3D-Druck Podcast

3D-Druck Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

Transkript

Zurück zur Episode

2024-09-09: 2024-09-09

00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht. Egal ob Sie neu mit 3D Druck und additiver Fertigung beginnen, erfahrener Anwender sind oder sogar 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant. Denn es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge. weil diese Podcastfolge eine Interviewfolge ist und sie trägt den Titel ‘Big Rep: Große Pläne, große Bauteile’.

00:00:48: Speaker 1Denn die Nachfrage nach größeren F.D.M. Teilen nimmt stetig zu und es geht nicht mehr nur darum, was in eine Schuhschachtel passt, 3D gedruckt, denn die Bauteile werden immer größer und die Komplexität der Bauteile und auch der Drucker nehmen in dem Fall auch zu. Und wenn Sie als Techniker, Ingenieur, Konstrukteur, Oder einer oder aus einer Entwicklungsabteilung von einem mittelständischen Unternehmen tätig sind und überlegen, den nächsten Schritt zu gehen, um große Bauteile fertigen zu lassen. Dann sollten Sie jetzt auf jeden Fall dranbleiben, denn ich habe einen ganz tollen Interviewpartner.

00:01:22: Speaker 1den ich ganz kurz vorstelle. Es ist Herr Thomas Janitsch. Er ist Geschäftsführer von H.G. 3D. in Österreich und zugleich verantwortlich für das gesamte Produktportfolio der Big Rap Gruppe. Thomas, ich freue mich riesig, dass du da bist. Stellt auch dich und das Unternehmen in ein, 2 Sätzen doch bitte kurz vor.

00:01:42: Speaker 2Ja, vielen Dank für die Einführung. Ja, Thomas Janitsch, Jakomini, mein Name. Ich bin für, für die Huggle 3D verantwortlich. Eigentlich seit der Gründung, bin jetzt auch schon 10 Jahre und so sind ja fast schon Dinosaurier in der Branche, im A.M. Bereich unterwegs. Und wie die meisten ja mitbekommen haben werden, sind wir seit kurzem fusioniert mit der Firma Pickrep aus Berlin und treten jetzt gemeinsam als Pickrep auf und zeichnen mich in der Rolle jetzt für das gesamte Produktportfolio von uns verantwortlich.

00:02:20: Speaker 1Das ist mir ja aufgefallen, erstmal danke für deine Vorstellung. Damals auf der Formnext 2023 habt ihr ja angekündigt, dass ihr euch zusammenschließt und dieser Börsengang ist ja auch erst ein paar Wochen jetzt her und Hage 3D und Big Wrap war ja jetzt auch ziemlich oft in den Medien. Da werden wir jetzt auch nachher noch mal tiefer drauf eingehen, weil das bestimmt sehr viele auch interessiert, was doch noch alles kommt. Meine erste Frage jetzt an dich ist, Wie groß sind denn die Teile, die eure Kunden auf euren Maschinen Maschinen auch fertigen und gibt es dort irgendein Muster, was sich bei euch widerspiegelt.

00:02:55: Speaker 2Also, wir sehen schon und ich möchte es aufgreifen, wo du gesagt hast, es geht darum, dass man nicht alles, was in eine Schuhschachtel passt, das ist eine schöne, schöne Einleitung. Letztlich geht es darum, eine Lösung anzubieten, wo die Schuhe für viele unserer Mitbewerber schlicht und ergreifend zu groß sind. Die Bauteile, die wir drucken, beginnen üblicherweise in dem 20 bis 30 Zentimeter Bereich und gehen eben bis zu einem Meter beziehungsweise einen Meter 20.

00:03:28: Speaker 2Selbstverständlich, und will jetzt nicht zu sehr auf die technischen Details eingehen, kann man auch kleinere Bauteile drucken. Wir sehen aber natürlich schon am Markt, dass sich die Firmen mehr und mehr mit ganzen Printerflotten ausstatten, was ja durchaus zweckmäßig ist. Und wenn man, wenn man, gewisse Bauteilanzahl über einer gewissen Größe hat, dann ist das Fügen einfach ein zu aufwendiger Prozess und überall dort beginnen wir dann mit unseren Lösungen. Und plakativ gesprochen, wir haben Kunden, die machen Schuhleisten, die bisher aus Holz waren, mit unseren Maschinen.

00:04:02: Speaker 2Wir haben Firmen, die drucken Prototypen für ihre Getränkekisten oder für einfache Transportgebinde. Auf unseren Maschinen bis hin zu großen Lüftern, die an Meter groß sind und im Prototypenbau verwendet werden. Das heißt, wir sehen eigentlich, dass es, man braucht sich nur umschauen, einen guten Anteil an Bauteilen aus Kunststoff natürlich gibt, zum Teil aus anderen Werkstoffen, vielfach Holz, die eben mit dem 3D-Druck ersetzt werden können. Und da gibt es natürlich eine mannigfaltige Anzahl an Bauteilen, die größer so einer Schuhschachtel Schrägstrich einer A4 Größe sind.

00:04:37: Speaker 2und dort beginnen wir. Also sowohl in der Hage 3D haben wir seit jeher auf Großbauteile gesetzt und damit Großmaschinen gesetzt und Big Rap in dem Fall Nomen ist Omen natürlich auch seit jeher sich auf Großbauteile konzentriert und das ist auch das Gemeinsame, was uns von Anfang an verbunden hat und was wir jetzt dem für den Markt anbieten.

00:05:01: Speaker 1Mhm, dann kann man das nahezu fast sagen, es geht, ab der Schuhbox sozusagen los und da hast du vorhin ein gutes Beispiel gemacht mit dieser Getränkekiste bis zu zu einer Europalette in etwa von der Größe her, wie lässt sich das.

00:05:14: Speaker 2Genau an sich ja. Also Transportgebinde gibt ja unterschiedlichste Anwendungen, braucht man sie nur irgendwelche Transportgebinde, die E.S.D. Eigenschaften für Elektronikkomponenten vorstellen, die auf Lagerverhältnissen transportiert werden und und last but not least natürlich auch Europalette. Das heißt, die maximalen Abmessungen, sind eben Meter 20 bei der größten Maschine, die wir da jetzt in dem Einsatz haben.

00:05:39: Speaker 1Es gibt natürlich ganz viele, die haben die ersten Erfahrungen mit dem Thema große Teile schon gemacht und und Drucken von großen Teilen. Warum braucht man denn für große Teile doch so viel mehr Technik und so viel mehr Know-how, damit das Ganze auch funktioniert und die Bauteile so rauskommen, wie man schlussendlich auch haben möchte.

00:05:58: Speaker 2Ja, das ist eine gute Frage. Ich hab, über mögliche Analogien nachgedacht. Es ist gar nicht so trivial, was zu finden, aber ich sage mal so, es ist ein Unterschied, ob ich zu Hause ein kleines Essen für 2 Personen koche, auf guter Qualität, oder ob ich in einem Restaurant für 200 Personen was machen muss. Und ein bisschen ist es hier auch, die Komplexität entsteht, dass die Prozesse und da sprechen wir von der Abstimmung, natürlich von der Maschine mit dem Material,

00:06:31: Speaker 2von der Konstruktion der Bauteile, auch natürlich von der passenden Werkstoffwahl mit zuverlässigen Werkstofflieferanten, dass das gesamte Prozessfenster entsprechend enger ist, damit ein entsprechend gutes Ergebnis rauskommt. Und overall würde ich mal sagen, so 10 Zentimeter größer in den 3 Dimensionen ist halt tatsächlich auch eine zehnfach höhere Komplexität. Und wenn man dann sieht, wie die Komplexität größer wird, Dann zeigt es auch, dass man entsprechendes industrielles Mindset selbst braucht, aber natürlich auch entsprechend industrielle Partner und entsprechende industrielle Lösungen.

00:07:11: Speaker 2Und ich glaube, das ist auch das, was wir liefern können. Und wir haben eben herausgefunden über die jahrzehntelange Erfahrung, die wir jetzt in unseren Firmen haben, dass diese Komplexität nur dann beherrschbar wird, wenn man gewisses Erfahrungswissen aufgebaut hat, was sich natürlich in die Entwicklungen, der Produkte, aber auch in die in das Know-how, das wir dann an den Kunden weitergeben, einfließen kann. Und das versuchen wir eigentlich zu bewerkstelligen und damit kann man diese diesen Gap auch schließen. Und jeder, der zu Hause mit irgendeinem Anycubic oder Ähnlichem schon mal gedruckt hat und dann an eine große Maschine geht, wird feststellen, dass ABS in 10 mal 10 mal 10 Zentimeter Format de facto im unbeheizten Bauraum druckbar ist, aber ab 4050 Zentimeter.

00:07:58: Speaker 2bekommt man Spannungsrisse und ab 70-80 Zentimeter ist es de facto nicht mehr druckbar ohne eine industrielle Umgebung. Und diesen Schritt, den sehen zum Teil die Heimanwender nicht in der Komplexität, wie es vorhanden ist. Das Gute ist, die Komplexität ist mathematisch determinierbar und berechenbar und zugleich, und damit haben wir aber auch die Lösung sichergestellt, beziehungsweise damit können wir sicher sein, dass wir das Know-how weitergeben können, indem es planbar ist.

00:08:30: Speaker 1Das heißt, wenn sich jemand für euch oder bei euch für eine Maschine entscheidet und er noch nicht dieses Skillset oder diese Fähigkeiten hat, dann unterstützt ihr sozusagen auch den Anwender dabei, dass er diese nächsten Schritte auch mit euch gemeinsam dann gehen kann. Denn alles, was dann, wie du gerade gesagt hast, größer wie, 330 Zentimeter ist, kann natürlich zu mehr Komplexität führen. Ist das dann richtig so.

00:08:56: Speaker 2Ist richtig, wobei würd es sogar ein bisschen anders formulieren. Der Auftrag schrägstrich unsere Beziehung mit dem Kunden beginnt ja eigentlich erst mit dem Kauf der Maschine. Es ist ja Verfahrenstechnik, das wir betreiben und die wir, in der wir alle uns bewegen. Und das bedeutet, dass die Maschine oder das Material immer nur eine kleine Komponente ist. Und wir haben bei uns intern nicht umsonst, Ein sehr starkes Lifetime Cycle Denken mit dem Kunden im Fokus. Auf der einen Seite zu Beginn natürlich, wir haben eine E.

00:09:28: Speaker 2Academy, wo unglaublich viel und tolles Material zur Verfügung steht, wo der Kunde sich einarbeiten kann in die Methodik des Großbauteil Druckens und auch mögliche Applikationen natürlich zusätzlich erfährt. Aber das geht geht darüber hinaus, dass wir natürlich entsprechende Materialprofile schon vordefiniert mitliefern. mit der eigenen Slicing Software und endet natürlich auch bei Konzepten, die das Service angehen. Parallel dazu machen wir sehr intensive Tests.

00:10:00: Speaker 2ist auch für die Materialien, die wir unter unserer Marke verkaufen und das ist auch wiederum ein extremer Faktor der Prozesszuverlässigkeit und all das kommunizieren wir und diskutieren wir mit dem Kunden. Das heißt, in Wahrheit beginnt einfach eine lebenslange Kundenbeziehung und das ist auch das Mindset, mit dem wir auftreten und arbeiten. Und ich glaube, das ist auch das Richtige, weil es genau damit sicherstellt, dass die Erfolgsquote beim Kunden für alle Bauteile einfach entsprechend hoch ist.

00:10:28: Speaker 1Hast du vorhin das Thema angesprochen, ihr begleitet den Interessenten dann auch ’ne ’ne ganze Zeit lang, bis er dann Kunde wird. Wenn man jetzt schon schon länger über über große F.D.M. Bauteile nachdenkt, was kommt den Leuten denn alles in den Kopf zu Beginn.

00:10:45: Speaker 2Uff ja, vielfach gute Frage. Ja, es sind natürlich viele technische Fragen, auch die kommen. Also das eine ist, wie lange dauert der Druck, wie kann man den Druck beschleunigen, mit welchen Einstellmöglichkeiten, wie frei ist man und bleibt man in der Bauteilorientierung. Größere Bauteile haben vielfach auch die Möglichkeit, dass es smarte Funktionen hat, das heißt, ich kann Hartweichkomponenten kombinieren und ist es möglich, DPU mit einem Bedgate zu kombinieren, die an sich ja unterschiedliche Schwingungen haben und wenn ja, wie geht das tatsächlich?

00:11:22: Speaker 2Wie schaut die Balance aus, quasi zwischen Druckgeschwindigkeit und Oberflächenqualität Schrägstrich Schichtstärke, die man natürlich aufträgt? Und all das ist etwas, was wir im Rahmen der Gespräche diskutieren, bis hin zu Machbarkeitsstudien, die wir entsprechend auch machen. Also, wir haben ein Unternehmer in Deutschland, in Augsburg, in der Nähe von Augsburg ist die Firma Wostek, die, automatisierte Waschanlagen, also Autowaschanlagen, baut und da ist es darum gegangen, dass wir aus Polypropylen, weil wir die chemische Beständigkeit gebraucht haben, einen Kanister drucken, der eben natürlich dicht ist, weil der Kanister bei den Prototypenanlagen verbaut wird, die chemische Beständigkeit aufweicht und natürlich eine gewisse Lebensdauer haben muss.

00:12:07: Speaker 2Und Polypropylen ist als Werkstoff im additiven Bereich ganz allgemein sehr schwer zu verarbeiten und wir hatten damals schon 23 Jahre Erfahrung damit, Und dann bieten wir tatsächlich auch Machbarkeitsstudien an, dass man mit dem Kunden gemeinsam die Anforderungen von A bis Z durchgeht, bespricht, Lösungen erarbeitet, konstruktiv möglicherweise den einen oder anderen Eingriff vornimmt und zum Schluss das fertig gedruckte Bauteil dem Kunden zusendet, der das dann auch validieren und testen kann.

00:12:38: Speaker 2Und all die Fragen, die kommen natürlich und die können wir dann in dieser Phase auch entsprechend klären und lösen. Und es gibt für, ich würd sagen, fast keine Fragen, keine Antworten, die befriedigend sind. Es ist eine unglaublich flexible und vielfältige Technologie, die wir mit dem mit dem F.D.M. Verfahren einfach haben.

00:12:58: Speaker 1Dann ist es aber immer ein Wechsel zwischen, was ist die Anwendung, also die Anwendung zu qualifizieren, was braucht der der Interessent oder Kunde wirklich und welche technischen Möglichkeiten bietet die Maschine, um das Ganze dann umzusetzen. Das ist wahrscheinlich immer so ein Ping-Pong-Spiel zwischenher.

00:13:16: Speaker 2Hundertprozentig. Also ich denk, ich denke, die Frage vorhin von dir war eh richtig, was, was ist der Unterschied zwischen einem kleinen Bauteil, das man druckt und entsprechend größeren Bauteildruck und in Wahrheit ist es nichts anderes als eine Industrialisierung. Das heißt, dieser Industrialisierungsprozess bedeutet natürlich, dass man sich die Bauteile allumfassend ansieht und alles diesbezüglich auch betrachtet. Und das beginnt natürlich bei der Konstruktion über den richtigen Werkstoff, und und letztlich über das richtige Equipment / die richtige Maschine.

00:13:51: Speaker 2Klingt jetzt alles ein klein wenig komplizierter. Wir, wie gesagt, haben ja schon sehr, sehr viel Erfahrung mit einer unglaublichen Vielfalt an Werkstoffen, aber der Kunde, wenn der Kunde das industrielle Mindset hat, und da muss ich jetzt ja im Wahrheit schon ein Lob aussprechen, für den deutschen Sprachraum, da haben wir unglaublich viele Ingenieure, die mit der Technologie arbeiten und da ist aber Verständnis, da, dass man eben auch ein industrielles Mindset braucht. Ich mein, Spritzguss wird da jemand oder wird auch keine in Frage stellen, dass es für einen Spritzguss spezielle Designvorgaben in der Konstruktion gibt und Ähnliches gilt natürlich im F.D.M.

00:14:28: Speaker 2Bereich. Und mit dem Know-how der Ingenieure, die man vorfinden und den Lösungen, die wir anbieten, wird dann der Druck tatsächlich auch letztlich wiederum sehr, sehr einfach.

00:14:42: Speaker 1Genau. Was schreckt denn die Interessenten beim beim F.D.M. Großdruck denn zurück, was jedoch absolut unbegründet ist aus deiner Sicht.

00:14:53: Speaker 2Ja, die große Frage ist natürlich schon in vielen Bereichen, hab ich genug Bauteile, dass sich die Baumaschinengröße rechnet? Das ist die kaufmännische Fragestellung und das zweite ist eben, was ich vorher schon angesprochen hab, wenn man das, Bewusstsein noch nicht hat und das Verständnis für den Werkstoff noch nicht hat und man experimentiert selbst mit großen Bauteilen und man scheitert dann mit seinem kleinen Gerät, dann hat man Bedenken, ob das bei den großen Maschinen auch funktioniert und ich glaube, das kann man, das kann man sehr, sehr gut entkräften.

00:15:27: Speaker 2Das zweite ist, aber da finde ich, ist FTM natürlich trotz allem ein echtes Asset, die Frage, wie zukunftsfähig ist die Investition, das heißt, welche Produkte werden wir wirklich in 3, 4, 5 Jahren noch, bauen als Unternehmen und wie passt dafür dann mein 3D-Drucker? Da, wie gesagt, ich möchte mich da wiederholen, Großmaschinen können natürlich auch kleine Bauteile drucken und dann kann man halt 20 kleine Bauteile in einem Batch fertigen lassen. Der Fügeprozess als solcher ist allerdings natürlich immer relativ aufwendig und und unbefriedigend.

00:16:01: Speaker 2Also, ich glaub, diese Sorge ist tatsächlich unbegründet, dass man die Maschine zu sehr für nur für Großmaschinen, hat und die Auslastung bei den kleinen Maschinen hat, ist aber letztlich auch eine kaufmännische Frage. Technisch ist meistens die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, einfach auf einem geschlossenen System zu bleiben und wir kennen ja unsere Marktsituation und es gibt ja sehr etablierte geschlossene Systeme im Markt und und letztlich ist es auch so, dass wenn man einen extremen Kostenvorteil beim Material durch ein offenes Materialsystem darstellen kann und wir.

00:16:36: Speaker 2so wie wir es jetzt mit Bitgrip machen, ja auch die Profile für das offene System mitliefern, dann geht die Zuverlässigkeit nicht nicht signifikant nach unten und das erkennen mehr und mehr Firmen, die, ich sag immer wieder, mehr Freiheit, bringt halt etwas mehr Verantwortung mit sich und ich denke, dass das ist etwas, was man durchaus so kommunizieren kann. Aber ich kann mich da nur wiederholen, im deutschen Sprachraum haben wir unglaublich gute und und viele Ingenieure und insofern, insofern haben wir da die bestmögliche Basis.

00:17:14: Speaker 2Ich sag aber trotzdem noch, unser Anspruch ist dennoch, eine Maschine als Teil einer Gesamtlösung zu liefern, wo die Prozesszuverlässigkeit, und die Prozesseinfachheit sehr, sehr hoch ist. Also vielleicht kleiner Schwenk in Richtung U.S.A. Der U.S.A. Markt von Big Rep ist ja sehr bedeutsam und im amerikanischen Bereich sind die Ingenieure nicht so breit vertreten, wie es wir hier vorfinden und und umso mehr versuchen wir eben hier trotz trotz offenen Systems.

00:17:52: Speaker 2eigentlich möglichst viel dem Kunden in die Hand zu geben, dass er möglichst wenig falsch machen kann, vereinfacht gesagt. Und das wiederum bringt, bringt, bringt uns in die Lage, dass wir mit gutem Gewissen jedem die Angst nehmen können, wenn es dann in Richtung Großrundrum geht, um es so zu formulieren.

00:18:11: Speaker 1Genau, damit er schnell zu einem guten Ergebnis kommt und nicht lange probieren muss in der Hinsicht. Jetzt hast du mir ’n paar Punkte auch vorweggenommen für meine nächste Frage, aber das ist ganz gut. Vielleicht hast du noch ’n paar weitere. Warum kommen Unternehmen denn zu euch, wenn es um große F.D.M. Teile geht? Vielleicht hast du da noch ’n paar weitere Punkte, warum sich die für euch entscheiden.

00:18:32: Speaker 2Der wichtigste Asset, glaub ich, sind die jahrelange Erfahrung, die wir einfach mitbringen und Großraumdruck ist viel, viel, viel Erfahrungswissen, schlicht und ergreifend. Und das Erfahrungswissen, das geben wir dem Kunden weiter. Wie schon gesagt, auf der einen Seite diese Lifecycle-Betrachtung, dieses lebenslange Begleiten und das beginnt eben bei Inputs, wie kann man Großbauteile verbessert in der Konstruktion aufsetzen. Dann natürlich die Materialprofile sind ohnedies voreingestellt bei den Materialien.

00:19:02: Speaker 2Das heißt aber, wie kann man im Slice noch mit ein paar Tips entweder die Qualität verbessern oder die Geschwindigkeit Schrägstrich die Fertigungszeit reduzieren, Und Und letztlich ist vieles von diesem Wilson in der Academy gebündelt und alles, was man dort nicht findet, ist in unserem Team von Application Engineers gebündelt und dort kann man jederzeit anrufen, um das zu machen. Kleines Beispiel, wir haben einen Kunden gehabt, der hat für Transportgebinde aus Polycarbonat Inlays gefertigt.

00:19:35: Speaker 2Und da ist die Anforderung einfach gewesen, dass man bei einer Druckzeit von 22 Stunden auf unter 12 Stunden oder auf 12 Stunden unterkommt, ne? Und dann setzt man sich einfach mit dem Kunden auseinander und sagt, was macht man? Und dann kommt man eben drauf, wir haben ja mehrere Extruder drauf, wir haben ja natürlich nicht nur In-Fill-Werte und Schichtstärke, sondern es gibt ja verschiedene Konzepte, das abzubilden, dass ich auf der einen Seite, mit feineren Düsen, die Außenkonturen mach, mit groberen Düsen quasi die den Infill bewerkstellige, kleine konstruktive Änderungen, wo Supportmaterial wegfällt und so weiter und so fort.

00:20:11: Speaker 2Und das sind dann die gezielten Zielsetzungen, die wir mit unserem Application Team anbieten können und machen. Und ich glaub, das schätzen die Kunden mehr und mehr. Und ehrlicherweise, je mehr Großmaschinen im Markt sind, desto mehr wird es dann auch wahrgenommen, wie wir mit unseren Kunden agieren und umgehen. Und das ist meines Erachtens ein echtes Asset, das wir da anbieten können. Und da gibt es aber mannigfaltige Beispiele. Das heißt, wir sind sehr, sehr eng und intensiv, auch in in der Anwendung, im Austausch mit unseren Kunden.

00:20:43: Speaker 2Und wie gesagt, was standardisierbar ist, das findet man auf unserer E-Learning-Plattform. Und alles, was Basisprozesswissen ist, das liefern wir in den Voreinstellungen mit. und für alles andere sind wir mit dem Application Team im Austausch.

00:20:57: Speaker 1Mhm, ich nehm das auch ganz stark wahr, so wie du es gerade auch gesagt hast, ihr entwickelt eure Kunden stetig weiter, um um dieses dieses Verständnis, was ihr habt, auch auf den Kunden zu übertragen, damit er doch natürlich weiterlernt und dann mit mit spezifischen Fragen vielleicht noch auf euch zukommen kann diesbezüglich. jetzt muss ich die Frage ein bisschen splitten und zwar, wo hebt sich eure Technologie jetzt einerseits Hugget 3D und Big Rap denn denn gegen eine, also gegenüber anderen Playern im Markt ab?

00:21:28: Speaker 1Vielleicht kannst du da so ein so ein Stück weit zweigeteilt so ein bisschen drauf eingehen.

00:21:33: Speaker 2Mhm, mhm, mhm, ja, gerne. Ja, ja, ich fang vielleicht mit der Big Rap an. Wo hebt sich die Big Rap Technologie ab? Die Maschinen sind zuverlässig, Das ist ein Um und Auf und jeder, der mal einen Druck gemacht hat und wenn Ihnen dann nach 80 Stunden der Druck abbricht aus irgendeinem Grund, dann ist das einfach hochgradig ärgerlich. Und das ist etwas, was die Maschinen liefern. Die Zuverlässigkeit und letztlich damit einhergehend auch, ist ein bisschen abhängig von den Maschinen, aber tatsächlich die Einfachheit in der Bedienung.

00:22:12: Speaker 2Also wir haben im BigRib, quasi Universum einen guten Anteil an Maschinen, die im Designprototyping vorhanden ist und das sind zum Teil, weil ich vorher ein paar Mal auf die Ingenieure verwiesen habe, das sind nicht immer hochqualifizierte technische Ingenieure und da ist die Einfachheit natürlich ein sehr, sehr großer Vorteil. Wie gesagt, die Robustheit ist ein wesentlicher Punkt und wir haben jetzt vor wenigen Wochen ja den VIO gelauncht, ein neues Produkt.

00:22:45: Speaker 2von uns, das sehr, sehr stark die Automatisierung in den Fokus rückt, in Kombination mit einem sehr, sehr hohen Level an Easy-to-Use. Und das ist sicher etwas, was einzigartig am Markt ist, was die Maschinen her bieten können. In der Hage 3D hatten wir in der Vergangenheit ein klein wenig eine andere Entwicklungsphilosophie. Wir haben uns sehr stark über die technischen Möglichkeiten der Maschinen differenziert, Und ich find nach wie vor, die der Altra, den wir auch vor kurzem jetzt in den U.S.A.

00:23:20: Speaker 2gelauncht haben, das ist eine unglaubliche Fertigungsmaschine. Also wir sprechen hier wirklich von einer Produktionsmaschine im besten Sinne des Wortes, 2 technische Eckdaten. Es ist einfach eine Via CNC Maschine vorstellbar, geschweißte Rahmen, Servoantriebe, Kugelgewinde. Das heißt, wir sehr hohe Positioniergenauigkeit, sehr hohe Verfahrgeschwindigkeiten, sehr hohe Druckgeschwindigkeiten auch und das in Kombination mit einem bis zu vierfach Druckkopf. Und Vierfachdruckkopf hat eben den Riesenvorteil, dass ich A.

00:23:52: Speaker 2die Backup-Funktion habe, wenn aber Material ausgeht, dass er dann automatisch auf dem Backup-Extruder weitergeht und oder aber eben so Kombinationen wie Infill mit einer 1 Millimeter Düse drucken und die Outlines mit einer 04er Düse druckzudrucken erlauben. Und das kann die Maschine. Also das ist, tatsächlich technologisch einfach eine sehr, sehr hoch entwickelte Maschine und zugleich aber natürlich auch eine recht robuste Maschine. Und das, glaube ich, zeichnet unsere Maschinen tatsächlich auch, ich habe es eh schon angesprochen vorher, uns helfen eigentlich Wettbewerbe am Markt ein klein wenig.

00:24:29: Speaker 2Es ist immer so eine Balance mit den Marktbegleitern, wie es so schön heißt. Kann man offen sagen, Stratasys hat den Markt geöffnet, dafür kann man Stratasys nur dankbar sein. Und jetzt kämpfen wir halt am offenen Feld gegeneinander und das ist auch gut so. Und umgekehrterweise sehen wir, dass wenn günstige Hersteller, die einfach nur die Maschine liefern, die die Zuverlässigkeit nicht haben, das führt dann dazu, dass die Kunden zu uns kommen und das ganze Service, dass wir halt wirklich ein industrieller Partner sind, sehr, sehr schätzen. Und die Maschinen gehen da auch beide in die Richtungen.

00:25:00: Speaker 2Und von der Materialpalette könnten wir jetzt natürlich auch diskutieren. über recycelte und aco-friendly Materials bis zu Hochtemperaturmaterials. Aber ich glaub, das würde zu weit führen. Ja, aber all, wie gesagt, glaub ich, dass es, dass es die, die die Merkmale sind, die ich vorhin angesprochen habe.

00:25:19: Speaker 1Wenn du jetzt so die die Entwicklung des F.D.M. Großdrucks so betrachtest und die Technologie, wo siehst du das Ganze denn in 2 Jahren.

00:25:30: Speaker 2Ja, 2 Jahre ist ein recht kurzer Zeitraum. Ich denke wir haben auf der einen Seite nach wie vor noch vor uns, dass die Maschinentechnologie bezüglich Geschwindigkeit etwas nach oben gehen wird. Also Bamboo muss man ganz nüchtern sagen, hat da Speed Race eröffnet. natürlich im Consumerbereich, natürlich mit einer ganz anderen Komplexität, ganz andere mechanische Anforderungen, wissen wir alle.

00:26:00: Speaker 2Allerdings zugleich ist natürlich so, dass auch gezeigt wird, dass Speed ein zukünftiger Faktor sein wird. Letztlich ist für unsere Kunden eher das Thema Cost per Part relevant und da versuchen wir dann die Balance zu finden und ich glaub, der ganze Markt versucht die Balance zu finden zwischen, was darf das Gesamtsystem jetzt kosten versus, was dürfen dann die, was kosten dann die einzelnen Teile und da erwarten, da erwarte ich in den nächsten 2 Jahren nach wie vor, dass die Cost-per-Bart Thematik im Fokus kommen wird und dass es da günstiger werden wird aus der Bauteilkostensicht heraus.

00:26:37: Speaker 2Das ist die eine Entwicklung, die ich in den nächsten 2 Jahren sehe, Und die zweite Entwicklung ist, dass es mehr und mehr natürlich um übergreifende Systeme geht. Das heißt, FTM wird Teil von einem MIS-System sein, FTM wird Teil von Q-Konzepten sein und in dem Bereich entwickeln und arbeiten wir natürlich auch und das ist etwas, was ich auch erwarte. Das heißt, die Technologie wird noch weiter und noch stärker in die gesamte Fertigungssystematik von Unternehmen eingebunden sein.

00:27:13: Speaker 1Mhm, das ist sehr spannend, was du sagst. Wenn du so ’n paar Anwendungsbeispiele hast oder Erfolgsgeschichten, kannst du da ’n paar mit uns teilen? Du hast vorhin schon ’n paar angesprochen, gibt es da noch ’n paar mehr.

00:27:24: Speaker 2Ja, wir haben also es gibt natürlich mannigfaltige Beispiele in allen möglichen Bereichen. Ich find nach wie vor einer unserer ersten oder einer meiner ersten Kunden und Aufträge war bei einem österreichischen Hersteller für Traktorkabinen. Mhm, kann man den Bericht auch auf unserer Webseite lesen, wenn es interessiert, wer das war. Allerdings, was mich damals fasziniert hat, war, dass man die Traktorkabine im Wesentlichen aus 150 oder 140 gedruckten FDM-Teilen geklebt hat, dann gespachtelt hat, lackiert hat, auf einem Stahlrahmen aufbauend natürlich und so in wenigen Wochen eigentlich.

00:28:07: Speaker 2einen Designprototypen mit ein paar sehr high sophisticated quasi Designelementen für eine Messe bereitstellen konnte. Und ich find nach wie vor, der Beschleunigungsfaktor Zeit ist ja ein wesentlicher Treiber unserer Technologie und das ist ein extrem gutes Beispiel dafür. Sehr schöne, sehr schöne und für mich nach wie vor noch absolut unglaubliche Anwendung macht die Firma Zielabeck, wo wir eben tatsächlich Lüfter, Funktionsprototypen für strömungsmechanische Tests machen, aus Polycarbonat fertigen und die sind tatsächlich ein Meter groß und das ist schon beeindruckend, wenn man sieht, auf der einen Seite ist es relativ dünnwandig, dann haben wir, ich weiß nicht, 70% davon ist Supportmaterial und oder 80% sogar und der Rest ist dann eben aus dem PC und das Ganze dann bei ein paar 1000 Umdrehungen,

00:29:02: Speaker 2getestet wird, das ist wirklich faszinierend, was die Technologie auch schon beherrscht, was dann die Funktionsprototypen angeht. Und und ja, und da gibt es zahllose andere Sachen. Eine Thematik, die eine Sonderentwicklung war, aber die das Potential zeigt, ist die Firma Preco, die im Prinzip auf Riemen Profile aufdruckt und wir haben einen der 3D-Drucker modifiziert, Und so zu quasi einer Produktionsmaschine gemacht, wo ein Endlosriemen eingebracht wird in über eine, eine, über eine Einfuhrkammer, dann in einem definierten Bereich quasi die Profile, die customized sind, was Geometrie und Abstand angeht, appliziert werden und und das dann aber getaktet werden.

00:29:51: Speaker 2Also volle Produktionsmaschine und das sind eigentlich unglaublich schöne Potenziale, wo man sieht. Wo die Technologie hingeht und nach wie vor, ich glaube, jeder. der mal ein echtes Funktionsbauteil aus einem Ultem oder aus einem Peak in der Hand hatte, der kann nur begeistert sein, was auch mechanisch die Technologie leisten kann. Und ja, also insofern, insofern sind das meines Erachtens sehr schöne Geschichten für die jeweiligen Kunden, weil sie einfach das Potenzial der Technologie sehr gut aufgezeigt haben.

00:30:22: Speaker 1Ja, Das ist dann noch mal ein anderes Gefühl, anstatt wenn man mit einem kleinen Teil durch die Fertigung läuft und so ein Lächeln im Gesicht hat, anstatt wenn man mit so einem großen Lüfter dann durch die durch die Abteilungen läuft und sagt dann, das ist aus dem ist aus dem 3D Drucker und man hat so ein Grinsen im Gesicht, ne. Also ich kenn das, ich kenn das so aus aus der Zeit damals bei mir, wo wo die Leute gesagt haben, hier schau mal, das ist aus dem 3D Drucker, jetzt sieht es jeder, dass es durchaus aus dem 3D Drucker ist, wenn man so ein großes Teil vielleicht nicht nur mit einer Hand trägt, sondern vielleicht mit 2 Händen dann.

00:30:52: Speaker 1Jetzt hab ich noch ’ne weitere Frage und zwar, jetzt haben wir ja viel über über das Drucken von großen Teilen an sich gesprochen. Warum denn der Zusammenschluss mit Bigrap und welche Vorteile entstehen daraus einerseits für den Kunden und natürlich auch für euch selber.

00:31:08: Speaker 2Och, das ist, glaub ich, relativ einfach zu beantworten. Auf der einen Seite, ich hab sie schon angesprochen, Hugget 3D und Bigrap einen einmal die großen Bauteile. Wenn man sich die Polymerpyramide anschauen würde, dann sieht man, dass, die Engineered, also Standard-Thermoplaste und Engineered-Thermoplaste im Wesentlichen die Thermoplaste sind für die Big-Rap-Maschinen und die Hagar 3D-Maschinen für die technischen und die Hochtemperaturwerkstoffe, die Maschinen sind.

00:31:39: Speaker 2Das heißt, wir haben Technologien, die unterschiedliche Werkstoffklassen haben, in vielen Bereichen sich aber ähneln und wir haben jetzt vor, letzte Woche hatten wir erst einen zweitägigen Workshop, wo wir die gesamte, Entwicklungsmannschaft von den Standorten zusammengezogen haben, um einfach einmal einen intensiven Austausch technologisch zu machen. Und die Fähigkeit, dass wir jetzt verschiedene Kompetenzen bündeln können, das ist eine unglaubliche Stärke. Der Vorteil daraus ist auf der einen Seite, dass wir einfach die Entwicklungsgeschwindigkeit, die es im Markt nach wie vor noch gibt, dass wir mit der standhalten können und führend sein wollen diesbezüglich auch.

00:32:18: Speaker 2Und auf der Marktseite ist es schlicht und ergreifend so, dass es neben der Erweiterung des Portfolios, das heißt eben genau die HG 3D-Maschinen, mit denen können wir jetzt über die Strukturen, die BigRAP in den USA bietet, in die USA liefern. Gilt natürlich auch für den asiatischen Raum und umgekehrterweise ist es so, dass wir die Globalisierung geografisch haben. als auch eben die, die die Erweiterung des Portfolios, was das Thema der Polymerklassen angeht, machen können.

00:32:53: Speaker 2Und die Vorteile sind schon immens und wir, wir, ich habe es eh schon vorher angesprochen, ich bin absolut der Überzeugung, dass die FTM-Technologie eigentlich einen sehr guten Aufschwung seit 23 Jahren erfährt in der Akzeptanz innerhalb der, A.M. Fertigungstechnologien und mehr und mehr Firmen diese Vielfalt und die Flexibilität der Technologie schätzen können. Und die Investitionskosten sind ja nach wie vor im Vergleich zu Werkzeugmaschinen durchaus überschaubar und der Beschleunigungsfaktor so immens ist und mehr und mehr Firmen natürlich auch beginnen, sich spezifisch 23 Maschinen in ihr Buttlab zu stellen.

00:33:35: Speaker 2Und da wollen wir tatsächlich im besten Fall die, die der Partner sein für alle Großraumdrucker und diese Synergien, die sind schon sehr, sehr hoch. Das sehen wir schon so, das ist einmal aus unserer Sicht und dem aus der Kundensicht ist aber natürlich auch so. Es wird früher oder später eben einen zentralen Ansprechpartner geben für Material, Slicing Software, Maschine, was Großraumdruck angeht und da sind wir noch gerade in dem Zusammenschluss. Also die Materialien, die im HG 3D.

00:34:06: Speaker 2Bereich verbaut worden sind, die gibt es noch nicht auf der Webseite, das wird noch ein paar Wochen und Monate dauern, aber ich denke mit 25 haben wir sehr viel diesbezüglich erledigt und das ist für den Kunden natürlich auch ein Vorteil, fairerweise. Und wenn man sich aus der Produktentwicklung ansieht, dann kann man schon so weit gehen zu sagen, mein Designprototypen mache ich vielleicht aus einem B.L.T.G. Material oder einem anderen einfacheren Werkstoff, mein Funktionsprototypen mache ich dann von mir aus aus einem, whatever, Polycarbonat oder Polyamid oder was auch immer der Bedarf ist und im Ersatzteilgeschäft gehe ich dann vielleicht noch einmal eine Stufe höher und dann nehme ich dann ein Ultim oder Bebass-Material, was immer notwendig ist.

00:34:47: Speaker 2Das heißt, auch diesen Zyklus können wir über die Materialpalette, glaube ich, besser abbilden und es wird wird ein echter Mehrwert werden können.

00:34:56: Speaker 1Ja, und es macht auch absolut Sinn, weil die Anwendungen nehmen natürlich auch weiterhin deutlich zu. die Anwender finden neue, neue Themen, neue Probleme, wo mir das dann durchaus Sinn macht, auf ’ne erschwingliche Technologie wie F.D.M. jetzt auch zurückzugreifen, auch wenn es um große Teile Teile geht, in dem Fall, ne.

00:35:16: Speaker 2Absolut, absolut, ne, absolut, ja. Und ich glaub auch, ich mein, kann man die Bereiche durchsprechen, ja, Designprototyp muss nicht aus dem Bauteilmaterial sein, wenn das irgendwas Kostspieliges ist. Selbiges gilt für Betriebs und Vorrichtungen, da wird ja sicher auch irgendwann die, die CO2-Bilanz eine Rolle spielen und die Kosten beginnen, mehr und mehr eine Rolle spielen und da bin ich möglicherweise mit Standardkunststoffen oder engineerten Kunststoffen besser dran. In dem Moment, wo ich einen Funktionsprototypen haben möchte oder wo ich dann in Richtung Bridge Production gehe oder eben in Richtung End-Use Parts gehe, dort macht es natürlich Sinn, die Werkstoffklasse, die die Eigenschaften erfüllt, eben zu verwenden und dann lande ich möglicherweise bei einem, ich weiß nicht, Carbonfaserverstärkten Peak oder was auch immer, ne und und das geht aber eben auch.

00:36:01: Speaker 2für Großbauteile und da eigentlich nur umso mehr und da können wir jetzt dann die gesamte Palette anbieten. Also, ich finde, ist echt das Asset. Ja, absolut, mhm.

00:36:10: Speaker 1Jetzt hast du mir eine Sache, ein 2 Sachen schon ’n bisschen vorweggenommen, aber vielleicht kannst du noch ganz kurz drauf eingehen, wo geht denn diese gemeinsame Reise denn jetzt noch hin.

00:36:21: Speaker 2Ja, wir heben jetzt letztlich alle Synergien, die es zu heben gibt. Das heißt, wir haben jetzt einen Technologieaustausch intensiviert und aus der Kundensicht ist es recht einfach, Bigrep soll der Partner schlechthin für alle Großbauteile werden. Ein Ansprechpartner auf der Applikationsebene, ein Ansprechpartner auf der im Sourcing für Materialien im Bereich der Wartungen, ein Ansprechpartner auch was die zukünftigen Softwarelösungen angeht, die ich vorher schon ein klein wenig angesprochen hab, wenn es in Richtung Integration M.I.S.

00:36:56: Speaker 2geht, Integration von Q-Dokumentationen geht oder, oder Konzepte, die es ja schon lange am Tisch gibt, wie wie das Drucken von Ersatzteilen, wo quasi nur der G-Code bezahlt wird über irgendeinen Tarnschlüssel. Das heißt, all das, was übergeordnete Softwarelösungen entwickelt, da bündeln wir die Kräfte und das wird alles aus einer Hand kommen. Und auf der Maschinenseite können wir eben die gesamte Werkstoffpalette anbieten und dort beginnen wir auch natürlich zu harmonisieren.

00:37:26: Speaker 2Das heißt, im Laufe des nächsten Jahres wird der Kunde eine Bedienoberfläche haben für sämtliche Maschinen und das sind natürlich so Schritte, die machen eben auch dann das Erweitern des Portfolios innerhalb der Big Rep Produktfamilie leichter und einfacher.

00:37:43: Speaker 1Das macht absolut Sinn. Ja, ja, jetzt habe ich noch 2 persönliche Fragen an dich, die stelle ich jedem, der im Podcast mit dabei ist und zwar beende doch mal bitte folgenden Satz: 3D Druck ist für mich.

00:37:59: Speaker 2Die einmalige Chance im beruflichen Leben, tatsächlich eine neue Fertigungstechnologie in der Breite zu verankern.

00:38:08: Speaker 1Mhm, coole Antwort. Was war so dein tollstes Bauteil aus einem 3D-Drucker, dass du je in einer in deiner Hand hattest oder in 2 Händen.

00:38:17: Speaker 2Ich muss ja, ich genau, ich muss tatsächlich einmal verweisen. Also der Lüfter mit einem Meter Durchmesser, das ist einfach großartig. Das, bleib ich dabei, das ist tatsächlich sehr, sehr faszinierend. Und was vermeintlich relativ Triviales, aber war in der in der Applikation unglaublich spannend. Das war ein Pattern für einen Sandgussprozess für Pumpengehäuse mit einem Meter, mit einem Metergröße. Und auch hier wieder, wenn man so ein großes Bauteil, das 12 oder 13 Kilo hat, in den Händen hält und man weiß auch, welche mechanischen Eigenschaften dann dieses Bauteil aushalten muss,

00:38:57: Speaker 2in Kombination mit einer Toleranz von 0,2 Millimeter, die zu akzeptieren war, dann finde ich, ist das technisch einfach was unglaublich Spannendes und wenn ich das so sagen darf, was unglaublich Sexy ist gewesen.

00:39:11: Speaker 1O. K., stark, stark. Jetzt nur mal angenommen, ’ne Hörerin oder ein Hörer, die wollen jetzt mehr Infos haben, vielleicht auch, haben sie ’n konkretes Problem, dann werden wir natürlich, um Kontakt mit dir aufzunehmen, alle Hinweise, in die Shownotes packen. Ich würd auch sagen, diesen einen Bericht, den du vorhin angesprochen hast von dem Traktorenhersteller, den packen wir dort auch gerne als Link mit rein, deine LinkedIn Kontakten, Kontakte, um dich entsprechend anzuschreiben in der Hinsicht.

00:39:44: Speaker 1Und lieber Thomas, dann sag ich wirklich vielen Dank für dieses tolle Interview und für die guten Antworten.

00:39:51: Speaker 2Ja, ich sag danke für die Einladung, freue mich natürlich, wenn, Andere Technologiebegeisterte auf mich zurückkommen und zukommen und das. du gesagt hast, ja, also sämtliche Kontaktdaten und Möglichkeiten, die Werner, also die stellen wir gern bereit.

00:40:07: Speaker 1Ganz genau. Also super, danke dir und für alle, die jetzt auch dabei waren, bis zur nächsten Podcastfolge.

00:40:14: Speaker 2Johannes, danke auch, danke.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

Abonnieren

Follow us