#195 Mindset! Richtig mit 3D-Druck umgehen
Shownotes
Wie man einen 3D-Drucker kauft, haben viele Unternehmen bereits verstanden. Jetzt geht es darum mit dem „Werkzeug“ 3D-Druck auch richtig umzugehen. Warum stehen so viele Anlagen? Dabei müssten diese in der aktuellen Situation im Dauereinsatz laufen. Liegt es am 3D-Drucker oder am Anwender und Bediener? Mehr Inhalte dazu heute in dieser Podcast Folge.
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Transkript anzeigen
2022-07-27: 2022-07-27 Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema 3D-Druck und additive Fertigung beginnen oder erfahrener Anwender sind oder sogar 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil Sie wissen ja, es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf, Diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge ist eine Mindsetfolge. Also, wenn es darum geht, dass Sie die richtige Denkweise für 3D-Druck benötigen und darauf auch abspielen und sagen, das ist ein Thema für mich, dann sollten Sie bei dieser Podcastfolge wirklich auch bis zum Ende dran bleiben, denn es geht darum, wie man 3D, wie man mit mit 3D-Druck richtig umgeht. Ne, das ist so der Knackpunkt, der doch dahinter steckt, denn Ich hab so dieses Gefühl, dieses Werkzeug 3D-Druck, das wird noch falsch angewendet in vielerlei Hinsicht und da möchte ich Ihnen ein paar Punkte mitgeben, die vielleicht ganz einleuchtend für Sie sind, dass Sie mit so einem Quick Win aus dieser Podcast-Folge herausgehen und sagen: ’O.K., ich sehe dieses Thema jetzt aus einer anderen Sicht und ich hab, ich hab sozusagen Ihren Horizont dafür ein Stück weit erweitert, weil Sie offen dafür waren, Einen anderen Blickwinkel auch mal einzunehmen und das von der anderen Seite zu betrachten. Und was mir ganz stark aufgefallen ist, ist dass 3D Druck falsch angewendet wird und dass der Gedanke, der dort dahinter steckt, durchaus fehlerhaft ist. Denn dieser Umgang mit dem Thema 3D Druck, der passt nicht ganz. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, wenn Sie einen Hammer haben, dann wollen Sie diesen Hammer auch nutzen, wenn Sie sagen, Sie haben, Sie haben sich diesen Hammer entsprechend auch für die ein oder andere Anwendung in Ihrem Unternehmen dafür extra gekauft. Also, es ist jetzt nicht so, wie vielleicht bei Ihnen zu Hause in der kleinen Werkstatt in der Schublade liegt ein Hammer, den Sie das ganze Jahr über nicht brauchen. Und dann halt einmal, wenn die Frau oder Freundin dann durchaus sagt oder das Kind kommt und sagt: ‘Papa, ich möcht hier einen einen Nagel in der Wand haben, ich möcht mein Bild aufhängen.’, So soll es ja nicht sein bei 3D-Druck. Es sollte aber auch wiederum nicht so sein, dass man jetzt glaubt, den Hammer jeden Tag nutzen zu müssen und eine 24 Stunden Auslastung am Tag des Hammers heraus zu planen. Und hier stimmt etwas mit der Einstellung nicht. Das heißt, alle sagen immer, dass man einen 3D-Drucker braucht und was man genau braucht, also die und die Maschine und wie toll das Ganze ist. Und Tausende von Vorteilen nennt und dann steht das Ding danach halt immer im Unternehmen noch rum. Ich kenn das, ich hab das oft genug gesehen, das ist ’ne ’ne Wahrheit, die ich Ihnen hier sage, dass man durchaus mit dem Finger an diesem Deckel von dem 3D-Druck oder auf dieser Platte auf der Druckplattform, egal welche Technologie es jetzt ist und dort Staub hinein gelangen kann, dass man hier ’ne Staubschicht auf einem auf dem Finger hat. Diese Technologie ist natürlich gehyped und natürlich auch an einem Punkt, wo man sagt: ‘Hier, ja, hier möchte ich was tun, hier habe ich ganz viele Vorteile und danach steht der Drucker. Der Drucker ist aber ein Drucker und kein Steher in der Hinsicht, denn es geht darum, Teile zu drucken, Lösungen sozusagen zu schaffen für Probleme, warum Sie sozusagen sich am Anfang auch für den Drucker entschieden haben.’, Das bedeutet also, dass dort etwas nicht ganz geklärt ist, was die Anwendung angeht, was vor allem die Anwendung des Druckers angeht und dass es ein menschlicher Faktor ist, dass man dort sozusagen mentale Blockaden haben kann, um diese Technologie nicht einzusetzen. Und das ist etwas, was sehr vielen Leuten im Maschinenbau, im Anlagenbau, Verpackungsmaschinenbau in bestimmten Industrien sehr, sehr stark im Weg steht, weil man glaubt, dass das Ganze ja nicht so wichtig ist und man läuft einfach viel eher an die an die C.N.C. Maschine ran und sagt, fräs mir, fräs mir mal das Bauteil kurz, fräs da mal kurz drüber, das geht ja viel schneller. Aber im Grunde genommen geht es vielleicht schneller, dass man sein Bauteil schneller in der Hand hat, aber zu welchem Preis? Das ist immer die Frage, die natürlich doch dahinter steckt. Also, Wenn Sie richtig mit dem Thema 3D-Druck umgehen wollen, wenn Sie sagen: ‘Ich möchte am Ende des Tages ein tolles Ergebnis haben’, dann ist es so, dass Sie an den Punkt kommen müssen, dass Sie sagen: ‘Was hält mich denn davon ab, das zu tun?’ Man hat jetzt einen Drucker, man ist ausgebildet, man hat eine Schulung gemacht, man weiß auch, wie man konstruiert, wie man die Software bedient, wie man Material lädt, et cetera. Man hat vielleicht auch die die ersten 10. Anwendungen, wo man sagt, das druckt man jetzt, um in diese Thematik reinzukommen. Und dann geht es darum, dran zu bleiben, das Ganze aufrecht zu erhalten und vor allem die richtigen Fragen im Unternehmen zu stellen, um dieses Flugzeug, das jetzt abgehoben hat, nicht wieder herabfallen zu lassen, weil man nicht dahinter her ist, weil man vielleicht auch mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat, dass der Drucker nicht so funktioniert hat, wie man sich es am Anfang vorgestellt hat. Aber dazu muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen, kein Hersteller. Baut mit Absicht irgendwelche Fehler ein, damit sie schlussendlich keinen Erfolg haben bei ihrem ersten Druckvorgang. Sondern dort steckt natürlich auch ganz viel dahinter, wie hat man das Bauteil auf der Bauplattform platziert, hat man das richtige Material ausgewählt, hat man sich vor allem an die Checkliste gehalten, die der Hersteller entsprechend auch herausgegeben hat und hat man sein eigenes Ego ein Stück weit in die Tonne geworfen, Und gesagt, ich geh jetzt einfach mal vor wie in der Bedienungsanleitung, denn wir alle kennen das. Wenn wir ein Produkt kaufen, wir packen es aus, die Bedienungsanleitung liegt meistens noch in der Verpackung und dann regt man sich darüber auf, weil das nicht so ganz funktioniert. Und dann, wenn der Schmerz groß ist und man sagt, es funktioniert nicht, dann liest man die Bedienungsanleitung und dann steht meistens doch ganz klar drin, wie man vorzugehen hat und auf einmal funktioniert es. Und das ist auch ganz oft der der Punkt beim 3D-Druck, dass man selber versucht, es besser zu wissen. Und die Punkte, die ich Ihnen jetzt hier mitgegeben habe, 3D Druck richtig richtig einzusetzen und damit im Unternehmen auch richtig umzugehen, das sind jetzt vielleicht ein paar Ideen gewesen, aber auch hier, nur weil man eine Idee hat, heißt es lange nicht, dass man diese umsetzt. Und nur wenn man jetzt sagt, gut, ich werde mir die Sache jetzt mal an, ich werde die Sache jetzt mal angehen, heißt es lange nicht, dass es zum Schluss auch funktioniert. Denn, Wenn Sie sich mal ganz ehrlich fragen und sagen, Sie sind jetzt vielleicht in der Situation, dass Sie vielleicht kurz davor sind, ne sich einen 3D Drucker anzuschaffen, oder Sie, Sie haben vielleicht einen und Sie denken sich, eigentlich könnten wir doch noch so viel mehr drucken, dann ist meine Frage an der Stelle, was sind denn Ihre konkreten nächsten Schritte, um das überhaupt hinzubekommen? Und wenn Sie dort jetzt überlegen und ein Fragezeichen da ist, dann steht Ihnen dort etwas im Weg, was wir erstmal zur Seite räumen müssen. Um an den Punkt hinzukommen, dass Sie sagen, jetzt macht das Ganze wieder Sinn. Jetzt ist man auf dieser, ich nenn sie Sinnhaftigkeitsskala, ein Stück weit nach oben gewandert und dann ist es eher so, dass man sich vor kleinen Aufträgen aus unterschiedlichen Abteilungen im Unternehmen gar nicht mehr retten kann. Wir haben zum Beispiel einen Kunden, der sagte zu mir wortwörtlich: ‘Also, Overnight Printing läuft jetzt nicht mehr.’. Die Kollegen müssen sich jetzt in eine Liste eintragen, damit das Bauteil dann entsprechend zum schnellstmöglichsten Termin, dann je nachdem, wie man sich halt eingetragen hat, 23 Tage später entsprechend dann auf dem Platz liegt. Und das ist eigentlich der Weg, wo man hin sollte, dass man die die Technologie 3D-Druck so einsetzt, dass es eine Sogwirkung gibt aus anderen Abteilungen. Denn, Keiner kennt seine Abteilung besser als die eigene und es ist auch ganz gut, sich Problem, also problembezogen, offen darüber zu sprechen, in der Hinsicht, dass man sagt, gut, hier, hier muss ich mich die ganze Zeit aufregen, hier ist Potenzial für das Einsparen von Kosten, aber auch das Einsparen von Zeit. Hier gibt es Prozesse, die man anders machen kann, Vielleicht kann 3D Druck als Werkzeug in dem Fall ja durchaus unterstützen. Also, der Gedanke macht ganz viel was in dieser Anwendung von 3D Druck und das schlussendliche Ziel sollte ja sein, dass jetzt bei dem Beispiel unseres Kunden, dass diese Excel-Liste jetzt nicht mehr großartig weiterführt, sondern mit dieser Liste und mit Zahlen, die dort hinter stehen, als Einsparpotential. Was er sozusagen mit dieser Technologie herausgeholt hat, natürlich zur Geschäftsleitung geht, mit Unterstützung von uns von 3D Industrie und die nächste Maschine holt und diese Maschine dann so gut positioniert ist, dass auch hier wieder ein Engpass entsteht und dann arbeitet man sich im Endeffekt nach vorne und dann gibt es auch irgendwann ein Cap Limit, das ist ganz normal, dort kann man dann noch weiter suchen, Und noch mehr mit an mit Anwendern oder oder mit den Leuten aus der Abteilung sprechen, da kommt nicht mehr dabei raus. Dabei geht es nur noch darum, gleichbleibend aktiv für die Zukunft vorzusorgen und die Sache auf einem Niveau zu halten, dass die Maschine immer ’ne Grundlast hat und man sagt, dass man regelmäßig durch den Einsatz von 3D-Druck Zeit und Geld natürlich einspart und die Innovationskraft, Im Unternehmen langfristig auch steigert. Das sind so die Punkte, die ich Ihnen hier mitgeben wollte. Also, wenn Sie selbst einen 3D-Drucker haben, wenn Sie kurz davor sind, einen einzusetzen, dann haben Sie das meiste jetzt schon mal geschafft, um an den Punkt zu kommen, den Drucker zu haben. Jetzt haben Sie sozusagen das zweite Level, die zweite Hürde, 3D-Druck im Unternehmen erfolgreich zu machen und es gibt keinen tolleren Moment, Aus meiner Sicht, wenn der Mitarbeiter oder der Kollege mit einem Bauteil durch die durch die Maschinenhalle läuft, was 3D gedruckt ist, er hat ein Lächeln und sagt seinen Kollegen: ‘Schau mal, das ist 3D gedruckt und das hat uns so und so viele Euros eingespart und so und so viel Zeit eingespart. Das ist einfach der Knaller schlussendlich.’ Und das hört zum Schluss auch gerne die Geschäftsleitung und natürlich auch die Inhaber des Unternehmens. Und am meisten sehen es die Kunden. Denn das zeigt, dass das Unternehmen innovativ ist, dass diese Gewinnermentalität im Unternehmen stattfindet und dass man sich Gedanken macht, etwas besser zu machen. Nehmen Sie diese Gedanken. Da stecken jetzt paar kleine Nuggets im Endeffekt drin, die ich jetzt angesprochen habe. Als Gruß aus der Küche mal von unserer Beratung einfach mitnehmen. Und wenn Sie wollen, können Sie sich ein kostenfreies Erstgespräch bei uns buchen. Dass wir Ihre Situation genauer durchleuchten, wenn Sie jetzt an diesem Punkt sind und sagen: ‘Ich möchte hier unbedingt etwas machen, ich möchte hier vorwärts kommen.’ Sie haben eine oder andere mentale Blockade. Also, Sie wissen, dass Sie die mentale Blockade haben, aber Sie tun sich schwer, diese entsprechend zu lösen. Dann sollten wir auf jeden Fall miteinander reden. Also, vielen Dank, dass Sie bei dieser Podcastfolge dabei waren und dann sehen wir uns und dann und dann hören wir uns in der nächsten Podcastfolge.
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