#155 Additive Konstruktionsregeln
Shownotes
Wenn man sich jetzt hinsetzt und sich in den ersten Schritten der additiven Konstruktion übt, dann kommt schnell der Gedanke: "Ist das überhaupt richtig was ich mache?", "Ich hab keine Erfahrungswerte, bricht das Bauteil oder mache ich doch vielleicht einen Fehler und es wird nix?" In dieser 3DDruck Podcast Folge gibt es genau darauf wichtige Antworten. Viel Spaß.
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Transkript anzeigen
2021-12-06: 2021-12-06 Willkommen zum 3D Druck Podcast, dem Technologie Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D Druck geht. Egal ob Sie neu mit dem Thema additiver Fertigung und 3D Druck beginnen wollen oder ob Sie schon erfahrener Anwender sind oder auch 3D Druck Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D Drucker im Griff haben oder ob der 3D Drucker Sie im Griff hat. Ich bin, Johannes Lutz und ich freu mich auf diese Podcastfolge, weil diese Podcastfolge den Titel trägt: Additive Konstruktionsregeln. Wir werden jetzt hier nicht in dieser Podcastfolge alle Regeln durchgehen und ganz speziell auf bestimmte Anwendungen eingehen, sondern ich möchte Ihnen einfach ein paar Punkte mitgeben, wenn Sie an dem Punkt sind und sagen, gut, ich will da mehr wissen. Ich möchte wissen, welche Konstruktionsregeln, Ich für meine Bauteile eigentlich benötige, um da ein bisschen Klarheit zu schaffen. Denn die Informationen, die im Internet heruntergeladen werden, die Bauteile, die genau angeguckt werden, die LinkedIn Beiträge, die man so anschaut über additive Konstruktion, die dieser Drang danach, diese Aufmerksamkeit, diese Reichweite dafür, die ist richtig groß. Das heißt, es interessiert ganz viele Leute. Wie man richtig additiv konstruiert. Was sind die nächsten Schritte? Wie macht man das? Was steht einem im Weg und was muss man zur Seite räumen? Jeder will wissen, wie geht das? Wie mach ich das? Und da gibt es ja verschiedene Inspirationen, dass man auf der Messe mal schaut, wie man’s macht, dass man Artikel liest, dass man vielleicht den Newsletter abonniert hat und sich die Sachen anschaut und sagt: ‘Ah, so müsste ich konstruieren.’. Oder schau mal, in der Anwendung hat man das so gemacht und das Bauteil hier sieht super cool aus. Vielleicht sollte ich das in meine Konstruktion mit hinein nehmen und dann erkennt man sich vielleicht wieder und sagt: ’Ja, was brauch ich denn jetzt eigentlich? Soll ich es so machen? Brauch ich das noch dafür? Wie mach ich meinen ersten Schritt im CAD? Muss ich mir eine Skizze machen? Sind Rundungen eigentlich gut? Brauche ich Topologieoptimierung? Ich, Ich brauch auf jeden Fall einen Tool, womit ich Additiv besser konstruieren kann. Dann glaubt man den Kollegen fragen zu müssen, der weiß es auch nicht besser, weil er vielleicht hier auch noch gar kein Wissen aufgenommen hat. Woher soll er es denn auch wissen? Und dass man sich fragt: Ja, was ist jetzt richtig? Was ist jetzt falsch? Wie geh ich den nächsten Schritt? Wo mach ich meinen nächsten Klick im C.A.D., um meinem Ziel näher zu kommen, Additiv zu konstruieren, um auch mal, So ein tolles Bauteil zu drucken, um auch mal den nächsten Schritt zu gehen, um innovativ sein zu können, so in der Richtung. Sie wissen, was ich meine. Ja, man fragt sich, was muss man jetzt verändern und man traut sich nicht und man endet immer wieder an der am gleichen Punkt ist so eine gläserne Decke, dass man sagt, ja gut, ist das jetzt richtig, was ich mach, soll ich das jetzt größer machen, wie ist mein Kraftverlauf in dem Bauteil und wenn man sich so andere, Anwendungen auch immer anschaut und so Berichte liest, dann denkt man, ja klar, macht ja auch Sinn, die Kraft geht genau darüber und darüber und dann macht er in der Mitte so Streben rein, na klar, das hätt ich auch so gemacht. Wenn man aber vor seiner eigenen Anwendung steht, dann denkt man sich, mhm, OK, ja, wie verläuft denn jetzt meine Kraft, wie geh ich denn da jetzt vor, wie mach ich das mit den Schnittstellen, setz ich da eine Stützstruktur rein, Mit welchem Verfahren mach ich denn das überhaupt? Hält das Material das eigentlich aus? Es sind so viele Fragen und so viel offene Punkte, dass man sagt, gut, also ich lass das Thema jetzt, ich schau mir das in den nächsten 2 Wochen mal an, wenn ich mehr Zeit hab. Oder man sagt, ja gut, jetzt drucken wir es halt mal und dann wird es doch nicht bestellt und dann ist diese diese Idee, die sie am Anfang gehabt haben, nur eine Systemleiche in ihrem, C.H.D. Universum an vielen Dateien. Aber ich muss Ihnen 1 sagen, es gibt 2 Dinge, die ganz, ganz, ganz arg wichtig sind für den Beginn. Das heißt, es gibt so einmal dieses Thema Additive Design, das heißt so dieses Thema Gewichtsersparnis, Bionik, Kraftfluss et cetera, ein paar Punkte mehr noch. Und dann gibt es dieses Thema Konstruktionsrichtlinien und, Diese Konstruktionsrichtlinien sind immer abhängig von der Aufbaurichtung, von der Stützstruktur, von der Stückzahl und so weiter und aber auch vom Werkstoff, was Wandstärken angeht, was Abstände angeht et cetera. Also vermischen Sie die beiden Punkte nicht, das ist ganz wichtig. Es gibt für jede Technologie auf dem Markt Konstruktionsrichtlinien. Die sind bei allen Technologien ein bisschen unterschiedlich, auch vom Hersteller unterschiedlich. Der sagt zum Beispiel, die Wandstärke muss so sein oder die Bauteile sollten so in den Bauraum gelegt werden, damit die Wärme im Metallbereich zum Beispiel auch schön abgeführt werden kann et cetera. Das sind Punkte, auf die es gilt, auf die es gilt Wert zu legen und es gilt auch ein anderer Punkt noch dieses Thema Additive Design Wert drauf zu legen. Das sind 2 komplett unterschiedliche Dinge, die darf man nicht vermischen und das sind, Ganz oft Punkte, weil das vermischt wird, ist man komplett durcheinander. Dann sagt man, gut, ich bräuchte da eigentlich so ein Software-Tool, dann läuft man zur zum Abteilungsleiter und sagt, ich bräuchte hier eine besondere Software, um mit mit additiver Fertigung zu konstruieren. Dann bekommt man die Software vielleicht, dann ist die so kompliziert und das sind solche Strukturen drin, dass man sich denkt, gut, dann scheitert man wieder an den Konstruktionsrichtlinien, Dann sagt man, wie soll man denn überhaupt Additiv konstruieren? Wo muss ich überhaupt Gewicht einsparen? Aber alles, was wir gerade, was ich gerade gesagt hab, zielt immer auf einen Punkt zurück. Und zwar lernen Sie Ihre Anwendung besser kennen und überlegen Sie einfach mal rein logisch, wirklich rein logisch, nicht so wie Sie jetzt glauben, sondern wirklich nur komplett simpel logisch. Ob es Sinn macht, das Bauteil so zu konstruieren oder anders zu konstruieren. Und manchmal braucht man auch ein bisschen Nahschritt, vielleicht von einem Kollegen, weil es heißt, da könnte ich noch eine Rundung reinziehen, hier lass hier, nimm doch Material weg. Man glaubt dann, es aber besser zu wissen, wir sagen von 3D Industrie dann, wenn wir diese Punkte und die Konstruktionen mit den Unternehmen gemeinsam durchgehen, dann ist es kein, ich mach da mal einen Vorschlag, Und Sie, Sie könnten das dann so umsetzen, wie Sie wollen. Sondern wenn mich jemand fragt, ob wir eine Rundung hinmachen, kriegt derjenige eine klare Antwort. Und wenn er versucht, das dann wegzuargumentieren, dann frag ich ihn ganz einfach, warum haben Sie mich dann gefragt und warum machen Sie es nicht einfach? Warum vertrauen Sie mir nicht hier? Sie kriegen von uns den Weg, der richtig ist für Ihre Anwendung, um das Bauteil aus dem Drucker zu nehmen, einzubauen und es hält. Auch hier gibt es wieder den Punkt, dass man vielleicht im Internet gesehen hat, wie so eine Anwendung auszusehen hat, mit irgendwelchen bionischen Strukturen, bisschen alienhaft, dann an manchen Stellen sehr filigran, an manchen Stellen wieder relativ stark, dass sie glauben auch so konstruieren zu müssen und dass das das Maß aller Dinge ist. Aber eine Anwendung, die vielleicht in einer Broschüre oder in einem Magazin oder einem Newsletter gezeigt wird. Kann sein, dass das vielleicht 100% sind, was man ausgeschöpft hat. Für Ihre Anwendung reichen aber allein schon 15%, was man ausschöpft, um das Bauteil gut drucken zu können. Und sind wir mal ganz ehrlich, für Prototypen, wenn danach ein Technologiewechsel stattfindet, müssen Sie eh nicht additiv konstruieren. Vielleicht hier und da ein bisschen, damit man mit dieser Technologie die ein oder andere Stelle vielleicht noch gut fertigen kann, weil es da vielleicht das ein oder andere Problemchen gibt. Additiv konstruieren können Sie am besten lernen, wenn Sie sich um das ganze Thema Hilfsmittelvorrichtungen, Robotergreifer, Gewichtsersparnis etc. Kümmern und die Vorrichtung, die dann 4 Rundungen mehr hat als Beispiel oder denen noch weitere 9 Rundungen fehlen, weil sie sagen, gut, es hat schon irgendwie seinen Sinn, dass ich das jetzt so gemacht hab. Haben Sie schon mal die ersten Schritte gemacht? Die Bauteile müssen nicht so ausschauen, wie sie diese vielleicht von anderen Herstellern gezeigt bekommen haben. Sinn macht es aber immer dann, wenn sie den Weg der Anwendung kennen. Das heißt, wenn es vorher ein viereckiger Klotz war und jetzt schön additiv designt ist, dass sie diese Zwischensteps verstanden haben. Denn ganz oft auf der Messe und in den Magazinen sieht man nur, wie toll das Bauteil additiv gefertigt ausschaut. Aber der Weg dorthin und der Ist-Zustand, wie es am Anfang war, Den den sieht man meistens nicht und wir Menschen können uns zwar eine Wunschvorstellung, können zwar eine Wunschvorstellung haben, aber bis wir wirklich den Drang haben, etwas umzusetzen, müssen wir erst mal merken, dass unsere Ist-Situation vielleicht nicht die beste ist und dass wir überhaupt etwas verändern wollen. Und das sind 2 Punkte, die müssen Sie kennen in dem Bereich, wenn es um die additive Konstruktion geht. Also kümmern Sie sich vielleicht jetzt am Anfang nicht so, Wort darum, wie muss man konstruieren, sondern hinterfragen Sie vielleicht die ein oder andere Anwendung, rufen Sie mal bei den Leuten an und fragen nach, warum hast du das denn genau so konstruiert, was ist denn der Gedanke dahinter und hören Sie auf hinein zu interpretieren, dass das, was Sie vielleicht jetzt online gesehen haben, dass das auch das Maß aller Dinge ist. Kunden von uns bei 3 D. Industrie, die wissen ganz genau, wie sie zu konstruieren haben für einfache Anwendungen, Und auf was sie Wert legen müssen für komplizierte Anwendungen in der additiven Konstruktion und wo sie sagen, gut, da macht es jetzt gar keinen Sinn, ich druck das Ding einfach. Also das ist wirklich wichtig, das herauszufinden und wenn sie sagen, das Thema additive Konstruktion interessiert sie, sie wollen da fitter werden, sie wollen einen Weg haben für ihre Anwendungsgruppe, für ihren, für ihre Anwendungsbeispiele, für ihren Bereich im Unternehmen, dann. Buchen Sie sich das kostenfreie Erstgespräch bei uns. Wenn Sie was verändern wollen und wenn Sie wollen, dass wir Ihnen dabei helfen, dann kommen Sie zu uns und wir finden genau heraus, wo Sie jetzt stehen, was Sie dafür brauchen und was schlussendlich auch das Ziel bei Ihnen ist. Und wir geben Ihnen einen Weg vor, wie Sie das Ganze erreichen können. Ob Sie das dann alleine machen oder mit uns gemeinsam, das dürfen Sie dann komplett selbst entscheiden. Aber es ist wichtig, sprechen Sie mit uns und kommen Sie auf uns zu. Und ich freue mich, wenn wir dann darüber reden und wenn Sie in der nächsten Podcast-Folge dann wieder dabei sind. Bis dann.
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