3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

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2024-04-17: 2024-04-17 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck beginnen oder erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt, 3D-Druck abteilungsübergreifend implementieren. 00:00:46Und das ist für viele schon ’ne Meisteraufgabe, weil sie sagen, sie kommen gar nicht erst in die anderen Abteilungen, die werden da gar nicht reingelassen. Und das, was von den anderen Abteilungen zurückkommt, ist eigentlich nur Widerstand und keine Akzeptanz, wenn man das so sagt. Und ich hab in der letzten Zeit sehr viel mit Unternehmen gesprochen, die seit Jahren versuchen, das Thema 3D-Druck noch weiter im Unternehmen breiter, Auszu, ja, noch weiter auszubreiten, das wollte ich sagen, die aber in der Vergangenheit eher sehr zu waren mit Arbeit. 00:01:20Das heißt, das Thema 3D-Druck wurde am Rande mitgemacht, aber dadurch, dass es gerade ein bisschen ruhiger wird, dass es in manchen Firmen Kurzarbeit gibt, dass viele Projekte nicht mehr so laufen wie gerade aktuell, dass die gestoppt sind, schauen natürlich die Unternehmen wieder, aha, OK, da war doch was mit dem Thema 3D-Druck, da könnten wir doch noch deutlich mehr machen. Wie kommen wir denn dort voran? Und dann versucht man natürlich Strategien zu gehen mit Schulungen und Workshops und Bauteilen und dann zeigt man Bauteile und Anwendungen und dann versucht man andere Abteilungen zu bekehren und sozusagen die Baggerschaufel über den anderen Abteilungen mit Informationen auszuschütten. 00:02:03Und man sich dann denkt, ja gut, wenn man die schulen und man denen genug Technikinform mitgibt und auch zeigt, wie man richtig konstruiert. Dann wird es schon was und dann kommt da auch mehr und so ist der Plan sozusagen. Und es funktioniert halt über den Weg gar nicht, weil er ganz oft falsch kommuniziert wird und weil man den Leuten eigentlich gar nicht technisch so viel mitgeben muss, sondern eher mitgeben müsste, wie findet man denn die Anwendungen, wie erkennt man überhaupt, dass man eine Anwendung hat und wo müsste man denn hin und wie führt man doch ein Gespräch mit jemanden, welche Fragen stellt man, 00:02:40Welche Sachen sagt man nicht oder welche Dinge kündigt man an, die generell nicht passieren, sozusagen. Das ist ganz wichtig, aber da hab ich so das Gefühl, haben viele auf beiden Seiten seitens der anderen Abteilung, denen man das gerne nahelegen möchte, aber auch der 3D-Druckabteilung, dass dort ’ne extreme Wahrnehmungsschwäche sozusagen da ist, dass man gar nicht weiß, wie nimmt denn die andere Abteilung das Thema 3D-Druck wahr, Und wie nimmt die andere Abteilung überhaupt die Abteilung wahr, die notwendig, ja notwendig ist zu schulen, sozusagen, dass es dort vorangeht, weil die meisten sagen: ‘Ja, gut, dann machen wir eine Schulung, dann haben die das schon irgendwie verstanden und dann geht es nicht voran.’ Und es ist wie in anderen Bereichen auch, hab ich gemerkt. 00:03:26Wenn zum Beispiel eine Konstruktionsabteilung eine ganz tolle Software hat, um Dinge zu simulieren und dort natürlich mit der Entwicklung gemeinsame Schritte gehen möchte, Dann ist es was Neues für die Entwicklung und dann muss das natürlich entsprechend ab und zu auch mit bisschen Gewalt angeschoben werden. Das ist vollkommen normal, anstatt jetzt an den Punkt zu kommen und zu sagen, man schult dort einmal und dann kommt dort was. Weil wir Techniker sind meistens so eingestellt, dass wir denken, ich hab das Problem einmal gelöst und jetzt muss das für immer gelöst werden, sozusagen, weil ich hab es ja einmal gelöst, dann kann ich es ja, 00:04:04Dann ist es ja erledigt. Aber so ist es nicht mit uns Menschen, sondern man muss ein Follow-up machen. Also man muss die ganze Sache nachverfolgen, man muss die Leute daran erinnern und das ist vollkommen normal, wenn man weiß, wie das richtig geht. Ein weiterer Punkt ist aber, dass die meisten gar nicht verstanden haben, dass es überhaupt ein Problem gibt, die Technologie 3D-Druck zu implementieren. Das heißt, die Vorgesetzten wissen gar nicht, dass das ein Problem ist. Ich hab mir hier einen Satz aufgeschrieben, der heißt so viel wie: ’Wenn der Vorgesetzte selbst nicht mal das Problem versteht, dann ist es meistens ‘ne ganz gute Strategie, da anders vorzugehen.’ Denn so ’n Vorgesetzter denkt sich immer, wenn es kein Problem gibt, warum handeln? 00:04:46Das ist natürlich ganz klar. Man versteht ganz oft nicht, dass der Drucker steht und dass es viele Anwendungen gibt, weil man nicht sieht, dass es ’n Problem gibt. Und dort muss man dieses Problem oder die Herausforderung, das abteilungsübergreifend zu kommunizieren, Das darstellen, dass man richtig viel Potenzial in anderen Abteilungen hat und dass es doch ’n Weg gibt, wie man an dieses Potenzial rankommt und zwar nicht über den Weg, dass sie viel Energie reinstecken müssen in Schulungen und in Workshops und in ja irgendwelchen Open Days, dass die Leute zu ihnen kommen und sie viel über 3D Druck reden und sie den zwanzigminütigen Self Talk machen, 00:05:30Wie toll 3D-Druck ist und so weiter, sondern da muss man, da muss man anders vorgehen und dieses anders vorgehen ist viel einfacher als sie denken und viel leichter und viel angenehmer und ohne Druck und so, dass es die Gegenpartei, also die andere Abteilung, gar nicht wirklich merkt, dass sie gut vorgegangen sind und versucht haben mit 3D-Druck zu überzeugen, so dass es einfach ein gutes Gespräch ist, man sich dann nachdenkt, ja, es macht, es macht Sinn, Wir haben da ein paar Bauteile, ich schick da mal was zu und so läuft es meistens auch, wenn wir das gemeinsam mit den Unternehmen machen. 00:06:06Denn was wir erzeugen, sind Aha-Erlebnisse, also Erkenntnisse. Erkenntnisse, wo derjenige dann aus der Abteilung sagt: ‘Ja, stimmt, das ist ja ein Thema, so hab ich das ja noch gar nicht betrachtet.’ Und wenn man es nicht schafft, diese Aha-Erlebnisse zu erzeugen, die wenig mit Technik zu tun haben, sondern eher mit Situationen, Mit Aufzeigen von Problematiken und Kommunizieren von Ergebnissen, dann flutscht es auf einmal. 00:06:38Wenn man weiß, wie das geht, dann merkt man, oha, 3D-Druck kann ja richtig zu einer zu einer Sogwirkung werden. Warum kommt denn da jetzt so viel? Warum haben die das verstanden? Warum versteht es die eine Abteilung und die andere nicht? Und da muss man aber auch dazu sagen, wenn man das Thema 3D-Druck schon eine Weile macht, Und man an den Punkt kommt, dass man alles schon versucht hat, das das Thema additive Fertigung im Unternehmen breitzutreten und abteilungsübergreifend zu implementieren, dann hat man meistens auch sehr viel schon kaputt gemacht und sehr viel fehlkommuniziert und sehr viele falsche Botschaften nach außen getragen und das falsche Bewusstsein angeregt in den Köpfen der Leute, dass wenn man jetzt ’ne. 00:07:26Sehr verdrehte Haltung hat, es meistens immer noch schwieriger ist, so ein Haltungsschaden wieder gerade zu biegen, anstatt von von Grund auf sozusagen diese Fehlstellen gar nicht erst wieder zu berichtigen, sondern von Grund auf es richtig zu machen. Und das ist ein wichtiger Punkt, den ich Ihnen mitgeben möchte. Bitte sind Sie vorsichtig, was Sie dort nach außen tragen, aus Ihrer 3D-Druckabteilung oder aus Ihrer Konstruktion in andere Abteilungen hinein, dass Sie doch keine Fehlkommunikation und falsche Botschaften machen, weil Sie wissen nicht ganz genau, Was die Person schlussendlich für ein Bewusstseinszustand zum Thema 3D-Druck hat. 00:08:00Es gibt verschiedene Bewusstseinszustände, wo man dann genau weiß, ab dem Bewusstseinszustand holt man die Person mit ganz anderen Mitteln ab, als wenn sie zum Beispiel im Bewusstseinszustand weiter vorne ist, als wenn sie weiter hinten ist. Und das sind ganz wichtige Punkte. Dabei haben wir natürlich verschiedene Werkzeuge und Methoden entwickelt bei 3D-Industrie. Wie man die ein oder anderen, die noch ein bisschen schwierig sind in der Abteilung, mit den richtigen Mitteln auch abholt, so damit die sich nicht so fühlen, als wär das aufdringlich oder dass man da nerven würde, sondern dass es angenehm ist, darüber zu sprechen. 00:08:43Das ist ein wichtiger Punkt. Letzthin hat auch ein Kunde gesagt, ist auch ganz lustig, Herr Lutz, um bei uns 3D 3D Druck zu implementieren, brauchen wir einen Auftragskiller, um hier, Hier etwas zu bereinigen. Wenn es natürlich so ist und es doch absolute Verhinderer gibt, dann können sie da vielleicht wenig machen, außer die Personen vielleicht aus der ein oder anderen Position ein Stück weit herauszunehmen und das Projekt ohne diese Personen zu machen, dann funktioniert es meistens immer noch noch ganz gut. 00:09:16Aber es gibt halt einfach Leute, die wollen das nicht und dann ist das Unternehmen vielleicht auch noch nicht bereit dazu. Und da muss dann auch die Abteilungsleitung oder auch die Geschäftsleitung entsprechend einen Entschluss fassen, was man dort als Nächstes macht. Ob es dazu wirklich notwendig ist, die Person vielleicht zu versetzen oder in bestimmten anderen Arbeitsbereich auch zuzuteilen. Da haben wir schon viel erlebt in der Hinsicht und das merken wir meistens aber auch im ersten Kennenlerngespräch, dass es dort irgendetwas gibt, was die Unternehmen noch zurückhält, weil. 00:09:51Das Thema 3D-Druck ist grundsätzlich ein sehr interessantes Thema in den anderen Abteilungen und wird eigentlich ganz offen empfangen, aber es wird immer sehr viel zunichte gemacht. Also, wenn Sie das Thema Abteilung. Übergreifend implementieren wollen, dass sie aus anderen Standorten und aus anderen Abteilungen E-Mails bekommen, wo es heißt: ‘Kann man das drucken?’ oder dass sie Telefonate führen mit Abteilungen, wo es heißt: ‘Wir haben da ein Projekt, wir haben über 3D-Druck nachgedacht, kann man das drucken?’ oder dass Mitarbeiter aus anderen Abteilungen direkt reinkommen, ihnen ein Bauteil unter die Nase halten und sagen: ’Kann man da irgendwas machen? 00:10:29Ihr macht doch was mit 3D-Druck.’ Wenn sie das erzeugen wollen, Dann sollten Sie zu uns in die kostenfreie Erstberatung kommen, wo wir am Anfang erstmal so ein kleines Kennenlerngespräch führen und wir Ihre Situation überprüfen, ob und wie wir Sie da unterstützen können. Und dann zeigen wir Ihnen auf, welcher Weg notwendig ist, den Sie dann gehen können. Und dabei treffen Sie dann die Entscheidung, ob Sie das alleine versuchen oder ob Sie das dann mit uns gemeinsam schaffen. In diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcastfolge.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

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