3D-Druck Podcast

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Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

Transkript

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2023-09-21: 2023-09-21 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender, vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben, Oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘Wie 3D Druck Teilepreise berechnen’. 00:00:48Das ist eine Frage, die kommt ganz oft in den Gesprächen mit unseren Kunden auf, dass man sagt: ‘Ja, aber ich hab da ein Kalkulationsproblem. Wie kalkuliere ich denn? Wie viel schlage ich denn dort obendrauf? Rechne ich den Strom mit rein?’ Wie rechne ich das mit Material? Wie viel brauche ich denn dafür, um schlussendlich noch einen Satz zu haben für die Nacharbeit? Es gibt ganz viele Fragen, wenn es um das Thema Bauteilpreise geht und wie man am besten damit umgeht, weil viele immer nur den Blick darauf haben. 00:01:25Und das ist aus meiner Sicht einer der größten Fehler, nur zu gucken, was kostet mich denn dieses eine Bauteil. Und wie viel Material hab ich jetzt wirklich verwendet? Und wenn ich hier noch mal ein bisschen was weglasse, dann spar ich dort noch mal 0,03€ bei dem Material et cetera. Da ist man zum Teil so kleinlich und so stark auf diese Kosten aus, dass man sich so verläuft in dieser ganzen Thematik und komplett den Teilbereich verliert, um das es eigentlich geht. 00:01:59Und hier muss man ein bisschen aufspalten, ist natürlich klar. Dass, wenn man jetzt 3D-Druck-Dienstleister ist und man Bauteile druckt und es ist eine Serienanwendung und der Preis ist schon in etwa in einem Marktpreis festgesetzt, dann macht es absolut Sinn zu gucken, wie man kalkuliert. Aber wenn man jetzt in einem Maschinenbauunternehmen ist oder in einem produzierenden Gewerbe und man sich jetzt über ein paar Bauteile eine Riesenkalkulation macht und allein schon dafür eine Viertelstunde dran sitzt, seine Daten einzugeben, um. 00:02:31Dann zu danach zu wissen, dass das Bauteil jetzt 0,10€ weniger kostet, ist aus meiner Sicht es schon teurer gewesen, sie dort eine halbe Stunde oder eine Viertelstunde sitzen zu lassen und sich darüber Gedanken zu machen, was das Bauteil jetzt kostet. Schlussendlich also, man muss es immer bezogen auf die Situation betrachten. Ein wichtiger Hinweis dazu, wenn man jetzt 3D-Druck-Dienstleister ist und man Bauteile fertigt, ist es natürlich wichtig, seinen Bauteilpreis, Entsprechend zu kennen und viele Dienstleister haben hier auch eine gute Kalkulation. 00:03:06Die wissen ganz genau, was kostet mir sozusagen die Maschine, was kostet mir die Nacharbeit und bin ich bei einem Marktpreis. Und wenn man natürlich Anfragen bekommt, wo der Preis und das gibt es ja sehr häufig für die Bauteile unter dem Materialeinkaufspreis liegt, dann stellt man sich ganz oft die Frage: Wie schafft denn derjenige das? Wie kann der so gut kalkulieren? und wie verdient der da noch was dran? Und ich kann es Ihnen sagen, derjenige verdient nix dran und der legt da noch 100 Euro mit rein in das Päckchen und der denkt sich, gut, dann kriege ich meine Maschine noch voll. 00:03:41Aber er ist auch gefrustet, warum er an den Teilen nichts verdient und er weiß nicht mal, wie viel er an diesen Bauteilen nicht verdient und wie viel Geld er da noch mitschickt. Also, ganz wichtiger Hinweis dazu, dass nur weil irgendein Einkäufer sagt, ja, ich hab den Preis dafür die Hälfte woanders gesehen, Dann kann das lange nicht stimmen und glauben Sie die Sachen auch nicht immer gleich, die dort entsprechend nach außen getragen werden. Also, das ist mal die eine Sache und der andere Punkt ist, wenn Sie hauptsächlich so viele Kunden haben und ich spreche jetzt in dem Fall kurz die 3D-Druck-Dienstleister an und sie sagen: ‘Ach, jetzt muss ich wieder die Teile machen, wo man kaum was dran verdienen, aber wir ein mega viel Aufwand haben.’ Ja, ganz ehrlich, dann suchen Sie sich nicht die nächste Technologie oder das nächst günstigere Material. 00:04:29Oder noch einen günstigeren Mitarbeiter in dem Fall, sondern suchen Sie sich einfach bessere Kunden, weil davon gibt es draußen genügend. Und das sage ich jetzt auch wirklich so, weil man sich so sehr auf diesen einen Weg eingeschossen hat, noch mehr einzusparen, an der ein oder anderen Stelle Dinge wegzulassen und dann noch eine schlechtere Qualität abzuliefern, anstatt sich einfach einen besseren Kunden zu holen und dafür zu kämpfen, um ihn richtig zu bedienen. und dafür auch einen angemessenen Preis auch verlangen zu können. 00:05:02Und wenn wir jetzt zurück auf das Thema Anwender gehen, also wenn Sie jetzt Anwender von einem von einem 3D-Drucker sind und Sie dort jetzt eine Kalkulation haben, dann reicht es vollkommen aus. Und das ist meine wahre Überzeugung dabei, eine einfache Milchbubi-Rechnung zu haben. Was ist Ihre Abschreibung? Was kostet im Endeffekt der Mitarbeiter, circa der die Bauteile danach noch entstützt und was kostet ihn die Maschine? Was haben Sie als circa Strompreis? Wieviel rechnen Sie noch mit rein für all die Themen, die die Sie für die Konstruktion entsprechend dafür verlangt haben? 00:05:36Und dann haben Sie mal einen circa Preis und damit sollten Sie arbeiten und es nicht maßlos kompliziert machen, weil es nicht einen so einheitlichen Preis gibt wie den Stundensatz bei einer CNC-Maschine. Dass man einfach sagt, ja, der Stundenpreis liegt bei dem bei dem Satz und für die Maschine, sondern, Es geht viel eher darum, dadurch, dass die Technologien im 3D-Druck so brutalst unterschiedlich sind und auch die einzelnen Drucker so unterschiedlich sind in einer einzelnen Technologie, gibt es doch nicht die eine einzige Kalkulation, die also die eine einzige Lösung für alle. 00:06:18Es ist natürlich so, dass viele Hersteller natürlich auch ein Kalkulationstool mitgeben und die Kalkulationstool, die sind, Tools, die sind auch echt gut, dass dort aufgezeigt wird, wie lang druckt denn das Bauteil, dass man dort seine Daten eingeben kann und da hat man dort schon einen ganz guten Richtwert an der Stelle. Aber dabei wissen Sie jetzt erstmal circa, was Sie daran verdienen und es ist natürlich einfach, einen Hersteller oder auch wenn Sie jetzt Anwender sind, zu sagen: ‘Ja gut, ich brauch da einen ganz normalen Satz dafür.’ 00:06:54Dort haben wir auch die Erfahrung gemacht und das hat auch mir jemand aus der Branche auch ganz stark bestätigt, dass selbst die Unternehmen selbst gar nicht wissen, was sie dort überhaupt für Stundensätze haben und dass hier ganz viel gefeilscht wird und ganz viel daher gesagt wird. Und danach ist man dann enttäuscht, weil man an dem Punkt ist und sagt, die Bauteile sind doch zu teuer und es kommt meistens dadurch zustande, Weil man als Unternehmen auch keine klare Aussage ganz oft treffen kann und andererseits sind die Leute dann nicht enttäuscht, sondern können es dann auf der Seite nicht wahrhaben, dass sie wiederum sagen: ‘Was so günstig ist das Bauteil, das kann gar nicht sein.’ Dass man sagt: ’Ja, das kann wirklich nicht sein. 00:07:39Irgendeinen Fehler haben wir dort in der Kalkulation, dann machen wir es trotzdem so, wie wir es seither gemacht haben. Das ist so, wie wenn Sie auf auf irgendeine Bestellplattform gehen, wie wie Amazon. Und sie glauben, dass sie doch jetzt ein Bauteil oder besser gesagt irgendetwas kaufen für Haushaltselektronik und sie sich denken: ‘Was dieser Mixer so günstig? Ah, das kann ja nichts Gescheites sein.’ Und dann kauft man trotzdem das Teurere. Dabei wäre vielleicht der Mixer vielleicht auch eine ganz gute Lösung gewesen für das, was sie eigentlich vorhatten. Also, ganz oft traut man doch seinen Augen nicht und geht den Schritt nicht, weil man glaubt, irgendeinen Fehler gemacht zu haben und dieser eine einzige kleine Gedanke. 00:08:19Wo man meint, das kann doch gar nicht stimmen, weil man die Technologie oder die die Fertigungstechnologie gewechselt hat, dass man an dem Punkt ist und sagt, dann gehen wir wieder auf das Altbewährte und dann stirbt sozusagen eine neue Chance und Innovation in Ihrem Unternehmen. Das wollen wir eigentlich nicht. Worauf ich aber auch noch hinaus möchte, ist, so sehr Sie darüber hin und her rechnen mit einer ganz langen Excel-Tabelle und Liste, was Ihnen das Bauteil kostet, umso wichtiger sollte es Ihnen eigentlich sein. was es Ihnen kostet, wenn Sie das Bauteil nicht drucken. 00:08:51Denn wenn Sie über das Jahr gesehen bei ein, 2 Bauteilen zum Beispiel 10000€ einsparen, was ganz normal und ganz üblich ist, wenn Sie die richtigen Anwendungen gefunden haben, dann ist es egal, ob dieses Bauteil 8,30€ oder 27,50€ oder von mir aus auch 3000,00€ kosten würde. Ich würd es trotzdem machen, wenn ich ein Einsparpotential von 7000,00€ in dem Fall hätte. Also, der Fokus ist meistens auf etwas ganz Anderes gerichtet, weil man meint, so günstig wie möglich werden zu müssen, anstatt man eher so viel Kosten einspart, wie es nur geht, bezogen auf ’ne bestimmte Zeitachse gerechnet. 00:09:33Und dann darf so ein Bauteil auch mal mehr kosten. Wie will man es denn sonst vergleichen, wenn in diesem Bauteil auf einmal viel mehr Innovation drinsteckt, wenn das Bauteil mehr Möglichkeiten hat, wenn das Bauteil länger hält, wenn das Bauteil einem, Mitarbeiter auch die Möglichkeit gibt, deutlich mehr Stress zu ersparen im Arbeitsprozess. Also, 3D-Druck-Teilepreise berechnen ist nicht einfach. Wenn man versucht, immer nur auf das Bauteil selbst zu gucken, anstatt auf die Anwendung zu gucken, was es schlussendlich bringt. 00:10:09Das ist ein ganz wichtiger Gedanke, den ganz viele dort draußen bis heute einfach nicht gecheckt haben. Also, es wird immer gerechnet: ‘Ja, das Bauteil hat mir jetzt so und so viel gekostet, aber wieviel hat es denn jetzt wirklich eingespart? Wieviel hat es denn gebracht?’ Und wenn man dann diesen Gedanken mitnimmt, dann verändern sich auch auf einmal. Das haben wir bei vielen, Teilnehmern bei uns aus der Beratung gesehen, dann verändern sich auf einmal ganz stark die Anwendungen. Dann geht man weg von diesen ständigen Vergleichsanwendungen, wo man sagt: ‘Ja, im CNC-Bereich kostet mir das Bauteil so, im 3D-Druck ist es teurer.’ Dann treten sie automatisch schon immer in diese Fettnäpfchen hinein, dass sie immer vergleichbar sind. 00:10:48Sie sollten sich mit Bauteilen vergleichen, wo es im Vorfeld nichts zu vergleichen gab, weil sie Anwendungen gefunden haben, die sie noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Und wenn Sie genau diese Denkweise und Herangehensweise implementieren wollen, da gibt es kein Feature in Ihrem Drucker. Das ist rein alleine von Ihnen abhängig und Sie dorthin schauen wollen, wo aktuell keiner hinschaut und Sie Anwendungen finden wollen, die Sie an die Sie am Anfang noch gar nicht gedacht haben und die noch gar nicht da sind, die Sie aber erst finden müssen, womit Sie aber nicht ganz genau wissen, wonach Sie suchen sollten, dann kommen Sie zu uns ins. 00:11:29Kostenfreies Strategiegespräch und wir analysieren dort Ihre Situation. Und ich wette mit Ihnen, je nachdem, in in welchem Unternehmen Sie dort tätig sind und wie groß das Unternehmen ist, dass es hier noch ganz viele weitere Möglichkeiten von Bauteilen gibt, die Sie drucken sollten, wo Sie gar nicht mehr großartig drüber überlegen, was kostet Ihnen das Bauteil, weil Sie sich viel eher darüber freuen, was hat Ihnen dieses Bauteil schlussendlich an Geld, an Zeit, an Innovationskraft sozusagen gebracht. Und schlussendlich, wie happy Ihre Kolleginnen und Kollegen sind, dass sie am Ende des Tages sagen können: ‘Hätten wir diese Bauteile für diese Vorrichtung nicht gemacht, würde der oder die Mitarbeiterin dort nicht so gut vorankommen.’ Also, wenn Sie auch an dem Punkt sind und Sie wollen dort vorankommen und es auch wirklich umsetzen im Unternehmen, dann kommen Sie zu uns ins kostenfreie Essgespräch oder in das Strategiegespräch. 00:12:22Bei uns auf der Webseite können Sie sich dort eintragen. Und dann hören wir uns in einer der nächsten Podcast-Folgen wieder. Bis dann.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

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von und mit Johannes Lutz

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