Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-03-01: 2023-03-01 00:00:17Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit der Technologie beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender oder vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker, sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt ‘Wie 3D Druck stressfrei einsetzen’. 00:00:50Ja, das ist die Frage jetzt in dieser Podcastfolge, da ich gemerkt habe, dass wenn man allein schon das Thema 3D Druck bei manchen Unternehmen anspricht, vor allem im Maschinenbau und im produzierenden Gewerbe, wenn es um Kunststoff, oder Metallerzeugnisse geht, dass man sagt: ‘Boah, 3D-Druck, das nicht auch noch.’ Und das sind so Punkte, die gleich mal Stress erzeugen. Das heißt, das ist unangenehm, das erzeugt Druck. 00:01:22Man hat vielleicht auch dieses Gefühl, jetzt auch noch was machen zu müssen, auf was man überhaupt keine Lust hat. Veränderung, man muss sich in etwas einlesen, wo man nicht weiß, wo fängt man da am besten an. Das sind also alles so Punkte, wo man sofort merkt, Das erzeugt gleich mal Stress. Stress ist übrigens auch, wenn man sich über etwas aufregt, wenn man ständig über etwas nachdenkt, wenn man sich fragt, wie mach ich das jetzt am besten? Und Stress kann auch ausgelöst werden bei ganz vielen Dingen, wo man es selbst gar nicht weiß, dass das Stress programmier, also Stress produziert, meinte ich. 00:02:00Also, dass man vielleicht, an einem Punkt steht, wo man sagt, es läuft ja alles, aber es ist mühselig und es ist anstrengend, aber es läuft ja. Und manche Dinge hat man einfach nicht auf dem Schirm, aber man hat so so ein Stresspegel einfach. Ich glaub, die meisten, die kennen das auch und so ist auch ganz oft bei dem Thema additive Fertigung und 3D Druck. Denn die meisten glauben, glauben, nicht wissen, 00:02:33Dass man ganz speziell additiv konstruieren muss, so wie es auf den jeweiligen Messen auch gezeigt wird, so wie es in den Zeitschriften gezeigt wird. Und es ist natürlich klar, dass die Zeitschriften diese Dinge zeigen, was neu ist, was sich tut im Markt, weil das wollen die Leute ja auch lesen und dann meint man auch immer gleich, dass wenn man 3D-Druck und additive Fertigung so einsetzen möchte, muss man ganz kompliziert konstruieren und es erzeugt immer gleich Stress bei jedem Konstrukteur, wenn man von dem runden umeckigen hinüber gehen muss in additive Strukturen, also in alienartige Bauteilformen, in Freiformflächen und Rundungen, wo man sich denkt, wie kriege ich die da jetzt mit meinem C.A.D. 00:03:23Programm überhaupt hin und das erzeugt Stress oder dass man meint, Man muss mehr Potenziale nutzen im Unternehmen und man denkt sich, ich, wir machen da schon was, aber es gibt da noch viel mehr und man kann dieses Potenzial einfach nicht heben im Unternehmen. Also man spielt immer mit dem Gedanken, da muss es doch mehr geben. Das ist doch nicht schon alles gewesen an paar Bauteilen, was es dort gibt und man denkt sich so, gut, wo gibt es denn noch Anwendungen? Man sucht sozusagen am falschen Fleck und das erzeugt. 00:03:56bei vielen Stress oder dass man die ganze Zeit denkt, die die Maschine muss twentyfour Seven laufen, dass man sich denkt, gut, heut Nacht läuft der Drucker wieder nicht, das will mein Geschäftsführer oder die Führungsabteilung oder Abteilungsleiter gar nicht sehen, wenn die Maschine steht, weil wenn die Maschine steht, wir müssen die Maschine ja auch nutzen, die muss ja ausgelastet sein und das sind alles so Punkte, da gibt es noch viele, viele weitere Punkte, die Stress erzeugen, die wir heraus, gespürt haben aus vielen, vielen Potenzialanalysen, wo wir einfach gemerkt haben, es geht weniger direkt um das Thema 3D Druck, sondern es geht um ein paar andere Kleinigkeiten, die mit 3D Druck unmittelbar oder mittelbar zusammenhängen, je nachdem. 00:04:42Und wenn die weg sind, dann läuft es auf einmal besser. Und dieser Überbegriff dafür ist die richtige Denkweise. Denn als ich in der Ausbildung war, sind wir und da bin ich auch sehr dankbar dafür, heute noch immer in die verschiedenen Abteilungen geschickt worden, mal in den Schaltschrankbau, mal in die Entkraterei, mal ja, wie nennt man das, in die Montage und in der Vormontage und in die C.N.C. 00:05:14Fertigung und in die Schleiferei. Und in einer Schleiferei hab ich die Erfahrung gemacht, dass es keinen Sinn macht, eine Maschine einzuschalten und sofort loszuschleifen, wenn das Öl noch nicht warm ist, wenn die Maschine sich noch nicht aufgewärmt hat. Und man hat sozusagen die Maschine angemacht, die hat sich dann warm gelaufen, so hat man das damals gemacht. Ob man das heute immer noch so macht, ich weiß es nicht. Da wird sich bestimmt in diesen 10 Jahren auch sehr viel getan haben und es ist so vergleichbar wie mit 3D-Druck. 00:05:48Man glaubt, dass man die Dinge, die man konventionell gelernt hat im Studium, vielleicht auch in der Ausbildung, so wie ich in der Ausbildung, als ich damals Mechatroniker gelernt hab, dann glaubt man, dass man die Dinge übertragen muss auf das Thema 3D-Druck. Und sie gehen ja auch nicht her, nur weil sie jetzt ihre Maschine morgens hochfahren, dass sie ihre Wasserpumpenzange, die sie verwenden für irgendetwas, die muss ja auch nicht hochfahren, die verwenden sie einfach, das ist ja ein Werkzeug. 00:06:18Und ähnlich, übertragbar und da muss ich ganz oft solche komischen Beispiele bringen, die so abgespaced sind, sonst wird es ganz oft nicht verstanden, weil im 3D-Druck ist es so, dass man nicht von den Dingen Schlussfolgerungen zieht, die man schon erlebt hat, weil diese Technologie einen ganz anderen Ansatz hat, einen ganz anderen Denkansatz und man versucht sozusagen etwas Bestehendes, was man schon erlernt hat, wo man Erfahrung hat, 00:06:49wo man glaubt, das muss so sein, versucht man über zu übertragen auf das Thema 3D Druck und additive Fertigung. Dann heißt es, nur weil man das gesehen hat, muss man das so machen. Nur weil man eine Maschine seither vielleicht in der mechanischen Fertigung entsprechend immer ausgelastet hat, heißt es lange nicht, dass man einen 3D Drucker twenty Four Seven auslasten muss. Nur weil man sieht, was andere mit dem Drucker machen und es sind abgespacte, Bauteile als Beispiel heißt es lange nicht, dass es in Ihrem Unternehmen genau die gleichen Anwendungen gibt und ganz oft sind diese Anwendungen so branchenfremd, da macht es überhaupt keinen Sinn, diese Sachen nachzumachen, nur weil die vielleicht cool sind oder cool ausschauen oder man mit 3D-Druck das Ganze so verbindet. 00:07:36Weil die Erfahrung, die ich gemacht hab, ist, wenn jemand in im Sinne 3D-Druck sein Ego, und auch seine Fähigkeit und seine Erfahrung preisgeben möchte, dann ist es meistens so, dass man entweder hochkompliziert spricht, dass man ganz viele Fremdwörter und Abkürzungen verwendet, oder dass man Bauteile so abstrakt designt, dass man sich schon wieder denkt, hätte sich der Kollege nur 2 Stunden hingehockt, hätten wir viel früher eine Lösung gehabt und derjenige, 00:08:13der es auch einsetzt, würde es vielleicht auch viel eher einsetzen und wär nicht so zurückgeschreckt vor diesen abartig konstruierten Bauteilen. Also manchmal, da kann man es auch einfach übertreiben und man erzeugt dadurch genau das Gegenteil, was man eigentlich erzeugen möchte. Und Stress passiert in Form von 3D Druck natürlich immer dann, wenn man nicht nur die Punkte, wie vorhin genannt, erlebt, sondern was doch tief versteckt ist, sozusagen eine Unklarheit, eine Unwissenheit, eine Angst und eher Anwendungen finden zu müssen, obwohl man gar nicht weiß, wie man nach Anwendungen überhaupt sucht, dass man überhaupt nicht weiß, wie findet man denn überhaupt Anwendungen. 00:09:02Also, dass es doch eine Schrittfolge gibt, welche Schritte eingehalten werden müssen, Und wir haben dort bei 3D Industry eine ganz einfache Formel, die nahezu jedes Unternehmen, was wir in der additiven Fertigung oder mit der additiven Fertigung beraten haben, besonders im Maschinenbau, wenn jemand dort neu anfängt mit dem Thema 3D Druck, der weiß ganz genau, was er als nächsten Schritt tun muss, um an Anwendungen zu kommen. Und ich geh sogar noch so weit, dass wir die Punkte, die wir dort uns erarbeitet haben, 00:09:38dass wir die Punkte auch an unsere Dienstleister, unsere 3 d Druck Dienstleister, die wir bezüglich Vermarktung beraten, dass die auch schon an einem Punkt sind und ganz andere Fragen stellen und diese Schritte 1 zu 1 von uns übernommen haben, um auch hier den Kunden vor allem ganz konkret weiterzuhelfen, wenn jemand sagt, 3 d Druck interessiert, mich, ich möcht da gerne mehr machen, aber wo find ich Anwendungen, wie geh ich denn da vor, was ist eine gute Anwendung, was ist eine schlechte Anwendung, möcht ich das überhaupt drucken, sollte ich das überhaupt drucken, was ist das nächste Bauteil, was man drucken könnte, welches Material und so weiter und so fort und da gibt es noch einen ganz wichtigen Hinweis, den ich Ihnen hier im Podcast gleich mitgeben möchte, ist aber auch eines der Punkte, den ich Ihnen hier diesbezüglich mitgeben möchte, also ein Rad, der geht aufs Haus, das heißt, 00:10:30Schauen Sie nicht nur auf die Anwendungen, schauen Sie auf die Herausforderungen bei Ihnen, bei Ihnen im Unternehmen, auf die Probleme, auf die, die keiner gucken will, auf die, die nicht angesprochen werden wollen, aber längst gesagt sein sollten und über die Probleme, wo Sie sich eigentlich täglich drüber aufregen. Das sind so Punkte, was schon mal ein kleiner Schritt ist, um es sehr gut an, an wirklich gute Anwendungen schlussendlich zu kommen. 00:11:00Denn vor jeder Anwendung, wo jeder nach Anwendungen sucht, steht noch ein weiterer Punkt und noch mal ein weiterer Punkt. Und eines von den beiden ist das Problem, was Sie identifizieren müssen. Also das sind ganz wichtige Dinge und die erzeugen natürlich Stress und ich kann Ihnen 1 sagen, ein 3D Drucker, der muss nicht voll ausgelastet sein, solange er seinen Dienst genau dafür tut, für, die Probleme, die es zu lösen gilt. Sie müssen nicht additiv konstruieren, es reicht, wenn sie ein paar Rundungen rein machen und wissen, wie der Kraftverlauf ist, um das überschüssige Material, was sie vielleicht sonst gedruckt hätten, einfach weglassen. 00:11:42Und sie müssen nicht das ganze Potenzial nutzen, das ganze Potenzial entwickelt sich auch. Also jede Anwendung, die sie umsetzen, jedes Problem, das sie lösen, Damit kommen sie noch tiefer in die Thematik rein und sehen auch noch viel mehr und natürlich, dass sie vor allem die richtige Denkweise haben. Es fällt uns Menschen sehr schwer, wenn wir etwas schon lange gewohnt sind, etwas antrainiert haben, dass wir versuchen, unser bestehendes Empfinden, unser bestehendes Gefühl, unsere Erfahrungen auf etwas zu übertragen. 00:12:22Aber das ist bei 3D Druck in dem Fall nicht der Fall, sondern Sie sollten hier anders vorgehen und 3D Druck auch mal zweckentfremden für Bauteile nutzen, wo Sie am Anfang gedacht haben, dafür wird es vielleicht überhaupt nicht funktionieren oder für Bauteile und Anwendungen. Und da bin ich ganz ehrlich zu Ihnen, wir finden bei den Unternehmen in der Potentialanalyse, wenn wir vor Ort sind, oder auch in den Videogesprächen, was im Nachgang dann passiert, die besten Anwendungen und es sind meistens die einfachsten Anwendungen, die sich super einfach umsetzen lassen, weil es gibt, das hab ich auch wieder gehört, auch den Ansatz und das erzeugt auch ganz arg viel Stress. 00:13:09Das fällt mir jetzt zum Schluss noch ein, dass man sagt, wir machen die schwierigste Anwendung, die wir im Unternehmen finden, weil wenn wir die gemeistert haben, dann können wir all die anderen auch. Das Problem dabei ist aber, bis sie diese Anwendung umgesetzt haben, verlieren viele noch die Lust und es ist mega anstrengend und es ist super belastend, doch eine Lösung hinzukriegen. Und dadurch, dass sie dann das Gefühl hatten, dass die Anwendung so schwer ist, glauben sie auch, dass all die anderen leichten Anwendungen und Probleme, die es die es hier zu lösen gibt, dass die auch so schwer sind und deswegen geht es ganz oft nicht voran. 00:13:49Also, Wie nutzt man 3D Druck stressfrei? Indem man sein bestehendes Denken nicht auf 3D Druck überstülpt und versucht damit voranzukommen, sondern indem Sie diese Schritte 1 zu 1 umsetzen, die wir Ihnen hier im Podcast mitgeben und andererseits sich freimachen von den alten Denkmustern. Und wenn Sie es richtig machen wollen, dann buchen Sie sich einfach ein Gespräch bei uns. 00:14:20Sprechen Sie mit uns und wir geben Ihnen in diesem Gespräch schon ganz wichtige Punkte mit, die für Sie interessant sind, wo Sie danach sagen können, das könnte Ihr nächster Punkt sein, Ihre nächsten Schritte sein und auf einmal sehen Sie dann auch und die Gespräche sind so gut, dass Sie den Durchblick dann kriegen und sich zurücklehnen können und sagen, es war auch richtig gut, dass wir gesprochen haben, um da Klarheit reinzukriegen. Denn, schlummern noch viele Anwendungen und Probleme bei Ihnen im Unternehmen, wo Sie noch gar nicht das Bewusstsein hatten, dass das überhaupt ein Problem ist, aber es danach so super einfach ist, ohne dieses nicht bekannte Problem im Nachgang auch leben zu können. 00:15:06Es ist ein ganz anderes Gefühl dabei, wenn Sie an manche Herausforderungen ganz anders herangehen, weil Sie die Thematik 3D-Druck wunderbar nutzen. Also. Lassen Sie den Stress raus und setzen Sie 3D Druck richtig gut ein und vor allem setzen Sie mit 3D Druck auch was um. Also so viel zu dieser Podcastfolge und dann hören wir uns in der nächsten Podcastfolge. Bis dann.