3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

Transkript

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2023-09-21: 2023-09-21 00:00:15Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht, egal ob Sie neu mit dem Thema 3D Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder durchaus 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht ja immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, Weil diese Podcast-Folge den Titel trägt: 3D-Druck Denkfehler 3.0. 00:00:47Also, das ist jetzt die dritte Podcast-Folge zu dem Thema 3D-Druck Denkfehler, denn ich hab nochmal ein paar herausgefunden, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Und hier geht es wirklich ganz konkret darum, bestimmte Fehler auch anzusprechen, damit Sie wissen, das ist ja ein Fehler, da machen Sie ja was falsch. Und damit Sie sich auch fragen, wie kann es denn richtig gehen jetzt, was sind denn meine nächsten Schritte? Und dafür haben wir natürlich auch unser kostenfreies Strategiegespräch, auf das Sie entsprechend zurückgreifen können, wenn Sie Interesse haben, bestimmte Themen auch bei Ihnen entsprechend auch zu klären. 00:01:23Vor allem immer dann, wenn Sie mehr Anwendungen finden wollen, wenn Sie das Thema Akzeptanz im Unternehmen erhöhen möchten und Sie die nächste Stufe für Erfolg mit 3D-Druck zünden möchten. Also, was ist so der nächste 3D-Druckfehler? Ich hab hier ein, 2. Zusammengefasst, auf die gehe ich jetzt ein und zwar, ich bin da schon mal in einer Podcastfolge konkret drauf drauf eingegangen und zwar, dass viele immer den Blick auf das Material haben und das Sparen im Druckprozess, also das exzessive Sparen im Druckprozess, also wirklich so detailliert sparen an Materialien, dass die komplett die Realität verlieren, wie. 00:02:07Billig dieses Bauteil oder wie sau billig dieses Bauteil, kann man wirklich sagen, wirklich ist, also billig oder günstig, saugünstig dieses Bauteil wirklich ist. Aber ganz klar, den den die Realität verlieren, diesbezogen, was das Bauteil an Geld einspart, anstatt nur was das Bauteil einem kostet. Das Bauteil kostet einen nämlich am meisten, wenn man es nicht druckt. Und es würde Ihnen am meisten bringen, wenn Sie es einfach nur drucken und diese letzten 10% an Gedanken, die Sie dort reinstecken, vielleicht gar nicht reinstecken, sondern es einfach drucken und sich gar nicht so viele Gedanken machen bezogen auf das Thema. 00:02:52Wenn ich jetzt an der einen Stelle noch ein ganz kleines bisschen Material rausnehme, dann spare ich die mir dort ganz viel, ganz viel Geld und es ist meistens gar nicht so, das sind nur ein paar Cent, Die Sie sich dort einsparen und nach den paar Cent, die sind schnell ausgegeben, umso länger Sie darüber nachdenken und über die Anwendung nachdenken und nicht wirklich vorankommen. Also, es ist ein Punkt, man muss in die richtige Richtung blicken, was das Thema Kosten angeht, weil im 3D-Druck ist Kosten nicht gleich Kosten, sondern man muss natürlich immer alle Kosten betrachten. 00:03:25Man muss den Prozess betrachten und man vergleicht hier jetzt nicht Bauteile im CNC. Das ist ein Fettnäpfchen, wo man ganz schnell reintritt. Indem man einfach immer nur Vergleiche zu einer bestehenden Technologie aufstellt, sondern es geht eher um Anwendungen, die vielleicht noch nie gefräst worden sind oder noch nie gedruckt worden sind im Vorfeld, die Sie jetzt natürlich toll verbessern können und Sie sich auch immer die Fragen, die Frage stellen: Was kostet es mich, wenn man diese Bauteile jetzt nicht druckt? Und wenn man das dann nochmal auf ein Jahr hochrechnet, dann haben Sie dort auf jeden Fall einen Betrag von ein paar 1000€. 00:04:00Und dann ist es vollkommen egal, ob dieses Bauteil 8,30€ oder 27,50€ kostet oder 28,35€ in dem Fall, sondern es geht darum, das Bauteil so gut und so einfach und so schnell wie möglich zu drucken, um die Kollegen oder auch entsprechend die Baugruppe entsprechend mit dem Bauteil zu versehen. Dann ein weiterer Punkt ist, dass man immer den Blick auf die Technik hat. Es ist mittlerweile schon fast schlimm. 00:04:30In wie tief sich die Personen vergraben, die sich mit der Auswahl des Druckers beschäftigen. Das ist also, Sie hören mein Schnaufen, es ist wirklich schlimm und zwar da geht es dann um Vergleich von Düsendurchmesser und von Druckgeschwindigkeiten und von Materialien und irgendwelchen banalen Features, die man schlussendlich eigentlich gar nicht braucht, sondern man braucht einfach nur dieses Bauteil. Und ich kann Ihnen eines sagen, ob, Sie jetzt dieses Bauteil mit einer 0 Vierer Düse und dem einen Material drucken oder in leicht abgewandelter Form mit einem anderen Material. 00:05:07Es ist doch egal, Hauptsache der Mitarbeiter in der Montage hat ’ne gescheite Vorrichtung. Und ob die schlussendlich jetzt aus dem einen Polyamid oder oder aus dem anderen Polyamid oder aus dem Taff P.L.A. Oder aus dem Green Tec irgendwie X.Y.Z. Ist, ist doch vollkommen egal. Hauptsache der Mitarbeiter hat ’ne ordentliche Vorrichtung. Und wenn die Vorrichtung eh nur ein paar Euro kostet und die danach kaputt geht, dann druckt man die einfach nochmal, weil der Drucker das im Endeffekt kann. Und wenn sie kaputt gegangen ist, dann ist es mal der erste Hinweis darauf, dass man an der Stelle entsprechend nachbessert und mit dem Mitarbeiter darüber redet, anstatt das Bauteil nochmal zu drücken und einfach ein anderes Material zu nehmen, sondern natürlich konstruktiv vorgeht. 00:05:53Also, Hören Sie bitte auf, verliebt in Ihren 3D-Drucker reinzugucken, weil Sie glauben, das sei interessanter als das abendliche Fernsehprogramm. Und schauen Sie viel wichtiger in die in die in das Unternehmen zu den Anwendungen, die Sie wirklich haben. Suchen Sie Anwendungen, finden Sie Anwendungen. Wenn Sie dort nicht wirklich vorankommen, dann wär die K. 3 A. Methode auf jeden Fall das Richtige für Sie, damit Sie die richtigen Anwendungen auch finden. Dabei unterstützen wir. Ein weiterer Denkfehler ist natürlich. 00:06:23Es gibt unterschiedliche Level von Herausforderungen und Problemen im 3D-Druck. Jemand, der vielleicht jetzt ganz am Anfang steht, hat eher so die Herausforderung, mal die ersten guten Teile aus dem Drucker rauszukriegen. Ja, da der, der, der hat vielleicht noch mit der Technik zu kämpfen, wenn er neu damit begonnen hat. Andererseits gibt es aber auch die Herausforderung, dass viele mit der Technik mittlerweile gut klarkommen, aber denen fehlen die richtigen Anwendungen. Und wie sie vor allem diese finden und wie sie mit den Mitarbeitern sprechen, damit sie nicht auf viel Widerstand stoßen, sondern sie doch eine Sogwirkung für Anwendungen erzielen. 00:07:00Und dann gibt es sozusagen wiederum eine nächste Hürde, wenn sie die Technik drauf haben, wenn sie Anwendungen gefunden haben, dann haben sie beides sozusagen miteinander vereint, dass sie an dem Punkt sind und sagen, hier haben wir eher die Thematik, dass manche Hersteller, Vielleicht mit ihrer Technologie noch nicht so weit sind, dass die Anwendungen, die sie dort umsetzen wollen, dann mit der Technologie möglich sind. Also hier geht es viel mehr in das Thema rein, welche alternativen Möglichkeiten gibt es, um die Anwendungen umzusetzen? Da scheitert es dann wieder am Fortschritt der Technik und diese unterschiedlichen Level von Problemen sind extrem wichtig zu kennen. 00:07:38Erstens und zweitens auch zu wissen, was sind denn die Schritte, um dieses, Diese Herausforderung oder das Problem entsprechend auch zu lösen und das ist auch ein riesen Denkfehler, dass man sich immer nur an den Konzernen orientiert und den großen Unternehmen, weil die ja schon ein Stück weit weitergekommen sind, geschweige denn, ob die wirklich auch so weit gekommen sind. Ich mach dabei vielen auch ein Fragezeichen hin mittlerweile, dass da nicht vieles auch einfach nur so berichtet wird. Aber wenn man dann sieht, was die wirklich machen, ist man ganz oft auch enttäuscht und dann kommen wir zum. 00:08:11Nächsten Denkfehler und zwar niemand, ich hab noch nie jemanden sagen hören, hm, hätte ich nur nicht so viel 3D gedruckt. Ich hab da noch nie jemand das sagen hören, sondern alle sagen immer nur: ‘Ja, ich weiß nicht, könnte man mal drucken.’ Also, wenn es nach mir geht, ich würde so viele Teile drucken, wie es nur geht. 00:08:34Und zwar, wie es nur geht in dem Sinne, dass man schon auch im Vorfeld die Anwendung, wie mit unseren Leitfäden, Richtig qualifiziert, um danach auch eine Entscheidung trifft, ob es vielleicht Sinn macht, nicht eine andere Technologie zu nutzen. Aber ich würde so viel drucken wie nur möglich im Unternehmen, weil es das Werkzeug ist, das in ganz vielen Bereichen zum Einsatz kommen kann, wenn die Anwendung richtig geklärt ist. Das ist auch ein riesen Denkfehler, dass man viel zu wenig glaubt zu drucken, sondern man musste viel, viel mehr machen. 00:09:08Also viel, viel, viel mehr. Wenn Sie da mal so 300 Anwendungen gemacht haben, machen Sie mal 30.000 Anwendungen in den nächsten paar paar Jahren. Und es ist durchaus möglich, wenn Sie nicht das machen, was der Markt Ihnen vorschreibt an Anwendungen, sondern wenn Sie mal und dafür ist Ihr 3D-Drucker ja auch gedacht, die Anwendungen umsetzen, die in Ihrem Unternehmen auch wirklich zum zum Einsatz kommen sollten und die Sie auch entsprechend finden. Und dann noch ein ganz großer Denkfehler. 00:09:39Der ist ein bisschen weiter, weiter, weiter gedacht. Aber wenn Sie auch die Problematik haben, Fachkräfte zu finden, wenn Sie auch das Problem haben, richtige Kollegen für den Bereich zu finden, wenn Sie sich schwer tun, ihr ihr bestehendes Personal entsprechend weiterzuentwickeln in den bestimmten Bereichen, dann denken viele gar nicht an 3D-Druck. Dabei gibt es hier so viele Möglichkeiten, Auch, Die Mitarbeiter, die vielleicht den Bereich wechseln oder neu hinzukommen und das Wissen einfach nicht mitbringen können, woher auch die wenigstens mit ordentlichen Vorrichtungen, Halterungen, Montagehilfen und bestimmten Bauteilen auszustatten, damit die ihren Job wenigstens gut machen können. 00:10:24Anstatt jemand, der seither immer viel Fingerspitzengefühl hatte oder der schon jahrelang vielleicht bestimmte Bauteile montiert hat, dass dann danach jemand Neues kommt und der sich einfach total schwer tut, dann ist klar, dass der für diesen Bereich, Speziell in der Situation keine Fachkraft ist, sondern vielleicht für andere Bereiche gut ist. Aber man das kennen viele Handwerker, man ist nur so gut, welches Werkzeug man schlussendlich auch zur Verfügung hat und zum Einsatz hat. Und dann ist es natürlich voll vollkommen OK, dass man weniger flucht, weniger Kaffee trinkt, weniger Zigaretten raucht, indem die Arbeit einfach nicht so stressbasiert ist, sondern man einfach einen guten Weg hat, um dort voranzukommen. 00:11:05Also, das waren nochmal ein paar Denkfehler. Da gibt es jetzt bestimmt noch ein paar weitere, die mir im Laufe der Monate jetzt noch einfallen und die mir noch entgegenkommen. Aber das sind ganz wichtige Punkte, die auf die Sie achten sollten und wenn Sie doch natürlich den richtigen Weg haben wollen, um erfolgreich mit dem Thema 3D-Druck zu werden, indem Sie die ersten 300 Anwendungen in den nächsten 67 Monaten finden und auch umsetzen, indem Sie gut mit Kollegen klarkommen. Die additive Fertigung in die mechanische Fertigung mit integrieren, wo viele noch mega Angst davor haben, dann sprechen Sie mit uns und Sie können dafür das kostenfreie Strategiegespräch gut nutzen. 00:11:46Also in diesem Sinne machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcastfolge.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

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von und mit Johannes Lutz

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