Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2024-11-19: 2024-11-19 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit der Thematik 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Druck im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie, im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt ‘Alles, was man über 3D-Druck wissen muss’. 00:00:48Und hier geht es jetzt nicht um ganz tiefgründiges Wissen zum Thema Metall, 3D-Druck oder Stereolithographie oder F.D.M. oder welche Technologien und Materialien und Verfahren es noch alles gibt, sondern ich möchte Ihnen hier einen Weg mitgeben, wie Sie selber etwas konkreter herausfinden können, dass Sie, vielleicht zu bestimmten Dingen gar nichts wissen, dass sie vielleicht auf dem falschen Weg sind oder dass sie nicht mal wussten, dass sie darüber etwas, etwas nicht wussten, sozusagen, und was sie im Hintergrund sozusagen ständig beeinflusst und sie da nicht wirklich vorankommen. 00:01:23Und ich möchte Ihnen ’n paar Punkte mitgeben, welche 5 Themen sie sozusagen durchdrungen haben müssen, um für ihre Anwendung, die sie haben, sozusagen die beste Technologie und, das beste Material zu finden. Und dabei schon der erste Fehler gleich mal vorweg, dass ganz viele den Fehler machen und zwar, die denken vom Werkzeug, also vom 3D-Drucker, von der Technologie zur Anwendung. Das ist in etwa so, wie wenn sie Elektriker sind und sie müssen sozusagen die Schaltkreise eines Hauses sozusagen prüfen und sie kommen dort mit ihrem tollen Werkzeugkoffer, aber sie haben einfach kein Multimeter dabei oder. 00:02:04es geht noch besser, wenn man sozusagen so ’n Duspol hat, um die ganzen Leitungen durchzumessen, wo liegt Strom drauf und so weiter und so fort. Und so ist ganz oft im 3D-Druck auch, dass die Leute sagen, ich kauf mir einen ganz tollen 3D-Drucker, ’nen FDM-Drucker, ’nen SLA-Drucker, irgend ’ne Fertigungsmaschine zum Thema 3D-Druck. Damit kann ich ja dann auch ganz viele andere Anwendungen machen und der 3D-Drucker, der gefällt mir, den nehm ich jetzt. Ne, das ist so, wie wenn Sie das beste Werkzeug haben, aber Sie wissen gar nicht genau, können Sie mit diesem Werkzeug überhaupt Ihr Problem lösen und wenn Sie gar nicht wissen, welche Anwendung Sie sozusagen bei sich im Betrieb haben oder Ihnen vorgelegt worden ist, wenn Sie die nicht genau durchdrungen haben, dann können Sie einfach nur Fehler machen. 00:02:50Sie wählen die falsche Technologie aus, das falsche Material aus, die falschen Einstellungen aus und dann geht es ’ne ganz, ganz starke Lernkurve sozusagen mit einem ständigen auf die Nase feilen, fallen, Sie nicht richtig vorankommen und davon möchte ich Sie in dieser Podcast-Folge etwas warnen, denn Sie können nicht alles über 3D-Druck wissen. Sie können nicht alles über Metall 3D-Druck wissen und über viele Kunststoffe und wie sich die verhalten und wie Sie konstruieren müssen. Aber das Ganze können Sie sozusagen konkret beschneiden mit dem ganzen Wissen, wenn Sie einfach nur den Fokus auf Ihre Anwendung setzen und von der Anwendung dann zu der Umsetzung gelangen wollen, weil dann stellen Sie sich auch ganz andere Fragen. 00:03:33Da geht es nicht darum, dass Sie am Anfang sagen, welches Material nehme ich denn jetzt im Metall 3D-Druckbereich und was ist denn da so das Beste? Was ist die beste Maschine? Sondern wenn Sie ’ne konkrete Anwendung haben, dann wissen Sie ganz genau, Sie brauchen ’ne Maschine mit der Bauplattform. Sie brauchen dieses oder jenes Material, weil zu der Anwendung passt zum Beispiel das Folgende. Oder in dem Fall müssen Sie bestimmt konstruieren und Sie sollten wissen, wie Sie dort Stützstrukturen legen oder Sie haben Ihre Anwendung genau qualifiziert und wissen, da gibt es noch viel mehr und dann bestätigt sozusagen das Ganze, welches Werkzeug und welchen 3D-Drucker Sie wirklich verwenden. 00:04:14Und jetzt möchte ich ’n kleines Beispiel mit Ihnen doch durchgehen und zwar stellen Sie sich mal vor, Sie stehen jetzt mitten in der Fußgängerzone und Sie haben so ’n Kreis um sich rum, der so vielleicht mal ’nen halben Meter im im, im Durchmesser von ihnen weg reicht. So, das ist so der gelbe Bereich, nennen wir ihn mal. Und dann gibt es noch ’nen weiteren Bereich, der sozusagen ’nen weiteren Radius hat um Sie herum, das ist so der grüne Bereich. Und dann gibt es noch mal ’nen weiteren Bereich, da wissen Sie die Farbe gar nicht und der kann unendlich groß sein. 00:04:48Also solche Radien, die Sie sozusagen und so Kreise, die Sie um Sie rum haben. Und wenn man mal so diesen mittleren, Preis angehen, den ich jetzt gelb benannt hab, dann sind es die Dinge, wo Sie sagen, die wissen Sie zum Thema 3D-Druck. Ne, es gibt folgende Materialien und es gibt folgende Technologien, zum Beispiel, Sie wissen darüber Bescheid, was Sie sozusagen wissen, weil Sie haben es vielleicht ausprobiert oder Sie haben sich das das Ganze angeguckt. Aber Achtung, hier beim 3D-Druck ist es ganz wichtig, Sie müssen die Sachen immer nachprüfen. 00:05:20Sie sollten immer in dem Fall hergehen und sich ein Beispiel dort anschauen, oder ’n bisschen tiefer in die Details gehen, um herauszufinden, ob sie das wirklich wissen oder ob sie das nur meinen oder glauben. Ne, weil sie kennen das, da sagt man, ja, ich glaub das schon, dass das klappt. Ne, glauben sie es oder wissen sie es, ne, meinen sie, dass es klappt oder wissen sie es wirklich. Und darüber sollte man sich natürlich auch immer im Klaren sein, dass wenn man hier an an den Punkt kommt und jetzt kommen wir so in diese in diesen grünen Bereich rein, dass es Dinge gibt, 00:05:55von denen du weißt, dass du diese nicht weißt. Ja, in dem Fall, das bedeutet, wenn ich jetzt dieses Beispiel nehm von meinem Auto, keine Ahnung, wie der Scheinwerfer von meinem Mercedes genau funktioniert, wie viele LED-Lichter dort drin sind, wie die angesteuert werden, ich weiß es nicht, aber ich weiß darüber Bescheid, dass ich das vor allem nicht weiß und ich könnt mir ja Informationen holen. Also, wenn Sie doch schon ’n Stück weiter sind und sagen, hier bin ich an dem Punkt, dass, man sich mal ein bisschen tiefer hinein gräbt und man sagt, wie funktioniert das denn jetzt genau, das möchte man wissen. 00:06:30Dann stellt man ganz andere Fragen, man entwickelt sich weiter und man versteht vor allem bestimmte Zusammenhänge, wenn man noch gar keine Entscheidung treffen möchte, aber die Informationen sich einholt, immer dann, wenn man natürlich von der Anwendung zum Werkzeug sozusagen sich vorarbeitet. Und dann gibt es diesen Bereich, den ich vorhin genannt hab, der ist so ein bisschen unsichtbar, Und der ist ganz weitläufig und das ist vor allem der Bereich. Das sind Dinge, von denen du nicht weißt, dass du sie nicht weißt und die dich aber ständig beeinflussen. 00:07:03Also, es gibt ganz viele Dinge in unserem Leben, da weiß man einfach nicht drüber Bescheid, dass man überhaupt darüber Bescheid weiß oder nicht darüber Bescheid weiß und dass die einen ständig beeinflussen und zwar unsichtbar beeinflussen. Irgendetwas gibt es dort, was einen beeinflusst. Man weiß gar nicht darüber Bescheid, dass es, Dass es das überhaupt gibt, sozusagen, und das sind vor allem Aha-Erlebnisse. Das sind Erlebnisse, wo sie danach sagen, jetzt hab ich es verstanden. Ah, da gibt es was, das war noch so ’n richtig weißer Fleck, so ’n unsichtbarer Fleck. 00:07:35Und wenn Sie in diesem Bereich agieren, dann sind Sie ganz schön ’n Stück weiter gekommen. Aber diesen Bereich, den schaffen Sie nur zu finden, wenn Sie sozusagen Ihren, ja, Ihren Input sozusagen noch erhöhen in der Hinsicht, dass jemand von extern, ’n Impuls setzt bei Ihnen und sagt, schau mal dorthin, vielleicht hast du da noch nie hingeschaut. Das ist ganz wichtig bei Ihnen. Also das bedeutet, das kann nur ’ne Person extern sozusagen den Horizont zu erweitern, indem man neue Impulse bekommt, indem man etwas sieht, was man so noch nie gesehen hat und dann sich natürlich entsprechend diese Fragen stellt. 00:08:12Und jetzt müssen Sie sich natürlich fragen, bei welcher Technologie, bei welchem Material, wo wissen Sie noch nichts, wo wissen sie gar nicht überhaupt nicht Bescheid, dass sie darüber überhaupt nicht Bescheid wissen und sie das natürlich sozusagen beeinflusst. Und jetzt gehen wir sozusagen ’ne Stufe weiter, dass es im 3D-Druck ganz einfach gesagt jetzt auf so einer Metaebene 5 solche Tore gibt, durch die sie durchgegangen sein müssen, wenn sie ihre Anwendung sozusagen gut umsetzen möchten. 00:08:42Also ihr Vorhaben oder ihr Problem, was sie bekommen haben, Wenn Sie im Vorfeld auch genau geprüft haben, dass Sie das richtige Problem haben, weil wie ich als Berater in dem Bereich natürlich weiß, es gibt viele Probleme, die die Leute glauben zu haben. Sie machen sonst irgendetwas fest und danach lösen sie etwas, was eigentlich nicht gelöst werden muss und haben das Problem sozusagen immer noch. Aber irgendwas anderes haben sie gelöst, was dazu gar nicht sozusagen positiv beiträgt. Und diese 5 Tore sind erstens Anwendungen finden, zweitens die Anwendung qualifizieren, 00:09:15drittens das Konstruieren dieses Bauteils, viertens das Material und fünftens die Technologie. Und wenn Sie diese 5 Bereiche durchdrungen haben mit Ihrer Anwendung, dann machen Sie relativ, also wirklich relativ wenig falsch, weil wenn Sie die Anwendung gefunden haben, dann wissen Sie genau, OK, da gibt es überhaupt ’n Problem. Wenn Sie es qualifiziert haben, dann fallen schon ganz, ganz viele Dinge weg, weil beim Qualifizieren geht es auch darum zu Zu dequalifizieren, also Dinge rauszunehmen, einfach zu sagen: “OK, bei dieser einen einfachen Anwendung, da reicht folgender Drucker mit folgendem Material: Let’s go, da müssen wir auch nicht viel konstruieren. 00:09:54Dann nehmen wir ein ganz normales, stinknormales PLA oder ABS und das sind ganz.“ einfachen Worten zu sagen und dann mit dem F.D.M. Drucker los damit, Bauteil aus dem Drucker nehmen, gucken dass alles passt, einbauen und derjenige ist glücklich. Und was hier ganz wichtig ist, ist nicht, dass Sie Ihr eigenes Ego doch befriedigen, dass Sie sagen: ’Haha, ich bin der Größte und der Tollste und ich weiß noch ganz genau, dass ich im F.D.M. 00:10:25da ganz viel Wissen hab und wir müssen alles mit F.D.M. machen. oder alles mit S.L.A. machen oder alles mit einer Technologie, die die Ihnen vielleicht gefällt und wo Sie sagen, da kennen Sie sich aus, aber das zu der Anwendung gar nicht beiträgt. Also dieses Ego sollte nicht auf auf darauf einzahlen oder positiv darauf einzahlen, sozusagen auf Ihr Gefühl, dass Sie sagen, ich hatte recht danach, sondern es sollte darauf einzahlen, dass am Ende des Tages Ihre. 00:10:57Ja, Ihre Belegschaft, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viel leichteres Leben haben, weil die Anwendung mit 3D-Druck sozusagen gelöst worden ist, was Sie als vorher als Problem wahrgenommen haben, oder dass Sie tolle Produkte kreieren, wo sich Ihre Kunden sehr stark darüber freuen. Also stecken Sie das Ego nicht bei Ihnen ein, sondern freuen Sie sich vielmehr, wenn die Anwendung so umgesetzt worden ist, dass sie auch wirklich funktioniert und Sie die richtige Technologie und das richtige Material, die, die richtige Konstruktion richtig qualifiziert und vor allem auch die richtige Anwendung umgesetzt haben. 00:11:29Und wenn Sie sich bei den Dingen einfach unsicher sind und Sie dort einige Ideen brauchen und Sie vor allem in diesen Bereich reinkommen wollen, dass jemand Ihnen hilft, sozusagen zu sagen: ‘Hey, darüber weißt du gar nicht Bescheid, ist eigentlich ganz anders.’ Oder hier gibt es Dinge, die dich beeinflussen, wo du gar nicht weißt, dass die dich sozusagen beeinflussen, dann ist ganz gut, die Sache im Vorfeld prüfen zu lassen, weil es gibt keinen anderen Bereich nahezu, wo man so viele große Fehler und Fehlinvestments machen kann, wie durchaus im 3D-Druck und wo man das über Jahre hinweg im Unternehmen auch noch negativ beeinflussen kann. 00:12:09Also, ich hab Kunden erlebt, die sagen, wir haben das Thema vor 15 Jahren angegangen, es hat damals nicht funktioniert, wir haben den Drucker immer noch hier irgendwo rumstehen, weil wir glauben, wenn wir ihn wegschmeißen, Dann, dann haben wir ja nicht die Chance, es nochmal zu probieren. Aber am Anfang wurden einfach Fehler gemacht, wo man gar nicht wusste, was einen doch beeinflusst. Dann hat man das 15 Jahre mitgetragen. Das müssen Sie sich mal vorstellen, 15 Jahre in diesen 15 Jahren hätte man so toll diese Technologie einsetzen können. 00:12:41Das wären Millionen von Euros gewesen, die man sich hätte einsparen können. Zeit hätte man sich einsparen können. Das Unternehmen würde vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle schon ganz anders, dastehen. Also, es sind vor allem diese Opportunitätskosten, die sozusagen dort doch da sind. Und wenn Sie an dem Punkt sind und sagen, Sie brauchen da ganz andere Ideen, Sie müssen herausfinden, was Sie wirklich wissen und alles andere schieben Sie zur Seite. Das müssen Sie sich gar nicht angucken, weil es für Ihre Anwendung einfach nicht relevant ist. Dann tragen Sie sich zum kostenfreien Erstgespräch bei uns ein und wir finden ganz genau heraus, was Ihre nächsten Schritte dort sind. 00:13:20geben Ihnen einen richtigen Plan mit und dann setzen wir die Dinge im Nachgang gemeinsam um. Also, tragen Sie sich dort ein und dann freue ich mich, wenn wir uns in einer der nächsten Podcast-Folgen entsprechend dann auch wiederhören. Bis dann.