Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-11-26: 2023-11-26
00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D Druck und additive Fertigung beginnen, vielleicht auch erfahrener Anwender oder sogar 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben, Oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freu mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘Platzt jetzt die 3D-Druckblase’.
00:00:47: Speaker 1Wir haben nämlich ’n tollen Expertentalk jetzt hier, das ist nämlich ’ne Interviewfolge und zwar ist diese Interviewfolge bestimmt super interessant für Sie, wenn Sie auch gesehen haben, was sich gerade in dem A.M. Markt in unserer Branche grad auch tut. Ich hab dazu auch 2 Einschätzungen geschrieben, die, Die mitunter die meistgelesenen Artikel auf Industry of Things sind. Wir werden die beiden Links zu den Artikeln entsprechend dann auch noch in den Shownotes verlinken. Da ging es einmal um das Thema ‘Der Kampf der 3D-Druck-Giganten’, was sich jetzt ändert und der andere Artikel hatte den Namen ’Steckt die A.M.
00:01:23: Speaker 1Branche in der Klemme?’ und genau darüber wollen wir jetzt sprechen. Und ein ganz guter Anlass dazu war natürlich die Formnext, die ja vor ein paar Wochen stattgefunden hat und da möchte ich sozusagen jetzt die Form, Nächsten Stück weit nachbesprechen. Ich hab nämlich ’nen richtig tollen Interviewpartner hier, den Hans Alfred Bräuninger. Vielleicht kennt ihn der ein oder andere aus dem letzten Podcast, den wir gemeinsam gemacht haben, wo es um die Umstrukturierung in der A. M. Branche ging und der Podcast wurde gut gehört, der war super interessant.
00:01:56: Speaker 1Mich haben auch einige danach drauf angesprochen, jeder der also noch, Sich einerseits jetzt auf diese Podcastfolge freut und andererseits noch auf ’ne weitere, der kann gerne die Folge 240 sich merken. Wir werden auch diese Folge entsprechend noch verlinken und dann kann man doch zusätzlich reinhören. So, Hans Alfred, ich freu mich ganz arg, dass du da bist. Vielleicht sagst du noch ein, 2 Worte zu dir,
00:02:21: Speaker 2Gerne, bevor man da dran ist. Ja, mein Name ist Hans Alfred Bräuninger, ich bin herstellerunabhängiger 3D-Druckberater seit 2016. Hab einige große Firmen wie Stratasys beraten und kenn die Branche recht gut. War auch alle 4 Tage auf der Farmnext, hab da sehr viel mitgekriegt und ich freu mich sehr, dass ich mit dem Johannes einfach ja so ’n bissle Ping Pong spielen kann, was wir beide erlebt haben auf der Farmnext.
00:02:47: Speaker 1Ja, ja, man muss dazu sagen, also erstmal danke für deine Vorstellung, man muss dazu sagen, wir haben ja auch ’n Vorgespräch jetzt auch geführt und wir, Wir haben beide gemerkt, dass das Fragen-Antwort-Spiel, was wir letztes Mal gemacht haben, super war. Aber jetzt werden wir eher so diskutieren und vielleicht auch ein Disclaimer vorab: Wir wollen hier. Ganz klar nur unsere Meinung in dem Fall sagen, wir wollen keinen herunterziehen oder herab machen, es sind einfach nur Fakten, die wir hier entsprechend auch mitgeben und jemand, der dort noch weitere Informationen haben möchte, der kann gerne auf entweder dich, Hans Alfred, oder auf mich dann zukommen, wenn derjenige dann möchte, dass er da noch ’n bisschen mehr Input zu bestimmten Bereichen haben will.
00:03:30: Speaker 2Ja, sehr gerne, sehr gerne, ich freu mich auf Reaktionen.
00:03:34: Speaker 1Ja, Jezad, wie meinst du, was was die letzten Wochen so los war? Ne, also die, wie hast du die Formnext so wahrgenommen? Was ist dir so aufgefallen, wenn ich da gleich mal ins Thema einsteigen darf?
00:03:48: Speaker 2Also vielleicht noch so, so ’n ganz kleines Highlight, was war los? Die israelischen Stände, wie Stratasyst, die waren ziemlich bewacht, dass da ja nichts passierte, auch wo Stratasyst den neuen Drucker vorgestellt hat. Waren auch einige Safety-Leute da. Auch das Gepäck wurde durchsucht und man war doch auch mit der mit dem Krieg da im Gazastreifen vorsichtig auf der Fornix. Was mir auch speziell aufgefallen ist, dass die Chinesen. Große Stände in der Mitte der Halle hatten, die hatten in früheren Zeiten immer nur am Rand, an den Wänden, kleine Stände.
00:04:20: Speaker 2Also man sieht auch, dass der chinesische Einfluss steigt sehr stark im im A.I. Markt. Ja, und ich glaube, es werden auch einige Firmen verschwinden. Es wurden viele Übernahmegespräche auf der Form nichts geführt und und wahrscheinlich wird die Branche sich doch ein klein wenig verkleinern.
00:04:39: Speaker 1Ich hab das auch wahrgenommen, Dass die CEOs sich sehr stark miteinander ausgetauscht haben. Meistens kennt man die CEOs der Unternehmen ja gar nicht, weil man kennt den Verkäufer oder den Techniker, vielleicht von dem Unternehmen, aber die CEOs, die kennt man meistens gar nicht. Und wenn man aber länger in der Branche drin ist, dann dann sieht man das natürlich, wenn die da an so einem Messestand ein bisschen abseits stehen und sich dann entsprechend auch unterhalten. Ich glaub, da haben viele auch die Zeit genutzt, sich mal ein bisschen enger kennenzulernen. Das ist das eine.
00:05:10: Speaker 1Und was mir auch aufgefallen ist, dass ’n paar amerikanische Firmen eher am Rande der Formnext waren, also von der Messehalle eher außen und die asiatischen Firmen haben ganz schön aufgeholt. Also das kann einem auch ’n bisschen Angst machen.
00:05:24: Speaker 2Ja, ja und die die Asiaten haben ja auch jetzt Marktsegmente wirklich unter Beschlag genommen. Ich greif jetzt vielleicht ’n bisschen voraus, also Bambu Lab, die auch ’n sehr schönen Stand hatten, Die haben jetzt dieses Desktop Marktsegment für sich erobert. Also Ultimaker und Megabot sind massiv zurückgefallen in den in den Verkaufszahlen. Der Marktführer in diesem Segment ist jetzt Bambu Lab und ja, die haben bewiesen, die Chinesen, dass sie das können, so so ein Segment aufzurollen.
00:05:56: Speaker 2Ja, mhm,
00:05:57: Speaker 1Ich hab das auch wahrgenommen, dass ich mich mit Resellern unterhalten hab und die haben auch geklagt darüber, Dass es hieß, ich möchte eher ’n Bambu Lab kaufen, anstatt die bewährten Geräte, die man seither hat und dass das sowohl Ultimaker, Makerboard, Race 3D, Markforged und so weiter alle gerade hören, das ist natürlich unangenehm. Aber eines muss man den Chinesen dort schon zuschreiben, die haben das sehr gut gemacht und man hat sie am Anfang total unterschätzt. Und dieser Bambu Lab ist ja eigentlich ’n Consumer Gerät am Anfang angedacht gewesen,
00:06:33: Speaker 1Das hat sich aber in der Industrie sehr gut durchgesetzt und wer diese Meldungen ja von BambuLab entsprechend auch die die letzten Wochen verfolgt hat, haben die ja auch ’n etwas professionelleres Gerät auch rausgebracht, das jetzt eigentlich für die Industrie ja angedacht gewesen wäre. Ich bin sehr gespannt, was da jetzt noch kommt.
00:06:54: Speaker 2Ja, also die Chinesen sollten wir auf jeden Fall im Fokus haben. Die haben ja auch ’n Fünfjahresplan verabschiedet, wie wie stark sie, 3 D. Druck forcieren möchten. Also wir sollten die auf jeden Fall beobachten und ich rechne bei der Form im nächsten Jahr, dass die chinesischen Stände noch größer werden.
00:07:11: Speaker 1Ja, man nimmt es ja nicht nur in dem Desktop Markt, ja wie jetzt Bambu Lab ganz stark war, sondern auch im Metall 3 D. Druck Markt, merk ich ganz stark, dass hier ’ne hier ’ne Bewegung stattfindet, die man so noch gar nicht, vielleicht noch der ein oder andere noch gar nicht wahrgenommen hat. Also, Vielleicht wird das nächstes Jahr noch ’n größeres Thema werden, wo seither im jetzt im am Anfang eher so dieses Consumerbereich und Desktopbereich und F. D. M. Bereich Thema gewesen ist. Ich glaub, da kommt im Metallbereich noch einiges nach.
00:07:43: Speaker 1Also ich hab so ’n Gespür, was das Thema angeht.
00:07:46: Speaker 2Ja, spannend, spannend, Johannes. Wollen wir gleich noch mal auch ein bisschen auf auf neue Vertragsformen springen? Was auch neu war auf der Form Next, war das Bosch einen eigenen Drucker präsentiert hat, einen Granulatdrucker, der auch in Deutschland fabriziert wird. Und Bosch hat bietet diesen Drucker für 28.000 Euro im Jahr an, einschließlich allen Materials, was man verdruckt. Also ’ne Art neue Vertragsgestaltung, die es, Aktiv von Bosch in den A.
00:08:16: Speaker 2M. Markt eingeführt wird, fand ich ’ne sehr interessante Neuerung, wenn man, wo man dann über den Bosch Stand gegangen ist. Ja, mhm,
00:08:23: Speaker 1Mhm, das hab ich auch gesehen. Also sehr interessant, das so zu betrachten, dass man sagt, man bezahlt jährlich etwas dafür und das Material ist ja im Endeffekt mit dabei. Da profitiert natürlich derjenige, der viel druckt, Und auf der anderen Seite vielleicht Bosch, der etwas weniger druckt, aber dafür vielleicht auch mehr Support braucht, um manche Materialien vielleicht besser zu verarbeiten. Also, ich find es ganz spannend, dass jetzt ’n deutsches Unternehmen wie wie Bosch hier diesen Weg in den in den 3D Druck auch reingeht und sich dort rein wagt mit einem neuen Ansatz.
00:08:59: Speaker 2Also, ich habe paar Amerikaner gehört, auf dem Bosch stand, die haben diskutiert, ob man dann, Material Addict wird also quasi abhängig, ist so ’n bisschen Rauschgift abhängig vom vom Material, weil es umsonst ist. Ja, hatte ich.
00:09:14: Speaker 1Ganz gute Diskussion. Ja, das ist, das darf man nicht unterschätzen, ne. Also, wenn einem. Man kennt es ja auch, wenn einmal einen das 3 D. Druckthema gepackt hat, dann dann startet man da ja schon durch. Wobei ich glaube, dass es jetzt nicht nur am Material liegt, dass die Leute vielleicht auch mehr drucken, wenn es da ’ne Flatrate gibt, sondern auch, dass man natürlich auch an sich selber arbeiten muss, um persönlich zu wachsen, um diese mentalen Blockaden dann natürlich auch zu lösen. Also ich seh immer mehr, der der Mensch steht natürlich immer im Mittelpunkt, das Ganze zu verstehen.
00:09:47: Speaker 1Und auch Technik ist Technik, aber wie wendet man dieses Werkzeug im Endeffekt an? Und das wird noch ganz spannend die nächsten Jahre, glaub ich.
00:09:54: Speaker 2Ja, ich glaube auch, dass die Hardwarehersteller da da noch gar nicht das das Umfassende wirklich an anbieten. Die sind noch zu zu sehr einfach auf ihre Drucker fokussiert, die müssten mehr Gesamtpakete anbieten, jetzt in die Richtung, in die Bosch geht.
00:10:10: Speaker 1Ja, Ja. Also ich, ich nehm ganz stark wahr, weil wir ja auch die Beratung machen, um die die Leute dazu zu bringen, auch viel mehr zu drucken und auch man die Anwendungen findet, wo man seither nicht hingeguckt hat. Aber dieses sehr produktkonzentrierte Thema, davon glaub ich, wird die Form nächstes Jahr ’n bisschen davon weggehen und mehr die Leute in die Umsetzung bringen müssen, weil die Die Unternehmen haben jetzt ’n Drucker und ich weiß auch, dass viele Drucker eigentlich keine Drucker sind, sondern eigentlich Steher, weil die da nur rumstehen, weil denen weitere Hinweise fehlen, um mit diesem Werkzeug auch erfolgreich zu werden, schlussendlich.
00:10:50: Speaker 2Also Das teile ich hundertprozentig mit dir, lieber Johannes. Das, Viele Verkäufer, die haben noch im Hinterkopf, wie sie Drucker verteilt haben, wo die Drucker knapp am Markt Markt waren und diese Zeiten sind absolut vorbei. Und deshalb muss ich jetzt auch von der Beratungsseite einfach umfassender vorgehen und das das haben noch nicht alle verstanden.
00:11:11: Speaker 1Ja, Ja, ja, dieses, ich nenne es jetzt mal. Ganz direkt dieses Feature fucking, das muss jetzt aufhören und man muss die Leute eher in die in die Richtung bringen und sagen, jetzt fang doch an zu drucken, jetzt mach doch und frag nicht noch mal nach, was für ’ne Düsendurchmesser ich dafür brauche und so weiter und so fort. Weil was ich ganz stark auch wahrgenommen hab, viele Reseller gehen jetzt auch mehr auf das Thema Schulungen und natürlich, Bräuchte ein Anwender nur dann ’ne Schulung, wenn es auch genügend Anwendungen gibt. Also, wenn jemand sagt, ich möcht jetzt T.
00:11:42: Speaker 1P. U. Drucken oder dieses B. A. S. F. Material oder ’n Fiber-Three Material und dafür brauch ich spezielle Einstellungen. Das setzt natürlich voraus, dass es ’ne Anwendung gibt dazu und nicht einfach nur, dass man es weiß, sondern dieses umgesetzte Wissen, das wird jetzt immer mehr kommen. Das nehm ich ganz stark wahr.
00:12:02: Speaker 2Ja, ja, das teile ich absolut mit dir und, Vielleicht noch mal, auf der Messe wurden ja sehr viele kleine Partnerschaften bekanntgegeben, also zum Beispiel EOS und AM Solutions oder auch AMCF mit Stradassis und so.
00:12:21: Speaker 2Ich glaube, das wird nicht so die gigantischen Auswirkungen haben, Da passiert was, aber die die Branche selber muss noch mehr restrukturiert werden und es werden wahrscheinlich auch einige jetzt wirklich aus dem Markt fallen, weil denen echtes Geld ausgeht.
00:12:36: Speaker 1Ja, Das glaub ich auch, dieses dieses Cash Burning von dem Venture Capital Money, das hört jetzt, glaub ich, auch auf. Man hat es ja auch schon gesehen, ganz große Player hat man am Rande des der Formnexthalle dann auf einmal gefunden. Wo auch das Geschrei natürlich am Anfang ganz groß ist, dass man ganz viel Marketingbudget hat. Ich glaube jetzt, jetzt wird eingespart und ich hab da noch mal ’n bisschen so ’ne andere Meinung zu dem zu dem Partnern von verschiedenen Unternehmen. Also ich hab die Branche als Familie wahrgenommen, also die A.
00:13:10: Speaker 1M. Branche, aber die stellt sich immer wieder ’n Bein und ich glaub, dass sie jetzt merkt, dass sie nicht gegeneinander arbeiten sollte, sondern vielleicht miteinander und dieses Partnern mal der erste Schritt ist, Wo man dann jetzt natürlich sagt, jeder partnert jetzt mit jemand anderen. Aber ich glaube, das ist auch so ein Ausprobieren, passt man denn überhaupt zusammen? Kann man überhaupt zusammenarbeiten in der Hinsicht, weil ich da aus verschiedenen Sachen, also aus verschiedenen Bereichen immer noch gehört habe, es wundert einen, dass die zusammenarbeiten, weil seither gab es da immer relativ.
00:13:46: Speaker 1Ja, Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist das Hage 3 D. Und Big Rap jetzt gemeinsam was machen.
00:13:55: Speaker 2Mhm, ja, ja, das ist gut, ja, da bündeln die auch Synergien.
00:14:00: Speaker 1Ja, Also 2 Deutsche, also ein ein deutsches und ein österreichisches Unternehmen gehen sozusagen zusammen, die die Potenzial haben, natürlich doch gemeinsam etwas zu machen. Das war schon ’ne Strategie, dass der Messestand dort gleich nebeneinander war. Ist mir am Anfang gar nicht so aufgefallen, aber ich finde es gut, dass die dort was jetzt gemeinsam machen im F. D. M. Bereich.
00:14:23: Speaker 2Vielleicht, Johannes, können wir auch noch mal sagen, diese großen angeplanten Übernahmen, also dass Nano Dimension Stratasys übernimmt oder dass Three D. Systems und Stratasys zusammen gehen. Ich glaub, das ist mit der Farnext wirklich alles vom Tisch. Das waren teilweise auch ein bisschen Hirngespinste und jetzt kommt es ehrlich darauf an, profitabler zu werden und einfach auch Firmen zu gestalten, die echt Geld verdienen, weil wenn man durch die Hallen geht, es waren ja vier Ebenen, zwei große Hallen, vier Ebenen, würde ich sagen, man kann.
00:15:00: Speaker 2An, an 2 Händen abzählen, welche Firmen wirklich profitabel sind. Also viele, viele investieren noch in den 3D-Druck oder verlieren echt Geld.
00:15:10: Speaker 1Ja, Ja, also wenn, wenn ich mir so ’n rotes oder ’n grünes Licht, Über den Messeständen so vorstellen könnte für für Rot in tiefen roten Zahlen und Grün vielleicht profitabel, dann hat die ganze Halle rot geleuchtet, hab ich so das Gefühl.
00:15:23: Speaker 2Ja, da geb ich dir recht, da geb ich dir recht, Johann.
00:15:26: Speaker 1Ja, Und dass das doch immer noch die Stimmung so gut ist, frag ich mich dann manchmal auch. Ich glaub, dieses Übernahmethema von den Großen ist wirklich vom Tisch, jetzt zum größten Teil. Es, ich glaub, da bei dem ein oder anderen Unternehmen wird jetzt auch ein Abverkauf stattfinden, dass man jetzt bestimmte Bereiche auch jetzt abstoßt. Und wenn ich jetzt auch ganz, ganz, ganz ehrlich bin, haben die C.E.O.s der der etwas größeren Unternehmen oder auch die Geschäftsführer aus dem europäischen oder deutschen Bereich.
00:15:59: Speaker 1Haben ganz andere Dinge gesagt, wie die Verkäufer doch draußen. Also man merkt, da, da bewegt sich was und manche haben noch die rosarote Brille auf. Und wenn wir da noch ganz kurz reinrutschen, Hans Alfred, in diesen, dieses Aktienmarkt Thema, du, du kennst mich, ich beobachte das jetzt auch gerade schon ’ne Weile, wie wie sich diese diese Aktienentwicklung, Doch so gestaltet und ich hab jetzt nebenbei einfach mal mein Handy aufgemacht und diese, diese, diese iPhone Aktien App aufgemacht und da hab ich mir so ein paar Stück auf diese, auf diese Übersichtsseite gelegt.
00:16:32: Speaker 1Und wenn man doch so schaut, seit Beginn bis zum Ende, also Markforge war mal bei $11 die sind jetzt bei 0,80€ die waren noch mal noch tiefer. Stradassis hat einen bestimmten Weg nach unten auch gemacht und von von Desktop Metal, ich glaub, Da weiß jeder, dass das da gerade ein bisschen schwierig ausschaut. Das sind jetzt aber keine Meinungen, sondern das kann man ja direkt auch auch einsehen. Und ich hab jetzt, ich glaub gestern oder vorgestern, ’ne Meldung gelesen, dass Markforged, glaub ich, auch Schwierigkeiten hatte, zweiter Hand hin an der Börse zu bleiben, weil sie unter der Ein-Dollar-Grenze für die Aktie sind.
00:17:13: Speaker 1Also da haben wir jetzt natürlich auch ’n Ziel erreicht. Ich, Mit oder oder ’n Punkt erreicht, der sehr unangenehm für unsere Branche jetzt auch werden kann, wenn man sich das so anschaut.
00:17:23: Speaker 2Ja, ja, da geb ich dir recht und dann kann man zum Beispiel sehen, Nikon S. L. M. S. L. M. Hat es geschafft, jetzt in den sicheren Hafen zu kommen. Viele, viele probieren das mit dem sicheren Hafen, deshalb gab es auch so viele Gespräche auf der Formex, aber es wird, glaub ich, für die wenigsten gelingen. Ja, Also, ich hab schon ’n bisschen Bauchweh, dass das so der eine oder andere echt echt kurzfristig pleite gehen könnte.
00:17:50: Speaker 1Ja, ich mach mir da auch ’n paar Sorgen dazu. Vor allem sind die Sorgen auf der Seite für all diejenigen, die die so ’n Drucker haben und die Anwender sind und damit jetzt natürlich für die nächsten Jahre geplant haben. Und die fragen sich natürlich schon, krieg ich das Material noch, was sind die die nächsten Schritte? Ist mein, mein, mein Gerät vielleicht demnächst ab obsolet oder sowas in der Richtung. Das sind wirklich Fragen, die sich die Leute stellen. Das ist sehr unangenehm, aber wenn man jetzt natürlich darauf hofft, übernommen zu werden, aber der, der einen übernimmt, auch kein Geld hat, dann ist es für beide relativ schwierig.
00:18:28: Speaker 2Doch, Das wäre der Fall bei Stratasys und 3D Systems gewesen, da, da wären 2 zusammen gegangen, wo, Wo nicht so viel passiert wäre.
00:18:38: Speaker 1Ja, Ja, was mir noch ganz stark aufgefallen ist auf der auf der Form Next, ist dieser ganze D.L.P.M.S.L.A. Markt, also mit mit Formlabs, mit Photocentrics, mit Nexa, mit 3D Systems und so weiter, der hat extrem zugenommen und ich hab auch ’n deutsches Unternehmen entdeckt, wie zum Beispiel den Solidata Drucker. Der eine extrem gute Performance hinlegt und der seither aber als deutsches Unternehmen dort mehr so in dem Stealth Modus war.
00:19:11: Speaker 1Aber ich glaube so dieses D.L.P.S.L.A. Oder M.S.L.A. Thema ist Wildweststimmung grad aktuell, weil man nicht durch das Ganze nicht durchdringt. Und ich nehm das so ’n Stück weit wahr, wie damals, wo ich mit Mark 3 D. Gestartet bin und. 2016, wo dieses F.D.M. Thema natürlich auch extrem gehyped war. Hast du das auch so wahrgenommen, diesen diesen D.L.P. Markt?
00:19:36: Speaker 2Ja, ja, also das ist undurchsichtig und und da passiert viel, aber man hat schwer ’n keinen schweren Überblick bekommen.
00:19:45: Speaker 1Ja, Ist unglaublich schwierig. Also ich hab mich in den letzten paar Tagen da etwas stärker bemüht, Klarheit reinzukriegen. Es ist relativ schwierig, die Die meisten nehmen unterschiedliche Fachbegriffe für unterschiedliche Bereiche. Viele Sachen stimmen leider auch gar nicht. Und wenn man dann genauer nachfragt, kriegt man die Standardanwendung, also Antworten von den Verkäufern. Ich glaube da. Da tut sich demnächst auch etwas, dass doch mehr Klarheit reinkommt, weil seither ist ja immer von den Anwendern der Hinweis gekommen, wir brauchen mehr Materialien.
00:20:19: Speaker 1Wir brauchen Materialien, die sich nicht großartig unterscheiden von Hersteller zu Hersteller. Da hat die Branche mit Loctite, Henkel und auch B.A.S.F. Natürlich immens nachgezogen. Und davon profitiert dieser ganze D. L. P. Markt gerade, glaub ich, immens von diesem Aufwind.
00:20:37: Speaker 2Ja, aber aber es es muss schon noch restrukturiert werden. Also wir haben da einfach zu viele Anbieter. Also ich, ich meine, es sind so 260 270 Anbieter, die wir insgesamt im im A. M. Markt haben und dass das bei der kleinen Marktgröße mit vielleicht maximal 20 Milliarden Dollar, Sind es arg viele Anbieter und der größte Stratasys mit mit $70 ist ist ’n kleiner Mittelständler. Das müssen wir immer im Hinterkopf auch noch mal haben und und deshalb brauchen wir da auch jetzt ’ne Restrukturierung, die die wirklich wirklich kommen muss und deshalb haben auch diese vielen vielen Gespräche auf der Form nichts stattgefunden.
00:21:18: Speaker 2Ja,
00:21:19: Speaker 1Ja, ja, ich finde es auch gut, dass man miteinander spricht und dass man, dass man immer noch einen Weg sucht, weiterhin am Markt zwar zu bleiben, aber gemeinsam mit einem weiteren Unternehmen, dass man doch zusammengeht. Was mir aber auch extrem aufgefallen ist, ist dass in unserer Branche keiner aufgeben kann. Also, es geht eigentlich immer nur schneller, weiter, höher, besser oder der Erste zu sein. Aber so diese große Pleite oder Unternehmen, die aufgeben.
00:21:49: Speaker 1Die gibt es bei uns gerade gar nicht wirklich, besser gesagt von Playern, die am Markt sind.
00:21:54: Speaker 2Ja, es wird arg viel quersubventioniert, Johannes. Ja, oft haben dann Firmen, die die auch ’ne 3D Druck Firma haben, ein stabiles Hauptgeschäft, wo sie dann quersubventionieren in ihren 3D Druckbereich und auch nicht den Mut haben, das aufzugeben.
00:22:10: Speaker 1Ja, Ja, also ich hoffe ja ganz stark, dass diese Branche jetzt weg von diesem, Geld verbrennen geht, hin zu Produktivität und endlich mal merkt, was wirklich notwendig und wichtig ist, um jetzt auch Geld zu verdienen. Weil ich glaub, Geld ausgeben, da sind wir Weltmeister drin in der additiven Welt und zwar zuhaufe. Und jetzt geht es eher darum, wie verdient man denn wirklich Geld? Was Was für ein Marketing macht denn wirklich Sinn Sinn? Auf welche Zielgruppe geht man denn? Weil ich nehm 1 ganz stark wahr, also das klingt jetzt echt hart, aber.
00:22:45: Speaker 1Ich glaube immer noch, viele Hersteller haben ihren wirklichen Zielanwender noch gar nicht verstanden. Es geht eher darum, den das nächste Technikschnipsel noch rauszubringen und das nächste Feature, weil das vielleicht toll oder geil ist. Aber was der Kunde wirklich braucht und was die Zielgruppe vielleicht wirklich benötigt, da sehe ich noch einen ganz großen Gap, dass das noch verstanden verstanden werden muss.
00:23:08: Speaker 2Also, da gebe ich dir hundertprozentig recht, lieber Johannes. Ich muss auch sagen, Man hatte in der Branche ’ne Verteilermentalität, also wo, wo, wo teilweise für Prototyping oder so, hat man den Herstellern die Drucker aus den Händen gerissen und die Verkäufer haben nur nur gelernt, wie verteile ich Drucker im Markt und das hat sich halt vollkommen gedreht. Ich muss das jetzt extrem aktiv verkaufen und für ein aktives Verkaufen gehört auch ein sehr, sehr gutes Zielgruppenverständnis und das ist haben noch nicht alle Verkäufer verstanden.
00:23:43: Speaker 2Ja,
00:23:44: Speaker 1Ja, ja, vor allem bei Zielgruppenverständnis setzt voraus, dass der, dass der Kunde im Mittelpunkt steht und man von verschiedenen Betrachtungsweisen auf den Kunden schaut. Aber ich hab das Gefühl, alle Verkäufer gucken nur auf den Drucker anstatt auf den Kunden und wollen gar nicht so so nah an ihn ran. Außer wenn es dann darum geht, den den Stift in die Hand zu drücken und zu unterschreiben. Und ich weiß ja damals auch, als wir bei Mark 3 D. Die ersten Schritte gemacht haben mit Markforged, wie schwierig es am Anfang war, diese Drucker zu verkaufen und in den Markt reinzubringen.
00:24:18: Speaker 1Aber hier ist aus meiner persönlichen Sicht jetzt Kommunikation ein ganz großer Schritt, also dieses.
00:24:25: Speaker 1Das immer rein rationale Verkaufen, dieses den Kunden nur die Fakten aufzuzählen und zu sagen, jetzt bitte treff eine Entscheidung. Ich glaub, diese Punkte sind vorbei, es muss mehr emotionaler verkauft werden, dass die Lösung auch wirklich zu einem passt, dass man damit auch Vertrauen weckt, dass man dieses Ziel, was man hat, im 3D-Druck auch wirklich mit der Maschine erreicht und die Maschine auch wirklich funktioniert. Weil es gibt immer noch leider da draußen Player, Die sich am Markt halten und das sage ich auch ehrlich so, weil ich ständig auch in der Beratung konfrontiert werde mit manchen Maschinentypen, die einfach nicht funktionieren und wo sich auch der Hersteller extrem schwer tut, das auch in den Griff zu kriegen, anstatt einfach ehrlich zu sein.
00:25:09: Speaker 1Und dieses diesen Support etwas zu strukturieren. Also, ich möchte jetzt nicht tiefer reingehen in das Thema, aber ich bin ein bisschen genervt, dass ich viel aufarbeite in der Beratung ganz oft, wo der Verkäufer vielleicht eigentlich nur das Interesse hat, ’ne Maschine zu verkaufen und nach mir die Sintflut, dieses dieses Sell and Forget Thema, das ist jetzt vorbei, weil der der. Der Kunde muss jetzt produktiv werden, wenn man Geld verdient.
00:25:33: Speaker 2Ja, aber alle Verkäufer haben es noch nicht kapiert, lieber Johannes.
00:25:36: Speaker 1Ja, Ich weiß, ja, ja. Da wird es auch noch welche geben, die das noch eine ganze Zeit lang weiterspielen, glaube ich, weil. Man vielleicht selber meint, man ist der Geilste unter der Sonne und es gibt keine anderen da draußen. Aber das widerspiegelt sich dann auch immer ganz schnell, wenn man die Verkäufe nicht tätigt und wenn man dann an seinem Ego ein bisschen arbeiten muss, wenn man da so direkt wird. Und das ist, das ist ein Thema. Was mir aber noch aufgefallen ist, es waren wieder reichlich Dienstleister auf der auf der Form Next. Also sowohl große Dienstleister, auch haben sich welche zusammengeschlossen auf einem Stand.
00:26:12: Speaker 1Das fand ich gut und also es freut mich, dass die Dienstleister wieder auf der Form next waren, weil wir waren eine Zeit lang wieder, also letztes Jahr war war fast fast nix, also wenig, Ne.
00:26:24: Speaker 2Es war ja auch eine Aktion von von der von der Messeleitung, dass die sich mehr um die Dienstleister gekümmert haben.
00:26:31: Speaker 1Ja, Ja, ja, weil ich finde die Dienstleister in unserem Markt ganz arg wichtig, nicht nur weil ich die natürlich auch berate, Und das unsere Kunden sind bei 3D Industries, sondern auch, weil viele, die zwar einen 3D Drucker haben, dann doch eine Anwendung kommen und dafür wirklich Know-how brauchen und Experten brauchen. Und so ein Dienstleister, der das tagtäglich macht, kann hier natürlich super helfen und man kann sich nicht jede Technologie ins Haus holen, schon gleich gar nicht im 3D-Druckbereich, weil sonst müsste man einen großen Geldbeutel haben.
00:27:04: Speaker 1Und da geht es dann wirklich darum, mit einer Anwendung zu kommen und auf diese Partner. Zurückzugreifen, der Dienstleister.
00:27:11: Speaker 2Mhm, Johannes, ich glaub, wir sollten zum Schluss noch so einen kleinen Ausblick wagen, wenn wir eine Glaskugel hätten. Ja, wie wird die, wie wird die Formnext 2024?
00:27:23: Speaker 1Soll ich mal antworten oder wir, ja,
00:27:25: Speaker 2Fang mal an, dann, dann ergänze ich meine Ideen noch dazu.
00:27:29: Speaker 1Ja, Also was ich auf jeden Fall sagen kann, ist sie wird anders, glaub ich, wie das, was wir jetzt erlebt haben und auch in der letzten Zeit erlebt haben. Und ich, Muss mich da jetzt auch grad so ein Stück weit an ein Gespräch erinnern, weil mich hat ein Kunde angerufen letztens vom Auto aus und hat gesagt: ‘Johannes, erinnerst du dich noch an unser an unser Gespräch vor der Halle 11 an diesem Café da rechts dran vor dem Eingang? Da hast du damals gesagt, dass sich was ändern wird und auch dass Messestände nicht mehr so groß sein werden und das Geld, das verbrannt wird, auch knapp sein wird.’.
00:28:03: Speaker 1Und so weiter und so weiter und mir war das selber gar nicht mehr so bewusst. Der hat mir das also absolut gespiegelt, dass ich damals schon relativ richtig lag und ich glaube, dass die, dass die Formnext anders ausschaut, dass es weniger Player gibt, dass es, wie du vorhin auch gesagt hast, der asiatische Markt immer weiter auf der auf der Formnext präsent seiner wird sein wird und ich glaube, dass einige es vielleicht auch verstehen. Ich hab mir hier einen Satz noch aufgeschrieben und zwar, Jeder weiß eigentlich in der additiven Welt, was zu tun ist und was richtig ist und was, was, was man jetzt machen müsste.
00:28:39: Speaker 1Aber dieses Venture Capital Money und dieses viele Geld, was am Anfang noch da war, das wird jetzt knapper. Und ich sehe mehr so dieses, diesen, diesen Kunden wieder im Fokus nächstes Jahr, dass der erfolgreicher wird. Das ist so, so meine Meinung jetzt. Bin mal gespannt, ob sich das so so durchsetzt. Da müssen wir nächstes Jahr zur gleichen Zeit vielleicht noch ’n Podcast machen.
00:29:01: Speaker 2November 2024 wieder einen Podcast machen, lieber Johannes. Was glaubst du denn? Ich, ich teile das zu zu ganz großen Teilen. Also es, es wird nach meinem Ermessen weniger Anbieter geben in 2024. Dieses Jahr waren es 860 Teilnehmer oder oder Messestände mit ungefähr, glaub 35000 Besuchern. Ich glaube, es wird etwas.
00:29:26: Speaker 2Konzentrierter werden, weil weil einfach den Firmen das Geld ausgeht. Die Chinesen werden noch mehr Einsatz bringen, hier in Europa Marktanteile zu gewinnen und Fuß zu fassen und werden vielleicht noch größere Stände haben. Und vielleicht gibt es ja doch auch einfach schlankere, schlankere Situationen, dass die Leute doch das Geld mehr zusammenhalten und, Auch kleinere Stände haben. Also, wenn ich Messeleiter wäre, würde ich mich auf so etwas einstellen.
00:29:59: Speaker 1Ja, Ja, ja, ja, absolut. Mir ist da noch ein weiterer Punkt eingefallen dazu. Ich glaube auch, dass es nächstes Jahr nicht mehr so große Innovationen geben wird. Weil ich war auf der Fakuma Messe und auf der Motec und auf der AMB. Da gibt es sowas wie bei uns in der Branche gar nicht, dass man jedes Mal eine Innovation rausbringt, jedes Jahr und eine neue Technologie und so weiter. Ich glaube auch, das wird sich legen, dass zwar neue Dinge kommen, dass Dinge verbessert werden, aber so diese große Innovation wird da jetzt nicht mehr großartig kommen, weil die meisten Technologien technisch auf einem Stand sind, wo ich sag, da kann man schon sehr, sehr viele Sachen damit machen.
00:30:35: Speaker 1Und es funktioniert grundsätzlich auch gut. Was ich aber auch sehe ist, ich glaub, dass der Nutzer und die Unternehmen in Zukunft viel stärker von der additiven Fertigung profitieren können, weil die Branche jetzt profitabel werden muss. Und immer wenn ’ne Branche profitabler wird, dann wird auch der Anwender profitabler damit. Ja, und, Ich, ich, also ich find das als als Ausblick sehr gut für den Anwender in Zukunft, auch wenn wir jetzt gerade in einer in einem Fahrwasser sind, was uns allen, glaub grad nicht so gut gefällt und was einfach schwierig ist.
00:31:12: Speaker 1Aber ich glaub, das endet auch, nachdem es auch ’n paar Mal geknallt hat. Jetzt dann, ich glaub, es muss einfach knallen jetzt an manchen Stellen und danach geht es, geht es der Branche auch deutlich besser und dann, Weiß auch jeder, das war jetzt auch gut so, dass es passieren musste.
00:31:27: Speaker 2Vielleicht noch ein kleines Schlusswort, Johannes, ich hab ’ne Podiumsdiskussion von dem C. E. O. Von Stradassis gehört, die und und Stradassis sitzt ja in Tel Aviv, in Israel, da seit dem Krieg dort massiv viel, viel mehr gedruckt wird, sowohl für medizinische Themen, aber auch für militärische Ersatzteile. Also da ist ein ein Boom, der durch die Decke geht, Und und wenn die Anwendungen da sind und es funktioniert, dann dann wächst und gedeiht auch der 3D-Druck.
00:31:54: Speaker 1Ja, Ja, ja, also leider muss der Krieg da jetzt dazwischen kommen, damit die Leute das jetzt vielleicht ’n bisschen besser spüren. Das ist jetzt wirklich schlimm, aber ich bin immer noch an dem Punkt, ich glaube, es geht auch ohne, aber dieser diese ganze Branche braucht jetzt mehr mehr Fahrtwind von Seiten der User, dass noch mehr Leute drucken, dass, Dass da mehr verstanden wird dazu, dass es, dass es wichtig ist, die Teile zu drucken und dass ein riesen Einsparpotenzial da ist.
00:32:25: Speaker 1Ich hab letztens einen Satz gehört, das war extrem lustig, da hat der gesagt, wir sind jetzt die letzten paar Monate mit dem Sparen an den Putzlumpen jetzt durch, jetzt müssen wir wirklich was, müssen wir wirklich was einsparen und ich glaub, dass da viele jetzt auch anfangen, diese diese Technologie 3D Druck auch zu nutzen, wo sie seither vielleicht in einem ja in einer ganz guten Komfortzone waren. Also ich hoff, dass es besser wird, weil ich, ich brenn ja dafür, du auch, ne, du hast da schon ’ne ganze Zeit lang jetzt auch hinter dir, wo du gesehen hast, was sich da alles tut und das ist jetzt auch super spannend, was da gerade passiert.
00:32:58: Speaker 1Also es macht gerade auch richtig Spaß auf den Plattformen, auf den Medienplattformen zu gucken, welche welche neuen News es jetzt gibt.
00:33:06: Speaker 2Ja, also Johannes, ich wollte noch sagen, in meiner Beratungspraxis seh ich, dass Chicks and Fixes, also Betriebshilfsmittel, nach wie vor ein riesiges Potenzial haben, Und und wir müssen uns einfach auf die Potenziale fokussieren und dann wird der Kunde auch glücklich und dann stabilisiert sich hoffentlich auch die Branche.
00:33:25: Speaker 1Ja, das glaub ich auch, wenn der der Aufwind dort kommt, das merken dann alle Player im Markt, sowohl auf Seiten der Dienstleister, der Hersteller, als auch Materiallieferanten und auch entsprechend vielleicht noch die Berater, die dann auch noch weiterhin zukommen, weil wenn mehr gedruckt wird, wird wahrscheinlich auch mehr beraten in der Hinsicht. Du, du hast mehrmals gesagt, das ist das Schlusswort. Ich glaub, wir sollten das Schlusswort jetzt auch machen. Das war ’n richtig guter Talk mit dir. Ich glaube, also ich denke zumindest, viele Hörerinnen und Hörer haben aufmerksam zugehört, jetzt auch und freuen sich wahrscheinlich auf ’ne nächste Folge mit dir.
00:34:05: Speaker 1Wir müssen auf jeden Fall eine machen und müssen das Thema, Noch weiterhin betrachten, das wär super wichtig. So, lass uns da noch mal irgendwann demnächst noch mal auf jeden Fall ’n Termin finden.
00:34:15: Speaker 2Ja, Gerne, gerne Johannes, bin ich dabei.
00:34:17: Speaker 1Ja, Wenn das Jahr vorbei ist und man dann auch ’n richtigen Rückblick machen kann und schaut, was sich dann Anfang des Jahres dann noch tut. Jetzt, ich glaub, muss erstmal Weihnachten kommen und das Neujahr, dann kommen viele auch mal wieder ’n bisschen runter. Man feiert mit der Familie und, Dann kann man wieder richtig Gas geben, 2024 in der Hinsicht. Ja, wir werden natürlich auch deine, dein LinkedIn und auch deine Kontaktdaten in den Shownotes natürlich mit mit dazu reinpacken, wie auch anfangs gesagt, die Links zu den einzelnen, zu den einzelnen Artikeln, aber auch den Link zu der damaligen Podcastfolge, die wir gemacht haben.
00:34:57: Speaker 1Und dann sag ich, Hans Alfred, danke für deine Zeit, dass wir da so gut sprechen konnten.
00:35:02: Speaker 2Ja, danke Johannes, von meiner Seite sehr gerne und ich freu mich auf das nächste Podcast mit dir.
00:35:09: Speaker 1Ja, freu ich mich auch und jeder, der jetzt natürlich abschaltet, hat natürlich auch die Möglichkeit, wie Sie vorhin auch gemerkt haben, 240 mehr als 240 Folgen haben wir. Also vielleicht ist eine Podcastfolge noch mit dabei, wo Sie auch mal noch reinhören. In diesem Sinne, machen Sie es gut und viel Spaß bei der nächsten Podcastfolge.
00:35:27: Speaker 2Danke, tschüss.