Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-12-22: 2025-12-22 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast rund um alle Aspekte der industriellen additiven Fertigung. Egal ob du neu mit 3D-Druck und additiver Fertigung startest, erfahrener Anwender bist oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, hier geht es nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, Sondern ihn wirtschaftlich im Unternehmen einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese heutige Podcast-Folge, denn sie trägt den Titel ‘Realtalk: Mein 3D-Druck Jahresrückblick 2025 und warum 2026 alles anders wird’. 00:00:57Also, eine vielleicht sehr persönliche private Folge. Ich weiß, dass ich den meisten hier im Podcast relativ wenig über mein Privatleben, erzähle. Es ist aber so, dass sich natürlich immer wieder was tut, sowohl geschäftlich als auch in der Branche, als auch bei den Dingen, die man täglich so macht. Und in diesem Jahr 2025 ist ziemlich viel passiert. Also, ich möchte jetzt zuallererst mal noch ein bisschen mehr auf das Thema 3D-Druck und industrielle additive Fertigung und die Branche eingehen. 00:01:32Vielleicht gibt es auch noch ein paar Punkte zwischendrin, die mir noch einfallen, die ich noch hinzufüge. Aber die der Januar, der startet bei uns meistens immer damit, dass wir einige Erstgespräche haben, dass viele Kunden auch bei uns in die Beratung ongeboardet werden. Onboarding heißt bei uns, das sind die ersten Gespräche, damit derjenige weiß, was sind die nächsten Schritte, wie läuft es bei uns ab, dass man sich sicher fühlt, dass man sich trocken fühlt, damit man gut in die Umsetzung reinkommt. 00:02:06Und Zugriff auf alle Unterlagen bekommt und so weiter, und so ist auch das ist ja auch der Januar 2025 bei uns gestartet. Was immer ganz interessant ist, dass wir, wie jetzt im Dezember dieses Jahres, natürlich auch immer die Fallstudiengespräche am Ende des Jahres machen. Also viele, die übers Jahr starten, die ja, die setzen natürlich viele Dinge mit uns gemeinsam um, die entwickeln sich weiter, die, schaffen es auf das nächste Level zu kommen. 00:02:38Und es ist immer ganz interessant, wenn wir dann die Gespräche am Ende des Jahres haben, was in der Zeit alles passiert ist, wie sich die Unternehmen und auch die Mitarbeiter dort weiterentwickelt haben. Und das ist immer ganz interessant, wenn man sich so den ersten Videocall anschaut. Wir zeichnen viele Videogespräche auf, weil wir natürlich viele Dinge zusammenfassen aus den Gesprächen. uns auch viel erarbeiten und die Gespräche oft sehr wertvoll sind, dass wenn man dort noch mal einen Blick reinwirft, man wirklich sieht, wo war man damals gestanden, wie weit ist man gekommen. 00:03:13Und wenn ich jetzt nur an so ein paar 3D-Druck-Dienstleister denke, die bei uns letztes Jahr gestartet sind, die haben dann auch so ein O-Ton rausgelassen wie: ‘Wir haben unseren Umsatz verzehnfacht.’ Also, was am Anfang ein paar 1000€ waren im Monat. Ist auf einmal zehnmal so viel gewesen. Das muss man als Dienstleister erstmal stemmen. Da hat man dieses Jahr einiges gemacht. Genauso aber auch, hab ich mir hier ein O-Ton mal rausgeschrieben, noch der ganz passend ist. Da hat einer gesagt, weil viele Dienstleister ja durchaus Schwierigkeiten haben, an die richtigen Aufträge zu kommen, weil man nicht genau weiß, wie man da vorgeht. 00:03:50Er sagte dann zu mir: ‘Ich hab 20 Anrufe gemacht und 5 Kunden gewonnen und zwar 5 gute Kunden gewonnen. Ist es gut?’ da hab ich natürlich gesagt, natürlich ist das gut und wenn man sich die Kunden dabei auch anschaut, die er dort dabei gewonnen hat, dann zehrt der doch noch eine ganze Weile davon, weil er sie von Beginn an richtig angegangen hat und natürlich auch sich gut positioniert hat. Das sind natürlich tolle Erfolgsgeschichten, die man so mitbekommt, wenn man auf der anderen Seite schaut, was wir so Potenzialanalysetechnisch wieder gemacht haben dieses Jahr. 00:04:21Da haben wir wieder viele, viele Anwendungen gefunden, auch in Bereichen, Anwendungen gefunden, wo ich am Anfang gedacht hab, dass da gar nicht so viel ist. Aber wenn man sich in bestimmte Bereiche des Unternehmens halt auch einfach weiter und tiefer einarbeitet, dann entdeckt man immer mehr Schätze an der ein oder anderen Stelle, die einen ja ganze Stücke voranbringen. Und dann fragt man sich natürlich immer, warum haben wir das nicht schon früher gemacht? Und die schönsten Momente sind immer dann, wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin oder der Kollege aus der Abteilung kommt und sag mal, 00:04:55Und dann sagt was, wie sagen wir mal, können wir das nicht eigentlich auch drucken? Das würde doch viel schneller gehen. Dann schaut man sich das an, rechnet man sich das kurz durch, stellt vielleicht noch ein paar Rückfragen und dann ist aus einem ja konventionell gefertigten Bauteil, wenn man die Anwendung genau identifiziert hat und auch genau qualifiziert hat, weil das Qualifizieren von Anwendungen noch ’ne große Sache ist, Dann kann man sich am Ende des Tages da sehr viel Geld und Zeit sparen und jede Anwendung, die man findet, ist wieder eine Anwendung in den neuen Bereich und man findet dadurch immer weitere und noch viel mehr Anwendungen und besonders auch Probleme, die man früher gar nicht als Problem wahrgenommen hat. 00:05:38Und ich wette, wenn du mir den Podcast jetzt, wenn du mir genau zuhörst, dann wirst auch du 2026 ganz viele neue Probleme finden, die du vielleicht als Stress wahrnimmst. aber in Zukunft durchaus sagen kannst, natürlich drucken wir das und dann ist dieses Problem oder dieser Stress, den man dort spürt, auf einmal weg, weil dieses tolle Werkzeug des 3D-Druckers sozusagen auch ja hervorragend dafür ist, solche Probleme auch relativ schnell zu lösen. 00:06:11So im ersten Quartal, wenn man sich das immer anschaut bei uns, da gibt es dann viele Gespräche, da starten die Beratungen, da werden die ersten Schritte gemacht, Und ich hab dann relativ schnell auch ein Gefühl dafür, bei welchen Kunden man durchaus vielleicht eher derjenige sein muss in der Beratung, der immer wieder mal Stopp sagt und sagt, er geht da nicht zu weit oder macht bestimmte Dinge nicht. Oder auf der anderen Seite, dass man dem einen oder anderen durchaus mal einen Arschtritt geben muss oder man bestimmte Dinge eskalieren lassen muss, damit es entsprechend wieder vorangeht. 00:06:43Und das ist ein wichtiger Punkt, den du dir heute in dieser Podcastfolge auch mitnehmen kannst. Dass es ganz oft an ganz banalen Dingen im Unternehmen scheitert. Es scheitert nicht am Drucken des Materials oder an einem besonderen Material, das man sich rausgesucht hat. Das lässt sich meistens technisch relativ schnell lösen. Es scheitert eher daran, dass bestimmte Abteilungen nicht ganz verstehen, was man vorhat und dass vielleicht manche Mitarbeiter Dinge machen, wo man sich denkt, das machen die mit Fleiß, um ein 1 reinzudrücken. 00:07:14Dabei wird es ganz oft unterbewusst und auch aus Unwissenheit gemacht, dass man ganz oft nicht weiß, was für ein großes Potenzial doch natürlich in den Unternehmen schlummert, besonders jetzt, wenn es wieder drauf ankommt, effizient zu fertigen und produktiv zu arbeiten. Und dann, wenn wir so ein so ein Stück weitergehen, so in den April hinein, ich glaub, das hat keiner wirklich mitbekommen, dort hab ich dann schon, die ersten Schritte durchaus unternommen, um mit dem Alexander Starnegger von der Firma Weißer Spulenkörper, mit dem ich auch schon öfters ein Podcast gemacht hab, hier im Podcast, haben wir das Buch geschrieben und zwar das wirtschaftliche 3 D Druckstrategien Buch, was im Springer Vieweg Verlag sozusagen publiziert wurde und der Untertitel des Buches ist ‘Anwendungsbereiche um industrielle additive Fertigung profitabel zu skalieren’. 00:08:10Auch dazu noch ein Hinweis: Das ist kein Buch, wo die Verfahren nur ein bisschen erklärt werden und ein bisschen oberflächlich und fachlich darüber hergezogen wird, was man tun könnte und wie es eventuell gehen würde. Sondern in diesem Buch ist absolutes Praxiswissen drin. Also, ein ganz klarer Hinweis von mir: Kauf dir dieses Buch und lies dieses Buch und setz die Dinge in diesem Buch. 1 zu 1 um. Ich hab das Buch gerade vor mir liegen, also wenn du die Podcastfolge hörst, ist das Buch auf jeden Fall schon erschienen und es gibt es auch überall zu kaufen, ganz normal online, natürlich bei den üblichen Versandhändlern und es gibt es auch als E-Book. 00:08:55Ich bin aber immer derjenige, der es empfiehlt in der, Softcover-Variante zu bestellen, weil dann kann man dort immer noch schön drum und rum malen und es soll ja auch ein Stück weit so ein Arbeitsbuch sein. Und wir haben hier 2 konkrete Kapitel gemacht, da kann ich mal ganz kurz drauf eingehen und zwar am Anfang vom Technik-Hype zur echten Wertschöpfung, da steckt richtig viel interessantes Wissen zur Umsetzung drin. Ich sprech wirklich das Thema Umsetzung an und natürlich die industrielle additive Fertigung erfolgreich einsetzt und umsetzen. 00:09:29den Teil hab hauptsächlich ich verfasst, den ersten Teil zum größten Teil der Alexander Stanneker und was wir hier vor allem drin haben, ist wie man wirtschaftlich 3D-Druck einsetzt und nicht wie man ein paar Prototypen macht, auch nicht wie man ein bisschen was ausprobiert, auch nicht wie man ein bisschen eine Abteilung aufbaut, sondern ganz konkret, dass am Ende des Tages Zahlen da sind, die man bewerten kann und dort sind, Im Buch vor allem auch ganz. 00:10:00viele Dinge drin, wie man es nicht machen sollte. Also ich kenn das selbst von mir auch, wenn ich ein Buch lese und ich bin jemand, ich setz die Dinge immer konkret um, das wissen die Kunden von uns. Ich bin derjenige, der sehr stark der Treiber ist und auch diesen Drive in die Beratung reinbringt, damit am Ende des Tages auch Ergebnisse da sind. Dafür stehen wir auch. Man muss ja nur mal auf unsere Fallstudienseite klicken, dort sind so viele Fallstudien und Ergebnisse drauf, was wir in der Beratung machen, was, durchaus andere Berater gar nicht veröffentlichen, wahrscheinlich weil sie keine Ergebnisse bringen. 00:10:34Aber auf was ich hinaus möchte in diesem Buch ist, dass man dann glaubt: ‘Ha ja, ich weiß schon irgendwie, wie es geht.’ Aber was wir im Buch hier besonders reingepackt haben, ist dass wir auch angesprochen haben, wie es nicht geht. Weil das kennst du vielleicht im 3D-Druck, man soll bestimmte Dinge einfach nicht tun. Also, Misserfolg zu vermeiden, führt einem viel eher zu Erfolg. das haben wir gesehen bei ganz vielen Kundenprojekten, die ich jetzt in den vergangenen Jahren auch gehabt habe, dass man, wenn jemand wirklich diese Dinge nicht macht, die ich empfehle, die auch nicht zu tun, dann läuft es auf einmal ganz schnell reibungslos in eine Richtung, dass derjenige sagt: ‘Oh wow, also so einfach hab ich mir das nicht vorgestellt.’ Viele, die versauen sich es halt meistens, kann man schon fast sagen. 00:11:27Und das Buch ist jetzt da frei verfügbar. Also, du kannst es jetzt online kaufen und kannst es lesen und umsetzen. Das war also ein tolles Projekt und natürlich zusammen mit dem Thorsten Wolschendorf haben wir dieses Jahr wieder tolle Nextgen A.M. Podcastfolgen aufgenommen. Also, wenn es um die Situation in der Branche geht, die 2025 nicht einfach war und auch für viele Unternehmen nicht schön, haben wir natürlich darüber gesprochen und ich weiß. Dass viele diesen Podcast gehört haben, auch wenn sie es nicht zugeben. 00:12:00Und ich weiß auch, dass bestimmte Dinge natürlich, die in der Podcast-Folge besprochen worden sind, von dem ein oder anderen als die eigene Erkenntnis aus dem Markt nach außen getragen wurde. Und es ist ganz spannend, dass natürlich, wenn man die Wahrheit kennt und wenn man weiß, woher die Quelle auch wirklich ist, der Information. Wie das natürlich im Markt wieder von dem ein oder anderen hineingetragen wurde, mit das hätte man selber entdeckt. Ja, es ist immer ganz toll, die Sachen dann dort auch auch so zu hören, weil bei Thorsten und bei mir da laufen sehr, sehr viele Informationen zusammen und wir dürfen natürlich in dieser Podcastfolge, die wir dort immer gemeinsam machen, natürlich nicht alle Informationen preisgeben, weil wir uns natürlich auch an die Verschwiegenheit und auch an. 00:12:48Ja, an Dinge richten, wenn jemand zu uns sagt: ‘Hey, das ist nur unter uns’, dann behalten wir das uns auch. Und ich glaub, es gibt keine, ich sag mal, strengere Branche durchaus, wo das Thema N.D.A. gewahrt werden sollte. Also, wir haben in ganz vielen Dingen natürlich unsere Klappe gehalten, bestimmte Themen nicht rausgelassen, obwohl wir dadurch bestimmt noch mal 56 Podcastfolgen hätten füllen können. Aber der Markt zeigt natürlich, am Ende des Tages immer, wo es da in welche Richtung es geht, egal was manche Player im Markt versuchen, der Markt am Ende des Tages gewinnt immer. 00:13:26Wenn wir dann so in Richtung Juni, Juli gehen, da stehen bei uns dann natürlich auch immer einige Potenzialanalysen an. Wir sind bei den Unternehmen vor Ort, wir laufen durch, wir finden tolle Teile, dort sind einige, Klemmbretter mal verloren gegangen, wenn man das so sieht, die ich immer wieder dabei habe. Und was ganz lustig ist, in der Mitte des Jahres gibt es dann von manchen Marktteilnehmern immer ganz komische, ganz komisches Verhalten und auch Verhalten von Herstellern, wo ich mich durchaus auch frage, ob sich die nicht auch immer geschäftsschädigend doch zeigen. 00:14:08Also, es gibt manche richtig cringe Dinge, wo, Wo ich erst am Anfang vielleicht erstmal denke, so warum macht er das und was ist das Ziel dabei? Aber am Ende des Tages haben Thorsten und ich bei vielen Dingen recht gehabt, die wir uns sozusagen analysiert haben, dass die Ergebnisse jetzt durchaus immer weiter sichtbar werden, natürlich am Markt. Das ganze Thema Phasio möchte ich natürlich auch nicht vergessen. Phasio ist ’ne Kalkulation und Workflow-Plattform für viele Dienstleister geworden. 00:14:40Es ist ganz spannend, dass einige Dienstleister von anderen Kalkulatoren jetzt auch zu Phasio wechseln und das zeigt auch, dass Phasio viele Dinge richtig macht, aber sich auch, ich möcht sagen, täglich weiterentwickelt bei der Software. Und wir hatten den 3D-Druck-Dienstleisterday in Memmingen bei uns im Allgäu, da sind dieses Jahr auch wieder um die 15 bis, bis 20 ich weiß gar nicht, wie viel wir dieses Jahr waren, so knapp 18 Dienstleister zusammengekommen und wir waren am ersten Tag, am Anreisetag, natürlich immer schön eine Runde essen und die Gespräche sind natürlich immer total wertvoll, wenn man zwar Wettbewerber ist, aber am Ende des Tages auch immer guter Freund, indem man sich austauscht, weil jeder hat natürlich eine Technologie, die der andere vielleicht nicht hat oder Wissen aus anderen Bereichen, die man gut kombinieren kann. 00:15:37Und am zweiten Tag, an dem Samstag, haben wir dann immer Seminarinhalte und besonders gute Inhalte, um sein Mindset noch mal auf eine ganz andere Ebene zu bringen. Das ist immer einer der Hauptpunkte, den die meisten sagen, dass sie sagen: ‘Gut, wir setzen schon viel um, wir machen die Dinge.’ Aber das hat uns mindset-technisch noch mal einen richtigen Schub gegeben, die aktuelle Situation natürlich aus einem anderen Licht zu betrachten. Dort wurden auch, Mehr denn je Aufträge wieder untereinander hin und her geschoben. 00:16:11Das ist super spannend, wer mittlerweile mit wem zusammenarbeitet, wer guter Businessfreund geworden ist und ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir mittlerweile über 150, es wird eigentlich jede Woche werden kommen ein paar Dienstleister mehr dazu bei uns in der Beratung, dass wir ein Netzwerk über 150 Dienstleister haben aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es sind unterschiedlichste Charaktere, haben es auch super spannend aus den 150 Stück, die wir hier haben, natürlich aus der Beratung immer wieder auch jemanden weiterzuempfehlen, wo dann am Ende des Jahres richtig tolle Partnerschaften entstehen. 00:16:49Dann sind wir ja schon fast in Richtung Formnext. Formnext war dieses Jahr ganz besonders. Ich hab mitbekommen, viele haben gesagt von der Formnext, na ja, da war nicht viel Neues dabei, ist ja auch klar, ist ja auch nicht viel Neues passiert. Und außerdem sind wir im 3D-Druck an, einem Punkt angelangt, da kommt nicht mehr arg viel Neues. Jetzt geht es darum, die Dinge umzusetzen und zwar Gas zu geben und nicht das neueste Shiny Object sich auszusuchen, darauf wieder ein bisschen hinzusparen und ein paar Sachen auszuprobieren, sondern wie der Buchtitel natürlich auch verrät, es geht um wirtschaftliche 3D-Druck-Strategien, es geht um Geschäftsmodelle, es geht darum, mit 3D-Druck Geld zu verdienen am Ende des Tages, weil ich auch mitbekommen hab, dass. 00:17:35Sehr viele Unternehmen, ihre eigenen 3D-Druckabteilungen, die sie so hoch gelobt haben, die vielleicht aus 2 Ultimaker bestanden, und einem Obsttrockner, dass die die wieder dicht machen, weil natürlich, ich möchte gar nicht sagen, der der Kollege, der das Ganze betreut hat, vielleicht einen schlechten Job gemacht hat. Vielleicht hat derjenige ein großes Ego gehabt. Das kann sein, das haben doch die meisten, die dort meinen, mit ihrem F.D.M. Druckerle ein bisschen die Weltherrschaft an sich zu reißen und am Ende des Tages, Schaut man dann drauf und zählt die paar Anwendungen zusammen, die man gefunden hat, und dann tut man so, als wäre das Ganze erfolgreich gewesen. 00:18:11Ich möchte gar nicht sagen, dass es an dem liegt, sondern es liegt ganz oft an der ganzen Unternehmensstruktur. Auch wenn es ein kleines Unternehmen ist, da zählen ganz, ganz viele Positionen im Unternehmen mit, die hier überzeugt werden müssen und da geht es dabei gar nicht darum. jetzt verkäuferisch großartig aktiv zu sein, um jemanden irgendwas aufzudrücken an einer neuen Botschaft, sondern es geht viel eher darum, ein, 2 Blockaden einfach rauszunehmen. Und wenn die Blockaden einfach weg sind, dann läuft es auf einmal, dann läuft es auf einmal besonders gut und besonders rund, so wie man sich das vielleicht am Anfang gar nicht vorgestellt hat. 00:18:49Und das ist halt ein Punkt, was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. Die meisten kennen das Ganze nicht, deswegen sind sie dem Ganzen misstrauisch. Und können natürlich auch gar nicht die Ergebnisse sehen, wie schön das Ganze sein kann, wenn 3D-Druck mal wirklich funktioniert. Ganz interessant war auch, ich bin in einigen Podcastfolgen bei anderen Podcastern mit dabei gewesen. Eine ganz besondere Podcastfolge war im Maschinenraum. Ganz spannend, einfach mal Maschinenraum Podcast eingeben. Mehr sag ich dazu nicht. 00:19:19und auch, ich bin noch in 2 weiteren Podcastfolgen, die dann im Jahr 2026 auch auch schön kommen werden und, Was mich auch ganz arg gefreut hat, der Alexander Starnegger, mit dem ich gemeinsam das Buch geschrieben hab. Der ist auch in einem tollen Podcast gewesen und hat von unserer Zusammenarbeit berichtet und auch von den Erfolgen, die er im 3D-Druck erlangt hat und welchen Weg die damals gegangen sind. Und es war im Podcast ‘Fabrik der Zukunft’. Also auch hier gerne reinhören, sich die Folge anhören. 00:19:52Und wenn ich jetzt sozusagen mal so einen Ausblick, In 2026 gebe, dann wird 2006. 26 ein ganz anderes Jahr werden im 3D-Druck. Es geht nicht mehr darum, die nächste Technologie zu kaufen oder das nächste Shiny Object oder das nächste Material auszuprobieren oder den nächsten Drucker zu kaufen, der auch nur noch 2000 Euro kostet, wovon man vielleicht dann von bestimmten Marken schon 2 oder 3 im Unternehmen stehen hat und sich dafür feiert. 00:20:22Dieses Jahr 2026 wird ganz stark davon geprägt sein, sich weiterzuentwickeln und, Man kann sich nicht wirklich weiterentwickeln, wenn man nicht weiß, was auf einen wartet oder welche Ergebnisse mittlerweile im 3D-Druck auch machbar sind. Und wenn ich jetzt von Weiterentwickeln spreche, spreche ich jetzt nicht davon, den fünften Prototyp zu drucken oder nochmal 2 Anwendungen zu drucken, sondern 3D-Druck in die Serie zu bringen, 3D-Druck in Anwendungen hineinzubringen, die mit dem Produkt zu tun haben, 3D-Druck in. 00:20:56Besondere Anwendungen mit reinzubringen, die seither vielleicht ein bisschen kritisch waren oder wo man sich nicht reingetraut hat, weil auch ein FDM 3D Drucker hat seine Grenzen und dort muss man einen Technologiewechsel vornehmen, zum Beispiel auf das Thema Pulverbett. Es ist natürlich naheliegend und es ist ein ganz üblicher Weg, den ich jetzt in den letzten 10 Jahren natürlich auch ganz stark wahrgenommen hab, dass am Anfang immer diese FDM Drucker, die richtige Wahl ist und das ist auch super. 00:21:27Man kann die ersten Anwendungen machen, man fühlt sich da erstmal richtig in Bewegung, man sieht tolle Teile, man entwickelt sich und man kommt natürlich große Schritte voran, wenn man am Anfang noch nie wirklich was mit 3D-Druck zu tun hatte. Und auf einmal druckt man Teile und aus verschiedenen Materialien. Aber jetzt ist der Punkt, da ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, wenn man einen Bambu Lab oder einen Anycubic oder einen Queedy oder einen Prusa hat, Sondern jetzt geht es weiter mit der nächsten Technologie, zum Beispiel Pulverbett. 00:21:59Und der Knackpunkt ist, wie designt man dafür? Wie legt man diese Bauteile in den Bauraum? Was muss man zum Thema S.L.S. alles wissen? Wie sind doch die Toleranzen? Auf was muss man im Endeffekt achten? Wann verziehen sich Bauteile? Das sind Fragen, die als nächstes jetzt kommen, weil wenn man die Punkte durch durchdrungen hat, besonders das Thema Prototypen und Vorrichtungen. dann geht es vielmehr noch weiter in die richtigen Anwendungen finden und zwar die Anwendungen, die Geld bringen und zwar nicht nur Geld, vielleicht ein bisschen für die Fertigung, sondern Geld am Ende des Tages auch für den Kunden, weil er dank des Technologiewechsels große Vorteile mit sich bringt und das wird ein ganz großer Bestandteil sein, weiterentwickeln. 00:22:45Man muss sich weiterentwickeln wie so ein Pokémon. Ja, wer Pokémon kennt, der, Wer weiß, am Anfang gibt es Stufe 1, dann trainiert man sein Pokémon, kommt man zu Stufe 2 und dann hat man aus einem wilden Quabbel etwas gemacht oder aus einem Glurak, einen Glutexo oder was auch immer. Am besten ist, man macht keinen Rückschritt in der Entwicklung. Das sehe ich nämlich auch bei manchen Unternehmen. Die machen Rückschritte, weil sie völlig auf eine falsche Bahn geraten sind, weil sie in einen Bereich geraten sind, der von den falschen. 00:23:19Beratern, von den falschen Dienstleistern, von falschen Facebook-Foren oder von den ein oder anderen falschen Kollegen sehr stark beeinflusst worden ist. Da muss man wieder rauskommen aus dieser Bubble und schauen, dass das Ganze wirtschaftlich ist. Und hier geht es besonders darum, sich seine Zahlen mal anzugucken und auch den Wille zu haben, mal nachzurechnen. Ich glaub, die meisten wissen gar nicht, wie man 3D-Druck-Anwendungen auch richtig nachrechnet, nicht von der Kraftbelastung, sondern von dem, was am Ende des Tages wirtschaftlich auch dabei rauskam, also wie viel Zeit und wie viel Geld man eingespart hat. 00:23:55Es geht nicht um das nächste Shiny Object, dass man jetzt wartet, wie beim bei Apple, wann kommt das nächste iPhone oder wann kommt der nächste Bambu Lab, sondern jetzt muss man sich dort weiterentwickeln. Da wird es dieses Jahr ganz tolle neue Wege geben, da darf ich dich auf etwas einspannen bereits oder schon darauf heiß machen. Es wird vielleicht, an der ein oder anderen Stelle ein bisschen langweilig werden, aber immer wenn es langweilig wird, wird am Ende des Tages natürlich auch Geld verdient. Und falls du jetzt an dem Punkt bist und durchaus sagst, Mensch, ja, 2025 haben wir schon viel gemacht, aber was ist denn jetzt so der nächste Schritt? 00:24:32Was macht man jetzt als nächstes? Was ist die nächste Stufe, die man jetzt erklimmen muss? Weil den fünften Bambu Lab im Unternehmen zu haben, macht jetzt die Sau auch nicht mehr fett. Und man entwickelt sich dadurch auch nicht wirklich weiter, sondern es sind die nächsten Schritte. Kennst du wahrscheinlich noch gar nicht, weil du nicht weißt, was du vermissen kannst, weil du diese Schritte durchaus noch nie gegangen bist. Und das klingt jetzt natürlich ein bisschen komisch, aber wenn man Unternehmen betrachtet, die am Anfang auch mit einem Mambu Lab gestartet sind und mittlerweile S.L.S. 00:25:04machen oder durchaus mit anderen Technologien viele 1000 Teile, im Monat mit den einfachsten Mitteln, um am Ende des Tages den Kunden davon profitieren zu lassen, bestimmte Abteilungen zu unterstützen und Mitarbeiter zu entlasten. Dann gibt es da noch ein ganz, ganz starken Level nach oben. Da gibt es noch viele weitere Schritte, die kennt man einfach noch nicht und es geht nicht darum, jetzt da tief in die Technik einzusteigen und sich wie in vielen Veranstaltungen und Foren natürlich darum zu kümmern, dass man jetzt. 00:25:40irgendwie ganz toll mit einer technischen Anwendung angibt oder sowas in der Richtung. Nee, am Ende des Tages zählt Zeit und Geld und die Dinge in die Umsetzung zu kriegen. Also falls dir doch Drive fehlt, falls dir doch der nächste Schritt fehlt, falls du denkst, hm, wie geht es denn da jetzt weiter und was macht man als nächstes? Oder man sich durchaus immer wieder so Projekte hin leiert und selber eigentlich in die Tasche lügt und sich denkt, so ja wirklich kommen wir nicht voran, was ist denn das nächste Ding und man möchte den nächsten Schritt gehen, dann ist man natürlich bei uns im Erstgespräch absolut richtig. 00:26:11Und was noch passieren wird 2026, es wird richtig tolle, spannende Podcastfolgen geben, auch einige spannende Interviewfolgen, die dann jetzt noch kommen. Also das Jahr 2026, ich freu mich riesig drauf, ich freu mich auf die Weiterentwicklung, ich freu mich darauf, dass der Hype immer weiter zur Ruhe kommt, dass das Plateau der Produktivität in greifbare Nähe kommt, Und Produktivität kann natürlich immer nur dann zustande kommen, wenn man auch nachrechnet, wenn man sich die Zahlen anguckt, wenn man die richtigen Anwendungen findet. 00:26:45Und eigentlich genau das, was viele unserer Kunden bei 3D Industrie die letzten Jahre über gemacht haben, die sind viele Schritte schon voraus, weil sie die Dinge umgesetzt haben, die wir mitgegeben haben. Und dabei geht es nicht nur um viel Technik, sondern um Anwendungsfindung und um die Umsetzung, der Anwendung. Das klingt jetzt immer so komisch, dass man sagt, man muss mal was umsetzen, aber es wird in einer der nächsten Folgen ganz klar um das Thema Umsetzung gehen, wie man vor allem sich sich selber nicht mehr in die Tasche lügt und wie man durchaus selbst erkennt, dass man glaubt, man ist ziemlich weit gekommen, aber man steht noch ganz am Anfang und da wartet noch ziemlich viel auf einen. 00:27:29Genau, also wenn du auch an den Punkt kommen möchtest, dass, 2026 zu deinem Jahr wird und du am Ende von 2026 vor allem im Dezember hervorragend zurückblicken kannst und sagen kannst, wow, was haben wir dieses Jahr alles gemeistert und wir hätten nie gedacht, dass wir an dem Punkt stehen im Dezember 2026, dann trag dich bei uns zu einem kostenfreien Erstgespräch ein und ja, setzt die die wirtschaftlichen 3D-Druck-Strategien von uns aus der Beratung mit uns gemeinsam um. 00:28:04Und in diesem Sinne freue ich mich, dich als Podcasthörer 2026 wieder mit neuen Informationen und neuen Denkweisen und dem richtigen Mindset und den richtigen Strategien zu unterstützen. Und auf der anderen Seite auch, freue ich mich, wenn es hier keine monotone Spur wird, sondern du dich vielleicht zurückmeldest und mir Feedback gibst, was du bereits umgesetzt hast und was deine nächsten Schritte sind. Also, bis dahin und bis zur nächsten Podcastfolge.