Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-05-30: 2025-05-30 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder schon erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, Sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt: ‘Das wahre Leben mit 3D-Druck im Unternehmen’. 00:00:46Und ich möchte hier ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, denn ich glaub, viele wissen gar nicht, wie toll es eigentlich sein kann, bestimmte Anwendungen im Unternehmen zu machen und wie diese Zukunft wirklich rosig ausschauen kann, wenn man den Drucker die ganze Zeit laufen hat und was doch eigentlich wirklich passiert, weil man kennt eigentlich, Oder so kenne ich es zum größten Teil von vielen Unternehmen, die auf mich zukommen, dass es gar nicht so richtig läuft, dieses Thema 3D-Druck. Dass man jetzt einen Drucker hat, der steht da halt, aber mehr als auch nicht. Man tut sich halt schwer, weil von ja anderen Abteilungen kommt nicht wirklich viel und Anwendungen findet man auch nicht so richtig. 00:01:19Und das, was man ausprobiert hat, das hat halt so so geklappt. Aber man sieht irgendwie nicht so richtig den Erfolg und man möchte den Erfolg aber gerne der Geschäftsleitung auch präsentieren und mitgeben. Aber man hofft, dass man da nicht mehr darauf angesprochen wird auf das Thema. Und das passiert sehr oft aktuell in den Unternehmen, dass dieses Thema 3D-Druck schleifen gelassen wird und dass man gar nicht weiß, was Rosiges in der Zukunft auf einen warten kann, welche Erfolge man damit feiern kann als nächsten Schritt, weil doch gibt es ja das Sprichwort: ‘Was man nicht kennt, das kann man nicht vermissen.’ Das hab ich in einer anderen Podcast-Folge mal ganz genau erklärt. 00:01:52Das heißt, wenn Sie gar nicht wissen, was an Ergebnissen, egal welchen 3D-Drucker Sie haben. Hauptsache, Sie haben den Richtigen und Sie haben keinen Schrott gekauft. Wenn Sie dann wissen, welche Ergebnisse Sie wirklich liefern können, dann hört die Skala nicht bei 5 oder bei 10 auf, sondern hört die Skala vielleicht bei 300.000 auf und Sie da noch einiges an Luft nach oben haben. Aber ich möchte ein bisschen erzählen, wie ist es denn auf der anderen Seite, auf der Seite, wo es hervorragend funktioniert, wo die Drucker twenty-four-seven laufen, wo sie jedesmal neue Anwendungen decken und so weiter. 00:02:23Da ist es natürlich im optimalen Zustand so, dass die Belegschaft weiß. In Ihrem Unternehmen, egal ob Sie 15 Leute sind oder 60 oder 500, dass an den richtigen Stellen das Bewusstsein schon da ist, dass es einen 3D-Drucker gibt und dass man einen hat, dass man hier bestimmte Dinge ausdrucken kann und dass die Person auch ganz genau weiß, wenn ich ein Problem hab, vor allem was Vorrichtungen, Montagehilfen et cetera angeht, dass man zu einer bestimmten Person muss im Unternehmen. Also, ein Ansprechpartner ist da, dass diese Infrastruktur schon geschaffen ist. 00:02:53Mensch, da gibt es jemand, den kann ich da fragen, Dem drück ich mein Problem auf und der kann mir sagen, ob er mir dort helfen kann oder nicht. Und noch tiefer geht das Ganze, wenn die Mitarbeiter ihre eigenen Probleme schon erkennen. Das geht sogar so weit, dass manche sagen: ‘Also, das ist ja, das ist ja voll die Sisyphus-Arbeit, bestimmte Dinge hier zu machen und vorzugehen.’ Und man tut sich einfach schwer, bestimmte Teile zu montieren. Das kennen Sie wahrscheinlich, wenn Sie selber irgendetwas montieren müssen, das nicht richtig klappt, wenn man nicht das richtige Werkzeug hat, wenn man dafür lange braucht, wenn man den Auftrag, In zum Beispiel der Montagehalle, wenn dort viel montiert wird, wenn man den Auftrag schon sieht und denkt sich: ’Oh mein Gott, der Auftrag schon wieder. 00:03:29Ah, da hab ich gar keine Lust drauf.’ Als Beispiel, wenn die Mitarbeiter das wissen und dann auch noch wissen, wo sie hingehen müssen, ist der Rest eigentlich schon fast erledigt, weil der normale Prozess ist, dass sich die Leute melden mit ihrem Problem. Vielleicht steht sogar schon, vielleicht gibt es sogar schon ’ne Datei, vielleicht gibt es sogar schon ’ne Skizze, dann. wird das entsprechend angepasst. Vielleicht trägt sich derjenige in eine ganz einfache Excel-Liste ein. Da braucht man meistens am Anfang gar nichts Besonderes, damit man weiß, da kommt man in der Zukunft auch dran und man kriegt entsprechende Rückmeldung da dazu, ob das Ganze Sinn macht, das zu drucken und ob man dort helfen kann oder ob es vielleicht anders Sinn macht, was anders zu lösen. 00:04:04Das heißt, mit einem Stück Flachstahl oder mit einem anderen Material oder vielleicht fräst man auch kurz was in der Hinsicht. Und wenn das Ganze geprüft wird und für gut befunden wird, dann wird es gedruckt. Und der tolle Effekt dabei ist, wenn der Mitarbeiter einmal verstanden hat, dass es ihm sein Leben erleichtert, was wird er dann tun? Was glauben Sie? Er wird wieder zu Ihnen kommen und wird sagen: ‘Hier hab ich was Neues.’ Somit müssen Sie die Anwendungen gar nicht finden, sondern die Anwendungen sind wie in einer Sogwirkung automatisch auf einmal bei Ihnen da und Sie werden dann an einen Punkt kommen, wo Sie vielleicht anfangen zu meckern und sagen: ’Albot, kommt hier jemand? 00:04:36Will irgendwas von mir? Ich muss die ganze Zeit was drucken.’ Aber genauso wollten Sie es ja auch und das ist bei ganz vielen Unternehmen wirklich so. Das Lustige ist, für mich ist das ganz normal. Also, wenn ich in den Videocalls bin mit den Kunden und die sagen: ‘Boah, da kommt grad voll viel rein und ich weiß gar nicht, wie ich das managen soll.’ Dann sag ich: ‘Ja, gut, endlich ist es mal soweit. Die Arbeit, die wir gemacht haben, hat Früchte getragen und wir sind richtig gut vorangekommen.’ Und nur mal ein paar Beispiele zu nennen, über die ich auch reden darf, ist zum Beispiel der Niki Bader von der Firma Sonotec. Der hat genau das erlebt. Oder der Matthis Kleinert von der Firma Neuenhauser, auch er. 00:05:09Hat am Anfang 56 Drucker gehabt, intern sind es jetzt über, ich glaub 24 oder 30 so in der Richtung. Oder die Firma Weißer Spulenkörper, der Max Ruoff, der am Anfang auch sich da sehr stark bemüht hat, Anwendungen zu finden, wie die richtigen Dinge dann angegangen sind. Auf einmal kamen die Anwendungen, wie wie gesprudelt, dass Mitarbeiter bei ihm im Büro sind und sagen: ‘Hey, du, also ich hab da was, kann man das drucken, kannst du das mal angucken?’ Und genau das wünscht man sich eigentlich. Und dann kann ich noch ganz viele mehr eigentlich nennen. Ich darf bloß nicht drüber reden. 00:05:40Das Lustige ist nur, dass man meistens gar nicht so viel machen muss. Man muss nur die richtigen Dinge richtig machen. Das klingt jetzt recht weisheitsmäßig, aber man muss im 3D-Druck vor allem die falschen Dinge nicht mehr machen. Also Misserfolg vermeiden, wie oft ich es auch im Podcast schon gesagt habe, damit Sie dieses wahre Leben mit einem 3D-Drucker auch wirklich spüren. Das ist vollkommen normales, bestimmte Dinge zu drucken. Das ist vollkommen normales, zu einer Person zu laufen und zu sagen: ’Hey, ich hab da ein Problem bei der Montage von dem und dem Bauteil. 00:06:10Kannst du mir da was machen? Kannst du mir was drucken? Kannst du es mal prüfen? Ich hab da was mitgebracht.’ Das ist dann auch nicht so, dass man sein Problem direkt überträgt, sondern man will ja helfen. Man will das drucken und das ganz Tolle danach ist, Sie haben dann nicht mehr einen Drucker, Sie haben dann auf einmal nur 5 Drucker. Dann haben Sie auf einmal die nächste Technologie und auf einmal ergibt sich das Ganze. Dass man sagt, Mensch, wir haben doch ein tolles Produkt, dort kann man das auch drucken im Produkt. Als Beispiel, irgendeine Komponente und dann schaukelt sich dieses Thema automatisch hoch und dann ist es so, wie wenn Sie eine CNC-Maschine haben. Sie haben die, Sie nutzen die für bestimmte Dinge, den Rest geben Sie zum CNC-Dienstleister, zum Lohnfertiger einfach raus. 00:06:46Der weiß, was zu tun ist, mit dem haben Sie gesprochen, den haben Sie gebrieft und dann ist es ein normaler Prozess, wie in jedem anderen Unternehmen auch, dass, Das Ganze immer läuft nach diesem Prinzip dieses Flywheels. Das hab ich Ihnen vielleicht schon mal in einer Podcastfolge erklärt, das 3D-Druck-Flywheel, dass Sie am Anfang sich damit beschäftigen, Anwendungen zu finden. Die Anwendungen werden qualifiziert, die Anwendungen werden untersucht, die Anwendungen werden gedruckt. Danach wird nachgeprüft, was hat das Ganze gebracht. Dann feiern sie die Erfolge und es spornt sie natürlich so wieder an, die nächsten Anwendungen zu finden. 00:07:19Und dann schrauben sie sich automatisch wie in so einer Aufwärtsspirale, nach oben. Und wenn Sie das auch erleben wollen, was ich Ihnen gerade geschildert habe, was es so auch gibt, dann wissen Sie ja, wo Sie sich melden müssen und zwar bei uns auf der Webseite 3DIndustrie.de. Dort können Sie sich zum Erstgespräch eintragen. Wir nutzen das Gespräch immer, um erstmal herauszufinden, ob und wie wir Sie unterstützen können. Wir sind sehr stark daran interessiert, Ihre Situation kennenzulernen und andererseits auch Ihnen einen Weg mitzugeben, was Sie als nächstes tun können. 00:07:51Also, in diesem Sinne, melden Sie sich bei uns, Bis zur nächsten Podcastfolge.