Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-08-29: 2023-08-29 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender, vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge, Den Titel trägt, so finden Sie über 300 3D Druckanwendungen in Ihrem Unternehmen und ich möchte hier ein paar Erfolgserlebnisse mit Ihnen teilen, was wir mit einem Unternehmen erzielt haben, wo wir eine ganz erfolgreiche 3D-Druck-Beratung gemacht haben. 00:01:03Ich darf relativ wenig über das Unternehmen an sich sprechen, aber ich darf Ihnen natürlich mitteilen, Wie die generellen Situationen dort waren, wie man dort vorangekommen ist, was dort die Ausgangssituation war und wie das Ganze vonstatten gegangen ist, wie man an überhaupt an den Punkt kommt, dass man 300 Anwendungen auch findet. Also, ich spreche jetzt hier nicht von 300 gedruckten Bauteilen, sondern von 300 unterschiedlichen Anwendungsfällen im Unternehmen aus. 00:01:35Wie viel Abteilungen waren das? Ich glaub aus über 6 Abteilungen und von der ein oder anderen Abteilung kam natürlich mehr, von der anderen Abteilung ein bisschen weniger. Aber der Knackpunkt dabei war, dass man am Anfang diese Anwendungen gar nicht gefunden hat und mit der richtigen Methode sozusagen auch an den Punkt gekommen ist, dass man auf einmal ganz viele Anwendungen gesehen hat, dass man ’nen ’n Muster entdeckt hat, dass man gemerkt hat, 00:02:06Wenn es so und so läuft in der Abteilung und wenn es diese und jene Anzeichen gibt, dann muss doch sozusagen ’ne 3D-Druckanwendung im Endeffekt als Lösung dahinter stecken. Und das ist ’n Unternehmen, das sich eher in dem Bereich von von ja im Elektronikbereich eher bewegt. Ich muss aufpassen, was ich sage, aber ich darf die Fallstudie aufgrund von Situationen entsprechend teilen. Und es ist halt so ein ein älteres Familienunternehmen, Familienunternehmen, sehr gut geführt in der Hinsicht und es macht einen sehr, sehr guten Eindruck nach außen. 00:02:50Und hier ist man natürlich sehr stark aufgeschlossen gewesen. Was tut sich denn mit 3D-Druck? Was kann man doch denn machen? Also, man ist eher an dem Punkt, dass man vielleicht mal ein paar Teile hat drucken lassen, dass man hier, Mal auf einer Messe war und hat sich das mal angeguckt. Also man war im Endeffekt, wenn man aus der Ausgangssituation geht, am Anfang ganz gut informiert. Was gibt es denn da so in etwa? Was kann man so in etwa damit machen? Aber es gab so die Herausforderung dabei, wo findet man denn Anwendungen, wo sind die geeigneten Betriebsmittel, die man drucken kann, weil jeder ja von von Vorrichtungen spricht und vielleicht kann man auch ein paar kleine Endanwendungen oder Kleinserien im Endeffekt auch finden. 00:03:34Aber das war gar nicht so, das der Fokus, sondern es war eher der Fokus von 3D-Druck als Hilfsmittel zu verwenden, um um diese, um diese Kollegen auch zu entlasten, um Vorrichtungen zu haben. Ich sag es jetzt auch wirklich ganz einfach, weil das natürlich auch der Knackpunkt ist, wo viele Unternehmen sagen: ‘Hier, hier möcht ich was was machen, hier möcht ich Gas geben, hier möcht ich, hier möcht ich was bewegen.’ Und der, der, der Punkt war 3D-Druck sozusagen. Zu implementieren und eine größere Investition dann auch am Ende der Beratung zu machen. 00:04:08Und hier haben wir sozusagen sowohl die Geschäftsleitung als auch den 3D-Druckverantwortlichen und auch einige Mitarbeiter mit involviert. Da haben wir ein bei 3D Industrie sozusagen ein genaues Prozedere. Das funktioniert super gut, dass man doch ein gutes kleines Team aufstellt. Und ich am Anfang auch sehr gut heraussehe, wer ist derjenige, der vielleicht den Karren bremsen kann. Wer braucht hier ein bisschen mehr Input oder wer ist derjenige, der sich da noch ein bisschen schwer tut, dem man einfach noch ein bisschen helfen sollte. 00:04:41Und die Umsetzungsschritte, die wir dort gemacht haben, war, wir haben einen Teil des Unternehmens oder besser gesagt des Teams im Unternehmen entsprechend mit 3D-Druck, vor allem auf Basis der Anwendungsfindung und auf Basis, Der richtigen Denkweise und Herangehensweise von 3D-Druck geschult. Ich bin also gar nicht so tief in die Technik reingegangen, weil ich gemerkt haben hab, es liegt eher an der Identifizierung von Anwendungen, wo hier ein großes Potenzial ist. Und dann gab es am Anfang schon ein paar eigene Anwendungen, wo die so schnell gefunden haben und haben erstmal gemerkt, wow, da gibt es ja voll die Aha-Erlebnisse. 00:05:19Und Erkenntnisse, wo es überhaupt Anwendungen gibt. Und ich kenn diese Gespräche, das war, wir haben viele, viele Videos, Videogespräche am Anfang auch gemacht, wo dann jeder natürlich so sein Bauteil direkt vor die Kamera gehalten hat, hat gesagt: ‘Herr Lutz, kann man das drucken und kann man das drucken und geht das und wie sieht es damit aus und so weiter?’ Und es war auch super gut, weil die relativ schnell auch gern gelernt haben, wo wo, Wo ist denn das Potenzial im Unternehmen? Und ich bin da auch ganz ehrlich, ich sag dann, nee, das macht keinen Sinn, das zu drucken. 00:05:51Oder gibt es überhaupt mit dem Bauteil überhaupt ein Problem, warum man das überhaupt drucken sollte? Also, hab ich schon viel erlebt in der Vergangenheit jetzt. Aber was wir noch gemacht haben, wir haben eine Potenzialanalyse gemacht und zwar mit der K. 3 A. Methode, wo wir sehr, sehr, sehr gut vorangekommen sind durch die einzelnen Abteilungen. Wir haben, wir haben Anwendungen gefunden, wir haben Aha-Erlebnisse gehabt. Wir haben Fotos gemacht, wir haben uns Sachen notiert, wir haben ganz viel Potenzial gefunden und das wurde sozusagen Schritt für Schritt dann umgesetzt. 00:06:22Also ist natürlich ganz normal, dass wenn man doch dann in den Punkt kommt und sagt, man hat jetzt einige Anwendungen gefunden, dass man sozusagen Hummeln im Hintern hat und da loslegen will. Und dadurch, dass wir natürlich dann auch gesehen haben, welche Technologien sich dort entsprechend auch durchsetzen, wurde auch relativ schnell herausgefunden. Welchen Drucker man dort auch kauft und ich war doch dann im Punkt, dass ich dort ’ne Empfehlung gemacht hab. Aber wo das Unternehmen dann den Drucker kauft, das ist mir dann total offen. 00:06:56Wichtig ist mir nur, dass es dann natürlich ’n guten Support gibt, weil das ist das, was einen zum Schluss auch entsprechend einbremsen kann. Und leider, und das muss ich jetzt ganz öffentlich im Podcast sagen, gibt es immer noch sehr viele Reseller, die einen richtig schlechten Support machen, die. Den Kunden wirklich nicht verstehen, die ihm zwar Teile zuschicken, aber gar nicht wirklich die Lust haben, ihm zu helfen. Und die habe ich natürlich in der Empfehlung weggelassen, weil das kann nicht sein, dass man nur den Drang hat, eine Maschine zu kaufen, in der Hoffnung, dass sich der der Kunde, der die Maschine kauft, auch dann gar nicht mehr meldet. 00:07:31Der wird sich auch nicht mehr melden, weil er einfach auch dann mega sauer ist und wird dann in Zukunft einfach auch die Maschine woanders kaufen. Da habe ich schon viel erlebt, jetzt in der Vergangenheit. Wo jemand den Drucker gekauft hat und mega unzufrieden war. Also hier gibt es noch einiges aufzuholen, sollte ein Reseller hier zuhören. Ich hätte auch ein paar Tipps an die Reseller, wo der Knackpunkt im Endeffekt ist, warum viele keinen zweiten oder dritten 3D Drucker dann beim gleichen Unternehmen kaufen, sondern im Endeffekt dann jemand anders den Auftrag geben und. 00:08:03Und natürlich wurde dann in einen 3D-Drucker investiert und dann wurde natürlich viel gedruckt. Und während man natürlich druckt, hat man ganz viele Erkenntnisse gehabt, ganz viele tolle Ergebnisse. Und man hat natürlich auch, wenn man mit der K. 3 A. Methode natürlich im Unternehmen dann auch vorangeht, hat man natürlich auch gar nicht diese Widerstände, die ganz viele im Unternehmen haben. Dass es heißt, das haben wir schon immer so gemacht oder ich such mal ein paar Bauteile raus, ich will von dem Thema 3D-Druck nichts wissen, das ist nichts für uns. Also ich. Ich kann Ihnen jetzt eine Liste sagen, welche Ausreden ich schon alle gefunden hab und was die häufigsten Ausreden sind und die kommen dadurch gar nicht, weil sie mit der Methode, die wir dort haben, gar nicht an den Punkt kommen, mit 3D-Druck zu überzeugen, sondern sie überzeugen dort mit ganz anderen Themen. 00:08:51Und es ist natürlich für den Kollegen und und die Kolleginnen und Mitarbeiter und die Belegschaft im Unternehmen natürlich auch was ganz Tolles, Wenn man durch Bauteile sozusagen viel schneller vorankommt, wirklich Geld und Zeit spart und das selber auch spürt in der Umsetzung, nicht dass man jetzt vorher eine Metallvorrichtung gehabt hat und man sich denkt, ist halt ein Bauteil, das haben wir halt seither gefräst, aber das wollen wir im Endeffekt gar nicht fräsen und es wird halt jetzt aus Kunststoff gemacht. So, so, diese Babyanwendungen haben wir gar nicht mehr, sondern wir haben die wirklichen Anwendungen gefunden, 00:09:27Wo die Mitarbeiter auch wirklich sagen, dieses kleine Bauteil, was hier gedruckt worden ist, das hat sozusagen fast mein Leben verändert oder hat den den Kollegen am Band oder in der Montage oder in der Fertigung entsprechend auch deutlich entlastet. Und der, der ist dann auch immer wieder zurückgekommen. Also das ist nicht so, dass man dann ein paar Bauteile druckt und dann ist dann Ende und man hat alles abgegrast, sondern man ist auch an dem Punkt, dass dann, Immer wieder kommen Anwendungen auch zurück. 00:09:58Das heißt, dass man nochmal zu den Kollegen geht und nachfragt: “Hat es denn geklappt?” Dann haben die meisten schon die nächste Anwendung parat. Dann laufen die so durch diese Elektroabteilungen und sagen: “Kann man da was machen und da was machen und hier was machen?” Und das ist noch ein Thema. So weiter und so fort und da haben sie sozusagen ihre ihre eigene Arbeit geschaffen, die immer wieder auf sie zukommt, dass sozusagen eine richtige Sogwirkung entsteht, wo sie fast weggesaugt werden. Das heißt dann, dass sie am besten noch mal mit der mit der Geschäftsleitung sprechen, um noch mal Budget zu kriegen, um die nächsten Schritte sozusagen zu gehen, dass sie in den nächsten Drucker investieren dürfen, weil und das sage ich auch ganz ehrlich, wir haben Anwendungen gefunden, 00:10:41Nicht nur bei diesem Unternehmen jetzt in diesem, diesem, dieser Fallstudie, sondern auch bei anderen Unternehmen, da wurde mal kurz 30€ eingespart. Also, wenn man das aufs Jahr rechnet durch die Einsparung von Zeit und Geld, da macht es dann ist aus meiner Sicht dann gar kein, gar kein, es ist absolut kein Thema mehr drüber nachzudenken, ’ne Vorrichtung für 6 700€ zu drucken. Entsprechend, wenn diese Vorrichtung im Endeffekt dann über ein Jahr gesehen, Auch knapp 30,00€ einspart. 00:11:13Und ich würd die Vorrichtung sogar drucken, wenn sie 15000,00€ kosten würde, weil die 15 die anderen 15000,00€ sozusagen auch wiederum eingespart werden. Also das ist halt so der große Effekt da dabei, dass man gar nicht weiß, was ist denn wirklich die Einsparung zum Schluss, weil man sich dort gar nicht wirklich ran traut. Und hier haben wir tief reingeguckt, Und haben herausgefunden, dass man hier ganz, ganz viele Anwendungen auch durch einen anderen Weg finden kann. 00:11:43Und ich weiß mittlerweile ganz genau, wenn ich ein Unternehmen anschaue, von außen, also von außen meine ich auf der Webseite, wenn ich mit den Leuten spreche, dort hab ich schon alleine schon bestimmt schon 3040 Anwendungen im Kopf, wenn der mir davon erzählt, dass er eine Abteilung hat, wo wo Teile beschriftet werden, Wenn er ’ne Elektroabteilung hat, fallen mir sofort Anwendungen ein und nicht die Basisanwendungen, die man jetzt kennt aus aus den Zeitschriften, sondern Anwendungen, die haben sie so noch nie gesehen in Zeitschriften, wo jeder sagt, oh, da haben wir noch nie drüber nachgedacht. 00:12:17Genauso auch in der mechanischen Fertigung oder auch in der Endmontage oder in der Montage von Baugruppen, zum Teil auch im im Chemiebereich, wenn es, Solche kleinen Abteilungen gibt, wo bestimmte Sachen geätzt werden, oder man mit Schmierstoffen hantiert. Dort gibt es überall Anwendungen, wo ich schon was gesehen hab. Also, wenn Sie an einem Punkt sind und Sie wollen auch 300 Anwendungen in Ihrem Unternehmen finden und Sie denken sich auch: ’Wie komme ich denn da überhaupt hin? 00:12:51Wo sind diese versteckten Anwendungen, die man vielleicht jetzt noch gar nicht sieht?’ Dann kommen Sie einfach zu uns ins kostenfreie Strategiegespräch mit uns. Den Link dazu finden Sie in den Shownotes des Podcasts und dann wird Sie ein Teamkollege bei uns aus dem Team anrufen, wird erstmal nachfragen, ob und wie wir Sie dabei unterstützen können. Der wird ein kurzes Gespräch mit Ihnen führen und dann gehen wir die nächsten Schritte sozusagen an. Dann zeigen wir Ihnen auch einen Weg auf, Wie Sie genau an diese Anwendungen kommen, von denen sozusagen die anderen noch nie gesprochen haben, die aber wirklich viel Zeit und Geld einsparen und ihre Innovationskraft im Unternehmen auch deutlich steigert. 00:13:32Also, in diesem Sinne, machen Sie es gut und vielleicht sehen wir uns auch dann im kostenlosen Strategiegespräch. Bis dann.