Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2024-09-04: 2024-09-04
00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen, erfahrener Anwender sind oder sogar 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freu mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge eine Interviewfolge ist und sie trägt den Titel ‘Sofortangebote im 3D Druck, darauf sollte man achten’.
00:00:47: Speaker 1Also egal ob Sie jetzt bereits einen 3D Druck Teile Online-Kalkulator zum Bestellen von Bauteilen schon schon nutzen oder selber 3D Druckdienstleister sind oder im Unternehmen darüber nachdenken, wie Sie es den Kollegen, einfacher machen können, um Bauteile zu bestellen. In dieser Folge sprechen wir über ganz viele Themen rund um, man kann fast sagen, im Deutschen gesagt, Instant Quoting. Ich freue mich ganz besonders, jetzt meinen Interviewpartner ganz, ganz kurz anzukündigen. Es ist Ludwig Händel von Fasio.
00:01:18: Speaker 1Ludwig, ich freue mich riesig, dass du da bist. Du bist heute bei mir im Büro, wir sehen uns gegenseitig. Stell dich doch in ein, 2 Worten mal vor. Wer bist du? Was machst du.
00:01:27: Speaker 2Ja, vielen Dank, Johannes, für die Einladung und für die, Anmoderation hier. Ich bin also Ludwig von Phasio und ich bin seit 3 Jahren in dieser Branche eigentlich unterwegs, hab inzwischen viel gelernt und komm eigentlich aus einer ganz anderen Ecke, bin eigentlich Physiker und bin so in die Welt des 3D-Drucks gekommen, durch mal ein Praktikum und jetzt irgendwie immer wieder, immer wieder begeistert von von den verschiedenen Möglichkeiten und freu mich jetzt auch hier einfach, aufs Gespräch mit Johannes.
00:01:56: Speaker 1O. K., super. Man muss ja im Vorfeld sagen, dass wir uns ja seit Februar ungefähr 2024 kennen und dann auch schnell gemerkt haben, wir haben da auch geschäftlich gesehen unheimlich gute gemeinsame Werte und haben gemerkt, so ’ne Zusammenarbeit würde absolut Sinn machen in dem Fall. Jetzt stellen sich natürlich die Leute die Frage, was ist Phasio und und was machen die da so, woher kommen die, da gehen wir ja jetzt nachher gleich drauf ein. Aber weißt du noch, wie das damals angefangen hat, als wir uns kennengelernt haben.
00:02:26: Speaker 2Ja, auf jeden Fall, das war tatsächlich über eine kleine Ecke, aber auch ein bekannter Name und zwar Dominik Heinz vom Druckerfachmann. Ja, der gute Mann kommt ja aus Berlin beziehungsweise lebt dort und ich bin selber auch aus der Gegend von Berlin und dann, wie es dann so ist, wenn man in der gleichen Branche ist, schreibt man sich einfach mal an, unterhält sich und so haben wir uns zur Pizza getroffen und, Dort habe ich ihm einfach von unserem Unternehmen erzählt. Ich habe von ihm über M.J.F. Anlagen gelernt. Das waren damals tatsächlich die ersten Anlagen, die ich selber gesehen und angefasst habe und mal wirklich ein bisschen Verständnis dafür aufgebaut habe.
00:02:59: Speaker 2Und bei dem Gespräch ist dann dem Dominik aufgefallen, dass ich auf jeden Fall mal mit Johannes sprechen sollte. und dann kam ein Anruf zum anderen und so haben wir uns dann einfach kennengelernt und die die Geschichte, von der wir jetzt auch ein bisschen erzählen, ging los.
00:03:13: Speaker 1Ja, ja, wir haben dann nämlich miteinander telefoniert und wie die meisten ja da draußen auch kennen, ich hab das Thema Online-Kalkulator eigentlich immer relativ schlecht bewertet, wenn man das so sagt. Ich hab immer gesagt, du brauchst keinen Online-Kalkulator auf deiner Webseite, schau, dass du grundsätzlich mit deinen Kunden erstmal die Anwendung klärst und so weiter. Aber das lag ganz oft nicht nur an diesem Online-Kalkulator an sich, sondern es, lag daran, wie wurde das nach außen kommuniziert und ich hab natürlich aus der Vergangenheit mit vielen Anbietern, die so ein Online-Kalkulator und so eine Workflow-Software, was Phasio ja wirklich gut anbietet, schon gesprochen und ich hab eigentlich immer mit Ablehnung, ich hab immer nur Ablehnung bekommen, hab ich mir gedacht, wir haben jetzt 105 3D Druckdienstleister in der Beratung.
00:03:55: Speaker 1Ich kenn die Zielgruppe, Was denn eigentlich los? Und dann war ich so dankbar, als wir dann telefoniert haben und du gesagt hast: ’Johannes, das passt eigentlich super. Wir sind mega offen, da viele Dinge umzusetzen. Wir wollen da Gas geben, wir wollen den den Dienstleistern helfen und ich hab ich hab dann gleich gemerkt im Telefonat, das passt. Aber jetzt mal ein bisschen genauer noch zu Fasio, vielleicht kannst du noch mal ganz genau sagen, was macht ihr? Und einerseits, wie viel seid ihr im Team, wo sitzt ihr, wo arbeitet ihr, dass man auch so mal ein bisschen so einen Einblick bekommt.
00:04:25: Speaker 2Auf jeden Fall gerne. Wir haben jetzt ja schon einiges angerissen, du hast Online-Kalkulator erwähnt, Prozesse erwähnt, aber ich geh noch mal einen Schritt zurück und sag so ein bisschen, was sind eigentlich die Visionen von Phasio. Wir sind damit beschäftigt, den Dienstleistern beziehungsweise Fertigungs und auch speziell 3D-Druck-Anwendern zu ermöglichen, ihre Produktion oder ihre Operations, wie man auf Englisch so schön sagt, zu skalieren, um eben die Produkte zu den Kunden und an den Markt zu bringen. Das ist eben, genau diese Vision und das haben wir eigentlich so dieses Credo, dass es 3 Aufgaben gibt, die einen Dienstleister beziehungsweise jemand in der Branche eigentlich erfüllen sollte und sich drauf konzentrieren wollte.
00:05:04: Speaker 2Das wär die erste Fertigung selber, weil es geht um Qualität, es geht auch um um Konsistenz in der Qualität. Das heißt, das großer Punkt, der zweite Punkt ist dann, dass man Kundenbeziehungen aufbaut, weil Kundenbeziehungen sind das A. und O. für einmal nachhaltige Auftragslage, und dass der Kunde auch dem Dienstleister vertraut, der Technologie vertraut und dann eben auch in Zukunft weiter mit der Technologie plant. Denn wenn ich neue Anlagen mir entwerfe, sagen wir mal Maschinenbauunternehmen, und weiß, hey, ich kann auf meinen Druckdienstleister zugreifen und der, der kümmert sich um schwierige Situationen, dann bin ich da von Anfang an viel früher mit im im Auftragsgame mit drin.
00:05:47: Speaker 2Und der dritte Punkt wär dann, Man sagt auf Englisch immer so schön “Education”. Das wäre so ein bisschen diese Bildungslücke, vor allem im 3D-Druck, zu schließen. Es gibt einen Haufen Materialien, die auch manchmal identisch sind, aber einen unterschiedlichen Namen haben. Da sind selbst die Dienstleister verwirrt. Das heißt, die Aufgabe liegt wirklich darin. den Kunden Sicherheit zu bieten, der ganzen Umgebung, die vielleicht auch noch nicht so viel weiß über diese Fertigungsmethoden, weiterzuhelfen und sogar auch Profis aus dem 3D-Druck einfach mal den Horizont zu erweitern, vielleicht auch mit einer neuen Technologie.
00:06:18: Speaker 2Also noch mal kurz zusammengefasst, 3 Aufgaben. Ja, einmal das Fertigung selber, Kundenbeziehung aufbauen und dann diese Bildungslücke in der Fertigung selber mit schließen.
00:06:28: Speaker 1Ja, ja, ja und wir sind ja so diese 3 Hauptthemen, aber wie viel seid ihr denn im Team? Weil es macht ja nicht einer alleine, und ihr, ihr, ihr habt bestimmte Rollen bei euch im Team sozusagen. Jeder übernimmt bestimmte Prozesse in dem Fall. Kannst du da noch ein bisschen, bisschen mehr dazu sagen.
00:06:45: Speaker 2Auf jeden Fall gerne. Wir haben tatsächlich ein Team von 7 Leuten und darunter sind 3 bis 4 Entwickler und einige natürlich dann so wie ich, die ganz viel mit den verschiedenen Partnern, die wir so haben, und Dienstleistern zusammenarbeiten. um eben herauszufinden, was denn wirklich gebraucht ist und nicht irgendein Quatsch zu bauen von Softwareseiten, sondern eben sinnvolle Features, die eben wirklich Zeit ersparen. Und ich hol mal noch ein bisschen weiter aus, wir kommen ja aus Singapur ursprünglich und ich hab einen der Gründer von Phasio mal bei einem Praktikum kennengelernt.
00:07:20: Speaker 2Da hab ich ein Metall 3D-Druck, was ein bisschen mehr in Richtung Physik ging, gearbeitet und aus diesem Bereich in Singapur in der Universität ging dann diese Firma Phasio hervor. Und ich bin natürlich aus Deutschland, werde auch immer in Deutschland sein und hier bleiben. Und damit haben wir diesen ersten, sag ich mal, Anführungsstrichen Außenposten in Deutschland. Da kam dann über die Zeit eine ganze Menge dazu, so dass wir jetzt sieben Leute in sechs verschiedenen Zeitzonen sind. 4 verschiedenen Kontinenten und es ist auch ein bisschen der Sache geschuldet, dass wir in Corona entstanden sind und in Corona wissen wir alle, da war es schwierig mit Büros und so und sofern sind wir wirklich eine 100% remote Firma.
00:08:00: Speaker 2Ist auch ganz amüsant, schöne Grüße an Dominik Heinz. Ich hab mal da eine E-Mail bekommen und ihr habt uns 2 D Druckersysteme auf Papier angeboten. Allerdings gibt es in unserer Firma kein Papier, alles ist digital, wir leben die digitale Welt. Und das bietet uns natürlich auch ein paar Vorteile. Die Support-Zeiten sind 24/7, einfach weil sich jeder bei uns mit der Software extrem gut auskennt. Wir sind um die ganze Welt verteilt und wenn jetzt jemand in der Nacht arbeiten will. dann haben wir auch in der Nacht Support, das ist gar kein Problem.
00:08:30: Speaker 1Ja, das hab ich schon gemerkt, ich hab euch heute nachts mal angeschrieben, sofort ’ne Antwort bekommen, hab ich mir gedacht, oh wow, das ist jetzt nicht ’ne K. I., sondern ist ’n echter Mensch, der dort antwortet an an einer an irgendeiner anderen Stelle in Deutschland sozusagen. Also ihr seid ’ne internationale Company, ich hab auch gemerkt, ihr ihr kommt unheimlich gut untereinander klar, ihr habt ’ne geile Teamkultur, was ich, was ich ja wirklich, wie du, wie du es auch oft erzählst und wie ich die anderen in in dem Call, in den Calls, wo wir miteinander gesprochen haben, auch wahrgenommen hab in dem Fall. Lass uns mal noch ’n Schritt weiter gehen und zwar, für wen lohnt sich denn Phasio überhaupt aus deiner Sicht?
00:09:07: Speaker 1So, lass uns mal ganz oben metamäßig anfassen, anfangen, so für wen lohnt sich das denn überhaupt, Phasio als als Plattform.
00:09:14: Speaker 2Also lohnt sich für alle User, die Teile bestellen wollen und da einen einfachen Umgang mit haben wollen, dann natürlich auch für 3 D Druck Dienstleister beziehungsweise die, die es werden wollen und auch natürlich für Unternehmen, die intern 3 D Druck oder Fertigung betreiben und das eben auch weiter voranbringen wollen und das auch den Mitarbeitern aus anderen Abteilung eben so einfach wie möglich machen wollen.
00:09:39: Speaker 1Ja, ja, gehen wir mal zu Punkt 1, was du gerade gesagt hast, so der der User, der einfach Teile bestellen will, was hat er denn so für Vorteile, wenn er die Plattform von Phasio nutzt, weil ein Dienstleister jetzt Phasio auf seiner Webseite hat und mit Phasio auch als Workflow Software arbeitet? Was hat denn der für Vorteile.
00:09:57: Speaker 2Ich sage mal so schön, dass die Software eigentlich, Interface zu den angebotenen Dienstleistungen ist, ne? Und das Interface funktioniert nicht nur von 9 bis 17:00 Uhr, sondern eben 24 7 Und es ist natürlich auch so, dass nicht immer sofort klar ist, welches Material brauche ich denn, was, wie ist denn mein Anwendungsfall? Und da diese, diese Lücke, die es manchmal gibt, um diese noch zu schließen, da helfen natürlich Tools wie zum Beispiel die eingebaute K.I. Und außerdem ist auch dieser ganze Uploadprozess, er ist einfach.
00:10:30: Speaker 2Es geht schnell, die Daten werden in einen geregelten Prozess übertragen und man kann sich sicher sein, dass die Sachen angekommen sind. Wie oft habe ich schon gehört, dass irgendeine E-Mail geschickt wurde über irgendeine Uhrzeit und die dann irgendwie untergegangen ist in den anderen 5 Emails, die man so bekommen hat oder im Spam gelandet ist oder was auch immer. Und so gibt man den Kunden einfach eine tolle Erfahrung, wie die ganz simpel, hier Bauteil übermitteln können und dabei auch tatsächlich noch ein bisschen Spaß haben können, sich umschauen können, was es noch so gibt, was lernen können und dann eben auch spezielle Anforderungen direkt direkt als Nachricht mit dazugeben können.
00:11:06: Speaker 1Ja, das hab ich schon gemerkt, dass ihr habt das Interface ganz anders aufgebaut und man kennt es natürlich, dass man an der Stelle ist und sagt, man möchte jetzt Teile bestellen, als als Anwender, vielleicht als Konstrukteur oder Einkäufer und denkt sich jetzt, hab ich ja nicht das richtige Material ausgewählt. Wenn ich die eine Sache jetzt noch wissen würde, ach, dann würd ich die Dinger jetzt noch gleich bestellen, und da hilft einem diese Fertigungs-K.I. und ich hab mir am Anfang so gedacht, ja, so eine Fertigungs-K.I., man kennt ja so das, was üblicherweise so ein Chatbot und so weiter ist, aber probieren Sie das einfach mal aus, wenn Sie auf einer Plattform von Phasio sind, bei einem Dienstleister und reden Sie mal mit der K.I.
00:11:41: Speaker 1Das ist, wie wenn Sie mit einem Mensch reden und Sie kriegen richtig hochwertige hochwertiges Feedback. Wenn man halt so was eingibt wie ’Gib mir mal den Unterschied zwischen P.A. 11 und P.A. 12, Dann kommt da nicht eine Standardantwort, sondern das ist eine wirklich detaillierte Antwort, wo ein Einkäufer was damit anfangen kann. Also, das hat mich selber total verwundert, dass das so gut funktioniert und das ist auch wirklich klasse. Vor allem, es muss ja Spaß machen, 3D-Druckteile zu bestellen. Derjenige braucht ja ein Kauferlebnis und nicht eine, ja, so eine Interface-Seite, wo man sich denkt, was ist mein nächster Klick und funktioniert das überhaupt und hoffentlich kommt das an und wem vertraue ich meine Daten an, sondern das ging einfach, das ging super, das ging schnell.
00:12:21: Speaker 1Lass uns mal zum zweiten Punkt gehen, was du vorhin gesagt hast und zwar, wenn man 3D-Dienstleister ist, um es anzubieten, in dem Fall, welche Typen nutzen denn schon so 3D-Druck-Dienstleister? Also nicht Typ an sich, sondern es gibt ja unterschiedliche 3D-Druck-Dienstleister-Typen an sich, die unterschiedliche Maschinen haben. Aber wer lässt sich denn da ganz gut charakterisieren.
00:12:44: Speaker 2Wir können ja mal auf diese Typen eingehen und da gibt es natürlich vor allem die Einzelkämpfer, die Problemlöser, die Printfarmen und eben auch Technologiespezialisten. Und wahrscheinlich sind jetzt einige hier im Podcast, die sich da jetzt auch da wiederfinden. Ich geh mal kurz auf jede einzelne ein, ein Einzelkämpfer, das sind Leute, die noch alleine oder vielleicht sogar auch zu zweit im Büro hocken beziehungsweise in der in der Fertigungshalle oder im Keller vielleicht sogar die Maschinen stehen haben und die einfach Aufträge suchen, diese abarbeiten.
00:13:14: Speaker 2und Einzelkämpfer. Es gibt nichts, was sie nicht können. Sie müssen alles können und so eben Herstellung betreiben lassen, oft F.T.M. S.L.A. Geräte, die da betrieben werden. Ja, genau. Und dann der Problemlöser, das sind Leute, die ganz viele verschiedene Materialien anbieten, Technologien anbieten, die ein riesen Netzwerk haben, die sich mit der Cut Design auskennen und wirklich einen wahnsinnigen Erfahrungsschatz haben, was diese Fertigungstechnologien alles können. Und, die sind einfach die Leute, zu denen man geht, wenn andere überfragt sind.
00:13:48: Speaker 2Ja, und dann hätten wir hier noch die Printfarmen, das glaub ich relativ offensichtlich, das sind Leute, die 30, 50 oder sogar 60 oder 100 Drucker haben, S.L.A. oder F.T.M. Bereich und die wirklich darauf ausgelegt sind, Teile zu produzieren. Das heißt, das sind die, ich kenn, man kennt ja dieses. Formlabs, Cheeky Video, wo die sagen, Spritzguss gegen SLA 3D Druck. Ich weiß nicht, ob das der Branche nur so gut oder schlecht getan hat, auf jeden Fall hat es ein bisschen Aufmerksamkeit erregt. Aber die Printfarmbetreiber, das sind die, die wirklich über Nacht Bauteile raushauen können und da habe ich schon viele Geschichten gehört, wie die manchen Firmen dann auch wirklich mal gelinde gesagt den Arsch gerettet haben, weil die so viel Kapazität auf einmal abfangen können.
00:14:30: Speaker 2Und der vierte, das war der Technologiespezialist und da, gehe ich mal auf die Leute ein, die wirklich eine Technologie M. J. F. S. L. S. haben und sich darauf fokussieren und sämtliche Prozesse, das geht vom Bestellprozess bis zum Versand, alles auf diese eine Technologie setzen und dementsprechend die auch extrem gut verstanden haben.
00:14:52: Speaker 1Ja, ja, das sind meistens diejenigen, die sehr stark mit dem Hersteller dann committed sind. Jetzt hast du vorhin auch noch einen weiteren Punkt gesagt, so die Unternehmen, die 3 D. Druck so intern, intern nutzen. Das ist jetzt etwas aus meiner Sicht, was immer mehr kommt, weil es gibt immer mehr so kleine 3D Druck Abteilungen intern, wenn das Thema 3D Druck dann vorangetrieben wird. Aber auch hier natürlich immer das Problem, wo sind, wo schicke ich die Daten hin, wie schnell komme ich zu einem Preis, et cetera. Vielleicht kannst du da noch mal kurz drauf eingehen, wie wie stark wird es schon genutzt und ein Unternehmen ist zum Beispiel auch vielleicht eine Forschungseinrichtung, nutzen das Forschungseinrichtungen zum Beispiel auch schon.
00:15:33: Speaker 2Ich kann ja mal ein Beispiel in die Richtung geben, und zwar eine Universität, mit der wir auch zusammenarbeiten. Und die hat das folgende Problem, dass die einfach gar nicht wissen, wie viel Geld sie dann tatsächlich ausgeben für ihre Fertigung. Für die Uni ist es natürlich extrem wichtig und stark, diese Umgebung zu haben, wo. Studenten Drucker ausprobieren können und das lässt sich ja gut auch auf andere größere Unternehmen übertragen, weil viele eben noch gar nicht so viel wissen über den 3D-Druck und wie man das anwendet. Da ist einfach viel zu lernen und ist ja auch schön, dass es da viel zu lernen gibt, motiviert ja auch.
00:16:05: Speaker 2Allerdings muss ein Unternehmen oder Universität ja auch wissen, wie viel Geld geb ich denn eigentlich aus mit meiner Sparte, dann wo ich dann die Fertigung hab und wie viel, Es geht ja da gar nicht direkt um die Einnahmen, ne, mehr so was ist der Kostenpunkt, was ist der Mehrwert dessen, ne. Und außerdem braucht man auch ein System darum, weil ansonsten nehmen die Mitarbeiter oder eben die Studenten das auch gar nicht richtig an, beziehungsweise dann kommen die ganze Zeit jemand rein und sagt, sag mal, sind meine Teile denn schon fertig oder sag mal, können wir das doch noch mal ändern?
00:16:38: Speaker 2So, aber da, der Druck läuft doch schon seit, 5 Stunden, so wie meinst du das jetzt noch mal ändern? Also da hast du vielleicht auch schon mal Sachen mitbekommen, wo es einfach keine Systeme, keine Prozesse gibt und da ist es eben extrem wichtig, ein Prozess von Anfang an einzurichten, weil dann nämlich auch diese, die Annahme der Mitarbeiter der Belegschaft oder eben der Studenten auch wesentlich höher ist und dann kann der Spaß daran auch entdeckt werden.
00:17:02: Speaker 1Ja, ja, absolut. Wenn wir jetzt mal diese, diese 4 Typen, die du am Anfang gesagt hast, noch mal ’n bisschen heranziehen, wann sollte ich denn ’n Online-Kalkulator nutzen? Ich weiß, es ist unterschiedlich, aber wenn ich so ’n Online-Kalkulator jetzt auf meine Webseite packen möchte, wenn ich jetzt diese diesen Workflow im Hintergrund nutzen möchte, all die Vorteile in dem Fall, wann soll ich denn das? Was sind so so Eigenschaften, die die dazu wichtig sind in dem Fall.
00:17:31: Speaker 2Ne, auf jeden Fall sind die Leute, die jetzt das Gefühl haben, ’ne ganze Menge Zeit, damit zu verbringen, Angebote zu schreiben oder auf Angebote zu reagieren. Die bräuchten einen Online-Kalkulator, vielleicht auch gar nicht mal extern zu ihren Kunden, sondern intern für sich selber. Weil wenn man auf eine E-Mail reagiert, innerhalb von 5 bis 10 Minuten auf eine Anfrage, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Auftrag kriegt, ungefähr aus meiner Erfahrung 80 bis 100% höher, als wenn man da erst nach 12 Stunden drauf reagiert.
00:18:03: Speaker 3Ja.
00:18:04: Speaker 2Und man kennt es selber, ne. Man fragt irgendwie 34 Freunde, ob man mal was Schönes machen will zusammen und der erste, der zurückschreibt, ja, lass machen und dann geht man dahin, ne. Und außerdem hat man da natürlich auch noch, wie du schon sagst, Johannes, kommt ein bisschen aufs Business an und auf was für eine Firma man eigentlich ist. Und als Einzelkämpfer ist es eben ganz wichtig, von Anfang an sich, irgendwie raus zu automatisieren aus den Aufgaben, die man automatisieren kann, damit man mehr Zeit hat, seine eigentliche Firma aufzubauen, seine Kundenbeziehung zu pflegen, weil ich brauch Langzeitkunden, um eben nachhaltig planen zu können, um wachsen zu können.
00:18:44: Speaker 2Dann der Problemlöser, weil für den sieht es noch mal anders aus, ne, der hat so viele Technologien und Materialien im Kopf, die aber gar nicht zu den Kunden kommen, weil eine Person kann ja nicht mit 100 Leuten gleichzeitig sprechen. Das heißt, man muss den Leuten erst mal die Tools an die Hand geben, wie zum Beispiel die K.I., die Technologieauswahl, die Materialauswahl, um den, die diese Leuten eine Vorentscheidung zu ermöglichen. Und dann kann man immer noch ins Detail gehen, wenn die schon mal geklärt haben, was sie denn eigentlich brauchen.
00:19:15: Speaker 2Und Printfarm, da ist es relativ offensichtlich, hier zählt Automatisierung. Je mehr Automatisierung, desto mehr kann der Preis gedrückt werden. Und wir wissen alle, dass ’ne ’ne F.D.M. Printfarm wahrscheinlich günstiger ist, also Bauteile aus solcher Printfarm wahrscheinlich vor allem in hohen Stückzahlen sehr viel günstiger sind als Bauteile aus der Android F. oder S.L.S. Anlage. Und für viele Anwendungen in Anführungsstrichen, ne, reicht F.D.M. aus. F.D.M. ist ’ne tolle Technologie, da kommen super Bauteile.
00:19:47: Speaker 2Und diese Technologiespezialisten, Ja, es gibt natürlich ganz klare Prozesse. Wenn man dann den Online-Kalkulator benutzt und den Kunden das erklärt, so funktioniert es. dann kann man denen natürlich auch bessere Preise anbieten, weil der Prozess ist klar, es wird kaum Zeit damit verbracht, diese Kundenanfragen von Menschen zu bearbeiten und die Zeit, die man da spart, kann man dann nämlich nicht in die Anfrage selber, sondern in die Beziehung mit den Kunden stecken und darum geht es hier.
00:20:18: Speaker 1Ja, absolut, absolut. Wenn ich dann noch mal so ein Stück weit drauf eingehe, also mehr Bestellungen, Neukunden, wenn das jemand braucht, ne, Da seh ich so eher diese Einzelkämpfer, Problemlöser, natürlich so ’ne Printfarm, die hat vielleicht schon einige neue Neukunden und Bestandskunden, auch die Technologiespezialisten, die denken sich eher, wie krieg ich die alle gut gemanagt so im Hintergrund. Dann, ich seh halt auch noch einen ganz großen Punkt, einheitliche und übersichtliche Arbeitsweise. Du hast vorhin auch gesagt, die Daten sind alle sicher an einem Ort.
00:20:51: Speaker 1Datenschutzlevel ist was, was, was ganz, ganz Wichtiges heutzutage, ne.
00:20:55: Speaker 2Da geh ich noch mal kurz drauf ein, unsere Daten liegen alle in der E. U., das ist auf irischen Servern und außerdem sind sämtliche Daten verschlüsselt. Das heißt, wenn das hat man ja schon öfter mal gehört, dass irgendwann mal in Datenbanken, man sagt so Database Breach, dass das immer mal wieder passiert, auch von großen Namen, Facebook und so weiter. Allerdings, selbst wenn das passieren sollte, sind alle Daten verschlüsselt und dementsprechend für niemanden einsehbar, was auch eben für Dienstleister extrem wichtig ist, weil eben Konstruktionsdaten auf keinen Fall in falsche Hände geraten sollten.
00:21:32: Speaker 1Ja, absolut. Um das Ganze noch weiter abzu abzusichern in dem Fall, dass man nicht immer, für bestimmte Projekte viele Daten hin und her schickt und 35 E-Mails hat und mit 5 Leuten spricht, habt ihr ja den den Teilekalkulator für Bestandskunden, besser gesagt den den Katalog, wollte ich eigentlich sagen, wo die ganzen Daten drin sind, die man ja immer wieder immer wieder nutzen kann oder besser gesagt, da liegen die Daten online. Man kann immer wieder Bauteile in Warenkorb reinlegen, die Daten sind aktuell, anstatt, Ich kenn das ganz oft, wenn ich mit den Dienstleistern spreche.
00:22:03: Speaker 1Ja, ich hab da Projekt, ich muss da noch 5 Emails durchgucken. Da hat der eine keine Zeit. Dann sind die, die die Daten bei jemanden zurückgeschickt worden, der ist grad im Urlaub. Man muss intern richtig kommunizieren. Da gibt’s viele Probleme, die man aber mit Phasio richtig gut lösen kann. Und Qualitätsstandards hab ich gemerkt, Einhalten von Qualitätsstandards. Also, es ist toll, eine Software zu haben, die nix vergisst. Du hast mir da Teile gezeigt oder besser gesagt, Anwendung gezeigt. wo in einem Projekt wirklich alles über die Plattform von Phasio kommuniziert worden ist.
00:22:35: Speaker 1Alle Daten sind doch drin, man weiß über alles Bescheid und sind wir mal ganz ehrlich, jeder Dienstleister liebt es, über einen Weg viele Informationen zu bekommen und dann genau zu wissen, jetzt geht es los, jetzt kann ich drucken und so weiter.
00:22:47: Speaker 2Und das ist ja vor allem auch so, wenn man in Teams arbeitet, sagen wir mal, die Dienstleister selber vielleicht arbeiten im Team und dann eben aber auch die Kunden, die im Team arbeiten, weil, Es ist so, wenn jemand im Urlaub ist oder das Kind ist krank oder welcher Fall auch immer, dann muss ich ja sehen, was hat mein Kollege gemacht und das ist dann eben alles in einem Schritt von der ersten Idee bis zu dem produzierten Teil zusammengefasst. Und wenn man da mal so ein Prototyp voraus hat und danach vielleicht eine kleine Serie produziert, wie hängen die Informationen zusammen? Wer weiß das?
00:23:18: Speaker 2Hat mein Kollege den Prototypen abgewickelt und ich die Serie? Das muss zusammenhängen, auch für solche Sachen wie ISO-Zertifizierung, wenn das in der Zukunft mal ansteht.
00:23:26: Speaker 1Ja genau, und was mir noch aufgefallen ist, ich kenn das von den vielen Dienstleistern, die die tun dann ein einer E-Mail, wo man eigentlich nur sagt, ich starte jetzt mit dem Druckvorgang und ich nehm das Material, die schreiben dann ’ne E-Mail, da machen die an der E-Mail 10 Minuten rum, anstatt sie über das Interface von Phasio eigentlich nur hergehen können und sagen, ich start jetzt den Druckvorgang. Ja, ich nehm das Material. Ihr habt in kürzester Zeit Bauteile in der Hand, anstatt zu schreiben: ‘Sehr geehrter Herr Sowieso, ich werde jetzt das und das machen.’ Also, man ist viel eher in diesem Prozess, schnell Daten, also Informationen hin und her zu schicken, anstatt sich wieder ganz förmlich hinzusetzen und wieder eine E-Mail zu schreiben und man guckt, dass der die liest und man kennt es heutzutage auch.
00:24:06: Speaker 1Ich, also das ist wirklich für mich ein ganz wichtiger Punkt hier. Es gibt Es gibt Unternehmen und Mitarbeiter, die haben noch 130 offene E-Mails. Man liest die E-Mail ganz oft, vielleicht erst 4 Tage später, Und man weiß ganz genau, das ist ein wichtiges Projekt. Darüber kriegt man dann viel schneller eine Rückmeldung. Und natürlich ein Punkt, den hab ich mir hier noch konnotiert, das Einbinden von Schnittstellen zum Schluss. Was ein ganz, ganz wichtiger Punkt ist, damit Fasio mit anderen Programmen natürlich auch zusammenarbeitet.
00:24:34: Speaker 2Da ist natürlich einer ein Punkt, der das Leben tatsächlich sehr, sehr viel leichter macht. Und da können wir einfach mal in die Richtung gehen. Buchhaltungssoftware zum Beispiel, Lexoffice ist ganz bekannt in Deutschland. Reclap ist auch ein deutsches Unternehmen. Da gibt es natürlich noch ganz viele andere, wie zum Beispiel Billomat, SevDesk und so weiter. Und die Verbindung zu diesem Buchhaltungssoftware, die automatische Verbindung, ist eben extrem wichtig, damit Zeit gespart werden kann. Wenn ich hier auf dem einen Ende einen Kunden anlege, zum Beispiel in der Phasio Software, muss der natürlich in meiner Buchhaltungssoftware mit seinen Angeboten, seiner Rechnung und seiner Bestellbestätigung hinterlegt sein.
00:25:12: Speaker 2damit meine Buchhaltung dann dementsprechend das das regeln kann am Ende des Monats, am Ende des Jahres.
00:25:17: Speaker 1Ja, und ich weiß ganz genau, dass viele Dienstleister des Buchhaltungskram Thema überhaupt nicht mögen, weil die lieben die Technik, die lieben es, vorm Drucker zu sein, zum Teil vielleicht auch viel zu lange in den Drucker rein zu gucken. Was, was manchmal gar nicht so gut ist, man ist dann, ist dann eigentlich besser, seine Kunden anzurufen und mal nachzufragen, ob sie noch mal was brauchen, um seine Kapazität zu planen. Aber lass mal tiefer noch mal ein Stück weit in die Dienstleister reingehen. Wir haben vorhin die 4 Typen genannt, Was haben denn die meisten so für für Themen? Also, du hast mal einmal, da haben wir uns unterhalten, so 3 so Bubbles aufgemacht und hat und hast du gesagt, es kommt immer drauf an, was bist du für ein Dienstleister und was hast du für ein Problem.
00:25:55: Speaker 1Bist du eher so derjenige, der mehr Aufträge braucht oder bist du eher so derjenige, der viele Aufträge hat, aber den Druck hat von außen. das Ganze auch ordentlich auch durchzuführen und die dann sagen, boah, sind schon wieder so viele Aufträge reinzukommen, reingekommen, wie sollen wir das überhaupt schaffen? Na, das ist ja unterschiedlich, wie man Phasio sozusagen für sein Problem dann nutzen kann als Lösung.
00:26:18: Speaker 2Auf jeden Fall und das sagst du schon ganz richtig, die Liste geht wirklich oder beziehungsweise die das Spektrum geht von, ich brauch wirklich mehr Bestellungen, ich möchte mich online besser darstellen, ich möchte meine Kunden einen einen Tool in die Hand geben, wo sie sich selber, damit beschäftigen können, was brauch ich für Material, was brauch ich für Bauteile, bis zu den Leuten, die halt Prozesse brauchen, ne. Und ich sag mal so, die die Einzelkämpfer sind tatsächlich oft eher auf der Seite, meiner Erfahrung, ich brauch Bestellungen, die regelmäßig reinkommen,
00:26:51: Speaker 2geb ich nicht falsch, die haben alle Bestellungen, sonst würden sie nicht existieren. Aber es geht eben darum, diese Regelmäßigkeit, die Nachbestellung reinzukriegen, weil eben genau jetzt gehen wir eher Richtung Mitte des Spektrums. Das heißt, ich hab schon Bestellungen immer mal wieder, aber es ist noch nicht so, dass ich schon die nächsten Monate vorausplanen kann. Ich kann wahrscheinlich so die nächsten 2 bis 3 Monate vorausplanen und diese müssen ihre Kunden dahingehend, ich sag mal, wirklich erziehen oder bewegen, diese Dienstleistungen wirklich als Nachbestellung auch anzusehen.
00:27:24: Speaker 2Dafür muss man natürlich auch eine Umgebung bieten, wo es offensichtlich ist, das sind meine Bauteile, die ich bestellt hab in den letzten Wochen, die gehören zu diesen Projekten, davon brauch ich noch mehr, dass man eben auch selber als jetzt als Dienstleister sich in dieses Licht stellt, alles klar, das ist ein verlässlicher Teilelieferant, wenn ich die mal schnell brauche, aber auch wenn ich die geplant brauche übers Jahr hinweg, ne. und die Leute, die dann eben schon ein Schritt weiter sind, ein ganz großen bestehenden Kundenstamm haben oder vielleicht sogar Automotive Kunden, die eben immer wieder kommen, für die ist es eben ganz wichtig, dass die Qualität genauso bleibt, wie bei den, als noch die Auftragslage geringer war, dass alle Mitarbeiter immer Bescheid wissen, was zu tun ist und dass eben diese Sache von dem Sales Bereich, die eben mit Kunden direkt sprechen und diese ganzen Anforderungen so entgegennehmen,
00:28:16: Speaker 2dass das eben auch bis in die Produktion durchdringt, weil man kennt es selber so, dann hat man diesen Anruf gehabt und ist dann so, ah, wem muss ich das jetzt sagen, vielleicht Tim von der Produktion oder doch, doch lieber irgendwie Peter oder was auch immer. Und da muss es einfach ein System für geben, sonst gehen diese Informationen verloren und im Endeffekt sind die Kunden dann potentiell unzufrieden und die Qualitätsstandard lässt eben nach.
00:28:43: Speaker 1Absolut, absolut. Wenn wir jetzt weitergehen auf den, so auf den Problemlöser, der hat vielleicht so ’n, würd ich mal sagen, du hast vorhin gesagt, so ’n Horizont von von ein, 2 Monaten. Der Problemlöser hat jetzt so ’n Horizont, vielleicht von 6 Monaten, wenn das, wenn das vielleicht, wenn man das vielleicht so anspricht, der hat vielleicht schon einige Bestellungen, die laufen, die hat er geplant. Ich kenn das aber von einigen Dienstleistern, die sagen, ich hab eigentlich noch 7 Rahmenaufträge, keine Ahnung, wann ich das liefern muss. hoffentlich jetzt nicht nächste Woche und ich hab es jetzt nicht eingeplant und ich kenn dieses dieses Thema.
00:29:14: Speaker 1Da ist ja Phasio auch hervorragend, um dieses Problem zu lösen, um einfach ’n Überblick aus seinem Kopf herauszunehmen und in ’ne Software reinzupacken und diese Software sozusagen, dieses dieses Speichern der Informationen zu haben, aber das Reagieren sozusagen der Dienstleister macht. Ne, oder wie siehst du das.
00:29:32: Speaker 2Auf jeden Fall, da haben wir auch selber natürlich, wir haben wir jetzt im Sinne von, ich selber und wir Entwickler haben natürlich nie so eine Firma betrieben. Ne, woher sollen wir denn diese ganzen Dinge eigentlich wissen? Das ist einfach, weil wir mit den Anwendern, die in diesem Bereich arbeiten, einfach sprechen und ganz offen diskutieren, was ist es denn eigentlich, was gelöst werden muss. Und ganz ehrlich, da sprechen wir auch mit vielen Dienstleistern, die nicht mal Phasio Nutzer sind, die aber sich dafür einsetzen, dass es der Branche besser geht. dass den Dienstleistern wirklich geholfen wird. Und wir haben die offensten Ohren, die man sich vorstellen kann, weil das eben Wissen ist, dass wir mit in die Software reinbringen wollen.
00:30:09: Speaker 2Also wenn sich jetzt hier auch irgendwer von den Zuhörern angesprochen fühlt, ich hab bin immer offen da weiterzukommen und ein bisschen zu lernen, was wirklich gebraucht ist. Und das geht dann eben auch, Johannes, was du gerade angesprochen hast, in die Richtung, ich hab jetzt diese Rahmenverträge, sagen wir mal ein, 2 Stück, und ich soll bis Dezember 1000 Teile liefern und bis Oktober sollen 600 sein, ne? Wo schreib ich mir das hin? Wahrscheinlich oft auf einem kleinen Post-it und da hängt dann an meinem Bildschirm und dann fällt der ab, weil der Kleber alt ist und dann aus den Augen, aus dem Sinn.
00:30:41: Speaker 2Aber es geht eben darum, dass wir eben diese Bauteile vorher dann mit einplanen können und dann, wenn der Produktions, Manager oder die Produktionsmanagerin dann reinkommt am Morgen, sieht alles klar, hier haben wir ja noch die 200 Teile, die bis Oktober sein sollen, dann machen wir jetzt schon mal ein paar rein, weil unsere Kapazität ist bei 80% können wir schon mal ein bisschen was vorproduzieren.
00:31:01: Speaker 1Ja, absolut, weil dann weiß man das, ne, da steht der Kollege meistens mit so einem Kistchen vor einem, man sagt, du, diese 5 Teile, die sind jetzt nichts geworden, beim Ausparken sind die kaputt gegangen, bis man sich dann notiert, dass da noch 5 Teile fehlen. Das Ganze wird noch komplizierter und man legt sich so eine Bombe ins Haus, die man danach gar nicht mehr bändigen kann und der Kunde ist unzufrieden, weil man entweder zu viel liefert, zu wenig liefert, zu früh liefert, zu spät liefert in der Hinsicht, ne, was das Thema angeht. Lass Lass mich mal ’ne Frage weiter stellen, noch was glaubst du denn, hält denn viele 3 d Druck Dienstleister davon ab, auch ’nen Kalkulator auf die Plattform zu packen und mit einer Workflow Software zu arbeiten?
00:31:39: Speaker 1Ne, du hast ja schon einiges jetzt noch miterlebt, weltweit sozusagen. was, was sind immer so Punkte, wo dann so ein Dienstleister sagt, nee, das will ich jetzt noch nicht.
00:31:50: Speaker 2Ja, weltweit sind da tatsächlich eine ganze Menge Parallelen, also um es anzureißen, aber da zwischen Australien, Asien, Nordamerika, auch Südamerika und Europa eigentlich auf der ganzen Welt verteilt mit Unternehmen und oft sind es einerseits, dass schlechte Erfahrungen gemacht wurden mit entweder anderen Anbietern, dass man selber von seinem eigenen Weg sehr überzeugt ist und dann einfach, Das gar nicht so zulässt, mal was anderes auszuprobieren, zumindest für ne Zeit beziehungsweise dass man einfach schlichtweg überfragt ist und da einfach n bisschen mal Hilfe braucht, noch mal n Gespräch, das überhaupt zu verstehen, worum es denn eigentlich geht, weil es gibt sehr, sehr viele.
00:32:30: Speaker 2Meinung vorneweg zu, aber wenn ich hier das automatisch berechne, dann verlier ich doch die Kontrolle über dies und das. Ja, und da muss man einfach drauf eingehen und gucken, ob das wirklich jetzt der Kontrollverlust ist, das Problem ist, oder dass es einfach falsch angegangen wurde, diese Berechnung, dass man das auch vielleicht falsch zu seinen Kunden kommuniziert hat.
00:32:50: Speaker 1Weil ich hab eines ganz stark gemerkt, es ist ja nicht so wie Match or No Match oder 1 oder 0. oder schwarz oder weiß, dass man jetzt so ein Online-Kalkulator nutzt, sondern ich habe eines ganz stark gemerkt, man kann es auf ganz verschiedenen unterschiedlichen Situationen als Dienstleister nutzen, man kann da große Vorteile davon ziehen, aber man glaubt immer, dass es nur der die eine Sache ist, die man dabei nutzen kann und die eine Sache passt jetzt nicht und deswegen geht es grundsätzlich nicht. Aber man muss sich natürlich mit seinem Unternehmen beschäftigen und natürlich auch mit seinen Kunden,
00:33:23: Speaker 1ob man auch seine Zielgruppe soweit hat, dass die so eine Software auch möchten und brauchen und auch nutzen in Zukunft. Und was ich auch noch mitbekomme, so als als was die Leute oft zurückhält, ist ja, ich hab noch nie meine Teile so kalkuliert, dass ich das in eine Formel packen kann. Aber Preis ist ist ein Thema, da gehen wir gleich noch mal drauf ein. Da könnten wir eigentlich eine ganze Podcastfolge fast drüber machen. Und was ich noch merke ist, ich hab gar keine Zeit mich damit zu beschäftigen. Das, das bekomm ich ganz oft als Ausrede, aber ich merk eher, dass wenn man sich diese 34 Stunden, um das einzurichten, nicht nutzt, man dann immer jeden Tag 2 Stunden noch zusätzlich nutzt.
00:34:04: Speaker 1Weil du machst das Onboarding bei den Dienstleistern hauptsächlich. Wie lang sind die beschäftigt? Wie lang bist du beschäftigt, um die Plattform 80% so weit zu kriegen, dass die Leute super damit arbeiten können für den ersten Schritt mit ’n paar kleinen Feintunings im Nachgang.
00:34:18: Speaker 2Das sind maximal 2 Stunden, wenn man sich da einmal konzentriert hinsetzt und vorher ein paar Gedanken gemacht hat und genau dafür sind wir ja da, dass wir diese Gedanken vorher gemeinsam machen und dass da niemand allein gelassen wird.
00:34:29: Speaker 1Also, wie Sie gehört haben, es sind 2 Stunden und nicht wie wenn man ein C.R.M. System versucht einzurichten, wo man dann eine Woche beschäftigt ist, alles zusammen zu kramen, sondern man kommt dort sehr schnell voran und es gibt auch ein sehr schnellen, wie sagt man, Ja, man merkt, die ersten Erfolge kommen dann, ne. Ihr feiert ja auch, wenn ihr bei Phasio seht, der hat seine erste Bestellung bekommen als Dienstleister dann und dann die zweite und dann wisst ihr ganz genau, super, das läuft. Der ist jetzt soweit, der ist zufrieden, das passt. Ja, da kommen ’ne Nachrichten, unser Slack und alle freuen sich.
00:35:01: Speaker 2Dann wird mal ein kleines GIF geschickt und ein bisschen gefeiert. Ja, natürlich, weil es ist ja, ich mein, wir, wir arbeiten ja auch nicht an der Software, nur weil es uns Spaß macht, sondern es ist natürlich ein Teil dessen, aber wir wollen ja auch einfach die Leute, die sie nutzen, erfolgreich machen. sonst würden wir uns da nicht jeden Tag 10 Stunden auf den Hintern setzen.
00:35:19: Speaker 1Absolut, wenn man mal in das Thema Preisfindung reingeht, ist ja ein riesengroßes Thema. Ich werd jetzt auch gleich in dem Podcast auch versprechen, wir machen noch mal eine Podcastfolge, Ludwig, wo wir nur über das Thema Preise sprechen. Ja, gerne. Also jeder, der die Podcastfolge jetzt hört und vielleicht auch noch mal ein bisschen wartet, der findet dann auch die die Podcastfolge rundum, wie kalkuliere ich meine Preise für Multi-Chat Fusion, für, Powderbett für was auch immer für F.D.M., wie gehe ich da vor? Aber lass uns ganz, ganz oberflächlich mal in das Preisthema reingehen.
00:35:51: Speaker 1Was fällt dir auf beim Thema Preis? Was ist wichtig? Vielleicht kannst du da ein, 2 Sätze dazu sagen. Wie siehst du vor allem das Thema Preise berechnen? Weil das ist eine Frage, die krieg ich unheimlich oft und ich geb den Dienstleistern aus meiner Sicht auch immer mit: Ja, berechne deinen Preis, so wie du es gerade für richtig hältst. Aber wichtig ist, dass du was dran verdienst, dass du mit deinem Kunden sprichst. So bin ich der Sache vielleicht auch ein bisschen aus dem Weg gegangen. Aber du siehst es als Physiker, der die Mathematik noch mal ein Stück weit weiter durchdrungen hat, noch mal ganz anders. Was hast du da für Worte dazu.
00:36:22: Speaker 2Auf jeden Fall, ich denke mal, es die ganze Physik, ne, das Studium ist eigentlich ein einziges Problem, Problemlösestudium. Hier, mach das und guck mal, ob du zurecht kommst. Und ungefähr so war das auch damals, als unser C. E. O. Harry einfach mal gesagt hat, hey, Ludwig, deine Aufgabe für die nächsten 2 Wochen ist jetzt rauszufinden, wie wir hier eine eine Standardgleichung für F.D.M. und S.L.A. und pulverbasierte Teile eben aufstellen können. Dann saß ich da und war so, uh, na toll, das war ja eine richtige Aufgabe. Und dann hab ich mir einfach viele, viele Bauteile genommen, hab einfach mal andere Dienstleister nachgefragt, sag mal, was verlangt ihr denn für die Teile?
00:36:58: Speaker 2Und hab probiert, ein Muster zu erkennen und im Endeffekt ist das ja einfach nur eine Problemlösung, nur dass ich die Sachen durch meinen Hintergrund als, Physikstudent, ja, ein bisschen anders angegangen bin und zwar viel auf dieser Scripting-Seite. Das heißt, ich hab seitenweise Python-Skripte geschrieben, hab mir Dinge geplottet, hab Dinge gefittet und hab Preise geguckt, wie die sich entwickeln als Funktion von verschiedensten Zusammenhängen und nicht nur Volumen, Oberfläche, Boundingbox, sondern eben auch Dinge wie Konvex Hallvolumen, Koncave Hallvolumen und da schmeiß ich jetzt so eine Basswörter hier rein, aber da.
00:37:34: Speaker 2kann man ganz toll irgendwie Komplexitäten in Modellen erkennen und so und hab dann eben relativ schnell tatsächlich einen Weg gefunden, wie ich 90% der Bauteile sehr verlässlich eigentlich berechnen konnte. Und ich sag 90%, weil es natürlich immer ein Bauteil gibt, was da rausfällt. Und es wird nie so sein, dass ich eine Gleichung hab, die die eierlegende Wollmilchsau aus, weil sie alles löst und dessen muss man sich auch einfach bewusst sein. Es ist ein Tool, das unheimlich viel Zeit spart.
00:38:07: Speaker 2Aber wenn es wirklich ein sehr, sehr spannendes, ein besonderes Projekt gibt, na dann muss auch einfach mal der Dienstleister ran beziehungsweise die Person, die sich da eben am besten mit auskennt. Und ich denke mal, die die Erfahrung, die ich jetzt hab, hätte ich natürlich gerne am Anfang gehabt, als Harry mir diese Aufgabe gegeben hat. Aber irgendwann muss man ja mal von 0 anfangen und ich hab jetzt inzwischen mit so vielen Firmen auf der Welt, gearbeitet und die die Preise ausgearbeitet. Ich hab wirklich schon sehr, sehr viel gesehen und es gibt immer noch Leute, die mir was Neues zeigen. Das find ich auch super spannend und mich dann da zu beschäftigen, was was da für Logiken und Gleichungen verwendet werden.
00:38:42: Speaker 2Aber eine Sache, die ich auf jeden Fall ansprechen möchte, ist, dass viele Dienstleister selber gar nicht wissen, wie sie die Preise berechnen oder wie sie es machen sollen. Und ich sag jetzt einfach mal, ist gar nicht schlimm, ihr habt alle irgendwie recht mit dem, was ihr macht. Solange, der Kunde verstanden wird und dem Kunden quasi irgendwas geboten wird, was konsistent ist, ne, was man irgendwie sich selber rechtfertigen kann. Aber ich seh das, sobald ich mit einem Dienstleister zusammenarbeite und es um die Preisgestaltung geht, kommen ganz viele Fragen.
00:39:13: Speaker 2Wie machen das die anderen? Wie sollte ich das machen? Kannst du mal bei uns raufgucken, ist das normal und mach ich das gut? Und natürlich könnt ich da einfach reingehen und sagen, ja, das ist top, super, bestätigt. Aber darum geht es nicht. Wir wollen erst mal gucken, Wer sind deine Kunden? Wer sind die Menschen, die hier mit dem Tool interagieren und wie wollt ihr euch als Unternehmen präsentieren? Davon hängt eben viel in der Preisgestaltung ab.
00:39:38: Speaker 1Ja, absolut. Es ist also kein Fehler, wenn man seinen Materialpreis mal 8 oder mal 30 nimmt. Wenn es zu seinen Kunden passt, ist es OK. Wenn man aber daraus dann seinen Gewinn berechnen will, tut man sich ein bisschen schwer, wenn man alles mit mit rein versucht zu rechnen. Genauso auch, wenn man sagt, meine Druckstunde kostet jetzt 10€, Oder sowas in der Art. Ganz oft ist es auch so, dass man das habe ich jetzt natürlich. vielen Dienstleistern auch gespiegelt bekommen. Die rechnen dann ewig lang mit ihrer Excel-Liste und dann sagen sie, OK, das Bauteil kostet 62€ Ah, OK, ich mach 80 draus.
00:40:09: Speaker 1Ne, warum bescheißt man sich doch dann und warum geht man diesen Weg in der Hinsicht jetzt? Ne, das ist die eine Sache. Und andererseits, man möchte ja jetzt nicht immer selber an den Punkt kommen und sagen, ich setz mich jetzt hin, rechne 10 Minuten für ein Bauteil, was vielleicht gar nicht viel bringt, sondern lass es die Software machen. In in weniger als ein paar Sekunden hat man Preis. Für sein Bauteil weiß, in welche Richtung es geht, kann dem Kunden ein Stück weit was mitgeben, anstatt man jetzt selber dort und ich kenn, ich kenn diese dieses Stück Papier, was die da manchmal haben. Dann berechne ich den Preis, dann berechne ich das noch mit rein.
00:40:41: Speaker 1Einer hat zum Beispiel auch gesagt: ’Du, Johannes, ich hab seither schon ein gutes Tool gehabt, aber mit Ludwig bin ich es durchgegangen und er ist fast an meine eigene Berechnung hingekommen. Richtig gut und ich weiß jetzt, dass alles passt, wie ich es jetzt seither gemacht hab. und ich hab ein richtig gutes Gefühl und das widerspiegelt sich da auch. Das erzählst du mir auch ganz oft, wenn man im Onboarding das Preisthema durchgeht, dann ist alles für viele so, so, boah, zum Glück haben wir das jetzt gelöst. Preis ist schon mal ein Haken dran, da bin ich jetzt sicher.
00:41:11: Speaker 2Voll, voll und da gibt es natürlich auch verschiedenste Strategien, die man fahren kann, ne? Ganz kurz angerissen, man kann auch den Preis im Online-Tool einfach sportgünstig machen, sogar Verluste einfahren. Da, warum? Weil man dann die Kunden reinholt. man hat die im Geschäft, man kann mit denen sprechen und fragen, wo können wir denn noch was lösen, wenn man eben diesen Ansatz hat, ich bin eigentlich kein Hersteller von Bauteilen, sondern eher einen Dienstleister, der eben Bauteile konstruiert, auf diese Reise quasi.
00:41:40: Speaker 1Dann holt man sich Projekte, holt man sich vielleicht Spritzgussaufträge, weil man die ersten Muster mal im 3 D Druck über das Tool machen lässt, so in der Richtung. Ja, das ist eine gute Strategie, wenn man genau seine Zielgruppe auch kennt.
00:41:53: Speaker 2Voll und da gehen wir einfach, glaub ich, mal besser an dem anderen Podcast noch drauf ein, weil ansonsten sitzen wir noch 2 Stunden.
00:42:00: Speaker 1Ich denk mal, einige Dienstleister werden doch da genau hinhören, was das Thema Preise angeht, weil es so im Podcast noch nie besprochen worden ist. Lass uns mal noch die ein, 2 anderen Fragen noch machen, die ich mir hier notiert hab. Ihr habt ja ganz tolle Features, die wirklich nennenswert sind. Kannst du noch ein, 2 aufzählen, wo du sagst, da bist du wirklich maßlos davon überzeugt, die ihr bei Phasio mit drin habt.
00:42:22: Speaker 2Gerne, also ganz oben steht natürlich das das Wandstärketool, weil das am Markt wirklich einzigartig ist. Das ist extrem schnell in der Berechnung der verschiedenen Wandstärken, wichtig für Powderprozesse, natürlich auch die Schnittstellen zu anderen Softwares aus der Phasio Software und dann die sicheren Prozesse. Man muss sich Phasio quasi vorstellen, dass es nicht, unbedingt ein Prozess vorgibt und so musst du arbeiten, weil so ist es richtig, das stimmt nicht. Jeder Dienstleister ist anders, wir haben über die 4 Typen vorhin gesprochen.
00:42:53: Speaker 2Es ist eher wirklich eine Infrastruktur, wo man sich selber wiederfindet und dann sind wir oder ich in dem Fall auch mit der Erfahrung aus den verschiedensten Unternehmen der Welt. Da ist auch Johannes mit seiner Erfahrung mit dabei, um eben Prozessvorschläge anzugeben. Aber es gibt genug Freiheiten, wo sich jeder auch selber wiederfinden kann und das ist, glaub ich, ganz zentral. und natürlich auch schon öfter mal erwähnt, die K.I. einfach ein Ansatz, der neu ist. Wir alle kennen irgendwie K.I. und überall wird es irgendwie benutzt, aber es ist wirklich sinnvoll und ich bin fester Überzeugung, dass in dieser Anwendung K.I.
00:43:29: Speaker 2tatsächlich sinnvoll ist, weil wir möchten nachts um 1 eine Frage beantworten, wahrscheinlich nicht so, nicht so viele.
00:43:36: Speaker 1Ja, ja, ja, wenn wenn diejenigen dann sagen, gut, jetzt bin ich eh schon um 12 im Bett und hab eh den ganzen Tag gearbeitet, Wir haben dazu noch ein, 2 Worte zum Thema K.I. Ich war da natürlich am Anfang auch skeptisch. Ich hab mir das aber genau angeguckt und es gibt wahrscheinlich, wenn der Podcast online geht, auch schon das erste Video auf dem Phasio YouTube-Kanal, wo ich die K.I. auch wirklich ausgiebig teste. Also, dass ich der K.I. mal nicht nur einen Witz erzählen lasse, sondern zum Thema 3D-Druck, sondern auch wo ich sie vielleicht ein bisschen paar Fallen reinlocke und sofort gemerkt hab, die versteht mich, die weiß, was los ist.
00:44:11: Speaker 1Also, ich bin begeistert von diesem Tool, ne.
00:44:13: Speaker 2Und auch noch mal zum Thema K.I., man denkt immer so, ja, generelle K.I. und man erzählt denen was über 3D-Drucker, alles Quatsch. Aber es ist keine generelle K.I., das ist wirklich die K.I. des Dienstleisters, weil sie nur die Technologien und Materialien auflistet, repräsentiert, die wirklich angeboten werden. Das heißt, ich geh da nicht rein und bin dann F.D.M. Dienstleister und plötzlich sagt er, ja, für deine Anwendung solltest du wohl dann doch M.J.F. benutzen, ne. Nein, das geht dann dahingehend ist so, Hey, pass auf, in meinem hinterlegten Materialbestand passt eigentlich nicht so richtig.
00:44:48: Speaker 2Aber lass uns doch ein Projekt anlegen, lass mich deine Anfrage hier zusammenfassen. Ich geb das zum zum Dienstleister, also wo man dann eben gerade dran ist und da meldet sich dann das Vertriebsteam oder da meldet sich dann jemand und dann können wir das durchgehen, weil ich mein, alle Dienstleister haben Partnernetzwerk, die können sich gegenseitig helfen, ne? Und es geht eben darum, den Leuten eine Sicherheit zu geben. Ja, wir haben hier die Möglichkeiten, ihm zu helfen.
00:45:16: Speaker 1Ja, und man verliert diese Projekte auch einfach nicht, weil die K.I. auch soweit ist und zu sagen, hey, ich geb das jetzt im Team weiter und man man hüpft nicht als Anwender, dann der Teile braucht, dann zum nächsten und sagt, ja, nur weil der jetzt diese Technologie hat, kriegt er jetzt den Auftrag. Aber eigentlich würd ich gern woanders bestellen, weil ich den schon gut kenne, so in der Richtung, dass die, dass die K.I. dort einen guten Job macht. Ich hab auch natürlich in der Zusammenarbeit mit dir und mit deinem Team natürlich gemerkt, ihr seid, unheimlich offen für neue Ideen. Das hattest du vorhin auch auch angesprochen gehabt in einer der Fragen vorher, dass du ganz oft mit Dienstleistern sprichst, Themen auf dich zukommen lasst und ich hab das auch gemerkt, ein 2 Punkte hab ich gesagt und es hat keine irgendwie eineinhalb Monate gedauert, dann war das auch schon in der Plattform drin.
00:46:01: Speaker 1Ich war selber verwundert, weil manche, also ich sag mal, die anderen Anbieter, da sagen manche Dienstleister schon seit 5 Jahren, Wir möchten eigentlich da nur einen Button haben oder wir möchten die Funktion ein bisschen anders haben und da kommt da nix. Aber ich merk bei euch, ihr seid da so richtig in so einem, in so einem Drive drinnen, um so so Probleme auch schnell umzusetzen, damit man auch merkt, der Dienstleister kann wegen dieser einen Funktion auch super schnell arbeiten.
00:46:25: Speaker 2Ja, wir sind einfach ein junges agiles Team, das zuhört und zuhören ist definitiv ’ne Eigenschaft, die in unserer Branche wahrscheinlich ein bisschen mehr vertreten sein sollte und wir haben definitiv nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. hat wahrscheinlich niemand, aber wenn man alle zusammen zusammen nimmt, dann kommt man doch schon zu einer Weisheit. Und das ist unser Ziel, eben aus so möglichst vielen Informationsquellen wie möglich Dinge umzusetzen. Und da geht es bei weitem nicht darum, jede Wald und Wiesen-Idee umzusetzen. Ne, es gibt ein großes Konzept und das wird auch im Team diskutiert, allerdings sind einfach diese diese Feedback Loops oder diese Zyklen wesentlich kürzer.
00:47:03: Speaker 2Wir haben alle 3 Wochen ein Update und jetzt neulich erst hatten wir zum ersten Mal, jemanden aus Slowenien und der war so: ‘Hey, Mensch, wie wär es denn, wenn wir das Tool in Slowenisch hätten?’ Na ja, eine Woche später haben wir das Tool in Slowenisch. Also, wenn jetzt jemand noch irgendeine Sprache darum braucht, auf geht es.
00:47:20: Speaker 1Ja, ja, die, die fügt man in dem Fall nur hinzu. Vorletzte Frage, was sind denn so eure größten Erfolgsgeschichten zusammen mit Kunden? Hast du eine, wo du sagst, die, die kannst du gern teilen oder die war für dich sehr besonders.
00:47:33: Speaker 2Würd ich einfach mal auf die die erste Erfolgsgeschichte losgehen, wo wir wirklich noch ganz am Anfang waren, wo wir noch lange nicht mit K.I. und sonst was drüber gesprochen haben, wo auch so ein Johannes noch dachte, Mensch, was machen die denn, die machen ja gar nichts. Ja, das war, als ein Kunde in Australien uns eine E-Mail geschrieben hat und einfach gesagt hat, ey Leute, so geil, ich hab letzte Woche 4000 australische Dollar abgewickelt mit eurem Tool direkt im Laden. Ich war, extrem sicher, dass das ein guter Preis ist für mich. Meine Drucker sind jetzt ausgelastet über 2 Monate, stark, Vertrauen einfach 100% da.
00:48:09: Speaker 2Das war für uns so ein Punkt, wo wir so waren, oh mein Gott, das funktioniert ja wirklich. Ja, so ist es, ne, sind ein Startup, irgendwie Idee, komm, wir setzen das um und wenn man dann diese Momente hat, das ist einfach unglaublich, unglaublich stark und motivierend weiterzumachen.
00:48:22: Speaker 1Ja, für euch wertvoll und auch super wertvoll für den Kunden, weil er genau weiß, so kann ich weitermachen, man fühlt sich sicher und man kann Gas geben. Ne, was ist denn so als nächstes noch geplant von Phasio? Hast du ein, 2 Sachen, die du uns so, so dich dir entlocken kann.
00:48:37: Speaker 2Auf jeden Fall, wir bewegen uns jetzt immer mehr in die Richtung B2B. und da dann eben die Prozesse ganz klar abzudecken für Einkäufer, für auch einfach Firmen, Dienstleister, die mit so Enterprises oder mit größeren Firmen zusammenarbeiten. Und da gab es ja viele unterschiedliche Prozesse, wie zum Beispiel, die die Kunden gehandhabt werden, welche Dokumente wohin geschickt werden und wer da irgendwie die Erlaubnis hat, was direkt zu bezahlen, wer aber nur eine Anfrage machen kann und diese ganze, die ganze Welt um diesen B2B.
00:49:09: Speaker 2Geschäft herum, das ganz sicher effektiv abzudecken und dann natürlich einfach immer weiter Quality of Life, nennen wir das immer, ne, das halt weniger Klicks für die gleichen Sachen, das ist wirklich Designtechnisch stark durchdacht, das wir haben da, unseren Head of Design aus Glasgow und Schottland, der wirklich eine eine riesenstarke Arbeit macht, viel Erfahrung in Richtung Softwaredesign hat im Sinne von, was macht es denn aus, dass es mir auch wirklich Spaß macht, so ein Tool zu benutzen.
00:49:41: Speaker 2Weil oft, vor allem bei den Leuten, die viele Mitarbeiter haben, werden ja auch andere Anbieter nicht benutzt oder ungern benutzt, weil es einfach unglaublich anstrengend ist. Sachen dauern ewig zu laden. Ich muss zehnmal klicken, um irgendeinen Kram zu machen. Das gilt natürlich auch für die Kunden. Wenn die keinen Spaß haben daran, so ein Tool zu benutzen, dann benutzt es auch keiner, ne? und das, das ist ganz wichtig für uns und weitere Schnittstellen. Und wer da wirklich ganz konkret mal was hören will, kann sich auch sehr gern bei mir einfach mal melden, dann sprechen wir darüber.
00:50:09: Speaker 1Ja, ja, wir werden deine, deine Kontaktdaten in den Shownotes natürlich dann auch hinzufügen. Die letzten Fragen noch, wie würdest du denn unser Gespräch so ein Stück weit gut zusammenfassen? Hast du, hast du, hast, so ein paar Worte. Wir haben jetzt halt auch ziemlich lang gesprochen. In dem Fall, wir könnten eigentlich ewig über das über das ganze Thema sprechen, weil es ein neues Thema ist, was was jetzt wirklich ausgerollt wird und auch stark durchdrungen wird. Ich glaub, wenn ich einen Satz dazu sagen kann, ist man muss sich selber als Dienstleister vielleicht aus einem anderen Blickwinkel betrachten, um genau zu wissen, was braucht man dafür, was brauchen die Kunden.
00:50:44: Speaker 1Wie siehst du das, wie würdest du so ein Stück weit zusammenfassen.
00:50:47: Speaker 2Ich würd unser Gespräch vor allem auch so bewerten, dass, ich einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern kann, was aus der ganzen Welt so für Erfahrungen zusammenkommen, weil Dienstleister müssen zusammenarbeiten, müssen vor allem zusammenhalten, um auch gegen irgendwelche großen Marketplaces, wie ne, gibt es da ein paar Symmetry und so weiter, zu bestehen und die eben auch einfach mal denen zu zeigen, dass es andere Lösungen wesentlich besser sind. Und so ein breites Gespräch in einem Satz zusammenfassen, ist relativ schwierig, würd es einfach mal als.
00:51:18: Speaker 2Vorstellungsgespräch auch ein bisschen sehen, weil ich einfach mal auch die Chance hatte. Vielen Dank dafür, mich hier selber ein bisschen vorzustellen und die Arbeit, die ich mache, die Arbeit, die Johannes und ich auch zusammen machen und auch zusammen weiterhin auf lange Sicht machen werden.
00:51:33: Speaker 1Genau, absolut. 2 persönliche Fragen noch ganz zum Schluss, die stell ich immer jedem. Beende doch mal bitte folgenden Satz: 3D Druck ist für mich immer wieder spannend.
00:51:43: Speaker 2Ich denke, ich weiß schon eine Menge, dann komme ich an den nächsten Messestand, ans nächste Gespräch, ans nächste Telefonat und merke, ey, ich weiß ja gar nichts.
00:51:51: Speaker 1Ich glaube, so geht es uns, so geht es uns fast allen. Was ist denn so dein tollstes Bauteil aus dem Drucker, aus dem 3D-Drucker, was du so jemals in der Hand hattest? Gibt es da 1.
00:52:00: Speaker 2Wenn ich jetzt so auf die Schnelle antworten soll, dann glaube ich, so eine, so eine Einlagen aus zum Beispiel T. P. U. sind einfach weich, Oberfläche sieht total glatt aus. Ich brauch selber aus sportlicher Sicht Einlagen für meine Schuhe und, ja, diese Individualität, die dann direkt auf meinen Körper angepasst sein kann, das find ich schon stark.
00:52:17: Speaker 1Das ist richtig stark. Ja, so angenommen, so eine Hörerin oder ein Hörer wollen jetzt mehr Infos haben, dann haben wir oder haben zum Beispiel ein konkretes Problem, die sagen, ich möcht mir die Software mal angucken, dann bieten wir natürlich einen kostenfreien Democall an. Indem man die Software zeigt, wir haben aber auch einen YouTube-Kanal, dann online, wo es die ersten Einblicke in die Software gibt und wir werden natürlich deine Kontaktdaten entsprechend auch in den Shownotes teilen, wie man dich erreicht, dass man dich auf LinkedIn auch adden kann, in dem Fall, um die neuesten Informationen nicht zu verpassen.
00:52:48: Speaker 1Ludwig, das hat richtig Spaß gemacht, mit dir hier im Büro über Fazio zu sprechen und so ein paar Details dir zu entlocken. Wir werden auf jeden Fall den den nächsten Podcast zu dem Thema Pricing auch noch machen. Toll, dass du da warst. Vielen Dank.
00:53:04: Speaker 2Vielen Dank, Johannes, für die Einladung.