#147 3D-Druck Next Level, als KMU mit 3D-Druck skalieren

Shownotes

Einige KMUs sind mit der additiven Fertigung bereits auf einem guten Level unterwegs. Herausforderungen sind jedoch noch in der Skalierung von einzelnen Prozessen. Genau darüber spreche ich mit Dominik Heinz von Druckerfachmann.de in dieser Podcast Folge. Viel Spaß beim Zuhören.

Virtueller AM Day https://www.ihre-additive-fertigung.de/events-veranstaltungen/virtueller-am-day

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2021-10-07: 2021-10-07

00:00:16: Speaker 1Willkommen zum 3D-Druck Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht. Egal, ob Sie sich neu mit dieser additiven Fertigung und 3D-Druck beschäftigen oder ob Sie erfahrener Anwender sind, weil es geht ja immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese Podcast-Folge, weil diese Podcast-Folge eine Interview-Folge ist und das ist eine ganz besondere Folge.

00:00:46: Speaker 1Denn es geht um 3D-Druck Next Level als KMU. Also als kleines und mittelständisches Unternehmen, mit 3D-Druck skalieren. Wie schafft man Erfolge in der Skalierung mit 3D-Druck und das ist eine gesponserte Folge, denn wir haben am Ende der Podcastfolge ein kleines Special für Sie. Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum diese Podcast-Folge für Sie interessant ist, dann sollten Sie ganz genau zuhören. Denn egal, ob Sie jetzt den ersten Gedanken zum Thema 3D-Druck haben und was man damit alles machen kann

00:01:21: Speaker 1Oder Sie haben schon den ganzen Park an 3D-Druckern bei Ihnen im Unternehmen stehen, dann sind Sie hier genau richtig. Es geht um Skalierung und ich freu mich ganz besonders, heute Dominik Heinz für den Podcast begrüßen zu dürfen. Das ist super. Dominik Heinz ist Head of Additive Manufacturing and 3D Printing bei Druckerfachmann aus Berlin. Dominik, ich find es klasse, dass du heute da bist. Stell dich doch einfach mal ganz kurz vor.

00:01:49: Speaker 2Ja, hallo Johannes, freut mich, dass ich heute wieder dabei sein darf und das jetzt auch schon zum dritten Mal. Alle guten Dinge sind drei, und mal schauen, was wir sonst noch gemeinsam machen werden. Mein Name ist Dominik Heinz, und ich verantworte den Bereich Additive Fertigung und 3D-Druck bei Druckerfachmann. Ich bin seit 2018 in dem Unternehmen und gestalten und unterstützen produzierende Unternehmen, Industrieunternehmen oder auch 3D-Druckdienstleister dabei, den Weg in die additive Fertigung zu gehen.

00:02:22: Speaker 2Da, wo der Schuh drückt, wo man vielleicht Prozesse erkennt

00:02:26: Speaker 2Die mit kleineren 3D-Drucksystemen oder an der gesamten Prozesskette nicht gelöst werden können, da unterstützen wir entsprechend unsere Endkunden dabei, auch in Richtung Skalierung und Serienfertigung von 3D-gedruckten Bauteilen zu gehen. Genau, und die Firma Druckerfachmann, für die alle, die uns noch gar nicht kennen, das soll ja auch vorkommen. Wir von Druckerfachmann optimieren Prozesse und dadurch gewinnen unsere Kunden mehr Zeit für Kerngeschäft. Und wir haben 3 Hauptkerngeschäfte und 1 davon ist eben der 3D-Bereich.

00:03:00: Speaker 2Und die anderen Segmente sind Managed Print Services, Dokumentenmanagement und Computing, alles, was wirklich mit dem Arbeitsplatz zu tun hat. Ich bin speziell für den Bereich 3D-Druck für Sie zur Verfügung.

00:03:13: Speaker 1Super, Dominik, danke für deine Vorstellung. Du hast gesagt, du bist zum dritten Mal heute hier. Ich habe mir extra Zeit genommen und habe im Vorfeld mal geschaut.

00:03:23: Speaker 1Wann du das letzte Mal da warst. Das war nämlich bei Podcastfolge 25, da haben wir generell um das Thema 3D-Druck gesprochen und dass es möglich ist, Bauteile in der Serienfertigung von 3D-Druck auch anzuwenden. Und der zweite Podcast, den wir schon gemacht haben, das war der Podcast mit der Nummer 65, das weiß ich noch, den haben wir gemeinsam beim A. Forum damals aufgenommen, M.

00:03:49: Speaker 1Da warst du direkt vor Ort, da ging es um, dass sie nur bezahlen, was sie auch drucken. Three D. As a Service, was auch super interessant ist, dass man zwar eine Maschine bei sich stehen hat, aber nur wenn die Maschine dann auch läuft und man Teile auch herausnimmt, dass es dann schlussendlich auch nur etwas kostet. Ich seh das eher als eine Investition an und heute gehen wir noch mal ein Stück weiter und zwar 3D Druck, Next Level, wie man das Ganze skaliert.

00:04:20: Speaker 1Ich freu mich ganz arg darauf, dass wir jetzt miteinander sprechen, denn ich habe ein paar Fragen vorbereitet. Die erste Frage, die ich hier stehen habe, ist:

00:04:28: Speaker 1Für wen ist Skalierung im 3D Druck generell wichtig? Wer sollte sich in dieser Podcastfolge angesprochen fühlen, wenn es um 3D Druck und Skalierung geht?

00:04:40: Speaker 2Genau, ist ’ne sehr gute Frage, Johannes. Wen wir primär unterstützen können, wirklich den nächsten Weg zu gehen, den nächsten Schritt zu gehen, ist genau derjenige, der sich Stand heute im Unternehmen mit vielleicht einer Person oder 2 Personen, die 3D-Druck hier im Unternehmen einsetzen und wollen, aber ein bisschen mehr haben, wollen zum Beispiel auch mal Vorserienteile produzieren, wollen mal funktionale Bauteile produzieren innerhalb kürzester Zeit, wollen ein pulverbasiertes 3D-Drucksystem bei sich einsetzen.

00:05:12: Speaker 2Um wirklich finale Bauteile umzusetzen und eine Designfreiheit zu haben. Das Thema Time to Market, wer fällt da so ein Stück weit mit rein? Gerade die Segmente Automotive-Bereich, Industrie, Robotik, Konsumgüter und Medizin sind die Schwerpunkte, wo wir sehr aktiv sind, wo auch unsere Kunden sehr aktiv sind und wo wir immer wieder viele Anknüpfungspunkte finden, wo man diese Technologie entsprechend einsetzen kann. Oder die Prozesskette

00:05:42: Speaker 2Die wir da einsetzen und natürlich auch die, die jetzt schon wirklich 3D-Drucksysteme im Einsatz haben und schon vielleicht eine kleine Druckerfarm und immer wieder merken, ich habe jetzt hier 10 FDM-Systeme. Wie entsprechend für mich Bauteile drucken und die Wiederholbarkeit ist nicht wirklich gewährleistet aus irgendwelchen Gründen. Ja, dann macht es vielleicht auch mal Sinn, dass wir uns da bezüglich auch anderen Workflows mal unterhalten.

00:06:08: Speaker 1Ist ja auch generell immer ein Thema, diese Problematik der aktuellen Unternehmen anzugehen. Lieferketten brechen weg, man muss auf das Thema Kostenreduzierung gehen. Und dieser Punkt Print to Product ist auch ein ganz wichtiger Punkt, den du bestimmt auch so siehst.

00:06:23: Speaker 2Genau, das Thema Print to Product ist ein ganz großes Thema, weil wir unseren Kunden immer mitgeben und auch in den ersten Gesprächen als Impuls geben wollen, dass wir primär nicht nur über dieses eine gedruckte Bauteil reden, sondern wirklich über ein fertiges Produkt. Wir schauen uns sehr gerne die gesamte Prozesskette an und prüfen, welchen Mehrwert man durch eine Reduktion von Arbeitsschritten und das Aufbauen von Know-how erhält, denn man fängt ja immer damit an.

00:06:55: Speaker 2Dass man erstmal Wissen aufbauen muss. Dann hat man meistens einen Dienstleister seines Vertrauens, bei dem man Teile ordert. Der nächste Schritt ist, dass man sich ein eigenes 3D-Drucksystem zukauft, um das Wissen auch anwenden zu können, um dann wirklich Gedanken zu machen, wie die digitale Prozesskette aussieht. Und das Ganze machen wir unter dem Schlagwort Print to Product und setzen dabei auf die Möglichkeiten des H. P. Systems, vom Dimension Portfolio und auch für die Datenvorprozessierung mit den Materialize Lösungen.

00:07:27: Speaker 2Und darüber hinaus können wir sehr viele Bindeglieder dazwischen spannen, was aber in diesen 1 zu 1 Gesprächen immer herausdividiert werden muss, weil der Kern immer die Applikation ist. Also wirklich die Endapplikation, das Produkt.

00:07:40: Speaker 1Ja, das ist super interessant. Jetzt wissen wir so in etwa, wer sich angesprochen fühlen soll. Du kannst mal darauf eingehen, wo steht der Markt gerade aus deiner Sicht? Gibt es eine Ist-Situation, die du ein bisschen besser beschreiben kannst?

00:07:54: Speaker 2Ja, das ist auch eine sehr gute Frage. Gerade die letzten zwei Jahre nach der Pandemie oder während der Pandemie haben natürlich eine große Spaltung im Markt realisiert. Wir sehen den Impact generell überall und ich will da nicht so weit ausholen, aber was ich dadurch als Ist-Situation feststelle, ist das Thema, viele KMUs, viele Maschinenbauer sehen, dass einfach Ressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen, dass verschiedene Rohstoffe nicht mehr zur Verfügung stehen.

00:08:25: Speaker 2Dass Zulieferketten weggebrochen sind und sich thematisch mehr mit dem Thema beschäftigen.

00:08:30: Speaker 2Was ich aber auch wieder sehe, ist, dass der Wille, zu sagen: Ich werde jetzt in die Umsetzung gehen, noch etwas verhalten ist. Es sind verschiedene Faktoren, die da mit reinspielen, und ich will da auch nicht zu pauschal reingehen. Aber man merkt halt schon, von wem sie würden gerne was machen. Aber es gelingt nicht so richtig. Die bangen eher, ob sie den nächsten Auftrag überhaupt in die Pipeline kriegen können. Kann man die Produkte überhaupt fertigstellen? Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die das klar erkannt haben.

00:09:01: Speaker 2Wir wollen unabhängig werden. Wir wollen Ressourcen aktivieren. Wir machen eine Arbeitsgruppe additive Fertigung im Unternehmen, vielleicht auch in den verschiedenen Dependants, die man im Unternehmen an verschiedenen Standorten hat, um Wissen miteinander auszutauschen und genau zu schauen, welche Applikationen umgesetzt werden können. Dabei suchen wir zielgerichtet nach der richtigen Lösung dafür. Und diese Spaltung sehe ich gerade ganz aktuell.

00:09:29: Speaker 1Das heißt, die einen warten noch und die anderen wollen jetzt loslegen. Die haben gesagt, jetzt ist der Startschuss gefallen, jetzt wollen wir etwas machen.

00:09:36: Speaker 2Genau. Okay.

00:09:38: Speaker 1Und jetzt mal ganz kurz und knapp gesagt: Was sind denn so die notwendigen Dinge, damit man überhaupt ins nächste Level kommt mit 3D-Druck? Du kannst uns da ein bisschen einen Ausblick geben, was notwendig ist?

00:09:50: Speaker 2Genau, auf jeden Fall sollte man erstmal ein Team haben im Unternehmen, das wirklich das Thema annehmen kann. Nicht auch wenn es gut ist, dieses zu sagen, man hat einen Praktikanten oder den Bachelor, der jetzt seine Ausbildung dort macht oder die Masterarbeit schreibt, dass der das 3D-Thema nimmt. Aber bitte, liebe Unternehmer, gebt denen auch einen Fertigungsleiter oder einen Produktleiter an die Hand. Und schaut euch Applikationen an. Dann der nächste Punkt ist, wenn man das wirklich in Richtung Skalierbarkeit bringen will.

00:10:21: Speaker 2Schaut, dass man gute Systeme einsetzt, modulare Systeme, die flexibel sind und die auch bis zu einem bestimmten Grad automatisiert miteinander verknüpft werden können. Denkt wirklich über diese Prozesskette in den einzelnen Schritten nach. Wenn ich von Prozesskette spreche, meine ich wirklich, wie kommen die Daten rein, wie werden sie aufbereitet, wer prüft das Ganze, an welchen Drucker geht das. Und so weiter, wo wird es ausgepackt, wie sieht der Postprozess dafür aus, wie wird es ausgeliefert. Genau diese Schritte im Detail durchdenken.

00:10:51: Speaker 1Man steckt das ganze Know-how, das man hat, in eine Prozesskette hinein und versucht sich diese Prozesskette aufzumalen, um dann sofort Schwachstellen herauszubekommen. Und der Faktor Mensch ist noch eine ganz große Rolle, wenn ich das jetzt so mitbekommen habe.

00:11:08: Speaker 2Genau da hab ich in einem Termin neulich mal ein sehr schönes Bild mitbekommen, was das gut verdeutlicht. Die letzten 50 Jahre, wenn wir an Produktionsstraßen denken, sollen alle Leute aus der Produktionsstraße raus, alles soll automatisiert werden. Mit 3D-Druck holt man sich eigentlich die Menschen wieder in die Fertigungshallen rein. Das stimmt schon, das muss man sagen, weil einfach stand heute. Einfach auch die Hersteller und die Leute, die forschen, diese Gesamtsysteme stimmen einfach viel besser aufeinander ab.

00:11:40: Speaker 2Dass auch die einzelnen Hersteller miteinander reden und sagen, wir haben verschiedene Schnittstellen, die ineinander greifen, damit am Ende der Maschinenbauer, die Industrie, die Möglichkeit hat, davon zu schöpfen und einen effizienten Prozess aufzubauen. Und das fand ich wirklich so eine sehr schöne Veranschaulichung, gerade wenn man wirklich einsteigt mit dem ganzen Thema 3D-Druck. Dass man wirklich viele Stolpersteine hat und viel Handwerkszeug sowie Wissen mitbringen muss und sich so ein bisschen von Stöckchen auf Steinchen hangelt.

00:12:13: Speaker 2Aber es muss nicht unbedingt so sein, dass es immer nur Stück für Stück gehen muss. Man kann das noch etwas ganzheitlicher betrachten.

00:12:21: Speaker 1Es gibt ja die, die sagen, das machen wir schon die ganze Zeit und wir sind da schon gut drin. Aber was sind denn Dinge, die du schon immer mal sagen wolltest, jetzt in diesem Kontext, was die Hörer vom Podcast wissen müssen, weil ich glaub, da gibt es immer noch einen Irrglauben da draußen im Markt, der jetzt bezogen auf Skalierung und 3D Druck herrscht.

00:12:42: Speaker 2Was ich sehr stark in dem Kontext sehe, ist, dass der Endkunde, der jetzt wirklich sagt, er möchte in A. M. Technologie investieren. Man sagt jetzt zum Beispiel für 2022, 2023 und die nächsten Jahre oder Vision 2025 ist ja auch immer so ein schönes Thema Nachhaltigkeit und auch viele weitere Punkte Automatisierung, dass man dann sagt, von wegen, man nimmt wirklich ein Budget, man plant dieses Budget auch ein und setzt das auch um. Und das Problem, was ich immer wieder sehe, ist dadurch, dass es so viele Möglichkeiten gibt und sehr viele natürlich sagen

00:13:16: Speaker 2Unsere Lösung kann alles, sie druckt sogar Raketentechnologie.

00:13:22: Speaker 2Obwohl es halt einfach das falsche Material vielleicht dann doch wäre

00:13:25: Speaker 2Gibt es ja immer mal wieder diese Beispiele, dass man sich da ein bisschen verunsichern lässt. Das ist natürlich klar bei der Hülle und Fülle und ich glaube jedes Jahr, wenn wir uns die großen Messen angucken, egal ob sie digital sind oder jetzt wieder physisch, wo ich mich schon sehr drauf freue. Aber man sieht halt einfach, die Hersteller werden mehr, die Lösungen werden mehr. Und da finde ich es gerade sehr, sehr wichtig, einen guten Partner an die Seite zu haben, der auch mal so ein bisschen unabhängig drauf schaut, sich den Prozess anguckt und dann entsprechend entscheidet. Und da wollen wir natürlich auch entsprechend unterstützen.

00:13:58: Speaker 2Dass man wirklich schaut, was habt ihr denn jetzt aktuell? Und wenn wir das zum Beispiel, Stand heute, nicht liefern können, dann können wir ja so wie bei dir, Johannes, entsprechend vermitteln und auch wirklich sagen: Guck mal, sprich doch mal mit dem Johannes, der kann da noch mal vielleicht ein bisschen genauer drauf gucken oder kennt da noch jemanden im Netzwerk. Oder wirklich, wenn es in Richtung additive Serie gehen soll, dass wir denn zum Beispiel da sehr stark unterstützen können und wie so ein Prozess dann auch wirklich aussehen kann in Ihrem Unternehmen.

00:14:26: Speaker 1Jetzt hast du gerade von Prozess gesprochen und auch bestimmte Punkte, die in dem Prozess gegeben sein müssen. Und was sind denn so Punkte für Erfolg mit dem Prozess, mit der Skalierung und was sind so Punkte für Misserfolg im Unternehmen? Es gibt ja schon die eine Regel, die heißt, um erfolgreich sein kann man schon sein, indem man Misserfolg vermeidet. Aber was sind so die Punkte oder was ist so ein Punkt, wo du sagst, das ist wirklich wichtig, um jetzt Erfolg zu haben mit Skalierung und 3D Druck?

00:14:56: Speaker 2Um Erfolg mit 3D-Druck zu haben, ist dies wieder das Thema Applikation. Ich sehe stark den Mehrwert durch die Anwendung, wenn man versteht, was diese Anwendung wirklich machen soll. Wenn man dies auf die Skalierung betrachtet, könnte man sehr stark in Richtung Produktion gehen, denn das ist der Fokus, den wir setzen wollen. Wir wollen im Endeffekt ja individualisierte, smarte Funktionsteile produzieren, entweder mit 3D-Drucktechnologie oder auch hybride Fertigung einsetzen.

00:15:30: Speaker 2Die Vorteile der konventionellen Fertigung können mit 3D-Druck kompensiert werden. Wenn man sich dieses Bauteil dort anschaut und einfach überlegt, dass es auch nicht unbedingt sein muss, wenn wir es in der ersten Iteration oder in ein Produkt gegossen haben, das beispielsweise auf Metall basiert. Wo haben wir diese Belastungen und wenn man das etwas konsolidiert betrachtet und überlegt, kann man vielleicht einfach Mehrwerte rausholen. Muss denn der Arbeitsschritt immer sein, ich drucke das, ich biege das, ich fräse das zum Beispiel?

00:16:01: Speaker 2Ich muss hier eine Passung mit eingeben oder kann man sagen, dass dieser Gesamtprozess aus diesen verschiedenen Arbeitsschritten durch ein intelligentes funktionales Teil reduziert werden kann. Dann hat man bereits einen Grundstein für eine Skalierbarkeit gelegt. Der nächste Punkt, Skalierbarkeit, ist auch die Wiederholbarkeit. Also sprich, dass man überhaupt die Möglichkeit hat, das Teil heute zu drucken, das morgen zu drucken, 100 Stück davon innerhalb eines Tages zum Beispiel zu drucken oder auch Tausende. Und wenn man diesen Schritt geschafft hat

00:16:31: Speaker 2Dann ist man definitiv weiter vorne, als wenn man jetzt nur sagt: von wegen, ich drucke das Teil heute mit der Orientierung so und morgen mit der anderen Orientierung. Und dann hoffe ich darauf, dass der Druck vielleicht nicht abbricht oder sowas alles. Da gibt es ja so die tollsten Sachen. Aber wenn man das schon mal in den Griff hat und wirklich die Anwendung im Fokus schaut und auch wirklich selber hinterfragt, mal ganz offen hinterfragt, muss es wirklich das und das sein.

00:16:56: Speaker 2Genauso auch natürlich die Materialien, die es im 3D-Druckbereich gibt, müssen es genau diese Materialien sein. Wirklich hinterfragen und das dann für seine Applikation rausholen. Dann hat man einen guten Grundstein für die Skalierung und dann auch gucken, dass das wirklich sauber im Unternehmen gemanagt ist, das ist auch noch mal ein Thema. Wie sind die Arbeitsschritte im Unternehmen, wer fasst dieses Bauteil digital an, wer bringt das zum Drucker, wer nimmt das aus dem Drucker raus, wer bearbeitet es weiter, wer verpackt das Ganze und da muss man schauen, wo nutzt man viel Zeit für diese einzelnen Arbeitsschritte.

00:17:26: Speaker 1Und dabei ist natürlich auch wichtig, dass man einen guten verlässlichen Partner hat, der dort auf die einzelnen Punkte genau draufschaut und sagt: Hier.

00:17:35: Speaker 1Wäre es vielleicht besser, im Vorfeld etwas zu verändern, damit man im Nachgang nicht so einen großen Aufwand hat?

00:17:42: Speaker 2Genau, und das ist wirklich das Thema, wo wir unterstützen wollen. Natürlich klar abgestimmt auf unsere Prozesskette, wie ich schon gesagt hatte, wirklich dieses Thema mit dem H. P. Pulversystem, weil wir da einfach den Eintritt, den Markteintritt haben in eine skalierbare A. M. Lösung. Dann der Postprozess basierend auf der Dimensionlösung, dass man einfach wirklich UV-beständige Bauteile mit wunderbaren Oberflächenqualitäten oder auch ein chemisch geglättetes Bauteil bekommt, weil das ist ja das finale Bauteil, das ist ja das Entscheidende.

00:18:13: Speaker 2Was soll beim Kunden hinkommen, aber auch vorher Druckvorbereitung, wie ordne ich meine Bauteile sehr schnell für mehrere Bauräume auf, also nicht nur ein Bauraum, sondern wirklich, ich habe eine Serie von 50 Bauteilen, wie mach ich das dann und genau hier in diesen Segmenten, da unterstützen wir dann.

00:18:33: Speaker 1Und ohne jetzt einen falschen Eindruck entstehen zu lassen, aber es gibt bestimmt Aussagen, wo man sich denkt oder wo man sich an den Kopf fasst und denkt, gut, die haben jetzt wirklich Unterstützung notwendig. Kennst du da so ein paar Punkte, wo du sagst, da ist jetzt jemand, der darüber nachdenkt, eigentlich komplett auf dem Holzweg oder hat eine rosarote Brille an?

00:18:57: Speaker 2Ja, das stimmt, das kommt auch relativ häufig.

00:19:01: Speaker 2Soll auch nicht despektierlich klingen, aber man merkt immer wieder so ein paar Schematas. Wenn man zum Beispiel sagt: ’Ich habe jetzt ein Einsteiger-3D-Drucksystem, das ich mir selbst zusammengebaut habe, und dort habe ich auch das entsprechende Material, das physische Rahmenbedingungen hat, die man nicht lösen kann. Aber wenn man dann sowas wie Aerospace-Applikationen umsetzen möchte, ist da einfach eine Lücke. Über die muss man einfach diskutieren.

00:19:31: Speaker 2Das ist so ein Punkt, den wir schon relativ häufig hören. Dieses klassische Argument, unser 3D-Drucker muss sich beim ersten Job direkt amortisieren, sonst ist es für uns keine gangbare Lösung. Muss man vielleicht auch einfach mal hinterfragen: Muss es das wirklich immer sein? Oder auch, was wir ganz häufig hören: Das Bauteil, was kostet das jetzt zum Beispiel, wenn ich mein Spritzgussteil habe, was kostet das in 3D-Druck, ist für mich auch so ein Stück weit eine falsche Fragestellung.

00:20:00: Speaker 2Weil einfach ein Spritzgussteil per 3D-Druck zu drucken nur bedingt Sinn macht, weil man ja die Spritzgusstechnologie hat, die ist super und gut für die Bereiche. Dann sollte man die auch nehmen. Also da braucht man glaube ich nicht dazu zu adaptieren. Interessanter wird es, wenn ich dieses Bauteil konvertiere, irgendwie transformiere in ein funktionales Bauteil oder wenn ich dadurch Prozesse reduzieren kann, dann wird es wieder spannend. Das ist sowas. Oder was wir auch sehr gerne hören, relativ oft, naja, wenn wir an die Nachprozessierung zum Beispiel denken.

00:20:32: Speaker 2Ja, wir nutzen eine manuelle Strahlkabine. Wir haben zwar trotzdem ein 3D-Drucksystem, was mehr als 100.000 Euro kostet. Und wenn Sie jetzt mal 100 bis 200 Bauteile haben, heißt das, dass Sie am Wochenende händisch entpultern. Das sind halt auch so ein bisschen diese Dinger oder diese Themen, die wir häufig hören. Warum gibt es denn nicht eine automatische Strahlkabine? Warum ist der nachfolgende Prozess denn nicht nochmal klar definiert?

00:21:01: Speaker 2Innerhalb von 5 Minuten zum Beispiel im kompletten Bauraum zu entpulvern? Man spart sich viel Zeit und erkauft sich dadurch auch Freizeit, muss man sagen. Und der nächste Punkt, der mir noch mal einfällt, ist das Thema Färben im Topf. Das ist auch ein klassischer Bereich für das Postprocessing, dass man seine schöne Kunststofffarbe hat, die Bauteile dort rein gibt in dieses Becken und dann 2 Stunden durchkocht. Wo ich mir zumindest immer wieder die Frage in Richtung des Kunden stelle, wie sieht es da aus mit Arbeitsschutz, wie sieht es da aus mit Rauchentwicklung oder Dämpfe.

00:21:34: Speaker 2Die da ausdünsten können. Ist es nicht smarter, wenn man sagt, man nimmt ein Bauraum und macht dann eine Lösung, die wirklich gefärbt wird? Wo der Endbenutzer, der Bearbeiter, eigentlich keine Berührungspunkte mehr mit dem Objekt hat, mit den vier Vielzahl der Objekte, sondern der holt das nach zweieinhalb Stunden aus dieser Lösung, aus dem Gerät, raus und die sind fertig, fertig gefärbt, UV-beständig mit einer Wiederholbarkeit in einem Automotive-Schwarz zum Beispiel.

00:22:03: Speaker 2Das ist immer so ein bisschen das Thema, wo wir merken: Mensch, da wollen wir gerne helfen und unterstützen.

00:22:09: Speaker 2Das sind immer so die springenden Punkte.

00:22:12: Speaker 1Ja, es ist ganz interessant, was du gerade sagst, denn mir ist da eines aufgefallen. Man nutzt eine Technologie von morgen, also 3D-Druck, additive Fertigung, egal welche Technologie oder welche Drucktechnologie.

00:22:26: Speaker 1Aber im Nachgang ist Mitte Mittelalter angesagt, Handarbeit, man macht sein eigenes Ding und dann steht man vor dieser Strahlkabine oder.

00:22:37: Speaker 1Meint, dort etwas aufkochen zu müssen, geschweige denn, ob das dann immer auch gleichmäßig so rauskommt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass es danach auch immer eine riesige Sauerei ist. Aber es ist ganz interessant, da würde ich mir jetzt an den Kopf langen und sagen: Warum setze ich denn eine Technologie von morgen ein und das nur bis zu einer bestimmten Schnittstelle und dann gehe ich wieder in die Handarbeit über.

00:23:01: Speaker 2Genau, das ist wirklich der Punkt.

00:23:03: Speaker 1Ja, und jetzt noch eine weitere Frage. Habt ihr bereits einiges umgesetzt? Hast du zwei Anwendungen oder Beispiele von euren Kunden, wo du sagen kannst, dass genau in der Zusammenarbeit mit euch, mit Druckerfachmann und mit dir an der Spitze, bereits tolle Ergebnisse erzielt wurden?

00:23:20: Speaker 2Genau. Da haben wir auch ein paar, die ich zumindest mal so kundtun kann, natürlich ein bisschen anonymisiert. Das ist immer das Thema, Maschinenbau, Sondermaschinenbau und so sind ja immer N. D. A. Themen, aber zumindest gibt es da ein paar Themen.

00:23:35: Speaker 2Zum Beispiel ein Kunde, der mich neulich angerufen hat. Der ist im Großmaschinenbau tätig und produziert pneumatische Drucklösungen. Der hatte bisher immer das Problem, dass die 3D-Druckteile, die er über einen Dienstleister bezog, nicht UV-beständig und auch nicht druckdicht waren. Bei der Pneumatik sind diese Teile einfach gebrochen, weil der Druck, der darauf herrscht, sie zerstört hat. Der freut sich jedes Mal, wenn er seine Teile herausnimmt, sie entsprechend einfärbt und dann wirklich in die Anwendung bringt.

00:24:09: Speaker 2Flockig, ja knappe 40 Bar dauerhaft drauf geben kann bei einer Wandstärke von ungefähr 4 bis 6 Millimetern. Das ist einfach so, wo immer so, Mensch, das gefällt denen, ne, das ist halt super und da weiß er, das war ’ne gute Entscheidung, da in diesem Bereich zu investieren.

00:24:25: Speaker 2Anderes Fallbeispiel, was im letzten Jahr auch wieder im Zuge von Corona etwas aufgelebt ist. Ein Kunde von uns, dessen Namen ich euch nennen kann, ist die Firma Encircuit aus Dresden. Die hat an dem Projekt Restart 19 der Universität Halle, also Uniklinikum Halle, mitgearbeitet.

00:24:42: Speaker 2Teilgenommen. Das Thema war, dass sie dort ein Konzert testweise etablieren. Die wollen ein Konzert durchführen mit 4000 Besuchern und analysieren, wie die Bewegungsprofile sind, wie lange der jeweilige Besucher mit wem im Kontakt war und unser Kunde in Circuit. Die haben dort entsprechende Tracker konzipiert, die inhouse mit diesen Chipsätzen als Bewegungsdetektoren gefertigt wurden, wo die Chips gefertigt werden und wo auch die Gehäuse direkt über das 3D-Drucksystem produziert worden sind.

00:25:15: Speaker 2Mit dem H. System, das dort eingesetzt worden ist, und da konnten sie innerhalb von P.

00:25:20: Speaker 2Das waren 6 Wochen, genau innerhalb von 6 Wochen haben die 4000 von diesen Trackern. Mit allen Komponenten, die man dafür benötigt, plus Ladeschale, Ladekoffer, also alles, was dazu gehört, komplett als eine Lösung etabliert und unterstützt einfach dabei. Von wegen, wie kann man präventiv auch solche Eventformate in Zukunft durchführen und wie schlimm ist es dann auch wirklich als Impact? Nein, also wie lange war die Berührungszeit oder wie nah war man an den anderen dran, zum Beispiel an den Besuchern?

00:25:51: Speaker 2Total spannendes Thema.

00:25:53: Speaker 1Ja, toll, dass da 3D-Druck so toll zum Einsatz kam an der Stelle.

00:25:57: Speaker 2Ja, und auch diese Flexibilität, dass man sagt, das Gehäuse benötigt an einer Seite einen Konnektor, der entsprechend umgebaut wird oder entsprechend einen Schnappverschluss, damit es draußen entsprechend installiert werden kann, wasserdicht oder regenwetterfest, wie witterungsgeschützt. Das sind halt alle Eigenschaften, die zumindest bei dem System mit dabei kommen und man hat dort eine große Möglichkeit.

00:26:23: Speaker 2Dann noch ein dritter Punkt, der mir einfällt, ein Anwendungsfall. Da hatten wir Anfang des Jahres ein Rollout bei einem Kunden von uns und der war erst etwas skeptisch, als wir ihm dieses Starterpaket verkauft hatten für den Weg in die additive Fertigung. Also Drucksystem, ein bisschen Postprocessing und ein Stück Software für die Datenvorbereitung. Und der war skeptisch, als das alles da stand. Der erste Druckjob wurde gestartet. Das wurde dann geprüft, alles super, hat alles gut funktioniert. Und dann ging es wirklich um das Thema Post-Processing.

00:26:56: Speaker 2Entpulvern der Bauteile. Genau das ist so ein Klassiker. Und dann hat er diesen kompletten H. Bauraum, haben sie ausgepackt, P.

00:27:01: Speaker 2Haben den dann in die entsprechende Dimension Power Short C reingeworfen, haben dann aufs Knöpfchen gedrückt. Ja, und dann nach knapp 8 Minuten war der komplette Bauraum entpulvert. Und das Grinsen, also das war, ich sag mal, derjenige, der Kunde von uns, der hat fast im Kreis gegrinst, weil der wirklich, der war so baff, dass das wirklich so funktioniert und dass es halt nicht nur dieses Marketingthema ist oder dieses Verkäuferthema. Ja, wenn Sie das haben, dann funktioniert das alles total super. Nee, der hat das gesehen, das funktioniert.

00:27:32: Speaker 2Das Training ging total einfach, es ist einfach zu bedienen. Diese modulare Aufteilung, Druckprozess, Auspacken, Endpulvern, die Teile können direkt verpackt und an den Kunden geschickt werden. Also total super.

00:27:47: Speaker 1Ja, ich kann mir richtig gut vorstellen, wie es einerseits euch gegangen ist, um diese ganze Skepsis aufzulösen und andererseits auch dem Mitarbeiter, der am Anfang so seine Meinung hatte und wahrscheinlich gedacht hat, ich möchte auch beweisen, dass es nicht funktioniert und dass das Ganze dann in Luft aufgegangen ist. Es kommt immer wieder vor, dass genau die, die am skeptischsten waren, am Anfang sagen: O. K., 3D-Druck, das ist genau mein Thema und da geh ich jetzt rein. Das hat mich überzeugt und dort geh ich jetzt los.

00:28:18: Speaker 1Und was ich noch kurz sagen wollte zu deinem zweiten Punkt, den du vorhin hattest, ich kann mir richtig gut vorstellen, dass man die Sache mit den Trackern, gerade dieses Anwendungsbeispiel

00:28:28: Speaker 1Dass man, wenn man im Bereich Spritzguss darüber nachgedacht hätte, dann hätte man viele Kompromisse machen müssen, im Sinne von, das wäre nicht möglich, die Funktion wäre nicht dabei.

00:28:39: Speaker 1Das Werkzeug wird relativ groß und im 3D-Druck wäre es vielleicht auch möglich gewesen, 2000 Tracker in der Richtung zu drucken und dann zu sagen: Wir haben da noch eine Idee und packen noch was hinzu. Und diese Vielfältigkeit, diese Möglichkeit der Änderung, ich glaube, das haben ganz viele noch nicht ganz verstanden, was doch drin ist, was ja mit eurem System von HP traumhaft möglich ist, dass zum Schluss man ein fertiges Bauteil in der Hand hat.

00:29:06: Speaker 2Richtig und auch wirklich für die Kleinserie produzieren kann und nicht diesen Lückenschluss. Jetzt habe ich eine schöne Bemusterung und muss mir noch mal Gedanken machen, wie konvertiere ich das in eine konventionelle Fertigungsstraße. Das ist wirklich ein sehr gutes Paradebeispiel und auch da noch mal der Hinweis mit diesen Trackern. Wer die auch käuflich erwerben möchte, einfach auf die Seite von In Circuit gehen und dort kann man die Sachen käuflich erwerben. Total cool. Alleine für diese präventive Arbeit ist der Artikel super, muss ich einfach sagen, bisschen Werbung am Rand, absolut erlaubt bei uns an der Stelle.

00:29:40: Speaker 1Dominik, wenn du mal ganz kurz zusammenfassen kannst: Was ist bei der Skalierung von 3D-Druck jetzt wichtig für den Erfolg und warum macht eine Zusammenarbeit bei euch am meisten Sinn?

00:29:52: Speaker 2Genau, wenn ich über Skalierung oder diesen Print-to-Product-Prozess spreche, ist es bei uns so, dass wir den Fokus darauf setzen, was die Endapplikation ist. Aber nicht nur, was eine Endapplikation ist, sondern wirklich, wie viele Endapplikationen man dadurch generieren kann. Wie viel Automatismus kann man in diesen Prozess integrieren? Und dann auch nochmal zu schauen, wie viele Mitarbeiter mit diesem Thema vertraut sind. Der klassische Fall ist halt wirklich, eine Person, 2 Personen im Unternehmen sollen sich mit diesem Thema befassen.

00:30:24: Speaker 2Weil da mal ein Hobbydrucker steht. Und jetzt will man aber wirklich mal richtig nach vorne gehen mit dem Thema. Wenn Sie merken, dass es da irgendwo Bedarf gibt, dann gerne mit uns einfach mal austauschen. Dann können wir das Ganze visualisieren, wie sowas aussieht, wie eine Lösung aussieht, auch was für einen Kostenrahmen dahinter steht oder wie man modular das Ganze aufbauen kann und die wichtigsten Faktoren. Also wirklich die Kapazitäten schaffen im eigenen Unternehmen, ganz realistisch für sich eine richtige Lösung raussuchen oder beraten lassen und dann schauen.

00:30:58: Speaker 2Was ist denn der Schritt nach dem Druck? Wie sieht der Prozess aus? Also wirklich die gesamte Prozesskette und auch dieses Thema Druckaufbereitung, dass man da auch schaut, von wegen, was hat man für eine skalierbare Lösung. Muss es immer die Lösung sein, die der Hersteller vielleicht mitgibt, oder schaut man doch nochmal, ob man das mit in so einem Investitionsdeckmantel irgendwie überführen kann? Und genau dafür sind wir da. Wir unterstützen das sehr gerne. Wir können das Ganze zum Beispiel auch in den Leasing- oder Mietkaufmantel überführen durch unsere Konzernzugehörigkeit.

00:31:31: Speaker 2Auch von der ALSO. Wir haben dort verschiedene Funktionen und Möglichkeiten sowie Werkzeuge, um ein ganzheitliches Angebot zu schaffen. Wenn dort Bedarf besteht, können Sie gerne einfach Kontakt mit uns aufnehmen.

00:31:44: Speaker 1Ich höre schon ganz deutlich heraus, das Thema Skalierung und auch wenn es darum geht, mehrere Bauteile zu fertigen, Serienbauteile. Das ist nicht mal eine kurze Entscheidung, die man von heute auf morgen trifft. Das ist etwas, das man sich angucken muss, dafür braucht man gute Beratung. Da steckt viel mehr dahinter, anstatt sich nur ein einziges Bauteil einmal als Musterteil ausdrucken zu lassen. Also, wer hier wirklich darüber nachdenkt zu sagen, das ist ein Thema für mich und man spielt mit dem Gedanken, kann hier ruhig auf Dominik Heinz zugehen und einfach das Gespräch suchen.

00:32:19: Speaker 1Und wie wir am Anfang des Gesprächs besprochen haben, nimmst du dir extra Zeit dafür. Du hast dir in deinem Kalender für die Zukunft einige Stellen geblockt, um zu sagen, jeder, der über den Podcast kommt, hat hier auch die Möglichkeit, etwas länger ein Gespräch mit dir entsprechend zu führen.

00:32:38: Speaker 2Ja, genau, das eine ist wirklich das Thema mit dem Kalender. Wie gesagt, über LinkedIn kann man mich sehr schnell kontaktieren, aber bevor man mich kontaktiert und man noch nicht so genau weiß, soll ich mit dem reden oder nicht.

00:32:52: Speaker 2Empfehle ich euch wirklich, jeder, der jetzt zuhört, von wegen, wir haben jetzt Ende Oktober, am 28. Oktober, da haben wir ein digitales Event. Ich weiß, die Leute werden jetzt stillen und sagen, nicht schon wieder so ein virtuelles digitales Eventformat, aber an der Stelle wirklich noch mal der Hinweis, das ist ’n Konzept für die K. M. U. Also wirklich für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die immer denken oder das Gefühl haben, 3D-Druck ist Raketenwissenschaft und ich weiß nicht genau, wo soll ich da anfangen und das Event nennt sich Virtueller I. M.

00:33:24: Speaker 2Day. Das ist eine Entwicklung von uns, von Druckerfachmann. Wir haben sehr viele Fachexperten mit dabei, die immer kurze Impulsvorträge geben. Das ist eine Mischung aus Panel und Panel-Diskussion, wo die Leute wirklich Vorträge halten, immer 20 Minuten Slots. Aber es gibt auch Workshops, die ein bisschen kürzer sind, die man den ganzen Tag konsumieren kann, um zielgerichtet für sich selbst so einen Golden Nugget oder sowas zu greifen und zu sagen: ‘OK, ich befinde mich jetzt an der Stelle, sei es Zertifizierung’

00:33:55: Speaker 2TÜV-Zertifizierung zum Beispiel, oder wie sieht es mit der Druckvorbereitung aus, oder was gibt es denn für Applikationen, was haben wir denn für Materialien? Das Ganze stellen wir in diesem Kontext vor und bieten das so ein bisschen als Gruß aus der Küche, nenn ich das Ganze. Ist auch eine kostenfreie Veranstaltung, wo wir wirklich an einem Tag ganz komprimiert mal darüber informieren wollen und wir laden dazu jeden ein, an unserem dritten virtuellen A. M. Day teilzunehmen, um dort halt wirklich einfach mal kennenzulernen, wie sieht so eine Vision aus.

00:34:25: Speaker 2Wie kann man wirklich selber den Grundstein setzen für sein eigenes Unternehmen und ja, wie gesagt, sollten sie die Chance auf jeden Fall nutzen, wenn das Thema wirklich für sie interessant ist und sie den ersten Schritt in die Umsetzung gehen wollen. Danach macht es Sinn, wenn sie sagen: O. K., das passt, finde ich spannend. Dann, wie gesagt, mit uns einen Termin buchen.

00:34:46: Speaker 2Wir kontaktieren Sie und betrachten dann genau Ihren aktuellen Ist-Zustand und zeigen Ihnen, wie der Weg in die additive Fertigung aussehen kann.

00:34:55: Speaker 1Ich denk, da gibt es einige, die euch von Druckerfachmann schon eine Weile beobachten und immer wieder nach einer Möglichkeit suchen, mit euch zu sprechen. Oder manche wollen einfach nur gucken, hier ist die beste Möglichkeit, sich in dieses Thema noch ein bisschen weiter einzuarbeiten, um doch den ein oder anderen Goldnackt, den du gesagt hast, mal herauszuziehen und zu sagen: Gut, jetzt gehen wir den nächsten Schritt.

00:35:19: Speaker 1Dominik, ich habe immer am Ende noch diese zwei persönlichen Fragen, die du kennst. Die hast du bei den letzten beiden Malen auch gemacht.

00:35:28: Speaker 1Die würd ich gern noch mit dir kurz durchgehen. Beende doch mal bitte folgenden Satz: 3D-Druck ist für mich.

00:35:35: Speaker 23D-Druck ist für mich die Möglichkeit, die Welt neu zu erschaffen und Produkte darzustellen, wie sie vorher noch nicht da waren.

00:35:44: Speaker 1Und was war so das

00:35:46: Speaker 1Das darf man ja ruhig sagen, das geilste, das tollste Bauteil aus einer additiven Fertigungsanlage, aus einem 3D-Drucker, das du dann jemals in der Hand gehabt hast?

00:35:55: Speaker 2Ja, das ändert sich wirklich fast wöchentlich. Ich glaube, ich habe letztens von dem pneumatischen Greifer erzählt, weil das unglaublich war. Neulich kam unser Solution Manager mit einem neuen Benchmark-Teil an, also mit einer neuen Bemusterung, die wir durchgeführt haben. Dabei waren verschiedene Elemente mit Oberflächen vorhanden. Das sah zum Beispiel aus wie eine Lederoptik oder wie eine Fischschuppenoptik. Es war sehr organisch, ein Interieurteil, das aus verschiedenen Arten von Darstellungsformen bestand.

00:36:27: Speaker 2Das sieht wirklich aus, als ob es Leder wäre oder ein Fischmuster drauf hätte und das fand ich sehr beeindruckend. Das kam primär durch den Druck und man hat es danach nochmal nachlackiert. Das war im Endeffekt alles und das sah extrem gut aus.

00:36:42: Speaker 1Da konnte man das dann richtig begreifen oder danach greifen. Super. Nur mal angenommen, Dominik, die Hörerinnen und Hörer wollen jetzt mehr Infos haben oder vielleicht ein Datenblatt oder haben noch ein konkretes Problem. Wo ist denn außer der A. Bei euch der virtuelle A. M. D.

00:37:05: Speaker 1M. D. Jetzt noch eine Anlaufstelle, um mit dir nochmal Kontakt aufzunehmen?

00:37:08: Speaker 2Ja, auf jeden Fall die Webseite Ihre minus additive minus Fertigung. De. Auf dieser Seite kriegen Sie im Grunde fast alle Informationen über die Systeme, die wir anbieten, über die Lösungen, die wir anbieten. Aber was viel wichtiger ist, ist der Wissensbereich, den wir oben eingerichtet haben, wo Sie unter anderem ein Handbuch erwerben können zu der H. P. Technologie und dem Dimensionprozess, also Schritt für Schritt, wo man wirklich tiefergehend 140 Seiten auf 140 Seiten gucken kann.

00:37:40: Speaker 2Wie kann man für diese Technologie konstruieren? Wir haben immer wieder Webinare, Live-Webinare sowie On-Demand-Webinare, die Sie direkt konsumieren können. Wir haben jetzt vor Anfang des Jahres einen Leitfaden erstellt, das ist eine E-Mail-Programm, in dem wir über mehrere Monate hinweg Impulse für den Weg in die additive Fertigung bereitstellen. Einfach sich mit Ihrer E-Mail-Adresse anmelden und Sie erhalten in den nächsten Monaten immer wieder Impulse. Aus ihren Segmenten: Wie kann man 3D-Druck bei Ihnen im Unternehmen einsetzen und klar

00:38:14: Speaker 2Wie kann man uns noch kontaktieren? Natürlich auf der Druckerfachmann-Seite, ganz normal, ganz klassisch, also Druckerfachmann.de. Und der schnellste Weg, wer wirklich ganz schnell mit mir in Kontakt treten will, einfach per LinkedIn. Ich glaube, da ist immer so das Einfachste, die Anfragen per LinkedIn. Ich beantworte das immer so schnell ich kann, auch gerne eine Sprachnachricht über LinkedIn einfach mal rüberschicken. Nutze ich sehr, sehr gerne, da findet ihr mich alle.

00:38:39: Speaker 1Da hab ich schon gemerkt, da bist du ziemlich offen, was diese kommunikativen Mittel angeht. Super, Dominik, dass du heute mit dabei warst. Ich fand es wirklich klasse, danke für deine Antworten. Ich freu mich schon, wenn wir dann den vierten Podcast gemeinsam aufnehmen und was unser nächstes Thema sein wird, wird sicherlich irgendwann nächstes Jahr an der Stelle sein.

00:39:01: Speaker 2Stimmt, wenn die Zuhörer darauf Lust haben.

00:39:04: Speaker 1Ah, ich denk schon, absolut. Wenn man sich die Podcast-Downloadzahlen so anschaut, kommt der Podcast schon seit Jahren hervorragend an und jeder will natürlich wissen, was hier gesprochen wird. Es ist auch ganz toll, dass man beim Autofahren oder wenn man entsprechend unterwegs ist, immer wieder mal kurz die richtige Folge herausziehen kann, die man in dem Moment braucht.

00:39:27: Speaker 2Du sagst es genau und ich bedanke mich auf jeden Fall, dass ich hier sein durfte, Johannes. Ich freue mich auch auf das nächste Jahr, dann wenn wir über das nächste Thema sprechen können, wie bei uns die Entwicklung ist. Das muss man ja sagen. Wenn man sich die Folgen so durchhört, haben wir ja eine entsprechende Lernkurve und Entwicklungskurve. Genau das ist der Weg der additiven Fertigung. Ich bin der Meinung, dass man sich weiterentwickelt.

00:39:50: Speaker 1Ja, es geht immer weiter voran. Die Sache ist nur, ob man dabei bleibt oder irgendwo stehen bleibt, das ist ganz wichtig. Dann sage ich vielen Dank an die Hörerinnen und Hörer, die heute wieder dabei waren. Alle Informationen finden Sie natürlich entsprechend in den Shownotes. Und ich würde mich ganz besonders darüber freuen, wenn Sie uns auch eine positive Rückmeldung geben, dass es hier nicht so eine One Man Show ist, sondern dass sie sich zurückmelden und sagen: ‘Hier, das war wirklich ein interessantes Thema.’ Dort können Sie dann direkt auf Dominik Heinz oder entsprechend auf mich zukommen.

00:40:20: Speaker 1In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Podcast-Folge.

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