Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-09-21: 2023-09-21 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit der Technologie, 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder ob Sie schon erfahrener Anwender oder vielleicht 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: Realtalk Johannes Lutz erzählt seine Story. 00:00:50Ich glaube, auf diese Podcastfolge haben ganz viele gewartet und ich wurde auch in der Vergangenheit ganz oft drauf angesprochen: ’Sag mal, Johannes, wie war denn das bei dir und was hast du eine Veränderung hingelegt und wie hat es damals bei dir begonnen? Und was hast du denn in der Zeit gemacht und wie war das eigentlich, mit Markt 3D und welchen Drucker hast du zu Hause und tausende von Fragen und jetzt will ich diese Podcastfolge dafür aufnehmen, damit ich die Geschichte, die wir so, die ich sozusagen durchlebt hab, hier im Endeffekt einfach mal aufgenommen hab und dann kann sich das sozusagen jeder anhören und ich kann darauf zurückgreifen und kann sagen, da gibt es eine hervorragende Podcastfolge, die im Endeffekt ganz viel zusammenfasst. 00:01:35Und, Natürlich werde ich auch gefragt, warum sollte ich ausgerechnet dem Johannes Lutz zuhören und warum macht der Beratung und warum verkauft der keine 3D-Drucker mehr und warum hilft der den 3D-Druck-Dienstleistungen, macht aber selber keine 3D-Druck-Dienstleistung und so weiter und so fort. Und da möchte ich heute drauf eingehen und wir beginnen ganz vorne in dem Jahr 2014. Das ist jetzt auch schon 9 Jahre her, wenn man sich das so anschaut, dann, ist man an dem, dann war ich an dem Punkt und zwar, ich hab Maschinenbau studiert an der Hochschule Ahlen in Baden-Württemberg. 00:02:13Ich hab da echt noch ganz tolle Erinnerungen zurück und die Hochschule Ahlen hat immer gesagt, in der Zeit, wo ich dort studiert hab, sie ist die forschungsstärkste Hochschule in Baden-Württemberg. Und für mich war das so eine tolle Sache, weil ich mir gedacht hab, das ist jetzt nicht eine andere Hochschule in Baden-Württemberg, sondern das ist jetzt Ahlen. Und warum ist es, Aalen denn überhaupt und ich wollte mir das dann beweisen lassen und bin dann in die Labore reingegangen und also in den Keller oder auch in die in den Gängen, wo man eigentlich sonst als Student vielleicht eher in den höheren Semestern ist, weil man sich nicht in den Gängen aufhält, wo die Mensa ist oder wo die ganzen Vorlesungssäle sind, sondern dort, wo die Türen meistens verschlossen sind, wo es ruhiger ist, wo man so Plakate meistens an den Wänden, an den Wänden hängen hat von irgendwelchen Projekten. 00:03:03Und da bin ich durchgelaufen, hab mir das durchgelesen, hab mir das angeguckt und hab dann auch dort mit den Leuten gesprochen, bin in die Labore rein, hab gefragt: ‘Hey, was, was machst denn du da?’ Und ich hab am Anfang gemeint, dass viele da so sehr introvertiert sind und an einem Punkt sind: ’Ja gut, der wird mir da vielleicht nicht so viel erzählen, aber es war ganz anders. Die Leute haben geplappert, was das Zeug hält und ich hab so viele tolle neue Informationen bekommen. Was die Hochschule Ahlen damals macht, also wirklich 2 Daumen nach oben, Hochschule Ahlen, danke für diese tolle Möglichkeit damals. 00:03:36Das war richtig stark und andererseits war ich aber auch an dem Punkt und hab mir gedacht, ich muss das, was ich hier mitnehme an Informationen und auch aus den Gesprächen, das muss ich ja irgendwie verwerten können. Und eines Tages stand ich dann im Roboterlabor. Da stehen solche orangenen Kuka-Roboter, da hat sich was bewegt. Und auf einmal stand ich da vor so einem viereckigen Kasten, was auf so einem auf so einem Rollwagen vor sich hergewackelt hat. Und ich hab dann den Professor gefragt, das war der Professor Doktor Matthias Haag damals. 00:04:11Der ein oder andere kennt ihn hier aus der Podcast-Folge. Mit ihm hab ich auch zusammen in das Buch geschrieben und ich hab ihn gefragt, was ist das? Und er sagte zu mir: ‘Johannes, das ist ein 3D-Drucker. Schick mir mal einen Datensatz.’ Und du kannst das Ding morgen als Bauteil abholen. Und das war, das war für mich so und vielleicht kennen Sie den Moment auch, als hätte ich das Feuer entdeckt. Aber keine Sau hat es interessiert. Und ich war dann an dem Punkt und hab mich zu dem Thema 3D-Druck befasst, weil ich mir und ich komme aus einem aus einem Industrieumfeld. 00:04:43Ich hab Mechatroniker als Ausbildungsberuf gelernt und hab mich dann mit einem Fachwirt weitergebildet und war an dem Punkt, dass ich eigentlich immer wusste, dass man, Um Bauteile herzustellen, entweder eine Spritzgussform braucht oder viele Späne macht oder lang warten muss oder ein großes Know-how braucht und es war für mich so unbegreiflich, dass man so einen 3D-Drucker haben kann, der Kunststoffbauteile druckt, ohne dass da Späne anfallen, ohne dass dort viel Material verschwendet wird und das ohne dass man vor der Maschine noch steht. 00:05:15Also, das war für mich wie als hätte ich das Feuer entdeckt, wie gerade eben gesagt. Und dann habe ich mir natürlich gedacht, das ist eine ganz tolle Branche. Und damals, 2014 im Internet, gab es relativ wenig an Videos, wenig an Webseiten. Das Thema war alles noch stark unter Verschluss. Das war lange nicht nicht so gehyped. Der Hype hat ja dann erst später entsprechend angefangen und ist immer größer geworden. Und dann habe ich mich auf die auf die Suche gemacht und hatte natürlich voller Tatendrang den den Drang, ein Praktikum zu machen. 00:05:53ein Praxissemester, wie man doch bei uns an der Hochschule gesagt hat und hab mich dann für verschiedene Praxissemester beworben und für all die, die das jetzt hören. Ich hab mich damals bei Stratasys, bei 3D Systems, ich hab mit EOS Kontakt aufgenommen und auch mit einem Metall 3D Druckhersteller. Das war, glaub ich, ich glaub SLM damals auch, das weiß ich nicht ganz ganz genau. Es war, es ist ja schon eine Zeit lang her, aber es war auf jeden Fall so, dass ich nur Ablehnung bekommen hab. 00:06:28Also Ablehnung im Sinne von, ich hab nur Absagen bekommen, hab die Realität ins Gesicht geschlagen bekommen. Die haben mir nicht mal eine Chance gegeben damals, weil sie gesagt haben: ‘Herr Lutz, machen Sie Ihr Studium fertig, Sie studieren Maschinenbau, wir brauchen Leute, die in der additiven Fertigung wirklich vorankommen wollen und das konventionelle Thema ist nicht so unser Ding.’ Und, Und dann hab ich natürlich mir gedacht, ja, gibt es denn einen Studiengang für additive Fertigung damals? Das gab es damals nicht und es gab auch wenig Lehrgänge. 00:06:58Es gab nur an der ein oder anderen Stelle mal solche Besuchertage oder so Innovationstage. Da war ich auch mal, das kann ich auch, kann ich auch ganz normal sagen, bei der Firma Alphacamp in Schorndorf bei so einem Besuchertag. Das war auch voll geil dort. Also derjenige, der das jetzt hört von Alphacamp oder von Stratasis, das war super. Ich hab einen mega Einblick bekommen damals. Ich hab ein paar Bauteile abfilmen dürfen. Ich hab ein paar Bauteile in die Hand genommen. Ich weiß leider nicht mehr den Namen. Da müsste ich mal in meinen alten E-Mails nachgucken. 00:07:29Das war richtig gut. Das hat mir einen richtig guten Überblick verschafft. Aber die Chance da reinzukommen in Form von einem Praktikum, in Form von einer Tätigkeit, das war extrem schwer und ich hab mich da extrem schwer getan, weil ich war ja kein Experte. Ich hab da, ich hab da nicht wirklich vorankommen können. Und außer die Informationen, die man halt von den Professoren bekommen hat, die natürlich nur auf fachlicher Ebene waren, aber nicht auf auf großartig umsetzungsstarker Tätigkeit. Man hat hier und da natürlich einen einen 3D-Drucker dann gefunden in den Laboren. 00:08:03Das war auch super, aber da wurde hauptsächlich geforscht. Da wurde Material damit entwickelt, da wurden ein paar Projekte gemacht und dann habe ich mich natürlich weiter umgehört bei, einigen Resellern und Dienstleistern. Da hat mir damals die Firma Coffee, da bin ich auch noch sehr dankbar dafür, Coffee hat früher mehr oder weniger CAD Software verkauft und auch damals 3D Systems Drucker haben mir eine Chance gegeben und haben gesagt, hier verkauf mal so einen Drucker und dann hab ich bei denen das Praxissemester gemacht und ich glaub ab dem Moment wissen viele auch, wie das Ganze bei mir losgegangen ist, denn ich hab so mitunter einer der ersten. 00:08:45Mark Forged 3D Drucker bei mir damals im Koffer im Kofferraum gehabt, bei mir im BMW damals und dann hieß es: ‘Das ist dein Praxissemester, befasse dich mit der Technik, such Anwendungen, besuch die Maschinenbauer und versuch den Drucker zu verkaufen.’ Und ich war damals ja auch kein Experte und hab mich da mega schwer getan, denn ich hab immer wieder einen Fehler gemacht und zwar, ich hab natürlich, immer nur darüber berichtet, was man mit 3D-Druck machen kann und wie die Wunschsituation ist und alienartige Bauteile und so weiter. 00:09:24Und es ist natürlich klar, und da kommt mir noch ein Satz in den Sinn von damals, da hat ein Maschinenbauer gesagt: ‘Hey Lutz, ich war auf der Form Next und die haben Bauteile gezeigt, solche haben wir nicht und deswegen brauchen wir auch 3D-Druck nicht.’ Und das war für mich so die größte Ablehnung, die ich damals dann auch erfahren durfte von, Ich habe die Technologie im Kofferraum gehabt. Ich habe sie bei den Unternehmen präsentiert und ich habe damals fast nichts verkauft. Ich habe mich richtig schwer getan, in den Maschinenbau reinzukommen und doch den Drucker zu verkaufen, weil ich auch kein Experte war. 00:09:58Aber ich habe damals die Entscheidung getroffen. zu sagen, diesen Weg, den geh ich jetzt und ich bin ein Typ, ich zieh sowas dann auch durch. Ich bin aber auch sehr gut darin, Muster erkennen zu, also Muster erkennen zu können und auch mich zu reflektieren. Und ich war damals dann im Auto gehockt und hab mir gedacht, das kann ja nicht sein, dass ich es nicht hinkrieg, diese so tolle Technologie von Markforged dann zu verkaufen. Und ich war schon immer darauf aus, dass ich den, Maschinenbauern aufzeigen wollte, dass man viel schneller an Bauteile kommt, dass es zum Teil auch viel günstiger ist, dass es keinen Sinn macht und es auch ganz oft einfach richtig dumm ist, Bauteile auf einer CNC-Maschine zu fertigen, die man im 3D-Drucker aus Kunststoff innerhalb kürzester Zeit sozusagen fertigen kann. 00:10:44Und als diese Ablehnung abgenommen hat und ich dadurch meine Kommunikation entsprechend verändert hab, hab ich auch die ersten Drucker verkauft. Und dann kann man sich natürlich auch vorstellen, wenn man in einem Bereich erfolgreich ist, man einige 3D-Drucker auch verkauft hat, die Anwendungen gut sind, der Hersteller einen tollen Job macht, dass man dann auch gemeinsam und das haben wir dann auch gemacht mit der Firma Coffee, haben wir gemeinsam eine Firma gegründet, die Firma Mark 3D. Und es war damals eine richtig geile Zeit, wie wir das Unternehmen dann aufgebaut haben. 00:11:17Wir waren eine Zeit lang ein richtig junges Startup und da kennen mich ja die meisten noch, indem sie so einen Markforge Drucker damals gekauft haben, Wo Sie mich dann im Support durch den Support kennengelernt haben oder durch den Verkauf, dass ich bei Ihnen vor Ort war oder Sie mal bei uns damals in Aalen im Innovationszentrum waren. Das war damals dann 2015/2016 in der Hinsicht und da bin ich natürlich auch bekannt geworden durch all die Videos, die ich gemacht habe auf YouTube und auch die Videoanleitungen, wie man mit dem Drucker druckt und es ist super interessant gewesen, wie viele Kunden sich das damals angeguckt haben. 00:11:53Somit hatte ich es damals auch. Relativ einfach, auch einen 3D-Drucker zu verkaufen in der Hinsicht, weil ich im Vorfeld schon die richtigen Informationen durch mein Praxissemester natürlich auch herausgeben konnte. Und man muss natürlich, wenn man so einen Weg geht, auf eine bestimmte Art und Weise auch lernen, damit umzugehen, als vom damals vielleicht eher Selbständigen zum Unternehmer zu werden, um dann diese Technologie, Weiter voranzu zu treiben und in die Unternehmen hinein zu bekommen und es war damals nicht leicht, das auf eigene Faust sozusagen herauszufinden. 00:12:32Aber ich war damals echt froh, diese Entscheidung getroffen zu haben und mich dort auch weiter zu entwickeln. Und das kann ja jetzt natürlich auch jeder sehen. Die Firma Mark 3D gibt es immer noch. Ich finde es super, dass die auch weiterhin dort der Linie 3 treu geblieben sind und Mark Forged verkaufen. Ich finde es super, dass viele Unternehmen einen Mark Forged 3D Drucker haben. Da muss ich auch heute aus anderer Sicht, aber auch noch dazu sagen, für all die, die sagen, sie können mit dem Drucker auch genau die Anwendungen machen, die sie sich vorgestellt haben, weil diese Endlosfaser und auch das Onyx natürlich einen bestimmten Anwendungsfall hat, womit man mit dem Drucker natürlich toll arbeiten kann. 00:13:12Das ist eher weniger geeignet. Natürlich, das sehe ich heute aus Beratersicht ein bisschen anders für feine, feine und filigrane Bauteile. Aber was ich, was mir damals ganz stark aufgefallen ist und das war so nach 3 nach 3 Jahren bei Markt 3D und wir haben auch einen schönen Millionen Euro Umsatz gemacht und das hat auch richtig Spaß gemacht. Es sind dann immer weiter Mitarbeiter dazugekommen. Aber wer mich kennt, ich bin jemand, ich will meinen Kunden erfolgreich sehen und ich möchte natürlich auch, dass wenn der Kunde sich für ein Produkt bei uns entscheidet, ja dieses Produkt auch nutzt und er davon auch profitiert. 00:13:46Weil sonst hätte man den Weg im Vorfeld ja gar nicht gehen müssen. Wenn man den Drucker nicht nutzt und ich war der Typ, der auch im Support ganz oft 3 bis 4 Monate nach dem Kauf des Druckers angerufen hat und hab nachgefragt: ‘Wie läuft es denn so und wie kommt ihr denn voran?’ Und was glauben Sie denn, was die dort gesagt haben? Die haben alle gesagt: ‘Herr Lutz, das läuft super.’ Aber sind wir mal ganz ehrlich, wie soll das super laufen, wenn viele nur eine Rolle Material in 4 Monaten verarbeitet haben mit dem Drucker? 00:14:17Und das war etwas für mich, wo ich mir gedacht hab, das passt nicht zusammen. Das ist macht logisch keinen Sinn. Wie kann es sein, dass man sich 6 Monate für einen Drucker interessiert, aber dann im Endeffekt nichts mehr weiter verarbeitet und nichts mehr weiter druckt? Und damals hab ich dann schon herausgefunden, wir müssen dort Beratung machen. Wir müssen den Leuten helfen, diese mentalen Blockaden zur Seite zu schieben, weil der Kunde schafft es nur mit uns gemeinsam zusammen dort voranzukommen und auch hier. 00:14:47Musste ich natürlich wieder an den Punkt kommen, herauszufinden, wie gehe ich mit dem Thema denn um. Und da habe ich ein Muster entdeckt, wo wir einfach total gemerkt haben, oder besser gesagt, ich aus dem Support hab gemerkt, dass es viele mentale Blockaden gibt und es auch eine große Kopfsache ist, wie man mit 3D-Druck im Unternehmen umgeht. Und dabei haben viele Anwender in dem Bereich große Schwierigkeiten gehabt, die Anwendungen zu finden, wofür wir heute natürlich, eine richtig geile Methode haben und es gar kein Problem mehr ist, Anwendungen zu finden. 00:15:22Und auch wo wir an dem Punkt waren, dass wir herausgefunden haben, woran es denn wirklich scheitert, oder besser gesagt, durch den Support habe ich das herausgefunden, dass der Chef ein lautstarkes Nein durch die Abteilung ruft oder man nicht weiß, wie man im CAD die Teile wirklich konstruiert. Und man kann auch keinen fragen, dass man also eine große Unsicherheit hat, dass man nicht weiß, ob die Bauteile brechen oder ob die Bauteile standhalten. ob man das überhaupt darf. Also, man hat ganz oft auch die mentale Genehmigung erstmal sich einholen lassen müssen, um Bauteile überhaupt entsprechend auch einzusetzen. 00:15:58Und auch hier haben wir es wieder geschafft, sozusagen Leute in die Umsetzung zu bringen. Weil, wer mich damals kennt, da sind wir auch mal mit dem Onyx Material leer gelaufen. Also, wir waren doch mal ein paar Tage, wo wir nichts rausschicken konnten, weil wir die, Unternehmen und auch die Anwender dazu gebracht haben, deutlich mehr auch umzusetzen und das war damals auch gut, sich in diese, in diese Höhle hineinzubegeben, um herauszufinden, wo sind denn die Unsicherheiten. Und ich hab damals schon dieses Gespür gehabt, ich will mehr Beratung machen. 00:16:29Wir haben also damals, oder besser gesagt, ich hab damals im im Support ganz oft auch Videogespräche gemacht. Der ein oder andere weiß noch, wie es damals bei mir ausgesehen hat und wo wir doch damals auch gesessen waren. entsprechend und wie wie wir über Anwendungen gesprochen haben, den Bildschirm geteilt haben et cetera. Das war damals eine richtig coole Sache. Ich erinnere mich da richtig gern dran und dann ist es natürlich so, wenn man ein bestimmtes Level natürlich mit dem Unternehmen erreicht hat, wenn man mehr Gesellschafter im Unternehmen ist und natürlich das Unternehmen auch gut Geld verdient und eine deutlich stärkere. 00:17:11Verbreitung in Deutschland und auch in Europa hat, dann gehen zum Teil auch Meinungen natürlich auseinander. Das ist natürlich ganz klar. Ich glaub, derjenige, der ein Unternehmen selbst hat, der hat sowas auch schon mal erlebt oder sowas schon mal auf eine bestimmte Art und Weise mitbekommen. Und dann hab ich dafür, da hab ich mich dafür entschieden, die Firma Markt 3D zu verlassen. Ich hab dann meine Anteile verkauft und hab gesagt, ich gründe die Firma 3D Industrie und was wir doch dann gemacht haben, ist wir haben die Unternehmen, beraten und und zwar so beraten, dass man an den Punkt kommt, dass man weiß, welchen Drucker man kauft, dass man weiß, welche Technologie ist am sinnvollsten, wie schule ich die Mitarbeiter, wie geht man dort am besten voran, wie konstruiert man additiv, wie ist die richtige Denk und Herangehensweise und viele Inhalte, die ich damals natürlich auch. 00:18:07Bei mir erarbeitet habe in dem Bereich, hab ich ja in dem 3D-Druck-Profiwissenbuch entsprechend auch zusammengefasst, was ja zusammen mit dem Professor Doktor Matthias Haag entsprechend von der Hochschule zusammen entstanden ist. Und eines ist toll: Das Buch ist so zeitlos, dass viele Dinge, die dort drin stehen, obwohl es jetzt schon ein paar Jahre alt ist, 4 Jahre alt ist in dem Fall, dass die immer noch aktuell sind, natürlich, und viele immer noch den gleichen Fehler machen. Wo ich damals schon gesagt hab und viele jetzt sagen, ja, da musst du dieses und jenes machen, grad aktuell. 00:18:41Aber in dem Buch steht es schon seit 4 Jahren drin, aber man hat sich noch geweigert, es entsprechend zu kaufen. Und was wir doch bei 3D Industrie gemacht haben, ist, wir haben uns darum gekümmert, dass wir einen Weg finden, wie wir es schaffen, dem Maschinenbau Beratung anzubieten und die Leute dabei auch zu unterstützen, weil ich genau wusste. Wenn wir den Leuten im Maschinenbau und in der Industrie nicht weiterhelfen, werden die nirgendswo anders Ergebnisse bekommen, die sie sozusagen voranbringen. 00:19:14Ich war also, wenn man das so sagt, auf einer Rettungsmission, um dem Maschinenbau die Bauteile zu geben, die sie eigentlich brauchen, aber über die sie die ganze Zeit meckern, aber nicht wissen, dass es genau diese Bauteile sind. Und ich hab damals gedacht, wenn ich doch nicht vorankomme und den Leuten dabei nicht helfe, Dann bin auch mit ich unter dran schuld, warum die keine coolen Bauteile haben, die sie einsetzen. Und was dann natürlich passiert ist, das war der Wahnsinn. Wir haben Unternehmen in einer so kurzen Zeit verändert, über das Thema 3D-Druck nachzudenken, weil man die richtige Denk und Herangehensweise implementiert hat. 00:19:53Das war ein ganz großer Standpunkt oder wie sagt man dazu, ein ganz, großer Punkt, der gefehlt hat in der Formel, um mit 3D-Druck richtig durchzustarten. Und dabei gibt es ja einige Anwendungsbeispiele und auch einige Fallstudien, die man ja bei uns auf der Webseite auch einsehen kann, was wir doch im Endeffekt bei den Unternehmen schon erzielt haben, welchen Change-Management-Prozess wir doch durchgegangen sind, der eigentlich relativ einfach ist, wenn man die richtige Methode dafür hat und bestimmte. 00:20:27Fettnäpfchen nicht reintritt und bestimmte Fehler einfach nicht macht. Also, wir haben damals auch viele Fehler gemacht. Wir haben relativ schnell daraus gelernt, aber wie gesagt, bin ich jemand, der sehr gut Muster erkennt und ein ganz starkes Bedürfnis dafür hat, dass die Dinge auch funktionieren und im Nachgang auch der Kunde mit 3D-Druck dann auch Erfolg hat. Und dann sind 2 Dinge passiert. Das ist mega interessant. Einerseits kam das das Virus. Und wir durften nicht mehr in die Unternehmen rein. 00:20:59Ich glaub dort hatte das die ganze Branche schwer und was wir dann aber gemacht haben, ist ich hab einen Weg herausgefunden, wie man trotzdem die Anwendungen findet, auch wenn man nicht vor Ort ist. Und das ist ’ne megatolle Sache, die man entsprechend auch den den Anwendern entsprechend auch in der Potentialanalyse mitgeben kann. Ich war aber einerseits gefrustet, natürlich, dass wir keine Potentialanalyse vor Ort machen konnten aufgrund, dieser Situation 2020, aber andererseits war das eine mega große Chance, das ganze Thema Potenzialanalyse. 00:21:33Wie finde ich Anwendungen? Wo verstecken sich die Anwendungen? Welche mentalen Blockaden gibt es noch durch Videogespräche herauszuarbeiten? Und da sind wir Riesenschritte vorangekommen, wo die Kunden jetzt immer noch extremst davon profitieren. Und es gab noch einen weiteren Punkt, uns haben ein, 23 d Druckdienstleister angesprochen damals und haben gesagt. Johannes, bei uns in der Industriestraße, ein paar Gebäude weiter, hat jemand in deine Beratung investiert und der hat dann über die nächsten 6 Monate so eine hammerhart super Entwicklung dargelegt. 00:22:08Die haben jetzt auch einen Drucker und wir als Dienstleister haben es nicht mal geschafft, dort Musterteile reinzuliefern. Was macht ihr anders? Und dann war ich in der damaligen Zeit mit diesem Virus auch bei ein 2 Dienstleistern auch vor Ort und hab mir das angeguckt und ich war, Ja, erstaunt, wie die arbeiten und was es doch im Endeffekt zu verbessern gilt. Also, es war gar nicht so, dass ich großartig viel Neues dort hineingebracht hab, sondern ich musste erstmal ein paar alte Dinge extrem umstellen und Misserfolg rausnehmen, die dazu geführt hat haben, dass überhaupt man nicht richtig vorankommt. 00:22:45Und da haben wir natürlich dann eine 6 Schritte Formel entwickelt für die Dienstleister, wie wird wie man dort am schnellsten und am besten an Aufträge kommt und zwar auch an Aufträge, die eine gute Marge haben an Aufträge, um an Premiumkunden heranzukommen und an diesem großen Haifischbecken auch gar nicht an der Stelle zu sein, dass man jetzt wieder ewig lang an Preisen rum rumdoktert und doch drum macht und nicht wirklich gut vorankommt in der Hinsicht. Ja, so war unsere Geschichte damals und heute beraten wir den Mittelstand vor allem darin, 00:23:20Richtig schnell mit 3D-Druck voranzukommen, die Anwendungen zu finden mit den richtigen Methoden und richtig viel Geld und Zeit einzusparen. Also nicht, wir setzen uns jetzt nicht rein, wie so so manche Reseller oder Herstellern sagen, was kostet Ihnen am meisten Zeit und Geld, sondern wir zeigen die Dinge auch auf. Wir finden diese Dinge ganz genau, weil sie das selbst gar nicht wissen, was ihnen Zeit und Geld, Auch wirklich in dem Fall bringt und wo ’ne Innovation notwendig ist, weil wir schon so viel gesehen haben. 00:23:50Deswegen wissen wir das und sie das einfach aufgrund dessen, weil sie vielleicht auch auf ’ne bestimmte Art und Weise, weil sie schon lange im Unternehmen sind, vielleicht auch betriebsblind sind. Und man muss auch ganz offen dazu sagen, man kann auch 30 Jahre etwas falsch machen, womit man jemand braucht, der das von der anderen Seite aus betrachtet, deutlich flinker und cleverer angeht. Also, das war die Die Geschichte, die hätte man jetzt natürlich noch viel, viel weiter ausführen können. Da ist noch viel, viel mehr passiert. Viele ganz tolle Dinge, die da noch passiert sind, aber auch Themen, wo man im Endeffekt durchgehen muss und die auch nicht einfach waren. 00:24:27Aber ich war damals auch kein Experte, aber ich hab ein sehr starkes Gespür dafür, mit den richtigen Methoden voranzukommen. Und wenn Sie auch an der Stelle sind, dass Sie sagen, Sie sind entweder 3D-Druck-Dienstleister und Sie wollen mehr Premiumkunden. Und wollen davon profitieren, was wir die letzten 9 Jahre hier entwickelt haben. Oder Sie sind 3D-Druck-Anwender oder wollen es sein und Sie wollen einen professionellen Weg in die additive Fertigung haben, der vielleicht aus unserer Sicht professionell ist, aber aus Ihrer Sicht vielleicht eher den anderen Blick auf Metall, 3D-Druck und so weiter hat, dass wir Sie dort auf den Boden der Tatsachen zurückholen und Ihnen die richtigen Schritte auch mitgeben. 00:25:10Dann kommen Sie zu uns ins kostenfreie Strategiegespräch und sprechen Sie einfach mit uns. Und dann geben wir Ihnen die richtigen Hinweise entsprechend dort auch mit. Aber so viel dazu, wie die Vergangenheit war und natürlich auch die Berechtigung von uns, dass wir über das Thema 3D-Druck auch sprechen und auch richtig sprechen. Und wir haben einige Erfolge, die wir entsprechend auch bei unseren Kunden vorweisen können und auch natürlich auch einige Erfolge. Und so ist es leider auch in der additiven Fertigung, worüber wir nicht sprechen dürfen. Die aber so genial sind und so toll sind, allein wenn wir die nach außen tragen würden, würden sie es uns einfach nicht glauben, dass Unternehmen solch schnelle Fortschritte machen können und Hürden überwinden, die sie am Anfang gar nicht wussten, dass es diese überhaupt gibt, wenn man die richtige Methode einsetzt. 00:26:00Also, in diesem Sinne, ich hoffe, Sie hatten Spaß mit dieser Podcast-Folge und haben mir dort genau zugehört. diesem sinne viel spaß mit den weiteren Podcast-Folgen, bis dann!