Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-09-09: 2025-09-09 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu haben, sondern diesen für das Unternehmen, gewinnbringend auch zu nutzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘Es liegt an Ihnen, wenn der 3D Drucker nicht läuft.’ Und dabei ist es vollkommen egal, ob Sie jetzt ein Hersteller sind von 3D Druckern, ob Sie ein Dienstleister sind und mit 3D Druck arbeiten oder ob Sie im Unternehmen die 3D Drucker beaufsichtigen oder diesen Teil der Abteilung sozusagen betreuen. 00:01:04Es liegt an Ihnen, es liegt, nicht mehr an der Technik, sondern rein nur an Ihnen. Jetzt bin ich da ziemlich voreilig gewesen und hab Sie da gleich beschuldigt. Ich möchte aber auch sagen, warum das so ist, denn der Markt hat sich verändert. Sie haben wahrscheinlich gemerkt, vor allem Dienstleister haben gemerkt, viele Prototypen werden bei den Unternehmen intern soweit gedruckt. Dort hat man einfach ein paar Drucker, die stehen da, die laufen gut, das ist kein Problem. Da druckt man diese kleinen Prototypen und. 00:01:35Ich sag mal so, Anschauungsmuster und was man halt so braucht im Endeffekt einmal selber und man ist vor allem an diesem Punkt, dass man darüber nicht hinauskommt. Sowohl das Unternehmen kommt nicht darüber hinaus, als auch der Dienstleister oder der Händler tut sich schwer, das zu kommunizieren oder der Hersteller von 3D-Druckern tut sich dort schwer, das zu kommunizieren, weil die ganzen Prototypen, die seither gedruckt worden sind und die jetzt immer noch gedruckt werden, die haben unsere Vorgänger gefunden. die Leute, die vor 10 Jahren in den Markt eingetreten sind, die haben diese Anwendungen entdeckt, die haben das Thema nach vorne getrieben, hauptsächlich wovon viele Dienstleister heute noch leben und andererseits natürlich auch die Kommunikation in diesem Bereich auch deutlich stecken geblieben ist. 00:02:23Und dabei hat für das Thema 3D-Druck ja jeder die Lösung schon im Haus. Also der Dienstleister hat einige 3D-Drucker, der Hersteller, Der kann sie herstellen. Auf der anderen Seite aber auch hat das Unternehmen an sich, was den 3D-Druck bei sich selbst entsprechend einsetzt, hat die Lösung im Haus mit dem Drucker. Ah, das ist im Endeffekt klar, aber viele sehen die Probleme nicht, die man damit lösen kann, weil das nie kommuniziert worden ist. Und ich muss mich da an so eine Aussage von jemanden erinnern. 00:02:53Das ist ein Hersteller von 3D-Druckern, der sagte: ‘Es ist so schwierig geworden, Drucker zu verkaufen. Wir tun uns da einfach mega schwer.’ Und ein Markt sei anscheinend auch nicht da und wir mühen uns doch immens ab. Da hab ich gesagt, ist klar, dass ihr euch abmüht, weil ihr habt die gleichen Botschaften wie vor 10 Jahren. Das ist das Erste. Das Zweite ist, dass ihr zu faul geworden seid, überhaupt einen Markt zu kreieren. Früher, als ich damals 2014-15 mich mit dem Thema 3D-Druck beschäftigt habe, da waren wir alle total getrieben davon. 00:03:26Dort haben wir alles versucht, um einen sozusagen davon zu überzeugen. 3D-Druck einzusetzen. Dort haben wir aufgezeigt, was man machen kann. Dieser, ja, diese Euphorie, diese Disziplin, diese Motivation, die dort am Anfang mit notwendig war, um das weiterhin aufrecht zu erhalten, die ist komplett erloschen bei ganz vielen Herstellern und bei ganz vielen Dienstleistern, weil man satt geworden ist. Weil man sagt, es läuft ja und ich hab ein paar Drucker und man verkauft auch immer wieder mal was als Hersteller entsprechend. 00:03:59Und ist ja alles okay, so in der Richtung. Aber jetzt ist es so, dass der Hype einen nicht mehr trägt, dass der Hype im 3D-Druck nicht mehr dafür sorgt, dass einfach jemand ein Drucker kauft oder Teile beauftragt, nur aus dieser aus dieser Angst etwas zu verpassen oder etwa mal etwas auszuprobieren oder zu sagen, man braucht da ein paar Prototypen und so weiter und so fort. Jetzt muss man, wie vorhin auch am Anfang vom Podcast gesagt, es wieder schaffen, auf die nächste Hürde zu kommen. Die nächste Hürde. 00:04:30ist eigentlich die Serienfertigung. Es geht nicht bei allen Teilen und es geht auch nicht bei allen Materialien, eine Serienfertigung im 3D-Druck natürlich hier in großen Stückzahlen möglich zu machen. Aber es geht bei ganz vielen Projekten mittlerweile, wo man sich davor scheut, weil man vielleicht in der Vergangenheit mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat. Das kann ich verstehen. Ich habe aber mittlerweile relativ wenig Verständnis dafür, wenn man das so sagt. Der Zwischenschritt, den man aber eigentlich tun müsste, ist, dass man den 3D-Druck, den man jetzt kennt im Prototyping, nicht direkt sofort in die Serienfertigung hebt, sondern einen Zwischenschritt einbaut. 00:05:07Und dieser Zwischenschritt ist so unglaublich wertvoll, dass die nachfolgenden Serienteile einfach angefragt werden, die Leute davon überzeugt sind und dass man von Beginn an gleich richtig konstruiert, weil bei vielen Prototypen, Muss man nicht additiv konstruieren, weil es ja ein Prototyp ist, weil man ja genau dieses Bauteil in der Form haben will, wie es vielleicht schlussendlich irgendein Tiefziehbauteil ist oder ein Spritzgussbauteil oder ein Frästeil oder ein Vakuumgussteil oder was auch immer in der Hinsicht. Deswegen ist der nächste Schritt so wichtig, dieses Thema Betriebsmittelvorrichtungen, Halterungen, Montagehilfen, dieses vollkommene Programm in dem Bereich weiter auszuschlachten. 00:05:44Ich weiß, da haben viele keine Lust darin, aber die, die dafür, jetzt Lust gefunden haben, dieses Thema anzugehen, die nächsten Schritte dort, vor allem sich dort reinzusetzen, die kriegen gerade die ersten richtig guten Anfragen. Die nächsten Schritte, weil die Kollegen natürlich davon überzeugt sind, dass wenn das Bauteil bei einer Vorrichtung was aushält, dass es natürlich auch etwas aushält, wenn man dort mit dem Bauteil in die Serie geht oder eine Kleinserie daraus macht. oder das Bauteil beim Produkt sozusagen einsetzt, weil es viel cleverer, viel einfacher, viel schneller, viel günstiger ist und man viele Probleme, die am Anfang entstehen, einfach wegstreichen kann. 00:06:25Ne, ich sag Ihnen diese Probleme jetzt nicht, weil die sollen Sie selber herausfinden. Ich kenn die alle schon, denn es geht nämlich darum, diese Probleme zu entdecken. Probleme in der Fertigung, wer heute als Reseller für 3D-Drucker oder Hersteller für 3D-Drucker und diese Technologie verkauft, die man auch in dem Bereich, der Fertigung einsetzen kann, rund um das ganze Thema Betriebsmittel. Wer heute in einer Fertigung steht und nicht weiß, wie er jemanden auf dieses Thema anspricht, so dass er dort Anwendungen findet und Probleme kommuniziert, der hat etwas bei uns im Markt nicht verstanden und das ist extrem wichtig. 00:07:01Also, wenn Sie mit jemanden zusammenarbeiten, der muss Ihre Probleme kennen, der muss Sie dort weiterentwickeln. Es gibt nämlich auch diesen Satz: ‘Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.’ Sie kennen Ihre Probleme am Anfang nicht. Deswegen vermissen sie das auch nicht, dieses Problem zu lösen. Es muss jemand von extern kommen, der ihnen doch den Hinweis gibt, dass hier etwas ist, was nicht ganz hasenrein ist, wenn man das so sagt und was man lösen kann mit der Technologie, weil dann macht das Ganze auf einmal wieder Sinn, wenn diese Lücke zwischen Problem und Lösung so groß ist, dass derjenige sagt: ‘Mensch, da müssen wir doch was machen.’ Und diese Lösung vielleicht auch schon im eigenen Haus ist oder in unmittelbarer Nähe, weil man. 00:07:41sozusagen bei einem Reseller vorbeifahren kann und man kann sich das angucken oder auf der anderen Seite, man ist an dem Punkt, dass man ganz schnell auf einen Dienstleister zurückgreifen kann. Und wenn Sie jetzt natürlich diese Probleme kommunizieren, dann muss das toll sein und gut sein und geil sein, diese Probleme zu kommunizieren, weil Sie diese ja mit der Lösung, dem 3D-Drucker, ja unmittelbar lösen können. Also die Lösung haben Sie schon, nur die meisten kennen die Probleme gar nicht und, diese ganzen Ausreden, die natürlich kommen mit ‘Ja, das ist zu billig, das könnte brechen, jemand anders könnte das viel einfacher machen.’ Das haben wir schon immer so gemacht. 00:08:18Wenn Sie an dem Punkt sind und dann nicht weiter wissen, tja, dann brauchen Sie auf jeden Fall Hilfe, weil dann haben Sie ein Problem. Ich kenn diese Probleme, ich kenn nahezu fast jeden Einwand und jeden Vorwand, der dort entsteht bei manchen Mitarbeitern oder Kollegen oder beim Kunden, warum er das nicht machen möchte. Warum er dort ’ne Unsicherheit spürt, warum er dort ’ne bestimmte Sorge hat, et cetera, und diese Thematik muss man einfach auflösen. Wenn man dort immer wieder nur von Vorteilen spricht, dann kommt man da nicht weit, weil diese Ungewissheit, dieses Problem, was dahinter steckt, das hat sich nicht in Luft aufgelöst. 00:08:54Da muss man erst mal etwas wegnehmen demjenigen, damit man ihm das Richtige geben kann. Das ist ganz wichtig, wenn man dort heutzutage als Hersteller von Druckern, als Dienstleister, als Reseller, durchaus als Berater, weil viele sich ja auch Berater nennen, wo ich mich frage, wo dessen Ergebnisse wirklich sind, dass diese Themen nicht umgesetzt werden in der Hinsicht, dass man dem Kunden wirklich mal diese Sorge nimmt. Da muss man in Einwandbehandlung besser werden, da muss man die gegenüberliegende Seite gut verstehen können. 00:09:25Das heißt nicht, dass man dafür Verständnis zeigt, das muss man erst mal verstehen können, was derjenige sagt. Auf der anderen Seite muss man sich trauen, Fragen zu stellen und das ist wirklich so einfach, wer die richtigen Fragen stellt, Der bekommt gute Antworten und kann darauf auch dieses Problem aus der Welt schaffen. Dadurch, dass aber viele Angst vor der Antwort haben, die dann kommt, stellt man die Frage erst gar nicht. Ja, so wie ganz viele in im 3D-Druck gar nicht danach fragen, ob derjenige überhaupt Budget dafür hat für diese Bauteile, weil man Angst davor hat, er könnte ja nein sagen. 00:09:57Aber wenn man schon nicht fragt, wird es ja auch nicht besser. Also, jede Anwendung, die gut qualifiziert wird mit den richtigen Fragen, egal ob das jetzt intern in Ihrem Unternehmen sind oder als Dienstleister oder als Hersteller, die Anwendungen müssen gut qualifiziert sein, weil man muss sich trauen, diese Fragen zu stellen. Es geht darum, Fragen zu stellen und zwar die richtigen, weil dann bewegen sie etwas in dem Kopf des Gegenübers und dann kann erst diese Bedarfslücke entstehen. Und wenn dann so Rückfragen kommen, wie, Was ist das kleinste Loch, was man drucken kann? 00:10:29Kann man Gummi drucken? Wie groß kann man drucken? Hält das im Endeffekt? Wenn Sie da nicht drauf wissen, wie Sie darauf reagieren, dann schießen Sie sich die ganze Zeit ein Eigentor und kommen aus dieser Achterbahnfahrt einfach auch nicht mehr raus. Wenn Sie jetzt also gedacht haben, kann man Silikon drucken und Sie fangen damit an: ‘Ja, es gibt doch Drucker, die können Silikon drucken.’ Falsch, komplett falsch, falsche Antwort. Manövriert sie komplett in die falsche Richtung. Wenn Sie darauf antworten würden, würden bei dem kleinsten Bau, bei dem kleinsten Loch, was man drucken kann, zum Beispiel ein S.L.M., und Sie sagen ja, so 0 Komma irgendwas in der Hinsicht, kommt auf das Pulver drauf an und man müsste gucken, dass man das wieder sauber kriegt und das Loch dann rein aufbohrt. 00:11:11Wenn es aber ein Kühlkanal ist, der um die Ecke geht, kann man es nicht aufbohren. Was hört der Kunde dort? Ne, er hört, es ist kompliziert, es ist schwierig. 3D-Druck ist nichts für einen und das sollten Sie eigentlich vermeiden. Was Sie dort eigentlich tun sollten, ist zu uns in die Beratung kommen und genau wissen, was man dort fragt. Weil das sind die Punkte, wo ganz viele Dienstleister, Händler, Reseller und vor allem auch die 3D-Druckspezialisten im Unternehmen entsprechend scheitern. Wir haben darauf die richtige Antwort und es kann manchmal so einfach sein. 00:11:44wie ich es Ihnen jetzt gerade aufgezeigt hab, dass es nicht darum geht, jetzt eine tolle Technik im Haus zu haben, sondern diese Gesprächsführung am Anfang zu meistern, weil darum machen alle einen Bogen drumrum, weil man immer über Technik reden möchte, über Features reden möchte, über Vorteile reden möchte. Wenn ich Ihnen verbiete, über all das zu reden, werden Sie relativ schnell sehen, dass es, dass das Gespräch sehr still ist, dass sehr viel Bedenkzeit ist und dass man eher darüber nachdenkt, eine Frage zu stellen, anstatt diesen, zwanzigminütigen Self-Talk entsprechend zu machen. 00:12:16Und es müsste Ihnen natürlich in dieser Podcast-Folge, um den Bogen zu spannen, aufgefallen sein, ja, es liegt an Ihnen, wenn der Drucker nicht läuft, weil man nicht die richtigen Fragen stellt, weil man eine Fähigkeitslücke hat, nicht um die Teile zu drucken. Da gibt es viele, viele Leute da draußen, die machen einen verdammt guten Job, was die Technik angeht, aber die machen so einen schlechten Job, was die Kommunikation, die Gesprächsführung angeht und, Das genaue Zuhören, das klingt am Anfang so komisch, dass man besser zuhören muss. Aber es steckt wirklich was dahinter, genau zuzuhören, was derjenige sagt, was derjenige fragt, darauf zu antworten. 00:12:53Weil es kann, wenn man diese Fragen stellt, die Anwendung schlussendlich nur noch besser werden. Und wenn Sie genau an dem Punkt sind, dass Sie selbst, egal in welcher Position Sie dort sind, besser werden wollen und die richtigen Anwendungen finden möchten, den Kollegen im Unternehmen oder, außerhalb, weil Sie Dienstleister sind, mit den Problemen, die die haben, richtig helfen wollen, dann tragen Sie sich für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns ein und ich kann Ihnen dort diesen Schritteplan, den wir dort haben, Schritt für Schritt genau aufzeigen und dann werden Sie merken, wie viel Fehler Sie in der Vergangenheit gemacht haben. 00:13:28Aber. Das müssen Sie dann selber herausfinden. Am schnellsten finden Sie es heraus, wenn Sie einfach zu uns ins kostenfreie Erstgespräch kommen. Den Link dazu finden Sie entsprechend bei uns in dieser Podcast-Folge in den Shownotes. Also, so viel dazu und bis zur nächsten Podcast-Folge.