Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-05-30: 2025-05-30 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht nicht darum, nur einen 3D-Drucker zu haben oder zu besitzen, Sondern diesen für das Unternehmen gewinnbringend auch zu nutzen. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt ‘Datensicherheit bei 3D-Druck erhöhen’ und man merkt immer mehr, dass das Thema Datensicherheit durchaus immer mehr an Relevanz gewinnt in den Unternehmen und dass es hier auch ziemliche leichtgläubige Anwender gibt, die an der IT-Abteilung vorbei an den 3D-Drucker rankommen, Daten hochladen. 00:01:04Und dann stellt man sich natürlich die Frage, warum man bestimmte Dateien dann auch auf einmal auf Servern findet, die nicht in Deutschland, nicht E.U., sondern vielleicht irgendwo im Ausland sind. Und man gibt sozusagen sein wichtigstes Datengut, was man hat, was meistens auch direkt aus der Entwicklung kommt, einfach auf irgendeinem Server frei. Wer weiß, was da passiert. Und was dieses Unternehmen dann schlussendlich damit macht, dem der Server gehört. Was ich Ihnen damit sagen möchte, ist, dass viele Anwender sehr leichtgläubig bei dem Thema Datensicherheit und dem Einsatz von der richtigen Infrastruktur beim Thema 3D-Druck sind. 00:01:42Da wird einfach nur der Drucker gekauft, dann wird die Software installiert und einfach immer weiter, weiter, weiter geklickt. Man lässt im Endeffekt alles zu und dann steckt man den Drucker ein. Man findet, verbindet man diesen mit dem Internet und dann sagt man: ’Boah, krass, da ist ja so ‘ne Webcam dabei.’ Und man kann Daten direkt an den Drucker schicken. Man hat sogar noch eine Warteschleife mit Bauteilen, die man dort vielleicht platzieren kann, die dann als nächstes gedruckt werden, wenn man diese Bauteile dann auch entsprechend speichert. Und man weiß eigentlich gar nicht, dass die Software die ganze Zeit, die auf ihrem PC installiert ist, mit dem Internet agiert, Daten hoch und runter lädt und besonders dann, wenn der Slicing-Prozess extrem schnell ist. 00:02:23Wird meistens die Rechenleistung gar nicht vom PC verwendet, sondern die Rechenleistung von irgendeinem Server, von irgendeiner Cloud. Dann liegen die Daten dort schon mal und in vielerlei Fällen sind die Daten nicht verschlüsselt. Dann werden die Daten wieder heruntergeladen. Dann nehmen sie die Daten und dann schieben sie die zum Drucker. Das bedeutet, dass die meisten nicht hergehen und diesen Drucker nur im internen LAN-Netzwerk eingebunden haben, sondern auch mit der Cloud. Das bedeutet, die Daten werden hochgeladen, der Drucker lädt die von der Cloud wieder herunter. Und man weiß eigentlich gar nicht, was in der Zwischenzeit mit den Daten passiert. 00:02:56Und der schlimmste Fall ist genau dort, wo es um Prototypen geht, um die ersten Entwicklungsstufen. Und bevor dieses Design Freeze feststeht, man viel ausprobiert und viel macht und so weiter und vielleicht auch noch Patente auf diese Produkte hat, Geheimhaltungsvereinbarungen mit dem Kunden unterzeichnet hat, geht man trotzdem her und schiebt die Daten hier auf irgendeinen fremden Server. Und das Lustige dabei ist auch noch, dass der Drucker natürlich zurückmeldet: ’Hey, das Bauteil ist fertig und die Kameras sind mittlerweile auch so intelligent. 00:03:26Die sehen auch, ob dort ein Druckfehler vorliegt oder ob der Drucker nur noch Spaghetti druckt. In dem Fall, dort gibt es schon richtig intelligente Systeme und das Lustige ist, dass derjenige nicht nur sieht, ob der Druckvorgang erfolgreich war, sondern auch wie dieses Bauteil 3D-gedruckt ausschaut, weil natürlich auch ’ne Kamera in dem Drucker mit drin ist und das sind Dinge, Die sollten Sie nicht so einfach auf die leichte Schulter nehmen, denn es kann in Zukunft sehr gefährlich werden, besonders dann, wenn die Cloud mal nicht funktioniert. 00:03:57Da gab es ja bei einem sehr namhaften Hersteller mal den Fall, dass über Nacht bestimmte 3D-Drucker einfach angefangen haben zu drucken oder die, die gedruckt haben, gestoppt wurden und dann ist wieder was, hat was Neues angefangen und dann sieht man, wie abhängig man dort natürlich ist von dieser Online-Plattform. Das Schlimmste ist vor allem dann, Wenn man auf ’ne Software zurückgreift, die browserbasiert ist, die nur funktioniert, wenn der Server auch erreichbar ist. Das heißt, Sie können gar nicht autark arbeiten. 00:04:28Da gibt es Plattformen, die heute immer noch so damit arbeiten und da kann es natürlich sein, dass dieser Server mal ’ne Zeit lang nicht erreichbar ist. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind, dann kann es durchaus sein, dass Sie dann darüber nachdenken und den Hersteller anrufen und fragen, sag mal, Warum geht denn das nicht? Wir wussten gar nicht, dass wenn der Server nicht erreichbar ist, dass wir mit dem Drucker gar nicht mehr arbeiten können. Und diese Infrastruktur, die dort gemacht werden sollte, ist ein ganz wichtiger Punkt, dass die Daten nicht nach außen gehen. Es gibt aber immer mehr 3D-Drucker, die diese Sicherheitsinfrastruktur auch anbieten. 00:05:03Das heißt, dass der Drucker auch in einem LAN-Netzwerk ganz normal an den PC verbunden werden kann. Dass doch Daten hin und her verschickt werden können. Notfalls ist es immer noch so, dass viele einfach noch einige SD-Karten haben oder USB-Sticks haben und diese darüber dann den Druckauftrag starten, was gar nicht so schlecht ist, weil dann gibt man den Bauteilen auch noch vernünftige Namen, damit man es in Zukunft auch mal noch findet. Und einige haben dann auch ein Datenmanagement zum Schluss sich auch geschaffen, wo sie genau wissen, was hat gut funktioniert, was hat nicht funktioniert und. 00:05:40Man weiß ganz genau, zu welchem Zeitpunkt man welche Datei zum Beispiel gedruckt hat. Jetzt möchte ich Ihnen noch ein paar Punkte mitgeben. Wenn Sie darüber nachdenken, den 3D-Drucker zu kaufen und das Thema Datensicherheit ein Thema bei Ihnen ist, dann sollten Sie sich immer fragen: Die Software, die Sie dazu bekommen, läuft die autark auf Ihrem PC? Ist es eine Desktop-Installation oder loggen Sie sich dort online einfach mit Ihrem Google Chrome Browser zum Beispiel auf eine Plattform ein? Das sollten Sie auf jeden Fall prüfen. Das Zweite ist, läuft der Drucker autark? 00:06:12Kann er ohne Anbindung von Internet laufen? Kann er ohne Webcam funktionieren? Und vor allem auch, haben Sie die Möglichkeit, immer noch einen USB-Stick oder eine SD-Karte irgendwo reinzustecken? Das ist die eine Sache und andererseits sollten Sie immer die IT-Abteilung mit dazu nehmen, damit das Gerät auch richtig eingebunden ist, dass es richtig über die Ports kommuniziert, dass man bestimmte Ports auch schließt, dass man weiß. dass hier keine Daten nach außen gehen. Wenn Sie sich dort unsicher sind und der Hersteller Ihnen nicht die richtigen Antworten gibt, dann helfen wir natürlich von 3D Industrie. 00:06:48Sie müssen einfach auf uns zukommen und sich ins kostenfreie Erstgespräch eintragen. Dann können wir genau prüfen, ob der Drucker der Richtige für Sie ist und ob die Infrastruktur, die Sie schaffen wollen, ob das Ganze auch bei Ihnen funktioniert. Also in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcastfolge.