#020 Interview! 10 Fragen über 3D-Druck an Moritz Färber

Shownotes

Auf dieses Interview haben ich mich schon seit langer Zeit gefreut. Mein guter Kollege vom Studium und Freund Moritz Färber ist zu gast im 3D-Druck Podcast. Jeder Interview Gast muss sich 10 Fragen zu 3D-Druck stellen. Die Antworten sind spannend. Diese Podcast Folge lohnt sich!

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2026-10-16: 2026-10-16

00:00:16: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Hobby, industriell oder professionell, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich ganz besonders auf diese Podcastfolge, weil es eine Interviewfolge ist und mein heutiger interessanter Interviewgast ist Moritz Ferber.

00:00:46: Speaker 1Moritz, ich kenne dich vom Studium und finde es klasse, dass du heute da bist.

00:00:51: Speaker 1Ich kenne dich gut, aber unsere Hörer kennen dich nicht. Stell dich doch in ein, zwei Sätzen vor. Wer bist du? Was machst du?

00:00:59: Speaker 2Ja, hallo. Wie Johannes bereits gesagt hat, bin ich im industriellen 3D-Druck tätig. Ich mache seit einem Jahr bei der Firma Ohnhäuser alle Tätigkeiten zum 3D-Drucken. Ich bin dort Mädchen für alles.

00:01:16: Speaker 2Von Anfang bis Ende habe ich mich intensiv mit der Technik beschäftigt. Ich bin 28 Jahre alt und privat interessiert mich eigentlich alles, was mit Technik zu tun hat. Wir sitzen hier gerade bei mir und es liegt eine zerlegte Motorsäge rum.

00:01:35: Speaker 2Egal, Technik ist immer interessant.

00:01:37: Speaker 1Technik ist immer interessant. Du hast gesagt, dass das Thema 3D-Druck dich stark interessiert. Du bist der Ansprechpartner in der Firma. Welche Technologien nutzt ihr und mit welchem Material arbeitet ihr?

00:01:50: Speaker 2Bei uns ist eine Maschine, die der Methode selektiven Lasercentern 3D-gedruckte Teile und additiv gefertigte Teile herstellt. Das ist eine pulverbasierte Maschine, die mittels eines Lasers das Pulver lokal einschmilzt und daraus später Teile entstehen. Das sind jetzt ganz okay.

00:02:11: Speaker 1Und ihr arbeitet mit verschiedenen Metallen?

00:02:14: Speaker 2Wir arbeiten mit verschiedenen Metallen. Vorzugsweise ist es Titan, da wir in der Luftfahrt tätig sind und Titan sehr gefragt ist.

00:02:25: Speaker 1Wie du weißt, Moritz, ich habe dir vorhin gesagt, ich habe ein paar Fragen vorbereitet, die ich immer frage, wenn wir ein Interview machen. Und die Fragen, die gehe ich jetzt einfach mal mit dir gemeinsam durch und bin ganz gespannt, was du antwortest. Wir haben es davor nicht durchgesprochen und ich finde es auch Super, dass unsere Podcasthörer vielleicht den ein oder anderen Tipp mal noch mitnehmen können, wenn jemand ganz direkt über das Thema Metalldruck Wissen hat und ich weiß, was euer Ziel ist in Sachen Metalldruck. Das ist knackig, also da steckt einiges dahinter. Erste Frage: Wo und wie war deine erste Berührung mit dem Thema 3D-Druck oder mit einem 3D-Drucker?

00:03:02: Speaker 2Das ist eine gute Frage. Ich war während meines Studiums in einem Praktikum bei der Firma Fein, die Elektrowerkzeuge herstellt.

00:03:13: Speaker 2Hat eben auch für sich entschieden, wir müssen schauen, was es noch für neue Fertigungsmethoden gibt. Während des Praktikums bin ich da mal an einem sogenannten Stereolithografie-Drucker vorbeigelaufen und fand es damals eigentlich schon ganz interessant.

00:03:29: Speaker 2Hatte mich jetzt aber in dem Moment nicht besonders

00:03:34: Speaker 2Habe ich das nicht weiterverfolgt, bin ich dann nachher.

00:03:38: Speaker 2Vielleicht noch drauf, eher in dieses ganze Thema mehr reingerutscht.

00:03:42: Speaker 1Reingerutscht, okay. 3D-Druck war da, aber man hat es noch nicht so wahrgenommen, aber man hat vielleicht auch durchaus gesehen, da steckt schon ein bisschen Technologie drin. Stereolithographie war eine der ersten Drucktechnologien vor mittlerweile 30 Jahren. Okay, Frage Nummer zwei: Wie bist du an dein Wissen, was 3D-Druck angeht, gelangt?

00:04:04: Speaker 1Woher hast du dir all diese Informationen, dieses Wissen geholt?

00:04:09: Speaker 2Während des Studiums gab es bei unserem Professor Haag bereits eine Vorlesung zur Konstruktion, und dort war 3D-Druck generell ein Thema und wurde das grob angeschnitten. Da wurde das Interesse geweckt und später habe ich dann nebenher bei dir in der Firma, die du damals aufgebaut hast,

00:04:34: Speaker 2Gearbeitet. Und mich intensiv mit der Technologie beschäftigt, weil ich eben diese Drucker aufgestellt habe und die beim Kunden vorgestellt habe. Dazu musste ich ja auch mein Grundwissen aufbauen, wie ich das zu machen habe. Wir haben dann einfach ausprobiert, haben das Ganze mal etwas gedruckt und uns darüber ausgetauscht.

00:04:55: Speaker 1Jetzt zur Frage Nummer drei: Was ist das

00:04:59: Speaker 1Man kann schon im Podcast sagen, geilste Bauteil.

00:05:02: Speaker 1Was du jemals in der Hand hattest oder was du jemals gesehen hast.

00:05:05: Speaker 2Das geilste Bauteil habe ich hier.

00:05:10: Speaker 2Das Problem ist natürlich für die Podcasthörer: Ihr könnt es nicht sehen. Deshalb versuche ich es möglichst gut zu beschreiben. Und zwar ist es auch ein Titanbauteil und es sieht in etwa so aus wie ein Ei oder ein Tannenzapfen von der Form.

00:05:27: Speaker 2Ist hohl und das, was mich daran sehr fasziniert, ist einfach, dass ich Titan als ein Material kenne, das für sehr hohe Belastungen geeignet ist, das wirklich extreme Situationen aushält. Und dadurch nimmt man das auch als Material wahr, was einfach extrem Festigkeit und Zähigkeit hat. Und bei dem Bauteil, das ich in der Hand halte, nehmen wir es mal Ei. Es ist so fein verarbeitet, dass es sich anfühlt

00:05:57: Speaker 2Ich kann das Ei zerdrücken, es geht aber nicht kaputt.

00:06:02: Speaker 2Eher in Richtung Federstahl.

00:06:04: Speaker 2Das verformt sich eben nur elastisch und nicht plastisch.

00:06:09: Speaker 2Das in einem extremen Ausmaß.

00:06:11: Speaker 1Man kann auch in dieses Bauteil hineingucken oder durchschauen. Es erinnert ein bisschen an ein besonderes Gebäude, das in London steht. So ein langgezogenes Ei. Ich habe es vorhin mal in der Hand gehabt. Es ist der Wahnsinn, wie leicht es federt. Andererseits spürt man kaum, dass man ein Bauteil überhaupt in der Hand hat. Es ist vielleicht so groß wie ein Daumen.

00:06:34: Speaker 2Dieses Bauteil.

00:06:35: Speaker 1Das war das Bauteil, das dich total fasziniert hat und das tollste Bauteil, das du bis jetzt je in der Hand hattest.

00:06:43: Speaker 2Genau, weil es einfach den Werkstoff Titan, mit dem ich mich täglich auch beschäftige, noch mal komplett in ein anderes Licht gerückt hat. Weil ich diesen Werkstoff so noch nicht kennengelernt habe. Was auch einfach zeigt

00:06:56: Speaker 2Mit dieser Technologie sind wir alle am Anfang und noch lange nicht am Ende und es geht einfach immer noch richtig viel.

00:07:05: Speaker 1Derjenige, der das sich ausgedacht und designt hat, sollten wir beide mal kennenlernen.

00:07:10: Speaker 2Das wäre auf jeden Fall ein Interesse.

00:07:13: Speaker 1Super interessant. O. K. Kommen wir zur nächsten Frage: Was hast du früher gedacht, wie man für das Thema 3D-Druck konstruiert, also, wie eine Konstruktion für 3D-Druck sein sollte, versus heute?

00:07:26: Speaker 2Früher war es so, da hat man immer wieder Artikel darüber gelesen.

00:07:32: Speaker 2Das Teil wird jetzt im 3D mittels 3D-Druck hergestellt und im 3D-Druck ist alles möglich. Konstruktiv kann man eigentlich, sie haben die Konstrukteure, alle Freiheiten der Welt. Heute weiß ich, dass es auch eine Fertigungstechnologie ist und die auch ihre Grenzen hat. Es kann sein, dass es weniger Grenzen sind im Konstruktiven, aber wenn man sie dann kennt, ist es auch einfacher mit diesen Grenzen umzugehen und man braucht einfach ein gewisses Wissen, um überhaupt mal die Technologie zu beherrschen,

00:08:02: Speaker 1So ein Stück weit, oder? Dieses konstruktive Wissen, damit Bauteile so rauskommen, wie sie in den Artikeln beschrieben sind. Meistens sieht man in den Artikeln nur die Endergebnisse.

00:08:13: Speaker 2Genau.

00:08:14: Speaker 2Da braucht es einfach Zeit und viele Versuche.

00:08:18: Speaker 1Viele Versuche. Nächste Frage: Was war deine größte Herausforderung im Bereich 3D-Druck?

00:08:25: Speaker 2Ja, die größte Herausforderung ist immer noch im Metallbereich. Die Prozesskette ist sehr komplex und ein Stück weit länger als im Kunststoffbereich, weil wir sehr viel auch konstruieren und ein Bauteil herstellen.

00:08:43: Speaker 2Oft gibt es Redesigns oder wirklich ein komplett neues Bauteil. Das muss man dann anhand der Gesichtspunkte, über die wir jetzt schon geredet haben, von der Konstruktion berücksichtigen, die bestimmt auch in anderen Folgen des Podcasts einfach auftauchen wird. Dann gilt es noch eine Orientierung zu schaffen, dass es wirklich zum 3D-Prozess passt. Also, wie muss ich mein Bauteil im Raum orientieren?

00:09:07: Speaker 2Dann kommt der eigentliche Prozess selbst. Dabei spielt bei uns das Pulver eine Rolle oder allgemein das Material, mit dem man arbeitet. Dabei gibt es sehr viele Themen drum herum. Dann gibt es bei jedem Drucker viele Einstellungen, was natürlich auch der große Unterschied ist: Man stellt Material her.

00:09:31: Speaker 2Es ist nicht so wie in der Zerspanung, dass man wirklich diese Eigenschaften schon gegeben sind und man nur noch die Kontur oder die Form ändert, sondern es ist grundsätzlich anders, dass man diese Eigenschaften in seinem Prozess erst erschafft.

00:09:47: Speaker 2Das ist ja wirklich etwas komplett Neues.

00:09:51: Speaker 2Dann gibt es noch verschiedene Post-Processing-Schritte, wie eben Fräsen.

00:09:58: Speaker 2Verschiedene Prüfschritte, man muss Rissprüfungen durchführen oder was auch immer. Die größte Herausforderung besteht darin, diese Prozesskette möglichst umfassend zu verstehen und alle Technologien, die drum herum sind, richtig zielgerichtet einzusetzen. Die Herausforderung besteht immer noch.

00:10:19: Speaker 1Immer noch. Das konzentrierte Arbeiten, jeden einzelnen Schritt zu kennen, wirklich durchzuführen und nicht im Schwäbischen sagt man schlampig zu arbeiten.

00:10:30: Speaker 2Genau, um nachher wirklich auch zu wissen, woher ein möglicher Fehler kommen könnte. Denn in so einem Teil, wie man ihn später in der Hand hat, haben viele Prozessschritte bereits durchlaufen, weshalb es schwierig wird, das nachzuvollziehen. Das ist eine Herausforderung auf jeden Fall.

00:10:48: Speaker 1Und dazu ist die nächste Frage ganz spannend: Welche Hilfsmittel haben dir extrem geholfen, um deine Ziele im Bereich 3D-Druck, jetzt geht es wahrscheinlich direkt um den Prozess, überhaupt erreichen zu können?

00:11:00: Speaker 2Da haben wir.

00:11:02: Speaker 2Einfach mit einer sehr simplen Excel-Liste gearbeitet. Da steht dann einfach wirklich nur drauf, das ist jetzt Prozessschritt beispielsweise 1, das ist der Stand, den wir heute haben und wo wollen wir zukünftig hin. Und dann die einzelnen Schritte, die gemacht worden sind oder Schritte, die noch zu machen sind, aufschreiben, Verantwortliche festlegen. Das hat mir am meisten hilft, diesen Überblick zu bewahren, Überblick über das, was ich wirklich täglich mache, was habe ich gemacht, Was muss ich noch machen, damit keine Doppelarbeit entsteht?

00:11:33: Speaker 2Du kannst dich bestimmt noch im Studium daran erinnern. Wir hatten da einen etwas verrückten Professor, und der hat uns sehr viel über Lean Management beigebracht. Und da habe ich das Glück, jetzt täglich auch anwenden zu können.

00:11:49: Speaker 2Da geht es darum, wirklich zielgerichtet seine Sachen zu Ende zu bringen und Ergebnisse zu erzielen.

00:11:56: Speaker 1Da dürfen wir heute auch wirklich dankbar sein, dass wir vielleicht durchaus durch so einen Weg in der Sache im Studium gegangen sind, in so einer Vorlesung, die manchmal vielleicht nicht schön war, aber jetzt dafür umso besser, weil wir das Thema Lean Management durchaus besser begriffen haben.

00:12:14: Speaker 1Das Hilfsmittel ist ein Weg, an dem man sich gut festhalten kann, weil 3D-Druck absolut planbar und keine Hoffnungssache ist.

00:12:26: Speaker 2Ja, und ich muss halt später irgendwie wissen, was hab ich denn alles denn schon gemacht. Wenn ich ’ne Weile an einem Teilprojekt nicht mehr gearbeitet hab, muss ich einfach wissen, was ist denn gerade der Stand und kann dann jederzeit nachschauen, wie ist gerade der Stand, was ist das Ziel noch. Also den Überblick behalten über alles. O.

00:12:43: Speaker 1K. Jetzt zur Frage, ich glaube, das ist die siebte Frage, die wir haben. Was würdest du heute anders machen als damals in Bezug auf 3D-Druck?

00:12:52: Speaker 2Ich würde heute schauen, dass ich möglichst schnell an ein Konstruktionsprogramm komme. Sei es, wenn ihr, liebe Hörer, studiert, gibt es dort meistens Software, die man frei bekommen kann. Oder es gibt die eine oder andere Free Software im Internet.

00:13:13: Speaker 2Schaut, dass ihr an so eine Software kommt und dann konstruiert wirklich was, was ihr für euch braucht und lasst es irgendwo drucken. Das kann einem Dienstleister sein im Internet. Mittlerweile gibt es dort auch relativ günstige. Das kann eben auch sein, wenn ihr im Bekanntenkreis jemanden habt, der so einen Drucker hat. In der Regel sind auch die privaten Drucker selten komplett ausgelastet. Die freuen sich, wenn sie was drucken dürfen und dann kostet das halt für den 5-6 Euro. Das ist alles ein ziemlich geringes Investment,

00:13:43: Speaker 2Was man da tätigen muss. Und wirklich anfangen und einfach machen, machen, machen. Denn das Schönste ist, wenn man am Ende des Tages einen Teil irgendwo bei sich am Fahrrad oder wo auch immer verbaut hat und sagen kann, das habe ich konstruiert, das habe ich fertigen lassen. Vielleicht dann später auch mal selber sagen kann, ich habe es gefertigt und es wirklich in der Hand hält und stolz zeigen kann, das ist das beste Gefühl.

00:14:07: Speaker 1Okay, dieses Loslegen, unperfekt loslegen anstatt perfekt zögern, so in der Richtung.

00:14:15: Speaker 1Wie würde deine Traumtechnologie, also deine Traumdrucktechnologie.

00:14:21: Speaker 1Aussehen und funktionieren.

00:14:24: Speaker 2Das ist eine gute Frage. Da kann ich eigentlich nur sagen, dass es Grenzen gibt. Die Technologie, mit der ich mich beschäftige, hat gewisse Grenzen. Und ich würde diese Grenzen am liebsten nicht haben.

00:14:41: Speaker 2Jetzt wirklich jemandem zu sagen: „Ja, mach mir mal genau diesen 3D-Drucker“, ist für mich jetzt gerade echt schwierig. Für mich wäre es eher schön, sowas zu haben wie:

00:14:51: Speaker 2In zehn Jahren gibt es wie früher ein Telefonzellennetz ein 3D-Drucknetz, bei dem in jedem Dorf so ein 3D-Drucker in einer Telefonzelle steht und den jeder einfach nutzen kann, um für sich selbst Dinge zu formen.

00:15:06: Speaker 1Die Hausfrau sagt, wenn es zu diesem Zeitpunkt noch Hausfrauen gibt, oder der Roboter dann zur Telefonzelle geht und sagt: ‚Ich brauche da mal einen Teil‘ und er es innerhalb kürzester Zeit abholen kann.

00:15:19: Speaker 1Cooler Gedanke.

00:15:21: Speaker 1Auch eine verrückte Frage.

00:15:23: Speaker 1Gehen wir zur nächsten Frage: Was sind deine Pläne in Sachen 3D-Druck für die nächsten Jahre?

00:15:31: Speaker 2In den nächsten Jahren ist bei uns auf der Arbeit das Ziel, ein 3D-gedrucktes Bauteil von uns wirklich in die Luft zu bekommen, weil wir Luftfahrtzulieferer sind und diese Teile sollen fliegen. Dazu muss in den nächsten Jahren noch eine gewisse Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Vertrauen in die Technologie zu schaffen. Ich für mich möchte das Wissen nochmal deutlich vertiefen. Ich befasse mich seit über einem Jahr täglich mit dem Thema.

00:16:02: Speaker 2Merke aber

00:16:04: Speaker 2Es tut sich sehr viel in der Technologie.

00:16:07: Speaker 2Jedes Jahr, wenn man beispielsweise auf eine Messe geht, gibt es wirklich Neuerungen, die auch oft gravierend sind. Sagen wir mal, es tut sich in der Branche noch sehr viel. Da muss man wirklich am Ball bleiben.

00:16:20: Speaker 1Das Bauteil fliegen zu sehen.

00:16:22: Speaker 2Das Bauteil für mich fliegen zu sehen.

00:16:24: Speaker 1Nicht nur eins, hoffentlich ganz viele.

00:16:26: Speaker 2Genau. Vielleicht privat auch zu sagen, den Leuten in meinem Umfeld, das kann ich ja dann nur in einem kleineren Rahmen machen, die so ein bisschen die Angst nehmen, ein bisschen Vertrauen schaffen in diese Technologie. Weil ich bis jetzt festgestellt habe, dass es oft daran scheitert, es ist was Fremdes, ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehe.

00:16:46: Speaker 2Das sieht irgendwie, sehen diese Konstruktionen oft so ein bisschen abgespaced oder ein bisschen verrückt aus. Eben ganz anders als konventionell gefertigte Teile. Und da ein Vertrauen zu schaffen bei den dementsprechenden Personen, dass es wirklich super Bauteile sind, die da gedruckt werden können und wo so viel Potenzial liegt in Gewichtseinsparungen und auch nachher im ökologischen Sinne. Es wird sehr wenig Abfallprodukte.

00:17:16: Speaker 2Weniger Späne wie jetzt in der Zerspanung entstehen da.

00:17:20: Speaker 2Es ist eine tolle Technologie und mit der soll es auf jeden Fall weitergehen. Sie soll ihren Platz zwischen den anderen Technologien finden.

00:17:29: Speaker 1Was ist dein bester Tipp in Sachen 3D-Druck, den du unseren Hörern heute mitgeben möchtest?

00:17:36: Speaker 2Der Tipp ist, keine Angst vor dem 3D-Drucker zu haben, einfach machen. Wie bereits vorher gesagt, schaut sicher, dass ihr eine Art Software irgendwoher bekommt und macht einfach.

00:17:48: Speaker 1Dieses Loslegen.

00:17:49: Speaker 2Loslegen, Erfahrungen sammeln. Dann merkt man sehr schnell, ob einem das liegt, das ganze Thema, und erfährt dann, was man damit überhaupt so machen kann.

00:18:01: Speaker 2Meistens bekommt man auch tolle Kontakte, weil die Branche noch eine sehr wachstumsorientierte Branche ist.

00:18:11: Speaker 2Die sind alle sehr positiv gestimmt. Jeder, der mit dem Thema zu tun hat, blickt positiv in die Zukunft und es macht auch schon wirklich Spaß, sich in dem Umfeld zu bewegen und mit den Leuten zu arbeiten.

00:18:22: Speaker 1Letzte Frage, beende doch mal bitte folgenden Satz: 3D-Druck ist für mich Alltag.

00:18:30: Speaker 1Also willkommen in Moritz’ Welt. Ja, also das ist das ist cool, damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Ja, OK, wir sind bei all unseren Fragen jetzt durch. Moritz, vielen lieben Dank. Ich fand es richtig cool. Ich hoffe, unseren Podcasthörern hat es auch gefallen. Jetzt ist so, ja, die letzte Chance, dass du noch vielleicht ein,2 Sätze an unsere Hörer, vielleicht abgesehen von den Fragen, noch noch mitgeben möchtest. Hast du was, was du noch mitgeben möchtest, so als letzte Chance?

00:18:59: Speaker 2Ich würd für alle, die jetzt zuhören, denen gern mitgeben, dass es egal ist, mit was man sich im Leben beschäftigt, es ist immer ein Hinfallen. Wieder aufstehen, hinfallen, wieder aufstehen und eben nicht liegen bleiben. Das klingt ein bisschen kitschig, aber das wird euch

00:19:17: Speaker 2Egal, ob ihr jetzt weiter im 3D-Druck tätig seid oder in anderen Sachen, immer wieder passiert.

00:19:23: Speaker 2Lasst euch nicht entmutigen.

00:19:25: Speaker 2Fragt nach, dann auch beispielsweise beim Johannes oder mal bei mir, wenn es Probleme gibt oder so. In der Regel sind die Leute wirklich offen und man kann sich gegenseitig helfen. Daraus entstehen meistens auch wirklich interessante Kontakte.

00:19:42: Speaker 1Super! Wir werden natürlich die Kontaktdaten von Moritz entsprechend verlinken in den Shownotes. Jeder, der noch ein bisschen. Wer sich Wissen aneignen möchte zum Thema 3D-Druck, da haben wir auch einen ganz spannenden Link noch in den Shownotes. Demjenigen, dem diese Worte, die wir jetzt aneinandergereiht haben hier im Podcast, durchaus geholfen haben und sagt, Mensch, das war ganz gut, dann freuen wir uns beide natürlich auf positives Feedback und einer guten Bewertung auf iTunes,

00:20:13: Speaker 1Ist mir gerade noch was eingefallen und zwar, wenn natürlich es jetzt Leute da draußen gibt, einer von unseren Hörern, der Flugzeuge baut und Bauteile braucht, die die in Zukunft auch mitfliegen wollen, dann ist derjenige natürlich herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden und ich werde dann entsprechend den Kontakt zu Moritz weitergeben. Ja, es würde mich freuen, wenn wenn dort vielleicht ein guter ein guter Kontakt zustande kommt. Ja, aber jetzt noch zu den letzten zu den letzten Worten zum Podcast.

00:20:44: Speaker 1Ich freue mich immer wieder, dass wir darüber so offen sprechen können, alle dort draußen.

00:20:51: Speaker 1Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Podcastfolge. Tschüss.

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