Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-07-17: 2025-07-17 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender sind oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant. Weil es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu haben, sondern diesen für das Unternehmen gewinnbringend auch zu nutzen und einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt: ‘Das Bambu Lab Ego’. 00:00:48Und in dieser Podcast-Folge möchte ich von ein 2 Punkten mal berichten, die wir ja so aktuell sehr stark in der Industrie vorkommen und vielleicht geht es Ihnen doch genau gleich oder, Sie erkennen sich in der Situation absolut wieder, denn mir ist 1 aufgefallen, egal ob es jetzt ein Bambu Lab ist oder ein Any Cubic oder irgendein anderer FDM Drucker, dass viele dieser FDM Drucker schon in den ja Konstruktionsabteilungen stehen oder zum Teil auch in den Montagehallen irgendwo in der Ecke und dass sich viele auch kurzfristig so einen Drucker gekauft haben, damit auch. 00:01:29die ersten Ergebnisse hinbekommen haben, also die ersten Teile gedruckt haben und dafür feiert man sich extrem. Da meint man, man hat irgendwie das Feuer entdeckt, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil man einen 3D Drucker für irgendwie zwischen 300 und 1000,00€ oder 2000,00€ da stehen hat, die ersten Teile gedruckt hat und man fühlt sich wie der König. Der König gegenüber den anderen im Unternehmen, dass man sagt, ich kann den 3D Drucker bedienen, Du musst mir Teile schicken. 00:02:00Man versucht alle davon zu überzeugen und es nervt auch richtig, wenn man seine Kollegen die ganze Zeit versucht, mit 3D-Druck totzulabern, zuzuquatschen und diesen zwanzigminütigen Self-Talk da zu machen, wo die anderen sagen, es fängt ja schon wieder damit an und er nervt eigentlich die ganze Zeit. Ist auch kein Wunder, dass manche gar nicht mehr über das Thema 3D-Druck reden wollen, weil derjenige, der es macht, so so stark von sich überzeugt ist, dass er mit dem Drucker, doch Teile gemacht hat und alle anderen sagen: ’Ja gut, lass den, aber sprich den bitte nicht auf das Thema 3D-Druck an, sonst hast du den ‘ne halbe Stunde an der Backe.’ Und derjenige versteht es dann auch nicht richtig damit umzugehen. 00:02:41Und ist natürlich klar, dass es für den einen sehr energieauf aufwendend ist, ständig alles über 3D-Druck erzählen zu müssen, wie man das macht und wie toll das ist und welche Vorteile es dort gibt. Auf der anderen Seite ist es dann auch nervig für den anderen, wenn er immer wieder das Gleiche hört. Und da gibt es ein paar Tipps, anders damit umzugehen. Aber vielleicht gehe ich da in einer anderen Podcast-Folge da nochmal stärker drauf ein, weil so können Sie Ihre Kollegen dann auch zu richtigen Freunden machen, die Ihnen ständig auch Anwendungen bringen, damit sie mehr zum Drucken haben. Aber mir ist eines aufgefallen, dass man, wenn man die ersten Prototypen so ein bisschen gedruckt hat, dann auf einmal meint, dass man Bauteile für die Luftfahrt machen kann und dass man das nach außen so transportiert auf der Webseite, wenn es zum Beispiel so ein Maschinen und Anlagenbauer ist. 00:03:26Das heißt, wir machen additive Fertigung und da steht dann doch in der Ecke ein Drucker zwischen 300 und 1000€ Also, ist in Ordnung, aber das sollte vielleicht etwas differenzierter und vielleicht mit mehr Kontext betrachtet werden und vor allem auch auf der Webseite. Also nur weil Sie ein Bambu Lab haben oder ein Any Cubic oder was auch immer, sollen Sie nicht von professionellem 3D-Druck sprechen, wenn Sie damit nach außen gehen möchten. Sondern das kann jeder andere auch. Jeder kocht mit dem gleichen Wasser. 00:03:57Es geht aber vor allem darum, dass der Drucker läuft. Und wenn Sie eigentlich ein Maschinen und Anlagenbauunternehmen sind oder sich dort auch ein Stück weit in diese Branche mit dazuzählen, dann sollten Sie nicht einen Drucker haben, der mal läuft, sondern sollten Sie eigentlich 15 Drucker haben, die ständig laufen, weil es gibt so viele Anwendungen um 15 Maschinen auch regelmäßig bei einem, mittelständischen Unternehmen von keine Ahnung 50 bis 100 Mitarbeiter auch durchgehend auch laufen zu lassen. 00:04:29Also, wenn man sich dafür feiert, die ersten Prototypen zu drucken, dann muss ich Ihnen leider sagen, dass die Skala nicht bei 3 endet, sondern die Skala endet bei 3000000 und Sie sind da noch ganz viele Schritte davon entfernt. Und das ist leider so, dass wenn man dann mal weiß, wenn man das vielleicht später auch erkannt hat, wenn man sein Ego ablehnt, Ablegt wollte ich sagen, man könnte es auch ablehnen. Das wäre auch ganz gut, wäre auch mal ein guter Schritt, dass manche ihr Ego mal ablehnen und mal zur Vernunft kommen bei dem Thema 3D-Druck, vor allem Unternehmen im im Unternehmen gegenüber den anderen Kollegen. 00:05:06Das, was ich damit sagen wollte, ist, wenn man sich mal auf 0 stellt, rein mental, und schaut, was mit 3D-Druck zusätzlich machbar ist und das Potential im Unternehmen entdeckt, dann kommt man an diesem Punkt, dass man sagt. Hey, man weiß darüber mal erstmal gar nichts und alles, was man vorher wusste, war eigentlich nur ein Hochgeschaukel von sich selbst und ein auf Technik eingehen und Material ausprobieren, anstatt den Kollegen im Unternehmen mal ordentlich zu helfen und diese zu unterstützen mit ein paar guten Bauteilen, Vorrichtungen, Halterungen und ein paar Maschinenteilen. 00:05:43Weil, wenn der Drucker nicht ausgelastet ist, haben sie kein Problem, die anderen zu überzeugen. Sondern, Sie haben eigentlich ein Problem, dass Sie die Anwendungen nicht finden. Und wenn Sie so ein Haustier wie so ein 3D-Drucker haben, jetzt in Anführungszeichen, dann sollten Sie genau wissen, wie Sie das Werkzeug einsetzen, weil der Drucker ist nur Mittel zum Zweck. Das ist wie ein Schraubenzieher. Den Schraubenzieher können Sie für vieles einsetzen, aber da wissen Sie, für was Sie den einsetzen. Bei einer Schraube, die auf und zuzudrehen, oder wenn Sie irgendwas aufhebeln wollen, oder. 00:06:18Da gibt es ja ganz viele, Sachen, die man mit einem Schraubenzieher machen kann. Bei einem 3D-Drucker meinen die meisten immer nur, da kann man nur kleine Prototypen machen. Man kann aber viel, viel mehr machen und dadurch, dass man nicht weiß, was man machen kann, dann steht der Drucker auch die meiste Zeit. Also, wenn Sie an dem eigenen Ego ein bisschen schrauben wollen, dann stellen Sie sich mal in Ihre Fertigung oder in Ihre Montagehalle oder in die Elektroabteilung oder zum Stanzstrahlen oder zum Laserbeschriften. Stellen Sie sich da mal rein. 00:06:49Und wenn Sie da drin stehen, die Leute beobachten und sie immer noch nicht wissen, wo man hier 3D-Druck profitabel einsetzen kann. Hier geht es nicht darum, irgendwie einen kleinen Halter zu machen, wo man die Druckluftpistole aufhängt oder sowas in der Richtung, sondern 3D-Druck wirklich profitabel einzusetzen, dass Geld und Zeit dabei rausspringt und Innovationskraft gesteigert wird. Wenn Sie das nicht wissen, Sie können von mir aus auch da ’ne Stunde lang in der Abteilung drin stehen, wenn Sie es nicht wissen. Dann sollten Sie nochmal darüber nachdenken, wie man Anwendungen findet. 00:07:23Weil, wie Sie mit einem 3D-Drucker umgehen, das haben Sie jetzt gelernt. Aber es geht darum, wo sind denn die Anwendungen? Wie finden Sie die? Wie sprechen Sie die Mitarbeiter darauf an, damit die Ihnen diese Anwendungen in Zukunft bringen? Und es ist ’ne Sogwirkung, die dann irgendwann kommt. Da werden Sie so viele Anwendungen kriegen, dass Sie ’ne Excel-Liste ausstellen müssen, wo sich die alle eintragen, weil Ihr Bambu Lab. schlussendlich absolut heiß läuft und Sie ganz schnell eigentlich einen 2.3. 4.5. kaufen sollten, um all die Menge, die dann reinkommt, auch bewältigen zu können. 00:07:56Und dann können Sie ein großes Ego haben, wenn Sie bei der Geschäftsleitung vortragen am Jahresende, was Sie mit der additiven Fertigungsabteilung wirklich gemacht haben, wie viel Geld und Zeit Sie eingespart haben. Weil wenn ich die Frage nämlich stelle, wie viel Zeit haben Sie denn mit Ihrem 3D-Drucker schon eingespart, mit den Teilen, die sie gedruckt haben und wie viel Geld haben sie eingespart, dann kommt da meistens Grillen zirpen, nichts, 0, da hört man gar nichts, weil man nicht weiß, wie man nachrechnet, weil viele auch gar nicht wissen, dass man überhaupt nachrechnen soll. 00:08:28Und hier geht es nicht darum, ein Bauteil, was bereits schon mal gelöst worden ist, wo gefräst, gedreht, Vakuum gegossen und so weiter und so fort, noch mal zu drucken und dabei irgendwie 0,02€ zu sparen. Da geht es nicht drum. Es geht erstmal, darum, aus dem Prototypenfeld rauszukommen, in das ganze Thema Hilfs und Betriebsmittel reinzugehen, dort richtig fett Kohle zu machen, also Geld einzusparen, nachweislich Geld einzusparen. Das merkt man dann nach einer Zeit, das ist richtig geil. 00:08:59Und dann, wenn man das geschafft hat, dann sind sie erst auf der auf der Ebene oder auf der Plattform, um auf den nächsten Sprung zu machen und zwar in das Thema Serienteile, weil dann wissen sie ganz genau, wann ein Bauteil bricht, Welches Material Sie nehmen, wie Sie das Bauteil richtig drucken, welche Technologien Sie zusätzlich nehmen, wie Sie Bauteile nachbearbeiten, wie Sie Bauteile richtig konstruieren, das sind alles Sachen, die wissen Sie am Anfang gar nicht. Wenn Sie ein paar Prototypen drucken, die mal fünfmal in die Hand nehmen und das Bauteil dann nur ein Anschauungsmuster ist, aber gar keine Funktion hat. 00:09:32Also, wenn es darum geht zu zeigen, was Sie mit 3D-Druck wirklich drauf haben, egal welcher Drucker ist, ist ein großer, ein kleiner Drucker. Das sei nur dahingestellt. Dann lernen Sie, wie Sie Anwendungen finden und dieses Werkzeug 3D-Druck richtig nutzen, so dass Ihre Geschäftsführung zum Schluss sagt, Sie werden befördert oder Sie kriegen eine Gehaltserhöhung oder Sie dürfen auch argumentieren, dass Sie so viel eingespart haben. haben an Geld und ich spreche hier von großen Summen. 00:10:03Also, es ist gar kein Problem zwischen 15 und 100.000 Euro im Jahr einzusparen, wenn man das Thema 3D-Druck richtig nutzt. Das ist für mich gar kein Problem. Also, wenn Sie die Beratung bei uns buchen, dann haben Sie 2 Möglichkeiten. Entweder wir schreiben Ihnen einfach normal eine Rechnung oder wir machen es am Einsparpotential. Nur wenn Sie am Einsparpotential, wenn ich doch die Rechnung schreibe, dann bezahlen Sie deutlich mehr. und zwar deutlich, deutlich mehr, weil dann habe ich auch ein ganz, ganz großes Interesse daran, bei Ihnen auch alles zu finden und andererseits wäre ich viel lieber auf Ihrer Seite, weil jeder gesparte Euro 1€ mehr Gewinn ist. 00:10:42Das heißt, wenn Sie darüber nachdenken, dass Sie ja die Wahl haben zwischen mehr Umsatz oder Geld einsparen, dann würde ich in dem Fall 3D-Druck wählen, weil es viel einfacher ist, Geld einzusparen, anstatt, dass sie darüber nachdenken, 10000€ zu verdienen, weil um 10000€ zu verdienen, müssen sie vielleicht 100000,00€ Umsatz machen. Und 100000,00€ Umsatz zu machen ist vielleicht ein bisschen schwieriger, anstatt die Anwendungen im Unternehmen zu finden, mit uns durchzugehen. 00:11:14Wir zeigen das dann auch, was sind die Anwendungen. Ich hab für jede Abteilung ’ne Liste, welche Anwendungen es dort gibt, weil die Maschinenbauer glauben auch immer, dass sie alle immer super speziell sind. Aber jeder Maschinenbauer hat bestimmte Abteilungen und in jeder Abteilung werden ähnliche Dinge gemacht und in jeder Abteilung gibt es auch die gleichen Probleme. Die kennen Sie vielleicht noch nicht, aber die kann man mit 3D-Druck lösen. Und sobald Sie dieses Denkmuster aufgenommen haben, was ich Ihnen mitgebe, werden Sie ganz, ganz viele Anwendungen finden und Ihr Unternehmen richtig toll optimieren und Zeit und Geld einsparen. 00:11:49Also, weg mit diesem Bambu Lab Ego. hin zu den Basics und vor allem hin zu Anwendungsfindung und den Mitarbeitern das Leben leichter machen. Wenn das ein Thema bei Ihnen ist und Sie wollen das lernen und Sie sind an dem Punkt, dass Sie vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister sind und Sie viele Kunden haben, die jetzt ein Bambu Lab haben. Aber Sie kommen da irgendwie nicht voran, weil Sie nicht dagegen ankommen, dass die ja so einen Drucker haben und die meinen auf einmal alles selber zu können. 00:12:22Dann müssen Sie auch als 3D-Druck-Dienstleister schlussendlich die richtigen Anwendungen finden, um Ihren Kunden auch wirklich weiterzuhelfen. Und da müssen Sie auch selber wissen, wo sind die Anwendungen. Und wenn Sie das wissen, dann haben Sie ein Potenzial geschaffen, sich überall in jeder Firma, die einen industriellen Effekt hat auf unserer Welt, dass Sie dort Geschäft erzeugen können, Teile erzeugen können, die Sie dann drucken können. Also, wenn das ein Thema bei Ihnen ist, Sie wollen das lernen, Sie wollen das angehen. tragen Sie sich auch für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns ein und wir sprechen mit Ihnen und können nur Ihnen dort auch die richtigen Lösungen mitgeben. 00:12:58In diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zu einer der nächsten Podcast-Folgen.