Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-08-25: 2023-08-25
00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit 3D-Druck und der additiven Fertigung beginnen oder erfahrener Anwender oder sogar 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder, Ob der 3 D Drucker sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘Der mannlose 3 D Druckprozess nach der Serienfertigung’.
00:00:48: Speaker 1Und freue ich mich zusätzlich, weil es wieder eine richtig gute Interviewfolge wird. Und zwar ist es eine gesponserte Folge und ich werde den Interviewpartner auch gleich verraten, aber hier noch ein paar Informationen vorab. Das ist eine sehr interessante Folge für alle, die sich fragen, was passiert denn nach der Serienanwendung und vor allem auch, wenn es um die Prozessautomatisierung, um Fachkräftemangel, um Rechenpower für C.A.D. Und Simulationsanwendungen geht, egal wie dort Ihr Wissensstand ist, mit dem Thema, die ich, das ich gerade angesprochen hab, bleiben Sie auf jeden Fall dran, weil es wird richtig spannend.
00:01:29: Speaker 1Denn ich hab Dominik Heinz von Druckerfachmann heute mit dabei im Interview. Dominik, ich find es so toll, dass wir wieder gemeinsam ’nen Podcast machen. Ich, ich glaub, viele kennen dich bereits, aber bitte stell dich doch auch einfach noch mal ganz kurz vor.
00:01:44: Speaker 2Na klar, Johannes, ja, also ich freu mich auch auf jeden Fall wieder mal dabei zu sein und mal wieder über die aktuellen Themen bei uns bei Druckerfachmann de. Berichten zu dürfen. Ja, wer bin ich, was mache ich? Mein Name, ich bin Dominik Heinz, Und ich verantworte 2 Bereiche bei Druckerfachmann und zwar beginnend mit 3D-Druck Additive Fertigung. Da hat der ein oder andere Zuhörer, der zumindest hier bei dir schon häufiger zugehört hat, mich vielleicht schon mal gehört. Und ich habe jetzt seit 2 Jahren zusätzlich auch noch mal das ganze Business Development im Bereich Managed Workplace mit aufgenommen.
00:02:19: Speaker 2Also da sind wir auch dabei, Team aufzubauen, wirklich ganz dediziert für den I. T. Arbeitsplatz in Unternehmen und da schließt sich halt der Kreis auch, Im Bereich des C.A.D. Umfeldes oder im Bereich der Produktion, weil wir da halt auch immer wieder sehen, dass halt ja, ich sag mal, ältere Arbeitsplätze auch verwendet werden oder ältere Hardware, aber dazu kommen wir, denk ich mal, später noch.
00:02:39: Speaker 1Genau, weil viele kennen dich ja von LinkedIn, von Messen, von Roadshows und ich hab nachgezählt, du bist jetzt das sechste Mal bei uns im Podcast und wir, wir haben ja über schon richtig viele Dinge schon gesprochen in der letzten letzten Zeit, also ist ja schon einige Zeit her, aber über über Serienproduktion, dann haben wir über, 3 d Druck as a Service gesprochen oder wie man als KMU, also als mittelständisches Unternehmen auch mit 3 d Druck skaliert. Wir haben über den Wandel im 3 d Druckmarkt schon gesprochen. Und natürlich, was auch passiert, wenn man einen 3D-Drucker auch gekauft hat, wenn man eingestiegen ist.
00:03:13: Speaker 1Also, was passiert nach dem Invest? So lauter Dinge, die durchaus sehr interessant für unsere Hörerinnen und Hörer vielleicht schon waren oder es immer noch sind. Also, wir werden die Podcast-Folgen entsprechend verlinken in den Shownotes. Aber was ich bei euch extrem wahrgenommen habe, ist, ihr entwickelt euch, seitdem wir diese Podcasts auch immer wieder gemeinsam machen, ihr entwickelt euch stetig weiter. Und ihr seid immer am Puls der Zeit, der der Kunden, die ihr habt und hört auch genau hin und das schätz ich sehr stark, sozusagen auch bei euch, weil ihr nicht davon ausgeht, dass eine Sache für immer gilt, sondern sich diese diese Welt natürlich weiter dreht und da seid ihr mit dabei.
00:03:51: Speaker 2Dankeschön, ja, fürs Feedback auf jeden Fall. Nee, also wir sind definitiv. Kein Unternehmen, was stillsteht. Ich glaube, auch viele andere Unternehmen ist ja genauso. Ne, also das ganze Thema auch der letzten Jahre mit Corona und Zulieferketten und so hat das Ganze nochmal ein bisschen herausfordernder gestaltet. Ne, da ist ja jedes Unternehmen mit im Boot. Was ich aber wirklich auch total schätze an dem Unternehmen bei Druckerfachmann D. E., dass wir halt wirklich auch sehr agil arbeiten können. Also auch unser Team wächst und wächst und wächst organisch. Also jedes Jahr bekommen wir immer wieder neue KollegInnen mit ins Team, die sich auch wirklich nur um das Thema 3D-Druck primär befassen.
00:04:27: Speaker 2Und wir sind gerade dabei, auch wirklich die anderen Fachbereiche mit zu integrieren, dass wir halt Gesamtlösungskonzepte halt auch anbieten und halt über den Tellerrand hinaus gucken. Und ja, also was wir wirklich, Jetzt gerade von der letzten Folge, was jetzt auch schon fast ’n Jahr her ist, bis jetzt gemacht haben, ist natürlich auch das Thema, wie können wir zum Beispiel unsere Bestandskunden noch mal den Bedarf besser wecken, wie können wir besser zuhören natürlich und gucken eben, wo drückt denn der Schuh so ’n Stück weit.
00:04:58: Speaker 2Wir sind in dem gesamten Orthopädiebereich gerade fokussiert auf Deutschland, würde ich sagen, noch mal ’n bisschen besser aufgestellt worden. Wir haben sehr viel auch lernen müssen. Primär ist es halt so, dass wir da natürlich mit klassischen, Zwischen Handwerkern, was überhaupt nicht negativ klingt oder klingen soll, zusammenarbeiten, die halt einfach ein ganz anderes Erwartungsmanagement auch haben und Sachen, wo wir denken: “Ach, das ist doch für uns klar, das ist für die andere Seite überhaupt gar nicht klar.” Das muss man ganz ehrlich mal sagen. Und da haben wir auch viel Zeit aufgewendet, um uns zu überlegen, wie kann man da auch den Kunden besser mit an die Hand nehmen.
00:05:32: Speaker 2Also das sind so Punkte, die extrem wichtig sind, ne, besseres Kundenverständnis natürlich. Wir sind marketingseitig, glaube ich, auch ganz gut aufgestellt, auch auf dem einem Forum jetzt in Berlin fand ich das extrem gut, dass wir da auch als Sponsor A. Wieder die Chance hatten, dabei zu sein. Dass ich bei ’nem Workshop mit dabei war, Expertenworkshop mit dabei war, anderen Teilnehmern auch das ein oder andere mitgeben konnte. Plus, dass wir da auch noch mal die Abendveranstaltung mit ausgestattet haben. Das sind so Sachen, die uns extrem viel Spaß machen und einfach mal die Sichtbarkeit natürlich auch erhöhen, dass wir als Druckerfachmann wirklich als Partner wahrgenommen werden.
00:06:08: Speaker 2Ist mir natürlich auch wichtig. Und auch der Bereich Formlabs. Zum Beispiel, der ist auch ganz gut in eine gute Richtung, hat sich verlagert. Ne, wir haben jetzt vor einigen Jahren uns auch den Hersteller Formlabs mit ins Portfolio geholt, wo wir dann auch sehr, sehr gute Lösungen gerade für den Mittelstand umsetzen können. Also da, wo es halt eben noch nicht das Thema Serienfertigung in der Gänze, wo wir wirklich täglich direkt produzieren müssen, größere Bauteile produzieren müssen. Das kann man halt mit den Formlabs Lösungen extrem gut unterfüttern und da haben wir halt ’n sehr guten Lückenschluss, um dann halt auch frühzeitig die Leute halt ins Boot zu bringen, additiv zu produzieren und dann aber die Gesamtwertschöpfungskette auch wirklich von der Idee bis zum fertigen Produkt.
00:06:49: Speaker 2Das ist was, was uns die letzten Jahre halt auch immer mit begleitet hat, dass wir das halt mit abwickeln können und und auch schauen, was ist denn auch der nächste Schritt. Also was wäre der nächste logische Schritt beim Unternehmen, Wo geht denn die Reise hin und was macht man halt dieses Jahr? Was macht man nächstes Jahr? Was macht man dann in fünf Jahren? Und dass wir da halt sehr stark unterstützen, das ist so auch unser eigener Anspruch, den wir da auch haben.
00:07:11: Speaker 1Ja, das nehme ich bei euch auch ganz stark wahr. Du hast gerade auch einen ganz wichtigen Punkt gesagt. Übrigens, ich habe auch nachgeguckt, es ist so knapp 45 Folgen her, als wir das letzte Mal gesprochen haben. Aber du hast gerade die in Anführungszeichen “Handwerker” angesprochen im Orthopädiebereich und das ist natürlich ein ganz wichtiger Punkt, weil die Leute natürlich ein ganz anderes Bewusstsein haben. Für 3D-Druck haben die sind auf einer ganz anderen Welle unterwegs, die schon viel weiter vorne stattfindet. Die müssen anders abgeholt werden und da darf man auch nicht sauer sein, wenn das jemand nicht versteht.
00:07:42: Speaker 1Woher sollte er es denn auch verstehen? Ne, das ist ein ganz wichtiger Punkt, was du doch gerade angesprochen hast. Von dem her merkt man nicht nur, dass es darum geht, Produkte anzubieten, sondern den Kunden oder besser gesagt, den Interessenten immer deutlicher zu verstehen. Was tut sich denn bei H.P. Aktuell? Gibt es da irgendwas Neues? Im Bereich Material, Prozess oder im Metall 3D-Druck würde mich interessieren, wenn du da ein paar Infos für uns hast.
00:08:08: Speaker 2Ja, auf jeden Fall. Also, H.P. Ist ja ein ganz, ganz wichtiger Hersteller und ganz wichtiger Partner bei uns bei Druckerfachmann.de. Und wir sind ja auch gestartet mit dem Pulverdruck von H.P., als es dann in Richtung additive Fertigung ging. Und was ich sehr, sehr schön finde, ist, dass wir ’ne sehr gute Strategie bei H. P. Mitbekommen in Richtung Materialerweiterung. Da ist aktuell das Thema natürlich mit dem weißen Pulver, weißes Polyamid, was zur letzten Form Formnext auch gelauncht worden ist, veröffentlicht worden ist, wo man einfach den Bedarf der Endkunden, dass sie gerne weiße.
00:08:44: Speaker 2Polyamid-Teile benötigen aus ’nem H. P. System, um zum Beispiel druckdichte Bauteile zu produzieren, dass das halt Stand heute möglich ist. Und der zweite Punkt, den ich auch extrem gut finde, ist das ganze Thema Automatisierung. Wenn ich mich so im Markt umschaue, gibt es ja von dem ein oder anderen Automatisierungslösungen. Die sind mal so ’n bisschen semiautomatisch oder eher manuell oder es wird dann so gesagt, als ob es automatisch wäre, ist es aber nicht wirklich. Und das, was ich aber dieses Jahr auch in Barcelona gesehen habe, wo wir nachher auch noch mal drüber reden werden, hat mir schon noch mal so ’n bisschen die Augen geöffnet oder noch mal stärker die Augen geöffnet, dass halt der Fokus bei H.
00:09:21: Speaker 2P. Thema Serienfertigung, additive Serienfertigung, tägliche Produktion und Automatisierung einfach in die richtige Richtung geht. Das ist so der Zeitgeist, Wo man heute Lösungen braucht, wo auch unsere Kunden immer wieder nachfragen, auch wenn sie vielleicht heute noch nicht sagen, hey, wir haben jetzt hier 5 HP Anlagen oder wir müssen jetzt jeden Tag irgendwie ’n paar 1000 Teile produzieren, additiv, aber das ist ja schon abzusehen, dass dieser Punkt kommen wird und dass sich da halt so ’n großer Hersteller Gedanken macht und auch schon ’ne, find ich, sehr gute Basislösung etabliert hat, ist schon mal sehr, sehr positiv, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:09:58: Speaker 1Mhm. Super, ich merke das auch, dass sich das Thema Automatisierung immer weiter durchsetzt, vor allem auch, wenn vor ein paar Jahren immer wieder darüber gesprochen wird. Und es ist in der 3D-Druckbranche einfach so, dass viele Dinge, die angekündigt werden, einfach auch ein bisschen Zeit brauchen. Bis die dann natürlich entsprechend komplett nach außen getragen werden. Entsprechend ja, O. K., super, hast du noch ’n dritten Punkt.
00:10:23: Speaker 2Und zwar im Bereich Metalldruck ist zum Beispiel H. P. Auch unterwegs, hat die H. P. Metaljet gelauncht, also auch zur letzten Formnext und es ist so, dass wir dort entsprechend Metallgranulat sintern können. Also beziehungsweise halt Bindern und dann halt Sintern und auch diese Anlagen konnte ich in Barcelona betrachten, hab mal ’n richtigen Eindruck bekommen und was ich da extrem stark fand, das halt im Bereich des Metalldruckes, hab hier sich so aufstellt und im Endeffekt ’n extrem offenes System designt und dieses offene System aber direkt mit den Kunden zusammen so anpasst, dass halt der Kunde seine Applikation umsetzen kann.
00:11:04: Speaker 2Also das finde ich zum Beispiel auch ’ne sehr sehr gute Strategie, muss ich ganz, Ehrlich sagen, weil das halt so diese Limitierung, Mensch, wir sind gebunden an einen Hersteller, der halt nur dieses eigene Material zulässt oder nur diese Parameter oder, dass ich da H. P. Zumindest in dem Bereich Metall halt wirklich ja gleich öffnet und da halt auch im Sinne des Kundens auch agiert. Ne, hat alles natürlich Vor und Nachteile, aber so finde ich gerade mit der Unterstützung Seite an Seite, dass halt der Hersteller mit dem Kunden zusammen das Ganze entwickelt und auch ’n größeres Verständnis bekommt, wie denn das Endprodukt.
00:11:38: Speaker 2Auszusehen hat, ist es wirklich ’ne sehr, sehr gute Möglichkeit, da auch ’n Markteintritt zu bekommen im Bereich des Metall 3 D. Drucks für Serienteile. Also nicht nur mal ein Einzelstück, sondern wirklich für Serienteile.
00:11:48: Speaker 1Ja, Das ist interessant, was du gerade sagst, weil das ’n ganz großer Knackpunkt ist, der sich natürlich von Kunststoff unterscheidet. Gehen wir noch mal ganz kurz zurück zum Kunststoff. Du hast vorhin weißes Material genannt, das kennt man ja hauptsächlich aus dem S. L. S. Bereich natürlich. Was steckt denn da genau noch dahinter, also was für Gedanken, Bezogen auf dieses weiße Material von H.P. Jetzt?
00:12:11: Speaker 2Na klar, na klar, also bei dem bei dem weißen Polyamid 12 ist es so, dass wir natürlich auch das Thema Biozertifizierung haben, so wie wir das ja auch von dem normalen grauen P.A. 12 Material her kennen. Also wir haben die gleichen Rahmenbedingungen her. Was aber vom O. Ton her von den Kunden halt immer wieder bemängelt worden ist, Mensch, wir haben halt graue H.P. Bauteile, die kann man ja nur dunkler färben, man kann die nur dunkler nachbearbeiten und so weiter und so weiter. Dadurch, dass das ganze Medizinthema auch bei H. P. ’N Fokusthema geworden ist seit den letzten 3 Jahren oder auch 3 Jahren plus und da auch einfach der Bedarf da ist nach weißen Bauteilen, hat H.
00:12:48: Speaker 2P. Halt ganz viel Forschung betrieben, um halt diese Technologie so zu erweitern, dass man halt wirklich druckbeständige, feste Bauteile aus Polyamid in Weiß fertigen kann. Und gerade das Thema Druckbeständigkeit ist natürlich ein Alleinstellungsmerkmal, den wir halt einfach bei H. P. Haben. Und das ist halt ein sehr großer Vorteil. Zum einen haben sie die Kunden angehört, was ich immer sehr, sehr gut finde, wenn man den Kunden anhört und dann nach einer gewissen Zeit halt wirklich eine Lösung dafür auch etabliert. Zum zweiten haben wir das ganze Färbe und und Postprocessing Thema natürlich, was man mit weißem Material, Grundmaterial natürlich viel besser umsetzen kann, als es jetzt mit ’nem grauen Material der Fall ist.
00:13:30: Speaker 2Also da hat man noch mal, würde ich sagen, einen größeren Mehrwert, ’n höheren Value, den man halt mit dem mit dem weißen Material halt produzieren kann auf der H. P. Anlage. Und und das sind schon mal wichtige Punkte. Also auch das ganze Thema Lackieren, was ja auch mit den normalen P. A. Teilen von H. P. Mit den grauen Teilen halt möglich ist, kann man mit den P. A. In Weiß auch machen. Das ist auch quasi genau das Gleiche, die gleichen Funktionen her, die man halt machen kann, nur dass man jetzt eben ’ne ’ne weiße Oberfläche hat, die man dann entsprechend weiter bearbeiten kann und dadurch auch in dem Bereich Medizinsektor natürlich viel, viel mehr Applikationen durchführen kann, als es halt mit Kaumaterial ist.
00:14:07: Speaker 2Weil Grau und Medizin ist halt immer so, hm, Kann man es denn sterilisieren? Ja, natürlich kann man es sterilisieren, sowohl halt auch das graue Material, aber auch das weiße, aber dieses, das Weiß hat noch mal diesen anderen Charme, diesen, es wird mehr vertraut, nicht nur dass die Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter alle eingehalten sind, aber wirklich dieses Vertrauen, ne, das muss ja, wenn dann irgendwie das halt, ja, wenn, wenn man halt irgendwie so ’n Medical Device hat und das sieht weiß aus, dann weiß man von wegen, O. K., das ist halt eben wirklich ein medizinisches Gerät. Und nicht, ja, es ist ’ne graue Kiste oder ’ne schwarze Kiste, ja, ne, das das optisch einfach auch noch mal was ganz anderes.
00:14:44: Speaker 1Ja, das macht, das macht ganz arg viel aus. Man muss in Zukunft dann genauer hingucken, wenn man von weitem ’n paar weiße Bauteile sieht, könnten es in Zukunft auch H. P. Bauteile sein, anstatt S. L. S. Teile, ne, richtig. Also muss man aufpassen in Zukunft, wenn man schon die Sache vorwegnimmt, man sollte sich die Bauteile immer genauer anschauen, Ja, du hast gerade auch das Thema Prozessoptimierung leicht angerissen bei meiner bei meinen ersten 2 Fragen was hat HP denn dort genau vor? Geh da mal noch mal ein bisschen genauer drauf ein, Ne?
00:15:14: Speaker 2Also, es ist so, dass wir als Fachhändler natürlich genauer in die Kosten schauen. Das haben wir ja bisher immer gemacht, dass man eben so ’ne so ’ne Total Cost of Ownership berechnet anhand von den Bauteilen, also nicht ein Bauteil, sondern mehreren Bauteilen, um auch ’ne Sinnhaftigkeit für so ein Investment entsprechend auch darzustellen. Also gerade bei der Geschäftsführung, ne, wenn man da halt ’n mehrere 1000€ schweres Investment vor der Tür hat, muss ich das natürlich rechnen für die Applikationen, nicht für eine Applikation, sondern für mehrere. Das ist erstmal unterstrichen. Und was, Immer wieder aufgefallen ist, gerade wenn wir uns Standort Deutschland angucken und wenn wir uns die Vollkosten angucken, das halt einfach Prozesse, wo der Mensch mit dran ist, dass die meistens mehr Kosten ja mehr Kosten generieren und genau an diesen Stellen.
00:16:02: Speaker 2Um die Kosten in dem Prozess zu reduzieren, hat HP sich Gedanken gemacht. Gab von wegen, was braucht man denn zusätzlich noch, um diese manuellen Schritte zu automatisieren und dadurch auch Kosten zu reduzieren. Und es ist so, dass halt also ein Beispiel, um es ’n bisschen konkreter zu machen und nicht so nebulös, ist zum Beispiel, wer sich mal die H. P. Angeguckt hat, wir haben ja einen Bauraum, der mobil ist, der auf Rädern ist, den man halt von der Prozessstation, also da wo das ganze Materialhandling durchgeführt wird, in Richtung Drucker gibt und vom Drucker den Druckjob startet.
00:16:34: Speaker 2So und H. P. Hat sich Gedanken gemacht und hat gesagt, Mensch, was ist denn, wenn wir dieses aus dem Drucker rausnehmen, also diese Build Unit aus dem Drucker rausrollen und dann einen neuen Wagen in, In den Drucker reinsetzen, wenn wir das nicht automatisieren. Dafür wurde eine neue Komponente ins Leben gerufen und zwar ist das so ’n automatisches Accessoire für für zum Austausch der Bildwagen, also der der Bau der Bauräume, der mobilen Bauräume und das kann man halt entsprechend seines H. P. Systems auch dazu ordern.
00:17:05: Speaker 2Also das kommt jetzt demnächst, dass man halt diese Komponente dazu ordern kann und der Vorteil ist, dass man halt, 2 Bauräume vorbereitet, dann setzt man der eine Bauraum ist im Drucker drinne, der andere steht sozusagen an dieser automatischen an dieser automatischen Austauschstation dranne und dann wird aus dem Drucker, wenn das fertig ist, öffnet sich nicht mehr die Klappe vorne, sondern die Klappe ist halt offen, dann dann fährt die Build Unit raus, schiebt wird an die Seite geschoben und dann kommt halt der zweite Bauraum und wird in den Drucker reingefahren und dann wird der Druckjob automatisch gestartet.
00:17:37: Speaker 2Dadurch spart man sich halt, Einige Minuten an Aufwand, aber im Sinne der Serienfertigung ist es halt ein sehr, sehr hoher, ja sehr, sehr hoher Vorteil, weil man dann sagt, von wegen man muss nicht noch mal ein Operator, der denn da irgendwas befüllen muss oder. Und das war jetzt nur eine Komponente am Drucker. Zusätzlich gibt es 8 weitere Komponenten. So ganz viele kleine kleine Puzzleteile, sag ich jetzt mal, die halt einen komplett automatisierten Prozess möglich machen. Fängt im Endeffekt an mit ’ner Automatic Unpacking Station, wo man dann einen Bauraum aus einer Natural Cooling Unit, aus von ’ner Build Unit in eine natürlich abkühlende Unit halt entpackt und dann gibt man das in eine automatische Unpacking Station, wo dann die Bauteile annähernd entpulvert werden.
00:18:22: Speaker 2Dann, Kann man das Ganze quasi weiterführen, indem zum Beispiel das Altmaterial, was halt durch die Automatic Unpacking Station rausgefiltert worden ist, dass man das wieder aufbereitet für den nächsten Druckjob. Da gibt es jetzt verschiedene Silos, die halt das Material aufbereiten, dieses Material auch wieder zurück saugen und dann halt für den nächsten Druckjob entsprechend vorbereiten. Auch die Befüllzeiten, so wie wir sie aktuell kennen mit der Prozessstation, kann man mit diesen Komponenten deutlich reduzieren.
00:18:53: Speaker 2Also wir haben jetzt aktuell ’ne Befüllzeit von so ’ner Loading von also also ’ne Beladungsstation von ungefähr ja 3040 Minuten, je nachdem wie hoch der Bauraum sein soll und das Ganze halt kann man halt bis zu ja 89 Minuten runter senken mit dieser automatisierten Lösung. Das ist so ’ne H. P. Loading Loading System nennt sich das zum Beispiel und und diese ganzen Komponenten zusammengefasst, Das ist denn die große Stärke, um in Richtung Serienfertigung eine Automatisierung durchzuführen. Das ist so hardwareseitig, ne, muss man sich gucken, was brauchen wir für Komponenten, dann werden die halt durchdefiniert und dann wird dieser Prozess entsprechend umgesetzt in der Fertigung.
00:19:31: Speaker 2Das nächste, was noch dazu kommt, ist natürlich das Thema Schnittstellen zu Softwareanbietern oder auch, dass die ganzen Komponenten miteinander kommunizieren. Sprich aus dem M. E. S. System haben wir ’n Bestand an Bauteilen, die produziert werden sollen. Diese Bauräume werden vorbereitet, genestet für die Druckvorstufe in dem H. P. System und das wird jetzt über diese ganze A. P. Schnittstelle automatisiert durchgeführt. Das heißt, man kommt, es kommt ’ne Bestellung oder einen Fachbereich, benötigt jetzt ’n Bedarf von X.
00:20:02: Speaker 2Y. Z. Bauteilen. Das Ganze wird vorbereitet über das M. E. S. System weitergeschickt an die entsprechenden Komponenten, dann geht der Bauraum dahin, dann wird das Ganze, wird der Druckerjob gestartet, genau. Und, Dann hat man halt nach 24 Stunden, je nachdem welche Komponente man hat, hat man seinen fertigen Bauraum, der halt ausgepackt wird. Das ist auch noch mal ’ne wesentliche Verbesserung im Vergleich zu den letzten Jahren, weil das war halt auch alles mehr manuell und wurde jetzt automatisiert halt durchgeführt. Und wie man das Ganze, wo jetzt die dritte Komponente mit reinkommt, wie das Ganze dann halt individualisiert umgesetzt wird für die Unternehmen, da ist es so, dass wir als Fachhändler die H.
00:20:41: Speaker 2P. Professional Services anbieten, Wo genau in diesem Professional Services ganz individualisierte Konzepte, nicht nur ein Konzept, sondern wirklich mit Investitionsplan, mit Auslastungsplanung, welche Komponenten kommen dazu, was wird auch im ersten und im zweiten und im dritten Jahr gemacht, wo gibt es irgendwie auch ’ne Art von Backup-Strategie und so weiter und so weiter. Und das alles läuft halt über diese Professional Services und das verdichtet dann einfach dieses Gesamtlösungskonzept und dadurch bekommt man halt ’ne sehr hohe Automatisierung.
00:21:13: Speaker 2Bei dem Gesamtprozess halt mit dazu.
00:21:15: Speaker 1Das ist super spannend, was du erzählst, weil man glaubt jetzt natürlich, ja, man schiebt da den Wagen mal kurz zur Seite, man packt mal kurz eben die Teile dort aus und man befüllt jetzt wieder diese neue, diese, diese neue Station damit. Das ist aber alles Zeit, was es kostet und es ist alles Stress und es können natürlich auch viele Fehler gemacht werden. Von dem her find ich es gut, wenn man diesen Prozess oder dieses Know-how so stark in den Prozess reinpackt, dass er automatisiert werden kann. Also ich freu mich da schon richtig, das mal live zu sehen, entsprechend. Aber ich glaub, du hast sowas schon schon gesehen, weil du hast auch gesagt, du, du warst bei H.P.
00:21:49: Speaker 1In Barcelona in diesem riesen 3D-Druck-Center. Erzähl einfach mal ’n bisschen, was ist denn doch genau passiert, wie war das da? Beschreib einfach mal so ’n bisschen, was hast du denn da gesehen?
00:22:00: Speaker 2Ja, sehr gerne, sehr gerne. Also Anfang des Jahres war das und da wurde das Topmanagement von allen Fachhändlern eingeladen bei H.P. Und dann konnten wir uns die D. Factory angucken. Also es war eine Station von mehreren Stationen, die wir an dieser Tour halt uns angeguckt haben und bei der D. Factory, das ist so, das ist 10 Minuten vom Flughafen entfernt, Flughafen Barcelona, kann man also 10 Autominuten oder 10 bis 14 Minuten Autominuten entfernt, gibt es die D. Factory, die auf 17000 Quadratmetern, 4 Etagen, eine, ich sag mal schon, gläserne.
00:22:36: Speaker 2Industrie 4.0 Manufaktur aufbaut, wo halt verschiedene Software, aber auch 3 d druckhersteller miteinander sich austauschen, wie denn die nächste industrielle Revolution aussehen kann und. Was ich extrem imposant fand, nicht nur dass es natürlich sehr futuristisch aussieht und man kann halt wirklich auch in die Räume gucken und sieht dann halt auch von wegen, was wird da gerade entwickelt, sondern dass im unteren Bereich, als wir da reingekommen sind nach dem Empfang, da hat man dann diesen Sicherheitscheck, dann läuft man da durch diese Türen durch und dann gibt es auf der rechten Seite schon die ersten, ich.
00:23:10: Speaker 2Will nicht übertreiben, aber bestimmt 200 300 Quadratmeter, wo ’ne Fertigung, ’ne digitale Fertigung aufgebaut ist, wo man 89 von den HP Multijet Fusion Rechner Druckern sieht, genau Druckern sieht, die wirklich im Einsatz sind, die auf Herz und Nieren getestet werden, wo halt verschiedene Materialien auch gedruckt werden, wo man auf so ’n riesen Panel sieht man gerade die aktuellen Druckwarteschleifen, man sieht Zahlen, Daten, Fakten, also das ganze Richtung Software, Gestützte KPIs, die man halt bekommen kann, wie viel Frischmaterial, wie viel Altmaterial, wie ist die Packdichte, wie schnell war der Druck, wie lange ist die Cooling-Zeit?
00:23:46: Speaker 2Alles auf so ein riesen Dashboard projiziert, wo man genau sehen kann, von wegen welcher Prozess muss jetzt als nächstes durchgeführt werden und das war. Mega mega spannend, muss ich ganz ehrlich sagen. Also man ist da auch reingekommen in diese Halle, da war dann so ’ne Glastür natürlich davor und dann kommt man da rein und dann sieht man natürlich erstmal die Drucker. Man hat halt natürlich auch so ’n etwas, ja ’n bisschen Lärm, weil die machen ja natürlich auch ’n bisschen Lärm, ist ja logisch. Und dann sieht man halt, wie die die ganzen Drucksysteme halt einfach komplett ausgelastet sind und und man halt einfach sieht von wegen, da wird gedruckt, da wird getestet, dann sieht man ganz viele Techniker und Ingenieure an den Systemen, die halt genau gucken, passt die Temperatur, dass Messwerte überführt werden.
00:24:25: Speaker 2Also das, was, Wirklich in den nächsten Jahren dann auch umgesetzt wird in den Industrien, das ist das, was man dort halt sieht und und das ist halt wirklich ’n Thema, was ich extrem spannend finde und auch wo auch dieses Wissen total gebündelt wird. Genau und wir sind halt da dann durch die komplette D. Factory durchgeführt worden, es gab verschiedene Vorträge, natürlich auch Strategievorträge, wie sich H. P. Zukünftig aufstellen möchte und so weiter und so weiter. Aber das Imposanteste war halt wirklich das Thema, dort mal die Drucksysteme live zu sehen in dieser Anzahl auch.
00:24:56: Speaker 2Dass da die verschiedensten Materialien dann auch durchgeführt worden sind, dass man auch diese Prüfprotokolle und alles sieht oder Protokolle auch sieht von den Druckjobs, einfach mal noch ’n bisschen anders, ne. So, was ist der nächste Schritt eigentlich und nicht dieses Standardkunde hat 23 Drucksysteme und dann läuft dann halt ein Druckjob durch und dann macht der zweite, sondern wirklich, Industrialisiert das Ganze. Wir haben auch diesen automatischen Wagen gesehen, wo dann die eine Build Unit aus rausgefahren wird und die nächste Build Unit dann reingefahren wird in den in den Drucker und auch diese Betankungs Materialbetankungsstation war da auch aufgestellt, wo man dann wirklich sieht, wo von oben dann ’n großes Silo des Material, was vorher aufbereitet worden ist, in diese Build Unit halt reinpumpt innerhalb von mehreren Minuten.
00:25:44: Speaker 2Und dann wird es halt automatisch über so ’n kleinen mobilen Wagen halt an den Drucker gefahren und so. Und das ist halt wirklich, wirklich sehr, sehr spannend. Und wir laden ja auch unsere Kunden zu so ’n Events nach Barcelona auch ein, ein bis zweimal im Jahr ist es der Fall, wo wir dann halt unsere Kunden entsprechend dazu einladen, das auch mal erleben zu dürfen. Also wirklich um zu sehen von wegen, wo geht denn die Reise da auch hin und das ist jetzt nicht nur der x-beliebigste nächste 3D-Druckhersteller ist, sondern wirklich hier H. P. Als Hersteller. Die Serienfertigung komplett im Fokus hat und das auch wirklich auch umsetzt.
00:26:18: Speaker 1Ich hab ich hab gerade eben nachgeguckt, weil ich bei den 17000 Quadratmetern vorhin hängengeblieben bin und ich hab seitdem du jetzt gerade erzählt hast, eigentlich die ganze Zeit so ein Lächeln auf dem Gesicht gehabt, weil ich kann es mir, ich kann es mir richtig gut vorstellen. Ich hab nachgeguckt, das sind 4 Fußballfelder, ne? Also jede Etage hat sozusagen ein Fußballfeld, damit man sich das als Hörerinnen und Hörer mal vorstellen kann. Das ist nicht so, dass man jetzt so eine kleine 3D-Druckecke hat, wo mal so 34 Drucker stehen oder so, sondern das ist ein ein riesen Industriegebäude, was was sozusagen voll ist mit neuester Technologie und die mit miteinander so miteinander verknüpft sind, dass man genau sehen kann, wie ist denn die Auslastung.
00:26:57: Speaker 1Also, Ich seh schon, Serienfertigung ist bei H. P. Absolut im Fokus und der nächste Schritt ist dann aus der Serienfertigung natürlich ’ne extreme Automatisierung davon abzuleiten, wenn man weiß, welche Anwendungen man fertigt, et cetera, et cetera, ne.
00:27:13: Speaker 2Ja, auf jeden Fall und dann am nächsten Tag sind wir ja dann direkt noch mal nach Barcelona gefahren, nach San Kogat, da ist ja das Hauptcenter von H. P. Wo ja auch die ganze Entwicklung auch noch mal durchgeführt wird und da sind wir also hinter dem Hauptgebäude von H. P., da gibt es auch noch mal ’n großes R. N. D. Center, was aber komplett von H. P. Ist und wird auch komplett von H. P. Dort also wurde gebaut und entwickelt und das sind auch die Techniker und so und da konnten wir nämlich dann die Metallanlagen auch sehen und das war zum Beispiel auch ’n sehr großer Augenöffner, dass man halt diese H.
00:27:44: Speaker 2P. Metal Jets nicht nur irgendwie in Videos sieht, sondern wirklich da auch 67 Stück nebeneinander mit den großen Sinteröfen, Et cetera, et cetera. Also also das war wirklich ’n super super Erlebnis, muss ich ganz ehrlich sagen, Anfang des Jahres und freu mich schon auf den nächsten Besuch dann, wie gesagt, auch mit mit Kunden und Interessenten, auch diese Reise dann mit denen noch mal durchzuführen und denen auch mal so den nächsten Schritt der Industrialisierung mit 3D-Druck halt aufzeigen zu können.
00:28:09: Speaker 1Jetzt, wo du gerade eben das Wort nächster Schritt gesagt hast, es es tut sich ja einiges im Markt und haben denn so die Anfragen bei Maschinen, Maschinenkäufen und auch Anwendern, hat sich da was verändert, merkst du da was?
00:28:22: Speaker 2Ja, also man merkt schon, dass die Lage, das was ja auch in einem der letzten Podcastfolgen ja auch so ’n bisschen Thema war, mit der, mit der, ich sag mal, mit dem Aufkauf von verschiedenen Unternehmen, die sich jetzt gerade so ’n bisschen konsolidieren, das merken wir auch, ne. Also die Anfragen sind deutlich konkreter geworden, Wenn ein Bedarf da ist. Und man merkt halt wirklich von wegen, es gibt so wie ich das letzte Mal auch schon gesagt hatte, eigentlich nur noch die Leute, die wirklich umsetzen wollen oder die, die eigentlich ganz andere Probleme haben und es konsolidiert sich halt alles sehr stark.
00:28:53: Speaker 2Man merkt auch, dass die Sprache und der Schmerz noch mal deutlich zugenommen hat. Also man muss umsetzen, ne, man muss einfach umsetzen und das Umsetzen beruht aber auch auf viele Instanzen in den einzelnen Unternehmen her, Und da setzt halt jeder auch ’n bisschen anderen Fokus und da sind dann auch manche Projekte, die halt einfach auch, sag ich mal, ’n bisschen schwieriger werden, weil der Kunde für sich natürlich auch das Beste raussuchen möchte. Aber dadurch merk ich zumindest, vielleicht mit zu vielen Parteien auf einmal über diese einen diesen einen Bedarf spricht und dann werden halt viele Informationen in einen Topf geworfen und dadurch ist dann eher ’ne Verunsicherung und durch ’ne Verunsicherung, das wissen wir alle,
00:29:37: Speaker 2Kriegt man halt auch keine wirkliche Entscheidungsfindung. Das ist so ’n bisschen das Schwierige, ne, da glaube ich, da, da merkt man dann halt einfach von wegen, ja, der Markt ist halt gerade so ’n bisschen angespannter. Ich freue mich immer über die Projekte, wo der Kunde weiß, er möchte in den nächsten Jahren ein Alleinstellungsmerkmal haben, er möchte dieses Alleinstellungsmerkmal seiner Produktgattung auch mit mit 3D Druck unterfüttern. Er möchte, Innovativ sein und innovativ auch als Unternehmen dargestellt werden, auch mitunter 3D Druck, ne 3D Druck ist nicht immer die Lösung für alles, aber im Endeffekt, wir sind ja auch im 3D Druck Podcast, deshalb kann man das da gut subsumieren, aber aber das merkt man halt schon,
00:30:14: Speaker 2Und die Unternehmen, die halt wirklich sagen, von wegen sie wissen in welche Richtung das geht, sie haben Applikationen nennen. Also ich sag wirklich noch mal Applikation nennen, nicht eine hier, wir haben jetzt mal irgendwie eine Sache, die wir drucken wollen, das wär ja schön, sondern wirklich ’ne Sinnhaftigkeit dafür, auch ’n Investment in die Hand zu nehmen, ne, da sind die Anfragen viel stärker und da muss man halt einfach nur schauen, konsequent eben ’n Meilenstein aufzubauen und das umzusetzen. Also, Grundsätzlich finde ich, ist es eigentlich ein positives Jahr, also auch generell ein positives Jahr in Richtung von man hat halt ernsthafte Projekte, die man umsetzt und man hat also so gutes Beispiel, so ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, würde ich mal sagen, das wird auch ganz spannend, ne, wenn wir jetzt so Marketingaktionen machen, ne, dann kriegt man da relativ schnell, so Klassiker ist so Webinare, ne, kriegt man wirklich mit guten Themen viele, viele Webinarinteressenten in so ein Webinar mit rein, aber unterm Strich.
00:31:10: Speaker 2Sind das häufig die Gleichen, die sich informieren wollen, was super ist, ne, aber die leider nicht häufig umsetzen wollen. Ne, da kennt man dann schon den einen oder anderen, ne, der dann halt, der, der ist halt immer wieder dabei, der möchte sich informieren und so weiter und so weiter, aber da, da ist noch nicht der Knoten so richtig geplatzt, um in die Umsetzung zu kommen. Das kommt dann vielleicht in ’nem Jahr oder in 2 Jahren oder, ne, aber die informieren sich halt her. Aber dann gibt es halt die, die halt wirklich sagen, von wegen, komm, wir wollen umsetzen und die sind auch so drauf, mal ganz salopp gesprochen,
00:31:40: Speaker 2Die rufen halt auch einfach mal direkt an. Ja, die schreiben auch einfach mal von wegen, Mensch Herr Heinz, zum Beispiel bei LinkedIn, von wegen, wir wollen was umsetzen, wir haben da ’n Projekt und wir wollen jetzt einfach mal da in die Beratung gehen und wollen jetzt mal gucken, von wegen, wie kriegen wir denn auch so ’n komplizierteres Thema halt umgesetzt. Und das finde ich halt extrem spannend, extrem gut und da muss einfach das Bewusstsein, man muss offen und ehrlich miteinander reden. Das hilft am meisten, gerade in den aktuellen Zeiten und eigentlich auch immer, weil Geschäfte werden auch immer zwischen Menschen gemacht und und man einfach wirklich auch guckt, was ist ein sinnvoller Plan und ein sinnvoller Weg für dieses Unternehmen mit der Investitions mit dem Investitionsbudget, was halt jetzt da ist und so weiter und so weiter und welchen Mehrwert kann man denn damit auch umsetzen.
00:32:25: Speaker 1Ja, das habe ich auch deutlich wahrgenommen, da spiegelst du mir das gerade, dass, Die Leute, die da sind und die wirklich was machen wollen, die geben auch Gas. Aber alle, die sich nur informieren wollen, die so diesen Fantasie-Denkfehler, nenn ich es jetzt mal, haben, die sagen, irgendwann werde ich auch mal erfolgreich werden mit dem Thema 3D-Druck, die wird es auch weiterhin ganz normal geben. Also hat sich natürlich auch von Seiten der Anfragen was verändert. Ich hab aber auch mitbekommen, dass der Ton im 3D-Druckgeschäft auch auch direkter geworden ist und Strategieanpassungen vorgenommen werden.
00:32:59: Speaker 1Wenn du da noch ganz kurz drauf eingehen gehst, wie nimmst du das denn wahr und wie wie passt ihr euch doch dann?
00:33:07: Speaker 2Ja, auch ’ne sehr gute Frage und zwar Thema Strategie. Also ne, ich als Abteilungsleiter natürlich als Führungskraft muss natürlich schon auch gucken von wegen, wie verändert sich der Markt. Ich bin immer ’n Fan davon, erstmal auch zu hören, wo ist denn der Bedarf bei meinen Kunden oder bei unseren Kunden, wo können wir uns da logisch weiterentwickeln, wo haben wir aktuell Lücken. Ich glaube, das macht auch, Jeder andere Fachhändler oder auch jeder Hersteller, ne, weil es ist halt gerade sehr, sehr wichtig, dass man sich da auch entsprechend weiterentwickelt und ’n offenes Ohr dafür hat und man darf, die Zeiten sind nicht mehr da, dass man die Augen verschließen darf, ach mir ist das egal, ach mir die Sintflut oder so, sondern man muss sich das halt, muss sich darüber wirklich Gedanken machen und gucken, wo die Reise da hingeht.
00:33:46: Speaker 2Und in dem Zuge ist es so, dass ich natürlich auch überlegt habe, Mensch, wollen wir jetzt unser Portfolio noch mal erweitern, nehmen wir weitere Technologien mit dazu, wollen wir das noch mit dazu nehmen und das, das, das. Und unterm Strich bin ich eigentlich zu der Entscheidung gekommen, dass das nicht wirklich zielführend ist. Was zielführender ist, ist dass wir Mechanismen etablieren, dass unsere Kunden umsetzen können, dass sie besser oder einfacher einfach in die Umsetzung starten.
00:34:17: Speaker 2Ne, die haben alle ’n Bedarf, ne, mit jedem, wo wir reden, sieht man, da gibt es ’n Bedarf, die haben bestimmte Teile, die müssen produziert werden. Der eine Bedarf kann über ’n Dienstleister abgewickelt werden, aber bei dem anderen, Ist es halt wirklich wichtig, dass der seine eigene Fertigung hat, dass er damit startet und in dem Kontext haben wir auch, weil wir sind ja auch konzernzugehörig mit der ALSO Gruppe und da haben wir auch so ’n Finanzierungsapparat zum Beispiel. Also wir haben ’ne Bank quasi, so ’ne Banklizenz innerhalb der ALSO Gruppe, da gibt es auch ’n Tochterunternehmen und da ist es so, dass wir jetzt auch verstärkt anfangen, nicht über Leasing zu reden oder so, sondern oder Mietkauf, ne, sondern dass wir halt wirklich verstärkt das Thema Miete.
00:34:58: Speaker 2Durchsetzen. Also, dass man sagt, hier lieber Kunde, du brauchst das System, du willst jetzt starten. Wir wissen, dass es aktuell schwierig ist, jetzt ’n Budget über mehrere hunderte 1000€ irgendwo herzubekommen oder zu erwirken oder ’n Forschungsantrag zu machen oder. Was hältst du denn davon, dass wir jetzt innerhalb der ersten ein 2 Jahre das Ganze einfach als Miete mit den entsprechenden Komponenten umsetzen? Dann gibt es natürlich klar, Da ’n Preis drunter. Das ist ja irgendwo logisch, aber dadurch hat man natürlich ’ne Flexibilität, ne.
00:35:29: Speaker 2Wenn mit dem Gerät was ist, müssen wir natürlich gucken, dass da schnellstmöglich eben ’n Austausch zum Beispiel durchgeführt wird oder dass hier, dass ’n Techniker da ist, der das Ganze entsprechend auch dann dann repariert oder, ne. Und und dadurch kann man aber erstmal starten, Und das ist halt, wie gesagt, eine Maßnahme, die wir halt gerade etablieren im Laufe des Jahres, halt wirklich sehr verstärkt eben anbieten, um da halt auch entsprechend zu helfen, ne, dass man halt umsetzt und nicht immer irgendwelche Einwände oder Vorwände hat oder Problemstellungen hat, dass das mit dem Investitionen in größeren Ordnungen, größeren Rahmen halt nicht funktioniert.
00:36:02: Speaker 1Mhm, mhm. Ich finde es voll gut, dass ihr dort nicht nur die Flexibilität von 3D Druck an sich natürlich anbietet, sondern auch die Flexibilität erstmal dorthin zu kommen. Diese Flexibilität entsprechend auch zu nutzen. Und du hast noch etwas angesprochen, ganz am Anfang, dass ihr auch CAD-Arbeitsplätze anbietet. In Zukunft noch fokussierter, noch stärker. Kannst du da noch ganz kurz drauf eingehen?
00:36:25: Speaker 2Genau, also das ganze ganze Arbeitsplatzthema kommt aus dem neuen Bereich jetzt seit knapp 2 Jahren, den ich ja bei mir unter der Fuchtel habe, den ich gerade mit aufbaue. Und da ist es zum Beispiel so, dass das ja grundsätzlich, wenn wir jetzt über neue Notebooks, Computer, Laptops, Hardware und so weiter und so weiter reden, das ist ja immer so diese Entscheidung, kaufen wir das als Unternehmen, schreiben das dann ab oder mieten wir das Ganze. Also sprich, das ganze Mietthema ist ja schon relativ gebräuchlich. Und aus dem Kontext, dass man halt auch aktuelle Hardware bei, Bei sich im Unternehmen nutzen kann, um da auch, ich sag mal, auch den den Kollegen und Kolleginnen im Unternehmen natürlich auch immer wieder auch, ja ich sag mal, gute performante Hardware bereitzustellen, guten Arbeitsplatz bereitzustellen, sei es auch irgendwie ’n Curved Monitor oder angenehmes Headset oder auch andere Komponenten.
00:37:13: Speaker 2Dafür, Ja, dafür machen wir uns entsprechend stark, natürlich um halt das Ganze auch mit anbieten zu können im Bereich der C.A.D. Arbeitsplätze. Weil wir sehen, wenn wir jetzt in so ’ne Fertigung gehen, da hat man dann so ’ne so ’ne Forschungs und Entwicklungsabteilung, sitzen da, weiß nicht, 25 Leute, 25 Personen und da hat man auch ’ne sehr diversifizierte Umgebung des Arbeitsplatzes. Das ist zumindest das, was ich so wahrgenommen habe in den letzten Jahren und da gibt es halt sehr alte Hardware, neue Hardware, es gibt Sachen, die ausgelagert sind auf Servern, wo Rechenprozesse denn da drauf laufen und so weiter und so.
00:37:45: Speaker 2Da und alles so ’n bisschen, ich sag mal, auch dieses mobile Arbeiten nicht ganz erleichtert, ne, weil man hat meistens stationäre Workstation, die sehr groß und massiv ist, ne, während Corona wurde auch schon umgerüstet auf entsprechend mobile Arbeitsstation und Workstations und und dieser gesamte Gesamtkontext, das ist halt was, was wir eben mit dem Managed Workplace Bereich halt auch umsetzen, dass wir halt da ganzheitliche Konzepte anbieten, das Ganze auch in ’nem Mietmodell zum Beispiel fassen können, dass wir auch das ganze Thema, Endpunktsicherheit auch mit platzieren, weil das größte Risiko in ’nem Unternehmen ist, wenn jetzt zum Beispiel Max Mustermann aus der Marketing oder Buchhaltungsabteilung irgendein PDF bekommt von extern, wo aber drauf steht, Name der Geschäftsführung, hier lieber Max, bitte schnell ausdrucken und das Geld anweisen und dann öffnet man die PDF und auf einmal ist alles mit so ’ner komischen Verschlüsselung und der Rechner geht nicht mehr und alles ist infiziert.
00:38:41: Speaker 2Und das ganze Thema können wir halt auch mit dem Thema Endpunktsicherheit für jeden einzelnen Arbeitsplatz halt auch noch mal mit proaktiv entsprechend, ja also präventiv im Endeffekt schützen, was wir auch mit dazugeben. Also wo wir auch wirklich ’n Gesamtkonzept halt mit umsetzen können, um halt Rechenpower, die benötigt wird für die Person, die es jetzt gerade brauchen, mobil zugänglich zu machen. Das ist sind halt so und auch sicher zu machen. Das sind halt Themen, die wir halt dort in den Managed Workplace Bereich halt umsetzen. Und da spielt halt ein Punkt auch rein, das ganze Thema Virtual Desktop Infrastructure.
00:39:14: Speaker 2Klingt ’n bisschen kompliziert, ist im Endeffekt nichts anderes, als dass man sich virtuell auf verschiedene Instanzen einbuchen kann. Bedeutet, der End, das Endgerät braucht nicht so viel Flächenpower, Aber im Hintergrund in der Cloud hat man dann zum Beispiel richtig Grafikpower mit GeForce und und wie die wie die ganzen Anbieter halt heißen, die halt dann für die C.A.D. Anwendungen und Simulation alles im Hintergrund berechnen und aber der Konstrukteur relativ einfach und schnellen Zugriff Zugang bekommt halt zu diesen Rechenpowern und dadurch spart man sich halt wieder Zeit und was halt besonders smart ist, man bezahlt da auch wieder nur.
00:39:50: Speaker 2Die Rechenkapazitäten, die man noch eingebucht hat oder abruft und nicht die Workstation, die 10,00€ kostet, weil da ’ne riesengroße Grafikkarte für für 4000,00€ alleine drin ist und die steht halt rum, wenn irgendwie Sommerferien sind, sondern das wird halt wirklich dann, wenn es benutzt wird, dann wird auch abgerechnet und das sind so viele kleine kleine Konzepte. Die wir halt wirklich umsetzen können oder viele kleine Bausteine, die wir halt auch bei den Maschinenbauunternehmen umsetzen können oder generell in Unternehmen, muss man ja ganz ehrlich sagen, um halt den Gesamtarbeitsplatz halt dort mal ’n bisschen zu betrachten, was braucht man an Equipment, an Peripherie, aber was braucht man auch an Rechenpower, wie flexibel soll das Ganze sein, natürlich auch mit Office-Lizenzen und so weiter und so weiter, ne, alles was dazukommt, ist sozusagen noch dein Werk.
00:40:36: Speaker 1Ja, das hab ich auch ganz stark wahrgenommen, wenn wir auch die Kunden beraten, dass es, Auch ganz oft an so ganz einfachen Punkten scheitert, wie einen guten Rechner zu haben, weil es auch immer wieder dazu kommt, dass jemand sagt: ‘Ah, jetzt muss ich die Teile drucken, das ist ein großes Bauteil, das braucht wieder relativ lang. Jetzt geh ich mir erstmal einen Kaffee holen, dann warte ich bis mein Rechner hochgefahren ist.’ Und dann, dann sträubt man sich da ein bisschen davor, weil man einfach Stress entwickelt und zwar Stress damit, dass man sagt, jetzt muss ich wieder lang warten, bis dieses Bauteil wieder gesliced ist und wieder berechnet worden ist und simuliert worden ist.
00:41:10: Speaker 1Da kann man natürlich toll auf sowas zugreifen, damit einer diesen diesen Stress, diesen emotionalen Stress nicht hat, darauf jetzt warten zu müssen und man viel schneller an die Bauteile schlussendlich auch kommt. Jetzt hattest du bei unserem Vorgespräch auch das Thema 3D-Scanlösungen für den Maschinenbau und Medizin noch ganz kurz angesprochen. Vielleicht kannst du da noch noch ein, 2 Worte dazu sagen, bevor wir gleich zu den zu den letzten Fragen noch kommen.
00:41:36: Speaker 2Ja, sehr gerne. Genau, also das Thema 3D-Scanning ist halt auch ’n Thema, was auch daher kam, also dass wir das mit ins Portfolio genommen haben, weil die Kunden einfach ’n Bedarf diesbezüglich haben. Sie hatten uns immer wieder gefragt, gibt es ’n geeigneten Scanner, ’ne Scanlösung, die jetzt nicht 2030 40€ kostet, die wir mobil einsetzen können, Natürlich trotzdem kabelgebunden, das muss man an der Stelle schon sagen, das was wir jetzt in dem Bereich haben, aber was man halt auch mobil einsetzen kann, wo man auch mal in die Werkstatt an verschiedene Plätze gehen kann, wo man einfach nur ’n Laptop anschließt und dann kann man halt entsprechend ’n Scan durchführen und da haben wir ’ne ganz gute Lösung gefunden für den Maschinenbau und für die Medizin, also genau die beiden Kernbereiche, die wir ja sowieso, die sowieso bei uns im Kundenportfolio sind und die wir ja weiter ausbauen und da setzen wir auf die auf die Marke Peel Peel 3D, die.
00:42:27: Speaker 2Ja, ich würd schon sagen, so ’n bisschen so ’n so ’n Underdog vielleicht sind, weil die nicht ganz so verbreitet sind. Aber die haben sehr, sehr gute Lösungen, wo man zum Beispiel halt auch von 0 Komma ein bis 3 Meter Objekte scannen kann. Also sowohl halt ’ne Motorhaube ist scannbar oder ’n Motorblock als auch irgendwie ’n Arm ’n Arm oder ’ne. Hand oder Arm oder Bein oder Fuß für den Orthopädiebereich zum Beispiel. Das ist ’n Scan-System halt, was entsprechend von 0,25 Millimetern pro Meter bis zu 0,1 Millimeter Scan-Genauigkeit hat, nur um so ’n paar Scandaten oder ’n paar Zahlen, Daten, Fakten noch mal zu nennen.
00:43:06: Speaker 2Und wir haben halt ’ne Maßhaltigkeit eben von 0,5 Millimeter pro Meter. Und das ist natürlich alles, ja, dass man einfach, Mal sich angucken sollte. Also ne, wer halt ’n Bedarf hat, muss man ganz ehrlich sagen, im Bereich wir brauchen ’ne Scanlösung, die halt jetzt nicht 2030 40€ kostet, die solide ist, wo man auch R.G.B. Texturen mit erfassen kann, wo auch ’ne Software mit bei ist, wo man die Punktwolke auch noch mal Flächen rückführen kann mit verschiedenen Tools und so weiter und so weiter. Dass man die halt auch ins C.A.D.
00:43:37: Speaker 2Programm bekommt, dann auch da einfach mal entsprechend, ja entsprechend uns kontaktieren. Das ist gar kein Problem, dann können wir mal ’ne Live-Demo machen oder komm mal vorbei, zeigen mal, wie das Ganze funktioniert, weil da auch einfach mal spannende Möglichkeiten sind. Weil das Thema ist ja immer folgendes: Wir haben keine Ersatzteile für das ein oder andere Bauteil und dann, wie komme ich denn überhaupt zu dem digitalen Zwilling? Das Ganze muss natürlich entweder selber gezeichnet werden oder oder rückgeführt werden übers 3 D. Scanning und da bietet sich halt so ’ne Lösung an, wenn gerade wenn man nicht wirklich täglichen Scan hat, das muss man halt auch an der Stelle sagen, ne,
00:44:13: Speaker 1Wenn ich täglich scannen möchte. Ja, Qualitätssicherung hast du auch noch angesprochen, ganz kurz, kannst du dann auch noch ganz kurz drauf eingehen, das ist, ich glaub, das ist super interessant für für die Hörerinnen und Hörer, mal noch ’n ganz kleinen Ausblick in die Richtung zu bekommen.
00:44:28: Speaker 2Ja, auch das Thema Qualitätssicherung wird mehr und mehr ’n Fokusthema. Auch auf dem A. M. Forum, wo wir dann im Workshop waren, war auch ein Thema oder eine Fragestellung, wie man halt mit Qualitätssicherung umgehen kann heutzutage, gerade bei additiven Prozessen. Und wir haben hier auch ’ne Lösung mit ’nem Partner zusammen, was wir halt auch anbieten und jetzt auch umgesetzt haben erfolgreich. Also auch eine Lösung, die funktioniert, wo man dann halt ’ne komplett automatisierte Dokumentation für die verschiedensten.
00:44:58: Speaker 2Prozessabschnitte auch dem Endkunden mit an die Hand geben kann, weil nichts ist ja im Endeffekt schlimmer, das Bauteil geht an den Kunden, dann bricht irgendetwas, dann wird halt irgendwie gesagt, na ja, das war vielleicht Materialermüdung, vielleicht ja nicht, vielleicht war in der Charge irgendwas falsch oder beim Prozess war irgendwas falsch gewesen, man weiß es nicht, genau, man weiß es halt einfach nicht. Genau hierfür gibt es halt auch ’ne Lösung, die wir mit anbieten können, wo man halt ’n individualisierten Prozess für die automatische Dokumentation der einzelnen Prozessschritte umsetzen kann und das Ganze dann zum Schluss auch per Scancode in ’ner in ’ner Datenbank halt abrufbar macht, auch für den Endkunden zum Beispiel abrufbar macht.
00:45:40: Speaker 2Wann war der war der Eingang zum Beispiel des Druckes, wann wurde vorbereitet, welches Material, welche Seriennummer hatte das Material, welchen Tag wurde gedruckt, gab es auch vielleicht ’n Prüfstab, der mitgedruckt, Worden ist, was in den meisten Fällen zu empfehlen ist, nur ganz so als kleine Nebeninfo. Und wann wurde das verpackt, gelabelt, wer hat das ausgepackt, an welcher Maschine und so weiter und so weiter. Also das kann man wirklich so direkt zusammenbauen, dass man diesen gesamten Prozess auch dokumentieren kann und das ist jetzt auch was Neues, was jetzt bei uns mit dazu gekommen ist, was einfach das Gesamtangebot noch mal komplettiert.
00:46:16: Speaker 2Und da aber auch noch mal ’n kleiner Hinweis. Nicht alle Kunden sind aktuell soweit, dass sie diesen Schritt gehen. Für mich ist es aber wirklich wichtig, dass wir da schon ein Angebot haben, wo wir wissen, das funktioniert. Ne, wir haben das jetzt halt, wie gesagt, mit einem Kunden haben wir das jetzt erfolgreich am Jahresanfang umgesetzt, wo wir wissen, dass es geht, dass es auch sauber ist und dass auch deren Endkunden dadurch ’n Mehrwert haben. Und auch für das Thema Zertifizierung zum Beispiel ist sowas immer wichtig, dass man das halt belegen kann. Aber es wird dann in den nächsten Monaten oder Jahren.
00:46:48: Speaker 2Mehr in die Richtung auch gehen und dann können wir halt auch sagen, von wegen gar kein Problem, ihr braucht jetzt nicht noch mit 12 anderen reden und überlegen oder, sondern wir können euch hier ’ne Lösung vorstellen, die halt auch passgenau an euer Unternehmen angepasst werden kann und umgesetzt werden kann.
00:47:03: Speaker 1Das hab ich auch ganz stark gemerkt, dass es unterschiedliche Problemstufen gibt in den einzelnen Stadien, wo sich die Anwender befinden. Am Anfang guckt man so, was kauft man, dann hat man was, sondern dann guckt man noch tiefer in die Technik und das Material rein. Dann sucht man mehr Anwendungen und für jeden Problemschritt, den man dort auf dieser Kette durchläuft, gibt es Lösungen und somit kann man natürlich auch jetzt nicht sagen, gut, das brauch ich jetzt nicht. Man braucht es vielleicht jetzt genau nicht, aber vielleicht erst zum späteren Zeitpunkt, wenn man ein Stück weit weiter gekommen ist. Ne, korrekt.
00:47:34: Speaker 1Wie lässt sich denn das Thema Prozessoptimierung bei H.P. In wenigen Worten von dir jetzt noch noch zusammenfassen, wenn jemand jetzt noch so die Key Points mitnehmen will aus dem aus dem Podcast?
00:47:47: Speaker 2Ja, also wo die Reise hingeht seitens des Herstellers H. P. Ist das Thema wirklich Produktivität. Also sprich, der Drucker soll produktiv arbeiten und alles drumherum soll halt auch funktionieren und dass man da halt wirklich den gesamten Prozess halt sich anschaut, wo überall auch der Mensch vielleicht auch gar nicht notwendig ist. Das heißt nicht, es geht hier um Stellenabbau oder so, sondern einfach nur, dass man ’ne effiziente Prozesskette bekommt, So wie man sie in der aktuellen normalen Fertigung schon kennt, das ist ja das Thema dabei.
00:48:20: Speaker 2Ich hatte mal mich vor einiger einigen Jahren mal mit jemandem unterhalten, auch ’n Fertigungsleiter, der halt gesagt hat, von wegen, Mensch, Herr Heinz, also das Thema 3D Druck, ja, ist wichtig, muss man angehen, aber was ich total schwachsinnig finde, ist halt einfach. Die ganzen Jahre probieren wir alle Menschen aus den ganzen Fabriken rauszubekommen und jetzt habe ich meinen 3D Drucker hier oder meine 3D Drucker und jetzt müssen die Operatoren und die ganzen Leute halt wieder rein, damit sie die Sachen betanken, befüllen und so weiter und so weiter. Und das wäre halt sehr schön, wenn man da auch mal mehr industrialisiert denkt und da genau an dem Punkt befinden wir uns jetzt gerade zumindest seitens H.
00:48:58: Speaker 2P. Das hab ich zumindest jetzt dieses Jahr festgestellt und das wird sich in den nächsten Jahren auf jeden Fall da auch noch mal deutlich, deutlich, ja, automatisiert verbessern.
00:49:09: Speaker 1Ja, dass nicht nur der Drucker produktiv arbeiten soll, sondern alles auch was um den Drucker im Endeffekt drum rum ist. Genau, jetzt die 2 letzten persönlichen Fragen, die ich immer hab an dich. Eigentlich, eigentlich hab ich die, glaub bei jeder Podcastfolge gestellt. Beende doch mal bitte folgenden Satz: 3 D. Druck ist für mich.
00:49:27: Speaker 2Bei D. Druck ist für mich eine Chance, als produzierendes Unternehmen unabhängiger zu werden.
00:49:32: Speaker 1Mhm. Und was ist so das tollste Bauteil aus ’nem Drucker, was du, was du je in der Hand hattest, gibt es da was Neues schon?
00:49:39: Speaker 2Ach ja, das ist ja meine Lieblingsfrage und jetzt, jetzt wird es alle erschüttern, die wahrscheinlich zuhören. Das war genau das tollste Teil, was ich die letzte Zeit echt, das ist mir sogar häufiger, nicht das eine Teil, aber mehrere Teile, die mir begegnet sind, sind nicht diese, Alienarten, Raketenteile, die alle super spacy aussehen und die auch wirklich super sind, dass man daran arbeitet, sondern das sind echt und ohne Mist diese Standardteile. Mist, das ist mir kaputt gegangen. Die Maschine ist zum Stillstand gekommen, weil dieses eine Metallteil kaputt gegangen ist.
00:50:11: Speaker 2Können wir das nicht drucken mit ’nem sehr festen Kunststoffteil natürlich und das war dann morgen fertig und dann funktioniert das. Also so ganz kleine Ersatzteile, die dann auf gut Deutsch den Arsch retten, ne in der Produktion oder in der Fertigung. Sorry, dass ich so direkt jetzt gerade bin, aber na ja, das ist schon, das sind so Teile, die mich echt so bestimmt das letzte halbe Jahr, Die ich häufig gesehen habe, wo ich echt gemerkt hatte, von wegen, nee, es geht meistens gar nicht um dieses Alien-Teil generativ, was halt hoch optimiert sein muss, sondern wenn man wirklich umsetzen will, dann sind es meistens so die kleinen Teile, die dann noch die Entscheidung für 3D-Druck halt wirklich bekräftigen.
00:50:53: Speaker 2Also gerade bei einer Geschäftsführung zum Beispiel, wenn die sehen, na ja, wir haben ja ein Problem und das Problem können wir mit 3D-Druck lösen, dann, Dann dann ist das ’ne größere ’ne größere Strahlkraft als jetzt das siebte Teil generativ durchzudeklinieren, was dann in 2 Jahren nach einer Zertifizierung und nach einer Materialprüfung dann durchgewunken wird. Also, was auch wichtig ist, genau, sind aber mehr die normalen Teile,
00:51:16: Speaker 1Puppigen Normteile mit 2 Bohrungen, irgendwie halbrund. Mit einer irgendeiner Abflachung mit drinnen und so weiter und so fort.
00:51:25: Speaker 2Ja, Find ich so ’n Langloch irgendwie, was so ’n Halter an der Seite hat und ’n Clip und so weiter, das sind so die Teile wirklich.
00:51:32: Speaker 1Ja, Wenn man wirklich in die Drucker rein guckt und man sieht, was wirklich gedruckt wird, sind es die in dem Fall für die Person in der Situation natürlich die besten Bauteile, weil sie sagen, genau dieses Bauteil, wie du es vorhin auch gesagt hast, das hat mir jetzt den Arsch gerettet und dafür ist ja diese Technologie auch hervorragend dafür geeignet. Jetzt hab ich hier, Noch ein paar Links stehen. Jetzt nur mal angenommen, irgendeine Hörerin oder ein Hörer, die wollen jetzt noch mehr Infos haben oder haben vielleicht ein konkretes Problem und sagen, ja genau, da ziel ich drauf ab, dann werden wir natürlich dein, dein, dein LinkedIn Kontakt, Dominik und auch die Landingpage und auch die restlichen Podcastfolgen, die wir jetzt ja auch aufgenommen hatten, aus den, man kann schon sagen, letzten Jahren, die werden wir natürlich auch entsprechend verlinken.
00:52:19: Speaker 1Ich kann den Dominik nur wärmstens empfehlen, Wenn man sich die Thematik mit dem dem ganzen Prozessthema mit H. P., mit Form Labs et cetera genauer anschauen möchte, geht einfach auf den Dominik zu. Dominik, du machst einen hervorragenden Job. Ich weiß das in der Hinsicht, weil ich auch mit dir schon lange zusammenarbeite und ich glaub, davon können viele andere bei uns im Markt und die, die noch neu hinzukommen, auch extrem davon profitieren. Dass am Ende auch ’n gutes Ergebnis dabei rauskommt und ganz viele Parteien noch glücklich sind.
00:52:54: Speaker 1Es war ’ne richtig tolle und lange Podcastfolge, Dominik. Bin gespannt, wann wir die nächste machen.
00:53:00: Speaker 2Ich auch, spätestens nächstes Jahr. Nein, spätestens nächstes Jahr, denk ich mal. Absolut, ich hoffe, dass die Hörer, was ich letztes Mal schon meinte, nicht gelangweilt sind oder so, was bei uns so passiert. Und da noch mal kurzes Statement auch von meiner Seite. Also 22 Themen bei LinkedIn, schreibt mich, Bitte gerne an. Also ich bin immer sehr offen für den Dialog, ne, dass man überhaupt erst mal versteht, wo drückt denn der Schuh und auch überhaupt erst mal abschätzen zu können, können wir überhaupt helfen, weil wir können ja auch nicht alles, auch wenn der Druckerfachmann unser Name trägt, aber ganz ehrlich, wir können ja auch nicht alles, ne, aber deshalb ist das erst mal wichtig.
00:53:34: Speaker 2Und wer mehr in dem Bereich, er möchte erst mal Informationen haben, ne, Webinar angucken, Podcast anhören, noch mal zu dem gesamten Ökosystem informiert werden und so weiter und so weiter, der besucht einfach die Seite ihre-additive-fertigung.de. Das ist unsere Plattform, wo wir wirklich ’n bunten Strauß an ganz vielen Möglichkeiten haben, wo man sich erst mal aufschlauen kann. Da haben wir auch ’n Leitfaden mit drinne, wo man über mehrere Wochen und Monate so ’n paar Ideen bekommt, wie man starten kann und genau, also die beiden Wege immer zu empfehlen, entweder der Direktkontakt oder eben über ihre-additive-fertigung.de.
00:54:08: Speaker 2Sich da denn Informationen holen. Und ja, Johannes, ich freu mich auch jedes Mal dabei zu sein und hoffe, dass wir nächstes Jahr noch mal ’ne Folge dann machen können, um dann zu informieren und mal gucken, was sich dann auch wieder ja ereignet hat.
00:54:20: Speaker 1Da hat sich wieder eigenes einiges bewegt, sowohl sowohl in unserer in unserer großen Welt als auch in unserer kleinen additiven Fertigungswelt in der Hinsicht. Also in diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Podcastfolge.