3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

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2025-07-17: 2025-07-17 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht nicht darum, einen 3D-Drucker zu haben, sondern diesen für, für das Unternehmen gewinnbringend auch zu nutzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘Unwirtschaftlicher 3D-Druck sind Sie auch betroffen.’ Ich habe nämlich gemerkt, dass sehr viele Unternehmen in der Vergangenheit das Thema 3D-Druck sehr unwirtschaftlich genutzt haben und zwar unwirtschaftlich aus meiner Sicht eher, dass man wenig Ertrag hatte oder bis gar kein Ertrag, aber dafür nur hohe Kosten. 00:01:05Und man nicht wirklich vorangekommen ist, dass man keine Ergebnisse erzielt hat und zwar vor allem nicht die Ergebnisse, die man sich eigentlich gewünscht hat und dass man, egal ob man jetzt ’ne große Investition gemacht hat oder ’ne kleine Investition, dass man selbst an dem Punkt, dass man an der Stelle, wenn man Teile druckt, selbst gar nicht weiß, war das jetzt eigentlich gut, was man gemacht hat, war das nicht gut, was man gemacht hat, man, kann es gar nicht richtig messbar machen und gar nicht richtig bewerten. 00:01:38Und woran liegt das? Weil Sie wahrscheinlich gar nicht wissen, was Wirtschaftlichkeit mit 3D-Druck wirklich bedeutet, dass man gar nicht weiß, was man mit 3D-Druck wirklich erzielen kann. Es ist die Serie, es ist die Einzelanwendung und die Gründe dafür, warum 3D-Druck ganz viel oder ganz unwirtschaftlich ist, dafür gibt es natürlich viele. Ich kann Ihnen mal ein paar nennen, ne? Wahrscheinlich haben Sie sich schon gedacht, wenn man vor allem den falschen Drucker gekauft hat, die falsche Technologie mit dem falschen Material, dann ist das Ganze total unwirtschaftlich, weil Sie versuchen, mit einem Werkzeug was zu machen, womit das Werkzeug gar nicht geeignet ist und die Anwendung gar nicht zum Werkzeug passt. 00:02:21Der andere Knackpunkt ist, es ist immer sehr unwirtschaftlich, wenn man versucht, ein Problem zu lösen, wo es eigentlich gar keins gibt, oder das falsche Problem zu lösen, eine falsche Lösung zu machen, und sich dann zum Schluss noch rechtfertigen zu müssen, dass man wenigstens überhaupt etwas gemacht hat und natürlich auch, was zur Unwirtschaftlichkeit zählt, ist wenn man viele Fehler macht, weil einem das Wissen einfach fehlt. Ja, da haben Sie gar keine so große Schuld daran, weil es hat Ihnen ja bisher vielleicht im Vorfeld noch nie jemand erklärt, sondern es geht viel eher darum, dann zu wissen, was braucht man denn wirklich, was ist denn eine Schulung, die wirklich Sinn macht und da. 00:02:59Macht vielleicht eine 3D-Druckschulung ganz oft keinen Sinn, sondern eher, wie identifiziert man die richtige 3D-Druckanwendung, wo findet man diese Anwendung und welche von diesen Anwendungen ist vielleicht die richtige, weil weil wenn Sie sich nämlich in die Fertigung mal hineinstellen bei Ihnen oder in die Montage oder in welchem Bereich auch immer, wo etwas montiert wird und Sie sich jetzt immer noch fragen, wie gehe ich vor, um an Anwendungen zu kommen, dann haben Sie eigentlich, nicht das Problem, dass sie den Drucker nicht bedienen können oder dass sie den falschen Drucker haben, sondern sie wissen gar nicht, wie sie den Drucker mit Anwendungen füttern können, wo diese sind. 00:03:38Vielleicht haben sie ja auch nur die Anwendungen im Kopf, die sehr kompliziert sind, weil darüber kommunizieren die Medien natürlich sehr oft um sehr komplizierte Anwendungen, die vielleicht nur als als Fallstudie mal gemacht worden sind. Das heißt, man könnte es drucken, man hat es vielleicht auch gemacht, aber mal in Wirklichkeit hat man nichts davon und macht es vielleicht auch gar nicht, setzt es gar nicht um. Und da gibt es vor allem 2 Bereiche, die muss man schon sehr tatkräftig unterscheiden. Ne, ich nenne es jetzt mal so diesen Skaleneffekt, das ist Economy of Scale, das so viel bedeutet im Kontext von 3D-Druck, dass man glaubt, man muss mit seinem 3D-Drucker so weit gehen, dass man an den gleichen Punkt kommt wie. 00:04:21bei Spritzguss, also im Spritzgussverfahren, dass über die Stückzahl sozusagen der Preis weiter sinkt und das ist eigentlich falsch, weil der 3D-Drucker auch für andere Dinge eingesetzt werden kann. Es gibt natürlich Technologien, da macht es durchaus Sinn, eine höhere Stückzahl zu machen, aber irgendwann wird dort auch ein Technologiewechsel sinnvoll sein, weil es mit einer anderen Technologie einen ganz anderen Skaleneffekt gibt. Und jetzt, wenn man das Ganze noch noch weiter unterscheidet, dann gibt es den Economy of Scope, was so viel heißt, wie dass diese einzelne Anwendung viel stärker betrachtet wird, dass dieser 3D-Drucker viel individueller für unterschiedliche Varianten von Bauteilen eingesetzt wird, für ’ne deutlich geringere Stückzahl auf einer breiteren Palette von Bauteilen, Produkten und andererseits auch ab Losgröße 1. 00:05:19Und, Wenn man dieses Economy of Scope mal betrachtet, dann ist es vielleicht eher so, dass man diese Technologie viel stärker schätzen lernt, indem man mit ein, 2 wenigen Anwendungen schon viel größeren Effekt erzielt. Und es ist ganz oft so, dass man glaubt, die Maschine muss ausgelastet sein, dass man glaubt, im 3D-Druck, ja, die Maschine muss Teile ausspucken, die muss ja produzieren. 00:05:50Dabei haben wir bei dem ganzen Thema Anwendungen finden, wenn es jetzt um Vorrichtungen, Montagehilfen und Hilfsmittel geht, die der Produktion helfen, dass man hier Anwendungen drucken kann, die einfach übers Jahr gerechnet mal kurz 20.000 Euro einsparen. Und dann ist diese eine Anwendung dafür verantwortlich, dass man am Ende des Jahres viel Zeit einspart, viel Geld einspart und die Innovationskraft im Unternehmen beim, Zusammenbauen von Bauteilen, was eine wichtige Aufgabe ist, weil das Unternehmen so macht, dass man doch einen ganz großen Effekt hat. 00:06:25Aber den rechnet man sich nicht gegen, weil man glaubt, man müsste das machen, was die Medien einem vorschreiben. Also, das bedeutet, dass egal was für einen Drucker Sie haben, lernen Sie ihn zu nutzen. Lernen Sie, die rechtlichen Anwendungen zu finden und entfernen Sie sich von diesem ja Mainstream-Informationen. die doch draußen herumschwirren, dass es heißt, ja, Sie können da ganz toll Vorrichtungen machen, aber welche denn und vor allem welche in Ihrem Unternehmen? 00:06:57Und wenn Sie Stückzahl machen wollen, welche Stückzahl und welches Bauteil? Und wenn Sie Prototypen machen wollen, welchen Prototypen? Wenn Sie nichts entwickeln, dann brauchen Sie meistens auch keinen Prototypen. Also, das sollte Ihnen in dem Fall auch absolut klar sein. Und sich die Bauteile auszudrucken, das lohnt sich. Also, Ich möcht vielleicht ein kleines Beispiel jetzt noch noch mitgeben. Es gab einen Beratungsfall, da hat das Unternehmen gemeint, sie müssten sehr, sehr viel Geld investieren in das Thema 3D-Druck, Metall, 3D-Druck, ganze ganzes Equipment, was dazugehört, volle Ausstattung, 34 Mitarbeiter, C.A.D. 00:07:38Arbeitsplatz, jemand zum Auspacken und so weiter. Tja, das Geld hätten die sich sparen können, haben sie sich schlussendlich auch, weil sie haben uns von 3D Industrie engagiert. Dann haben wir 23 kleine Drucker gekauft und sie haben sich später den großen Drucker gekauft. Aber sie wussten ganz genau, dass sie den jetzt brauchen und dass sie die ersten Schritte so gemacht haben. Und sie haben vor allem eines gelernt und zwar, wie man wirtschaftlich mit dem Thema 3D-Druck arbeitet, auch wenn es nur am Anfang die publiksten Bauteile waren. Und ich kann Ihnen eines sagen, die publiksten Bauteile sind die größten Geldbringeranwendungen im 3D-Druck. 00:08:13Die verstecken sich nur, Weil man die vielleicht am Anfang gar nicht findet, aber man muss was dafür tun, um dieses Geld einzusparen. Und wenn Sie an dem Punkt sind und sagen, Sie möchten 3D-Druck wirtschaftlich nutzen und Sie sind davon auch betroffen, dass Sie in eine Technologie investiert haben, um nicht richtig vorwärts zu kommen, dann treten Sie mit uns in Kontakt. Wir können Ihnen dort helfen, 3D-Druck bei Ihnen wieder wirtschaftlich zu machen, sodass es Spaß macht, nachzurechnen. So damit es Spaß macht, dem Mitarbeiter vielleicht ein bisschen auf den Sack zu gehen und zu sagen, wie viel haben wir heute gespart. wie viel haben wir denn dieses Jahr schon insgesamt gespart und dass man sich über diese Summe auch freuen kann, weil da kommt eine Summe zusammen, die passt auch richtig schön in so einen Geldkoffer rein. 00:08:52Und wenn man weiß, dass dieses kleine Gerätchen, sei es in dem Beispiel oder eine größere Maschine, auch wirklich dafür sorgt, dass das ganze Unternehmen viel effizienter läuft, dass die Mitarbeiter zufriedener sind, dass Prozesse optimiert werden, Prozesse geschaffen werden, wo es vielleicht davor noch gar keinen Prozess gab, dann ist es ein guter Gedanke, weil das ist genau das, was wir in der aktuellen Situation eigentlich machen müssen. Diese ganze Verschwendung in unserer Produktion, die wir durchaus haben, in vielen Prozessen rauszunehmen, um mit so einer einfachen Technologie, die nicht viel kostet, auch gut arbeiten zu können. 00:09:31Also, machen Sie es gut, bis zur nächsten Podcast-Folge.

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

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von und mit Johannes Lutz

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