#168 3D-Druck Denkfehler Teil 2

Shownotes

Auch bei #3DDruck gibt es viele #Denkfehler, falsche Annahmen und Fehlinformationen, die einen zukünftigen Anwender noch davon abhalten das Potential für 3D-Druck im Unternehmen auch zu erkennen. Fünf Denkfehler passend zu 3D-Druck und Additiver Fertigung finden Sie heute kurz und knapp als zweiter Teil zusammengefasst im 3D-Druck Podcast wieder. Viel Spaß beim Anhören.

Link für Shownotes: https://www.industry-of-things.de/3d-druck-denkfehler-teil-2-a-1068333/

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2022-01-13: 2022-01-13 Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck und additiver Fertigung geht. Egal, ob Sie erfolgreicher Anwender, Neuling, 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant für 3D-Druck sind, es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und freue mich auf diese Podcastfolge. Weil diese Podcastfolge der zweite Teil zum Thema 3D-Druck Denkfehler ist. Und ich habe doch im ersten Teil bereits 5 Denkfehler gemacht. Diese Denkfehler, die wir hier erarbeitet haben, bei 3D Industrie in Zusammenarbeit mit vielen Kunden aus der Beratung. Also das, was wir machen, ist, wir bringen den 3D-Druck ins Unternehmen, wir implementieren ihn erfolgreich, damit das Unternehmen ihn auch erfolgreich umsetzen kann. Damit auch Zeit und Geld gespart wird und die Innovationskraft steigt. Und genau zu diesem Thema 3D-Druck, Denkfehler. Dort habe ich bereits eine Veröffentlichung gemacht über die Plattform Mission Editive, die seit neuestem Industry of Things heißt. Wenn Sie online bei Google 3D-Druck Denkfehler eingeben, dann ist die erste Seite komplett gefüllt. Sie können die einzelnen Denkfehler, die wir jetzt in dieser Podcast-Folge durchgehen, online nochmal ganz in Ruhe nachlesen. Was habe ich im ersten Punkt noch zu dem Thema 3D-Druck-Denkfehler gesagt? Da möchte ich nochmal ganz kurz drauf eingehen. Ich werde natürlich die Folge 3D-Druck-Denkfehler, die erste Folge, die wir gemacht haben hier im Podcast, entsprechend in den Shownotes verlinken. Schauen Sie da rein und hören Sie sich davor oder danach einfach den ersten Teil dazu an. Aber was möchte ich generell noch dazu sagen? Denn im 3D-Druck ist es ja ganz oft so Dass man sehr stark auf seiner Meinung beruht, dass man sagt, weil ich das so gehört habe, weil mir das jemand so gesagt hat, weil ich das mal so gesehen habe, muss das genauso sein und es muss stimmen. Ein großer Denkfehler, der jetzt nicht bei den 5 Denkfehlern dabei ist, die ich gleich mit Ihnen durchgehe, ist, dass man natürlich, wenn man einmal ein Bauteil in der Hand gehabt hat und da sind so ein paar Rillen drauf, weil es vielleicht nicht der beste FFF 3D Druck war. Also vom Fused Filament Fabrication Verfahren, dass man gleich denkt, alle Bauteile sind so, ne? Und dass man natürlich zu den anderen dann sagt, gut, weil das so ist und da so Rillen drin sind, was ja im Endeffekt nur die einzelnen Schichten sind. Denn es heißt ja. Additiv gefertigt oder generativ gefertigt heißt so viel wie, dass dieses Bauteil Schicht für Schicht gedruckt oder hergestellt wird. Was ganz normal ist. Dass man sagt, gut, das bringt nichts, 3 D. Druck, das setzen wir nicht ein. Aber dabei ist es ganz anders, denn man sollte doch vielleicht eher seine Überzeugung ändern, anstatt ständig zu versuchen, dass es nicht funktioniert. Denn wenn man so in den Markt guckt, dann ist es ganz oft so, dass man viele 3D-Druck-Anwendungen schon vor Augen hat und dass natürlich viele Maschinen Egal ob Kunststoff oder Metall, schon im Markt installiert wurden Dass Unternehmen das schon nutzen und es gibt manche Unternehmen, die setzen 3D-Druck schon fast seit 30 Jahren ein. Das müssen Sie sich mal vorstellen, seit 30 Jahren nutzen sie diese Technologie und es wird von Jahr zu Jahr immer schneller, immer besser, die Bauräume werden größer und wenn man dort natürlich bestimmte Herangehensweisen vor 20,30 oder 10 Jahren schon richtig gemacht hat, dann konnte man sich hier einen richtig guten Platz sichern gegenüber seinem Wettbewerber oder einfach viel Geld und Zeit sparen und seinem ja seinem Kunden innovativ Innovationsstärke entsprechend auch zeigen. Aber was möchte ich damit sagen, dass man ganz oft von etwas überzeugt ist und daran lässt sich nichts rütteln. Und dann ist man aber sehr, sehr enttäuscht. Wenn diese Überzeugung nicht mehr weiter aufrechterhalten werden kann und dann kommt die Wahrheit ans Licht und dann ist man, wie man das so sagt, in diesem Wortspiel enttäuscht. Ja, und selten ist der Misserfolg jetzt nur auf dieser Technologie begründet. Das heißt, dass der Drucker nicht funktioniert. Es kann natürlich sein, dass ein Bauteil von dem Drucker kaputt ist oder dass Dass man da etwas austauschen muss, aber die größten Fehler sind immer noch die Bedienfehler und die falsche Herangehensweise oder vielleicht noch einige Fehler, die man im Vorfeld einfach macht, wo man es nicht besser weiß, nicht besser kennt. Wo man einfach durch einen Fehler darauf kommt, dass man etwas verändern sollte. Also, warum ein Bauteil jetzt nicht so gedruckt wird, wie man sich das vorgestellt hat, oder der Druckauftrag abbricht oder das Bauteil danach bricht, ist es meistens nicht der Fehler, dass man jetzt von grundlegend ein komplett falsches Material verwendet hat. Sondern einfach nur, man hat weiter vorne in dieser ganzen Kette von Entscheidungen schon ein paar Entscheidungen falsch getroffen und das schwingt dann einfach mit und dann weiß man nicht, ob man heute vielleicht eine Entscheidung trifft, die in zwei Wochen zu einem großen Problem führen kann. Man legt sich sozusagen heute eine Bombe ins Haus, die in zwei Wochen hochgeht und das wollen wir nicht. Es ist für niemanden gut und das wünscht man keinem. Genau, ich habe 5 Denkfehler vorbereitet, damit Sie nicht mehr so gefrustet sind, was das Thema angeht. Ich habe all den Denkfehlern einen Namen gegeben, denn wenn wir in der Beratung bei unseren Kunden sind und eine Potenzialanalyse machen, ist es so, dass wir diese Denkfehler auch offen ansprechen. Denn wir bewegen Menschen und weil wir Menschen bewegen, bewegen sie sozusagen eine Technologie. Und dabei geht es natürlich immer darum, Druck aufs Ergebnis aufzubauen, aber nie Druck auf die Menschen. Aber jetzt zu den einzelnen 3D-Druck-Denkfehlern. Fangen wir mit dem ersten an. Der erste ist der 3D-Druck-Veränderungsdenkfehler. Legen Sie den Wert immer auf die Anwendung und deren Vorteile, anstatt auf technische Features. Es ist ein Ganz gefährlicher Denkfehler, weil man diese Anwendung, die man eigentlich hat, verdrängen möchte, weil es viel mehr Spaß macht, über technische Features nachzudenken und sich Gedanken zu machen darüber, wie wäre es, wenn wir einen 3D-Drucker hätten, der XY kann und XY macht und gegenüber dem Wettbewerber einfach ein paar Features mehr hat oder in der Software mehr Features hat oder mehr Materialien hat. Die aber eher kontraproduktiv sind Anstatt, wenn man nur wenige Materialien einsetzt. Der Verdrängungsdenkfehler geht eher darum, dass man sich an diese Shiny Objects Ja dass man dass die Shiny Objects einem besser gefallen, wenn man es so sagen darf, anstatt wirklich die Dinge, mit denen man sich eigentlich beschäftigen sollte, und zwar mit der Anwendung. Denn wer die Anwendung kennt, Wer die Anwendung hinterfragt und sie gut qualifiziert, findet auch die passenden technischen Features dazu, die man wirklich benötigt. Dann kommen wir zum zweiten 3D-Druck-Denkfehler. Das ist der 3D-Druck-Illusions-Denkfehler. Verwechseln Sie nicht das Auswahlkriterium mit dem eigentlichen gewollten Ergebnis und dazu ein gutes Beispiel aus eher einem anderen Bereich. Denn wenn angenommen, Sie haben als Beispiel zwei Kilo zu viel auf den Rippen und Sie sagen: ‘Ich möchte ein bisschen abspecken, ich möchte wieder in meine Hose reinpassen, ich möchte mich wieder wohlfühlen.’ Und dann denkt man immer sofort: ‘Gut’ Ich muss eine Sportart betreiben. Die ein tolles Ergebnis herbeiführt. Als Beispiel Das Thema Schwimmen. Es gibt ja Leistungsschwimmer und wenn man das Schwimmen vielleicht mal beobachtet hat im Schwimmbad oder. Im Fernsehen auf Eurosport Wenn dort zum Beispiel eine Europameisterschaft in der Kurzbahn ist, also 25 Meter Dann glaubt man Dass man den gleichen Body Das schöne V-Kreuz, Bauchmuskeln, schön groß und schlank, große Hände – das man das erreichen kann, wenn man diese Sportart betreibt. Aber das ist ganz gefährlich und das ist der Illusionsdenkfehler in dieser Hinsicht, weil die Schwimmer, die dort an den Start gehen Die schwimmen, weil sie diesen Körper haben, weil sie groß sind, weil sie vielleicht von Grund auf die Genetik haben, schlank zu sein, und weil sie vielleicht auch sehr beweglich sind und das ganze Paket einfach mitbringen. Hier ganz arg aufpassen, dass das Auswahlkriterium in diesem Sinne nicht mit dem gewollten Ergebnis verwechselt wird. Dann der dritte 3D-Druck-Denkfehler, und zwar den 3D-Druck-Gedankenblitz-Denkfehler nenne ich ihn. 3D-Druck ist kein Plug-and-Play. Es muss im Vorfeld genauestens durchdacht werden. Natürlich gibt es 3D-Drucker. Dort muss man wenige Klicks machen, wenige Tasten drücken. Dann läuft die Maschine, das ist klar. Aber diese Maschine ist natürlich auf einem bestimmten Bereich, zum Beispiel, speziell auserwählt worden. Oder man geht den Weg und sagt, gut, ich habe immer wieder nur die 23 gleichen Bauteile, doch das ist Plug and Play. Aber wenn man ganz am Anfang steht und sagt Ich möchte 3D-Druck einsetzen. Man geht davon aus, dass man sagt Ich stelle jetzt den 3D-Drucker auf meinen Schreibtisch und drücke zwei Knöpfe, und dann kommt genau das Bauteil heraus, das ich mir schon immer gewünscht habe, in der Stückzahl und der Qualität und Genauigkeit, die ich mir gewünscht habe. Dann ist es eher fehl am Platz. Also muss man im Vorfeld darauf achten, wenn man eine Plug-and-Play-Aktion herbeiführen möchte. Im Vorfeld. Ist genauestens durchplanen und es ist so der Gedankenblitz. Man hat den Gedankenblitz und sagt, ja, da stellen wir uns einfach ein 3D-Drucker hin und der macht das Ganze dann schon. Nur das könnte zum Albtraum werden. Also hier aufpassen bei diesem Denkfehler. Dann kommen wir zum vierten 3D-Druck-Denkfehler und es ist der 3D-Druck-Befangenheitsdenkfehler. Nur wegen 3D-Druck alles komplett umzuschmeißen, führt nicht ans Ziel. Das haben wir sehr oft erlebt: Man sagt, gut, wenn wir die Teile jetzt drucken, brauchen wir ja die Fräsmaschine nicht mehr, die Drehmaschine nicht mehr. Dann würde das alles ja aussterben. Das würde ja dann in Konkurrenz mit dem Ganzen stehen und das ist totaler Quatsch. Denn 3D-Druck wird dann eingesetzt, wenn es Sinn macht. Wenn man weitere Vorteile hat gegenüber anderen Technologien und dass jetzt sofort alles umgeschmissen werden muss, dass jetzt alle Teile 3D gedruckt werden. Das ist totaler Quatsch. Das macht man nicht. Man macht die ersten Schritte, man macht die ersten Bauteile und dann fühlt man sich, wenn man damit anfängt, erstmal so langsam vor. Man macht ein paar Fehler, man korrigiert diese Fehler wieder und es ist ja überhaupt nicht böse gemeint in der Hinsicht, wenn man einen Fehler macht und die sind dann einfach korrigiert, ist ja auch nicht schlimm. Nur das Wichtigste dabei ist, dass man nicht gleich alles andere in Frage stellt, sondern 3D-Druck sein lässt und die konventionelle. Fertigung, die konventionelle Fertigung sein lässt. Das ist also ein ganz wichtiger Punkt. Dann kommen wir zum fünften 3D-Druck Denkfehler und das ist der 3D-Druck Misserfolgsdenkfehler. Nur weil man einmal eine schlechte Erfahrung gemacht hat, heißt es nicht, dass dies immer so sein wird. Ich kann Ihnen ein einfaches gutes Beispiel bringen, wenn Sie einmal eine schlechte Pizza gegessen haben oder chinesisch schlecht gegessen haben oder indisch mal schlecht gegessen haben und eine typisch deutsche Küche. Wenn es Ihnen da nicht geschmeckt hat, heißt das nicht, dass es bei allen Italienern, Asiaten, Chinesen oder auch in deutschen Restaurants schlecht schmecken sollte. Wenn man einmal eine schlechte Erfahrung gemacht hat, heißt das nicht, dass alle Bauteile, die man in Zukunft druckt, auch schlecht sind. Es kann einfach daran liegen, es kann an zwei Bestandteilen liegen. Einerseits hat der 3D-Druckdienstleister vielleicht die Anwendung, die Sie vorhaben zu drucken, nicht richtig qualifiziert. Der hat nicht richtig nachgefragt. Was eigentlich jeder Dienstleister machen sollte. Und der zweite Punkt ist, wenn Sie einfach kurz geschwind ein 3D-Druckteil auf einer Online-Plattform bestellt haben, ohne sich dabei auszukennen und Sie auch nicht wirklich wussten, was Sie machen könnten, kann es natürlich immer zu einem schlechten Ergebnis führen. Aber hier geht es vor allem darum, Misserfolg zu vermeiden. Ist ganz klar, es sind viele Maschinenbauer, Ingenieure, Techniker, Entwickler, Konstrukteure mit 3D-Druck schon leider verprellt worden, weil man zu viel versprochen hat und weil man sich aus Sicht der ein oder anderen Person vielleicht auch zu leicht gemacht hat. Aber vielleicht noch ein ganz wichtiger Hinweis zum Schluss, das ist so, denn man braucht, um diese Denkfehler, die ich Ihnen hier jetzt genannt habe Auf die sie ja selber auch nie gekommen wären, weil man in seinem eigenen Kopf, von einem eigenen Kopf halt nicht ausbrechen kann und weil man nicht weiß, weil was man nicht weiß. Man kann nicht wissen, was man nicht weiß. Es ist natürlich so, dass man immer einen Input von außen braucht. Also ein Hinweis von außen, wo jemand einen darauf hinweist und sagt: ‘Gut, hast du es vielleicht schon mal so überlegt, wollen wir es nicht noch mal probieren? Was hast du denn damals gemacht? Seit wann ist denn das Ganze so?’ et cetera. Und doch braucht man den Input von außen, Um erstmal diese Denkfehler bei sich selbst zu erkennen. Das machen wir auch ganz normal bei uns, wenn wir die Beratung machen. Potenzialanalysen bei Unternehmen in Sachen 3D-Druck sprechen wir das ja auch an, wie am Anfang gesagt. Es gibt aber auch eine Fragetechnik, wie man das selbst schafft, bei sich herauszuarbeiten. Das geben wir unseren Kunden in der Hinsicht mit, dass wir sagen, wenn wir. Zum Beispiel nicht erreichbar wären, kurz und ihr wollt eine Entscheidung treffen, dann gibt es so einen Notfallplan. Fragt euch diese Fragen und ihr kommt auf ein gutes Ergebnis und könnt euch in der Sache hinterfragen. Ob es der richtige Schritt ist, das zu tun. Und die meisten haben hier, außer sie haben sich vielleicht von irgendjemand umstimmen lassen, der einen großen Denkfehler hat, super Ergebnisse erzielt. Also, aber da vielleicht ein anderes Mal mehr dazu in diesem Sinne, wenn Sie sagen, Sie wollen auch den ein oder anderen Denkfehler vermeiden oder Sie haben sich vielleicht jetzt wiedererkannt in dem ein oder anderen Denkfehler und Sie wollen das Ganze nicht mehr tun und Sie wollen das Thema 3D-Druck in Ihrem Unternehmen vorantreiben oder beginnen mit dem Thema additive Fertigung mit den ersten Bauteilen. Oder vielleicht sind Sie an dem Punkt, dass Sie sagen: Wir machen da schon was, aber da muss doch auch noch mehr gehen. Dann sind wir für Sie in diesem Fall der richtige Ansprechpartner. Buchen Sie sich einfach ein kostenfreies Erstgespräch bei uns. Kommen Sie in das Gespräch rein, wir sprechen darüber. Wir analysieren Ihre Ist-Situation und Sie werden viel aus dem Gespräch herausnehmen. Genau, das waren die 5 3d-Druck-Denkfehler vom zweiten Teil. Machen Sie daraus, was Sie können, und nehmen Sie die Punkte mit. In diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcast-Folge.

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