklungsphase davon überzeugt, dass es funktioniert. Aber du musst dann halt Lösungen finden und du musst es dann so machen, dass es dann funktioniert. Und dann geht diesen Weg bis zum Ende und dann wird es auch irgendwann gut, nur wenn du irgendwann aufgibst. Dann wird es definitiv scheitern.

00:48:43: Speaker 2Oder dann ist es in dem Moment gescheitert. Deswegen immer das Thema im Auge behalten, vielleicht nachjustieren, vielleicht den Weg ein bisschen verändern und sagen: ‘OK, da sind wir jetzt falsch abgebogen, wir gehen noch mal 2 Schritte zurück und gehen dann wieder geradeaus weiter.’ Aber auf jeden Fall den Weg dann weitergehen und auch niemals aufhören damit, weil auch bei uns mit dem FX10, klar, haben wir jetzt knapp 2 Jahre, aber trotzdem muss man auch da offen sein und schauen, was geht denn weiter. Theoretisch Richtung Metall, 3D-Druck und so weiter und so fort. Man muss da immer am Puls der Zeit bleiben.

00:49:13: Speaker 2Ich sag immer so schön, früher haben wir auch alle unsere Wäsche im Bach gewaschen oder im Fluss oder wie auch immer und wenn wir da nicht am am Puls der Zeit gewesen wären, dann gäbe es heute noch keine Waschmaschine und kein Trockner und das ist einfach so.

00:49:24: Speaker 1Ja, Hätten sich die, hätten sich die am Fluss nicht aufgeregt, sind heute immer noch dort und wenn man jetzt ein bisschen gemein ist, vielleicht am Ende des Tages, möchte man vielleicht der Konstrukteur sein, wo dann zum Schluss, Jetzt immer mit dem Finger drauf zeigt und sagt, Machst du immer noch. Wir haben ja eigentlich eine scheiß Zeit, weil der es nicht gecheckt hat. Ja, ne, also wenn man es jetzt so psychologisch spielt, aber das ist meistens der Knackpunkt und wenn man sich schon mit so einem großen Ego behauptet im Maschinenbau, dass man alles kann und selber keine Probleme hat, weil man löst ja alle, dann sollte man auch das Thema konkret konkret angehen und und den Mitarbeitern helfen, diesen diesen Stress rauszunehmen.

00:50:00: Speaker 1Wir haben genug Stress in unserer Welt, dann sollte doch der Arbeitsplatz auch super, super entspannt sein. Noch 2 Fragen ganz kurz. O.

00:50:08: Speaker 2K., Raus raus.

00:50:08: Speaker 1Vielleicht beantwortest du mir das von dem, was, was gerade so in deinem Kopf drin ist. 3 D. Druck ist für mich, beende doch mal den Satz.

00:50:16: Speaker 23 D. Druck ist für mich das Mittel, effizient Vorrichtungen zu bauen.

00:50:22: Speaker 1Und was war so dein beeindruckendstes Bauteil, was du je in der Hand hattest, aus einem 3 D. Drucker?

00:50:29: Speaker 2Ja, da sind wir genau bei dem Thema, was ich vorhin gesagt habe. Das ist quasi unsere erste selbst gedruckte, komplette, Kontrollvorrichtungen, das ist echt so irgendwie mein, mein, mein Allheilmittel, hätte ich fast gesagt. Das haben wir dann letztendlich auch direkt noch mal gedruckt, um es als Ausstellungsstück irgendwie zu haben, weil das war das erste Mal, dass es so funktioniert hat, wie wir uns das vorgestellt haben, dass wir zum Kunden gefahren sind, damit der Kunde gesagt hat, boah geil, und das habt ihr jetzt so gemacht, das können wir jetzt immer so machen, das ist einfach so ’n so ’n Schlüsselerlebnis und deswegen ist es zwar nicht sonderlich spektakulär, wie du vorhin gesagt hast, mit sieht aus, als wenn das vom anderen Stern kommt, aber das ist mein,

00:51:05: Speaker 2Mein absolutes Lieblingsteil, definitiv.

00:51:07: Speaker 1Ja, ja, also das war der, das war der, der Startschuss für den, für den Erfolg jetzt bei euch. Bernd, wir sind am Ende der Podcastfolge. Vielen lieben Dank für deinen Input, hat richtig Spaß gemacht.

00:51:17: Speaker 2Ja, danke, dass ich dabei sein durfte, hat mega Spaß gemacht.

00:51:21: Speaker 1Ja, Sehr gerne, dass ich die Leute was mitnehmen und jeder, der sagt, er möchte da jetzt noch mehr wissen, der soll unbedingt in deinen Podcast reinhören. Du hast auch einige Folgen online, da soll man sich irgendein Thema raussuchen und und dabei bleiben. Wir werden auf jeden Fall, Alle Informationen zu deinem LinkedIn Profil, zu zu deinem Podcast in den Shownotes entsprechend teilen. Ja, cool und dann lass uns weiter in Verbindung bleiben und schauen, dass dass die Leute nicht mehr so gestresst sind.

00:51:47: Speaker 2Ne, Machen wir, kriegen wir hin, ich freu mich drauf.

00:51:49: Speaker 1Vielen Dank,

00:51:50: Speaker 2Dass du dabei warst. Alles Gute, ciao.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

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