Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2024-08-21: 2024-08-21
00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D Druck und additive Fertigung beginnen oder erfahrener Anwender sind oder sogar 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freu mich auf diese Podcastfolge, weil es ist eine Interviewfolge und sie trägt den Titel: ‘Wie kalkuliere kalkuliere ich meine 3 d Druckteile?’ und vor allem richtig.
00:00:48: Speaker 1Darüber möchte ich jetzt sprechen, egal ob Sie selber in Ihrem Unternehmen 3 d Druckteile kalkulieren wollen oder Sie sind 3 d Druck Dienstleister oder Sie denken darüber nach, einen Online-Kalkulator zu nutzen. Ich freu mich riesig, dass ich Ludwig Händel wieder bei mir von Phasio hier im im Podcast hab. Wir haben schon mal Ludwig ’ne geile Folge gemacht, wo wir über all das Thema von Phasio, der 3D-Druck-Kalkulation und Workflow-Software, gesprochen haben. Also jeder, der sagt, wer ist Ludwig und was macht der so?
00:01:20: Speaker 1Gerne in in den Podcast vorher hineinhören. Ansonsten, Ludwig, stell dich doch in ein, 2 Sätzen noch mal ganz kurz vor. Wer bist du? Was machst du? dass, dass wir wissen, über was wollen wir als nächstes sprechen, jetzt, ne. Ja, Moin Johannes, freut mich wirklich sehr, wieder mal hier bei dir Gast zu sein und in der Podcastfolge hast du mich vorher schon ein bisschen drauf gefragt, wollen wir über Preise berechnen sprechen und ganz ehrlich, das ist ein Thema, das liegt mir wirklich sehr, sehr am Herzen. Damit beschäftige ich mich jetzt inzwischen seit Jahren und auch mit Firmen aus verschiedensten Ecken auf dieser Welt.
00:01:52: Speaker 1Das ist vielleicht schon ein bisschen bekannt, ich arbeite für eine Firma, die, 100% remote unterwegs ist und mit 3D Druck Dienstleistern jeglicher Größe von Australien über Asien, Mitteleuropa und bis Nord und Südamerika arbeite. Und eigentlich für fast jede dieser Firmen war ich in dieser Preisgestaltung zumindest mit involviert oder hab da tatsächlich die die Preise mitgestaltet und ja, freu mich sehr, jetzt einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.
00:02:20: Speaker 2Ja, ich krieg nämlich ganz oft immer diese Frage, wie soll ich meine Preise berechnen, die kriegst du wahrscheinlich auch, Mach ich das Ganze richtig? Wie pack ich das in eine Formel? Ich hab seither immer so gemacht, dass ich die Druckstunde 10€ genommen hab. Aber was ist mit Strom und was ist mit Arbeitszeit? Ich mach meinen Materialpreis mal 8 oder mal 10. Welche Strategie fahr ich? Was mach ich? Mach ich das überhaupt richtig? Es gibt so viel Unsicherheit in diesem Markt zum Thema Preise. Es gibt sogar manche Dienstleister, die laden ihr Bauteil, was sie mit Geheimhaltungsvereinbarung beim Kunden bekommen vom Kunden bekommen haben, in 8 verschiedene.
00:02:55: Speaker 2Online-Kalkulatoren hoch und denken sich dann, OK, dann liege ich vielleicht ganz günstig oder gar nicht günstig in dem Fall. Du hast bestimmt auch schon alles erlebt. Wahrscheinlich träumst du schon nachts von irgendwelchen Preisen in dem Fall, weil du du da so viel zu tun hast. Aber machen wir es mal ganz einfach. Wie fängst du denn an, wenn du die Leute bei Phasio auf der Plattform mit onboardest? Dann kommt das Thema Preis ja auch im zweiten Schritt ganz stark. Lass mal da so ein bisschen Einblick in deinen Kopf Kopf geben. fang mal an, wie, wie gehst du vor, was ist richtig, was ist falsch, was ist ein Fehler, einfach mal so, so, was kommt dir als erstes in den Kopf, was, was wichtig ist beim Thema Preis.
00:03:34: Speaker 1Beim Thema Preis ist ganz, ganz wichtig zu verstehen, was denn eigentlich das Ziel ist, weil es gibt natürlich viele Wege, die noch rumführen, aber was ist das Ziel? Noch mal ganz kurz ausgeholt, Fazio ist eine Software, die für 3D Druck Anwender ist, für Dienstleister, für firmenintern, die eben, den 3D-Druck nach vorn treiben wollen und auch verstehen wollen, was die Kosten daran sind und auch ein Prozess um diesen ganzen Druck, um die Fertigung eben dementsprechend brauchen. Und wir und vor allem ich arbeite da sehr, sehr international zusammen mit verschiedensten Firmen.
00:04:09: Speaker 1Aber eines ist eigentlich immer gleich und das ist meistens im zweiten Gespräch nach dem Onboarding, sag mal, Ludwig, wir machen das so und so, ist das denn richtig? Ich bin so, ja, ich, ich bin jetzt hier nicht in der Position zu sagen, ob das richtig oder falsch ist. Aber ich kann wertvolle Hinweise geben und einfach mal im gemeinsamen Gespräch durchgehen und das Ziel, was soll denn erreicht werden, herausfinden. Und dann, wenn man das weiß, dann kann man auch gucken, ob das richtig oder falsch ist, ne? Aber grundsätzlich macht da erst mal niemand was falsch und grundsätzlich alle, die jetzt hier das hören sollten und sich denken, so, hm, stimmen Preisberechnungen, wie mach ich das eigentlich, bin ich davon überzeugt, mach ich das richtig,
00:04:52: Speaker 1das kann man so pauschal gar nicht sagen und es kommt einfach darauf an, verstehst du deine Kunden, verstehst du dein eigenes Geschäft, was für ein Kunde, was für ein Dienstleister bist du eigentlich und für was stehst du in deiner Preisberechnung. Ja, genau und das ist sowas, das kann man aus dem Gespräch raushören und die sind auch alle immer interessiert, was machen denn eigentlich die anderen, warum machen die das so, wo stehe ich selber? Johannes, du hast gerade schon angesprochen, dieser Vergleich mit den Portalen.
00:05:23: Speaker 1Einige sind so, ich würde niemals meine Preise öffentlich in einem Portal geben, weil dann gucken ja die anderen alle rein und wundern sich, was los ist. Allerdings gibt es da natürlich die verschiedensten Meinungen zu und da kann man niemanden irgendwie eine Meinung in die Wiege legen. Man muss sich einfach überlegen, was ist meine Strategie und diese Strategie dann ausführen.
00:05:43: Speaker 2Ja, weil die Strategie muss dazu ganz viel passen zu dem ganzen Rabattthema im Nachgang. Was gibt man? Ja, ich hab auch mitbekommen, da wirst du auch drauf eingehen, die Preiskalkulation eher für intern zu nutzen oder auch für extern. Manche wollen ja nur intern die Preise kalkulieren, weil der ein oder andere Mitarbeiter, wie du anfangs auch gesagt hast, vielleicht einfach nur wissen will, was kostet mich das Ding denn.
00:06:06: Speaker 1Auf jeden Fall, wir können jetzt einmal einfach ein bisschen Tacheles reden und jetzt dieses, die dieses Schwammige ein bisschen verlassen und einfach mal über Beispiele reden. Ich nehme jetzt mal die die erste Firma, wo eine Strategie extrem einzigartig ist, fast ne, der sagt halt, O. K., ich hab jetzt hier meine Website, ich hab Besucher auf meiner Website und ich möchte diese Besucher in Leads generieren, wie schaffe ich das? Und der macht das so, dass der Pro Druck gerade so das Geld wieder reinholt, vielleicht sogar ein bisschen Verlust macht, aber dadurch eben günstige, sehr günstige Preise online anbietet, allerdings mehr für.
00:06:43: Speaker 1ein Stück zahlen, nicht für 1000 oder so was, ne, weil das gar nicht das Interesse ist. Das Ziel ist, Leads beziehungsweise Interessenten das so einfach wie möglich zu machen, es einfach mal auszuprobieren, reinzukommen und dann ist seine eigentliche Expertise, solche Cut Design Projekte umzusetzen, irgendwelche Probleme zu lösen, wie zum Beispiel, neue Halterung, neue Gehäuse, irgendwas umzusetzen, was der Kunde dementsprechend dann für für Fragen hat. Aber dafür muss man ja erst mal in Kontakt kommen, erst mal miteinander sprechen und um das zu machen, dann eben der einfache Zugang und danach für diesen, für diesen, für diese Firma werden dann diese Designprojekte in zum Beispiel Spritzgussaufträge überführt und da kommen dann die großen Serien zustande.
00:07:29: Speaker 1und da kommt dann eben das Geld zustande. Ne, das ist wie eine, wie eine Marketingstrategie in dem Fall.
00:07:34: Speaker 2Ja, dass der mit dem Produkt kommt, sagt, ich brauch da mal 3 Stück und dann sagt er, O. K., das hat gut funktioniert, der Preis war O. K., ich red mit denen noch mal, haben die natürlich einen Salesprozess im Hintergrund, wo man dann sagt, was willst du denn genau, wir können dir helfen. Und danach holt man, holt man sich den Kunden über ein größeres Projekt dann rein. Das ist ’ne gute Strategie, passt nicht zu jedem. Man muss das natürlich kennen, was ist seine Zielgruppe, was sind seine Kunden, wie ist man selber aufgestellt. Also gut, ja, können wir die Strategie vielleicht mal so als als Einweg mal abhaken als ersten Schritt.
00:08:04: Speaker 1Und dann gehen wir einfach mal dieses Pricing Thema von Grund auf an. Das heißt aus der Physik, was man da so Problemlösungsaspekt hat, ist es eigentlich Muster erkennen, das Problem in Einzelprobleme aufteilen und dann sich einfach Schritt für Schritt wirklich zur Lösung wagen, ne. Und das Wichtigste ist, dass man unvoreingenommen ist, Und ich selber komm eigentlich nicht aus dieser Branche, ne 3D-Druck, hab mich da jetzt reingearbeitet über die letzten 23 Jahre, aber ich war unheimlich unvoreingenommen. Natürlich auch einige Wege eingeschlagen, die dann irgendwie zurückgehen musste, aber inzwischen eben eine ganze Menge Erfahrung gesammelt.
00:08:39: Speaker 1Und an sich sollte man sich dieses Problem, Preise berechnen, in 2 Stücke aufteilen, 2 Oberstücke. Das wäre das erste Stück. Wie viel kostet mich denn ein Bauteil? Stückzahl 1. Das zweite Problem ist, wie mach ich das bei mehreren Teilen, höhere Stückzahlen. und wir werden jetzt uns erstmal mit diesem, mit diesem ersten Teil beschäftigen. Ein Bauteil, da gibt es natürlich die verschiedensten Optionen und verschiedenste Technologien haben da auch andere Wege. Ich fang jetzt mal mit F.D.M. an, das sollte allen Hörern hier bewusst sein.
00:09:10: Speaker 1Viele werden sagen, ja, F. D. M., du, da krieg ich eine E-Mail, da ist ein Bauteil drin und dann zieh ich mir das in meinen Slicer. Dann guck ich da, was ist mein Support, vielleicht dreh ich das noch mal. Ja, schön, dann guck ich, was ist mein verbrauchtes Material, was ist meine Stundenzeit. Dann mach ich meinen Rechner auf, ein anderes Programm auf, guck mal in Excel rein, schieb mir das da rein, dann hab ich da meine verschiedenen Margen. Über die Monate wurde das immer komplizierter. Hab da jetzt 34 Sachen ausgefüllt, am Ende kommt ein Preis, 55€ perfekt, dem war der aber schon 10 Minuten beschäftigt, jetzt ne, 10 Minuten, wenn es, wenn es Minimum ist, ne, und dann schreib ich jetzt hier mir mein Angebot zurecht, noch eine andere Vorlage, vielleicht auch im Lexoffice oder so, schick ihm das raus, 45€ perfekt, weil insgesamt, wenn ich schnell bin, viertelstunde beschäftigt, denk mir so, perfekt, bitte, klappt das.
00:09:56: Speaker 1Kunde schreibt zurück, ah du, nee, sorry, tut mir leid, ich hatte, da, die falsche Version vom Bauteil, hier ist die andere. Dödö, machen wir jetzt wieder los. Und diese, dieser Zeitaspekt, ne, der ist wirklich ein Killer. Ja, und es geht ja gar nicht mal darum, wenn man jetzt sagt, ey, meine Preisberechnung, die ist super geil, die muss bestehen bleiben, meine Kunden vertrauen der, dann sag ich, hast du vollkommen recht, wenn deine Kunden dem vertrauen, dann hast du das Kundenverständnis und dann musst du dabei bleiben. Aber.
00:10:26: Speaker 1du musst auf diese Anfragen einfach reagieren können in einer Geschwindigkeit, die auch erwartet ist. Ich mein, wenn ich irgendwo irgendwie hingehe und mir was kaufe, dann bin ich auch glücklich, wenn ich das Käufererlebnis dann oder kaufen will, ne, wenn ich da ein Angebot halt schnell kriege und nicht noch irgendwie Stunden oder manchmal auch Tage warten muss und dementsprechend dieses erste Reagieren auf die Anfrage, selbst wenn man da erstmal eine Range angibt, hey, pass auf, das wird 50 bis 60€ kosten. Um da eben reagieren zu können, ne, und auch eine gewisse Klarheit zu schaffen, weil ich sag mal so, es gibt ja auch oft im Unternehmen eine oder zwei Personen, die sich damit auskennen, die da irgendwie üblicherweise die Preise berechnen, einfach weil die das schon so lange gemacht haben.
00:11:09: Speaker 1Und dann sind die aber auch mal krank oder im Urlaub und nicht da. das kann ja kein Grund dafür sein, dass dann die Firma plötzlich nicht mehr funktioniert beziehungsweise keine Angebote mehr rausgehen oder Angebote mit wesentlich schlechterer Qualität.
00:11:22: Speaker 2Weiß nicht, Johannes, hast du da schon mal irgendwie Erfahrung gesammelt bei verschiedenen Dienstleistern, mit denen du zusammenarbeitest? Also, wenn manche ein Angebot schreiben und die haben wirklich keine Lust drauf, dann schreiben sie einfach nur Bauteil, 1 mit der S.T.L. Preis und ist meistens ein glattgezogener Preis, und dann steht meistens so ’n Preis drin, der dann relativ hoch ist, dass die sagen, hoffentlich werd ich den Auftrag nicht kriegen, dann kommt der, der Auftrag trotzdem, weil derjenige sagt, O. K., das mach ich und dann haben sie meistens so ’n Riesenproblem, weil sie haben nicht richtig kalkuliert. Also es, man holt sich immer so ’ne Bombe ins Haus, die man nicht mehr bändigen kann nach mehreren Wochen, wenn man das Thema jetzt nicht einfach angeht.
00:11:58: Speaker 2Ne, wenn du jetzt vorhin gesagt hast, man berechnet mal ein Bauteil, wie geh ich denn her und berechne das denn? Also hast du da so ’n, schon noch, noch so eine, so eine kleine Unterkategorie, wo du sagst, die 34 Dinge muss ich vielleicht noch irgendwie beachten, wenn ich mal ein Bauteil rechne und sag, krieg ich da irgendwie so ein, so ein gleichen Wert so, so raus, wie gehst du da vor.
00:12:20: Speaker 1Auf jeden Fall, also erstmal vorneweg, das ist kein Weg, der der richtige Weg ist und die der Weg, wie ich mich dessen angenähert hab, ist tatsächlich, ich hatte die Aufgabe, hey, komm, muss jetzt mal eine Gleichung erstellen, die hier wirklich funktioniert und über die Monate und Jahre hab ich das dann immer weiter angepasst, immer mehr Optionen und verschiedene Wege gefunden. Und die beste Herangehensweise für mich ist einfach, ich komm aus diesem Bereich Skripten mit Python und dann einfach wirklich viele Daten sammeln und die dann gegenseitig plotten.
00:12:50: Speaker 1Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel, 5 bis 10 oder wie viel auch immer Bauteile habe, deren Preise und Einstellungen zum Beispiel für eine Menge oder für dann eben 100 200, dass man dann eben guckt, wie entwickelt sich denn der Preis als Funktion von verschiedenen Informationen, die wir aus dem Modell kriegen. Das heißt, Preisentwicklung gegen Volumen, Oberfläche, Bounding Box, Konvex Hall Volume, gegen Komplexität des Bauteils, wie bestimm ich die Komplexität. Da gibt es bestimmte verschiedene Wege, zum Beispiel Verhältnis zwischen Konvexalvolumen und Volumen, dann aber das auch noch normalisiert mit dem Moment of Inertia, also in den auch der Massenverteilung im Bauteil.
00:13:33: Speaker 1Da gibt es verschiedene Tricks und Kniffe, wie man da immer mehr ins Detail gehen kann. Aber es gibt dann eben auch verschiedene Zusammenhänge zwischen diesen Größen, ne, wie skalieren die verschiedenen Größen mit den Bauteilen, um dann eben eine eine einheitliche Preis, eine einheitliche Preisgestaltung wiedergeben zu können. Und da gibt es wirklich keinen Weg, der der Richtige ist. Man muss sich auf einen Weg konzentrieren, die man selber dann eben auch mit vertraut und auch vor allem ein bisschen in einer Art kommuniziert, weil eben auch die Kunden wissen müssen, dass da nicht.
00:14:10: Speaker 1einen, keine Ahnung, einen Goldfisch im im Glas ist, der sagt, oh, heute 50, morgen 60, sondern dass es da eben eine Regelung gibt. Und versteht mich nicht falsch, also es gibt viele Dienstleister, die schon eine tolle Preisberechnung haben, die die das seit Jahren durchziehen und das gut klappt, ne. Die machen das vielleicht auch über Druckzeit im F. D. M. Bereich oder über die nästen dann was im in Magix Netfab oder so und wissen dann, ja, so viel muss ich berechnen. Aber, dieser Preis ist, dann sag ich mal, in deren Augen ganz genau und die Kunden erwarten so einen genauen Preis, ist oft die Überzeugung.
00:14:44: Speaker 1Ne, denkst du, wie viel Zeit investiere ich denn, um dahin zu kommen? Und wenn das jedes Mal 10 Minuten, Viertelstunde oder sowas ist, oder oder vielleicht sogar noch mehr, dann ist es doch irgendwann auch die Mitarbeiterzeit, die da einfach zu viel wert ist und dieses Thema eben so geschlossen ist, weil eben nicht alle diese Preise berechnen können, dass das eben zum Problem führt. Ne, aber ich will noch mal auf wirklich die Kalkulation eingehen. Also für ein Bauteil, da ist es sinnvoll, ein Preis A. zu generieren, ne.
00:15:15: Speaker 1Und das wäre jetzt so meine Marge, wenn jetzt jemand wirklich nur ein Bauteil von mir haben will, ist eine ganze Menge Arbeit für mich, da ist der Preis Preis A. Marge 150% nur ein Beispiel. Ja, ja und dann sag ich mal, O. K., ab einer bestimmten Menge an Bauteilen möchte ich da auch mit dem Preis runtergehen, um meinen Konkurrenten halt auch da dann dementsprechend, einfach kompetitiv zu sein, guten Preis anzubieten. Aber wie gehe ich denn mit dem Preis runter? Das hängt einfach von der Strategie ab, wer sind die Kunden, wie möchte ich, wie möchte ich das kommunizieren.
00:15:49: Speaker 1Es gibt natürlich dann irgendwann den Punkt, wo der Mindestpreis erreicht ist. So viel Geld muss ich für ein Bauteil verdienen, sonst kann ich den Laden dicht machen. Und das wären vielleicht, sei es 5, sei es 10, wie viel Euro auch immer, so viel Geld muss ich auf jeden Fall verdienen. Und das wäre dann die Marge B. Das heißt, der Preis B. hat dann eine Marge von, sagen wir mal, 50% 75% ne. Aber wenn ich jetzt ein kleines Bauteil hab und ein großes, dann wär das ja quasi in Anführungsstrichen unfair oder unlogisch, wenn ich dann so eine so ein Discount Struktur hab, wo nach 50 Teilen gibt es den maximalen Discount.
00:16:28: Speaker 1Ja, 50 Riesenteile gegen 50 Kugelschreiberkappen, das kann man ja keinem erzählen, dass das der gleiche Discount ist. Also dahingehend muss man wirklich dann überlegen, wie kann ich das Bauteil und Eigenschaften des Bauteils mit ins Boot holen, um eben dieser Geschwindigkeit, die jetzt der Discount zustande kommt, gerecht zu werden. Und die Geschwindigkeit ist dann wieder dieser Preis A. für ein Bauteil, wie schnell komme ich zum Preis B. für ab 1000, ab 50 Bauteilen.
00:16:58: Speaker 1Und da kann man sowas überlegen, vielleicht ab der der Menge, wie viele auf meine 2D-Druckplattform passen. Im Pulverbereich vielleicht, wie viele Bauteile passen denn ungefähr plus 10% in meinen in meinen 3D Volumen hier von meinem Pulverdrucker, ne? Und davon dann multiplizieren. O. K., bei einem vollen Bauraum, da gebe ich den maximalen Discount, vielleicht auch erst bei 2 vollen Bauräumen. Das muss man sich dann eben überlegen, wie man das auch zu zu Kunden kommunizieren will. Und ich spreche jetzt hier schon eine ganze Weile, aber ich möchte noch auf einen Punkt weiter eingehen und der ist dieses Discount Struktur, die man.
00:17:37: Speaker 1aus dem Onlinehandel, wie zum Beispiel Amazon oder keine Ahnung, irgendwo kennen. Und das sind die Dinger 1 bis 5 gibt es keinen Discount, 6 bis 20, da gibt es 5% und 21 bis 50, da gibt es 10% und dann gibt es da die die Schritte immer weiter. Allerdings ist das ist nicht verwerflich, das kann man auch machen, weil wenn eure Kunden erwarten, dass das so die Discountstruktur ist, einfach weil sie es aus sämtlichen anderen Umgebung so kennen, warum dann nicht dem Kunden entsprechen und das genau so machen, ne?
00:18:08: Speaker 1Da kann man auch noch Größenfilter einbauen. Für Bauteile ab der Größe muss ich einen anderen Drucker nehmen, da will ich eigentlich ein bisschen eine andere Struktur haben, kann man alles umsetzen, wenn man eben eine freie Preisgestaltung auf einer Gleichungsebene basieren kann. Und um den Bogen jetzt mal zu spannen, zurück zu der Software, in der wir halt arbeiten, mit der ich arbeite, es ist so, dass wir diese Sachen auf gar keinen Fall vorgeben. Jeder Dienstleister ist einfach individuell.
00:18:38: Speaker 1Die haben alle ihre eigene Berechnung und das ist auch gut so, das soll auch so sein. Was wir anbieten und was wir quasi zur Verfügung stellen, ist einen eine Benutzerumgebung, mit der man seine eigene Berechnung, seine eigene Gestaltung der Preise wiedergeben kann. Und, wenn das man so manchen interessiert und die sonst auf Stunden Zeit abrechnen, da muss man einfach mal gucken, was es da auch für für andere Optionen gibt, was erst mal offen sein für alles, um dann dementsprechend da ultimativ das Ziel ist, Zeit zu sparen.
00:19:14: Speaker 2Ja, und dadurch, dass du ja jetzt auch mit sehr vielen Unternehmen auch weltweit jetzt zusammengearbeitet hast, hast du natürlich immer so ein Blick von O. K., den Dienstleister, den ich jetzt direkt im Videocall hab, den ich jetzt onboarde, Der passt ganz gut zu einer Firma, zum Beispiel in Kanada oder in in Australien, wo du, wo du schon mal angesprochen hattest und die haben da ähnlich kalkuliert. Und dann kannst du natürlich aus diesem Muster natürlich auch Tipps geben und sagen, schau mal, so würde ich an deiner Stelle doch kalkulieren. Und da hat auch der ein oder andere schon gesagt, boah, der Ludwig, der hat genau auf meine Preise, so wie ich da auch seither kalkulier, da ist der wunderbar drauf gekommen.
00:19:50: Speaker 2Nur jetzt mache ich das alles nur mit zwei Klicks. Ich lade das Bauteil hoch oder der Kunde lädt es hoch. Ich kriege einen Preis und bin mir einfach sicher, dass es passt. Nein, ist ja nicht so, dass man jetzt der ganzen Sache komplett. ausgeliefert ist und sagt, man hat ja so einen Baukasten, wo man seinen Preis bauen kann, sondern ihr helft denen ja, ihr gebt denen ja einen Weg mit. Und ich glaub, das Thema Preis ist nicht nur, ich hab ein Bauteil oder 5 Bauteile und dahinter steht eine Zahl, sondern man muss das Thema mal durchdringen. Man muss wissen, wie du vorhin auch gesagt hast, wie ist es bei großen Teilen, bei kleinen Teilen, wie viel passt auf meine Bauplattform drauf oder in meinen ganzen Bauraum, dass man so ein Gespür dafür auch bekommt und nicht nur plus minus mal geteilt nimmt,
00:20:27: Speaker 2sondern sich an diesen Modellen, wie du auch gesagt hast, sich bedient und sich das anschaut und sagt, da geht was komplett schief, das kann ich gar nicht machen.
00:20:35: Speaker 1Ne, auf jeden Fall, man muss sich einfach bewusst sein, dass das Thema kein einfaches Thema ist, aber es muss auch kein extrem kompliziertes Thema sein. Man muss sich einfach auseinandersetzen, muss das Problem und vor allem das Ziel eben verstehen. Und ja, tatsächlich hab ich mich gestern Abend um 22:00 Uhr noch mit einer Firma in Kanada zusammengesetzt und, die haben mit einem mit einem anderen Anbieter, was Ähnliches macht wie wir, eben zusammengearbeitet und deren Problem ist so, die verstehen oder die, die finden erstmal die vorgegebene Gleichung, die da ist, nicht gut, ist schlecht anzupassen, haben da einfach Interesse, sich weiterzuentwickeln und ein anderes System, andere Grundlage zu benutzen.
00:21:16: Speaker 1Und das ist eben auch wirklich unser Ziel hier, Johannes, wir wollen in den Austausch kommen, Und ich bin ganz sicher nicht der, der alles weiß, aber auf gar keinen Fall. Ich treff immer wieder Leute, die coole Ideen haben, die mir was beibringen. Der Unterschied ist nur, offen für Veränderung zu sein und ganz klar, ohne sich irgendwie zu verstecken, auch die Probleme mit den eigenen Gleichungen zu beleuchten.
00:21:39: Speaker 2Und für mich der Letzte, der irgendwie sagt, alles ist perfekt, weil ich weiß ganz genau, dass es nicht perfekt ist. Ja, absolut, absolut, seh ich auch so. Jetzt hatte ich mir noch einen Punkt noch aufgeschrieben und zwar natürlich im Powderbereich M. J. F. S. L. S. Es ist wichtig, seine Zahlen ganz genau zu kennen und andererseits auch zu wissen, was habe ich denn an dem Bauteil verdient. Weil jetzt zum Beispiel M. J. F. kenne ich einige Dienstleister, die sagen, ja, dann überweis ich aber so viel Geld dann an H. P. jeden Monat und so weiter. Aber was dabei rausgekommen ist, das sehe ich dann erst am Ende des Jahres in meiner Abrechnung.
00:22:10: Speaker 2Habe ich mit den Bauteilen wirklich Geld verdient? Das ist natürlich die eine Frage. Und was auch immer wieder kommt, da hast du mich auch ein Stück weit getriggert, noch Metall 3D-Druck, Bauteile berechnen. Macht es Sinn? Macht es keinen Sinn? da würd ich echt gerne noch deine, nicht deine Nummer, sondern deine, deine Einschätzung in dem Fall gern auch auch haben wollen, wie du das siehst, weil du da mit ganz vielen auch international schon gesprochen hast. Ne, wie ist es denn so in diesem Powderbereich, kannst du da noch ein, 2 Punkte dazu sagen.
00:22:38: Speaker 1Auf jeden Fall, also M.J.F. und S.L.S. Nutzer, da sprech ich jetzt vor allem welche, die eine ganze Menge Maschine haben, oder also auch eine M.J.F. Maschine reicht auch aus. Es ist sehr interessant, da über Preise zu sprechen, weil, wir mit HP, natürlich der Anbieter jetzt von MJF, ganz klare Strukturen haben, was ein Druck kostet. Das hat verschiedene Faktoren, zum Beispiel die Bauraumhöhe, die Packdichte und vor allem als Funktion der Packdichte ändert sich der Preis da ganz ganz schnell. Wenn ich also meine Maschine richtig gut im Griff habe, gute Packdichten habe, sagen wir mal bis zu 20 Prozent oder so, dann drucke ich wirklich sehr gewinnorientiert.
00:23:17: Speaker 1Dann habe ich, ein gutes, sehr, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. H. P. zieht quasi pro Druck dann dementsprechend, wie eben gerade beschrieben, eine Summe Geld ab. Sagen wir mal, das liegt irgendwo zwischen 700 und 1200 Euro, ne. Das heißt, ein Druckvolumen, wo es eigentlich Bauteile im Wert von mindestens 2000 bis 4000 Euro haben, ne. In dem Bereich müssen wir uns bewegen, damit das langfristig eine gute Sache ist für die Firma. Und.
00:23:48: Speaker 1da kommt es eben drauf an, wenn ich da meine Bauteile genestet hab, ne, dann hab ich da meine, wenn es, wenn es hochkommen oder mitunter ein paar 100 Bauteile drin und ich hab für die ja alle irgendwie ein Angebot geschrieben. Das heißt, ich weiß, O. K., für ein Bauteil hab ich hier den Unit Preis von 20€ Das heißt, wenn ich das jetzt da 100 Mal drin hab, dann weiß ich, O. K., das Ding, dafür hab ich 2000€ verdient, wie viel Geld hab ich denn abgedrückt an H. P., was sind denn meine laufenden Kosten, die ich jetzt mit einem Druck hab, ein Mitarbeiter geht hin. Strom, dies das halt, was da so zusammenkommt.
00:24:19: Speaker 1Ich sag nicht, dass man da jetzt den tagesaktuellen Strompreis berechnen soll, das ist auch wieder Overkill, sondern einfach da eben die Kosten, die man hat mit dem Druck, sich dessen bewusst sein, die H. P. Kosten bestimmen, das muss auch nicht 100% genau sein, da reichen 95 aus, um eben die Idee zu haben, alles klar, der Druck hat mich so viel gekostet, so viel hat er reingespielt, das ist meine Marge. Wenn ich das nämlich über Monate mache, dann kann ich als Geschäftsführer auch einfach Entscheidungen treffen. dann sehe ich, hey, ich verdiene zu viel Geld damit.
00:24:49: Speaker 1Was mache ich? Wahrscheinlich ein paar Sachen richtig. Oder ich verdiene zu wenig, ich muss was ändern, um eben da aktiv zu sein und auch im laufenden Betrieb eben Entscheidungen treffen zu können, die für dieses Unternehmen dann dementsprechend sinnvoll sind.
00:25:03: Speaker 2Und ist auch ein geiles Gefühl, wenn man weiß, der Druckjob, der kostet jetzt vielleicht 800 oder 2000 oder 6000€ Aber da steckt auch richtig viel Geld drin und wenn die Maschine dann läuft und man packt es dann aus, man weiß, das hat sich jetzt gelohnt. Der Kunde freut sich, wenn er die Bauteile kriegt, das ist ein ganz anderes Gefühl. Ne, wie siehst du es im Thema S.L.M. C.N.C. Metall 3D. Druck? Da sagen viele, da kann man die Preise gar nicht kalkulieren, das ist doch viel zu schwierig. Das ganze Thema Nacharbeit und so weiter und so fort, wie ist da deine Einschätzung.
00:25:33: Speaker 1Ich muss schon ein bisschen schmunzeln, weil ich anfangs, als Unwissender quasi in diese Gespräche gegangen bin und ich war wirklich so, wir lösen das jetzt, wir schaffen das, mit Halterdrehdruck können wir alles berechnen, ist toll. Und dann hab ich über die Monate und dann dementsprechend Jahre auch gemerkt, das ist eigentlich echt nicht der Weg, das ist gar nicht sinnvoll. Und ich bin heutzutage der vollen Überzeugung, dass Sofortangebote, nicht unbedingt sinnvoll sind und manchmal auch wirklich abzuraten sind. Ein Beispiel im Metall 3D Druck, auf jeden Fall, ja, in genau in dem Bereich und ein Beispiel im Metall 3D Druck, aber auch CNC.
00:26:12: Speaker 1Allerdings, was der die kleine Schwester oder kleine Bruder davon ist, eben eine ungefähre Preisspanne angeben zu können. Weil wenn nämlich ein Einkäufer oder eine andere Firma sich melden, sagt, hey, sag mal, was soll denn das ungefähr sein, dann will ich mich als Dienstleister doch nicht, 10 Minuten, halbe Stunde hinsetzen und das genauestens berechnen auf Methode X, nur um dann vom anderen zu hören, nee, ist mir zu teuer, ich geh zum anderen, tschüss. Man muss einfach dieses, dieses Qualifizieren, ne, das ist ja wie ein Qualifizierungsgespräch im im Verkauf, einfach ne, im Vertrieb, man muss vorher nachschauen, hey, bei mir landest du bei für roundabout 400€ ist das denn bei dir im Rahmen, da sagt ja, ist es.
00:26:54: Speaker 1O. K., dann setze ich mich hin und berechne das genau und dann kommst du raus, bei 380 freut sich der Kunde, kommst du raus, bei 440 versteht der Kunde auch, es geht darauf, schnell reagieren zu können. Und ich hatte schon einige Gespräche, wo ich dann wirklich Metalldruckdienstleister im Call sitzen hatte, die da handverschränkt vor der Kamera sitzen und sagen, das kann man nicht berechnen. Und dann sag ich einfach, na, wir wollen es ja auch gar nicht exakt berechnen, ist ja gar nicht das Ziel. exakt berechnen. Das ist deine Expertise, die über Jahre angesammelt wurde.
00:27:28: Speaker 1Was wir machen wollen, ist einfach ein Prozess, ein System zu schaffen, wo man schnell reagieren kann auf Anfragen. Also, dass man da auch einfach eine gewisse Linie reinkriegt.
00:27:38: Speaker 2Ja, absolut. Ich kenn es ja selbst, wir haben einige Metall 3 D. Druck Dienstleister, eine Beratung, die kriegen dann so ein Projekt und dann setzen die sich hin, dann sind die da so 20 Minuten beschäftigt und dann, Haben die ihre Ideen dabei, das Bauteil zu drucken und das sind meistens auch Aufträge, die gehen ab 500,00€ erst los, weil wenn du als 3 Metall 3 d Druckdienstleister Bauteile für 30,00€ anbietest, dann sollst du dich vielleicht mal fragen, ob du etwas Elementares vielleicht nicht verstanden hast bei so günstigen Preisen. Aber wichtig ist wirklich diese Hausnummer, dass man so ein Projekt anschaut, dass man das reinlädt und dann einfach dem Kunden, wie du vorhin gesagt hast, ey, das wird so um die 400,00€ kosten.
00:28:12: Speaker 2Das Bauteil ist 400,00€ in deinem Budget, weil wenn der Kunde dann sagt, Wir planen eigentlich für dieses Bauteil 15€, Dann braucht man ihm den das Angebot auch nicht machen, weil er vielleicht auch gar nicht offen dafür ist, das Bauteil auch zu bestellen. In dem Fall, auf jeden Fall, ja. Und dann, dann, dann hat man nicht so die 1 und 0 Variante doch drin, sondern ist eher an dem Punkt und nähert sich an den Kunden an, weil ich weiß auch. Wenn man so den Kunden fragt, was willst du denn für das Bauteil bezahlen oder was hast du denn für ein Budget, dass die meisten dann einfach so ein Schulterzucken haben und sagen: ‘Keine Ahnung, du bist dein Experte, du musst wissen, was das Teil kostet.’ Und wenn man das dann reinlädt und sagt: ‘Haben Sie überhaupt ein Budget von 6 oder 12 von von 1200,00€ 600,00€ oder 1200,00€ für das Bauteil?’ Dann kann der Kunde auch sagen: ’Aha, OK, so viel kostet das, hab ich nicht gedacht.
00:29:00: Speaker 2Ich hab gemeint, ist viel teurer oder viel günstiger.’ dann kommt man in die richtige Richtung und es lohnt sich absolut, wenn man sieht, wie viel manchmal die Leute mit einem einzigen Projekt rumtun, eine halbe Stunde. Und der sagt dann danach: ‘Ja, OK, ist zu teuer, machen wir nicht.’ Niemand, die die halbe Stunde kriegt man nie wieder zurück. Wenn man es in Phasio reinpackt als Kalkulator und dann sofort weiß, worum es dann ungefähr geht, hilft es einem, sich dort wie in der Mathematik so sich so ran zu wagen, so sich so.
00:29:30: Speaker 2der sich so, wie sagt man, die Formel so, ja, so die, die, die Formel so an, der Formel so anzunähern oder sowas in der Art, ne, in der Hinsicht. Ja, hast du noch einen Punkt, wo du sagst, das wär jetzt noch super wichtig noch zu wissen, um das Thema abzuschließen.
00:29:45: Speaker 1Einfach nur zusammenfassen, würd ich mal sagen, es gibt nichts, keinen, keinen falschen Weg, gibt aber auch keinen, keine, keine goldenen, richtigen Weg. Die Wahrheit liegt immer in der Mitte und das Allerwichtigste ist, sich vor dem Thema nicht zu verschließen, aus welchem Grund, immer, wenn man da keinen Bock drauf hat, mal ein bisschen Angst hat, weil man irgendwas schon immer so gemacht hat, da einfach mal das Gespräch suchen, sich einfach mal überlegen, was ist denn eigentlich möglich und was würde mir denn tatsächlich helfen. Ja, das ist ganz, ganz wichtig.
00:30:13: Speaker 2Ja, vor allem ist es wichtig, dass wenn man seine Bauteile anschaut, nicht diesen, diesen, diesen Hintergedanken hat zu sagen, mach ich damit jetzt Gewinn? Wenn, wenn das kommt, immer wieder der Gedanke, hab ich bei dem Auftrag was verdient, mach ich das richtig, wie machen es die anderen, dann sollte man es wirklich prüfen lassen. Und dabei kann man sich, Entweder bei dir oder bei uns bei 3D Industrie auch sehr gerne melden. Wir gucken uns der Sache an, wir geben paar Tipps mit. Wir schauen vor allem, ob und wie wir dort unterstützen können und was die beste Lösung in dem Fall ist. Und das malen wir in einem Videogespräch oder im kostenfreien Erstgespräch dann auch immer auf.
00:30:47: Speaker 2Dann kann man sich immer noch entscheiden, geht man die ersten Schritte mal alleine oder macht man das dann auch gleich, schafft man das gleich zusammen. Somit würde ich sagen, Ludwig, danke für deine Zeit, dass du dich dem Mythos Preis gewidmet hast hier. Und dann würde ich sagen, bis zur nächsten Podcast-Folge. Danke schön.