Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-07-17: 2025-07-17 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung gerade beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht nicht darum, den eigenen 3D-Drucker zu haben, sondern, diesen auch gewinnbringend für das eigene Unternehmen einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil die Podcastfolge den Titel trägt: ‘Woher kommt denn die nächste 3D-Druckanwendung?’ Vielleicht haben Sie sich das auch schon mal gefragt, wenn der Drucker stillsteht und es eigentlich keinen Druckauftrag mehr aktuell gibt, wenn Sie 3D-Druckanwender sind und Sie sich fragen, woher kommt eigentlich die nächste Anwendung und was kann man denn eigentlich dafür tun, dass mehr Anwendungen kommen, man mehr drucken kann? 00:01:07noch mehr Spaß hat und man einfach viel mehr Leuten im Unternehmen helfen kann mit den, ja, richtigen Hilfsmitteln, mit den richtigen Vorrichtungen und vielleicht auch mit kleinen Teilen, Prototypen oder durchaus mit Teilen von Produkten, die durchaus in Ihrem Unternehmen vielleicht schon gedruckt werden. Und dabei gibt es ja so eine gute Frage und zwar, wenn Sie sich selber mal fragen, woher kommt mein nächster Gedanke, dann kommt der irgendwoher, man weiß es aber nicht. 00:01:37Na, können Sie ja mal drüber nachdenken, aber man tut sich schwer herauszufinden, woher der nächste Gedanke kommt. Aber beim 3D-Druck, bei der nächsten Anwendung, die bevorsteht, das ist deutlich einfacher, weil es gibt nämlich einen Weg, wie man diese Anwendungen herankommt und daran scheitern aber die meisten, weil 90% gehe ich davon aus. Ich kenne die Zahl nicht ganz, aber das, was ich so mitbekomme in der letzten Zeit, 90% der 3D-Drucker in den Unternehmen. steht. 00:02:08Es bewegt sich nichts, es bewegt sich nicht viel. Wenn da mal ein Auftrag kommt, dann druckt man den, aber der Drucker steht die meiste Zeit. Das ist in manchen Fällen auch gerechtfertigt, wenn man genau weiß, wenn man dieses eine Bauteil jetzt druckt, welchen Impact dieses eine Bauteil auf die Abteilung, auf den Menschen, in der Anwendung und so weiter hat oder auf den Kunden hat, dann ist es in Ordnung. Aber wenn ich mir den deutschen Maschinenbau so angucke und die deutsche Industrie, dann müsste die ziemlich viel drucken, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen das Leben einfacher zu machen, um diese Prozesse richtig aufzusetzen, um Vorrichtungen zur Verfügung zu stellen bei bestimmten Montageprozessen. 00:02:53Wenn ich durch einige Unternehmen bei Potenzialanalysen durchlaufe, sehe ich immer wieder, was für schlechte Arbeitsprozesse es gibt, wie Mitarbeiter sich wirklich abmühen an bestimmten, Bauteilen diese zusammenzubauen, wo eine einfache Vorrichtung immer helfen würde. Und das ist schon wirklich schade, da kriegt man schon richtig Mitleid, einerseits mit denjenigen, die das machen müssen, und Mitleid mit den anderen, die es einfach bis heute noch nicht verstanden haben, wie man diese Technologie richtig einsetzt. Also, wenn Sie die Frage auch nicht beantworten können, woher kommt denn Ihre nächste 3D-Druck-Anwendung, dann sollten Sie unbedingt das Thema Anwendungsfindung bei Ihnen im Unternehmen klären. 00:03:33oder vor allem in Ihrem Kopf klären, damit Sie wissen, wo Sie hinlaufen müssen, um die nächste Anwendung für Ihren 3D-Drucker auch umsetzen zu können. Also, es fehlt nicht das Wissen, was man drucken könnte, sondern es fehlt das Wissen, wie geht man vor, um im eigenen Unternehmen die Anwendungen zu finden, die für das eigene Unternehmen relevant sind. Das bedeutet, Vorrichtungen sind natürlich relevant, aber welche Art von Vorrichtung? Und da kann ich ein ganz kurzes Spielchen mit Ihnen machen und zwar, wenn Sie sich jetzt ertappt haben und sich denken, ja eigentlich haben wir so großes und so viel Potenzial, aber von den anderen Abteilungen, da kommt nichts und man hört von denen nichts und man weiß ja, was man drucken könnte. 00:04:15Die hat man alle aber geschult, was man machen könnte, dann stellen Sie sich doch selber mal in die Fertigung und versuchen Sie an eine richtige 3D-Druckanwendung zu kommen und dann werden Sie schnell merken, Dass sie gar nicht wissen, wen sie fragen müssen, dass sie gar nicht wissen, wie gehen sie denn auf die Person zu, dass sie sich schwer tun, mit der Person ein Gespräch zu führen, weil sie immer an dem Punkt enden werden: ‘Ja, wir haben einen 3D-Drucker und dann kann man ganz tolle Sachen machen. Schau mal, was man hier tun kann, hier das und so weiter.’ Und die Person, die versteht es gar nicht. 00:04:47Die denkt sich: ‘Was will denn der jetzt von mir mit seinem 20 minütigen Self Talk über 3D-Druck? Ist ja cool, aber wie hilft mir das denn? Was, Was kann man denn daraus machen? Was hab ich jetzt davon?’ Ne, was steckt da für mich drin? Das fragt sich die Person, die dort mit Ihnen das Gespräch führt. Und wenn Sie die Sache selber nicht beantworten können, dann sollten Sie das Thema 3D Druck Anwendungsfindung ganz deutlich in Ihrem Unternehmen klären, weil da steckt nämlich so viel Potential drin, dass Sie auf einmal viele Anwendungen finden, die kannten Sie vorher gar nicht. 00:05:20Da wussten Sie gar nicht, dass das überhaupt ein Problem ist. Und wenn Sie die ersten 20 Anwendungen gefunden haben, dann ist der Rest, der bei Ihnen im Unternehmen ist, noch ganz einfach zu finden, weil Sie den Weg entdeckt haben, wie man dorthin kommt. Wenn Sie einmal den Weg kennen, dann haben Sie 90% schon erreicht davon. Das ist auch ganz oft so, wenn man vor einem großen Problem steht und einfach nicht weiß, wie man es lösen soll, dann erscheint dieses Riesenproblem größer wie das Universum. Wenn man aber einen Weg kennt, um es zu lösen, hat man einen Riesenanteil von diesem Problem schon gelöst, weil man weiß, 00:05:56wie es geht. Man muss es im Endeffekt jetzt noch machen. Man muss es vielleicht ausprobieren, noch ein paar Dinge hin und her schieben und sich die Situation nochmal angucken. Natürlich gibt es immer wieder auch kleine Rückschläge, aber man hat wenigstens den Tatendrang zu beginnen und das ist etwas, was im 3D-Druck fehlt aktuell. Es wird darüber diskutiert, was ist technisch möglich, welche Anwendungen gibt es, aber wie Marie eigenen Anwendungen im Unternehmen findet, da tun sich die meisten noch richtig schwer davon. Also, und es geht nicht nur darum, jetzt komplizierte Anwendungen zu finden, weil wenn ich die meisten frage mit ‘Wo würdest du den 3D-Druck einsetzen?’ dann kommen die meisten mit Raketenteilen und irgendwelche Rennsportsachen und Medizintechnik und Pharma und so weiter und so fort. 00:06:41Wo sind die einfachen, poplichen Bauteile, wo keiner sich traut, darüber zu sprechen, die aber aktuell in den Unternehmen noch den größten Anteil an Ergebnissen ausmacht, die wir zum Beispiel in den Potentialanalysen finden. Und ich red bei der Potenzialanalyse nicht viel über 3D-Druck, sondern ich weiß ganz genau, wie ich die Fragen stellen muss, um herauszufinden, ob sich die und ob sich die die Person, die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter bei einem bestimmten Schritt schwer tut. 00:07:13Und hab dort natürlich mit der K3A Methode, die kommunikative 3D-Druck-Anwendungsfindung, den richtigen Weg gefunden, diese Anwendungen herauszuarbeiten. Und, Wenn Sie doch nicht so viel gesehen haben wie ich in der Zeit, dann können Sie eigentlich durch viele Unternehmen durchlaufen, ohne dass Sie mit den Mitarbeitern sprechen und wissen im Vorfeld schon ganz genau, da brauchst du was dafür, da gibt es eine Halterung, hier gibt es eine Vorrichtung. Warum macht ihr das immer noch so? Das ist doch total aufwendig. Für viele Dinge bei mir im Kopf entsteht sofort Stress. 00:07:48Wenn ich manche Dinge in den Unternehmen sehe, da werde ich mir gedacht, das würde ich nie wieder so machen. Warum macht ihr das denn noch so? Und das gilt es zu prüfen und das ist auch OK, wenn man diese Probleme findet, weil man möchte sie ja verbessern. Man hat ja einen Riesenvorteil draus. Man ist ja nicht an dem Punkt, dass man die Person schlecht macht, dass man das Ganze petzt, sondern man möchte immer sich weiter verbessern, besonders dann, wenn man einen großen Kostendruck hat. Also stellen Sie sich mal selber in die Fertigung oder in die Montage oder in die Produktion bei Ihnen und haben Sie keine Scheu, die Leute mal anzusprechen und Sie werden sehen. 00:08:24dass Sie nicht schnell vorankommen. Aber es gibt eine Lösung, die können Sie kennenlernen. Die haben wir von 3D Industrie. Sie müssen nur auf uns zukommen und mal mit uns sprechen. Also, wenn Sie daran Interesse haben, tragen Sie sich einfach ein für ein kostenfreies Erstgespräch und haben Sie auch immer die Antwort, woher Ihre nächste Anwendung kommt. Also, dann freue ich mich bis zu einer der nächsten Podcast-Folgen.