Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-07-01: 2023-07-01 00:00:15Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit der Technologie beginnen oder Sie schon erfahrener Anwender sind oder durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freu mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt, Der Grund, warum 3D Druck oft enttäuscht und dazu hab ich mir gedacht, mach ich eine Podcastfolge, weil ich in den letzten Wochen, wo wir einige Gespräche geführt haben mit Anwendern und auch mit Dienstleistern, gemerkt hab, dass diese Enttäuschung immer noch ziemlich tief sitzt und man ganz oft diese Erwartungen, die man so an 3D Druck hatte, gar nicht erfüllt werden und man. 00:01:09Wie in diesem Wort so es sozusagen schon drin steckt, ist die Täuschung zu Ende. Enttäuscht. Also man ist getäuscht worden, man hat an die vielleicht falsche Geschichte geglaubt und hat jetzt sozusagen die Wahrheit entdeckt, wie es wirklich ist. Und für uns Menschen ist es natürlich ganz schlimm, wenn wir enttäuscht werden, weil wir Enttäuschung immer gleich mit Ablehnung gleichsetzen und, Vielleicht auch den Gedanken haben, nicht gut genug dafür zu sein, et cetera. 00:01:41Und ein Punkt, warum diese Enttäuschung ganz oft zum Tragen kommt, ist natürlich, wenn ein Bauteil bricht, wenn die Bauteile vielleicht nicht die Oberflächengüte haben, wie sie am Anfang dargestellt worden sind, indem das Material vielleicht nicht das aushält, was man sich gerne. Dort auch versprochen hat, dass die Stückzahl vielleicht nicht möglich ist, dass die Kosten zu hoch sind, dass es vielleicht ein zu großer Aufwand ist, dass man sich noch weiter mit der Thematik beschäftigen muss und man meinte, man muss da nur auf den Knopf drücken oder man hat es deutlich einfacher und da ist man natürlich darüber enttäuscht, wenn man glaubt, man ja hört genau zu, was der Markt sozusagen berichtet in der Hinsicht, dass man all die. 00:02:28In Anführungszeichen, Marketingbotschaften glaubt, die da noch da entsprechend nach außen getragen werden, dass mit der Additivenfertigung alles einfacher ist und alles viel schneller geht und alles viel größer ist und man mehr Materialien hat, et cetera. Ne, und dann kommt es natürlich zu dem Punkt, dass einige Unternehmen sagen: ’Hey du, 3D-Druck haben wir die Erfahrungen schon gemacht, Bauteil gebrochen, wir haben da mal was drucken lassen, das Thema lassen wir jetzt erstmal. Wir haben gerade andere wichtigere Dinge, Ich glaub 3D Druck ist noch nicht so weit und wir werden uns das mal vielleicht in der nächsten Zeit mal noch mal angucken, aber das hat uns nicht gefallen wegen den Punkten, die ich gerade sozusagen runter gezählt hab, Oberfläche, Material, Stückzahl, Kosten et cetera. 00:03:11Und wenn man das mal auf einer Metaebene, also einer übergeebnet übergeordneten Ebene betrachtet, dann ist Ist im Endeffekt nichts anderes passiert als die Erwartungshaltung, die Sie als Kunde oder als Interessent hatten. Die wurde im Endeffekt nicht erfüllt, weil der Hersteller, der Dienstleister oder der Reseller Ihnen etwas mitgegeben hat oder etwas signalisiert hat, was Sie vielleicht falsch verstanden haben. Das ist das eine. Oder im Endeffekt, weil Sie an etwas geglaubt haben, was vielleicht gar nicht so ist, dass die Bauteile vielleicht gar nicht so aus dem Drucker kommen, wie Sie es jetzt in der Hand hatten. 00:03:51Sondern dass die Bauteile noch nachbearbeitet worden sind und sie glauben, genauso fällt es aus dem Drucker raus. Oder dass das Bauteil vielleicht eine spezielle Konstruktion hat und die Konstruktion großteils mit dafür verantwortlich ist, dass das Bauteil sozusagen der Belastung standhält, sie aber Bauteile selbst konstruieren und drucken und das Bauteil dann bricht. Und dann gibt es natürlich ganz viele Punkte, wo diese Erwartungshaltung einfach nicht erfüllt wird. Und das ist ein Punkt, da müssen beide Parteien ganz stark daran arbeiten, sowohl der Anwender als auch der Reseller, Dienstleister oder Hersteller. 00:04:27Weil wir in der Beratung geben am Anfang ganz klar mit, wie das Erwartungsmanagement ist, welche Punkte man im Endeffekt erwarten kann und welche nicht. Und wir arbeiten auch nur mit Kunden zusammen, wo wir genau wissen, dass wir dieses Ergebnis auch erreichen können, dass wir die Punkte auch mitgeben können, dass, Wir diese Resultate, die wir im Endeffekt vorgeben, auch erreicht werden können, solange natürlich auch der Kunde in dem Fall die Punkte auch umsetzt, weil ich kann Ihnen versprechen, dass das funktioniert, wenn mir auch der Kunde verspricht, die Dinge genauso umzusetzen, die wir im Endeffekt auch vorgeben. 00:05:06Und da gehört auch der Punkt dazu, dass man Erwartungen, die man hat, auch managen muss. Und das ist ein ganz großer Punkt, Weil sonst kann man nur enttäuscht werden. Und wenn man natürlich jetzt, und ich sprech jetzt ein paar harte Themen an, als Hersteller oder als Reseller bestimmte Dinge verspricht, die man im Nachgang nicht einhalten kann und sich dann wundert, warum der Kunde die Maschine zurückgeben will, dann sollte man doch ehrlich von Anfang an mit dem Kunden sprechen und die Wahrheit sagen, wenn man immer die Sorge hat, der Kunde schickt irgendwann die Maschine zurück oder er ruft mehrmals an und es ist. 00:05:44Einfach unzufrieden. Warum den Prozess am Anfang nicht komplett ehrlich, offen, loyal managen, um diese Erwartung, die danach auch kommt, ganz einfach auch grundlegender zu verändern, dass der Kunde danach auch zufrieden ist. Und es kann natürlich sein, das ist vollkommen normal, dass eine Maschine, ein 3D Drucker, die ersten paar Monate vielleicht nicht ganz gut eingelaufen ist, dass es dort einfach Schwierigkeiten gibt, dass die, Der Oberfläche nicht ganz passt, dass der Prozess noch nicht ganz passt, dass die Maschine vielleicht an einem bestimmten Punkt immer wieder mal aussteigt oder man am Anfang mal 56 Baujobs mal machen muss, um wirklich herauszufinden, was hat denn die Maschine für konkrete Eigenschaften, auf was muss man achten, gibt es irgendwelche Umgebungseinflüsse, die die Maschine vielleicht noch stören und dass man dann an den Punkt kommt und sagt, jetzt läuft sie richtig gut, anstatt man den ersten Druckvorgang macht, der nicht gut ist oder scheitert. 00:06:43Und dann das Geschrei schlussendlich groß ist und man beim Hersteller, beim Reseller entsprechend anruft und sagt: ‘Ja, das funktioniert ja so nicht, wie wir uns das vorgestellt haben.’ Und sind wir mal ganz ehrlich, wenn Sie das erste Mal mit einem Auto unterwegs sind in der Fahrschule und Sie im Vorfeld in der Theorie einiges mitbekommen haben, dann glaube ich, tun Sie sich beim Anfahren mit der Kupplung in dem Fall auch schwer und der Wagen stirbt immer wieder mal ab und der Fahrlehrer muss dort mal mithelfen. Und man muss einfach wissen, wie nimmt man die Kurve, mit welchem Gang fährt man jetzt durch den Kreisverkehr, wie stark bremst man, wie sind die Einflüsse, wenn man bei Wasser, also bei einer nassen Fahrbahn bremst, oder wie geht man um, wenn man im Schnee fährt oder nachts auf der Autobahn unterwegs ist und so weiter oder durch den Wald fährt. 00:07:32Und ich glaub, dort kommt man ganz gut an den Punkt heran, dass man seine Erwartungen manchmal etwas tiefer setzen sollte und dass man, Doch auch seine Fragen, die er am, die man am Anfang hat, auch stellen sollte. Und ich gebe Ihnen auch noch einen wichtigen Punkt mit, das ist sowohl von Seitens der Dienstleister, Reseller und Hersteller als auch auf der anderen Seite des Kunden wichtig, genau zu kommunizieren, was man denn haben möchte und was die Maschine kann und das notfalls schriftlich festzuhalten, weil dann ist eine Grundlage da, um zu sagen, das haben wir genau erfüllt oder vielleicht die. 00:08:10Das Lastenheft, wenn man das so sagt, etwas tiefer zu setzen und zu sagen, gut, die Maschine bringt nicht die Qualität an Oberfläche ans Tageslicht, aber wir sind mit der Oberfläche, die die Maschine jetzt liefert, eigentlich vollkommen zufrieden und ausreichend und können damit sehr gut arbeiten. Aber uns wurde einfach viel mehr versprochen und darüber hat man dann natürlich dieses Gefühl von Enttäuschung und man spürt natürlich Kaufreue, dass man sagt, gut, Man hat den Kaufprozess zwar gemacht und es war vielleicht auch ein Kauferlebnis, aber schlussendlich hat man es bereut, weil man nicht das bekommt, was man im Endeffekt dafür bezahlt hat. 00:08:53Und das ist natürlich schlecht, wenn man einen Kunden recht stark mit dem Thema 3D-Druck gehyped hat und dann kann man schlussendlich auch nicht wirklich liefern. Das ist wirklich nicht einfach und nicht gut. Also so viel zum Thema ‘Der Grund, warum 3D-Druck oft enttäuscht’, Und wenn Sie nicht enttäuscht werden wollen und wenn Sie dieses, diese Erwartungen besser gemanagt haben möchten und die richtigen Anwendungen finden möchten, die Akzeptanz im Unternehmen auch erhöhen, wenn Sie schon über dieses Technikthema rund um Ihren Drucker hinausgekommen sind, dann buchen Sie sich einfach ein kostenfreies Erstgespräch bei uns und wir gehen genau Ihre Punkte durch. 00:09:31Nehmen Sie das Gespräch auf jeden Fall mit, dass wir herausfinden, was ist Ihr nächster Schritt, welchen sollten Sie gehen, Damit Sie sowohl die Enttäuschung vielleicht bei Ihnen als auch bei Ihren zukünftigen Kollegen, mit denen Sie zusammenarbeiten aus den einzelnen Abteilungen, die Ihnen Bauteile schicken, das sind auch die Enttäuschung dort herausnehmen, weil dort machen viele, viele, viele Anwender genau die gleichen Probleme und die gleichen Fehler, wollte ich sagen, wie die Hersteller, Dienstleister und Reseller, weil sie unbedingt eine Anwendung finden wollen, anstatt es von Beginn an einfach richtig kommunizieren. 00:10:09Damit die Anwendungen auf die Anwender zukommen. Und die Einsatzmöglichkeiten dann immer weiter und tiefliegender tiefliegender sind, dass man an die richtigen Einsatzmöglichkeiten auch rankommt und 3D-Druck ein richtiger Erfolg im Unternehmen ist. Also, so viel zu dieser Podcast-Folge. Dann hören wir uns in einer der nächsten Podcast-Folgen wieder. Bis dann.