3D-Druck Podcast

3D-Druck Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz

Transkript

Zurück zur Episode

2023-07-20: 2023-07-20

00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit der Technologie, 3D-Druck und additiver Fertigung anfangen oder erfahrener Anwender sind oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben, Oder ob der 3D-Drucker sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge eine Interviewfolge ist mit dem Titel ‘Warum muss die 3D-Druckbranche bereinigt werden?’ Wir sprechen also über Marktbereinigung, Umstrukturierung und wer wird vielleicht zum Schluss aufgeben.

00:00:56: Speaker 1Also, das ist eine sehr interessante Podcastfolge für alle Hörerinnen und Hörer, die von der Fusion zwischen Stratasys und Desktop Metal sowie von den Übernahmeangeboten von Nano Dimension und 3D Systems mitbekommen haben und sich jetzt wahrscheinlich fragen: Was geht hier eigentlich ab? Wie soll man das Ganze bewerten? Ist das Ganze gut oder schlecht? Welche Auswirkungen kann das haben? Und wir werden nicht alle Fragen beantworten können. Aber wir können vor allem für ein deutlich besseres Verständnis sorgen.

00:01:28: Speaker 1Dazu habe ich noch ein Hinweis: Wir werden keine Insiderinformationen veröffentlichen, da wir beide, mein Interviewpartner, auch beratend tätig sind. Und mein Interviewpartner ist der Hans Alfred Breuninger. Er ist herstellerneutraler Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt 3D-Druck. Und Hans Alfred, ich freue mich richtig, dass wir hier diese Podcastfolge gemeinsam machen können. Und, Sei doch so gut und stell dich mal ganz kurz vor, wer du bist und was du machst. Ja, Johannes, vielen Dank. Ich freu mich, dass ich heute mit dabei sein darf bei dieser Folge.

00:02:02: Speaker 1Mein Name Hans Alfred Breuninger. Ich habe Verfahrenstechnik Chemical Engineering in Stuttgart an der Uni studiert, war dann nach dem Diplomingenieur ’ne Zeitlang in den U.S.A. und hab dann gemerkt, da tut Betriebswirtschaft doch auch noch sehr gut und habe dann in Frankreich, in in Fontainebleau am Insiat, dann noch mal einen MBA gemacht. Das ist eine vergleichbare Business School wie Harvard oder wie Stanford. Ich habe da viele, viele Jahre als Partner einer großen Unternehmensberatung gearbeitet, auch sehr viel Change-Prozesse begleitet.

00:02:36: Speaker 13D-Druck ist ja auch letztendlich ein Change-Prozess und habe dann 2016 einen Beratervertrag beim Weltmarktführer Stratasys bekommen, der 5 Jahre lang ging und, bin somit sehr gut in die Branche reingekommen, bin sehr gut vernetzt und mach sehr spannende Beratungsprojekte und kenne aus dieser Zusammenarbeit auch den Johannes schon ’ne ganze Weile.

00:02:59: Speaker 2Ja, Hans Alfred, du hast da schon richtig, richtig Background. Ich hab mir auch ganz viele Fragen notiert, die wir jetzt gemeinsam durchgehen und die wir jetzt auch gemeinsam diskutieren können. Ich würd einfach mal sagen, legen wir los. Erste Frage ist, was war da die letzten Wochen nur los bei uns in der Branche? Wie, wie siehst du das? Wie ist es aus deinem Blick.

00:03:23: Speaker 1Ja, also ich würd gern einfach ’n ganz kurzen Überblick geben. Das dauert jetzt ’n paar Sekunden, aber die Branche ist vielleicht 16 bis 18 Milliarden Dollar groß. Das ist nicht sehr groß, wenn man zum Beispiel in berücksichtigt, dass Volkswagen die, die nächsten 5 Jahre oder über einen Zeitraum von 5 Jahren 35 Milliarden Euro in die Entwicklung von E-Mobility investiert. Also, die Branche ist nicht so groß. Der Weltmarktanteil an der gesamten Fertigung auf der Welt hatte der 3D-Druck 0,1 Prozent und das ist einfach, sagen wir mal, der 3D-Druck ist ’ne wirklich sehr spannende Nische, aber es hat keine, sagen wir mal,

00:04:11: Speaker 1gigantische Mengenbedeutung. Klar, 95% aller Hörgeräte auf der Welt werden gedruckt, ’ne ganz große Anzahl von Zahnspangen werden gedruckt, künstliche Hüften, aber das sind kleine, sehr, sehr kleine Nischenmärkte, das muss man immer im Hinterkopf haben. Möchtest du noch geschwind ’ne Zwischenfrage stellen, Johannes, oder soll ich mal auf den Unterschied 2D 3D Markt kommen.

00:04:34: Speaker 2Geht mal ruhig mal auf den 2D 3D Markt ein, diesbezüglich.

00:04:39: Speaker 1O. K., Das ist nämlich ganz interessant, um Ihnen, unsere lieben Hörerinnen und Hörer, des dies, die diese Branche noch näher zu bringen. Der 2D Druckmarkt, also wo Sie jetzt Drucker und und Kopierer kaufen, der hat nur 2 verschiedene Technologien und hat, sagen wir mal, nicht mehr wie 10 Anbieter, 10 Anbieter, also 2 Hände voll Anbieter. Und dieser Markt ist ein sehr reifer Markt. Das ist quasi, wie sie, wie sie Bananen verkaufen, wie sie Commodities verkaufen.

00:05:11: Speaker 1Im Gegensatz dazu ist der 3D-Druckmarkt, der hat mindestens 260 bis 270 Hauptanbieter und er hat mindestens 60 verschiedene Drucktechnologien. Also, ist auch von den Technologien wirklich sehr unübersichtlich und diese Branche ist im, im Gesamten überhaupt nicht profitabel. Also, es gibt nur sehr, sehr wenige Unternehmen, die Geld verdienen im 3D-Druck, also auch die großen Anbieter.

00:05:43: Speaker 1Klar, Stratasys verdient Geld, ob 3D-Systems Geld verdient, fraglich. Auch viele deutsche Firmen verdienen nicht viel Geld. Es sind auch Imagegründe, warum Firmen im 3D-Druckbereich unterwegs sind. Also, es ist ’ne extrem heterogene Branche, die einfach, in einem Restrukturierungsprozess zurzeit ist.

00:06:06: Speaker 2Ja, ja, und es widerspiegelt ja natürlich auch absolut die letzten Wochen, wenn man sich das anschaut, was mit Nanodimension gerade passiert und mit Stratasys und mit Desktop Metal. Mark Forged hat Digital Metal sozusagen gekauft und hat einiges an Softwareunterstützung gemacht. Stratasys hat diese Materialsparte von Convesto entsprechend übernommen. Bei Nexa 3D hat sich was getan. Man bekommt natürlich ganz arg viel mit, dass es wahrscheinlich immer weniger Hauptanbieter werden wird in Zukunft, wie du sagtest, dass hier ’ne Konsolidierung ansteht in dem Bereich.

00:06:44: Speaker 1Auf jeden Fall. Also es gibt zum Beispiel im Metalldruck wahrscheinlich mehr als 60 Anbieter, was einfach zu viel ist. Ja, also der der Metalldruck von den 18 Milliarden ist vielleicht 40% und und da noch 60 Anbieter drin. da ist es echt schwer, profitabel zu werden und man muss jetzt auch mal ’n bisschen die Größenordnungen sehen. Der Weltmarktführer ist Stratassist, der zurzeit sehr hart umkämpft ist, mit $650000000 Umsatz.

00:07:15: Speaker 1Das ist nicht viel, das ist ein mittelständisches Unternehmen hier nach unseren deutschen Vorstellungen. Also zum Beispiel, die Firma Schraubenwirth, hat 20 Milliarden Umsatz. Die Firma Trumpf in Ditzingen, die ja auch Weltmarktführer in der Lasertechnologie sind, haben 5 Milliarden Umsatz. Also Stratasys mit $650000000 oder 3D Systems mit $530000000,00 sind alles nach deutschen Kriterien wirkliche, echte, nicht so große Mittelständler. Das das muss man sich immer auch noch mal auf der Zunge zergehen lassen.

00:07:48: Speaker 2Ja, ist ganz interessant, wenn man in dem Markt dann so aktiv ist, dann meint man diese Unternehmen, sind riesig, weil sie sich selbst gut verkaufen können. Die Messe ist groß, aber wenn man den Vergleich darstellt, merkt man erst so richtig, welche Wahrheit da wirklich dahinter steckt. Ja, ja, ja, immer dann, das haben wir jetzt ja auch ein Stück weit auch von dir gehört, wenn es Käufe, Übernahmen und Fusionen gibt, dann tut sich ja immer im Wassermarkt. Was glaubst du, braut sich denn doch generell zusammen, gerade eben.

00:08:18: Speaker 1Also ich greife jetzt auch schon ein klein bisschen voraus, lieber Johannes, die Zeit des billigen Geldes ist vorbei. Also es ist sehr, sehr viel Geld in die 3D-Druckbranche geflossen. Also auch Desktop Metal zum Beispiel hatte große Summen zur Verfügung, die ja jetzt von Stratasys übernommen werden wollen oder sollen. Also die Zeit des billigen Geldes ist einfach vorbei. Und viele Firmen haben ihr ihr 3D-Druckgeschäft quersubventioniert oder sie haben es aus Imagegründen einfach gehalten, weil es sexy war und und sie gesagt haben, wir haben ’ne 3D-Drucktochter, die wir, die wir halten wollen.

00:09:00: Speaker 1Ich hab jetzt mehrere 3D-Druckreisen nach Israel und nach U.S.A. gemacht und wenn man dann doch mal offen auch mit Teilnehmern dort spricht, die 3D-Drucktöchter haben, dann hört man, dass die jetzt doch auch bereit sind, ihre 3D-Drucktöchter zu verkaufen. Bisher wollten die die aus Imagegründen auf jeden Fall, auf jeden Fall halten. Und ja, es ist, es dreht sich jetzt die Fahne im Wind im 3D-Druckmarkt, weil die Zeit des billigen Gelds vorbei ist und man muss jetzt die die großen Firmen auch wirklich müssen jetzt mehr drauf achten, dass Geld verdient wird.

00:09:38: Speaker 1Ja.

00:09:39: Speaker 2Ja, man muss die, man muss den Bereich jetzt profitabel machen und nicht länger damit rumspielen. So, so seh ich das auch. Ich seh das ganz ähnlich, dass die, dass die Zeit des billigen Geldes dort vorbei ist und vor allem die Zeit, nur Nutzerzahlen zu pushen und viele Units in den Markt zu bekommen, anstatt seinen Kunden dort jetzt richtig Erfolg. zu machen, viele Anwendungen zu finden und natürlich, was halt noch hinzukommt, wir haben ja ’nen ’nen Wirtschaftsabschwung, wir haben aktuelle Krisen, die dazu noch mit einzahlen, die das Ganze nicht noch leichter machen.

00:10:13: Speaker 2Also ich glaub, da tut sich, da tut sich demnächst demnächst einiges und viele werden sich fragen, ob dieses Modewort additive Fertigung, was bei vielen noch auf der Webseite steht, ob das da noch länger drauf bleibt, oder ob man jetzt endlich mal was umsetzt, schlussendlich.

00:10:30: Speaker 1Also vielleicht, Johannes, noch 23 Ergänzungen im im Softwarebereich, wie beispielsweise Materialize, die ja sowohl Dienstleistungen im 3D-Druck anbieten, wie auch Software, da wird noch ganz gut verdient. Und dann gibt es natürlich sehr interessante Nischen, wie jetzt Schmuck, wie Hörgeräte, wie aber auch Zahnspangen, da, da wird Geld verdient, das das sind so, so kleine profitable Nischen im Markt. Aber insgesamt, ja, ist das Thema Profitabilität muss massiv, massiv in der Branche verbessert werden, sonst wird es nicht so bleiben, wie es jetzt ist.

00:11:11: Speaker 2Ja, ja, ja, glaubst du, die die Konsolidierung, die wir jetzt öfters angesprochen haben, hat gerade erst begonnen oder, sind wir gerade so mittendrin im Geschehen und zum Jahresende wird es noch mal spannend.

00:11:23: Speaker 1Also, die hat aus meiner Sicht jetzt erst so gerade begonnen, zum Beispiel Xerox hat ja, ist ja raus aus dem Markt, es so manche haben schon sich zurückgezogen, aber, Das, was jetzt so unter der Lupe zu sehen ist, was jetzt mit Stradasis, 3D Systems, Nano Dimension läuft, das das wird noch in in viel breiterem Umfeld weitergehen müssen. die Die Branche muss, muss konsolidiert werden. Es wird nicht 250 82 Hauptanbieter bleiben können, langfristig wird wird aus meiner Sicht rechnet sich das nicht.

00:11:58: Speaker 1Ja, kann man so nicht lassen. Ja, und dann gibt es natürlich weitere Trends, dass speziell die deutschen Firmen noch wenig sich vom Material her öffnen. Also man muss dann immer auch das Druckmaterial bei diesen Herstellern kaufen. Die Chinesen zum Beispiel haben grundsätzlich offene Maschinen, dass ich nicht mit dem Material an an die Chinesen gebunden bin. Also da, da es müssen sich solche Veränderungen müssen kommen, sonst ja verstehe ich die Welt nicht, wenn die kommt.

00:12:29: Speaker 1Sagen wir es mal so, ja.

00:12:30: Speaker 2Ja, ja, absolut. Seh ich, seh ich doch genauso. Also, nach der Ernüchterung macht sich dann natürlich auch immer Enttäuschung breit, wenn man so die rosarote Brille dann abgenommen bekommt oder der Markt sagt, man legt die rosarote Brille jetzt ab. Es hat sich natürlich auch einiges getan, weil es noch Nachwirkungen von Corona auch noch gab. Ich glaub, dass bei vielen so die, die, die die Investments ’ne ganze Zeit lang gingen gingen und die wurden jetzt nicht mehr großartig aufgestockt. Also, ich bin sehr gespannt, was sich zum Jahresende noch tut, aber meine persönliche Meinung ist, das geht jetzt noch eine Weile.

00:13:03: Speaker 2Das geht noch ein.

00:13:04: Speaker 1Bisschen, Johannes, aber ich glaube, die Leidensfähigkeit, die geht so langsam zu Ende von den Firmen, dass sie jetzt bewusst. in in 3 D. Druck noch noch Geld quersubventionieren. Das, das wird jetzt irgendwann mal immer, immer weniger werden. Ja, mhm.

00:13:20: Speaker 2Was glaubst du denn, wird es durch die Zusammenschlüsse der Unternehmen, die wir jetzt vorhin am Anfang des Podcasts zusammen gesprochen haben, eher positiv für den Markt sein oder positiv für den Hersteller sein.

00:13:33: Speaker 1Ich glaube beides. Also zurzeit ist ja Stratasis dabei, wenn Sie, wenn Sie Desktop Metal übernehmen, dann muss dieses kombinierte Produktportfolio, was dann Stratasis und Desktop Metal hat, ich, ich gehe immer mal noch davon aus, dass das vielleicht fliegen könnte, das muss dann massiv bereinigt werden, weil da sehr viele Überschneidungen drin sind. Auch solche Exoten-Themen, die zum Beispiel Desktop Metal anbietet, wie den Druck von Holz, sehe ich schon ’ne gute Zukunft, aber wird sich wahrscheinlich zurzeit auch noch nicht rechnen.

00:14:07: Speaker 1vielleicht kann sagen wir das auch abspalten. Also wir sind jetzt dabei, dass wirklich der Markt neu aufgestellt wird und neu strukturiert wird und da sind wir jetzt erst am Anfang aus meiner Sicht. Ja, mhm.

00:14:19: Speaker 2Mhm, mhm, O. K., O. K., gibt es denn irgendein Muster aus deiner Sicht, dass du jetzt aus den letzten Ankündigungen, da kommt ja fast jeden Tag jetzt irgendeine Information, sehe ich auf LinkedIn, man muss den Hörerinnen und Hörern vielleicht auch sagen, wir 2, wir tauschen uns da immer aus über WhatsApp, wer was liest und was es so Neues aktuell dort gibt. Siehst du irgendwie ’n Muster, was dahinter steckt? Also, warum will jeder Stratasys.

00:14:47: Speaker 1Ja, das ist ’ne gute Frage, Johannes. Stratasys ist natürlich der Weltmarktführer, aber hat vielleicht nur 100000000 ja mehr, wie wie 3 D. Systems. Ich glaub Stratasys ist ganz gut aufgestellt, Und in dem Fall von Nano Dimension ist es jetzt so, Nano Dimension ging 2016 an die Börse und das diese israelischen Firmen, die kommen alle aus dem aus dem Chating Bereich.

00:15:19: Speaker 1Also also Israel ist deshalb so stark geworden im 3D Druck. Israel hat 30% Weltmarkt am 3 Weltmarktanteil am 3D Druck, weil sie vom 2D Druck, wo Tintenstrahltechnologie gefragt war, sehr sehr clever diese Technologie in die 3D Druckwelt gebracht haben und und Stratasys, Nano Dimension, X. Jet und wie sie alle heißen, Triton, basieren alle auf der gleichen Grundtechnologie des Jettings und deshalb hängen die auch so eng zusammen.

00:15:52: Speaker 1Und Nano Dimension ging jetzt mit einer ähnlichen Technologie an die Börse und hat 2016 20 Milliarden Dollar, 20 Milliarden Dollar als Startup an der Börse Börsenwert gehabt. Von diesen 20 Milliarden haben sie jetzt noch ’ne gute Milliarde als Cash und dieses Geld müssen sie anlegen, sonst kriegen sie richtig Druck von ihren Shareholdern. Und deshalb geht Nano Dimension da drauf auf Stratasys. 3 D. Systems geht nach meinem Ermessen auf Stradasys los, weil sie gerne dieses Produktportfolio beider Firmen konsolidieren möchten.

00:16:30: Speaker 1Es gibt ja sehr viel Überschneidungen, speziell im Polymerbereich zwischen Stradasys und 3 D. Systems, die Firmen spüren schon, dass da was konsolidiert werden muss. Ja, mhm.

00:16:41: Speaker 2Mhm, vor allem, du hast auch in unserem Vorgespräch auch angedeutet, Stradasys ist auch tief im Markt, hat wirklich gute Maschinen, Maschinen, die vor allem für die Luftfahrt ja auch zertifiziert sind und wie diese, diese F. 900 mit diesem, mit diesem.

00:16:58: Speaker 1Bauraum, mit dem Kubikmeter Bauraum, absolut und dann sind sie im Militär sehr gut drin. Also aus auf vielen Schiffen, sowohl von der deutschen Marine wie von der U.S. Marine, stehen Stratasys Maschinen. Also, Stratasys ist sehr gut am Markt etabliert und deshalb sind auch so viele, glaub ich, so scharf auf Stratasys.

00:17:18: Speaker 2Ja, und dann kann ich mir auch gut vorstellen, wenn Nano Dimension jetzt eine Milliarde Cash zur Verfügung hat, dass die Anleger jetzt natürlich auch Umsatz sehen wollen, wenn auf von diesen 20 Milliarden jetzt noch was übrig geblieben ist. Und wie du, wie du auch gesagt hast, wie weit sind die, sind die weit, denn aus auseinander, wenn du sagst, Israel, Israel ist jetzt nicht riesengroß, sind die alle in Israel verteilt oder ist es wirklich so, dass die sich fast ’n Büro teilen.

00:17:47: Speaker 1Also, Israel hat achteinhalb Millionen Einwohner, hat 30% Weltmarktanteil im 3D-Druck und Strata, Si Sonana Dimension, sitzen 200 Meter auseinander. Sie sitzen nicht im gleichen Gebäude, aber die sitzen im gleichen Vorort von Tel Aviv, Roverod und, Die kennen sich natürlich alle untereinander, weil weil diese Technologie dort, das ist ja alles dieses Polyjet-Verfahren, das ist sehr eng auch auch über die die Wissenschaft vernetzt.

00:18:19: Speaker 1Also, die Universität von Jerusalem ist absolut führend in diesem Bereich und das dieses israelische Ökosystem. Besteht aus dem Militär, aus sehr viel Geld und aus sehr guten Universitäten und da spielt natürlich Nano Dimension und Stratasis eine Schlüsselrolle. Ja.

00:18:38: Speaker 2Ja, und dann kann ich absolut verstehen, dass man auch die Sachen dort auch kauft und investieren will, wo man auch grundsätzlich auch kennt. Die werden sich wahrscheinlich auch regelmäßig über den Weg laufen, wenn die da ihr Büro nur ungefähr 100 Meter auseinander haben.

00:18:53: Speaker 1Also, die können sich gegenseitig ins Büro gucken. Ja, also ich, war. Ich war im im Dezember, war ich dort und hab gesehen, dass es wirklich nur 100 Meter auseinander ist.

00:19:02: Speaker 2Ja, ja, dann ist das sozusagen das 3 D Druck Valley, wo es das Silicon Valley in gibt.

00:19:10: Speaker 1Also was das Chatting, Thema angeht, da sitzt da das Kern-Know-how der Welt. Ja, da sind die Chinesen übrigens noch nicht so sehr stark in diesem Chating-Thema.

00:19:21: Speaker 2Ja, China wird auch nachher noch ’ne ganz gute Frage sein und da hast du bestimmt auch noch ein paar ganz gute Antworten, da kommen wir dann auch ganz gleich dazu. Jetzt zu meiner nächsten Frage und zwar, da bist du mir vorhin ein bisschen vorweg gegriffen, das war auch super spannend, was du da erzählt hast und zwar jährlich kommen ja diese, diese Milliarden, aus Wachstumsprognosen der Branche, da gibt es ja Reports dazu, mit diesen großen Diagrammen, mit diesen Kuchendiagrammen, denkst du, das sind die Milliarden in der Branche, die die einfach nur ausgegeben werden oder die auch verdient werden?

00:19:52: Speaker 2Und wenn man jetzt diese Frage noch genauer stellt, wer, wer verdient denn überhaupt Geld.

00:19:58: Speaker 1Also, wer, Geld verdient, hab ich vorher schon schon zum Teil gesagt. Es sind die ganz interessanten Nischen, wo wo, sagen wir mal, bestimmte Firmen es geschafft haben, sich ’ne Supermarktposition aufzubauen, wie zum Beispiel auch Rapidshape jetzt im im Hörgerätebereich, im Dentalbereich. das ist ein stabiles Geschäft, aber es ist auch viel, viel passiert, wo einfach auch Geld verbrannt wurde, nur ja und dieses Verbrennen von Geld, das das wird jetzt natürlich massiv zurückgehen, weil die Zinsen einfach viel, viel höher sind.

00:20:33: Speaker 1Ja, ja, also wer, wer gut Geld verdient, ist wer auch Software noch hat, weil, weil die Software ist, ist bisschen unabhängig von dem 3D Druck, Branchen drin.

00:20:47: Speaker 2Ja, ja, ich hab auch dieses Gefühl, dass ganz viel Venture Capital Money im im Markt ist und dass dass viele Gründer sehr, sehr tolle Ideen haben und dafür auch Geld bekommen haben und jetzt sich natürlich zeigt, hat sich für diese tolle Idee dieser Technologie oder dieses Vorhabens auch entsprechende Nischenanwendung rauskristallisiert und wurde das Geld auch gut eingesetzt. Es ist halt alles immer und das ist so meine persönliche Meinung, immer anwendungsgetrieben in der Nische.

00:21:20: Speaker 2Wenn man sieht, du hast vorhin das Thema Hörgeräte angesprochen und diese Zahnschienen, wenn man wirklich seine Nische gefunden hat und dafür die richtige Fertigungstechnologie auch auswählt, dann kann man immens davon profitieren. Aber es geht weniger den Blick nur auf die Technik zu haben, sondern auch viel mehr auf dieses Produkt, was man sozusagen an den Mann bringen möchte. Ja, jetzt haben wir da ganz viele Punkte gerade angesprochen. Ganz einfache Frage: Was glaubst du denn, was ist denn der nächste 3D-Druck-Hype, wenn ich es so nennen darf?

00:21:51: Speaker 2Jetzt “Hype” in Klammern. Das kann jetzt so ein bisschen breiter gefächerter auch dastehen. Was ist denn das nächste, was jetzt kommt.

00:21:58: Speaker 1Einen Hype, den ich sehe, sind der der Druck von von Lebensmittel, speziell von von ja fermentiertem Fleisch. Also durch durch das CO 2 Thema auch auch wird es langfristig nicht mehr möglich sein, derartig viele Tiere großzuziehen und da sind die Israelis auch sehr weit. Jetzt bei der Israelreise im Dezember waren wir auch bei bei Lebensmittel, also Foodherstellern. Also da sehe ich, ein ziemliches Thema, weil einfach die Menschheit sich sonst nicht mehr ernähren lässt, auch auch weil, wenn ich jetzt ’ne Schweine oder auch auch Kühe großziehe, hab ich halt einen wahnsinnigen CO 2 Ausstoß, den ich, wenn ich das in einem Fermenter die dieses Fleisch erzeuge, sozusagen erzeuge und es dann über den 3D Drucker mit Fett und mit einer schönen Maserung ausdrucke,

00:22:56: Speaker 1dann, dann ist es auch viel, viel umweltfreundlicher. Ja, also da seh ich einen großen Durchbruch und ich glaube auch, dass die Israelis da wieder sehr clever, sehr viel Patente besetzt haben. Ja, mhm.

00:23:08: Speaker 2Mhm, wie siehst du das Ganze mit China, was doch jetzt auf uns zurollt? Also da tut sich ja was und ich glaub, dass wir das noch gar nicht so bemerkt haben. Da kannst du gern noch ein paar Punkte sagen.

00:23:21: Speaker 1Vorletzte Woche auf dem A.M. Forum, das ist die wichtigste Konferenz, so ein bisschen hier im deutschsprachigen Raum in Berlin war das, da hat man sehr deutlich auf dieser Konferenz gesprochen, dass die Chinesen jetzt einen neuen Fünfjahresplan verabschiedet haben, um 3D-Druck massiv in China voranzubringen. Und die drehen jetzt die Argumentationsweise einfach um. Die stellen Firmen oft 3D-Drucker zur Verfügung und sagen: ’Du musst begründen, warum du den nicht einsetzt in Deutschland hier oder in Europa.

00:23:54: Speaker 1wir, Wir bieten die Drucker an, sagen was, was, was kann ich damit für ‘n Use Case machen, was kann ich damit drucken?’ die Die Chinesen drehen das um und sagen: ’Ihr müsst uns, beweisen, dass wir es nicht einsetzen können. Ja, mhm.

00:24:08: Speaker 2Und ’ne Rechtfertigung sozusagen.

00:24:10: Speaker 1Rechtfertigung, die einfach umgedreht ist. Und wir haben im Solarbereich, ja, wo Deutschland absoluter Weltmarktführer war, 2010, 2011, 2012 diese Ecke da, da war die. Die Messe in München, die Solarmesse, die hatte also quasi, die war fest in deutscher Hand, bis bis wir jetzt dieses Thema an die Chinesen komplett verloren haben, die jetzt ja 90% Weltmarktanteil hat am Solargeschäft. Wir sollten wirklich sehr stark aufpassen, dass wir unsere gute Marktposition, die wir hier in Europa, die wir auch hier speziell in Deutschland haben, nicht an die Chinesen verlieren, die massiv jetzt loslegen.

00:24:54: Speaker 1es zu wiederholen, was sie erfolgreich in der Solarbranche umgesetzt haben. Die Chinesen haben offene Maschinen, die Chinesen haben sehr gute Technologien, die Chinesen gehen sehr gut auf auf die Bedürfnisse ein. Es wird auch wieder jetzt auf der Form Next im November diesen Jahres interessante chinesische Neuvorstellungen geben, was man jetzt so hört. Und wir sollten die Chinesen wirklich ernst nehmen und auch echt überlegen, wie können wir unsere Marktposition hier in Deutschland halten, dass eben nicht das Solarthema sich zum zweiten Mal wiederholt.

00:25:32: Speaker 1Das wäre echt sehr, sehr schade.

00:25:35: Speaker 2Ja, das sollten wir erst gar nicht so weit kommen lassen. Genau, da hast du aber auch ganz viele Punkte jetzt jetzt gerade auch genannt. Also, das rechtfertigen, warum man 3D-Druck nicht macht. Also da können sich die Chinesen ja was von den Deutschen abgucken, weil wir ja genügend Aussagen haben, was jetzt so mein tägliches Geschäft angeht, warum man 3D-Druck nicht machen will in der Hinsicht. Ich glaub, da können die Deutschen ganz gut was beisteuern, wenn die, wenn ein Unternehmen, ein Unternehmen aus China, kein 3D-Druck einsetzen möchte, da können sie sich noch mal was bei uns abgucken.

00:26:08: Speaker 2Aber super interessant, was du sagst, dass die auf die Bedürfnisse viel stärker, vom Markt eingehen, dass die genauer zuhören und nicht nur immer das neueste Feature rausbringen, was vielleicht gar niemand braucht oder wie man so diese Muskeln immer spielen lässt auf der Formnext, dass man sagt, man hat jetzt was ganz Neues, es wird aber kaum eingesetzt, sozusagen. Ich glaub, wir müssen den Blick jetzt weiter schärfen, bisschen mehr in die Zukunft gucken und vor allem den Kunden im Blick haben. Ich hab da noch was, was ganz Spannendes. Was ich so bemerkt hab, was so der in Anführungszeichen jetzt nächste Hype sein kann, das ist ganz breit jetzt gefächert, je nachdem in welcher Zielgruppe man natürlich aktiv ist.

00:26:48: Speaker 2Aber so 2009 bis 2014, so das ist so das, was ich jetzt so mitbekommen hab, war so ein riesen riesen Dienstleisterhype. Da haben die die S.L.S. Dienstleister toll investiert. Da sind die Teile nahezu wie Gold über die Theke gegangen, bis sich, diese Thematik mit 3D-Druck weiterentwickelt hat, dass die Unternehmen einen eigenen Drucker gekauft haben und man hat es ja gemerkt, 2015 bis 2019 gab es so viele Reseller für 3D-Drucker. Es gab kleine Desktopgeräte, die die sich super entwickelt haben und was ich jetzt viel stärker merke, es gibt viele Unternehmen, die jetzt einen Drucker haben, aber den lange nicht so einsetzen, wie er eigentlich sein soll.

00:27:29: Speaker 2Und jetzt gehe ich davon aus, dass es vielmehr diesen dieser Umsetzungshype kommt, dieses, konsolidieren, dieses profitabel machen, dieses diese Widerstände, die man im Unternehmen sieht, jetzt auch nicht mehr großartig einfach nur so stehen zu lassen, weil jetzt der Druck von der anderen Seite kommt, dass man entweder 3D Druck jetzt nicht richtig einsetzt oder in Zukunft vielleicht auch gar keinen 3D Druck mehr macht, weil man sich davon einfach dann auch entfernt. Und es sollte eigentlich nicht passieren, dass man so ein tolles Werkzeug wie 3D Druck.

00:28:00: Speaker 2weg gibt, nur weil man nicht ganz genau weiß, wie man es jetzt richtig profitabel einsetzen kann. Aber der Erhalt der deutschen 3D-Druckbranche, das finde ich als ganz ganz wichtigen Punkt. Dafür sollten wir wirklich kämpfen, aus meiner Sicht. Siehst du das auch so.

00:28:16: Speaker 1Seh ich absolut so und wir sollten die Lehren draus ziehen, was im Solarbereich passiert ist und die Chinesen werden werden massiv kämpfen, hier hier Marktanteil hinzuzugewinnen. Also, sie versuchen sich jetzt auch immer, immer besser zu vernetzen und die Materialien sind billiger bei den Chinesen, die Maschinen sind billiger bei den Chinesen und die Deutschen sollten sich eben nicht auf den Lorbeeren ausruhen, die die sie hier aufgebaut haben. Also, ich weiß nicht, ob ob hier Verbände oder oder ob er hier ’ne konzertierte Aktion machen muss.

00:28:51: Speaker 1vielleicht, ich werd auch noch mal mit den Leuten, die diese Podiumsdiskussionen bei der Formnext machen, auch gleich noch mal reden, ob ob es da mal ’nen Ansatz Ansatz gibt. Aber wir sollten wirklich im im Herzen tragen, dass wir diese Branche, wo Deutschland wirklich einen ganz, ganz großen Anteil hat, speziell auch am Metalldruck, dass dass wir dafür kämpfen.

00:29:16: Speaker 2Ja, ja, ja, dieses Fine German Engineering, das sollten wir, bei uns auf jeden Fall beibehalten und und doch, doch schauen, dass es bei uns bleibt. Super spannend, wenn wir jetzt zur letzten Frage kommen, lass uns doch mal ganz kurz zusammenfassen, was sind denn so die Key Pointe, Punkte, die wir, die wir jetzt so haben? Also, wie gerade gesagt, der deutsche Erhalt der 3D Druckbranche, was hast du noch so für Punkte, wo du sagst, das ist jetzt wirklich.

00:29:45: Speaker 1Also, die die Branche muss profitabler werden. Ich glaub, man muss auch auch in größeren Dimensionen drüber drüber denken, also dass ich auch für für Use Cases vielleicht im Vorfeld mich mich wirklich mit den richtigen, Partnern zusammentue und auch gleich guck, dass das profitabel wird. Nicht, dass man einfach immer nur Geld ausgibt, um jetzt irgendwelche Use Cases zum Fliegen zu bringen, ohne dass damit was verdient wird, sondern vorher schon überlegen, wie verdiene ich was, weil umsonst ist der Tod und der kostet das Leben.

00:30:17: Speaker 1Ja, und und die Branche muss konsolidiert werden. Diese 250 oder 280 Anbieter werden in dieser Struktur nicht bleiben. Da ist immer, der 2 D Druck Markt, den ich da so als das das Benchmark da sehe und wir müssen einen Schulterschluss gegen China machen, dass wir einfach unsere Stärken hier auch erhalten und und auch ableiten, was ging beim Solargeschäft schief in Deutschland.

00:30:44: Speaker 2Ja, ja, ja, absolut. Und wenn man noch dazu sagen kann, das sind jetzt nicht Punkte, die jetzt auf uns zukommen, sondern das ist schon im vollem Gange. wenn man den Markt genau betrachtet, wie China dort auf dem Markt aktiv ist, dann haben die schon ’nen deutlichen Weg zurückgelegt, den es erst noch aufzuholen gibt. Das ist nicht so, dass dort sich jetzt was ankündigt, sondern das ist schon im vollen Gange.

00:31:10: Speaker 1Also vielleicht, Johannes, noch eine ganz Mini Anekdote. Ich war 2018 auf dieser Earlikon Konferenz von der TUM München, also da, da, da, ich weiß es gerade nicht, nicht den Namen und da war der Gründer von Farzun in meiner Workshopgruppe und der hat 2018 erzählt, dass er von von 3D-Druckfabriken träumt, die gigantische Stückzahlen drucken und es war jetzt vor diesen vor vor 5 Jahren für uns, wo Deutschland noch sehr stark im Prototypinggeschäft war, das war am Ziel, was wir wirklich nicht so stark vor Augen hatten.

00:31:46: Speaker 1Aber dieses Ziel, da ist jetzt Farzun ganz dicht dran, dieses Ziel echt zu erreichen. große, große 3D Druckfirmen aufzubauen, die gigantische Teile drucken.

00:31:57: Speaker 2Ja, ja, die haben da das richtige Selbstbild, um dort voranzugehen, anstatt sich immer nur auf diesen kleinen Baustellen auszuruhen. Was ist jetzt der nächste kleine Schritt, noch mehr Laser, noch größerer Bauraum, et cetera, anstatt seine Zielgruppe zu fragen und genau zu gucken, wo brauchen die die Teile, wo findet man Anwendungen, wo ist die Akzeptanz noch nicht da an der Stelle. Es geht jetzt darum und das ist jetzt so, so auch meine Zusammenfassung, man muss 3D-Druck jetzt super erfolgreich machen, sonst hält sich das nicht so, wie sich das alle im Kopf ausmalen.

00:32:32: Speaker 2Und wenn man ganz kurz zusammenfassen, Erhalt der deutschen 3D-Druckbranche, Branche muss konsolidiert werden und profitabel werden und natürlich der Schulterschuss, Schulterschluss gegen gegen China. Ich, ich glaub, das waren die 4 Punkte, die sich ganz gut zusammenfassen lassen. Ne, ja, so dann Hans Alfred, jetzt hab ich noch 2 persönliche Fragen. Beende doch mal mal folgenden Satz: 3D Druck ist für mich.

00:32:56: Speaker 1Ja, ein neuer Freiheitsgrad im Denken, ein neuer Freiheitsgrad im Mindset und das seh ich auch in Firmen, die schon lange in ihrer Branche sind, die sind teilweise zu blockiert im Denken und und mit diesem neuen 3 D Druck Mindset kann man das Denken dann wieder aufbrechen, neues Denken reinbringen.

00:33:16: Speaker 2Ja, ja, und was war so dein tollstes Bauteil aus einem 3 D Drucker, dass du je in der Hand hattest.

00:33:21: Speaker 1Also für mich, so ’n Benchmark Bauteil ist so ’n so ’n Musterbauteil aus ’nem Polyjet Drucker, Weil Polyjet ja mehrere Millionen verschiedene Farben drucken kann und auch gleichzeitig extrem unterschiedliche Shore-Härten drucken kann. Also Farben und Härten in einem Bauteil wirklich gigantisch toll verbinden kann, sind zwar Prototypenteile, aber ist schon genial, was aus so Maschinen rauskommt.

00:33:49: Speaker 2Ja, O.K., super spannend. Jetzt angenommen, eine Hörerin oder ein Hörer, die wollen jetzt mehr Infos oder, haben vielleicht ein konkretes Problem, wo die jetzt mit dir Kontakt aufnehmen wollen. Die finden dich ganz bestimmt auf LinkedIn und natürlich auch auf deiner Webseite. Wir werden deine Webseite entsprechend den Shownotes verlinken und dann dann freuen wir uns natürlich, wenn sich jemand bei dir meldet und hier natürlich auch mehr Informationen haben möchte. Ich glaub, das war ein richtig guter Anteaser, um zu gucken, was passiert als nächstes, um mal paar so Hintergrundinformationen zu bekommen und.

00:34:25: Speaker 2und ich glaub, Hans Alfred, wir, wir werden nicht die letzte Folge dort gemeinsam haben.

00:34:30: Speaker 1Hoff ich, hoff ich nicht. Also meine Spezialität ist auch so ’n bisschen den roten Faden in Firmen reinzubringen, wie hol ich das Optimum aus aus dem 3 D. Druck Thema und hab nicht nur Insellösungen, da ist ein Werk, ein Drucker gekauft hat, ein anderes Werk hat ’n anderen Drucker gekauft und es ist kein zusammenhängendes Konzept da. Solche Themen mach ich sehr gerne.

00:34:51: Speaker 2Ja, ja, du, hast da schon den klaren roten Faden, was die absolute Strategie bei größeren Unternehmen angeht. Genau, ja, super, Hans Alfred, das hat mir richtig gut gefallen, dass wir hier so offen miteinander sprechen konnten. Ich glaub, einigen Podcast Hörerinnen und Hörern auch. Ich find super Folge, dann würd ich sagen, bis zur nächsten Folge, bis dann.

00:35:15: Speaker 1Ja, Johannes, vielen Dank, Grüße an dich. Ja.

00:35:18: Speaker 2Ja, bis dann, tschüss, tschüss.

Über diesen Podcast

Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz ist der Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck, Additive Fertigung und Konstruktion geht.

Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen, bereits erfahrener Anwender oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind.

Denn es geht nicht nur darum, einen 3D-Drucker zu besitzen, sondern diesen für das Unternehmen auch gewinnbringend einzusetzen

Wenn Sie Tipps & Tricks, Schritt für Schritt Anleitungen und wichtige Informationen über 3D-Druck wissen wollen, dann ist der Podcast genau das Richtige für Sie!

Mehr über uns: https://www.3dindustrie.de

von und mit Johannes Lutz

Abonnieren

Follow us