Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2023-02-01: 2023-02-01
00:00:15: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder schon erfahrener Anwender sind oder vielleicht durchaus 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben, Oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich riesig auf diese Podcastfolge, weil es eine Interviewfolge ist und diese Interviewfolge, die trägt den Titel: ‘Wann setzt man Metall 3D-Druck wirklich ein?’ Manchmal vielleicht gar nicht, ist vielleicht besser, Metall 3D-Druck manchmal gar nicht einzusetzen.
00:00:58: Speaker 1Das ist eine sehr spannende Folge, die jetzt auf Sie zukommt und auch eine gesponserte Folge und sehr interessant für alle. Podcast Hörerinnen und Hörer, die sich mit dem Thema Metall 3D Druck beschäftigen oder sich schon mal Gedanken dazu gemacht haben, diese Technologie clever im Unternehmen einzusetzen. Wenn Sie also Techniker, Ingenieur, Konstrukteur oder in einer Entwicklungsabteilung tätig sind und da mal ein bisschen heraushören wollen, wo setzt man Metall 3D Druck so ein, dass es Sinn ergibt,
00:01:31: Speaker 1Dann sollten Sie unbedingt jetzt bei dieser Podcast-Folge dranbleiben, denn ich hab ’nen ganz spannenden Interviewpartner und zwar den Fabian Graber. Er ist Geschäftsführer der B.S.F. Bünter A.G. Fabian, ich freu mich riesig, dass du, dass du hier im Podcast bist. Stell dich doch einfach mal ganz kurz vor. Wer bist du? Was machst du?
00:01:53: Speaker 2Sehr gerne. Hallo zusammen, mein Name ist Fabian Graber. Ich bin 32 Jahre alt und, Komme aus der Schweiz, wie man ganz sicher auch schon hört. Bin gerade aktuell nicht auf der Piste und deshalb können wir hier im Podcast ein bisschen zusammen über das Thema reden. Ich habe ursprünglich mal Konstrukteur gelernt, Maschinenbauingenieur studiert und bin jetzt seit 2015 für die additive Fertigung bei uns verantwortlich und 2021 habe ich dann die Geschäftsführung von meinem Vater übernommen vom Familienbetrieb.
00:02:26: Speaker 2Wir bei der BSF Pinter AG sind ein Lohnfertiger in der Ostschweiz mit knapp 30 Mitarbeitenden und wir produzieren Prototypen und Kleinserien mit verschiedensten Verfahren. Die Teile sind dann von ein paar wenigen Millimetern bis ca. 200 300 Millimeter groß, also eher klein. Und wie eben auch schon erwähnt, darum bin ich auch hier, unter anderem auch mit 3D-Druck von Metall.
00:02:51: Speaker 1Du hast gerade eben gesagt, du bist damals 2015, hast du mit Metall, also mit 3D-Druck angefangen. Das ist super interessant, weil nahezu fast im gleichen Jahr habe ich auch gestartet. 2015, also du bist auch schon eine ganze Zeit lang jetzt auch dabei. Danke für deine Vorstellung diesbezüglich. Jetzt hast du gesagt, das hat man jetzt ein bisschen durchgehört, ihr seid kein reiner Metall 3D-Druck-Dienstleister. Wie, Wie kann man sich das vorstellen? Wie können unsere Hörer, das sich das vorstellen? Wenn ihr mit Metall 3D Druck zu tun habt, geht auch da mal ganz kurz drauf ein, das ist super spannend.
00:03:28: Speaker 2Ja, also unsere Firma gibt es schon ziemlich lange, also selbständig ist sie jetzt seit schon über 40 Jahren und da war es ursprünglich einfach mal drehen und fräsen, also menorranische Werkstätte und dann sind mit den Jahren immer mehr verschiedene Verfahren dazugekommen und dann 2012 eben auch die additive Fertigung von Metall. Und das ist jetzt auch bei uns irgendwie prozentual, sind wir da unter 20% und das darf auch gerne so bleiben.
00:04:00: Speaker 2Also wir wollen nicht der größte 3D Drucker in der Schweiz sein oder so, sondern wir wir wollen einfach mit der Kombination unseren Kunden gute Lösungen bieten und das Ziel ist da eben, dass wir alles irgendwie hinkriegen. Also wenn, Entwickler oder so ’n Teil entwickelt hat, das zwar seine Lösung super löst, aber jetzt stellt es sich die Frage, ja super, wie stellt man es denn jetzt her und wer, wen könnte ich da fragen und dann soll unser Name irgendwo im Hinterkopf erscheinen und wir finden dann schon die richtige Technologie.
00:04:39: Speaker 1Das heißt, ihr setzt zum Beispiel jetzt Metall 3D Druck gar nicht so stur ein, Wie jetzt andere im Markt, sondern ihr nehmt die Technologie dann, wenn es wirklich Sinn ergibt.
00:04:50: Speaker 2Ja, und oft sogar auch gerade beim 3D-Druck, das hast du sicher auch schon mitbekommen bei den Beratungen. Oft wissen die Leute, entweder wissen sie gar nicht, dass es den 3D-Druck gibt und sie fragen also wahnsinnig komplizierte Frästeile an. Wir können es dann vielleicht aber günstiger drucken. Oder manchmal fragen die Leute, oder haben Sie das Gefühl, Sie kennen 3D-Druck und fragen irgendwas Wahnsinniges an zum Drucken? Und dann sagen wir, ja, wir könnten es schon drucken, aber wir könnten es auch für die Hälfte fräsen. Und ja, das das ist so und das ist der Vorteil, wenn man die verschiedenen Verfahren im Haus zur Verfügung hat.
00:05:26: Speaker 1Und mit mit welchen Herausforderungen und Problemen kommen denn dann, Eure potenziellen Kunden auf euch zu? Wie stellt man sich das vor? Was denkt die Person, was, was sagt sie, über was regt sie sich auf oder was weiß sie denn noch gar nicht?
00:05:41: Speaker 2Ja, also oft ist der erste Anspruch oder Anspruchpunkt gerade das, was ich vorhin erwähnt habe.
00:05:48: Speaker 2Sie wissen oder sie haben einen Teil, was gefertigt werden muss, was andere nicht können oder nicht wollen oder sie nicht wissen, wo sie sonst anfragen. Sollen. Und das beinhaltet dann selten ein Problem allein oder eine Schwierigkeit allein, sondern meistens ist es einfach so, dass ja, ich brauch jetzt das Teil und jemand soll sich überlegen, wie er das hinkriegt oder.
00:06:12: Speaker 1Weil man’s einfach braucht in dem Fall.
00:06:14: Speaker 2Ja, und oft, wir haben da schon mal besprochen, wenn zum Beispiel so ein Daniel Düsentrieb in seinem Zimmer noch sitzt und dann Problem löst und da hat dann, Endlich nach keine Ahnung, wie lange Entwicklungszeit hat, das das Teil, das dann sein Problem löst und dann braucht es einfach so, wie es dann gezeichnet ist. Und das ist dann halt vielleicht noch nicht so für die Fertigung optimiert, also jetzt nicht auch nicht unbedingt für 3D-Druck, aber vielleicht auch auch nicht fürs Fräsen oder so. Und dann sind wir eigentlich ja eine gute Anlaufstelle, um das dann, sag mal, den letzten Schliff noch zu geben.
00:06:51: Speaker 1Sind denn eure Kunden dann auch offen dafür, wenn ihr, Diese diese Option mit Metall 3D Druck auch auch vorstellt als Lösung?
00:07:01: Speaker 2Ja, teilweise natürlich nicht immer. Also gerade beim 3D Druck gibt es ja schon noch viele Vorbehalte, wenn es jetzt ja man man hört da immer so oder oft die Antworten mit ja wegen Oberfläche und Genauigkeit, das kommt eigentlich eh nicht in Frage oder so. Aber trotzdem ist es für uns ja, Ein Alleinstellungsmerkmal, wenn wir das auch mit berücksichtigen können. Und ja, genau, am Schluss braucht er das Teil, was seine Anforderungen erfüllt und im Optimalfall, sagen wir es so, sollte es ihm eigentlich egal sein, mit welchem Verfahren wir das herstellen.
00:07:39: Speaker 2Es ist jetzt auch nicht nur, man kann sich zum Beispiel vorstellen, seit Jahren machen wir das schon so, Wenn der Kunde den Fräserl bei uns anfragt und da ist irgendwie eine Stelle, die sehr schwierig zu fräsen ist. Wenn wir es dann einfach draht erodieren und es erfüllt alle Anforderungen aus der Zeichnung, dann ist es dem Kunden eigentlich egal. Beim 3D-Druck sind wir noch nicht ganz so weit, dass es dem Kunden dann egal ist oder dass wir es ohne Ankündigung so machen können. Aber da zielen wir hin.
00:08:10: Speaker 1Jetzt hast du vorhin gesagt, so 3D-Druck, Metall 3D-Druck macht bei euch so 20 Prozent. In etwa aus und jetzt kennt man natürlich, wenn man auf der Messe war, auf der Formnext Messe, wenn man in den Online-Magazinen guckt und auch in den Zeitschriften kennt man ja immer diese geschleckten Metallbauteile. Die kennst du sicher auch, die so alienartig ausschauen, wo jedes Gramm im Endeffekt weg ist, was da weg sein muss und was die Hersteller selbst auch immer präsentieren. Was mir jetzt aber im Podcast so rüberkommt, ist.
00:08:43: Speaker 1Muss ein Bauteil, das aus dem Metall 3D-Drucker kommt, denn dann danach auch wirklich perfekt sein?
00:08:51: Speaker 2Die Antwort ist ziemlich offensichtlich, oder? Nein, nein, muss es nicht. Eigentlich muss das Bauteil am Schluss die Anforderungen vom Kunden erfüllen und gerade das, was man so auf Messen sieht, was du so als erienartig bezeichnest, das sind dann halt oft die Anwendungen, bei denen man, Bei denen dann der 3D-Druck die offensichtlich einzige und absolut perfekte Lösung dafür ist und in der Praxis oder zumindest bei uns ist es in den allerwenigsten Fällen sogar so.
00:09:22: Speaker 2Also, wir produzieren oft auch Teile, die halt vielleicht auch gefräst werden könnten, aber wir können es einfach günstiger drucken und es klingt jetzt ganz blöd, aber am Schluss geht es darum, dass das Teil gut genug ist und nicht perfekt. Zwar ob es gedruckt ist oder gefräst, weil wenn wir auch wenn man ein Teil schleift bis zum geht nicht mehr, dann funktioniert es zwar wahrscheinlich nachher, aber es wird einfach zu teuer und deshalb muss das Teil gut genug sein. Und da hängt es halt dann ab, wie viele Teile davon brauche ich und klar, wenn man dann Raketenteile macht, die man vielleicht ein paar Mal braucht und die dann auf jedes Milligramm getrimmt werden, die müssen natürlich perfekt sein.
00:10:05: Speaker 2Aber, Wenn man irgendeinen Prototyp braucht, den man bei sich in der Maschine einbaut und vielleicht zwei Stück davon braucht, dann muss man ja auch nicht. 5 Tage dran rumkonstruieren, bis es dann so idienartig perfekt ist, sondern dann reicht es ja, wenn man ein bisschen vom Frästeil ein bisschen Material weglässt und das eine Detail dann einfach so druckt und dann ist es günstiger.
00:10:30: Speaker 1Und der Kunde schlussendlich das Bauteil in der Hand hat, jetzt euer Kunde in dem Fall und sagt, die haben das wieder super gemacht, man setzt das ein wie so ein Puzzlestück und dann passt es danach. Ob das dann Draht erodiert ist, gefräst oder 3D gedruckt, es geht ja darum, dass die Anforderung des Kunden erfüllt ist, schlussendlich, ne?
00:10:50: Speaker 2Ja, da liegt schon noch ein bisschen eine Knacknuss drin, weil bei Frästeilen sind sich die Kunden schon seit Jahrzehnten oder vielleicht noch mehr gewohnt, dass sie alle Anforderungen in die Zeichnung reinpacken. Und wenn es dann die Zeichnungsanforderungen erfüllt, dann passt es auch wie ein Puzzleteil in die Maschine rein. Und wenn wir natürlich.
00:11:11: Speaker 2Dann versucht gerade beim Drehdruck kommen manchmal sogar nur nur 3D Files ohne irgendwelche Toleranzen dran und dann geht’s ohne Rückfragen, passt dann das Teil nicht einfach so ins Puzzle rein oder? Also wir müssen eigentlich alle oder die wichtigen Anforderungen ja dann trotzdem wissen, was es erfüllen muss und das Ziel ist eigentlich nicht, dass es nachher, Grad so knapp alle Anforderungen erfüllt, sondern das Ziel ist, dass der Kunde weiß, was er bekommt und dass es dann reinpasst, wär das Ziel.
00:11:47: Speaker 1Ja, weil dann komm ich schon jetzt zu meiner nächsten Frage, denn jetzt hast du schon angesprochen, dass da natürlich auch Rückfragen und auch Gespräche stattfinden müssen. Wenn da einfach nur ein Datensatz kommt, woher sollt ihr denn auch wissen, was der Kunde dort genau braucht und welche Anwendung er hat, et cetera, egal ob es jetzt mit, 3D-Druck ist oder mit einem anderen Verfahren. Wie geht ihr denn bei der Lösungsfindung für eure Kunden denn vor, wenn jetzt eine E-Mail kommt mit einer Anfrage und die ist jetzt nicht so sehr detailliert, dass ihr sagen könnt, wir können die Auswahl jetzt für das entsprechende Verfahren treffen.
00:12:25: Speaker 2Das ist ziemlich spannend, wie das, wie sich das die Angebotsphase da verhält. Also beim bei der adaptiven Fertigung, Sind eben die Anfragen oftmals auch noch gar nicht so qualifiziert, wie sie eigentlich beim Fräsen sind. Und ich gehe davon aus, wenn Sie jetzt ein 3D-File mit einer von einem 3D-Druckteil von einem offensichtlichen 3D-Druckteil an 3 3D-Druckdienstleister schicken, dann bekommen Sie 3 verschiedene Preise. Und im Optimalfall, also jetzt gerade die Lösungsfindung bei uns, von uns bekommen Sie in den seltensten Fällen einfach ein Angebot ohne Kommentar, sondern.
00:13:02: Speaker 2Gerade beim 3D-Druck fragen wir fast immer noch ein bisschen was nach, weil oft ist es nicht so genau spezifiziert und wir müssen wissen, was dem Kunden wichtig ist. Und zwar könnten wir vielleicht schon einfach immer die günstigste Variante anbieten, aber vielleicht erfüllt es dann die Anforderungen vom Kunden nicht und dann hat er einen schlechten Eindruck von uns. Und umgekehrt, wenn wir einfach, Auf Nummer sicher gehen von der Genauigkeit, dann würden wir ja gar nie was drucken.
00:13:33: Speaker 2Dann müssten wir es ja immer fräsen und schleifen und dann wird’s einfach nie bestellt werden, weil wir dann einfach immer zu teuer sind. Und deswegen fragen wir da oft nach, weil wenn wir dem Kunden helfen, die gut genug Lösung hinzukriegen, dann ist er sicher, dass er, Was Gutes bekommt und gleichzeitig können wir ihm auch den tiefsten Preis dafür bieten ohne dass wir jetzt einfach nur billig sein müssen und das ist auch sehr spannend so erfährt man auch ein bisschen wo das Teil eingesetzt wird gerade.
00:14:10: Speaker 2Als Beispiel Drehteile, die sehen ja eigentlich immer alle gleich aus. Man hat, wenn man nicht gerade die ganze Baugruppe fertigt, hat man nie eine Ahnung, wo das Teil überhaupt reinkommt und das ist beim bei der additiven Fertigung in den letzten paar Jahren, weil wir immer mal wieder nachgefragt haben, ist sehr spannend zu sehen, wo unsere Teile auch auf der Welt überall schon verteilt sind.
00:14:29: Speaker 1Das heißt, dass ihr natürlich auch immer nachfragt, dass der Kunde euch in Worten einfach die Anwendung kurz erklärt, Anstatt einfach nur in Form von einer Zeichnung euch was vorlegt, damit ihr noch weitere Informationen habt, um einfach auch das Beste für den Kunden in dem Fall herauszuholen.
00:14:47: Speaker 2Ja, und es hat natürlich auch ein bisschen damit zu tun, dass wenn wir jetzt einfach fragen würden, oder wir fragen, was ist Ihnen wichtig, damit wir dann entscheiden können, welches Verfahren dafür am besten geeignet ist und oder welches Verfahren vielleicht auch gar nicht in Frage kommt. Und so sind wir einfach nicht einer von vielen. Man muss schon sehen, die die Angebotsphase für den Lohnfertiger ist in den letzten Jahren auch härter geworden.
00:15:18: Speaker 2Es ist extrem einfach, das Mail einfach an 10 verschiedene Leute zu schicken und dann den tiefsten Preis zu wählen. Und wir wollen nicht oder wir können uns auch gar nicht nur über den Preis abheben, weil ich mein, wir sind in einem europäischen Land, wir haben, Gute ausgebildete Mitarbeiter, die auch nicht ganz günstig sind und wir haben Maschinen, die nicht ganz günstig sind und die muss man effizient einsetzen, sonst können wir nicht mithalten. Aber wenn wir sie effizient einsetzen, dann können wir sehr wohl konkurrenzfähig sein und gleichzeitig haben wir für uns auch den nicht so starken, ich sag jetzt mal, Preisdruck, dass man uns nur darauf reduziert,
00:15:59: Speaker 1Weil ihr natürlich auch ein entsprechendes Ergebnis liefert. Und ich glaub, ich nehm euch da auch so wahr. So haben wir uns auch damals auch auf der Formnext gesehen, dass ihr doch durchaus noch mal ein Level höher seid, um mit mehr Bällen zu jonglieren, um zu sagen, das ist hier einfach der der richtige Weg für den Kunden, dieses Bauteil dann auch einzubauen.
00:16:24: Speaker 1Wenn ich jetzt auf die nächste Frage gleich komme, ich glaub, das nehm ich dir nahezu fast schon ein bisschen vorweg. Ich gehe davon aus, ihr druckt nicht diese typischen alienartigen Bauteile mit euren Maschinen, so wie wir es jetzt schon im Gespräch herausgearbeitet haben. Wenn ihr jetzt Metall 3D-Druck einsetzt, welche Art von von Teilen fertigt ihr denn dann damit?
00:16:50: Speaker 2Durchaus auch alienartige Bauteile, aber der absolut größte Teil sind ganz gewöhnliche Maschinenbauteile. Also, Aber gesagt, wir erfahren ein bisschen auch, wo es eingebaut wird. Deshalb kann ich da auch ein bisschen Infos dazu geben. Klar, kann man die Flugzeugteile und so sind auch cool, aber wir haben sehr oft Teile, die wir genauso gut fräsen könnten. Ein einfachstes Beispiel wäre zum Beispiel Blechteile.
00:17:21: Speaker 2Da denkt niemand an der LD-Druck und wir machen das ab und zu mal. Und die Teile kann man natürlich dann nicht an der Messe ausstellen. Und ganz spannend ist auch, dass wir viele Teile drucken, die der Kunde zuerst gar nicht als Druckteil angefragt hat. Wir haben da teilweise sogar schon Kunden gewonnen. Die haben uns an einer Messe gesehen mit ebenso einem alienartigen Bauteil. Dann haben sie ein Teil bei uns drucken lassen, danach 3 Jahre Frästeile und jetzt sind wir wieder beim 3D-Druck angelangt.
00:17:55: Speaker 2Da hat es wie so eine, So ein Loop noch gebraucht, bis er das jetzt regelmäßig einsetzen kann.
00:18:01: Speaker 1Das ist, das ist super interessant, was du dort sagst. Dann sind es, das ist vielleicht ein bisschen schwierig, schwierig auszudrücken, aber dann sind es die normalen Teile, die man einfach, die man einfach kennt, die die angefragt werden, die am Anfang nicht großartig komisch ausschauen, dass diese durchaus dafür, Den den Weg in den 3D-Drucker oder in die additive Fertigungsanlage bei euch im Metallbereich natürlich dann finden.
00:18:30: Speaker 2Genau, und das zwar aus verschiedenen Gründen auch. Also, wir hatten es geht ja auch nicht nur immer um den Preis. Manchmal können wir auch sagen, ja, wir starten heute Nachmittag eine Maschine, die ist morgen fertig. Wenn das Kunde das dann bewusst drucken lässt, dann hat er es dann morgen vielleicht, wenn’s grad passt. Und wenn wir es fräsen müssen, sind wir schon auch schneller, aber dann geht’s vielleicht ne Woche. Vielleicht hilft das und vielleicht entscheidet das dann über das erste 3D-Druckteil in der Firma. Oder was ich, Entschuldigung, was ich noch gar nicht erwähnt habe, wir haben jetzt immer nur von Frästeilen oder von Druckteilen gesprochen.
00:19:04: Speaker 2Wir haben natürlich extrem viele Kombinationen daraus. Also ich sag mal, 90% unserer gedruckten Teile werden noch irgendwie nachbearbeitet und das ist auch eine, das alleine ist schon eine Kombination, die dem Kunden oft eine sehr gute Lösung, Bieten kann.
00:19:22: Speaker 1Das ist super interessant, wie euer Mindset doch dem Unternehmen ist, dass ihr sagt, wir kriegen ’ne Zeichnung oder wir kriegen ’ne Datei und dann sind wir dazu erstmal erstmal offen darüber, welche Technologien wir nutzen und welche Technologien in Kombination wir nutzen, weil ihr dieses Ergebnis in Kombination mit Lieferzeit, Preis und den ganzen Anforderungen vom Kunden natürlich so stark im Blick habt, dass ihr danach sagt, es macht absolut Sinn, Diese oder jene Technologie oder die eine oder andere Technologie in Kombination zu nehmen diesbezüglich.
00:19:57: Speaker 2Und es gibt natürlich, es gibt natürlich auch noch die Variante, dass wir gerade, weil ich vorher erwähnt habe, dass man die Anfrage so einfach an viele Dienstleister schicken kann. In das Mail kann man dann ganz einfach auch noch reinschreiben. Bitte die Preise für 1, 15, 20 und 50 reinschreiben. Und Und oft kann es dann zum Beispiel auch sein, dass es passiert regelmäßig, dass wir halt sagen, ja, so 1 bis 15 wäre Drucken die günstige Lösung. Danach wäre Fräsen die günstige Lösung. Aber zum Beispiel, wenn man jetzt noch, wenn man das und das und das noch machen würde, dann wären wir auch bis bis 50 noch mit Drucken noch günstiger.
00:20:33: Speaker 2Und da fängt es dann, da fängt es dann jeweils an, da fangen die Rückfragen an mit dem Kunden und, Da ist dann auch spannend zu sehen, ob denn derjenige bereit ist oder eher nicht. Manchmal sagt er einfach, ich weiß ja, dass ich sowieso niemals mehr als 10 Teile brauche, da muss ich jetzt auch nicht groß nach umkonstruieren. Ja, vielleicht sagt er, ich brauche die 50 dann im Jahr fünfmal und dann schauen wir, wo wir dahin kommen.
00:20:58: Speaker 1Aber das ist super interessant, was du gerade sagst, denn ihr denkt ja zusätzlich noch gleich mit, wenn jemand sagt, ich brauche das Teil, möchte ich jetzt vielleicht einmal anfragen, Es kann aber auch sein, dass ich es 50 Mal brauche. Dann ändert sich in dieser Gleichung, die ihr ja sozusagen als als gedankliche Rechenformel habt, ändern sich ja automatisch ein paar Variablen und man kriegt automatisch ein besseres Ergebnis zum Schluss raus, was wo es wieder in die Richtung geht des Kunden.
00:21:28: Speaker 2Ja, das ist natürlich auch nicht ganz uneigennützig, eben wenn dann einer halt einfach nur die Preise für 1, 15 und 50 angibt und ich sag ihm,
00:21:37: Speaker 2Bei uns kannst du den Preis für 50 aber auch noch nochmals halbieren, wenn du bereit bist, was zu tun. Das gibt dann natürlich auch eine gewisse Kundenbindung, weil wir dem Kunden quasi mithelfen. Das heißt, wenn es für uns gut ist, ist es für den Kunden auch gut.
00:21:53: Speaker 1Ja, und dann kann man durchaus sagen, Fabian, dass dort Faulheit oder, ich sag mal, eine verhärtete Denkstruktur dadurch bestraft wird, dass man einfach entweder länger warten muss oder einen höheren Preis bezahlt. Als als Konsequenz daraus, ne?
00:22:10: Speaker 2Ja, ja, wahrscheinlich nicht immer, aber das kann definitiv passieren.
00:22:14: Speaker 1Ja, ja, da kommt es dann drauf an, wie offen man dafür ist, ob man intern vielleicht noch mal kurz mit dem Konstrukteur und oder mit der Entwicklung spricht als Einkäufer und nachfragt, können wir da was anpassen, weil dann steht nicht nur das Bauteil so als fester Standpunkt da, sondern man kann sagen, da können wir was verändern, Und dann verändert sich hinten auch etwas an der Lieferzeit und an dem Preis. Oder vielleicht auch wird das Bauteil mit einer höheren Festigkeit noch verarbeitet, et cetera. Ne, jetzt haben wir die ganze Zeit über Bauteile gesprochen.
00:22:46: Speaker 1Was Was hast du denn oder was habt ihr denn für eine Zielgruppe? Was habt ihr denn für eine Branche? Wer kommt denn da zu euch? Hast du da so eine Richtung, wo du merkst, da da geht es in eine Richtung oder ist das komplett breit gestreut?
00:23:00: Speaker 2Wir haben da tatsächlich eine extrem, Breite Streuung und die hat sich aber tatsächlich dann ergeben, seit wir auch additive Fertigung betreiben. Also zuvor waren unsere Kunden dann oft Optikindustrie oder irgendwelche Feinmechanikgeschichten und seit wir jetzt auch mit dem 3D-Druck etwas mehr auch Werbung machen, hat sich’s extrem gestreut. Also es kann sein, dass bei uns auf einer Bauplatte dann gleichzeitig eine Zahnspange drauf ist und irgendein.
00:23:32: Speaker 2Keine Ahnung, könnte auch ein Formel 1 Teil drauf sein und gleichzeitig auch Blechteile und die Branchen sind da extrem breit gestreut und auch die auch die Anfragen kommen auch aus unterschiedlichen Ecken, erstmal von der Schweiz, aber natürlich auch von Europa. Wir hatten teilweise sogar schon Anfragen von von extrem weit her, wo man sich dann fragt, wie kommen die auch überhaupt auf uns und es macht es auch extrem spannend dann für uns, also abwechslungsreich.
00:24:02: Speaker 1Mhm, es ist, es ist extrem spannend, was du sagst, weil was Ähnliches nämlich ganz stark auf dem auf dem Markt war, dass es nicht mehr nur darum geht, dass man jetzt eine Zielgruppe hat, wie zum Beispiel die Automobilbranche oder wie ihr in der Schweiz sagt, sagt die Medizinaltechnik, sondern dass es eher viel eher darum geht, ich hab ein Fertigungsproblem, wie krieg ich dieses Bauteil gefertigt, anstatt, Man kommt aus einer bestimmten Branche jetzt.
00:24:32: Speaker 2Ja, und ich denke, es gibt da noch einen Punkt sogar und also jetzt gerade bei uns früher war es so, dass wir halt auch sehr lokal dann Kunden hatten und wenn halt lokal die Optikbranche verbreitet ist, dann kommen automatisch, weil man halt die lokalen Anbieter auch anfragt, irgendwie kommt man dann automatisch zu einer Branche rein. Und Automobil ist halt noch ein bisschen anders wegen den ganzen Zertifizierungen, Da kommen vielleicht die lokalen gar nicht alle in Frage und dann schaut man nach denen mit den Zertifizierungen und ich denk heute geht es halt mit der Digitalisierung noch ein bisschen weiter.
00:25:05: Speaker 2Man sucht nicht mehr nach Branche, man sucht nicht mehr nach lokalen Dienstleistern, sondern man sucht nach dem, der das Teil am besten lösen kann und deswegen sind wir dann auch offener oder werden wir dann wahrscheinlich auch öfters gefunden von Firmen, die eben ein bisschen weiter weg sind und auch aus anderen Branchen.
00:25:25: Speaker 1Jetzt haben wir viel über die Möglichkeit gesprochen. Gerade eben hast du denn ein, 2 richtig gute Beispiele jetzt aus der Praxis, wie wie Metall 3D Druck als als Teil von einer Lösung eingesetzt worden ist bei euch.
00:25:41: Speaker 2Ja, da hab ich natürlich was vorbereitet und zwar hab ich 3 verschiedene Bauteile im Kopf, die ich euch kurz erklären möchte. Und zwar genau 3, weil es irgendwie so 3 verschiedene Arten gibt anzufragen und das Bauteil 1 war, dass wir die angefragt wurden, das Teil Draht oder mit Drahterodieren herzustellen und dann haben wir gesagt, wir können es günstiger drucken. Wir konnten es günstiger drucken und seitdem drucken wir es in Serie mit fast keinen Anpassungen.
00:26:13: Speaker 2Diese Kategorie von Anfragen, die passieren sehr selten, Weil oft kann man es auch in größeren Stückzahlen dann ohne Anpassung nicht günstiger machen.
00:26:24: Speaker 2Anwendung 2 war, da ist ein, der war relativ offen. Das war so ein ganz kleines Bauteil, so ein Bajonettverschluss und das war relativ ein komplexes Teil auch schon. Und da haben wir dann in ein paar Loops das Teil noch optimiert und das wird heute jetzt 3D gedruckt. Auf der Grundplatte noch nachbearbeitet, also, Gefräst, Gewinde eingefräst und dann auf der Platte mit Draht derodieren die eine genaue Stelle eingebracht und dann abgetrennt von der Grundplatte.
00:26:58: Speaker 2Und so können wir das in relativ großen Stückzahlen auch wirtschaftlich 3D drucken. Also in Zahlen davon haben wir bisher etwa 14.000 Stück schon gemacht.
00:27:07: Speaker 1Okay, das ist echt stark, wie dann diese 3 Technologien miteinander kombiniert werden, wenn man offen ist, doch etwas zu verändern. Und wenn ihr da statt 14.000 Stück gemacht habt.
00:27:20: Speaker 2Und das also das da da könnten wir auch noch deutlich mehr machen, er braucht halt einfach nicht so mehr, aber das das war so die die Variante 2, wo der Kunde offen war, was angepasst hat und jetzt ne gute Lösung hinkriegt und für uns der positive Nebeneffekt ist, das kriegt er jetzt nirgendwo mehr günstiger und besser, aber mit uns ist es optimiert. Und die Anwendung 3, Das ist eher so, das geht eher so richtig Richtung Messeteil. Da ist der Kunde mit 5 kleinen Frästeilen zu uns gekommen und wollte sie bei uns fräsen lassen.
00:27:55: Speaker 2Und dann kam auch mal der Input: ‘Hey, wir könnten es vielleicht auch drucken, weil zum Fräsen ist es nicht so gut.’ Und da hatten wir dann tatsächlich, das war sein erster Kontakt mit 3D-Druck und da haben wir es jetzt so weit getrieben, wahrscheinlich in etwa 10 Loops, dass jetzt aus den 5 Teilen, Ein Druckteil mit Nachbearbeitung drin ist und das ist erstens, ist das eine Druckteil jetzt günstiger als die 5 Frästeile vorher bedeutend günstiger. Plus haben wir da auch einen Haufen Funktionen noch reingebracht, damit es für den Endkunden besser zu montieren ist und dass der Sensor, der da reinkommt, dass der dann einfacher ausgetauscht werden kann.
00:28:42: Speaker 2Ja, das habe ich noch gar nicht erwähnt. Das war eine Sensor, also nur in Anführungszeichen, eine Abdeckung für einen Sensor. Und trotzdem ist die jetzt so cool geworden und so preiswert auch geworden, dass der Kunde von uns jetzt nicht einzelne Sensoren verschickt an seine Endkunden, sondern mit jedem Sensor, den er verkauft, packt er gleich auch die Abdeckung mit rein und benutzt das auch als Transportschutz, also eigentlich als Verpackung. Und, Ja, das ist jetzt eigentlich aus ein paar wenigen Frästeilen, haben wir da jetzt so was Gutes hingekriegt, dass er davon jetzt relativ viele benötigt und auch zu einem guten Preis bekommt.
00:29:21: Speaker 2Und sagen wir, das ist so das dritte Level von von einem 3D-Druckteil, dass es halt wirklich so hart optimiert ist und mit Zusatzfunktionen bespickt wird, dass es auch in größeren Stückzahlen einfach eine super Lösung ist. Und jeder, der das anschaut, sagt: ‘Ah ja, klar so.’, Macht Sinn, dass das so aussieht. Aber bis man mal da ist, dauert’s eine Weile und das ist eigentlich, das ist der härteste Weg, den man machen kann. Also mit sowas als erster Kontakt mit 3D-Druck dann sowas rauskriegen zu müssen, da braucht man ein bisschen Ausdauer.
00:29:56: Speaker 1Er hat aber dann euer Kunde in dem Fall auch am Anfang gleich eine super Erfahrung gemacht und was ich hierbei dir jetzt ganz stark rausgehört hab, ist dass es eigentlich gar nicht wirklich um diese 5 Bauteile ging. Sondern eher um diese Probleme, die man alle auf einmal. Dann lösen konnte, wenn man offen dafür ist, ne?
00:30:16: Speaker 2Genau, Also oft, oft ist es halt so, wenn man ein einzelnes Teil angefragt wird, dann kann man ja nicht sagen, kombinier’s noch mit dem und dem und dem als Dienstleister jetzt und und in dem Fall war’s aber so, dass wir einfach gesehen haben, also für die 5 Frästeile hat er tatsächlich mehrere Schrauben und dann da waren Schlitzschrauben und Kreuzschrauben und Torxschrauben dabei. Also, es war eh, es war halt auch noch nicht so ganz fertig und, Ja, da konnten wir extrem viele Benefits auch reinpacken in das eine Teil.
00:30:47: Speaker 1Ja, dann habt ihr das wirklich jetzt auch ganz stark vereinfacht, um um jetzt, bevor ich gleich die die eine der letzten Fragen stelle, möcht ich nochmal ganz kurz auf unseren Titel sozusagen zurückkommen. Wann, wann setzt man Metall 3D-Druck jetzt wirklich ein? Manchmal gar nicht?
00:31:06: Speaker 2Ja, definitiv, manchmal gar nicht. Und ja, Manchmal gar nicht und wenn der Kunde offen ist, dann kriegt man, wie in deinen anderen Podcast auch zu hören ist, da kriegt man oft sehr super Lösungen, aber manchmal sind sie halt einfach nicht bereit. Und wenn es halt immer schon so war und halt auch immer so bleiben muss, dann wird es halt gefräst.
00:31:28: Speaker 1Ja, und was ich auch ganz stark jetzt auch raushöre, ihr würdet jetzt bei euch im Unternehmen niemals jetzt sagen, wir machen das jetzt einfach mit 3D-Druck. Weil das halt jetzt einfach mal kurz cool ist und weil die Maschine dort jetzt halt gestartet werden muss und da ist jetzt auch nicht so viel auf der Bauplattform drauf und und so weiter. Das ist also nicht so ein stures Vorgehen, sondern ihr habt so stark diesen diesen Blick auf das Ergebnis beim Kunden. Wenn er bereit ist, sich dort in der Hinsicht helfen zu lassen, dann dann hat er schlussendlich auch einen ganz guten guten Fang gemacht.
00:32:06: Speaker 2Ja, und, Ja, eben das hilft dann am Schluss auch uns. Also, wir sicher schon nicht so, dass wir jetzt hier die die Superhelden aus der Ostschweiz sind. Wir machen das ja nicht nur für unsere Kunden, aber wir heben uns halt damit ab von anderen. Und wenn wir eben nicht nur aus einem Rohteil ein Fertigteil machen, sondern da noch was reinpacken, damit es halt ein hochwertigeres Produkt wird, dann hat am Schluss der Kunde einen guten Ansprechpartner und der kommt dann wieder, oder?
00:32:36: Speaker 1Absolut, sehe ich genauso. Wie würdest du denn eure eure Dienstleistung als Lösungsfindung für eure eure Kunden jetzt nochmal so in paar wenigen Worten nochmal zusammenfassen?
00:32:50: Speaker 2Also, wenn wenn die Frage das erste Mal kommt, dann muss ich ja immer sagen, dass wir Dienstleister sind und dass wir Metallteile herstellen. Aber eigentlich am Schluss wollen wir wirklich ein Dienstleister sein und zwar in dem, dass wir das Problem von unserem Kunden, Lösen und das ist, dass wir dann eine Erleichterung für den Kunden sind. So, wenn er seinen seine Stammdaten anschaut, seine Lieferanten, dass er dann, wenn er auf uns kommt, dass er sagt, ah ja, bei denen klappt es sowieso immer und bei denen wird mir geholfen.
00:33:23: Speaker 1Und dann ist es schlussendlich ja auch komplett egal, ob er mit dem Lächeln durch die durch die Montagehalle oder durch die Fertigungsabteilung läuft, ob das Bauteil dann gefräst, gedruckt, Draht erodiert oder gedreht ist, sondern, Es passt einfach zum Schluss, so wie so ein Puzzlestück in so ein großes Puzzle rein und man sagt, hat wieder gut geklappt mit denen.
00:33:45: Speaker 2Ne, ja, ja, das wär das Ziel.
00:33:46: Speaker 1Genau, Ja, ja, jetzt hab ich ganz zum Schluss, du, du weißt es ganz bestimmt, immer noch 2 persönliche Fragen, die ich dir gerne noch stellen möchte, wie jedem anderen Interviewpartner auch. Beende doch mal, mal, mal bitte folgenden Satz: 3D Druck ist für mich.
00:34:04: Speaker 2Eines von vielen möglichen Verfahren, um die Aufgabenstellung des Kunden zu lösen, aber eben nicht zwingend das Optimalste.
00:34:10: Speaker 1OK, das ist echt ein guter Satz, der zur zur Podcastfolge passt. Was war denn jetzt als zweite Frage dein dein tollstes Bauteil, was du aus aus einem 3D Drucker sozusagen genommen hast, wo du dann je in der Hand hattest? An was kannst du dich erinnern, wo du sagst, das war echt stark?
00:34:30: Speaker 2Ja, die Frage ist halt so ein bisschen, was man unter Toll versteht, oder? Ich bin ja sehr selten der Entwickler, der dann mit diesem Teil ein Problem ganz raffiniert gelöst hat und damit die Welt verändert. Das sind, das wären dann natürlich die tollsten. Aber als Dienstleister freue ich mich natürlich immer über gelungene oder besonders anspruchsvolle Bauteile. Also nicht unbedingt die Anwendung, sondern wenn das Teil schwierig herzustellen ist, wir dann das doch hinkriegen. Das freut uns natürlich. Oder aber natürlich hab ich Freude an den Teilen, bei denen ich die Anwendung kenne.
00:35:04: Speaker 2Zum Beispiel haben wir schon Zahnspangen oder Überflugzeugteile hergestellt und das finde ich immer sehr faszinierend.
00:35:09: Speaker 1Also kommt es immer drauf an, was da dahinter steckt, ne?
00:35:12: Speaker 2Genau, also nur das tollste Bauteil, das das kann ich nicht sagen, aber schön ist, dass wir sehr viele sehr tolle Bauteile kriegen.
00:35:20: Speaker 1Jetzt nur mal angenommen, eine Hörerin oder ein Hörer, die jetzt bis jetzt dabei gewesen sind, wollen jetzt mehr Infos von euch haben. Und haben vielleicht auch ein konkretes Problem, was Sie jetzt entdeckt haben, dass es nicht nur um ein Bauteil geht, sondern dass Sie sagen, da stört mich jetzt wirklich was, das zu montieren oder zu verpacken oder einen Verpackungsschutz zu haben oder aus vielen Bauteilen eines zu machen. Wie nimmt man am besten den Kontakt zu euch auf?
00:35:46: Speaker 2Also, wenn es ganz konkret ist, dann am besten gerade eine E-Mail schicken, aber auch sonst einfach mal Kontakt aufnehmen. Natürlich unsere Webseite oder LinkedIn. Oder auch mal gerne melden, wenn man mal vorbeikommen möchte, dass man das mal so in in live sieht, was das für eine für eine Produktionshalle bedeutet, wenn da ein Drucker drin steht.
00:36:09: Speaker 1Und ihr habt ja euch, das haben wir im Vorfeld auch besprochen, auch einfach die nächsten Wochen, je nachdem wann jetzt die Hörerinnen und der Hörer sich die Podcastfolge anhört, dass ihr euch jetzt auch ein bisschen Zeit genommen habt, um genau, wenn jetzt vom Podcast Anfragen kommen, die, Die Punkte noch mal ein Stück weit durchzugehen und ich würd wirklich empfehlen, mal vorbeizukommen bei euch und sich sich das anzugucken, vor allem auch dich und euer Unternehmen, wie ihr arbeitet und eure Unternehmenskultur auch mal auch mal kennenzulernen.
00:36:42: Speaker 1Das ist bestimmt bestimmt super spannend und ich denke, all die Informationen, die wir jetzt für die Kontaktaufnahme brauchen, die packen wir einfach kurz in die Shownotes rein, dann, Geht es ganz schnell, um da drauf zu klicken und vielleicht ein Foto vom Bauteil oder ein eine Zeichnung rüberzuschicken, aber hoffentlich mit ein paar mehr Informationen zur Anwendung.
00:37:09: Speaker 2Hauptziel ist auch schon mal, wenn es wenn es noch nicht so konkret ist, dann und ihr wisst irgendwo nicht weiter, dann schaut mal bei uns rein. Vielleicht haben wir die richtige Lösung auch für euch.
00:37:18: Speaker 1Ja, ich seh da eine ganz starke Ähnlichkeit auch in der Beratung in der Hinsicht, weil manchmal, da kann man einfach eine Frage nicht konkret stellen, aber man spürt, dass da irgendwie was nicht ganz passt oder dass man es besser machen möchte. Und dann ist manchmal auch einfach ganz gut, die Bauteile zu nehmen, wo man sagt, ich weiß nicht, wie ich das jetzt besser machen soll und die man einfach mal mit einem Dienstleister bespricht. Jetzt nicht direkt Metall 3D Druck Dienstleister, sondern wie jetzt in eurem Fall,
00:37:47: Speaker 1Dass ihr wirklich mal tiefer in diese Bauteile reingeht und ich glaub, ihr habt schon so viel gemacht, ihr hört schon auch raus, was zum Schluss verändert sein muss und welche welche Fragen der Kunde vielleicht im Kopf hat, aber er kann sie halt einfach nicht stellen. Ich glaub, du verstehst, was ich meine, Ne?
00:38:06: Speaker 2Ja, genau, ist immer schwierig zu formulieren.
00:38:08: Speaker 1Ja, genau, ja, also super, Fabian, das war eine klasse Podcastfolge. Danke, dass du dabei warst. Danke auch an dich. Ja, hat Spaß gemacht. Und an all die Hörerinnen und Hörer: Die nächste Folge kommt ganz bestimmt. Dann hören wir uns einfach in einer der nächsten Folgen. Bis dann.