Der 3D-Druck Podcast von Johannes Lutz
2022-12-21: 2022-12-21 00:00:01Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit der Technologie, 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder Sie schon erfahrener Anwender oder vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind. Weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge den Titel trägt: ‘Wie konstant neue 3D-Druck-Anwendungen finden’. 00:00:39Es ist nämlich ganz interessant, viele Unternehmen von außen zu betrachten. Doch heißt es: ‘Gut, wir haben unsere Anwendungen schon gefunden. Wir haben auch einen Drucker gekauft. Wir haben da eigentlich gar nicht mehr. Das ist alles schon geklärt. Wir können das mit so einem einfachen kleinen Gerät auch alles abbilden.’, Und wenn man dann genauer nachfragt, wie oft das Gerät läuft und wer das Gerät bedient, dann weiß man, dass das, dass der Drucker vielleicht in der Konstruktion steht oder in der Fertigung irgendwo in so einer Ecke. 00:01:11Und der Anwender, der diesen Drucker bedient, den kennt man. Der hat da auch schon mal was gemacht. Der kommt vielleicht auch immer wieder und sagt, er hat einen 3D-Drucker, aber so viele 3D gedruckte Teile hat man jetzt nicht gesehen und auch. 00:01:28Diesen Effekt von, da ergibt sich was, da wurden neue Anwendungen gefunden, da kauft man einen neuen Drucker, da kauft man noch einen 2.3. 4.5. Sechsten Drucker, dort geht man noch weiter voran, das das erkennt man meistens nicht und die schlimmsten Fälle sind die, dass man dann sagt, ja, wir haben mit, wir haben einen 3D Drucker, brauchen wir nicht, wir brauchen keine weiteren Anwendungen finden, wir haben schon einen 3D Drucker, dann ist es sozusagen, Der beste Zeitpunkt, um neue Anwendungen zu finden und neue weiße Flecken sozusagen zu finden, die es auszufüllen gibt und zwar mit Farbe oder mit 3D-gedruckten Teilen in dieser Hinsicht. 00:02:12Das heißt, ganz oft hat man dort Stillstand, man macht die ersten Schritte, man findet die ersten 123 Anwendungen, man druckt das, man hat es geklärt und man sagt: ‘Ja gut, jetzt haben wir das Ganze ja abgehakt, was machen wir denn jetzt?’, Und dann schaut man sich andere Anwendungen an, man lässt sich inspirieren, man denkt drüber nach, was man alles machen kann. Man geht auf die Messe, man schaut sich Webinare an, man hört vielleicht auch den Podcast, aber es ist eine wichtige Folge, sagen wir es so. Von dem her ist es gut, dass Sie Podcast hören. 00:02:44Andererseits, denken Sie sich, 3D-Druck hat so viele Vorteile und man kann so viel damit machen, aber der eigene Drucker, 00:02:56Der läuft halt nicht. Oder man hat nur ein paar Anwendungen gemacht und ist da ein bisschen stolz drauf und dann passt es auch schon. Aber was ist denn jetzt wirklich der Grund und der Weg, wie man immer wieder konstant neue 3D-Druck-Anwendungen findet? Und es ist super interessant, wenn man selbst, wie bei uns in der Beratung, durch die Unternehmen läuft, nachdem die Potenzialanalyse zum Beispiel ein halbes, dreiviertel Jahr her ist, Man läuft immer wieder noch mal durch und man findet immer noch mehr Anwendungen. 00:03:30Man kommt sogar ganz oft mit noch mehr Anwendungen zurück, die man dann durchaus noch sieht, wenn man dann noch mal durchläuft, wenn man noch mal mit den Leuten redet. Und dann kriegt man ganz oft so diese diese Aussage: ’Ja, Mensch, so ‘n Blick wie du möcht ich auch gern haben.’ Dann sag ich ganz oft, also, Ich hab da jetzt keinen besonderen Blick, sondern ich hab einfach ein Verständnis dafür, Kosten, Zeit, Kosten und Zeit zu sparen oder sehr Produktivität, sehr Produktivität, sehr produktiv zu sein und natürlich auch sehr innovativ zu sein. 00:04:10Und ich als Person hab in vielerlei Hinsicht einfach nicht diese diese Toleranz, Oder toleriere bestimmte Dinge einfach nicht mehr, was in manchen Fertigungen läuft und hab da auch sehr stark das Bestreben dafür, etwas einfach wie wir in im im Schwaberländle so sagen, einfach viel cleverer zu machen, viel pfiffiger zu machen. Einfach ein, wie sagt man bei uns, a capsule zu sein. 00:04:42Also das bedeutet, dass man einen bestimmten Bereich einfach durchschaut hat und sagt, das geht deutlich besser. Hier werden noch Sachen toleriert, die es nicht mehr zu tolerieren gibt und ich schau mir diese Prozesse in dem Fall so an, stell dann einige Fragen und dann kristallisiert sich dort schnell heraus, hat man dort Verbesserungspotential, was vor allem der Kunde auch nutzen möchte. Denn die wichtigste Frage ist, möchte die Person, die dort vielleicht an diesem Arbeitsvorgang arbeitet, an der Montage, in der Fertigung arbeitet oder. 00:05:19Ja, Prototypen braucht, vielleicht auch andere Probleme hat, möchte die das das Problem überhaupt lösen? Also, ist die überhaupt offen, dort etwas zu verändern? Möchte die Person denn, dass das in Zukunft einfacher geht? Und das zweite ist, möchte die Person das auch mit uns gemeinsam lösen? Ist nämlich der zweite Schritt. Ganz oft heißt es, ja, ja, das mach ich dann schon selbst. Und wenn man dann später die Person noch mal drauf anspricht, Also, was vergisst man nicht so schnell, ich schon gar nicht. Dann heißt es: ‘Ja, ja, war doch nicht so wichtig.’ Aber man braucht für diesen Arbeitsgang dann trotzdem immer jeden Tag ’ne Stunde mehr, schiebt irgendwas vor sich her, regt sich über irgendetwas auf, sagt dann: ’Gut, da brauche ich jetzt ‘ne dritte oder vierte Hand und die Vorrichtung ist so gut, als wenn 5 Leute loslassen würden.’ Also, ich lass dieses Gejammer und Gemecker in vielerlei Hinsicht einfach nicht mehr zu und bin doch sehr direkt. 00:06:16Um dieses Problem auch zu lösen, wenn derjenige sagt, er möchte es gelöst haben. Das ist nämlich ein wichtiger Punkt, denn nur die Vorteile zu nennen und dort Widerstand aufzubauen und Druck aufzubauen bei der Person, wenn die das gar nicht möchte, muss man sich den ganzen Stress ja eigentlich gar nicht machen in der Hinsicht. Also vor allem, was ich sagen möchte, wie man jetzt konstant neue 3D-Druck-Anwendungen findet, ist, Sie müssen Ihre Denkweise verändern, Sie müssen anders, Auf Bauteile schauen. 00:06:49Sie müssen anders in Prozesse hineinschauen. Sie sollten Fragen stellen und Sie sollten auch ein bestimmtes Gespür dafür haben, dass Sie bestimmte Dinge einfach in dem Prozess nicht mehr tolerieren. Und dabei sollten Sie nicht in die durch die Brille des 3D-Druckers schauen, weil drucken kann man sehr viel. Die Frage ist nur, ob es Sinner gibt, sondern Sie sollten einfach durch die Brille eines Ingenieurs, Oder eines kontinuierlichen Verbesserungsprozess Mitarbeiters im Endeffekt schauen und dann kann man relativ schnell 1 und 1 zusammenzählen, indem bestimmte Dinge einfach logisch gar keinen Sinn machen. 00:07:32Also, wie oft höre ich das, wenn man an einer größeren Runde am Tisch sitzt, bestimmte Anwendungen diskutiert, dann heißt es ja, so wie wir das gemacht haben, hat es logisch ja überhaupt keinen Sinn mehr. Und dann hat man wirklich verstanden, dass man etwas ändern muss, denn es gibt einen einfacheren Weg, dorthin zu kommen, um das ein oder andere Problem zu lösen. Und noch mal, einer der wichtigsten Punkte ist, Probleme zu identifizieren, nicht Anwendungen zu finden. Die Anwendungen kommen, wenn man das Problem kennt. 00:08:04Und das Schlimmste von allen ist, wenn man nur darüber redet, welche Vorteile 3D-Druck hat, weil man ganz oft, Den Vorteil, den man darin sieht, nicht mit dem Problem verknüpfen kann, weil man hört ja ganz oft in den Unternehmen, ja, wir finden ja keine Anwendung. Also, ich glaub, Sie haben herausgehört, worum es geht, wenn Sie konstant neue 3D-Druck-Anwendungen finden wollen, dann müssen Sie noch tiefer graben und nach Problemen suchen und Probleme auch finden, die Sie in Zukunft einfach nicht mehr tolerieren sollen, wollen oder sollten. 00:08:41Ja, wer weiß, was die Zukunft uns noch bringt, um Zeit und Geld einzusparen und wieder sehr innovativ zu sein. Also, es ist die Denkweise, die sich dort verändert, und die Herangehensweise, sich in eine andere Rolle hineinzuversetzen und den den Prozess aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Und natürlich gibt es da auch Widerstand. Also, wenn Sie jetzt, Fragen stellen, wenn Sie in die anderen Abteilungen gehen, wenn Sie doch schauen, was was kann man denn drucken, wenn man es so sagt, dann wird es natürlich Blockaden geben der Mitarbeiter, Blockaden von anderen Abteilungen. 00:09:22Das ist ganz normal und dafür haben wir bei uns eine Beratung Strategien, wie man genau diese Punkte konkret angeht und lösen kann, damit die eine oder andere Abteilung, die seither vielleicht immer so ein bisschen, Ja, gegen 3D-Druck war oder sich da nicht so richtig damit befassen wollte, die ist vielleicht gegen 3D-Druck, aber die ist nicht gegen ein Problem zu lösen. Ja, so muss man sich das vorstellen. Also, wenn Sie konstant nicht nur die Stadt am Bodensee, Konstanz, sondern konstant neue 3D-Druck-Anwendungen. 00:10:01Finden wollen, dann geht es darum, tiefer zu blicken und Probleme zu finden. Und wenn Sie diese Probleme gefunden haben, dann kann ich Ihnen sagen, dann ist vieles auf einmal wieder logisch. Und jeder Ingenieur, der ich darf ja nicht nicht nur die Ingenieure nennen, sondern es geht auch darum, natürlich viele Techniker, Mitarbeiter, Facharbeiter, die hier sich mit dem Thema beschäftigen, Die haben immer auch wirklich den Willen dazu, wenn einem etwas auf den Sack geht, wenn man das so schön sagen darf, oder es einen nervt, dieses Problem entsprechend auch zu lösen. 00:10:41Also, so viel dazu und ich freue mich, wenn Sie in der nächsten Podcast-Folge dann wieder mit dabei sind. Bis dann.