Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2024-05-28: 2024-05-28 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck und additive Fertigung geht, egal ob Sie damit neu beginnen oder oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, Weil diese Podcastfolge den Titel trägt, Anzeichen, dass Ihnen 3D-Druck leicht fallen wird. 00:00:48Denn ich hab ein paar Punkte aus den den letzten Potenzialanalysen, die wir mit den Unternehmen gemacht haben, mal wieder ein Muster entdeckt und hab herausgefunden, dass manche Dinge, die die Unternehmen haben und wenn sie die vielleicht auch haben, dann flutscht es einfach. Dann ist es einfach so, dass wir nur ein paar Stellen, ein paar Stellschrauben drehen müssen und dann haben sie sozusagen, wenn man das so so sieht, Ja, so ein so ein internen Dauerauftrag an Anwendungen, den sie sich kreiert haben, wo sie noch lange Zeit davon schöpfen. 00:01:20Das bedeutet, dass sie den Vorteil haben, dass immer wieder zum Beispiel jemand zu Ihnen in die Abteilung kommt oder sie eine E-Mail kriegen, wo es dann heißt: ‘Kann man Artikelnummer XY drucken? Kann man das drucken?’ Oder wie es bei mir häufig in den in den Videocalls ist, dass die Leute mir irgendein Bauteil in die Kamera reinhalten und zwar so nah, dass man es fast nicht, Scharf gestellt bekommt und da heißt es: ‘Herr Lutz, kann ich das drucken? Wie können wir das machen? Wir haben da was gefunden, wie gehen Sie da vor?’ Und dass diese Punkte überhaupt kommen, das sind viele Unternehmen schon gut vorbereitet, aber es gibt an der ein oder anderen Stelle entweder ’ne riesen Schwachstelle oder ’ne Engstelle oder ’ne super große mentale Blockade, die man ganz einfach auflösen kann, indem man mit den Leuten spricht, dann funktioniert das auch. 00:02:08Also, Mit 3D-Druck erfolgreich zu werden, ist nicht super, super schwierig, wenn Sie jemand haben, der Sie dort begleitet und der Ihnen diesen Weg sozusagen frei macht, damit die anderen zur Seite gehen und Sie richtig durchstarten können. Und ich hab hier ein paar Punkte auf meinem Zettel stehen. Wenn Sie, wenn Sie die Punkte sozusagen erfüllen, es aber trotzdem nicht läuft, dann müssen wir genau herausfinden, was diese ein, 2 Schwachstellen dort sind, 00:02:38Weil jedes Unternehmen hat immer so die ähnlichen 8 bis 10 Schwachstellen oder mentalen Blockaden, die man dort genau herausarbeiten muss. Also, der erste Punkt ist, wenn alle davon begeistert sind von 3D-Druck und alle das toll finden, aber danach nichts passiert. Und es ist ganz oft so, dass sie in den in den Präsentationen toll überzeugen, dass sie Bauteile den anderen Kollegen zeigen, dass die in ihre Abteilung kommen, sie vielleicht eine Schulung machen, Und dass die vielleicht anrufen und Fragen stellen und begeistert sind, aber danach kommt nichts und es passiert einfach nichts. 00:03:15Sie hören nichts, sie sprechen den nochmal an, der ist wieder begeistert und wieder tut sich nichts. Das ist zum Beispiel ein ganz großer Punkt. Ein weiterer Punkt ist, wenn sie technisch sehr clevere Mitarbeiter haben oder Kollegen haben, also egal ob die jetzt technisch fit sind durch ein Studium, eine Ausbildung, Techniker gemacht haben oder über einen Umweg sozusagen eher diese, diese, dieses technische Know-how erlangt haben. Wenn Sie clevere Leute in Ihrem Unternehmen haben, dann haben Sie schon mal viel richtig gemacht. 00:03:51Ein weiterer Punkt ist, wenn Sie kommunikative Leute in Ihrem Unternehmen haben, egal wo die jetzt sind, denn die die meistens kommunikativsten Leute sind eigentlich die, die ewig lang am Kaffeeautomaten stehen. Oder die in andere Abteilungen gehen und die anderen Kollegen immer ablenken. Aber das sind die, die natürlich im Unternehmen am meisten wissen, die toll vernetzt sind, die die anderen Abteilungen kennen. Und ich hab damals selber ’ne Ausbildung gemacht zum Mechatroniker und das war super. Ich war auch immer sehr kommunikativ. 00:04:22Ich hab mich natürlich für viele Dinge interessiert und mir viele Dinge angeguckt und ich fand es damals in meinem Ausbildungsbetrieb hervorragend, dass wir, Immer wieder in anderen Abteilungen waren und bei uns gab es ganz viele unterschiedliche Abteilungen und ich hatte nach 3 Jahre Ausbildung, ich hab damals verkürzt von der Ausbildung her, dort hatte ich dann ’n bessere, besseres Gefühl für die ganze Firma und hab auch viel mehr Leute gekannt als jemand, der schon seit 15 Jahren zum Beispiel nur in der Konstruktion gearbeitet hat oder 10 Jahre in der Entwicklung oder in der Montage. 00:04:58Ja, woher sollen die auch wissen, Wo die anderen Kollegen sind, wie groß das Unternehmen ist. Und dann sind die meisten ja auch natürlich auch, wenn so ’n Tag der offenen Tür bei der Firma ist, natürlich erstaunt, was das Unternehmen sonst noch alles macht. Das kommt aber jetzt immer drauf an, wie viel Mitarbeiter das Unternehmen hat, wie viel Standorte es gibt und so weiter. Damals, wo ich Ausbildung gemacht hab, da waren so um die 300 Mitarbeiter, 300 bis 400 so in etwa, da ist ja damals die Wirtschaftskrise dann gekommen und da, da mussten leider auch natürlich welche gehen. 00:05:29Das ist nicht spurlos an uns natürlich vorbeigegangen in der Hinsicht. Ja, also wenn Sie kommunikative Leute haben, dann ist es auch schon mal ein ganz wichtiger Punkt, weil die tragen sehr viel dazu bei, dass dieser Buschfunk und diese Informationen natürlich abteilungsübergreifend auch auch ganz gut übertragen werden, manchmal positiv, manchmal negativ, aber meistens hat es einen ganz guten Effekt. Dann natürlich, wenn Sie im Unternehmen eine eine Montage oder eine Fertigung haben, Und wenn doch Zeitdruck herrscht und Kostendruck und Kollegen sozusagen immer wieder meckern, ist es auch ein hervorragender Punkt, wo sie 3D-Druck toll einsetzen können und wo ihnen das natürlich leicht fällt. 00:06:10Genauso auch, wenn sie sagen, ihnen fehlen Fachkräfte und sie haben einfach viele Hilfskräfte. Auch diese Hilfskräfte, die sie dort einsetzen, egal woher die kommen, egal wie alt die sind, ich möchte da nicht wertend sein, sondern es geht darum, dass sie den Hilfskräften tolle Vorrichtungen geben. Dass die top ausgestattet sind, dass die auch, wenn sie nicht Facharbeiter sind, trotzdem das, was sie ihnen als Aufgabe geben, hervorragend meistern können. Das ist so, wie wenn sie natürlich im Militär ihr ihre ihre Soldaten ausstatten. 00:06:48Die brauchen das richtige Werkzeug, um natürlich ihren Dienst zu leisten und so ist es natürlich bei den Hilfskräften, aber auch bei den Fachkräften natürlich, Dass die top ausgestattet sind. Also, wenn Sie Hilfskräfte haben und Sie die noch weiter ausstatten, dann wird es Ihnen leicht fallen, 3D-Druck einzusetzen. Genauso auch, wenn Sie Fertigungstechnologen haben im Unternehmen, denn diese diese Fertigungstechnologen, das sind meistens hochintelligente Leute, die wiederum nur mit ’ne mit mentale Blockade haben, die die auf die aufgelöst werden muss und dann läuft es auf einmal bei denen. 00:07:25Also, Wenn so ’n Technologe bei Ihnen arbeitet oder Sie selber Technologe sind und Sie Kollegen haben und die 3D-Druck nicht einsetzen, dann machen die das nicht, weil die 3D-Druck nicht toll finden oder weil die sich verschworen haben gegen 3D-Druck, sondern die, die trägt doch eigentlich gar keine Schuld. Die haben einfach ’ne Schwierigkeit oder ’ne mentale Blockade oder ’n Denkfehler sozusagen, den sie von irgendwoher bekommen haben, der dazu führt, dass sie 3D-Druck nicht einsetzen. Das Thema Auszubildende habe ich gerade eben auch angesprochen. 00:07:57Wenn sie Auszubildende im Unternehmen haben, dann kennen die meistens Unternehmen besser als sie selber. Und wenn sie so Aussagen kriegen wie: ‘Ja, ja, das macht bei uns die Ausbildung’, weil das ’ne blöde Angelegenheit ist, dann ist es eigentlich der erste Punkt, darüber nachzudenken, mit 3D-Druck ’ne Verbesserung zu machen. Weil sind wir mal ganz ehrlich, wenn es der Auszubildende tut oder die Auszubildende, dann, Dann wird es meistens super teuer oder wenn man es in die Lehrwerkstatt sozusagen gibt. 00:08:28Dann ein weiterer Punkt, wenn Sie das ganze Thema Lean Management, Kaizen, Shopfloor Management schon einsetzen, dann würde es Ihnen leicht fallen, doch 3D-Druck mit hinzuzufügen. Genauso auch, wenn Sie eine KVP-Abteilung haben, also eine kontinuierliche Verbesserungsprozessabteilung, also ein Verbesserungswesen. 00:08:54Ich hab damals als Auszubildender mir ’n paar Euro immer dazu verdient. Das war immer richtig toll, wenn man ’n Verbesserungsprozess, so ’n Verbesserungsvorschlag geschrieben hat. Ich hab da mir auch immer Mühe gegeben, das richtig ausführlich zu machen mit Bildern und das hat dann immer so 23 Monate gedauert und dann war es natürlich toll, wenn man auf seinem Gehaltszettel irgendwie 50€ mehr gesehen hat. Das war damals richtig viel Geld für mich, Und weil man ja natürlich als Auszubildender sein sein Gehalt jetzt natürlich nicht irgendwie großartig beeinflussen kann, wenn man eh schon relativ wenig bekommt. 00:09:29Damals war das nicht so viel, wie wie man heute bekommt mit den ganzen zusätzlichen Dingen, die man da noch dort noch noch bekommt, wenn man sich für ’ne Stelle bei bestimmten Unternehmen entscheidet. Aber wenn Sie so ’ne K.V.P. Abteilung haben oder so Verbesserungswesen, dann wird es Ihnen leicht fallen, 3D-Druck einzusetzen. Und natürlich, Was mir auch noch ganz stark aufgefallen ist, also ich könnte doch jetzt ewig weitermachen. Ich habe Ihnen mal ein paar Punkte hier rausgezogen. Mir fallen da immer mehr ein, wenn dieses Zusammenspiel zwischen Jung und Alt hervorragend klappt. 00:10:02In manchen Unternehmen ist es extrem schwierig, wenn ich nenn sie mal den den alten schlauen Fuchs, ne, mit dem mit dem jungen flinken Hase zusammenarbeiten muss. Dann ist es meistens meistens schwierig in manchen Abteilungen. In anderen Abteilungen aber wieder ist es ein super Zusammenspiel. Da bringt der alte schlaue Fuchs sein Wissen mit ein und der junge Hase sozusagen Geschwindigkeit, Dynamik. Und und Wissen zu neuer Technologie in dem Fall. 00:10:34Und wenn Sie, wenn Sie im Unternehmen solch eine Konstellation haben, dass Alt und Jung hier wirklich gut zusammenarbeiten, auch dann wird es Ihnen leicht fallen, 3D-Druck einzusetzen. Und jetzt habe ich Ihnen hier so viele Vorteile gegeben, sozusagen, dass ich mich immer noch frage, was Sie eigentlich noch zurückhält. Weil wenn man jetzt so zurückdenkt an unsere, ja an meinen Großvater und, Ja, mein Opa, an mein Papa, hätten die damals 3D-Druck gehabt, die hätten das eingesetzt ohne großartige mentale Blockade. 00:11:07Die haben das gemacht, die waren sozusagen stark begrenzt in ihrer Technologie. Die waren stark begrenzt, was das Thema Fertigung auch angeht. Damals gab es keine C.N.C. Fräsmaschinen, dort hat man das meiste noch konventionell per Hand gemacht. Da musste man konzentriert sein, um nicht das Rädchen, was man, An der Fräsmaschine sozusagen dreht mit dem Spiel der der Zahnräder sozusagen mit dem Zahnradspiel, dass man das nicht ein bisschen zu weit dreht, sondern da musste man richtig noch Zeichnungen lesen können et cetera, wo ich das Gefühl hab, das ist nicht bei allen so, aber das lässt an mancher Stelle mal noch deutlich nach. 00:11:49Und wer so ’ne Drehmaschine auch ganz gut bedienen kann, so ’ne richtig alte konventionelle Drehmaschine mit noch so richtigem Zahnradspiel, Wo man die Gänge noch richtig schön einstellt nach diesem nach diesem Muster, um die Drehzahl herzukriegen et cetera, da weiß ich, die hätten 3D-Druck gerne eingesetzt. Und ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, hätte ich in der Ausbildung damals, wo ich in den Abteilungen war, wo ich viel montieren musste, auch kleine Teile montieren musste, in der Elektromontage zum Teil war, ich hätte mir viele Dinge sofort gedruckt, um mir das Leben leichter zu machen. 00:12:27Um diesen Stress zu ersparen, dass mir irgendwelche Kugeln rausfliegen, dass ich ständig die Hilfe des Kollegen brauchte, dass es schwer war, irgendwelche solche Ohrringe zu überziehen an manchen Stellen, dass man sich einfach schwer getan hat, solche solche Klammern aufzusetzen und so weiter. Das waren alles Dinge, das hätte ich damals anders gemacht. Und um das Ganze sozusagen zusammenzufassen, haben viele Unternehmen schon diese Chancenbringer für 3D-Druck im Unternehmen. Aber die sind natürlich blockiert. 00:12:59Das ist wie, wenn sie so eine gläserne Decke haben, wo sie einfach nicht drüber kommen, wo sie, wo sie nicht sehen, so eine Fliege, die am Fenster die ganze Zeit gegen das Glas donnert und nicht checkt, dass es da nicht weitergeht. Das ist wie bei Super Mario, Super Mario auf Nintendo 64, wenn sie diese Generation sind, dann gibt es diese eine Stelle, wo man in dieser in dieser Burg die Treppen hoch läuft, Man läuft diese Treppen ewig hoch, weil da eine Glasscheibe sozusagen davor ist, aber man glaubt irgendwann oben anzukommen, aber man kommt nicht an. 00:13:33Und so ist es bei ganz vielen Unternehmen, da ist die Glasscheibe sozusagen eine mentale Blockade, die man denen nehmen muss und ganz oft muss man manchen Unternehmen erstmal was nehmen, damit man denen was geben kann. Und dann haben sie auch diesen Effekt, diesen Lifetime-Effekt, Wenn Sie ’nen internen Dauerauftrag für 3D-Druck haben, dass die Anwendungen einfach kommen, die Leute zu Ihnen kommen und Sie zum Schluss eigentlich nur noch sagen: ’Also jetzt müsst ihr euch ‘ne Excel-Liste eintragen, weil jetzt jetzt kann ich nicht mehr alles auf einmal machen und Sie verlieren dann den Überblick.’ Und genau das wollen wir sozusagen auch in den Unternehmen erreichen. 00:14:11Das haben wir schon oft erreicht und es ist auch immer ganz toll, wenn wir das erreichen, weil ich dann merke, dass wir im Unternehmen deutlich was verändert haben. Also egal wo es hakt, Im Unternehmen. Sie haben es meistens ganz leicht und es wird Ihnen ganz leicht fallen, wenn Sie doch so ausgestattet sind. Wenn Sie also jetzt sagen, was ist der eine Punkt, der Sie noch zurückhält, was ist das, was macht Ihnen unterbewusst Sorgen und wo denken Sie, hm, ich weiß nicht, ob das so gut ist, wir von 3D Industrie, wir werden es herausfinden. 00:14:43Aber dazu müssen Sie auch den Biss haben und sozusagen dieses Thema 3D Druck auch umsetzen wollen, Und Bereitschaft zeigen, dieses Thema anzugehen, weil wenn Sie darauf keinen Bock haben, dann können wir Ihnen auch nicht weiterhelfen und ich helfe Ihnen dann auch nicht weiter, weil wir natürlich nur mit Leuten zusammenarbeiten, die auch Gas geben wollen, die Macher sind und die schlussendlich auch ein besseres Ergebnis haben wollen, die auch den Drive haben zu sagen, wenn Sie sich oder der Kollege sich nicht richtig einsetzt dafür, dann hat irgendein anderer Kollege im Unternehmen keine ordentlichen Teile, die Sie eigentlich demjenigen. 00:15:21Hätten geben können. Also, wenn Sie das interessiert, wenn Sie es noch leichter haben wollen und Sie wollen über diese Hürde sozusagen drüber, dann sprechen Sie mit uns. Tragen Sie sich für ein kostenfreies Erstgespräch bei uns ein und wir lernen uns entsprechend am Anfang erstmal kennen, um zu gucken, ob wir da zusammenpassen und dann gehen wir die Schritte nach und nach an. Also, in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcastfolge.