Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2025-02-20: 2025-02-20 00:00:14Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt: So hilft 3D-Druck Ihrer Firma oder in dem Fall Ihrem Unternehmen und dabei sollten Sie jetzt nicht an das denken, was Sie jetzt zuerst ja denken, was Sie im Zusammenhang mit 3D-Druck in Ihrem Kopf sehen: alienartige Bauteile, Medizintechnik, Raketenteile oder einfach nur komische Bauteile, wo Sie sich fragen, wo wird das wohl eingesetzt, wie wird das wohl hergestellt und das ist alles meistens viel zu abstrakt. 00:01:10Also, wenn Sie das im Kopf haben, Dann sollten Sie sich davon versuchen zu lösen, denn 3D-Druck hilft Ihnen als Werkzeug, nämlich bei ganz anderen Sachen, und noch viel einfacher und schneller und besser, als Sie sich das durchaus vorstellen können. Aber auch nur, wenn Sie offen dafür sind, dieses Problem sozusagen auch in Angriff zu nehmen, weil manche, die wollen einfach, dass Probleme nicht gelöst werden. Die lieben es, sich in ihrem Problem hineinzulegen. Da drin rumzuwühlen und vielleicht auch in so einer Opfermentalität, sich dort drin aufrechtzuerhalten, weil es da so viel Spaß macht und man dann natürlich auch viel Zuneigung kriegt von anderen. 00:01:48Wenn Sie aber der eher andere Typ sind und sagen, Probleme sind da, um diese gelöst zu bekommen, dann ist es genau die richtige Podcast-Folge für Sie jetzt. Denn 3D-Druck kann natürlich als Werkzeug verwendet werden, so wie man es natürlich hier auf vielen Plattformen sieht, für Raketenteile, für die Medizintechnik. Und so weiter, und so weiter, und so weiter. Das muss aber lange nicht. Aber man hat natürlich diese Anwendungen früher und bis heute immer noch kommuniziert, weil das natürlich die hauptsächlichen Anwendungen waren, die man zeigen konnte und durfte, um überhaupt zu zeigen, was diese Technologie kann, um sich entsprechend abzuheben. 00:02:24Um einen Unterschied auszumachen, aber dieser Unterschied, der hemmt jetzt natürlich auch viele, weil sie meinen: ‘Tja, ich hab ja gar kein Raketenbauteil in meiner Maschine drin, deswegen brauch ich 3D-Druck auch nicht.’ Und so kann ich mich an das Telefonat mit einem Maschinenbauer auch noch sehr gut erinnern. Damals, es ist schon ein paar Jahre her, der sagte zu mir: ‘Herr Lutz, wir waren auf der Formnext 3D-Druck. Solche Teile, die die da gezeigt haben, die haben wir nicht. Deswegen brauchen wir auch kein 3D-Druck nicht.’ So war die Aussage von ihm und das fand ich ganz lustig, weil damit hat er natürlich recht. Und dort hat eher die die Branche ein Kommunikationsproblem, dass sie diese Zielgruppe des Maschinenbaus immer noch noch gar nicht so sehr im Blick hat, um diese entsprechend auch so abzuholen, damit die merkt, dass es hier ein großes Potenzial gibt. 00:03:08Ich hab hier noch 2 Punkte stehen und zwar, die möchte ich Ihnen mitgeben. Punkt Nummer 1 ist: 3D-Druck ist ein Werkzeug. Das ist wie ein Schraubenzieher. Wenn Sie nicht wissen, für was Sie dieses Werkzeug einsetzen als Schraubenzieher, dann können Sie den tollsten Schraubenzieher haben, aber Sie können ihn nicht nutzen. Ist aber auch nicht so, dass Sie ständig Ihren Schraubenzieher in der Hand haben, weil er so toll ist und weil Sie den den allen zeigen wollen. Sondern einen Schraubenzieher setzen Sie dort ein, wo eine Schraube locker ist oder wo man irgendwas aufmachen muss oder was hebeln muss oder wo man drauf schlagen muss oder. 00:03:39Oder man muss eine Schraube öffnen, man muss irgendwas justieren oder einstellen. Da gibt es ja Tausende von Möglichkeiten und beim 3D-Druck ist es auch so. Aber was die beiden miteinander kombiniert, ist, es gibt ein Problem und es muss gelöst werden und ich weiß, viele verstehen das. Bis heute nicht, dass man dafür ein Problem braucht, das man lösen muss. Und wenn Sie also den ersten Punkt schon haben und sagen, Sie wollen grundsätzlich mit dem Werkzeug 3D-Druck Probleme lösen, dann haben Sie schon mal die Hälfte erreicht. Denn die zweite Hälfte heißt, wenn Sie nämlich dieses Problem lösen wollen, generell, und Sie wollen es dann auch noch mit 3D-Druck lösen, dann sind Sie schon viel weiter gekommen. 00:04:15Das Einzigste, was Sie jetzt noch brauchen, ist, Sie sind jetzt positiv eingestellt und offen dafür. Dass sie ein Problem lösen und auch mit 3D-Druck lösen, jetzt suchen sie immer noch ein Problem. Denn die meisten Maschinenbauer, Anlagenbauer, die deutsche Industrie hat nicht ein Problem, dass sie 3D-Druck nicht einsetzen will, sondern sie hat ein Problem damit, dass sie nicht weiß, wo sie Probleme hat. Und der Geschäftsführer hat ein Problem damit, dass er nicht versteht, wie man ein Problem findet und dass man überhaupt ein Problem hat. Also, es fängt schon da an, dass man gar kein Bewusstsein dafür hat. 00:04:47Nein, der dritte Punkt ist, Sie brauchen das richtige Bewusstsein, Um diese Anwendungen zu finden, denn wenn Sie seither jeden Tag immer wieder an bestimmten Dingen vorbeilaufen, dann ist es für Sie einfach alltäglich. Es ist für Sie normal, dass der Mitarbeiter vielleicht die Bauteile so montiert oder so hinlegt oder Sie die Kleinserie dem Einkauf weitergeben und der Einkauf muss sich drum kümmern, dass er möglichst günstig die Kleinserie herbekommt, auch wenn das Werkzeug dafür wieder ein paar 1000€ kostet. Somit müssen Sie sich erstmal bewusst machen, 00:05:19Wo ist denn überhaupt ein Problem? Und wenn Sie dann Bock haben, das Problem zu lösen, kann 3D-Druck einen riesengroßen Vorteil machen. Und wenn Sie das 23 Mal gemacht haben, dann ist es so in Fleisch und Blut übergegangen. Dann können Sie als Ingenieur einfach gar nicht mehr anders. Dann ist es schon schwer, wenn Sie sagen: ‘Ha, jetzt müssen wir wieder fräsen.’ Aber eigentlich wissen Sie, dass es mit 3D-Druck viel einfacher, viel schneller und viel besser geht in dem Fall. Also, was Sie brauchen, damit 3D-Druck Ihnen hilft, ist am Anfang ein Aha-Erlebnis. Und dieses Aha-Erlebnis ist meistens so ausschlaggebend, dass der Rest danach ganz einfach ist, dass sie da dranbleiben, weil sie gehen ja auch nicht her und nehmen ständig das kaputte Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren. 00:05:56Wenn sie ein richtig gutes Fahrrad daneben stehen haben, aber sie seither immer gewohnt sind, das kaputte Fahrrad zu nehmen, dass sie sagen: ‘Mensch, ja, das die Schaltung ist so schwer und der Widerstand ist so schwer, dabei ist ihre Bremse noch leicht angezogen und so weiter und so fort.’ Und sie es vielleicht als normal empfinden, mit dem Fahrrad so zur Arbeit zu fahren und deswegen ist es jeden Tag so. So anstrengend, wenn Sie dann mal das bessere Fahrrad verwenden und ich mach hier wirklich ganz einfache Beispiele, weil anders verstehen es sonst die Leute nicht und ich mach das ja jeden Tag, denn das ist einer der Hauptpunkte. 00:06:26Wenn Sie dann das andere Fahrrad nehmen und sagen: ’Boah, das ist ja super leicht, das rollt ja voll weit. Ich muss ein paar Mal anschucken und dann komm ich ja schon mal ein Riesenstück voran. Also, ich werde einfach jeden Tag dieses Fahrrad nehmen. Das macht ja wieder richtig Spaß mit dem Fahrrad zu fahren. Das andere lässt man einfach liegen, dann hat man sozusagen die nächste Hürde erklungen. Das nächste Level erreicht und so ist es ganz oft mit 3D-Druck, dass diese Firmen heutzutage gar nicht sehen, was für ein Potential sie eigentlich haben und dass dieses Potential auch nie erkannt wird, weil man immer noch meint, man muss halt an den Putzlumpen sparen oder am Kopierpapier oder am Klopapier oder was auch immer noch. 00:07:01Man versucht an Dingen zu sparen, wo es irgendwann mal endlich ist zu sparen, aber an die Prozesse endlich mal gut aufzusetzen, seinen Mitarbeitern, wenn die ein bisschen meckern, zuzuhören und herauszufinden, Ob man ’ne 3D-gedruckte Vorrichtung braucht oder im Endeffekt nicht, das ist die große Sache, die 3D-Druck hier unterstützen kann. Und ein Punkt ist noch und zwar, wenn Sie jemand haben, der bei Ihnen das kontinuierliche Verbesserungsprozessthema macht oder jemand ausgebildet ist in dem Lean-Bereich oder im Qualitätsmanagement oder im Lean-Management und so weiter. 00:07:35Das ist im Endeffekt ’n Sammelbegriffe für viele Dinge, die im Endeffekt das gleiche Ziel haben, ja. Etwas produktiver zu gestalten, Kosten einzusparen, Zeit einzusparen, innovativer zu wirken und man früher sich immer schwer getan hat, diese Punkte umzusetzen, weil vielleicht die Fräsmaschine blockiert war durch einen anderen Auftrag oder man sich generell schwer getan hat, das Bauteil so zu fertigen als Vorrichtung, können Sie es im 3D-Druck jetzt einfach drucken. Ich würde auch gar nicht mehr so viel drum rum reden. 00:08:06Sondern nutzen Sie es einfach. Kaufen Sie sich ’nen Drucker und machen Sie die ersten Schritte und Sie werden merken, wie schnell und einfach das wirklich funktioniert und wie gut Sie dort vorankommen. Und es kann die große Hilfe für Ihr Unternehmen sein. Wenn Sie jetzt sagen, Sie wissen gar nicht ganz genau, welche Anwendungen Sie in Ihrem Unternehmen finden, wo die Probleme wirklich sind, so dass Sie gar nicht lange suchen müssen, sondern dass man die sofort findet, weil, Wenn ich zum Beispiel bei Ihnen jetzt ’ne Sandstrahlanlage sehe, dann weiß ich, wie viel Geld da dahinter steckt an Einsparpotential. Wenn ich einen Arbeitsplatz sehe, wo es wo irgendwas gelötet wird, sehe ich ein großes Einsparpotential. 00:08:41Ich kann Ihnen fast schon, wenn ich Bilder von der Abteilung sehe, schon in etwa sagen, wenn ich mit den Mitarbeitern dann ganz kurz gesprochen hab, was man dort einsparen kann. Das sind ganz große Einspareffekte. Das hab ich in einem anderen Podcast schon mal hergerechnet, was das an Einsparung bringt, wenn Sie das angehen möchten. Dann tragen Sie sich für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns ein und wir finden gemeinsam heraus, wie wir dort es Ihren Kollegen noch viel leichter machen können in den täglichen Arbeitsprozessen. 00:09:11Also, in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcast-Folge.