3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

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2024-05-08: 2024-05-08

00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D Druck und additive Fertigung beginnen, erfahrener Anwender sind oder sogar 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt ’Die Magie, Von farbigen 3D-Bauteilen, wenn man sich etwas vorstellen kann, dann kann man es auch mit farbigem 3D-Druck umsetzen.

00:00:52: Speaker 1Und das ist eine super interessante Podcast-Folge, wenn es vor allem um kolorierte und reichlich farbige 3D-gedruckte Teile geht. Wer sich also für Farbe und Anschauungsstücke und Modelle und so weiter interessiert, sollte unglaublich stark dranbleiben jetzt. Denn wir reden über Oberflächenideenfindung, Kreativität und viele weitere Punkte. Und dann freue ich mich natürlich jetzt auch, mein Interviewpartner vorzustellen. Es ist Uwe Niklas von D.P. Solutions. Er ist dort Vertriebsleiter. Uwe, ich freue mich riesig, dass du im Podcast da bist.

00:01:23: Speaker 1Stell dich doch in ein, 2 Sätzen doch bitte mal kurz vor.

00:01:27: Speaker 2Ja, sehr gerne. Also, mein Name ist Uwe Niklas. Ich bin bei der D.P. Solutions GmbH als Leiter Vertrieb und Service verantwortlich. Kleines Wort zu D.P. Solutions. Wir sind Projektentwickler mit großem, über viele Jahre gewachsenem Erfahrungsschatz und vor allen Dingen glühender Begeisterung für den digitalen Direktdruck. Das ist unsere Wiege. Also lasst euch oder lassen Sie sich und euch uns von dieser Begeisterung anstecken und begleitet uns auf der kontinuierlichen Entwicklung neuer Lösungen.

00:02:00: Speaker 1Um das gleich mal vorwegzunehmen, ich hab immer so ’n leichtes Grinsen gerade drinnen, weil ich mich eigentlich sehr stark auf diese, auf diese Folge jetzt freue. Denn wir hatten ja damals, ich glaub, unser erstes Kennenlernen so in dem Showcenter bei euch in Renchen und da haben wir sofort gemerkt, dass dass wir ’n ähnlichen Humor haben und richtig gut zusammenpassen. Korrekt, und unsere letzte letzte Podcastfolge, die ist ja schon ’ne Weile her. Und zwar genau genommen am 22. Februar 2022 und dort hatten wir in der Folge 164 über farbverbindlichen 3D-Druck CMJ, also Color Material Jetting, at its best gesprochen.

00:02:41: Speaker 1Das war also eine reine Technikfolge. Und in dieser Podcastfolge wird man eher merken, dass es nicht immer gleich um industrielle Bauteile geht, wo Festigkeit ’ne Rolle spielt, sondern jetzt in dieser Folge eher um Kreativität, Ideenfindung, Farbe, Harmonie und nicht immer gleich Stückzahl und Profit, der dahinterstecken muss. Jetzt ist die letzte Podcastfolge ja schon ’ne Weile her. Was ist denn seit unserer letzten Podcastfolge bei euch so alles passiert, Uwe?

00:03:09: Speaker 2Wir haben aus einem charismatischen Prachtlachs mit Hilfe eines Bodyscanners ’n ganzen Schwarm erstellt. Also der Hintergrund ist der, dass wir den Johannes dann mit dem Bodyscanner gescannt haben. Da gab es auch dann gleich ’n ’n Avatar und wir haben ihn dann in verschiedenen Maßstäben ausgeruht, damit er in seinem Büro an an verschiedensten Stellen zur zur Geltung kommt. Aber was, was ist, was ist passiert? Also zunächst mal waren es 803 Tage und 19000.

00:03:39: Speaker 2272 Stunden, wo der Digitaldruck und damit auch der 3D Druck absolut im im Fokus steht. Aber grundsätzlich ist ist einiges passiert. Also wir haben uns mit dem farbverbindlichen 3D Druck so ’n bisschen vom ja vom Exoten zum zum Lösungsanbieter und Anwendungsspezialisten etabliert. Wir konnten tatsächlich das Farbspektrum von circa 10 Farben, da haben wir ja damals auch gewitzelt, Ja, wir haben sie gezählt, der kann das tatsächlich. Also, wir haben es inzwischen seitlich dann noch mal gezählt und es ist, es sind wirklich diese Farben und wir können dieses Verfahren jetzt auch anwenden und da gibt es so ’n paar Anwendungsbereiche, also speziell Topographie, Anatomie und Prototyping, wo wir die Kunden dann von der von der Sinnhaftigkeit überzeugen konnten.

00:04:27: Speaker 2Aber grundsätzlich ist die Frage, was was ist denn unsere unsere Spielwiese, Laut Statistischem Bundesamt beispielsweise gibt es bei den 3D-Druckern folgendes, dass vor allen Dingen größere Unternehmen natürlich Drucker einsetzen und aber gleichzeitig nur 6% der Unternehmen mit mit 10 bis 49 Beschäftigten, also der Bereich, wo wir uns auch bewegen. Und dann haben wir uns gesagt, O.K., der Anteil bei den größeren Firmen, da sagt das Statistische Bundesamt ab 250 Beschäftigten, ist das schon bei einem Viertel.

00:04:59: Speaker 2Und dann haben wir gesagt, O.K., Dann nehmen wir doch diese K.M.U. Betriebe mit 6% und überzeugen die von von dieser Technologie, auch mit dem Hintergrund, dass man dort ja einfach innovative Leute, kreative Köpfe findet, mit denen man es machen kann.

00:05:18: Speaker 1Mhm, Mhm, absolut. Ich möcht noch ganz kurz einhaken, also es hat erstmal super viel Spaß gemacht, sich dort selber scannen zu lassen. Danke noch mal für die Möglichkeit, dort hatten wir uns ja damals getroffen und, Ich hab mich jetzt natürlich hier geklont und an ganz vielen Stellen aufgestellt. Ich werd auch ganz oft angesprochen, dass man das Gesicht sehr gut erkennen kann, dass man auch wirklich sieht, dass ich das bin. Also, ich kann das absolut bestätigen, dass diese Anzahl von von Farben auch wirklich sehr, sehr gut sichtbar sind. Ich hatte auch so, so ganz stark colorierte Schuhe auch an, die dort absolut auch zur zur Geltung gekommen sind.

00:05:53: Speaker 1Also, ich hab es an an eigener Haut sozusagen erlebt. Jetzt hattest du, Deine deine Kunden so ein bisschen angesprochen, wenn es jetzt um Bauteile mit vielen Farben geht, dann ist die Zielgruppe oder der Anwender ja noch mal ein ganz ganz anderer. Wer sind denn so eure Anwender und Kunden, um da noch mal ein bisschen tiefer zu gehen?

00:06:10: Speaker 2Also, Wenn man das als Vertriebler natürlich genau wissen würde, dann wäre ich vermutlich seit 10 Jahren Privatier auf den Malediven. Also, man muss sich das immer so ein bisschen, so ein bisschen erarbeiten. Ich glaube, Das, was bei dir in deiner täglichen Arbeit ja auch immer im Fokus steht und das auch für uns ganz wichtig ist, das ist das Thema Anwendung. Und ich hab mir da mal so ’n bisschen in der Vorbereitung die die Mühe gemacht, so um um zu schauen, ja was ist das denn überhaupt. Und da gibt es von Oxford Languages beispielsweise die Definition, die sagt nämlich die Anwendung substativ feminin, die das Anwenden beziehungsweise und das ist für uns das Interessante,

00:06:50: Speaker 2Die Anwendung eines Verfahrens. Und wer deinen Podcast häufiger hört und ich denke, das sind alle hier, die hören jedes Mal, wie wichtig es ist, dass man selbst den Drucker im Griff hat und nicht umgekehrt. Und die Anwendung bestimmt halt eben ja eigentlich unser, unser, unser ganzes Tun.

00:07:13: Speaker 2Ich habe, ich habe dazu ’n oft zitierten Spruch und der, der ist leider immer noch immer noch gültig. Also wenn es um, Um 3D-Druck geht, also um das Dreidimensionale, um zusätzliche neue Ebenen, da kann man sich nicht vorstellen, wie eindimensional gedacht wird. Das ist wirklich unfassbar und es scheint manchmal so, dass der, der Markt auch von sich so überzeugt ist, dass er vor lauter Bäumen den den Anwendungswald gar nicht sieht. Und wir müssen grundsätzlich hier auch unterscheiden, die Begriffe additive Fertigung und 3D-Druck, die sind ja.

00:07:49: Speaker 2Die werden ja synonym verwendet und sollten ja auch ’n bisschen differenziert betrachtet werden. Also 3D Druck ist praktisch das das Ausdrucken von Gegenständen aller Art und der Begriff additive Fertigung, der beschreibt eigentlich dieses ja neuartige Produktionsverfahren, was ja gar nicht mehr so neu ist und was sich dann stark von konventionellen und abtragenden Fertigungsverfahren unterscheidet. Und da hapert es schon mal bei der bei der Differenzierung. Und dann hat sich herauskristallisiert, auch natürlich in vielen Gesprächen, dass wir mit unser System, also mit dem fahrverbindlichen Color Materie Jetting, so ’ne Art ja Brückentechnologie bieten, indem wir beispielsweise unter Verwendung von verschiedenen Klarlacken, was bei den Mimakesystemen möglich ist, Prototypen machen können, Haushaltsgeräte für Werkzeuge wie Bohrmaschinen und das ist einfach spannend und wir haben jetzt.

00:08:47: Speaker 2Gerade ’n ’n aktuelles Beispiel, elektrisch betriebene Fahrzeuge, die haben ja oft so ’n spaciges Aussehen. Außen fragt man sich, warum muss das so sein, aber innen ist es wirklich dann ganz cool mit mit Ambiente, Licht und Ladeanzeigen und alles Mögliche und wie im Bereich der additiven Fertigung und so spielt auch im 3 D Druck der der Workflow einfach ’ne ’ne riesen Rolle und über Simulationen.

00:09:17: Speaker 2Aber auch über fahrverbindliche, maßgetreue Abbildungen, wie in deinem Fall, werden Produktionslinien geplant und Marketingstrategien entwickelt und das ist ’n wahnsinnig interessantes Feld. Und unsere Kunden, welche ihre Expertise und Druckleistungen beispielsweise auch im Bereich Gaming, Events, Erlebnis, Bodyscans und Collectibles einsetzen, die sind ja, die sind vorhanden. Man muss sie, man muss sie, Finden und dafür muss man immer immer wissen, was man sucht und dafür muss man halt eben zum einen seine seine Geräte kennen und zum anderen auch ’ne ’ne Idee haben, was das Benefit für für den Kunden ist.

00:09:58: Speaker 2Es ist ’n spannendes Feld und macht aber Spaß.

00:10:03: Speaker 1Mhm, Mhm. Und was fällt in in diesen Branchen vor allem auf? Also was, was wir vom üblichen 3D-Druck jetzt oft gar nicht so im Blick haben, was ist da meistens auch anders? Du hast ’n paar Punkte angesprochen, aber lass uns da noch mal ’n bisschen tiefer reingehen, weil ja Farbe ganz stark mit im Spiel ist und auch aus meiner Sicht auch Emotionen.

00:10:21: Speaker 2Gute Frage übrigens, das ist im im Grunde im Grunde ja über das Podcastthema definiert. Also, wenn man sich für etwas vorstellen kann, dann kann man es auch umsetzen. In unserem Fall mit mit farbverbindlichem 3D-Druck. Es gibt im in unserer Branche natürlich wahnsinnig viele Player auf dem Markt, welche ganz hervorragende Arbeit abliefern. Die sind neugierig, die stecken die Nase in den Wind, damit sie Trends und Stimmungen einfangen und und wirklich kreative Lösungen anbieten können.

00:10:52: Speaker 2Also eigentlich echte Gamechanger und dann gibt es aber noch Firmen und das macht unser unserer Branche auch manchmal so ’n bisschen zu schaffen. Da gibt es Start-ups, Die die nach 10 Jahren immer noch nicht profitabel sind, weil die Manager managen und sich überhaupt nicht aus meiner Sicht natürlich um die Anwendung kümmern und und das ärgert mich, weil das so ’n Stück weit unser und unser Antrieb ist. Und wir haben in in meinem Vorraum beruflichen Leben mit dem Kollegen, der leider verstorben ist, der da hatten wir wir 2 Zitate.

00:11:27: Speaker 2Er hat immer gesagt: ‘Wo wir sind, ist vorne.’, Das war praktisch der Fokus auf die auf die tägliche Arbeit und wir haben dann irgendwann den Titel, weil ne Werbetechnik, 2 D Druck, haben gesagt, was machen wir denn überhaupt und haben wir gesagt, O. K., wir bringen das Können der Werbetechniker zum Ausdruck und ’n Werbetechniker und das ist ja die, die, die Frage, was fällt in diesen Branchen auf, die, die haben das, die haben das verinnerlicht. Das ist natürlich auch so ’n Stück weit seine Aufgabe, der druckt ’ne.

00:11:59: Speaker 2Weiß ich nicht, in Botschaft, ’n Slogan auf ’n Plakat, ’n Aufkleber und verbreitet dadurch wirklich Informationen, bewirbt ’n Produkt und weckt natürlich auch Emotionen und das können die gut. Also kannst dich jetzt mal ’n Stück weit zurücklehnen, Johannes, stell dir mal so ’n die Situation vor. Du hast ’ne schöne Musik und dann siehst du so ’n leicht angefrostetes, wasserbepeertes Glas und dabei, Bei sommerlichen Temperaturen, mit dem wahnsinnig anregenden Plätschern, wird da so ’n so ’n eiskaltes Getränk in das Glas gefüllt und du bist nicht dabei, aber über diese Botschaft von diesem Werbetechniker, du bist in der Situation drin und das ist so ’n bisschen was, was, was uns manchmal fehlt und jetzt werden wahrscheinlich alle denken, ja der Niklas, der ist lustig, wir reden hier von industriellen Workflows und der redet von von angefrosteten Gläsern und Emotionen, aber die Emotionen.

00:12:55: Speaker 2Die, die brauchen wir, weil wir dadurch uns viel besser fokussieren könnten. Und gerade im Bereich Anwendung, das hat unser Geschäftsführer und Inhaber, der Herr Panter, der hat das vor Jahren schon auch auf die Unternehmenskommunikation gedrückt. Also Schluss mit den Konjunktiven. Also statt wir könnten und wir würden, wir können und wir werden. Und das ist natürlich jetzt einfach ’ne, ’Ne Phrase, aber wenn man auch die Geschehnisse sieht, gerade von den von der letzten Rapid Tag, von der von der letzten Form nix, ich ich glaube, wir wir müssen uns mehr um das kümmern, was die Kunden wollen, das ist sowieso das A.

00:13:40: Speaker 2Und O. Und dann mit den Geräten, die das auch können und nicht das ist wirklich mal so ’ne Art Vorwurf, so ich hab jetzt ’n Produkt und wo sind die Leute, die das jetzt kaufen, das ist ’n guter Ansatz, Aber in in unserem Sinne einfach nicht der Richtige.

00:13:56: Speaker 1Ja, ja, ich konnte mir das gerade richtig gut vorstellen, dieses Bild, was du in den in den Kopf von mir gezaubert hast, in dem Fall ganz, ganz magisch, dass man doch natürlich etwas anregt und man dafür auch die richtigen Werkzeuge dafür verwendet, anstatt man es einfach nur so macht, macht man es in dem Fall richtig und nutzt das, was einem zur Verfügung steht in der Hinsicht. Dann, Spielt natürlich, wie wir es auch gerade angesprochen haben, auch die die Herangehensweise in dem Fall, wenn es um colorierte Bauteile geht, auch eine ganz wichtige Rolle.

00:14:26: Speaker 1Kannst du da noch mal ein bisschen drauf eingehen, wie so die die Herangehensweise ist, wenn es um um Bauteile geht, die die farbverbindlich sein müssen mit vielen Farben?

00:14:37: Speaker 2Ja, das kann ich. Du kannst dir jetzt noch mal was vorstellen. Ich würde dir jetzt eine Nachricht schreiben und da steht das Wort Ehering. Und für dich ist das ein Ehering und du fährst dann mit deinen Fingern sanft über den Ring und drehst ihn vielleicht. Es kann aber auch sein, dass das Wort für andere einfach nur ein elektrisch betriebener Fisch ist, nämlich ein Ehering. Das meine ich mit der mit der Herangehensweise. Also wir haben auf der auf der letzten Rapid Tech beispielsweise, haben wir uns genau mit diesem Thema beschäftigt.

00:15:12: Speaker 2Das ist ja so ’n klassisches Beispiel, wie wir es immer kennen. Der ist also ’n Unternehmer, ’n ’n Firmeninhaber, der gibt aus seiner Sicht ’n ganz klaren, ’n ganz klaren, glasklaren Auftrag an seinem Ingenieur und sagt: ’Hey, ich brauch ‘ne Glocke, 10 Zentimeter hoch und 6 Zentimeter im Durchmesser, mach fertig und nächste Woche brauch ich das.’ Und jetzt sitzt der Ingenieur da und denkt sich: ’Gut, Glocke, Aber soll die jetzt läuten können und ja, wie schwer darf die denn überhaupt sein?

00:15:45: Speaker 2Oh Gott, ich muss ja jetzt gewichtsreduziert konstruieren und das muss ja in 3 D. Druck, das ist ja dieses neue Verfahren und oh je, wie, wie soll die, die Glocke denn eingesetzt werden und das ist genau, genau das Problem oft, die, die, weil die Herangehensweise einfach manchmal zu, zu, zu einfach ist. Also entweder gibt es so wenig Informationen wie in diesem Fall oder was meistens der Fall ist, Viel zu viel. Und deshalb bekommt der eine manchmal ’ne ’ne Türglocke, der andere bekommt ’ne Klingel, aber halt keiner eine eine Glocke, die uns ermahnen soll, zuzuhören und kreativ zu sein im übertragenen Sinne.

00:16:25: Speaker 2Und bei den Anwendungen geht es einfach auch darum, ja genau zu verstehen, was ist notwendig und wie geht man in dieser ja Bauteilsituation damit um und schaut gar nicht, So viel nach links und rechts und wir haben natürlich in ’nem Umfeld zu tun, wo es wo es Vorschriften gibt, wo wo es Normen gibt, wo es natürlich auch ’n Kostendruck gibt und und trotzdem sind manche planerischen Dinge einfach entweder zu einfach oder zu kompliziert und da versuchen wir natürlich immer durch ja durch ’ne Kommunikation durch ’n Projektaufbau.

00:17:04: Speaker 2Dort zuzuhören und zum Glück mittlerweile wirklich erfolgreich.

00:17:10: Speaker 1Ich kann mir das richtig gut vorstellen, dass der Ingenieur dann dran sitzt und sich wirklich fragt, was ist mein nächster Klick am P. C., was mach ich denn jetzt und er, er vielleicht auch an dem Punkt ist und sagt, ich möchte es richtig machen, aber was ist denn richtig, weil er seine Kollegen vielleicht auch nicht fragen kann, weil die es auch nicht wissen und da muss man natürlich auch als Lösungsanbieter, wie zum Beispiel jetzt ihr, natürlich, Gute Fragen stellen, den Kunden durchführen, damit er zu dem Ergebnis kommt, wo er danach sich auch wirklich wohlfühlt und sagt, genau das wollt ich haben.

00:17:42: Speaker 1Und wenn wir jetzt schon bei der Datenerstellung sind, wie, wie, wie geht denn das mit der Datenerstellung, ne, weil die meisten sagen, gut im C.A.D., da mach ich ’n paar Bauteile, die sind immer schwarz oder immer weiß oder immer grau, aber wie, wie funktioniert das denn,

00:17:55: Speaker 2Boah, jetzt hast du mich ja voll erwischt, ne, bis gerade eben war ich der Meinung, ich könnte den 3D-Druck sicher einsetzen, Und jetzt kommst du mir mit Daten, mein Gott, kann das nicht der Azubi machen, aber aber mal, ne, das war im Ernst, also das sind ja so, so Reaktionen, ne. Also, dass wir mit mit Daten umgehen können, das sieht man ja schon, dass wir dein Gesicht auf der Figur ordentlich hinbekommen haben, das war echt unser Meisterwerk, da mussten wir wirklich viel tun. Nee, Spaß beiseite, viele Daten hat man einfach schon im Haus, also gerade die, die.

00:18:29: Speaker 2Die die gängigen C.A.D. Systeme beispielsweise, die versetzen ja immer in in die Lage, entsprechende Datensätze da auszuarbeiten. Das ist aber auch gar nicht so die große Frage, weil wenn man eben diese Idee hat und auch die Anwendung, man kann sich beispielsweise auch diese, diese, diese Daten für wirklich wenig Geld hervorragend machen lassen und, Dafür muss aber die Idee sein, die Skizze muss da sein und dann gibt es wirklich hervorragende Menschen, die das umsetzen. Erfahrungsgemäß ist aber das Meiste schon schon im im Hause und die die Erstellung ist einfacher als gedacht.

00:19:06: Speaker 2Ich hab es, glaub ich, im letzten Podcast auch gesagt. Also, es gibt hervorragende Schulen in Deutschland, wo die mit mit einfachen kostenlosen Programmen, beispielsweise mit Tinkercad, Arbeiten, dass ich glaub, das war bei meinen Söhnen in der sechsten Klasse schon, da haben die einfach im ersten Step ’ne Schrift gemacht, die wurde dann extrudiert, dass man ’ne 3D hat und haben dann irgendwann über ’nen einfachen Legostein bis zum Auto das alles entwickelt. Natürlich ist ist Wissen da, aber die Herangehensweise ist auch so, dass du in deiner Aufgabe natürlich und wir.

00:19:48: Speaker 2Auch erzählen muss. OK, was brauche ich denn für diesen Workflow? Welche Quellen kann ich dann nutzen? Und wenn man auch so über die über die die Messung geht, die es da so gibt. Kann man auch darauf kommen, dass man mit dem einen oder anderen Dienstleister zusammenarbeiten kann, der einem da auch unterstützt beziehungsweise so ’n bisschen als Sprungbrett nutzt, um das zukünftig zu machen. Weil wenn ich so ’ne so ’n so ’n Fertigungsverfahren jetzt jetzt einsetzen will, weil ich ’n kreativer Kopf bin und da kommt der eine: ’Ja, du musst ’n ‘n Drucker haben, der kostet so und so viel monetäre Einheiten.’ Ja, dann brauchst du aber noch ’ne Software, das ist ’n.

00:20:28: Speaker 2Weiß ich nicht, monatlich ein Abo oder kostet 10.000 Euro und dann brauchst du noch jemanden, der das halt eben macht und dann gibt es noch eine Nachbearbeitung und so weiter, dann ist schlecht denen das. Und wenn die halt eben keinen keinen guten Ratgeber haben, dann werden viele Unternehmer das Projekt halt eben nicht starten, was was schade ist, weil auch da so abgedroschenes ist, die Reise beginnt mit dem ersten Schritt und dann, Ist ja auch das, was so geflügeltes Wort ist.

00:21:00: Speaker 2Man kann auch mit mit einfachen Sachen was Gutes kochen und da ist es einfach so, die Basis ist die Grundlage jedes Fundaments. Wenn ich, wenn ich weiß, was ich, was ich zur Verfügung habe und was ich möchte, dann kann ich daraus was bauen. Es mag sein, dass es im ersten Schritt jetzt nicht vielleicht der Königsweg ist, aber ein Staat. Ich mein, du bist ja auch nicht müde zu sagen, geh doch mal, Und schaut doch mal, was ihr intern habt, ihr habt Vorrichtungen oder Hilfsmittel und damit erlangt man ja auch so ’ne, ja so ’ne, so ’ne, so ’ne Sicherheit und die, die braucht es halt eben und dann macht es doch Spaß und dann, dann, dann gehen viele Dinge von allein, mutig sein.

00:21:47: Speaker 1Ja, ja, genau, also du sprichst es richtig an, die meisten haben Angst vor dem weißen Stück Papier, um ’ne Skizze zu machen, Und können sich es dann gar nicht richtig vorstellen, wie es zum zum Ende her aussehen sollte in etwa, um dann zu sagen, jetzt geh ich diesen Weg mal. Da stirbt das Projekt schon gleich am Anfang, weil man, weil man gar nicht erst den ersten Schritt machen möchte. Das nehm ich immer ganz stark wahr und dann sind die Hürden so groß, dabei könnte das Erlebnis dann so toll sein, weil ihr habt ja nicht einfach nur ’n ’n Bauteil, das funktioniert, sondern das Bauteil schaut ja dann auch noch richtig gut aus und das nicht nur von 2 Meter entfernt, sondern auch wenn man ganz nah an das Bauteil herangeht.

00:22:23: Speaker 1Ja, jetzt habt ihr sicher auch bestimmt ’n paar richtig tolle Erfolgsstorys. Habt ihr welche? Wenn ja,

00:22:29: Speaker 2Hau mal in jedem Hollywoodfilm, wenn einer eine Idee hat, ey, das ist ’ne super Idee, das wird ganz groß, das sind dann meistens diese, diese, diese sympathischen Loser, die dann sowas sagen.

00:22:41: Speaker 2Ja, natürlich haben wir die, aber grundsätzlich bleibt ja mal festzuhalten, damit wir wirklich tief in dem Thema auch sind, die die Hersteller, die, Wir haben ja grundsätzlich ’ne bestimmte Idee, wie wie Technologie eingesetzt werden soll und und manchmal funktioniert das auch und dann ist aber spannend zu sehen, was wir auch daraus machen. Wir haben wahnsinnig viel, ich hab ja vorhin vom beim Statistischen Bundesamt, wir haben wahnsinnig viele, viele Patentanmeldungen im Bereich 3D-Druck in den letzten 10 Jahren und auch gerade wieder, da sind einfach Köpfe, die sich, die sich damit.

00:23:18: Speaker 2Auseinandersetzen, die wirklich was Neues haben wollen und das basiert oft auf auf bestehenden Technologien und dann damit auch manchmal, dass dass das Unmögliche umgesetzt werden kann. Es gibt ja auch da das Beispiel, da alle sagten, das geht nicht und dann kam der Horst und der wusste das nicht und hat es dann einfach gemacht. Und das heißt, wenn man die sich diese diese Neugier bewahrt, Dann ist es manchmal auch unerheblich, was die Entwickler da im Sinn hatten.

00:23:50: Speaker 2Und ich hätte mir beispielsweise vor einem Jahr, also wir den Podcast hatten wir ja vor vor 2 Jahren gemacht, da hatten wir ja schon viel über Anwendungen gesprochen, aber vor einem Jahr hätte ich mir nie träumen lassen, dass wir beispielsweise mit einem Exponat im Frieder-Buder-Museum in Baden-Baden, Sind mit einer Vase von ’nem von ’nem weltweit renommierten Künstler, der damit ’ne Botschaft hat und die auch wirklich über 6 Wochen gelaufen hat, die Ausstellung mit, wir haben ja gleich noch mal was zu sagen, mit ’nem erheblichen Aufwand.

00:24:25: Speaker 2Wir haben jetzt mit über über ’n Dienstleister, der das abwickelt, Home Interior beispielsweise, da kommen, arbeitet mit Klarlag, transluzent, dann kommen dann irgendwelche, L. E. D. Lampen rein und ist ein Home Interior. Also da passiert jedes Mal unglaublich viel, ein ganz spannendes Feld. Im im Schulunterricht früher, da haben wir einen Biologie, dann haben wir alle vor so einem Skelett gestanden und haben dann die mit Draht befestigten Knochen, haben wir dann hochgemacht, haben uns gegenseitig erschreckt und durch diese diese Verbindlichkeit und auch diese.

00:25:06: Speaker 2Ja, diese detailgetreue Abbildung, das ist total spannend. Da werden heranwachsende oder kommende Mediziner auch an pathologischen Modellen geschult und ich hab da ja auch ’n eigenes Interesse dran. Also, wenn ich in die in die blöde Situation komme, dass ich mal medizinische Hilfe brauche, ne, ist aber jemand, der hat das noch nie gesehen. Also, wie will der mir adäquat helfen? Und da gibt es also die Hilfsmittel, gibt es ja überall. Wir haben, Ist zwar jetzt auch nicht ein schönes Thema, aber wir haben auch über einen weiteren Dienstleister, der hilft damit den Gerichtsmedizinern, Gesichter zu rekonstruieren, auch teilweise um um Tatgeschehen zu rekonstruieren, so nach dem Motto, konnte der das sehen, war der Angriff hinterhältig oder nicht.

00:25:53: Speaker 2Also der 3 D. Druck hat hat ein wahnsinniges, wahnsinniges Feld und dann ist natürlich jedes Mal, da da freue ich mich, du hast ja vorhin auch gesagt, Wenn sich jemand scannen lässt und dann, dann kann man dann an dem karierten Hemd noch die Linien sehen und man kann sogar die Knopflöcher zählen und das ist doch mega spannend, oder nicht?

00:26:16: Speaker 1Absolut, also ich hab die Figur öfters im Blick von mir selbst jetzt, das klingt ’n bisschen egoistisch, aber man, man sieht natürlich genau, wie sind die Streifen an den Schuhen. Wo ist dieses, dieser Pulli vielleicht mit einer kleinen Falte gewesen?

00:26:29: Speaker 2Also deine, deine eigene, deswegen sind wir da auf einem guten Weg.

00:26:35: Speaker 1Ja, genau, genau in dem Fall. Ja, also das ist mega spannend, was du, was du doch erzählst, gerade auch wo 3 D. Druck zum Einsatz kommt, nur weil das Thema Farbe noch tiefer im Spiel ist und man, Mit einer weiteren Datenerstellung noch mehr Probleme lösen kann und noch mehr Anwendungen findet. Jetzt kommt natürlich die nächste Frage und zwar, wie läuft denn der Nachbearbeitungsprozess?

00:27:01: Speaker 2Also aus aus dem Grunde natürlich, weil es weil es die Anwendung einfach bestimmt, ne. Also grundsätzlich arbeiten unsere Systeme ja mit dem mit dem wasserlöslichen Schutzmaterial und das wird dann im Rahmen der Nachbearbeitung dann halt eben entfernt. Aber auch da gibt es schon unterschiedliche, Systeme, der eine schwört auf ’n Ultraschallgerät, der andere nimmt ’n Floater, wo ohne Wasser umgewälzt wird, der eine nimmt ’n ’n Additiv, damit sich das nicht wieder anlöst, der der andere macht ’ne Kombination aus allem, ist aber auch so ’n bisschen abhängig davon, wie man es, wie man es, wie man das, das, das einsetzt.

00:27:38: Speaker 2Also manchmal reicht auch ’n ’n Abreiben mit mit Isopropanol und dann wird manchmal Gesamtstrahl poliert und. Aber das ist ’ne Anwendung, also die, die was notwendig ist und und alles kann, ja und und nichts muss und es ist ja auch manchmal auch ’n K. O. Kriterium, genau genau wie das Thema Daten übrigens. Man Man sollte auch diesem Bereich große Aufmerksamkeit widmen, im Übrigen im Bereich der außerhalb des Druckers passiert, also wir verkaufen oft Systeme, nicht.

00:28:13: Speaker 2Weil es an Daten oder an der Nachbearbeitung halt eben an den Kosten scheitert. Das heißt, wir sind manchmal gar nicht das Problem, sondern man muss die Aufmerksamkeit haben, weil es ist natürlich auch ’n Kostenfaktor. Nur ich bin ’n großer Verfechter davon, den Leuten, denen wir ein Drucksystem verkaufen, wo die auch viel Geld investieren müssen, Nichts vorzugaukeln. Es gibt, es gibt Hersteller, die schicken regelmäßig alle paar Wochen ’n schönes, hochpoliertes Bauteil raus, sehen sensationell aus.

00:28:49: Speaker 2Die Leute, die das machen, die haben wirklich Ahnung, entspricht aber nicht der Realität und kann vermutlich auch keine, auch keiner richtig bezahlen. Deswegen hab ich vorhin gesagt, ich weiß es nicht. Also manchmal werden.

00:29:05: Speaker 2Ja, Maschinen da angefragt mit irgendwelchen Schleifkörpern und da denk ich mir dann, kauft doch einfach ’n kleinen Handschleifer wie Dremel, war das jetzt Werbung, aber so und so ’n Gerät halt eben und bearbeitet so ’n bisschen und schaut doch erstmal, was mit minimalem Aufwand möglich ist. Wir haben da die unterschiedlichsten Dinge erlebt, grundsätzlich ist natürlich am häufigsten, Dass man so ’n mit dem Schutzlack überzieht, entweder mit mit mattem oder mit Hochglanzfinish.

00:29:40: Speaker 2Und dann muss man auch ganz klar sagen, wir hatten in den letzten Jahren auch zum Thema Nachbearbeitung immer mal wieder Gespräche mit dem mit dem TÜV, mit der DEKRA, mit Bundesanstalten für Materialprüfung. Wie denn überhaupt die Definition ist, was, was ist denn überhaupt das, was da rauskommt, was ist das für ’n Produkt und wir haben uns dann irgendwann oder der TÜV sagte, na ja, wenn, wenn das jetzt ’ne ’ne Person ist, die die gescannt ist, dann ist es ’n Spielzeug.

00:30:10: Speaker 2Da sag ich, nein, das ist kein Spielzeug. Natürlich auch, weil ich weiß, was das bedeutet, die Zulassung dazu bekommen. Es gibt einfach in diesem Bereich keine, ja keine, keine Regularien im Moment. Wieso solche Teile einfach definiert werden und wir haben es jetzt als als Dekoration bezeichnet und haben ganz normal, wie wie man das halt eben vom von Spielzeug kennt, also diesen diesen Kinderkopf durchgestrichen und dann sagen, O. K., ab 246 18 Jahre kann man es, kann man es, kann man es anfassen und dementsprechend muss dann ja auch der der Nachbearbeitungsprozess sein.

00:30:48: Speaker 2Aber das gibt grundsätzlich natürlich der Kunde mit seiner Anwendung vor.

00:30:55: Speaker 1Ja, was ich super spannend fand bei euch, ich hab ja den Prozess mal eine Zeit lang begleitet. Ich hab gesehen, wie die Maschine arbeitet, wie die Bauteile und auch diese Designobjekte auch aus eurer Maschine rauskommen und wie dieser dieser Effekt danach ist. Und ich finde diese Grundstruktur eurer Bauteile und auch die die Farbgebung. Zu Beginn ohne großartig Nacharbeit schon wirklich wunderbar. Also, dass man da noch deutlich mehr machen kann, kann ich mir durchaus vorstellen und dann kommt es natürlich, wie du sagtest, total drauf an, was hat denn der zum Schluss vor.

00:31:27: Speaker 1Also muss es überhaupt der gangbare Weg sein, den jeder macht, oder entwickelt man seinen eigenen Weg dazu und es wird vielleicht sogar noch besser, ne? Es könnte ja richtig gut werden, wenn man mal was macht. Den Satz hab ich in dieser Art und Weise mir von dir geklaut, ne? Ja, wenn man mal damit anfängt. Jetzt haben wir ganz am Anfang vom Podcast natürlich über Anwendungen gesprochen, wie man ’ne Anwendung definiert und natürlich auch welche Anwendungen es alles gibt. Hast du da ’n paar Punkte, wo du noch mal ’n bisschen, das weiß ich auch nicht, kannst rund um das Thema Anwendung,

00:31:58: Speaker 2Auch das weiß ich nicht.

00:32:01: Speaker 2Ja, wie man, natürlich haben wir auch das ein oder andere schon mal realisiert und du hast ja gerade gesagt, also manche Teile wirken auch ohne großartige Geschichten. Wir haben uns nochmal die, die Frage gestellt, Auch mit dem mit dem befreundeten Unternehmen. Also, was können wir, was können wir Werbetechnikern beispielsweise geben oder auch anderen, um um zusätzliche Umsätze zu generieren. Und dann hatten wir so ’n Kundenstopper, das ist das, was jeder kennt, was von der Bäckerei steht, wo drauf, hey, heute ist Zwetschgenkuchen im Angebot, ’n Stück 2,50€, das ist ’n Kundenstopper und die sehen eigentlich alle gleich aus.

00:32:37: Speaker 2Und dann haben wir ein ein Baguette und in dem Fall ist es wirklich, Wir haben die Daten gekauft an einer Plattform. Das waren irgendwie $4, die waren fix und fertig. Das meinte ich vorhin, man muss nicht immer alles machen, es gibt auch schon viel. Und haben das dann ein bisschen gestaltet. Das war ein Baguette und haben das praktisch in der Mitte geteilt, damit das auf diesen Kundenstopper dann fixiert werden kann. Und das haben wir dann einfach nur entstützt und mit Isopropanol gereinigt.

00:33:10: Speaker 2Und das Baguette war am Ende brutal gut.

00:33:17: Speaker 1Also, es war es war ein 3 D.

00:33:18: Speaker 23 D. Gedrucktes Baguette,

00:33:20: Speaker 1Ein 3 D. Gedrucktes Baguette, das hervorstand bei diesem Aufsteller, wenn man sich das so vorstellt und natürlich die Leute dazu zu bewegt hat, da stehen zu bleiben und erstmal zu gucken, ist das jetzt ’n echtes Baguette, wie lang ist es da schon drinnen. Und so weiter, ist denn in der der Bäckerei, sind die angesprochen worden,

00:33:42: Speaker 2Aus einer aus aus 2 Standardanwendungen halt eben was was Besonderes geworden ist. Also ’n Kundenshop hat jeder und vielleicht hat auch jeder ’nen Dekoartikel, aber das zu kombinieren und wie gesagt, der Hintergrund war den Werbetechniker auch mal zu sagen, hey, mit mit wenig Aufwand und mit gekauften Daten kannst du das machen, sei kreativ. Und gerade das ist ja bei uns auch so. Wir haben im Rahmen der Gespräche und auch wenn wir diese Softwareschulung haben, dann sagen die Leute immer: “Ja, aber zu uns kommt ja keiner mehr, weil im Internet, da kriegen die das alles für 20 Euro.” Da sage ich: “Na ja, aber macht den Leuten doch dort keinen Vorwurf.”

00:34:23: Speaker 2Weil die Leute haben das Produkt für 20€ ganz klar definiert. Du bekommst eine gewisse Qualität in einer bestimmten Preis, nicht mehr und nicht weniger und das am gleichen Tag. So, und wenn du, wenn du den Kunden behalten willst und die Sorge verstehe ich natürlich, dann sagst du, pass mal auf, das ist die Qualität für 20€, das ist die für 30,00€ und das, was ich dir empfehlen würde, ist die Qualität für X. Y. Euro. Mach dich doch einfach durch diese Auswahl schon wieder etwas besonders und und jammer vor allen Dingen nicht über über andere, weil dann hat man meistens keine Zeit, Projekte zu realisieren, wenn man jammert.

00:35:04: Speaker 2Aber ’n ganz, ’n ganz guten Bereich noch bei diesen Anwendungen, es gibt gerade auch im in unserem Bereich, Ja, das Print on Demand, immer auch wieder die Frage, Stückzahl 1 oder oder 10 und welche Branche das ganz hervorragend macht, das ist hier ja Rockbands, Punkbands beispielsweise für Merchandising. Es gibt unsere Dienstleister, die haben teilweise Verträge mit diesen mit diesen großen Plattenfirmen.

00:35:37: Speaker 2Und abhängig von vom Zuspruch von Ticketverkäufen, von weiß ich nicht, wahrscheinlich von Chartplatzierungen, werden dann entsprechend diese Maskottchen, Schlüsselanhänger, weiß der Fuchs nicht, was alles gedruckt und selbst wenn die Teile dann nicht da sind, lassen sie sich natürlich gezielt nachproduzieren, weil dem dem Drucker ist das egal, der hat seinen definierten Bauraum und wenn ich da, ’Ne ’ne Ente, ’n Hund und ’n Wolf und ’n Elefant zusammendruckt, dann ist das dem Drucker völlig wurscht und dadurch sind sie natürlich extrem flexibel.

00:36:14: Speaker 2Was hat man noch für Anwendungen? Also ich diesen Bereich mit diesen Cockpits für die für die Studie der E. Fahrzeuge, das ist natürlich ja für mich total faszinierend, weil ich hab texturierte Oberflächen, ich hab transluzente Bereiche, dann sind manchmal, Die Oberflächen matt poliert oder sind Hochglanz, da das ist einfach ’ne riesen ’ne riesen Spielwiese. Vielleicht sollten Sie ja noch mal was zu der zu dieser Vase sagen, für die Ausstellung im Frieda-Bruder-Museum.

00:36:45: Speaker 2Das waren, wir haben bei den großen 553 ’n relativ großen Bauraum von 50 mal 50 mal 30 Zentimeter und den haben wir, weil die die Vase 47 Zentimeter hoch ist, haben wir natürlich voll ausgenutzt, Und wenn da mal so 40 Kilo Material auf so einem Tisch liegen und das Reinigen fast länger dauert, wie das Drucken und dann am Ende noch irgendwie bei einem Autolackierer 6 Schichten Klarlack drauf kommen, dann ist da schon ’ne ’ne wirklich wahnsinnig interessante Anwendung, würde ich sagen.

00:37:17: Speaker 2Und da gibt es halt eben viele und ich, die die nächste ist immer die beste, wirklich mal. Also da jetzt wirklich was, was rauszufiltern ist da ganz schwierig. Aber man, Man muss einfach zuhören und du hast ja auch gesagt, einfach mal machen, könnte ja gut werden und diese, was sagst du immer, diese Einwand, Vorbehandlung, das ist manchmal notwendig, weil vielen fehlt dann auch der Mut zu sagen, ah, O. K., das geht jetzt wirklich nicht.

00:37:48: Speaker 2Also auch wir Vertriebler, also wir Vertriebler sind ja gar nicht darauf gepolt zu sagen, das geht nicht, wir sind ja gebrieft für höher, schneller, weiter. Ein guter Vertriebler weiß das. Und hört einfach zu und sagt, ja pass auf, wir haben ja 2 Möglichkeiten, wie wir, wir können diesen Weg nehmen, wir können diesen Weg nehmen, wenn das nicht reicht, kommen wir dieses Mal, dieses Mal halt eben nicht zusammen. Und diese, diese, dieser offene Umgang, also aus meiner Sicht professionelle Umgang, der fehlt in unserer Branche schon manchmal völlig komplett.

00:38:18: Speaker 2Das heißt, wir, der, der Markt gaukelt vor, egal was du machst, es funktioniert. Aber das ist nicht in jedem Fall so und deswegen sind die, Die die Anwendung zwar schön, wenn wir drüber sprechen, dass sie brutal gut sind, aber jeder hat eine andere Anwendung und wenn einer, wenn einer sagt, O. K., ich möchte jetzt auch ein Brot drucken, dann hat der eine vielleicht ein Mischbrot und der andere hat ein Vollkornbrot. Also wieder eine völlig andere Anwendung, jedes Mal neu und für uns bedeutet das und das macht unser unseren Job wirklich so spannend und da bin ich auch.

00:38:56: Speaker 2Unserem Geschäftsführer dankbar, dass wir in dem Democenter in in Appenweier über 500 Quadratmeter Spielwiese haben, damit wir diese Dinge dann halt eben auch austesten können. Das ist ja auch nicht nicht selbstverständlich. Wir haben auf der auf der anderen Seite im im Siebdruck und auch im Offsetdruck, also klassische Druckverfahren in Deutschland, da haben wir immer noch Leute, die auf diese neue Technologie, also Digitaldruck, Jetzt umschwenken, das ist für die ’n Riesenschritt.

00:39:27: Speaker 2Und wenn man die halt eben nicht mit dieser Emotion, mit diesem Enthusiasmus, wenn man die da nicht einfängt, dann werden die das vermutlich auch so schnell nicht einführen. Und das ist einfach einfach schade, weil das natürlich ein Trittbrett ist für alles. Wir sagen ja nicht, du musst das Verfahren jetzt abschalten. Im Gegenteil, ich habe vorhin gesagt, Wir verstehen uns als so eine Art Brückentechnologie. Man, man kann ja alles nutzen. Das, das, das macht es ja auch aus.

00:39:58: Speaker 2In einem Auto ist ja auch Metall, Kunststoff und Textil, das funktioniert ja auch, muss man sich manchmal nur wieder vor Augen halten, also dass die Symbiose funktioniert.

00:40:07: Speaker 1Ja, ich war ja bei euch im Democenter vor Ort und es ist auch auch echt super spannend gewesen, diese unterschiedlichen Technologien, die ihr habt, auch im 2 D. Bereich genauer anzugucken und andererseits auch, wie viele wirklich, Farbige Bauteile ihr dort gedruckt habt und unterschiedliche Anwendungen, wo ich selbst auch sage, da wäre ich nie drauf gekommen, für diesen Bereich 3 D Druck zu nutzen. Also die die Leute können unglaublich kreativ sein, wenn sie das richtige Werkzeug haben, das dann im Endeffekt auch umsetzen zu können und wenn sie vor allem offen dafür sind, diese dieser Kreativität auch einen bestimmten Fokus zu geben, Zeit zu geben und laufen zu lassen, anstatt man sofort sagt, die Idee stirbt wieder,

00:40:51: Speaker 1Weil man ein, 2 Punkte hat, die einem auf dem Weg liegen und sozusagen Hindernis darstellen. Und was ich auch noch dazu sagen wollte, das hattest du vorhin angesprochen, ja, in unserem Markt wird ganz viel gezeigt, was möglich ist. Es wird aber auch viel nicht kommuniziert, was nicht möglich ist und das ist eigentlich viel zu schade. Man lügt ja in dem Fall nicht, sondern man lässt ja eigentlich nur etwas weg, was wichtig gewesen wäre und dabei genau zuzuhören und dem Kunden die Wahrheit zu sagen, ist was ganz Wichtiges, weil er möchte das ja auch umsetzen. Er, Er hat dort sich Hoffnungen gemacht und er, er hat doch Zeit investiert und schade ist es dann, wenn das Ergebnis nicht so zustande kommt.

00:41:31: Speaker 2Ja, Das hat und das hat unser Geschäftsführer von Anfang anerkannt. Ich hab ja vorhin gesagt, also wir sind Projektentwickler und vor allen Dingen Projektbegleiter und vielen fehlte einfach die Zeit, weil die einfach Umsatz getrieben sind und dann auch zwar zwar zuhören, aber vielleicht auch nicht nicht bis zum Schluss und, Vielleicht ’ne ’ne Ableitung treffen, die für den Anwendungsfall vielleicht nicht die Richtige ist, die vielleicht in den in den Workflow nicht nicht passt und weil dann auf der anderen Stelle Fragen nicht beantwortet werden, dem dem Kunden, der ja eigentlich ein Interessent ist, der sich dafür interessiert, so ’n bisschen zurück lässt und der dann vielleicht entscheidet, das nicht zu machen oder halt eben wie mit diesen sprichwörtlichen Forst, der das nicht weiß und der macht das einfach und dann.

00:42:20: Speaker 2Kauft er bei dem.

00:42:22: Speaker 1Ja, ja, der kommt dann schon zu seinem Ergebnis. Wie würdest du denn die Punkte, die wir jetzt besprochen haben, noch mal ganz kurz zusammenfassen?

00:42:29: Speaker 2Ja, gut, wir sind die Besten, ne, ganz klar. Na, wie fasst man das zusammen? Also die, man sollte, man sollte offen sein, alle Ergebnisse zulassen, die man haben kann. Man sollte sich ’n, ’n Partner suchen, Der das gut abwickeln kann und einfach die, die, die Möglichkeiten nutzen. Also wir hatten gerade letzte Woche noch mal ’n Gespräch, dann ging es darum, ja das ist ja alles so modern.

00:43:04: Speaker 2Und dann hab ich ihm gesagt, ich sag, wissen Sie, das was, was Sie modern nennen, das war es eigentlich vor 25 Jahren schon nicht mehr, da war es vielleicht neu, Aber nicht mehr, nicht mehr modern. Wir haben im Moment die Situation, das fällt mir auch manchmal schwer, ich bin ja auch schon 27 plus, dass dass man vor ’n paar Jahren sich nicht hätte träumen lassen, dass dass künstliche Intelligenz und weiß ich nicht, maschinelle Lerntechnologien jetzt in dem Weg in unsere Additive und Fertigungsindustrie und in den 3D-Druck gefunden hätten.

00:43:38: Speaker 2Und da muss man sich aber der Situation stellen und und, Wir hatten gerade heute früh noch die, dass viele Firmen halt eben die, die die Mitarbeiter über datengesteuertes, maschinelles Lernen halt eben trainiert, damit einfach der, der, der ganze Prozess in in Bewegung kommt und vielleicht auch zu automatisieren. Wie fasst man das zusammen? Das fällt mir gerade ein bisschen schwer. Also, Noch mal, der der wichtige, der wichtige Partner ist gut, D.

00:44:10: Speaker 2P. Solutions ist dabei, das ist auch ganz klar, Johannes Lutz ist dabei, nee, Spaß beiseite, definieren Sie Ihre, definieren Sie Ihre, Ihre, Ihre Anwendung, haben Sie den, Den, den, den Mut, was Neues auszuprobieren. ’N guter Dienstleister, ’n guter Händler wird Ihnen Muster erstellen. Der wird Sie auch beraten hinsichtlich Werkzeuge, Tools, Software, die man so braucht. Natürlich in unserem Fall verkaufen wir gerne Drucker, das ist das, was wir können, aber wir haben Partner, deswegen arbeiten wir auch zusammen.

00:44:47: Speaker 2Wir arbeiten mit Softwarefirmen zusammen, wir arbeiten mit Automatisierern zusammen und da bringt man das zusammen. Und der der Einstich ist halt eben das, das das Wichtige. Ich hatte neulich mit ’ner Firma gesprochen, der hat erstmal nur kleine Blumenväschen für seine Büroausstattung gedruckt und jetzt freuen sich alle: ’Hey, jetzt ist sieht’s bei uns wieder schöner aus und könnte man nicht das auch noch machen? Könnte ist zwar ’n Konjunktiv, Aber man, man startet dadurch einfach so ’n, so ’n, so ’n kreativen Prozess, also dass man vielleicht auch mal mit mit anderen nützlichen Sachen anfängt und sich dann dem Großen und Ganzen schrittweise nähert, auch mit den entsprechenden Investitionen natürlich, die man zu tätigen hat.

00:45:36: Speaker 1Ja, ja, ja, ich find es trifft es ganz gut, das Thema Farbe noch weiter ins Spiel zu bringen, einfach offener zu sein, Die Themen anzugehen, Kreativität mit reinzubringen. Jetzt hab ich noch 2 persönliche Fragen an dich.

00:45:54: Speaker 1Beende doch mal bitte folgenden Satz: 3D-Druck ist für mich.

00:45:58: Speaker 2Ha, Und sollte es für alle sein, möglich, wenn man es will.

00:46:01: Speaker 1O. K. Und was war so dein dein tollstes Bauteil aus dem 3D-Drucker, was du je in der Hand hattest? Vielleicht gibt es da eines oder gibt es da mehrere?

00:46:10: Speaker 2Bestimmt das nächste.

00:46:12: Speaker 1Das nächste. O. K. Also, es ist spannend. Jetzt sind wir natürlich am Ende der Podcastfolge angelangt. Schade, ja, also wir 2, wir haben ja auch schon gemerkt, wir könnten uns da ewig unterhalten. Immer wenn wir uns treffen, haben wir, haben wir diesen, diesen Business Talk, der ist immer eigentlich immer ganz kurz, aber wir, wir sprechen über ganz viele Dinge rund um das Thema 3D Druck, gehen da auch mal tiefer in die Thematik rein. Aber jeder, der jetzt natürlich jetzt mehr Infos haben möchte, da haben wir natürlich einige Dinge, hat es auch zusammengestellt bei uns in den Shownotes,

00:46:43: Speaker 1Dein Dein LinkedIn Kontakt wird man darin finden, natürlich und auch den den direkten Kontakt bei euch auf die Webseite und natürlich auch, dass man dich kontaktieren kann, welche Idee man auch immer hat und sich jetzt natürlich fragt, klappt es dort auch, dass ihr dort genau zuhört und denjenigen weiterhelft, damit er schlussendlich mit so einem Lächeln durch seine Abteilung läuft, weil er ein schönes. Farbiges Bauteil in der Hand hat. Na, so sollte natürlich das Ziel sein, schlussendlich.

00:47:15: Speaker 1Uwe, es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich hoffe, wir sehen uns demnächst wieder.

00:47:19: Speaker 2Ja, danke ich dir. Ja, ist auch, ist auch bald wieder Messezeit, dann klappt das wieder alles, wunderbar.

00:47:24: Speaker 1Ja, in diesem Sinne sage ich vielen Dank für deine Zeit und natürlich auch an die Podcasthörerinnen und Hörer. Bis zur nächsten Podcastfolge.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

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