Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2026-01-25: 2026-01-25 00:00:01Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast rund um alle Aspekte der industriellen additiven Fertigung, egal ob du neu mit 3D-Druck und additiver Fertigung startest, erfahrener Anwender bist oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil hier geht es nicht darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern ihn wirtschaftlich im Unternehmen einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese heutige 3D-Druck-Podcast-Folge, Weil sie trägt den Titel, warum es mit dem 3D-Druckerfolg nicht klappt. 00:00:36Und ich habe hier zwei Bereiche, die möchte ich dir heute in dieser Folge mitgeben. Einerseits, warum die Unternehmen ganz oft scheitern und warum sie in der letzten Zeit jetzt sehr stark gescheitert sind und der zweite Punkt, das richtige Know-how, was man eigentlich so braucht, um den nächsten Schritt gehen zu können und wo man sie vielleicht wiedererkennt, Wenn man die ersten Schritte schon richtig gemacht hat, dass man überhaupt in die nächste Stufe gehen kann. Denn so langsam lässt die Technik nach im 3D-Druck und die Innovationen kommen nicht so wie die letzten Jahre und jetzt muss man was umsetzen. 00:01:17Und diese Umsetzung, die hat natürlich den Erfolg oder das Erfolg daraus, wenn natürlich Umsatz generiert wird in Form von Geld, Aber ich sehe immer mehr, es gibt Entlassungen sowohl bei 3D-Druckherstellern, bei Resellern, manche machen das Resellergeschäft schon gar nicht mehr, die geben auf und andere, die liquidieren einfach ihr Unternehmen, weil man vielleicht auch nicht mehr dran glaubt oder die Strategie fehlt oder vielleicht gibt es auch noch andere Punkte, die dafür ausschlaggebend sind. 00:01:52Und was ich aber auch sehe ist, viele interne 3D-Druckabteilungen, Werden dicht gemacht. Vor allem die Unternehmen machen das Ganze, die seither vielleicht eine Förderung bekommen haben, gesagt haben, hier können wir toll was von der EU abgreifen und dann kaufen wir da teure Anlagen und wir bauen vielleicht noch ein Gebäude oder wir stellen da ganz groß einen Teilbereich im Unternehmen frei, dann stellt man dort Mitarbeiter ein und die Mitarbeiter, die haben dann alles dafür gemacht, um diese. 00:02:25Abteilung ins Laufen zu kriegen, aber die Mitarbeiter wurden rausgemobbt, da wurde alles blockiert. Was ich da schon alles erlebt habe, man wollte einfach nicht damit erfolgreich werden. Man hat sich’s nicht mal angeguckt, wie man damit erfolgreich wird, weil man ganz oft versucht hat, es selber zu wissen und man jetzt merkt, dass die Anlagen stehen, die veralten natürlich jeden Monat, das Material läuft ab, Die CAD-Lizenzen laufen bei vielen weiter, die Wartungsverträge laufen weiter, die Maschinen werden gewartet, obwohl sie gar nicht gelaufen sind und die Mitarbeiter sind alle gefrustet, weil einerseits habt ihr hat die Abteilung regelrecht versucht nach vorne zu kommen, hat Anwendungen gesucht und ist natürlich immer wieder abgeblockt worden aufgrund dieser Mindset-Blockaden, was andere. 00:03:21Mitarbeiter durchaus vielleicht im Unternehmen haben und das haben die ganz oft nicht mit Fleiß gemacht, sondern einfach aus diesem natürlichen Effekt heraus. Da kommt was Neues, da kommt was, was wir nicht ganz bändigen können und wir Menschen, wir mögen es einfach nicht. Es liegt in unserer Natur, wenn wir was Neues machen müssen und wir nicht wissen, wie etwas endet, wenn also das Ende ungewiss ist. Und da ist natürlich so, dass man, wenn man schon Techniker ist, ganz oft diesen, Vertriebs oder BWL-Teil nie wirklich gelernt hat, nicht weiß, wie man intern in den Abteilungen eigentlich für 3D Druck Marketing macht, sondern man hat einfach nur versucht, die Drucker irgendwie zu füllen, hat Kosten produziert und das kann man den Anwendern vor den 3D Druckern oder in den Abteilungen gar nicht schlecht reden. 00:04:10Die haben meistens sehr viel probiert, aber man hat immer noch versucht, es irgendwie selber zu machen. Man hatte immer einen guten Plan, aber, Man ist dem Plan hinterher gegangen, aber der Plan war vielleicht nicht der richtige in dem Moment und man hat eigentlich kein Problem mit dem Thema 3D-Druck an sich, weil die Technologie, die funktioniert in sehr vielen Unternehmen. Die Hersteller haben deutlich nachgebessert, was die Anlagen angeht, was die Funktion angeht, was diesen stabilisierten Prozess jetzt angeht und es ist ein Mindset-Problem ganz oft. 00:04:47Man hat nur die Technik gesehen. Man hat es vielleicht auch mit dem ganzen CNC-Fertigungsmarkt verglichen. Das heißt, da gibt es ja ganz viele Teile, die können wir dann auch alternativ fertigen von anderen Unternehmen, weil man vielleicht auf einen bestimmten Maschinen als Maschinenbauer oder in der Industrie, das ist ja üblich, auch Aufträge von extern annimmt, weil man eine besondere Maschine hat und die Maschine zusätzlich noch ausgelastet ist. Das haben auch viele geglaubt, aber, Es gibt die Anwendungen noch nicht in dem Haufen an Bauteilen, wie es jetzt im CNC gibt. 00:05:27Man hat es natürlich auch auf die Webseite drauf geschrieben mit Additive Fertigung und Additive Manufacturing und dass man verschiedene Technologien hat und man hat dem Bereich vielleicht so noch eine extra GmbH gewidmet oder ein extra Teilbereich, damit man die Kosten anders abrechnen kann. Und so weiter, aber es hat auch nicht funktioniert. Man bekommt es sozusagen einfach nicht gebacken und man kriegt es auch nicht verkauft, dass man damit Geld verdient. Man sieht im Endeffekt nur, dass es jeden Monat viel Geld kostet und die Frage war jetzt nur noch eine Zeitfrage, wann die meisten damit aufgeben. 00:06:05Und das hat man ja die letzten Monate gesehen, dass dort Mitarbeiter beschäftigt wurden, denen es richtig langweilig geworden ist, die dann irgendwas selber entwickelt haben, Hauptsache, die haben irgendwas zu arbeiten und dass man viele Mitarbeiter über Jahre weg mitgeschleppt hat. Gar nicht böse gemeint bezüglich den Kollegen, sondern auch einfach, weil man den Fokus nicht darauf hatte, es wirklich profitabel zu machen. Ja, dann sind viele gescheitert. Es gibt aber auch einige, die haben das Ganze geschafft. Die haben sich intern eine hervorragende Abteilung aufgebaut. 00:06:39Die haben dort Prozesse geschaffen, die haben intern viele Anwendungen gefunden, da laufen die Maschinen nahezu täglich. Es gibt neue Anwendungsfälle, es gibt neue Einsatzbereiche für 3D-Druck und es ist natürlich auch so, dass 3D-Druck immer mehr ins Produkt hineinfließt, dass andere Abteilungen sagen: “Sag mal, warum drucken wir das Bauteil denn nicht, wenn wir solche Probleme immer wieder dort haben?” Oder manche Kunden auch schon sagen: “Mensch, habt ihr denn die Möglichkeit, das im 3D-Druck zu machen?” Wir haben da was Spezielles vor und man dann selber sagen kann: Ja, natürlich, wir haben dort eine Abteilung, das sind ganz pfiffige Leute, die hier Gas geben, ganz clever. 00:07:21Und diese Unternehmen, die stehen gerade an einem Punkt, die wissen oft nicht weiter. Die sagen jetzt: Ja gut, wir haben das intern für uns jetzt gemeistert, wir haben uns ein großes Know-how aufgebaut, vielleicht sogar für die eigene Branche oder den eigenen Bereich ein ziemlich starkes Know-how. 00:07:39Und Fertigungstiefe aufgebaut, vielleicht bestimmte Parameter ausgiebig getestet, Materialien selbst entwickelt und die stehen jetzt an dem Punkt und sagen: “Ja, an wen verkaufen wir das denn jetzt? Wie können wir unser Wissen noch weiter zu Gold machen, was wir dort jetzt intern entwickelt haben?” Man hat also Expertise aufgebaut, Know-how und das möchte man jetzt vergolden oder verkaufen, weil es intern läuft. Aber wenn man den Vertrieb vielleicht anspricht, dann sagt er, das brauchen unsere Kunden nicht. 00:08:14Man hat damit also auch gar keinen Erfolg. Man zeigt es vielleicht den Kunden vor Ort und hat auch keinen Erfolg. Man bietet es dem Kunden an, er will es aber nicht. Bei neuen Entwicklungen durchaus, wenn man sagt, wir möchten jetzt da in die Produkte rein, dass man doch vielleicht scheitert und es immer wieder an Spritzguss geht und, Man vielleicht auch gar nicht in den Abwicklungsabteilungen, da möchte ich jetzt nicht verallgemeinern, aber es gibt viele, die sind auch einfach festgefahren, die wissen, es funktioniert mit Spritzguss, man macht halt ein Werkzeug, man legt sich danach viele Teile aufs Lager und hat ein ganz anderes Problem. 00:08:49Man verlagert einfach so viele Probleme in der heutigen Zeit, wenn man diese Technologie nicht nutzt wie 3D-Druck. Der Einkauf ignoriert es auch, weil er es vielleicht nicht kennt. Man könnte, aber es läuft einfach nicht. Und da gibt es viele Unternehmen, die jetzt an dem Punkt stehen mit: Was machen wir mit dem, was wir uns jetzt hier aufgebaut haben? Wie kriegen wir das nach außen? Und da gibt es natürlich auch viele Blockaden, wo man sich selber blockiert, weil man sagt, wir haben ja intern hohe Qualitätsstandards und wir würden es aber gar nicht erst schaffen, diese Technologie so zu qualifizieren, damit wir das ins Produkt bekommen. 00:09:30Oder unsere Qualitätsabteilung hat eine ganz andere Sicht auf Qualität, wie das, was aus dem Drucker rauskommt. Und wie kalkuliert man die Bauteile überhaupt? Was braucht der Kunde denn überhaupt? Und dann fängt schon im nächsten Schritt damit an, wenn wir jetzt für andere dort was fertigen, wie rechnet man das buchhalterisch ab? Legt man einen Artikel an? Legt man vielleicht nur einen Artikel an, den man als Dienstleistung ständig abrechnet? Rechnet man pauschal ab. 00:10:01Die ganzen Fragen noch, ich kenn noch viele 100 Fragen mehr, die man sich dort meistens stellt, um ein Geschäftsmodell draus zu machen, um es profitabel zu machen, um damit Geld zu verdienen. Und das ist etwas, was jetzt gerade immer mehr kommt, dass die Unternehmen, die durchgehalten haben, jetzt sagen, wir haben uns selber die Technik bewiesen, wir haben das jetzt drauf, wir wollen damit jetzt Geld verdienen. Es unseren Kunden mitgeben und wir sind nahezu verpflichtet, habe ich letztens einen guten Satz gehört, wir sind verpflichtet es unseren Kunden mitzugeben, weil es unser Kunde verdient hat, dass er tolle Teile kriegt und es kann nicht sein, dass wir das intern nicht gebacken kriegen, dass wir ein Geschäftsmodell draus machen und unser Kunde damit leidet und wir uns dadurch große Wettbewerbsvorteile verspielen und das ist das große Thema, wenn. 00:10:55Wenn du also auch an dem Punkt bist und du hast eine eigene 3D-Druck-Abteilung und du hast intern schon tolle Dinge gemacht, auf die du sehr stolz bist, aber du versuchst ein Geschäftsmodell draus zu machen, so dass es Geld verdient und dass man der Geschäftsführung einen Weg aufzeichnet, was so der nächste Stern am Himmel ist oder der nächste Fixstern ist am Himmel, den man hinterher jagt, um, Wieder natürlich Budget zu bekommen, den nächsten Schritt zu gehen, in die nächste Technologie zu investieren und sich selber auch weiterzuentwickeln. 00:11:28Wenn du das also vorhast und das richtige Mindset dafür brauchst, dann trag dich ein für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns und wir können dir die richtigen Schritte dabei dann auch mitgeben, weil wenn die Technik geklärt ist, man die ersten Erfolge selber gemacht hat und man jetzt ein Geschäftsmodell draus machen möchte, man möchte Geld verdienen, Dann ist man bei uns bei 3D-Industrie an der richtigen Stelle. Wir haben genügend Fallstudien dafür, dass unsere Kunden Geld verdienen und natürlich auch, dass unsere Kunden das richtige Geschäftsmodell haben. Viele reden nicht drüber, weil das sollte ja nicht nach außen gehen. 00:12:01Aber wir haben ein großes Wissen darüber, wie man aus bestimmten Situationen ein tolle, ein tolles Geschäftsmodell machen kann. Also, wenn dich das getriggert hat, wenn du sagst, das ist dein nächstes Thema, das du angehen möchtest, dann melde dich gerne bei uns. Ansonsten. Freue ich mich auf die nächste Podcast-Folge mit dir. Bis dann.