Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2024-08-20: 2024-08-20 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie schon ein erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben, Oder ob der 3D-Drucker sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil die Podcastfolge den Titel trägt, wo kaum jemand 3D-Druck einsetzt. 00:00:46Ich hab dazu schon mal ’ne Folge gemacht, in welchen Abteilungen es die besten 3D-Druckanwendungen gibt und dabei bin ich etwas gezielter auf das Thema Hilfsmittel und Vorrichtungen, Montagehilfen und Werkzeuge eingegangen. Und in dieser Folge geht es vielleicht eher, Darum, wo finde ich denn am besten die Produkt, die Produkte, wo man 3D Druck einsetzen kann. Also wo jemand gar nicht drüber nachdenkt, 3D Druck bei einem Produkt einzusetzen. 00:01:17Und das ist ’ne super interessante Folge, vor allem wenn es um Leute geht, die sich mit dem Thema Einkauf von Bauteilen beschäftigt, also Einkäufer und rund um diese Supply Chain. Und diesen Produktlebenszyklus, die den sozusagen im Blick haben, wenn vor allem Afterlife, Cycle und End-of-Life und Prototypenphase und so weiter generell ’n Thema ist, wenn man sich nah am Produkt befindet. Und das ist mega interessant, ich befass mich ja sehr, sehr stark mit dem Thema Montagehilfen, Vorrichtungen und so weiter, wie man diese findet. 00:01:54Und dabei kann man unsere K. 3 A. Methode auch sehr gut nutzen, mitunter auch, Produkte zu finden. Aber in einem Gespräch mit Thorsten Wolschendorf von Prototec, als ich ihn letztens getroffen hatte, hat er mir ’n guten Hinweis gegeben und ’n Teil des Hinweises, den er mir dort gegeben hat, den möchte ich Ihnen in dieser Podcastfolge mitgeben. Also Thorsten, in dem Fall vielen Dank für diese, für diese echt gute Idee und jeder, der sich darin jetzt natürlich wiederfindet und sagt, hier, hier hat er etwas, der darf natürlich. 00:02:30Gerne auf Thorsten Wolschendorf in dem Fall auch zugehen, um das Thema auch anzugehen. Also ganz oft ist es natürlich so, dass man beim 3D-Druck immer ja aufs aufs Produkt gehen möchte, also auf Serienbauteile und weil das ja natürlich die Königsklasse ist, anstatt auf Vorrichtungen, Halterungen, Montagehilfen, Oder auf Prototypen. Was aber ganz oft schon gemacht wird ist, dass 3D-Druck in der Prototypenphase ja schon eingesetzt wird und egal in welchem Bereich man sich jetzt bewegt in dem Produkt, es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die haben dann gleich mal so eine Anwendung im Kopf und sagen, das möchten wir machen und wenn man sich die Anwendung dann etwas genauer anguckt, dann ist es meistens eine super schwierige Anwendung. 00:03:20Also eine Anwendung, wo, Derjenige gesagt, ist es überhaupt machbar? Das haben wir uns mal rausgesucht, weil wenn wir das schaffen, dann schaffen wir alles andere auch. Und das ist schon mal der erste Denkfehler, weil sie werden das nicht schaffen, weil sie auf Punkte kommen, die sie gar nicht lösen können. Sie kriegen Herausforderungen und Probleme, wo sie gar nicht wissen, was machen wir denn als nächstes. Und dann haben sie gar keine andere Möglichkeit außer aufzugeben, weil sie vielleicht die finanziellen Mittel und auch die Zeit und die Manpower. 00:03:54Gar nicht haben, um dieses, um dieses, ja, dieses, dieses Problem auch lösen zu können. Und dabei schon mal der erste Hinweis, egal wo Sie sich befinden, nehmen Sie mal ’ne ganz einfache Anwendung, ’n ganz einfaches Produkt mit ’nem einfachen Problem. Sie werden auch bei dem einfachen Problem noch auf ganz viele weitere Probleme und Herausforderungen stoßen, wo Sie sich am Anfang denken: ‘Oh, das geht ja gar nicht, das hätten wir uns ja gar nicht so vorgestellt.’, Und jetzt müssen wir uns auch da noch, da noch drum kümmern, aber Sie können es wenigstens einfach lösen. 00:04:28Und selbst bei den einfachsten Punkten brauchen Sie meistens auch einen Ansprechpartner. Und wenn wir uns jetzt diesen Produktlebenszyklus mal angucken, ich hab hier ein paar Stichworte auf aufgezählt, dann sind wir am Anfang ja meistens so in dieser Prototypenphase, dann nutzt man den 3D-Druck, dann in dieser, in diesem Serienanlauf, dann in dieser Hochlaufphase, der Reifephase, dem Rückgang. 00:04:53Und schlussendlich in dem After-Life-Cycle und in diesem End of Life. Das kennt vielleicht jeder von so einem Produkt, was er in seiner Firma entsprechend auch mithilft herzustellen, dass man ja am Anfang 3D-Druck nutzt, um die ersten Prototypen zu machen. Dann nutzt man vielleicht 3D-Druck, um das Ganze noch zu testen und dann macht man meistens einen Technologiewechsel, dass man dann sagt, gut, jetzt gehen wir auf Spritzguss oder auf ’ne andere Technologie. Und dann bleibt man meistens ewig lang in diesem Technologiewechsel drin. 00:05:26Das heißt, dass man dann sagt, ja, wir haben das jetzt in Spritzguss gemacht und wenn man dann in dieser Rückgang und After-Life-Cycle-Phase ist, dann denkt man sich, ja, das lohnt sich ja eigentlich gar nicht mehr in Spritzguss. Und dann kündigt man sozusagen dieses Bauteil ab, weil es ist ja selbstverständlich, dass man sagt, für 500 Bauteile im Jahr, da lohnt es sich nicht, ein Spritzgusswerkzeug sozusagen noch mal aufzulegen. Und dann gleich mal 20.000 Stück ins Lager zu legen, damit man sich es dann schön hinrechnet, weil dann die das das Werkzeug sozusagen mit schön in die Stückzahl mit reingerechnet worden ist. 00:06:06Und dann ist das natürlich vollkommen klar, dass sich das Ganze nicht lohnt, um dem Kunden dieses Bauteil noch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und dann ist natürlich der Kunde super sauer, weil er geht natürlich davon aus, dass, Diese Bauteile natürlich über Jahre hinweg noch verfügbar sind und wie oft ich das durchaus auch im Leben schon erfahren durfte, dass wegen einem einzigen poplichen Bauteil und Ersatzteil, weil das einfach nicht gemacht wird, ’ne ganze Maschine für mehrere 1000€ noch mal neu gekauft werden musste, weil man sich einfach schwer getan hat, an dieses Bauteil zu kommen und der Lieferant geistig unflexibel war, von diesem Technologiewechsel zurückzutreten. 00:06:50Und andererseits auf ’ne andere Technologie zu gehen. Und auf was ich hier hinausgehen möchte, ist das hat mir auch der Thorsten hier ganz gut gespiegelt, der hat gesagt, wenn wir am Anfang 3D-Druck einsetzen und dann ’nen Technologiewechsel machen auf Spritzguss, warum gehen wir denn dann nicht wieder auf 3D-Druck zurück? Weil ist doch viel günstiger. Und jetzt rechnen Sie mal nach, wie viel so ’n Spritzgusswerkzeug kostet, wie viel das, wie viel es in Ihnen Ihnen kosten kann, Wenn Sie ein Spritzgusswerkzeug über Jahre hinweg einlagern lassen, wie viel Platz das kostet, wie viele Kosten Sie auch haben, wenn Sie hunderttausend Teile auf Lager gehen, auf Lager legen, die dann ewig lang dort liegen und Sie dieses Kapital, was dort drin liegt, sozusagen, immer wieder in Ihren Büchern liegen haben, anstatt mit 3D-Druck zu agieren. 00:07:38Und jetzt denken Sie wahrscheinlich, ja, aber das ist ja schwierig, dann von Spritzguss auf 3D-Druck zu gehen. Nee, ist es nicht, weil, Sie haben am Anfang schon 3D-Druck ja für diese Anlaufphase in dem Fall ja schon benutzt. Sie haben es ja schon getestet und man kann im 3D-Druck auch mit Hybridbauweisen, dass man zum Beispiel ’n Spritzguss, ’ne Spritzgussvorrichtung oder nee, ich meine ’n Spritzgusswerkzeug, dass man das schon im 3D-Druck schon einsetzt und davon die ersten 3040 100 Schuss macht, die man aber auch nur braucht in dem Fall. 00:08:13Und dafür kann man sein Bauteil noch leicht, Umändern und trotzdem im Originalmaterial dann dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Da gibt es einige Hürden dazwischen, die muss man sich genau angucken, aber dafür gibt es Dienstleister und dafür gibt es die richtigen, die richtige, die richtige Vorgehensweise, um dieses Problem auch zu lösen. Also, wenn man am Anfang 3D-Druck einsetzt für ’ne kleine Stückzahl und was ausprobiert und man doch diese, dieses, dieses ganze Know-how nicht einfach verstreichen lässt und. 00:08:44Man doch diese, diese Punkte, die man doch durchlebt, diese diese Landkurve auch einfach mal notiert, dann hat man es am Ende durchaus noch einfacher, weil sich die Technologie 3D-Druck natürlich weiterentwickelt, doch wieder auf bei einer geringen Stückzahl dem Kunden trotzdem weiterzuhelfen. Und 3D-Druck ist dabei so flexibel, dass sie sich gar nicht vorstellen können, was für einen großen Einfluss das auf ihr Lager haben könnte. Und das Tollste ist, wenn sie diese, Diese Daten dann sozusagen in ihrem digitalen Lager haben und nicht nur in dem physischen Lager, für das sie viel Geld bezahlen. 00:09:24Und wenn wir uns das noch mal angucken, dann gibt einem 3D-Druck ’ne vierte Dimension in der Hinsicht, dass man aus diesem Dreieck von Zeit, Kosten und Qualität in dem Fall auch ganz gut rauskommt und diese Flexibilität einfach mitbekommt, die einem so viele Möglichkeiten gibt, Nach vorne zu kommen, also immer wenn Sie diese Last Call Bauteile haben und dieses abgekündigten Bauteile und das Thema Ersatzteilmanagement, dann geht es darum, hier wieder clever zu agieren. 00:10:00Nicht in diesen verharten Denkmustern sozusagen drin zu bleiben und zu sagen, ja gut, das haben wir seither in Spritzguss gemacht, jetzt muss man es wieder in Spritzguss machen. Sie kommen kostentechnisch auf ein ganz anderes Niveau, wenn Sie bereit sind, im Kopf auch sozusagen geistig flexibel zu sein. Und dann macht das Ganze nämlich richtig Spaß, wenn Sie Einkäufer sind und sehen, dass Sie für viele Bauteile schnell was liefern können und, Dass Sie hier auf Technologien zurückgreifen können, die funktionieren bei geringeren Kosten wie vorher. 00:10:36Natürlich haben Sie Anlaufkosten, das das Ganze vielleicht ein bisschen umzukonstruieren, die ersten Erfahrungen zu machen, aber dabei kann Sie ein Dienstleister wie auch Thorsten Wolschendorf, in dem Fall, der sich diesem Thema ganz stark angenommen hat, auch ganz gut weiterhelfen. Also, wo kaum jemand 3D-Druck, Sozusagen einsetzt, ist weil darüber kaum jemand spricht, weil viele glauben, dort ziemlich verhärtet in ihrer Denkweise zu sein. Wenn sie auch an diesem Punkt sind und sagen: ‘Ja, wir haben überfüllte Lager mit Bauteilen, die wir demnächst alle wegschmeißen müssen, um wieder Platz zu schaffen.’ Wenn sie Werkzeuge, Spritzgusswerkzeuge einfach nicht mehr finden oder ihr ihr Lieferant, die sozusagen längst entsorgt hat, aber ihnen darüber gar nichts mehr gesagt hat oder die Kosten einfach zu hoch sind, 00:11:25Dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir haben hier gute Lösungen, die wir mit Ihnen gemeinsam erarbeiten können. Also, in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcast-Folge.