3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

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2024-07-18: 2024-07-18 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema beginnen oder Sie erfahrener 3D-Druck-Anwender sind oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, Weil diese Podcast-Folge den Titel trägt, wie jeder auf einmal 3D-Druckteile haben will. 00:00:45Wer glaubt denn das schon? Das ist die große Frage. Also, es gibt Unternehmen, da ist es auf alle Fälle eskaliert, was 3D-Druckteile angeht, dass der Mitarbeiter am Drucker in der Abteilung gesagt hat: ‘So, jetzt müsst ihr euch alle in eine Excel-Liste eintragen, so kann es nicht weitergehen.’, Und dass die und die unterschiedlichen Abteilungen auch gesagt haben: ‘Hey, kann ich mich vielleicht weiter oben reinsetzen? Ist wirklich wichtig.’ Und die andere wieder gesagt hat: ‘Nee, ich geb meinen Platz nicht frei.’ Also, es gibt diese Momente in den Unternehmen, wenn das Ganze so eine Sogwirkung hat, weil man von Anfang an richtig damit begonnen hat, dass derjenige völlig überfordert ist und sich denkt: ’Oh mein Gott, wie soll ich diese 15 Anwendungen, die noch vor mir stehen, auch wirklich abarbeiten? 00:01:32Und mein Drucker ist so langsam und jeder will was von mir.’, Und ganz ehrlich, das wollten wir ja auch erreichen. Genau das ist ja schlussendlich auch dieses Ziel, den Punkt anzugehen, um zu sagen, es soll von den anderen Abteilungen was kommen. Es muss von den anderen Abteilungen was kommen. Und das Tolle daran ist, wenn die Geschäftsleitung, Abteilungsleitung das natürlich sieht, dass es hier viel Potential hier gibt und dass man hier Geld und Zeit einsparen oder Geld verdienen kann und die Innovationskraft steigert, dann kommt man natürlich an den Punkt. 00:02:06Dass man sagt, ja, wir brauchen da noch mal ’nen Drucker, wir brauchen doch noch mal Technologie, wir müssen ’nen Mitarbeiter einstellen, wir brauchen Anwendungstechniker und auf einmal entsteht ’ne traumhaft gute Abteilung, die dieses Ganze, ja, diese ganzen Anwendungen, die jetzt am Anfang gekommen sind, dass man die schlussendlich auch umsetzen kann, damit man dort auch super voranschreitet. Es wird am Anfang ’n kleinen Peak geben, wo dann jeder schon mal mit dem Thema 3D-Druck, In Berührung gekommen ist und was vorbeigebracht hat und dann flacht es natürlich wieder ein bisschen ab und dann hat man aber immer gleichbleibend so eine so ein Muster. 00:02:41Natürlich ist es im Sommer ein bisschen weniger und über Weihnachten auch, man hat ein paar Wellen drinnen, dann gibt es wieder Anwendungen, da druckt der Drucker dann eine Zeit lang, weil man mehrere Teile braucht oder man hat vielleicht eine kleine Verschnaufpause, dass man eine Wartung machen kann et cetera et cetera. Aber das ist ganz normal und wie man doch jetzt sozusagen hinkommt, Ist. Da hab ich schon mal in einer anderen Folge darüber gesprochen. Am besten hören Sie sich die da auch noch mal an. Da geht es um das Thema Bedarf. Man muss natürlich den Bedarf auch kennen, der Mitarbeiter, damit die auf einen zukommen. 00:03:13Die müssen wissen, wer macht denn das Ganze und ja, welche Ergebnisse kann man doch da warten, funktioniert das alles und hat man daraus eigentlich ’n Vorteil? Das ist das Wichtige dabei und ich hab jetzt hier in dieser Podcastfolge mir ja so 4 Schritte überlegt, Wie Sie dort denn dorthin kommen, wie jeder auf einmal 3D-Druckteile von Ihnen haben will. Und jetzt müssen wir uns ein Stück weit in diese Zukunft hier hinein teleportieren. Sie sind also jetzt der Michael oder der Anton oder der Peter oder zum Beispiel die Helga, die Lisa oder die Maria, die das Thema angeht. 00:03:51Und Sie müssen sich selbst jetzt fragen, wie würden Sie denn selbst handeln, hätten Sie schon so viele Aufträge. Also, Wenn Sie schon an dem Punkt wären und Ihre 2 FDM Drucker oder ein FDM und SLA Drucker wären komplett ausgelastet, was wäre denn vorher passiert? Und diese Schritte, die möchte ich jetzt in dieser Podcastfolge mal mit Ihnen rückwärts gehen, damit Sie auch wirklich verstehen, was dort notwendig ist zu Beginn, um an diesen Punkt heranzukommen, dass Sie diese Sogwirkung auch erzeugen. 00:04:25Denn auf einmal ist es dann ganz klar, da denkt man sich, ja natürlich, das hätten wir so und so machen können, Und das kennen Sie wahrscheinlich aus Ihrem eigenen Leben, dass Sie an dem Punkt stehen und sagen, im Nachgang macht es eigentlich total Sinn. Ja, so hab ich das gemacht und da, dann ist das passiert und es macht ja Sinn. Ne, man rechtfertigt sich das Ganze dann danach, wenn man ein bestimmtes Ergebnis hat oder ein bestimmtes Ziel erreicht hat und sich denkt, ja, wir mussten ja irgendwann da drauf kommen, um an diesen, an dieses Ergebnis oder an diesen Erfolg zu kommen. Also, wenn wir mal an Schritt 4 gehen, dann ist Schritt 4 im Endeffekt so, dass Ihre Kollegin oder Ihr Kollege. 00:04:58Ein 3D gedrucktes Teil in der Hand hält. Was braucht man natürlich, um ein 3D gedrucktes Teil in der Hand zu halten? Man braucht einen 3D Drucker, ist natürlich klar. Man braucht eine Anwendung, man braucht einen Datensatz, man braucht Vorwissen, man braucht sozusagen dieses ganze Equipment, um das Ganze umzusetzen. Ich habe aber einen Punkt gesagt, denn das ist vielen gar nicht klar. Man braucht auch eine 3D-Druck-Anwendung und eine ein Datensatz und an den Datensatz kommt man relativ schnell. Wenn man dann weiß, wie man konstruiert, dann muss man am Anfang gar nicht konstruktiv viel machen in Sachen von additiver Konstruktion, sondern man man weiß in etwa schon, wie man wie man konstruiert, um an ein Ergebnis zu kommen, wo schon vollkommen in Ordnung ist. 00:05:45Aber was die meisten nicht wissen, ist, wie finde ich wirklich Anwendungen. Also, wenn man jetzt Schritt 3 sozusagen hat, dann sagt man gut, es ist auf jeden Fall eine Anwendung da und Schritt 2 ist, wie finde ich denn Anwendungen. Sie brauchen also einen Weg, dass irgendjemand zu Ihnen kommt und der sagt: ‘Ich hab da was, kann man das drucken?’ Und das ist sozusagen Schritt 2. Um das überhaupt erzeugen zu können, brauchen Sie die richtige Methode und auch bestimmte Skills oder ein Skillset, um das Ganze umsetzen zu können. 00:06:18Das bedeutet, dass Sie hier natürlich einen Drucker brauchen, wenn man die Schritte so dann wieder nach vorne geht. Aber was Sie wirklich benötigen ist, Sie müssen wissen, Wo finde ich Anwendungen? Wie spreche ich das Ganze an? Wie rede ich mit den Kollegen? Wie leite ich das Ganze ein und wie schaffe ich es überhaupt, dass derjenige dort mitspielt? Und da kommen wir sozusagen zu Schritt 1. Wie leitet man überhaupt ein, um an Anwendungen zu kommen? 00:06:48Wie schafft man es überhaupt, dass derjenige einem zuhört, dass der sich mit in eine Besprechung hineinsetzt und vielleicht eine Anwendung mitbringt? Wie schafft man das denn überhaupt? Also sozusagen Schritt 1, dass man überhaupt weiß, wie das Ganze funktioniert. Da kommt dann 3D-Industrie ins Spiel. Aber was Sie im Vorfeld bei Schritt 0 noch machen müssen, ist dass Sie mit einigen Leuten im Unternehmen, ich drück mich jetzt ein bisschen vage aus, was was das Ganze angeht, weil doch dann ganz, ganz großer. 00:07:24Ein ganz großer weißer Fleck ist, der ausgemalt werden muss bei ganz vielen Unternehmen. Bei Schritt 0, das ist nämlich derjenige, ob überhaupt der Wille besteht, 3D-Druck einzusetzen und ob man überhaupt ein Problem lösen möchte und ob man das überhaupt gemeinsam machen möchte. Wenn das von Anfang an nicht klar ist, dann braucht derjenige keine Hilfe, der findet keine Anwendungen. Sie haben kein Bauteil und sie können auch nichts drucken. Und wenn man das sozusagen rückwärts geht, dann werden Sie merken, dass am Anfang Verbindlichkeit fehlt, dass Commitment fehlt, dass, Bestimmte Fragen gar nicht gestellt werden und bestimmte, ja, Punkte gar nicht wirklich angesprochen werden, weil man gar nicht weiß, dass man das Ganze braucht und weil man den Weg dorthin gar nicht kennt. 00:08:08Und wenn Sie jetzt zum Podcast noch mal ein Stück weit zurückspulen und sich das noch mal anhören, dann denken Sie sich, ja klar, das macht ja absolut Sinn, dass derjenige sagt, er will was machen und er will sich dort Hilfe dabei nehmen und er will ein Problem lösen. O.K., da muss ich dem auch, Zeigen, wie das Ganze funktioniert, indem man sich selber weitergebildet hat. Wenn Sie selber nicht wissen, wie man Anwendungen findet, wie sollen denn Ihre Kollegen das wissen? Der nächste Punkt ist, dass Sie einen richtigen Leitfaden haben, wo und wie Sie damit beginnen und ob es überhaupt Sinn macht, in bestimmten Abteilungen loszulegen. 00:08:41Dann, wie Sie herausfinden, ob es überhaupt eine 3D-Druckanwendung ist. Und zum Schluss ist eigentlich das Einfachste für ganz viele Techniker, dass man das Bauteil schlussendlich noch druckt. Und hier geht es nicht um alienartige Bauteile, solche komischen Bauteile, was Sie auf der Messe und irgendwelchen Broschüren und so weiter sehen, die so ganz komisch ausschauen und so topologieoptimiert sind, sondern es geht um die einfachsten, publiksten Anwendungen, irgendeine Hülse, irgendeine Unterlegscheibe zum Teil. Ich hab schon Geschichten gehört, da ging es um ein ganz einfaches viereckiges Bauteil mit 2 Löchern, was unbedingt benötigt wurde für einen bestimmten Bereich, was frästechnisch in dem Fall. 00:09:21Einfach super aufwendig war herzustellen und das hat man 3D gedruckt. Das hat einen großen Effekt gehabt und diese eine Sache, die man doch am eigenen Leib gespürt hat, die hat dazu geführt, dass derjenige sagt: ‘Wow, wir haben da noch so viele Anwendungen mehr und so viele unentdeckte Potenziale, dass man ein ganz neues Fenster bei sich aufgemacht hat.’, Dass man eine Brille angezogen hat und Dinge sieht, die hat man vorher gar nicht gesehen. 00:09:53Das ist so, wie wenn Sie sich zum Beispiel einen blauen BMW kaufen wollen und im Autohaus sind, dann sehen Sie auf einmal nur noch blaue BMWs auf der Autobahn. Oder nur noch Mercedes, die schwarz sind, oder in dem Fall. Na also, Sie wissen nicht, was Sie nicht wissen. Sie können sich das gar nicht herleiten, weil Sie gar nicht wissen, dass Sie das brauchen. Es ist eine etwas, was was unentdeckt bleibt, was Sie selber gar nicht ausgraben können und dazu brauchen Sie die richtigen Schritte, dass Sie dorthin kommen. 00:10:25Und das ist natürlich vollkommen selbstverständlich, wenn man jetzt an einem Punkt steht und sagt, Wenn ich jetzt derjenige bin, der das Ziel schon erreicht hat, dann würde ich das, das, das und das und das können, in etwa. Und dann stellt man sich automatisch schon die richtigen Fragen und sagt: ‘Brauch ich dafür das? Brauch ich das da dafür?’ Dann stellt man sich die richtigen Fragen, um nicht in dem der Denkweise, wo man heute ist, hochzublicken und zu sagen: ‘Was brauch ich denn dafür, um dieses Ziel zu erreichen?’ Eher das Ganze umdrehen und sagen: ‘Was müsste denn schon passiert sein, wenn ich dieses, wenn ich dieses Ziel erreicht hätte?’. 00:10:56Wenn Sie auf gar keinen Fall scheitern könnten, doch dabei. Darüber sollten Sie mal nachdenken und wenn Sie sagen, Sie wollen doch das angehen, Sie wollen ein Problem lösen. Sie sind an dem Punkt, dass Sie schon viel erlebt haben, schon ewig lange an dem Thema rummachen, schon viel ausprobiert haben und nicht vorwärts gekommen sind und jetzt dann auch die Einsicht haben und sagen, da möchte ich mich gerne, möchte ich mir gerne helfen lassen, das Thema möchte ich angehen, das Problem möchte ich lösen, die Anwendungen zu finden und den Drucker ins Laufen zu bringen, Dass der schlussendlich Zeit und Geld einspart und die Innovationskraft im Unternehmen steigert, so wie es die Geschäftsleitung oder die Gesellschafter am Anfang auch angedacht haben, dann melden Sie sich einfach bei uns bei 3D Industrie. 00:11:36Kommen Sie auf uns zu, wir sprechen mit Ihnen und wir finden heraus, an welchen Stellen wir genau schrauben müssen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Und dann lernen Sie auch. Uns kennen, sehen, wie wir arbeiten, wenn Sie sich zum kostenfreien Erstgespräch bei uns auf der Webseite eintragen und dann freue ich mich, wenn ich Sie in Zukunft dann auch beraten kann. Also in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcastfolge.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

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