#121 Warum einfach, wenn es auch kompliziert bei 3D-Druck geht?
Shownotes
Ist man Neuling in der Additiven Welt, versteht man oft nur Bahnhof. Wissen Sie noch wie das damals bei Ihnen war? Genau so geht es heute den Anfängern. Halten Sie 3D-Druck einfach. Wie es nicht geht, finden Sie heute in dieser Lustigen 3D-Druck Podcastfolge heraus.
Weitere Links
3D-Druck Profi-Wissen Buch: https://www.buch.3ddruck-wissen.de/
Gutscheincode: Buch25
3D-Druck Profi-Wissen Online-Seminar: https://www.kurs.3ddruck-wissen.de
Kostenfreies Erstgespräch: https://3dindustrie.de/zusammenarbeit
3D-Druck Profi-Wissen Kindle E-Book: https://amzn.to/2L1hObS
Feedback
Ich freue mich immer über Feedback. Sie sind anderer Meinung, haben eine Frage oder wünschen sich ein Thema? Schreiben Sie mir eine E-Mail an: info@3dindustrie.de
Meine Bitte an Sie:
Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, hinterlassen Sie bitte eine 5-Sterne-Bewertung, ein Feedback auf iTunes und abonnieren Sie diesen Podcast. Maximale Zeitinvestition ein bis zwei Minuten.
Dadurch helfen Sie uns den Podcast immer weiter zu verbessern und die Inhalte zu liefern, die Sie sich wünschen. Es lohnt sich.
Herzlichen Dank
Transkript anzeigen
2023-09-21: 2023-09-21 Willkommen zum 3D-Druck-Podcast, dem Technologie-Podcast, wenn es um alle Aspekte in Sachen 3D-Druck geht, egal ob Sie neu mit 3D-Druck und additiver Fertigung beginnen oder ob Sie erfahrener Anwender, vielleicht auch 3D-Druck-Dienstleister, Hersteller oder Zubehörlieferant sind, weil es geht immer darum, ob Sie Ihren 3D-Drucker im Griff haben oder ob der 3D-Drucker Sie im Griff hat. Ich bin Johannes Lutz und ich freue mich auf diese 3D-Druck-Podcastfolge, Diese Podcastfolge den Titel trägt 3D-Druck war noch nie so einfach wie heute. Und was meine ich denn damit? Denn es war wirklich noch nie einfacher wie heute, mit Menschen zu kommunizieren. Es war noch nie einfacher, sozusagen sich gesünder zu ernähren, weil es so viele tolle Produkte bei uns draußen auf dem Markt gibt. Es war noch nie einfacher, Teile am nächsten Tag auch in der Hand zu halten. Und dabei möchte ich in dieser Podcastfolge darauf eingehen, Dass viele immer diesen diese mentale Blockaden vor sich herschieben und sagen: ’Ja, aber das Bauteil könnte brechen und dieses und jenes und die Oberfläche ist ein Problem und das Material gibt es nicht, was wir eigentlich haben wollten und die Drucker sind nicht schnell genug und der Bauraum ist nicht groß genug und das Ganze ist uns noch zu schwierig. Aber ganz ehrlich, es war noch nie einfacher, Bauteile 3D zu drucken wie heute oder wie in der aktuellen Zeit, denn die Technologien haben sich, Seit 2014 bis heute so stark entwickelt. Ich weiß das noch und ich war ja bei diesem Hype in dem Bereich ja auch selbst damals dabei und ich hab ja auch 3D-Drucker verkauft von Mark Forged damals und ich hab das selber auch mitbekommen, wie damals 2015 bis 2019, vielleicht auch bis 2020 die Hersteller aus dem Boden geschossen kamen, die Reseller aus dem Boden geschossen kamen und. Dass durch diese Revolution, die doch sozusagen angeheizt worden ist, weil paar Patente weggefallen sind, weil dieses Thema F.D.M. Druck auf einmal nach außen getragen worden ist, das war so ein richtiger Zeitgeist auch da und dann haben sich natürlich aufgrund dessen, weil viele Unternehmen einen 3D-Drucker dann gekauft haben, sich aktiv damit beschäftigt. Und ist natürlich klar, wenn es viele Maschinen draußen im Markt gibt und ein Hersteller den Drang hat, Nicht nur viele Maschinen zu verkaufen, sondern auch sein Produkt besser zu machen, dann werden die Technologien auch von Mal zu Mal besser. Man lernt den Anwender besser kennen, man sieht, welche Anwendungen es gibt, welche Materialien am meisten gedruckt werden, welche Features absolut keinen Sinn machen und welche Features absolut notwendig sind. Und das sieht man dann natürlich und dann werden die Produkte entsprechend ja auch immer einfacher und einfacher. Und das sieht man jetzt natürlich, da gibt es ja einen, der jetzt extrem, Natürlich Aufmerksamkeit erzielt bei uns im Markt. Ich nehm das natürlich auch wahr, weil viele mich auch fragen: Ist der Bambu Lab Drucker genau der richtige Drucker? Warum ist der so gut? Warum hat der so tolle Druckergebnisse? Warum muss ich da so wenig dabei einstellen? Warum funktioniert diese Maschine so gut? Warum funktioniert auch dort die Materialstation so gut? Warum hab ich so wenig Druckabbrüche und so weiter und so fort? Und, Es soll jetzt keine Werbung für Bambu Lab sein. Es gibt auch andere Maschinen im Markt, die schon länger im Markt sind und einen hervorragenden Job machen und zwar so gut sind, dass viele unserer 3D-Druck-Dienstleisterkunden, die wir beraten, natürlich auch auf diese Maschinen zuhaufe darauf zurückgreifen. Und mit den einfachsten 3D-Druckern, ich sag wirklich einfachsten Desktop-3D-Druckern, die so bis 10.000 Euro kosten, schon Teile machen. Da haut ihnen das das Blech weg, wenn man das so sagen darf. Also, dort werden mit Maschinchen, die vielleicht 2 3000€ kosten, Kunststoffbauteile gedruckt. Da denken sie sich: ‘Wow, wie kriegen die das hin?’ Und das ist ein Punkt, wo viele sagen: ’Wie kann es nur sein, dass dieses kleine Gerät, was nur so wenig kostet, so ein tolles Ergebnis erzielt und man auf anderen Wegen vielleicht eine Fräsmaschine für für 50 bis 300.000 Euro kauft und dort. Einen mega Aufwand hat für Kühlwasser und Nacharbeit und Werkzeuge, die man braucht und Messmittel, die man braucht, et cetera, ne, dass man doch zu viel Geld ausgibt. Aber ein ein 3D-Druck-Dienstleister in der Hinsicht mit diesen kleinen Maschinchen und dafür gibt es auch einige bei uns in der Beratung, die einen hervorragenden Job machen. Ich bin richtig stolz auf die Dienstleister, die bei uns in der Beratung sind, dass die so gut vorankommen. Das Einzigste, was denen noch fehlt, Ist einfach mehr Aufträge und das ist in der Hinsicht natürlich auch durch unsere Beratung beeinflussbar, dass man an mehr Aufträge kommt, dass man schneller vorankommt, mehr Umsatz macht. Denn viele wünschen sich die Zeiten, die wir jetzt sozusagen in diesem Thema Metallbearbeitung haben, in dem CNC Geschäft, dass man sich vor Aufträge nicht mehr retten kann und man eher an dem Punkt ist, dass man halt 6 Wochen Lieferzeit für manche Bauteile hat und nicht wirklich vorankommt. Dadurch dieser, Effekt, dieser Zeitgeist, der ist im im in der additiven Fertigung, was die Dienstleistung angeht, bei ganz vielen in Deutschland einfach noch nicht da. Da entwickelt sich aber die Sache ganz gut, weil sich unsere Situation in Deutschland natürlich auch verändert. Wir haben einige Krisen, durch die wir sozusagen gerade durchgehen oder die uns entsprechend noch bevorstehen und dann muss natürlich ein Umdenken entsprechend stattfinden. Aber auf was wollte ich noch hinaus? Und zwar, es war noch nie einfacher, Bauteile am nächsten Tag in der Hand zu halten und das Einzigste, was Sie dabei noch beschränkt, dies zu tun, sind irgendwelche Geschichten, die Sie glauben, die aus der Vergangenheit sind, was das Thema 3D-Druck angeht. Und da gibt es natürlich viele Geschichten, wie die Oberfläche passt nicht und da sag ich Ihnen ganz ehrlich, ja, das kann sein, dass die Oberfläche Rillen hat oder bestimmte Schichten hat, aber es ist auch ein Schichtbauverfahren. Also von dem her. Kann die Oberfläche nicht super glatt sein, wenn das Bauteil aus Schichten sozusagen gefertigt wird? Und andererseits sollte man sich aufgrund dessen, weil man so verwöhnt ist mit den Metallbauteilen, sich auch Gedanken darüber machen, ob das immer auch notwendig ist, an manchen Stellen eine super glatte Oberfläche haben zu müssen und ob der Kunde das auch irgendwie entsprechend immer fordert. Wenn ich nur mal drüber nachdenken muss, als ich damals in der Schule war, wir hatten kein, WhatsApp, wir hatten kein Facebook. Wir hatten maximal die Möglichkeit, SMS zu schreiben und die SMS hat damals 0,19€ gekostet. Da können Sie sich vorstellen, wieviel SMS man im Monat geschrieben hat oder wieviel man am Anfang geschrieben hat und dann durch die Eltern vielleicht nochmal einen Dämpfer bekommen hat, weil die Telefonrechnung zu groß war. Hätten wir damals WhatsApp gehabt, hätten wir damals Facebook gehabt, dann hätten wir uns natürlich auch viel besser dafür, Organisiert und jetzt hat man heutzutage so viel Möglichkeiten mit Facebook, LinkedIn oder wenn es um die die Sozialakquise geht, wenn man so sagen kann, mit Datingplattformen wie Tinder und so weiter. Ich denke, wenn meine Eltern die Möglichkeit gehabt hätten, auf so ein auf so ein so ein Datingportal zu schauen, dann wäre die Sache vielleicht auch ganz anders gelaufen in der Hinsicht. Denn dort hat man natürlich die Möglichkeiten, die man hatte, viel früher viel stärker genutzt. Und wenn man sich heute anschaut, wie viele Möglichkeiten man hat, bestimmte Dinge zu machen, egal was es jetzt ist, ist man nahezu schon blockiert, weil man eine zu große Auswahl hat an Möglichkeiten. Man könnte es so machen, man könnte es aber auch so machen, dann guckt man da 10 verschiedene YouTube-Videos an und jeder sagt ein Stück weit was anderes. Und man spielt sich im Kopf sozusagen durch, wie toll das Ganze ist und wie toll das Ganze wäre, aber man setzt es einfach nicht um. Und was wir damals, als wir die 3D-Drucker von Markforged verkauft haben, als wir an dem Punkt waren, da haben wir sehr viel versucht, an Anwendungen zu kommen, wo heutzutage jeder sagt: ‘Ja gut, das lohnt sich gar nicht mehr’ oder ‘Das könnte ich ja auch irgendwie mit einer anderen Technologie machen’. Aber hat man es dann gemacht? Früher war der Drang viel stärker noch da, wirklich etwas umzusetzen, um dort voranzukommen. Und aufgrund dessen, weil man so viele Möglichkeiten hat, was ich jetzt ja schon mal ein paar Mal gesagt hab, hat man sich da noch viel eher blockiert. Und ein gutes Beispiel ist, die Formnext ist eine ganz tolle Messe, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es ist aber auch eine ganz schreckliche Messe darüber, weil man danach so viel Auswahlmöglichkeit hat, dass man schlussendlich gar keine Entscheidung trifft und von allen nur unterschiedliche, Varianten hört und natürlich auch sich viele Hersteller und Reseller gegenseitig solche Horrorgeschichten auch zuschieben, dass man sagt, diese Technologie hat das Problem, aber bei uns ist der Drucker doch besser. Wie soll denn dort jemand wie Sie, der den Podcast hört, der sich damit jetzt beschäftigt, seit längerem, wer soll, wie soll denn derjenige dort ordentlich damit umgehen, damit er in die Umsetzung kommt? Denn man muss die Leute dazu bewegen, Gas zu geben, die ersten Teile zu drucken, Die richtigen Anwendungen zu finden und vor allem die Anwendungen zu finden, die Ihnen nicht vorgegeben werden durch irgendwelche Zeitschriften und Webinare, sondern die Anwendungen, die bei Ihnen wirklich wichtig im Unternehmen sind, die keine Zeitschrift kennt, die kein Webinar kennt, sondern die nur Sie kennen und die Sie sozusagen herausfinden müssen. Und der nächste Punkt ist natürlich dann, mit welchem Material druck ich es? Man könnte es mit A.B.S. Machen, mit P.L.A., mit P.A. Mit. Vielleicht einem besonderen Harz, das man entsprechend auch nutzt im im Stereolithografiebereich und man blockiert sich so sehr, dass man eher auf der Stelle dann steht und man eher diesen Fantasie-Denkfehler im 3D-Druck macht, dass man sagt, ja gut, im Kopf ist es ja ganz toll, wenn man sich das Ganze durchspielt, aber man hat es nie wirklich umgesetzt. Das ist so, wie wenn Sie mehrere Romane lesen, Über Indien und sie Indien als Land ganz toll finden, aber selber noch nie in Indien waren. Ne, dass sie lieber diesen Gedanken haben, sie könnten irgendwann mal, aber das ist nicht das Ziel bei der ganzen Sache. Also, es war noch nie so einfach, 3D-Druck einzusetzen wie heute. Ich würde Ihnen empfehlen, das Ganze zu machen, da loszulegen. Unsere deutsche Wirtschaft, die braucht richtig gute Teile, die braucht Bauteile, Wo Innovation drinsteckt. Die brauchen Bauteile, die vielleicht nicht immer günstiger sind, aber vielleicht schneller verfügbar und noch besser passen. Und wenn Sie an diesen Punkt kommen wollen, dass Sie auch sagen, ja, ich tu da schon länger mit 3D-Druck rum und es gibt irgendetwas, was Sie da noch zurückhält. Dabei wird ja von jedem gezeigt, wie einfach es ist, aber Sie kommen einfach nicht in die Gänge, um den nächsten Schritt zu machen. Dann tragen Sie sich ein für ein kostenfreies Strategiegespräch bei uns. Sie können dann mit uns sprechen und wir geben Ihnen doch die richtigen Hilfestellungen dafür. Also, in diesem Sinne, machen Sie es gut und bis zur nächsten Podcast-Folge!
Neuer Kommentar