3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

Transkript

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2025-03-27: 2025-03-27 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz, Und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Folge den Titel trägt: 3 Kriterien für 3D-Druck-Anwendungen, die sofort funktionieren. 00:00:46Und da möchte ich auf Folgendes drauf eingehen, weil ich immer wieder merke, dass es ja Anwender im 3D-Druck gibt, die vielleicht eine eigene 3D-Druckabteilung im Unternehmen haben oder die durchaus hauptsächlich konstruieren und einige dieser kleinen 3D-Drucker im Büro stehen haben in Form von so. 34 Stück, wo man darauf zurückgreifen kann. Oder es gibt jemanden, der eigentlich was ganz anderes im Unternehmen macht und zusätzlich noch die 3D-Drucker mitbetreut. Und da krieg ich immer wieder die Frage, wenn wir nach mehr Anwendungen jetzt suchen sollen, wo fange ich denn dort an? 00:01:17Was mache ich dort zuerst? Wie bereite ich das Ganze denn vor? Mit wem muss ich sprechen? Auf was muss ich dort achten? Also, es sind eigentlich ganz, ganz viele Fragen und man hat so ein so ein Bild im Kopf, was man seither aus den Medien kennt. Also, von den ganzen Online-Plattformen, die natürlich tolle Berichte über bestimmte Anwendungen nach außen bringen und dann glaubt man auch immer gleich, nur weil jetzt dieses eine Bauteil, wo sich jetzt jemand ein halbes Jahr sozusagen darum gekümmert hat und das Bauteil x-mal gedruckt hat und ausprobiert hat, die Zeit dafür gehabt hat, das Budget dafür gehabt hat und so weiter, dass man das genauso jetzt auch im eigenen Betrieb machen muss und genau solche Anwendungen muss man jetzt auch. 00:02:00im Betrieb finden. Und dann steht man natürlich vor dieser Aufgabe und sagt: ‘Wo fange ich denn dort an? Wen muss ich fragen? Was muss ich denn fragen? Was bereite ich dort vor?’ Und probieren Sie das selbst mal aus. Gehen Sie mal in einer Ihrer Abteilungen, zum Beispiel, wenn Bauteile gelötet werden oder wenn Bauteile montiert werden oder wenn irgendwas sortiert wird und so weiter. Und stellen Sie sich mal vor den Mitarbeitern und versuchen Sie mal mit dem zu reden, um dann eine Anwendung zu finden. Und Sie werden an einen Punkt kommen, wo Sie sich vielleicht denken: ’Shit, Ich hab mich da gar nicht drauf vorbereitet. 00:02:31Was frag ich denn den? Und wenn der mir antwortet, wie antworte ich denn eigentlich dann? Oder geh ich auf die Antwort von demjenigen gar nicht ein? Was ist, wenn er mir ’ne Frage stellt, die ich gar nicht beantworten kann? Und da gibt es natürlich ganz, ganz viele so kleine Blockaden. Wenn man darüber tiefer nachdenkt, sagen die meisten: ‘Ja, dann lass ich es lieber, dann mach ich da lieber gar nichts. Die sollen schon mit ihrer Anwendung kommen.’ Und dann möchte ich hören, was ihr. Geschäftsführer oder Abteilungsleiter dann schlussendlich dazu sagt, dass nur weil sie sich dort kommunikativ nicht weiterentwickelt haben, ganz viel Geld liegen bleibt, ganz viel Zeit sozusagen in den Sand gesetzt wird und die Innovationskraft im Unternehmen auch noch leitet. 00:03:10Also, ich hoffe, dass ihr Abteilungsleiter oder Geschäftsführer das nicht rauskriegt, wenn er dann im Nachgang sieht, an welchen Blockaden es sozusagen weshalb es halt nicht vorangegangen ist in dem Fall. Und ich hab hier 3 Punkte oder 3 Kriterien, wie sie, Ganz einfach Anwendungen finden können, um mal so ’nen kleinen Teil bei uns aus der Beratung mal mal herauszugeben. Und diese 3 Kriterien, die werden für Sie jetzt wahrscheinlich komplett unspektakulär sein. Aber das ist das Tolle an 3D-Druck, dass selbst die unspektakulären Dinge die spektakulärsten Ergebnisse erzeugen. 00:03:45Auf das, was keiner schaut und das keiner im Kopf hat, das bringt die geilsten und besten Ergebnisse. Und zu deutlich mehr Mitarbeiterzufriedenheit, sogar an den an den Arbeitsplätzen. Wir haben hier natürlich immer wieder nachgefragt bei den Mitarbeitern, die ’ne 3D-gedruckte Vorrichtung im Einsatz haben und dort haben wir herausgefunden, dass die diese einfach einsetzen und die sind super happy und die finden lauter neue Anwendungen, wo sie darüber nachdenken, sich das Leben zu vereinfachen und natürlich besser zu arbeiten. So, jetzt zu den 3 Punkten und es ist relativ einfach. 00:04:18Halten Sie sich fest, schnallen Sie sich an. Es geht nämlich um 3 Dinge. Und zwar erstmal sortieren, positionieren und montieren. Wenn wir jetzt rückwärts gehen, montieren. Was brauchen Sie meistens, um irgendwas zu montieren? Sie müssen etwas festhalten. Sie brauchen irgendeine Halterung. Irgendetwas liegt auf dem Tisch rum und Sie müssen etwas zusammenbauen und Sie brauchen vielleicht eine Hand mehr. Oder Sie brauchen irgendetwas, womit Sie mit 2 Fingern drücken können. Dabei müssen Sie sich vielleicht irgendwo festhalten oder, oder, oder. Da gibt es tausende Möglichkeiten, wenn jemand Ihnen. 00:04:51So ein Bauteil zur Verfügung stellt, dass sie sich denken: ‘Ha, wenn ich da noch so einen Anschlag hätte oder hier noch eine Halterung und da könnte ich dagegen spannen.’ Oder ich könnte das Ganze mal einfach rumdrehen, damit es mal gerade liegt, damit es nicht irgendwie so schräg liegt und so weiter. Das kennen Sie alles. Sie müssen in dem Fall einfach mal die Tätigkeit machen, die Ihre Kollegen dort in so einer Montageabteilung machen, dass sie sich auch mal hinsetzen und sich denken: ‘Ja, aber warum macht denn der das so? Ist ja voll schwierig. Das ist ja, also Sie kennen das.’ Ich hab das oft genug gemacht bei mir in der Ausbildung, als ich Mechatroniker gelernt hab. 00:05:24Ich musste in allen Abteilungen des Unternehmens sein und ich hab dort so viel mitgenommen. Das war richtig toll. Ich hab neue Dinge gelernt und ich hab mich auch ganz oft die Frage gestellt: Das ist ja voll der blöde Prozess, den kann man doch irgendwie verbessern, oder? Das ist ja ein guter Prozess. Das geht ja voll schnell und einfach. Woran liegt denn das jetzt, dass man da so schnell ist und warum kann ich zum Beispiel, Diesen kleinen Auftrag, wenn es darum geht, irgendwas abzuschneiden, zu montieren oder zu sortieren, warum bin ich da so viel schneller als zum Beispiel jemand anders, der das schon tausendmal gemacht hat in seinem Berufsleben, der doch vielleicht schon seit 10 Jahren arbeitet? 00:05:58Und das hat ganz viel auch damit zu tun, welches Werkzeug man nutzt und welche Arbeitsschritte man sozusagen auch durchgeht. Der erste Punkt ist also Montieren. Meistens braucht man dafür eine Halterung, zum Beispiel beim Löten von Bauteilen. Wenn Sie das Bauteil festhalten müssen und auf der anderen Seite haben Sie einen Lötkolben, dann fragen Sie sich jetzt wahrscheinlich, und wo hängt jetzt dieses Lötzinn, wenn Sie da nicht noch ’ne extra Vorrichtung haben? Der zweite Punkt ist das Positionieren. Jetzt sagen natürlich viele: ‘Ja, aber was willst du denn beim Positionieren viel mit 3D-Druck machen?’ Boah, da gibt es ganz schön viel, was man da machen kann. 00:06:28Angenommen, Sie sollten ein Kugellager in eine davor. Vorgesehene Öffnung schieben mit so einer Presse und Sie müssen davon 6000 so Kugellager machen. Nur als Beispiel, weil vielleicht die Maschine ausgefallen ist oder das ein neuer Auftrag ist und dafür sind Sie jetzt sozusagen eingesetzt worden, das Ganze zu machen. Jetzt stellen Sie sich natürlich vor, wie lange Sie brauchen, um das Kugellager entsprechend immer ordentlich draufzulegen, um den richtigen Druckpunkt zu finden, damit es gerade liegt, damit es so richtig schön so. 00:07:01In diese davor vorgesehene Öffnung sozusagen hineingeht, ich hab es jetzt ganz vage formuliert, damit man sich es entsprechend besser vorstellen kann. Und Sie kennen es wahrscheinlich, wenn man doch jetzt einen Anschlag hätte, wo man dieses Kugellager einfach direkt anlegt und auch das Bauteil darunter, dann sind beide schon positioniert. Nix liegt irgendwie schief, nichts kann irgendwie haken und das Ganze geht viel schneller. Und stellen Sie sich auch mal vor, Sie machen das bei 6000 Teilen, dass Sie jedes Mal gucken müssen, ist das untere Bauteil in genau gleicher Flucht. Wie zum Beispiel der Hebel, den Sie nach unten drücken, oder liegt das Kugellager genau richtig rum, oder? 00:07:38Auch hier geht es darum, einen Anschlag zu machen. So ein einfacher Anschlag, so ein 90-Grad-Anschlag, um nur ein Bauteil richtig zu positionieren. Unvorstellbar an Erleichterung. Dann kommen wir zu dem Thema Sortieren. Da geht es natürlich auch darum. Werkzeuge immer griffbereit zu haben, vielleicht die Möglichkeit zu bieten, beim Montageprozess bestimmte Ohrringe gleich mal richtig zu fetten und zu sortieren und und bereitzustellen, damit man die besser greifen kann und so weiter. Da gibt es auch ganz viel Möglichkeiten. Allein diese 3 Dinge von vielen anderen, die wir dort rausgearbeitet haben, sind 3 Kriterien, wo man sofort im Unternehmen was findet. 00:08:15Und jetzt denken Sie mal an den Messraum. Wo Messmaschinen drauf sind, wo unterschiedliche Bauteile vermessen werden, die man vielleicht mit so einem ganz kleinen Schraubstock immer wieder spannt und so weiter. Tja, da ist ja schon die Möglichkeit, etwas richtig zu positionieren oder zu montieren, das da drauf zu legen, vielleicht zu festzuschrauben, dass die Messmaschine vielleicht gleich 20 Teile auf einmal abfahren kann mit einem richtigen Programm. Das sind alles Dinge, die sind zwar sehr einfach, darüber denkt man nicht nach, aber das ist das, was im Unternehmen Geld bringt. 00:08:46Weil, wenn man darüber mal nachdenkt, wie viel Werkzeug man eigentlich, wie viel Zeit man dafür verwendet, Werkzeug zu suchen, wie viel Zeit man dafür verwendet, Bauteile richtig zu positionieren. Und es schaukelt sich natürlich hoch über die Zeit. Und das ist natürlich auch ein Stressfaktor, wenn man immer wieder gucken muss, liegt das Bauteil jetzt richtig drin oder ist es danach schief und muss man es danach berichtigen, macht man vielleicht dann, auch Ausschuss und wenn man die, die die Baugruppe nicht richtig montiert und die dann weiterträgt, dann hat ja sozusagen der nächste Mitarbeiter das Problem. 00:09:16Sie kennen das. Also deswegen diese 3 Kriterien: Sortieren, Positionieren, Montieren. Und noch ein weiterer Hinweis: Sie müssen lernen, mit den Leuten zu reden, anstatt nur zu sagen: ‘Hey, warum machst du das so komisch? Das kann ich besser.’ Wie würden Sie sich fühlen, wenn an Ihren Arbeitsplatz jemand rankommt und Sie so vorgehen? Da braucht man ein Stück weit ein ja positives, Gutes Verständnis dafür und zwar auch tiefer liegend, die Person richtig anzusprechen, die Person nicht abzulehnen, die Person, die dort an dem Arbeitsplatz sitzt, auch so zu öffnen, dass sie offen dafür ist, über so eine Problematik auch nachzudenken und darüber auch zu reden. 00:09:56Und genau dafür gibt es die K3A-Methode, die wir entwickelt haben. Also, die kommunikative 3D-Druck-Anwendungsfindung, da steckt sozusagen genau das alles, was ich Ihnen jetzt gesagt hab und noch viel mehr in Form einem ganz genauen Ablauf in Form von 8 Punkten drinnen, wie man diese Anwendungen findet. Und dann müssen Sie eigentlich nur noch lesen können und so offen sein, nicht recht haben zu müssen, sondern die Dinge Schritt für Schritt einfach nur umzusetzen, weil dann funktioniert das Ganze. Wenn Sie in Ihr Auto reinsitzen und Sie schalten das Licht an, dann. 00:10:29Da wissen Sie auch vielleicht nicht ganz genau, wie das funktioniert mit diesen LED-Scheinwerfern, wenn das Entgegenkommen der Autor auch ausgeblendet wird. Als Beispiel, Sie machen es einfach und es funktioniert. Und genauso ist es mit der K. 3 A. Methode auch, wenn Sie doch die richtigen Anwendungen finden wollen, die richtigen Kriterien finden wollen, damit Sie oder die richtigen Kriterien kennenlernen wollen, um an die richtigen Anwendungen zu kommen. Dann sprechen Sie einfach mit uns. Wir bringen das genau den Anwendern bei, um diese Schritte auch richtig gehen zu können. um am Ende des Tages viel Zeit und viel Geld einzusparen, die Innovationskraft im Unternehmen weiter zu steigern und auch, und das möchte ich jetzt hier auch hinzufügen, die Mitarbeiterzufriedenheit noch mal deutlich zu steigern, weil das ist ein ganz großer Punkt, wenn man einfach auch super zufriedene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat, weil die das richtige Werkzeug haben und genau wissen, da kommt jetzt ein toller Auftrag, den kann man da mal eben mit einer guten Vorrichtung machen und dann zickzack, dann läuft das Ganze. 00:11:26Und man tut sich wesentlich leichter. Also, in diesem Sinne, wenn Sie mehr über die K3A-Methode wissen wollen, sprechen Sie uns an. Dann zeigen wir Ihnen dort genau die Ergebnisse, die wir bei anderen 3D-Druck-Anwendungen in den Unternehmen schon erreicht haben. Und ansonsten machen Sie es gut bis zur nächsten Podcast-Folge.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

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