#197 In 3D-Druck investieren? Sind Sie schon so weit?

Shownotes

Welche Faktoren sind ausschlaggebend, ob das eigene Unternehmen bereit für 3D-Druck und die Additive Fertigung ist? Immer besteht das Risiko einen wichtigen Punkt bei der Entscheidung übersehen zu haben. Mit dieser 3D-Druck Podcast Folge bekommen Sie mehr Durchblick. Viel Spaß.

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2022-06-06: 2022-06-06 Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen, oder vielleicht sind Sie sogar erfahrener Anwender, vielleicht auch 3D-Druck-Hersteller, Dienstleister oder Zubehörlieferant, weil es geht ja immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder. Ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: ‘In 3D Druck investieren, sind Sie schon soweit?’ Also, ich möchte jetzt in dieser Podcastfolge nicht darüber sprechen, ob Sie jetzt genügend Anwendungen gefunden haben, ob Sie das richtige Wissen jetzt schon aufgenommen haben für die additive Fertigung oder für das, was Sie generell vorhaben. ob Ihre Geschäftsführung oder der Abteilungsleiter dahinter steht, Ob Sie ja das richtige Material für Ihre Anwendung ausgesucht haben oder die richtige Technologie, die richtige Software, die richtige Peripherie, sondern es geht eher darum, ob Sie selbst schon soweit sind. Also, ob man sich das Ganze zutraut, ob man doch noch die ein oder anderen Vorurteile hat oder vielleicht noch die ein oder andere mentale Blockade. Denn. Ich kann aus meiner Vergangenheit berichten, dass sehr viele, die sich einen 3D Drucker gekauft haben oder in die additive Fertigung investiert haben, indem sie ein kleines Technologiezentrum im Unternehmen als eigene Abteilung aufgebaut haben, Dass das Unternehmen nicht so weit war und dass vor allem die Mitarbeiter im Unternehmen nicht so weit waren. Das ist natürlich einerseits nicht nur die Konstruktionsabteilung, die dann vielleicht nicht additiv konstruieren will, sondern vielleicht auch der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin direkt vor der Maschine, die sich vielleicht nicht ganz so gut auskennt oder wo man noch so die ein oder andere mentale Blockade hat, dann doch zu sagen, man druckt jetzt die Teile, man beginnt, man beginnt damit, Man macht es jetzt richtig. Und so war es bei mir früher auch, als wir die 3D-Drucker verkauft haben. Jeder, der meine Geschichte kennt, der weiß, dass ich sehr erfolgreich 3D-Drucker verkauft hab damals und ich bin jemand, der gerne den Kunden erfolgreich sehen will, der sich viel mehr freut zum Schluss, dass man einen Anruf bekommt und sagt, wir haben die und die Teile gedruckt und es läuft super. Das ist so zum Schluss immer mein Ziel und das haben wir auch immer vor und bekommen es zu 99% natürlich auch immerhin, dass zum Schluss. Ein erfolgreicher Anwender dasteht, dass man die Bauteile gedruckt hat, dass man das lautstarke Nein vom Chef nicht fürchtet, dass man durch die Abteilung ruft, dass die Bauteile nicht brechen etc. Und an einer ähnlichen Situation war ich damals auch. Wir hatten 3D Drucker verkauft und die Materialbestellungen sind gar nicht so gekommen, wie man sich das vorstellt. Ich hab mir gedacht, wenn ein Unternehmen sich schon so konzentriert darauf und so einen großen Aufwand macht, einen 3D Drucker zu kaufen. Und dann zum Schluss, nach 3 bis 4 Monaten, kommen da kommen da keine Materialbestellungen, dann stimmt da was nicht. Irgendwas stimmt da nicht. Und dann haben wir damals dort angerufen und haben nachgefragt: ‘Wie läuft es denn bei euch? Braucht ihr Hilfe? Braucht ihr Unterstützung?’ Und dann hieß es natürlich: ‘Herr Lutz, uns geht es super, alles läuft, wir brauchen keine Hilfe.’ Dann kam aber ich ganz oft zu dem Punkt, dass ich gesagt hab, da läuft gar nichts gut bei euch, weil ihr habt nur eine Rolle Material überarbeitet in den 4 Monaten. Was denn los bei euch? Und dann kam natürlich immer weiter zum Tragen, Dass der Kunde es ohne uns nicht schafft, dass er sich nicht traut, bestimmte Bauteile zu drucken, dass er vielleicht eine Unsicherheit hat, welche Bauteile er generell alles drucken kann, et cetera. Da gibt es ganz, ganz viele Dinge, die wir bei uns in der Beratung, wenn es darum geht, eine Potential oder eine Anwendungsberatung zu machen, da haben wir eine ganz klare Checkliste, dann sehen wir sofort, was. Hier der Knackpunkt ist und woran es hakt. Aber was ich Ihnen jetzt noch mitgeben möchte, sind ein paar Punkte, die wirklich, wirklich wichtig sind. Das heißt, das sind jetzt weniger die Punkte, die ich am Anfang aufgezählt hab, wie Anwendung, das ganze Technikthema, sondern viel eher, Man sollte selbst zugeben, Eine Herausforderung im Unternehmen zu haben, die man mit dieser Technologie lösen kann. Also, man kann jetzt in 3D Druck investieren und kann sagen, gut, man kauft sich jetzt so eine Anlage, so einen von mir aus kleinen 3D Drucker und spielt da ein bisschen damit rum. Aber dann haben wir diesen Effekt des Ergebnisses ja zum Schluss nicht, Dass man danach sehr viel Zeit und Geld einspart und die Innovationskraft im Unternehmen natürlich gestärkt wird. Was ich damit sagen möchte, ist 3D Druck macht nur dann Sinn, Wenn Sie auch eine Problematik entdeckt haben, die sie damit lösen können. Also im übertragenen Sinne macht es keinen Sinn mit einem Bleistift sozusagen die Wasserrohrleitung zu reparieren, sondern da brauchen sie eine Wasserpumpenzange, Um dann schlussendlich mit Erfolg aus dieser Situation herauszugehen. Na, das ist mal Punkt 1 in dem Fall. Ein weiterer Punkt ist, dass man sich selbst mal fragt, wie sind denn meine Skills in im C. A. D., also in der Konstruktion. Das muss man nicht alles selbst können, dass es jetzt heißt, gut, ich brauch jetzt ein C. Programm, da gibt es ja sehr viele Player auf dem Markt, A. D. Die alle aktuell einen ganz guten Job machen. Aber vielleicht gibt es auch den ein oder anderen Konstrukteur im Unternehmen oder jemand, der sich damit schon gut auskennt, der nur ein paar kleine Hinweise benötigt, Wie man Additiv konstruiert und auf welche Punkte es wirklich ankommt. Und Dann ist er viel offener für dieses Thema additive Konstruktion, Bauteile zu konstruieren für 3D Druck, um sie danach auch ausdrucken zu können. Ein weiterer Punkt ist, man muss sich auf Veränderungen natürlich auch einstellen und die Veränderung auch wirklich wollen. Wenn man jetzt sagt, man investiert in das Thema 3D Druck, man möchte aber schlussendlich nichts verändern, dann können Sie das Geld, was Sie dafür verwenden und auch die Zeit und die Energie, Woanders hineinstecken und dann hat man zum Schluss auch gar keinen Frust, Wenn es dann zum Schluss nicht klappt. Also, wenn man sich dafür entscheidet, dann sollte man es auch tun. Und noch ein oder 2 weitere Punkte, die fallen mir jetzt gerade noch ein und zwar, Wenn Sie mal so drüber nachdenken, so so eine andere Anlage im Unternehmen zu kaufen, eine CNC-Maschine, vielleicht eine Laserschneidmaschine, Oder irgendeine Abkantmaschine et cetera, dann ist es meistens relativ einfach, diese Entscheidung zu treffen und zu sagen: ‘Das machen wir jetzt.’ Und dann werden auch in Zukunft die ganzen Bauteile, die dafür auch geeignet sind, Bei dieser jeweiligen Maschine natürlich auch verwendet und dann läuft diese Maschine und man nutzt sie auch und das meistens auch sehr erfolgreich, dann dass man sagt, man hat die Maschine kurz vor der Auslastung oder man konnte die ein oder andere Kapazitätsspitze, die die man hat, oder den ein oder anderen Auftrag, womit man diese Maschine vielleicht für einen längeren Zeitraum auch dann dafür bestellt hat, auch richtig genutzt. Bei 3D-Druck ist es aber ganz anders, obwohl es auch nichts anderes ist, wie dass ein Bauteil produziert wird und dass man zum Schluss ein fertiges Bauteil in der Hand hat, Dass man einsetzen kann. Ja, vielleicht denken Sie da mal drüber nach und natürlich, was auch noch ganz wichtig ist, das ist jetzt auch einer der letzten Punkte, Dass man natürlich ganz anders denken muss. Also, wenn Sie sehr verhärtete Denkstrukturen in der konventionellen Fertigung haben, das bedeutet, dass Sie an dem Punkt sind und sagen: ’Ja, Wenn ich was am C. konstruiere, dann schneide ich so wenig wie möglich weg. A. D. Dann muss ich zum Schluss auch so wenig wie möglich wegfräsen.’ Oder wenn solche Wörter oder solche Metaphern kommen, wie ‘Masse beruhigt’. Also, Metall, Masse, das beruhigt, ja, wenn dann schon viel, ne, hilft viel, hilft viel, ne. Oder wer Kunststoff kennt, nimmt Stahl, oder dass man eher so sofort denkt, gut, egal welches Problem man natürlich jetzt in der Fertigung hat oder in der Konstruktion, zum Schluss sagt man, gut, da hab ich sofort eine Lösung im Kopf, weil man das schon seit Beginn, wenn man eine Ausbildung und ein Studium gemacht hat, dass man das dann auch lernt, dass man Erfahrungen mitbringt und dass man in Bauklötzchen denkt und eher denkt, Wie kann ich etwas einfach montieren, Anstatt es einfach wachsen zu lassen. Das ist so dieser konventionelle Teil, ne, das ist so diese, diese, diese verhärtete Denkstruktur, wenn man und das ist nur dann, wenn man sagt, man möchte in die additive Welt übergehen. Das heißt nicht, dass es eine falsche Denkstruktur ist, wenn Sie an dem Punkt bleiben möchten, wo Sie jetzt sind in der konventionellen Fertigung, hat sich ja schon seit Jahren bewährt und es ist auch vollkommen in Ordnung, so zu denken. Wenn Sie aber den Schritt machen wollen in die additive Welt, dann sollte man dort ein Stück weit anders denken, Wenn man Erfolg haben will. Wenn man ein bisschen was drucken möchte, reicht vielleicht die bestehende Denkstruktur dort schon aus. Aber was sind denn die Vergleiche dazu zu den Punkten, die ich jetzt genannt hab? Der erste Punkt war, glaub im CAD so wenig wie möglich wegschneiden. In der additiven Welt geht es darum, im CAD so viel wie möglich zu entfernen, was nur geht, weil alles, was nicht da ist, muss schlussendlich nicht gedruckt werden. Konventionell sagt man, Masse beruhigt, additiv, Masse bringt Chaos, Verzug und Kosten. Dann, wer Kunststoff kennt, nimmt Stahl. Das hat mein Professor früher immer gesagt. Also, viele Grüße, wenn er diese Folge jetzt hören würde. Und im 3D Druck oder in der additiven Welt ist es viel eher, wer seine Anwendung nicht kennt, der zahlt am Ende einfach zu viel dafür. Und wer in der konventionellen Fertigung sofort eine Lösung im Kopf hat, dass es heißt, gut, das wird ein Frästeil oder das wird ein Blechteil oder wenn die Stückzahl passt, wird es ein Gussteil. Im 3D Druck ist es eher, dass man einen Bleistift nimmt, ein Radiergummi, Stück Papier,15 Minuten Ruhe und sich wirklich überlegt, wie sollte das Bauteil denn schlussendlich ausschauen. da hat man nicht sofort eine Lösung im Kopf, da muss man sich was erarbeiten. Und in der konventionellen Welt ist es vielleicht eher in Bauklötzchen denken, In der additiven Welt, packen Sie die Knetmassendose aus und nehmen Sie Knetmasse zur Hand und modellieren Sie Ihr Bauteil genauso wie es sein soll, weil Sie von Grund auf am Anfang schon all die Dinge weglassen, was Sie nicht brauchen und doch natürlich etwas hinzupacken, Wo Sie vielleicht mehr Material brauchen, Fall Sie den Kraftverlauf Ihres Bauteils kennen. Und zu guter Letzt natürlich einfach montierbar, konventionell, einfach wachsen lassen in der additiven Welt. Das sind so ein paar Punkte, die möchte ich Ihnen mal mitgeben. Das ist ganz interessant, wir haben da noch ganz arg viel mehr Punkte so zusammengefasst, so gegenübergestellt, wie die Dinge dort in der additiven Welt anders sind. Was ich Ihnen auf jeden Fall noch sagen kann, ist 3D Druck ist nicht anstrengend, nicht stressig. Es ist. Nicht so, dass Sie da eine große Unsicherheit haben müssen, sondern wenn Sie sich einen Satz zur Hand nehmen und dieser Satz hat schon sehr vielen unseren Kunden geholfen, Dann ist es folgender: Es ist viel einfacher, Die eigene Überzeugung zu ändern, als sich einfach nur mehr anzustrengen. Das bedeutet, es macht einfach keinen Sinn, die gleiche Denkstruktur weiter zu behalten, um. Dann mit viel Anstrengung vielleicht doch an das Ergebnis noch ranzukommen, sondern im Vorfeld zu Beginn etwas anzupassen. Und wenn Sie jetzt an dem Punkt sind und sagen, ja, ich investiere jetzt gerade in diese Thematik 3D Druck, wir möchten gut aufgestellt sein für die Zukunft. Es gibt ja aktuell sehr viele Herausforderungen bei uns im Markt, was die Lieferzeiten angeht, was auch die Funktion von Bauteilen angeht, dass man auch überlegt, wie kann man etwas noch besser, noch schneller, noch einfacher machen und Sie sich fragen, sind Sie als Unternehmen schon bereit dafür? Dann haben Sie jetzt ja einige Punkte gehabt, die Sie mitnehmen können. Wenn Sie aber sagen, Sie möchten das jetzt richtig machen und Sie möchten jetzt was umsetzen, dann biete ich Ihnen unser kostenfreies Erstgespräch an. Das heißt, Sie tragen sich einfach online bei uns auf der Webseite zu einem ersten Gespräch ein, zum Kennenlerngespräch und dabei ruft Sie jemand aus unserem Team an. Und klärt ganz genau, an welcher Situation Sie sind, wo Sie hinwollen und noch ein paar weitere Fragen. Und dann sehen wir relativ schnell, ob wir uns dann treffen, ob wir dann zusammenarbeiten und ob dann in kürzester Zeit mit den richtigen Schritten die richtige Maschine mit dem richtigen Material, mit der richtigen Denkweise für die richtige Anwendungen, die richtigen Anwendungen in Ihrem Unternehmen dann auch implementiert ist und zwar so implementiert, Dass danach die Technologie auch weiterhin genutzt wird, anstatt dass Sie einfach nur einen 3D-Drucker gekauft haben. Ja, es ist ja nur der Zinseszins zum Schluss, wenn Sie diese Technologie ja dann auch nutzen, anstatt wenn Sie einfach nur einen 3D-Drucker kaufen. Also in diesem Sinne freue ich mich, wenn Sie aus dieser Podcastfolge einiges mitnehmen konnten und bleiben Sie gesund und bis zum nächsten Mal. Bis zur nächsten Podcastfolge.

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